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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen An important, timely novel but not without its flaws
Michael Crichton does in Next what he's always done so well in his novels- he explores the scientifically possible and shows us how our decisions to use (or misuse) new technologies can lead to unintended, even disastrous consequences.

Although a case could be made that there are enough characters and plotlines in Next for three or four novels, Crichton's...
Veröffentlicht am 10. August 2007 von Mark Wakely

versus
34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Thema - zig Handlungsstränge
Nach seinem letzten Bestseller "Welt in Angst", welcher den Klimawandel und damit einhergehenden Öko-Terrorismus thematisiert hat, widmet sich Michael Crichton nun erneut der Thematik genetischer Manipulation. Anders als in Jurassic Park befasst sich Crichton diesmal mit einem realistischeren Schreckensszenario.

Ohne dass er es erfährt verkauft die...
Veröffentlicht am 19. Februar 2007 von Mario Pf.


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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Thema - zig Handlungsstränge, 19. Februar 2007
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Next (Gebundene Ausgabe)
Nach seinem letzten Bestseller "Welt in Angst", welcher den Klimawandel und damit einhergehenden Öko-Terrorismus thematisiert hat, widmet sich Michael Crichton nun erneut der Thematik genetischer Manipulation. Anders als in Jurassic Park befasst sich Crichton diesmal mit einem realistischeren Schreckensszenario.

Ohne dass er es erfährt verkauft die Universitätsklinik von Los Angeles die Rechte an einer Zelllinie Frank Burnets an BioGen Research Inc. Burnet, der vor wenigen Jahren eine Krebserkrankung überwinden konnte versucht daraufhin das Besitzrecht an seinen Zellen einzuklagen. Im Prozess wird ihm jedoch vorgeworfen der Wissenschaft und dem medizinischen Fortschritt im Wege zu stehen, woraufhin er den Prozess verliert. Doch die Wissenschaft ist lange noch nicht so weit, funktionierende Gentherapien einsetzen zu können. Kurze Zeit später wird die Burnet-Zelllinie jedoch kontaminiert. Alle Gewebeproben werden dadurch wertlos. Doch der Verlust seines wertvollsten Produktes ist zu diesem Zeitpunkt nicht das einzige Problem BioGens, denn ein vermeintliches Wundermittel gegen Drogensucht entpuppt sich als tödliches Gift. Anderenorts stellt sich heraus, dass ein gescheitertes Experiment einen wundersamen Ausgang genommen hat und ein Affe tatsächlich die menschliche Sprache erlernt hat, was jedoch daran liegt, dass er eine genetische Kreuzung ist. Um BioGen vor dem Untergang zu bewahren wird gewissermaßen ein Kopfgeldjäger auf Frank Burnet angesetzt, der es nicht alleine auf Burnet sondern auch auf seine Tochter und seinen Enkelsohn abgesehen hat, denn die beiden könnten ebenso die wertvolle Burnet-Zelllinie in sich tragen. Eine Reihe verhängnisvoller Entwicklungen nimmt daraufhin ihren Lauf...

Neben dem eigentlichen Haupthandlungsstrang rundum Frank Burnet zeichnet sich Next gleich durch mehrere unterschiedliche Nebenhandlungen aus. Gegen Ende wird jedoch nur eine handvoll dieser Nebenhandlungen aufgelöst, was wohl eigentlich dazu motivieren sollte, das Buch erneut zur Hand zu nehmen, um nachzusehen, ob man nicht doch etwas übersehen hat. Schade, aber Next vermittelt dadurch eher den Eindruck einer Sammlung verschiedener Kurzgeschichten, die nur durch die gemeinsame Handlung und bestimmte Charaktere miteinander in Verbindung gebracht werden konnte.

Dessen ungeachtet brilliert Next durch die umfangreiche Darstellung der Genforschung und ihrer Auswirkungen, so zeigt Crichton nicht alleine die utopischen Möglichkeiten der genetischen Manipulation von Tieren, sondern befasst sich auch mit der Bedeutung von Gentests für Vaterschaftsklagen und Sorgerechtsstreitigkeiten. Sein Hauptanliegen, welches durch Frank Burnet verdeutlicht, ist jedoch die Kommerzialisierung der Genforschung, bei welcher unter dem Vorwand des medizinischen Fortschritts Gene patentiert werden, wodurch die Forschung eigentlich blockiert wird.

Stilistisch lässt sich bemängeln, dass Crichton mit seinen zig Nebenhandlungen dem Leser wohl doch etwas zu viel zumutet, denn viele Charaktere bleiben äußerst leblos und verschwinden ebenso sang und klanglos. Schon nach den ersten Kapiteln verstärkt sich der Eindruck, dass man aus Next gut und gerne 2 oder 3 Bücher hätte machen können, aber spannungstechnisch scheitert selbst das Gesamtwerk. Erst kurz vor dem Finale, vereinen sich die wichtigsten Handlungsstränge und sorgen zumindest für etwas Spannung, doch das Ende ist bereits vorprogrammiert und überrascht kaum noch.

Fazit:
Ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Kommerzialisierung der Genforschung, welches schlussendlich an einem Gewirr von Nebenhandlungen und unvollständigen Ende scheitert.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kunterbunte Verwirrspiel-Propaganda, enttäuschend öde., 31. Januar 2007
Von 
Christian Mayr "einmeier" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Next (Gebundene Ausgabe)
Unter keinen Umständen darf man Michael Crichton vorwerfen, thematische Langeweile zu verbreiten: ob süffisante, sprechende Graupapageien mit menschlichen Zügen, ob sprechende Schimpansen und Orang-Utangs, ob Anti-Alterungs-Sprays und lila-leuchtende Schildkröten, ob Meeresfische mit bp-Werbung auf den Kiemen oder Gentherapie gegen Demenz, Krebs und Alzheimer, ob Thesen hinsichtlich des Aussterbens der Neandertaler oder hinsichtlich des Aussterbens blonder Menschen in nahferner Zukunft... Crichton schmeisst hier ein seltsames Sammelsurium verschiedenster Sci-Fi-Themen und -thesen in den Topf und rührt kräftig. Klingt das etwa zu chaotisch ..?

Aber keine Sorge, das ist doch noch längst nicht alles. Denn Crichton würzt die eher scheinbar unwichtige Story des Klappentexts mit Kidnapping und Kopfgeldjägern, Industrie-Spionage, Gerichtsdramen und Kindesentführung, Schusswaffengebrauch und Bestechung, dubiosen Anwälten und Gerichtsentscheidungen, Medien-Hysterie und Pädophilie, Verfolungsjagden und Spielsucht, Drogenmissbrauch und Scheidungskrieg.

Glauben Sie mir, auch das ist noch längst nicht alles - als Zuckerguss strickt und webt Crichton mehr als dies in mehr als 10 verschiedene Handlungsstränge, die ein verwirrendes Szenario erzeugen, das zu Beginn beeindruckende Tempo des Thrillers lässt schnell nach und es bleibt eine verunsicherende Verwirrung über. Vielleicht propagiert Crichton nicht zuletzt deswegen im Nachwort zusammengefasst seine Forderungen an Politik, Medien und Wissenschaft hinsichtlich aktueller Genetik-Themen - denn aus dem Thriller selbst wird man nicht wirklich schlau.

Schleichende Spannung, chaotische Themenwahl, ungenau skizzierte Protagonisten, kein großes Finale, keine herausragenden Höhepunkte und darüberhinaus eine absehbare Entwicklung einzelner Miniatur-Geschichten. Und doch ist der Wälzer so leicht und so locker geschrieben, dass man ihn durchaus als unterhaltsam bezeichnen darf. Crichton-Fans werden ihn alleine darum kaufen, weil 'Crichton' draufsteht - wer hochwertiger und spannungsgeladene Thriller sucht, wird hier jedoch nicht fündig, auch wenn man hier von einem Bestseller-Autor spricht. Kurzum: ein enttäuschendes Chaos.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Crichton on Gene techology - Next!, 14. Januar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Next (Gebundene Ausgabe)
The new novel by Crichton has some 400 pages. A lot of characters - some transgenic - appear in 95 chapters. Everything is centered around a cell line from Frank Burnet and as the story unfolds you will learn .... nothing.

Actually, the novel is just the introduction to the author's note on molecular biology, gene technology and bio science at the end of the book.

Obviously, Crichton was intrigued by the fact that some politicians quoted from his novel "State of Fear" while debating, whether there is a change in climate or not and thus he came up with "Next", introducing the world to his opinion on bio research.

Forget this one and lets wait for the next book!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das wars?, 5. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Next (Audio CD)
Während ich von bisherigen Werken Crichtons (Timeline, Prey) ziemlich begeistert war, hat mich Next sehr enttäuscht. Die Ereignisse im Buch sind für sind alleine gesehen zwar durchaus unterhaltend und geben einen guten Einblick in Ereignisse, die in der Gen- und Biotechnik vermutlich bereits Gang und Gäbe sind, aber der Zusammenhang der einzelnen Stränge erschließt sich trotz des gleichen Rahmens nie so recht und auch das Ende, das man eigentlich gar keines nennen kann, ist mehr als enttäuschend. Crichtons Werk ist somit vielleicht eher als Sachbuch denn als Roman zu sehen. Wenn man sich also letzteres nicht erwartet und eher einen Abriss über Gentechnik, kann man durchaus Gefallen am Buch finden. Ansonsten wird man das Buch eher mit einem etwas leeren Gefühl beenden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nervenzerreisend..., 19. Juni 2012
.. oder besser, nervend, fand ich diese Hörbuchversion von Michael Crichton's Roman "Next", weil die Handlung selbst für für mich als Molekularbiologe und in der Gentechnik tätige Person kaum verständlich war. Das liegt zum einen sicherlich an der äußerst komplexen Handlung, die sich aus mehreren, scheinbar voneinander unabhängigen Handlungssträngen zusammensetzt, zum anderen an der Verwendung von Fachbegriffen, die für den Laien total unverständlich bleiben dürften.
Sicherlich ist es Michael Crichton hier hoch anzurechnen, dass er versucht, ein komplexes, aber aktuellen Thema, nämlich das der Gentechnik in der Medizin, dem geneigten Leser näherzubringen, aber leider vergreift er sich im Mittel. Etwas weniger Komplexität, etwas klarere Sprache, und schon wäre der Verständlichkeit ein großer Dienst getan. Dazu kommt, dass die Handlung auch für die heutige Zeit doch etwas weit hergeholt ist: transgene Affen oder Vögel sind mit unseren heutigen Mitteln kaum machbar.
Auf der anderen Seite ist es der Verdienst Crichtons, dem Leser die Möglichkeiten und Gefahren der modernen, gentechnischen Methoden und die sich daraus ergebenden Probleme hinsichtlich ethischer Fragen (Eigentum an Zelllinien, Versicherungszahlungen etc) näher zu bringen.
Insgesamt wäre mir dies durchaus 3 Punkte wert gewesen.
Da ich aber die Hörbuchversion bewerte, muss ich leider noch 1 Punkt abziehen. Was hier geboten wird, ist meiner Meinung nach eine Zumutung. Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass für eine CD-Ausgabe gekürzt sein muss, aber dann bitte nicht mit dem Vorschlaghammer und total unüberlegt!
In der Hörbuchversion fällt es sehr schwer, der Handlung zu folgen. Sinnlose Kürzungen, Übergänge zwischen den Kapiteln ohne Pause und dazu noch abrupt, weiterhin das Genuschel von Hannes Jaennicke (er kann es besser, siehe Gold-Pirate Latitudes), das war einfach zu viel. Verbunden mit mit den oben genannten Punkten bleiben dann noch 2 Sterne.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen was war denn das?, 9. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Next (Gebundene Ausgabe)
Ich bin eigentlich ein Anhänger von Crichtons Romanen, er ist einer meiner Lieblingsautoren, aber neuerdings geht es mit ihm anscheinend immer weiter bergab.

Während Welt in Angst, trotz seiner sehr fragwürdigen Aussage, handlungsmäßig noch recht spannend war, liest sich Next mehr wie eine Mischung aus Fachwissenschaftlichem Aufsatz und Kurzgeschichtensammlung.

Ein zusammenhängender Plot ist überhaupt nicht erkennbar, es gibt nur unzählige Einzelhandlungsstränge, die (so gut wie) überhaupt nichts miteinander zu tun haben.

Ich hatte mir das Buch sofort nachdem es in Deutschland erschienen war gekauft, hauptsächlich wegen der wenigen auf Zeitungsabdrucken einzelner Kapitel basierenden Amazon-Rezensionen, die das Buch durchweg als gut und Aufstieg nach Welt in Angst gelobt haben.

Die Tatsache, dass ich trotzdem bis diese Woche gebraucht habe um das Buch zu beenden spricht dabei wohl für sich. Ich habe es unzählige Male zu Gunsten besserer Bücher beiseite gelegt und nun in Ermangelung anderen Lesestoffes beendet.

Neben der Abwesenheit jeglicher Spannung ist besonders das Ende enttäuschend. Man wartet darauf, dass die einzelnen Handlungsstränge verbunden werden, erhält aber nur halbherzige handlungs-Auflösungen die genausogut aus einem Aufsatz eines Gymnasialen Mittelstufenschülers stammen könnten.

Es scheint mir so, als ob Chrichton unbedingt die (zweifelsohne wichtige) Botschaft an die öffentlichkeit bringen wollte, und deshalb ein halbfertiges Skript abgeliefert hat, was noch in der Entstehung begriffen war.

Dieser Eindruck wird hier (wie schon beim Vorgängerwerk Welt in Angst) Durch den viele Seiten umfassenden Erläuterungsteil am Ende verstärkt. Es scheint so, als ob er seine Thesen nicht recht unterbringen konnte, wie er wollte, und am Ende nochmals erklären muss, was er eigentlich aussagen wollte.

Ob sich nun Chrichtons schreiberisches Talent verabschiedet hat oder der Verlag auf eine schnellstmögliche Veröffentlichung drängte ist mir unklar.

Dieses Buch ist definitiv nicht gekanntes Chrichton Niveau.
Schade.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zweieinhalb Sterne, 23. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Next. (Taschenbuch)
Warnung: Bevor Sie anfangen zu lesen, legen Sie sich einen Stift und ein Blatt Papier bereit und notieren Sie sich nach und nach die ganzen Personen, ihre Firmen, Geschäftspartner, Namen der Ehefrauen, Kinder, Haustiere .... denn es tauchen so viele Charaktere auf, daß Sie schon nach zwanzig Seiten den Überblick verloren haben.
Michael Crichton schafft es, in Kurzkapiteln von 1-2, maximal 3 Seiten zu schreiben und in jedem Kapitel die Hauptperson und die Erzählperspektive zu wechseln. Absolut verwirrend, der Erzählstrang wird immer wieder abgebrochen, ja eigentlich "abgewürgt", es ist kein Faden in der Story zu erkennen. Wehe, man legt das Buch zwei Tage entnervt auf die Seite (so ging es mir), dann kann man eigentlich gleich nochmals von vorne anfangen zu lesen, denn man ist immer wieder am zurückblättern: Wer war das gleich wieder, wie war das Verhältnis von x zu y ???
Éin sprechender Affe und ein sprechender Graupapagei sorgen für einen Lichtblick und für etwas Humor, dazu erfährt man von einer Schildkröte mit nachts leuchtendem Panzer und Fische, die Werbelogos per Gen eingespritzt bekommen sollen; sowie von Wolken aus Nanonpartikeln, die sich am Himmel zu Werbebotschaften formieren sollen. Alles etwas skurril und nur scheinbar weit hergeholt, aber durchaus möglich - da sorgt das Buch wieder für wichtige Denkanstöße: Wollen wir wirklich an unseren Genen herumpfuschen ? Was für eine Kettenreakton lösen wir aus ?

Trotzdem: Der Buch ist sehr konfus konzipiert, zu sehr mit Wissen zu den verschiedensten Bereichen überfrachtet. Ein sehr wichtiges Thema, aber was hat der Autor daraus gemacht ? Ein Buch ohne durchgehende, erkennbare Handlung. Viele verschiedene Aspekte der Gentechnik wurde scheibchenweise präsentiert, aber man bleibt ratlos, ermüdet und gereizt zurück. Das Nachwort schießt dann noch den Vogel ab - warum hat Michael Crichton nicht dies einfach ins Internet gestellt - dann hätte er sich und uns das Buch ersparen können. Sicherlich wird der Thriller ein weltweiter Bestseller, schon alleine durch die massive Werbung. Doch es ist absolut kein spannender, komplexer, zum Nachdenken anregender Thriller - eher das Gegenteil von allem.... Nur sehr bedingt empfehlenswert. Zum Thema Gentechnik gibt es andere, gute Medical Thriller.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dieses Buch trägt das Verwirrungsgen in sich, 6. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Next: Roman (Taschenbuch)
Das Buch handelt von Genen. Soviel ist klar. Der Rest ist Verwirrung.

Ein Mann sieht sich plötzlich mit dem Vorwurf des Mißbrauchs einer Minderjährigen konfrontiert. Dieser Handlungsstrang wird allerdings nicht aufgelöst.

Meerestiere machen Werbung für Konzerne und eine Schildkröte leuchtet lila. Dieser Strang versickert ebenfalls.

Ein Orang Utan wird von einer kleinen Gruppe Touristen gesichtet. Einem davon fällt auf, daß der Orang Utan womöglich holländisch spricht. In Folge davon kommen Kamerateams aus aller Welt. Und am Schluß ein Großwildjäger, der den Orang Utan mit drei Betäubungspfeilen ins Reich der Träume schickt. Der Affe fällt vierzig Meter tief auf den Boden. Die Sorge des Großwildjägers ist allerdings nur die, daß er den Affen mit seinem Schnupfen angesteckt haben könnte, nachdem er ihn eine Stunde lang beatmet hat. Später im Verlauf ist der Affe tot - warum auch immer - und wird seziert. Der Erzählstrang endet mitten in der Sezierung ohne Ergebnis.

Eine Frau sucht einen Mann auf, von dem sie weiß, daß er vor Jahren in eine Samenbank eingezahlt hat und sie die Zinsen in Form seiner Tochter darstellt. Der Strang versickert.

Ein Labormitarbeiter probiert eine Gentherapie für Ratten an dem Sohn einer Bekannten seiner Mutter aus, weil die Mutter das so gern möchte. Schließlich hatte doch ihr anderer, drogenabhängige Sohn - also der Bruder des Labormitarbeiters - so große Erfolge mit dieser Ratten-Therapie hatte, nachdem er sich das versehentlich liegengelassene Gen-Spray reinzog. Der Strang versickert größtenteils.

Ein Affe mit menschlichen Genen (nicht der Orang Utan) wird von seinem Schöpfer vor der Vernichtung gerettet. Der Mann nimmt den Affen mit nach Hause und er (der Affe) wird in die Familie integriert, weil er ja fast so ausschaut wie ein Mensch. Die Frau des Mannes ist natürlich erst mal fassungslos und bestürzt. Aber sie ergreift die Initiative und erfindet das Gandler-Kreukheim-Syndrom, das jedem (und vor allem der Tochter) erklärt, warum der Affe trotz seines Aussehens ein Mensch ist. Sie bringt es sogar fertig, daß bei einer Google-Suche fünf Treffer mit entsprechenden Artikeln erscheinen. Das alles in zwei Stunden. Und sie ist es auch, die am Schluß die Webseite "TransGenic Times" ins Internet stellt. Beachtlich für die Inhaberin einer Werbeagentur, die mit Genetic so gar nichts am Hut hat.

Der im Klappentext beschriebene Fall - Mann flüchtet vor einem Konzern, der ihm an die Gene will - findet nahezu nicht statt. Stattdessen flüchten seine Tochter und ihr Sohn. Aber das ist irgendwie auch kein Hauptstrang. Die Auflösung ist nicht richtig vorhanden bzw. stiftet mehr Verwirrung als sie Antworten liefert. Ach ja - die Tochter und die Inhaberin der Werbeagentur sind zufällig langjährige Freundinnen. Die Tochter ruft die Inhaberin mal an, weil sie (die Tochter) verfolgt wird. Aber die Inhaberin hat jetzt keine Zeit, weil draußen gerade jemand auf den Affen schießt. Da muß man natürlich Verständnis haben - das hat Vorrang. Warum sie dann überhaupt erst ans Telefon geht ... naja.

Dann gibts einen sprechenden Papagei. Der hat einige gute Momente mit seinem Gelaber - vor allem, wenn ein paar in seiner Gegenwart darüber beratschlagen, wie sie ihn am besten los werden und er aus seinem abgedeckten Käfig schreit, daß er alles gehört hat.

Er befindet sich erst bei einer Frau, die ihn aus einem Labor mitgebracht hat, um ihn zu Hause zu beobachten. Wo sie dann feststellt, daß der Papagei dem Sohn bei den Matheaufgaben hilft. Allerdings muß ihr dazu erst der Lehrer auf die Sprünge helfen, denn er stellt fest, daß die Hausaufgaben immer richtig sind, aber in der Schule ist der Bub halt eine unfähige Niete und Tranfunzel. Ihr Mann mag den Vogel nicht und irgendwann ist er (der Vogel) halt weg und tritt eine weite Reise an. Interessant ist, daß kein Mensch sich richtig darüber wundert, wie gut dieser Papagei spricht - jeder unterhält sich mit ihm wie mit einem Mensch. Irgendwann landet der Vogel dann bei der Inhaberin der Werbeagentur und ihrer Familie und auch die flüchtende Tochter findet sich dort ein. Und nach einem Jahr macht der Papagei Handytöne nach. Das wiederum kommt einem Doktoranden aus Frankreich, der gerade bei der Familie zu Besuch ist, bekannt vor. "Das ist die französische Handyvorwahl". Und er wählt die Nummer, die der Papagei vorjauchzt. Und dann geht die Frau aus dem Labor ran und beginnt zu weinen, als der Doktorand sie fragt, ob sie "zufällig einen Graupapagei mit dem Namen Gerard kenne". Sie kommt dann einige Tage später von Frankreich in die USA und bleibt eine Woche bei der ihr völlig fremden Familie, um den Vogel zu besuchen. Nein, sie nimmt ihn nicht mit heim. Dem Vogel gefällts bei der Familie. Wer weiß - vielleicht telefonieren sie ja regelmäßig oder chatten übers Internet.

Die Rezension ist verwirrend? Ja, natürlich. Das ist das Buch auch. Das ist kein Michael Crichton, wie ich ihn kenne. Das Buch ist vollständig resistent gegen das Spannungsgen. Aus diesem Thema hätte man was machen können - und vor allem hätte Michael Crichton was draus machen können. Es ist leicht zu lesen - bis auf ein paar sehr medizinische Passagen -, aber es führt zu nichts. So viele Handlungsstränge laufen ins Leere, soviele Seiten werden mit nutzlosem Inhalt gefüllt. Nutzlos deshalb, weil kein Bezug mehr darauf genommen wird. Würden sie fehlen, würde es dem Buch keinen Abbruch tun, weil sie absolut NICHTS zur Erzählung beitragen.

Das Buch ist langweilig. Es ist ein Witz ohne Pointe. Wenn Sie Ihr Geld loswerden wollen, geben Sie es mir. Da haben Sie zwar auch nichts davon, aber ich.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Top Thema, passable Umsetzung, 12. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Next (Gebundene Ausgabe)
Als soviel Werbung um Chrichtons Werk "Next" gemacht wurde, beschloss ich, mir dieses zuzulegen, da Chrichton ein großartiger Autor ist. Doch leider war ich nicht allzu sehr begeistert davon. Die Themen Biotechnologie und Genetik sind zwar top, doch die Umsetzung ist mehr schlecht denn recht gelungen. Es gibt eine Menge von Handlungssträngen, die anfangs nichts miteinander zu tun haben, z.B. tauchen die Personen des ersten Kapitels erst mitten im Buch wieder auf. Manche Stränge sind völlig überflüssig und haben mit der Story an sich kaum etwas zu tun. Mir fehlt die Spannung in diesem Buch, es gibt wenig, was wirklich fesselnd wirkt. Manche Charaktere wie z.B. Gerard, der sprechende Papagei, oder Dave, der transgene Menschenaffe haben mit der Handlung wirklich etwas zu tun, andere Charaktere hingegen wie Ellis und dessen Mutter wirken einfach fehl am Platz.
Dennoch lässt sich das Buch gut lesen. Dem Autor fallen hin und wieder Entwicklungen ein, die man nicht vorhersehen konnte. Dennoch ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unausgeglichen. Trotz aller Kritik finde ich dieses Buch lesenswert, auch wenn es nicht zu den besten Büchern Chrichtons zählt.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen An important, timely novel but not without its flaws, 10. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Next. (Taschenbuch)
Michael Crichton does in Next what he's always done so well in his novels- he explores the scientifically possible and shows us how our decisions to use (or misuse) new technologies can lead to unintended, even disastrous consequences.

Although a case could be made that there are enough characters and plotlines in Next for three or four novels, Crichton's intentions seem to be to deliberately overwhelm us with the dizzying pace of genetic research and all the opportunities for both tremendous good and alarming malevolence in its application. A true Pandora's box in that our scientific curiosity can sometimes get the better of us, the more we learn how to tinker with the very building blocks of life, the more temptations we face to play God. And as Crichton correctly demonstrates in his multi-layered novel, these temptations will not be meted out in some easily digestible fashion, they will come screaming at us in ever increasing numbers until our ability to distinguish the good from the bad is overwhelmed. And just like those multitude of spirits Pandora set free, there will be no going back into the box- discoveries might be lost, but they aren't unmade, particularly ones of this significance and magnitude.

The upside in Next: the end to most diseases and genetic defects is finally within sight. The downside: with all the money involved, there comes a loss of individual privacy and even certain freedoms.

Crichton's first question: are these remarkable discoveries truly worth the price? Crichton's next two questions: will we ever really know the answer to the first question, and will it come too late?

One misstep on Crichton's part: the abrupt switches between story lines- he makes readers work harder than they should have to in order to follow along. But given the timeliness and importance of the story, it's worth the extra effort even though the problem could have been mitigated by some restructuring.

Nonetheless, as thrilling as anything he's ever written- made even more dramatic by the potential for some of it to come true, and sooner rather than later- Next is a worthy read.

-Mark Wakely, author of An Audience for Einstein
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