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4.0 von 5 Sternen Rebus auf neuen Pfaden
Rebus' altes Revier ist aufgelöst, aber glücklicherweise sind er und Siobhan auf dieselbe Dienststelle versetzt. Dort scheint man sie allerdings nicht recht brauchen zu können, so dass beide sich quasi die Fälle selbst zuteilen, in denen sie ermitteln, und die Kollegen aussuchen, mit denen sie arbeiten.

Rebus hängt sich in den Fall...
Veröffentlicht am 23. April 2007 von marielan

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die mit den Achseln zucken
Dies ist der 1. Roman, den ich von diesem Autoren gelesen habe. Teilweise ist der Krimi überfrachtet, mit zu vielen Handlungssträngen und meiner Meinung nach mindestens 100 Seiten zu lang. Zugute halten muß man dem Buch, daß es auf keiner Seite langweilig ist, nervig hingegen die einfallslose Gestik der Beteiligten. Ich weiß nicht, ob dies im...
Veröffentlicht am 23. November 2006 von R. Petzold


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rebus auf neuen Pfaden, 23. April 2007
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: So soll er sterben (Gebundene Ausgabe)
Rebus' altes Revier ist aufgelöst, aber glücklicherweise sind er und Siobhan auf dieselbe Dienststelle versetzt. Dort scheint man sie allerdings nicht recht brauchen zu können, so dass beide sich quasi die Fälle selbst zuteilen, in denen sie ermitteln, und die Kollegen aussuchen, mit denen sie arbeiten.

Rebus hängt sich in den Fall eines ermordeten Afrikaners in einer Sozialsiedlung, Siobhan sucht die verschwundene Tochter eines ihr bekannten Ehepaares. In einem dritten Fall werden beim Umbau einer Bar zwei Skelette gefunden. Wie sollte es anders sein: Natürlich hängen die drei Fälle zusammen. Auch diesmal hat Rankin eine zwar logische, doch sehr abenteuerliche Art der Verknüpfung erdacht.

Durch das neue Revier und die Fälle, die Rebus und Siobhan jeweils getrennt bearbeiten, hat man es mit einer Vielzahl von Ermittlern zu tun; darüber hinaus kommt eine Menge Personen aus dem Umfeld der Fälle hinzu. Etwas undurchschaubar, aber mit aufmerksamem Lesen durchaus zu bewältigen.

Rebus scheint zwar auf seiner Arbeitsstelle aufs Abstellgleis geschoben, bekommt aber gerade dadurch neue Facetten, was der Figur gut tut: Er muss sich nicht mehr ständig behaupten oder mit dem Kopf durch die Wand. Er bleibt der alte, hat aber mehr Freiheit, weil der Druck von oben durch die Vorgesetzten und von den Seiten durch Kollegen weg fällt.

Was auch wohltuend ist: Obwohl Rankin durch seinen Rebus eindeutig Stellung bezieht, was Rassismus, Asylantentum und Ausgrenzung betrifft, vermeidet er Schwarz-Weiß-Malerei und zeigt, wie vielschichtig das Problem ist, und dass es zur Zeit und auch in nächster Zukunft keine Lösung geben wird, die allen gerecht wird.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knoxland ist heute und überall, 17. November 2005
Rezension bezieht sich auf: So soll er sterben (Gebundene Ausgabe)
Nicht immer, wenn sich ein Autor eines gerade politisch brisanten Themas annimmt, muß das auch wirklich zu einem guten Kriminalroman führen. Oft geht es ums schnelle Geld und darum, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen. Die Folge sind schlecht recherchierte Handlungen, oberflächlich skizzierte Personen und ziemlich einfallslose Auflösungen.
Wen, der die Bücher von Ian Rankin rund um Inspektor Rebus und seine Partnerin Siobhan Clarke kennt, wundert es, dass wir hier eine der wenigen rühmlichen Ausnahmen haben. Denn "So soll er sterben" ist ein unglaublich atmosphärischer und hochspannender Krimi, der sich viel Zeit für die handelnden Personen nimmt und tief in die Abgründe von Fremdenhass und moderner Sklaverei einsteigt.
Dabei verknüpft Ian Rankin verschiedenste Handlungsstränge, die sich mit Verbrechen, aber auch mit Gefühlen und zwischenmenschlichen Beziehung beschäftigen. So geht es neben einem Mord an einem illegalen kurdischen Ausländer in der Ghettosiedlung Knoxland am Rande von Edinburgh um eine verschwundene junge Frau, deren Schwester sich nach einer Vergewaltigung das Leben nahm. Und es geht um den gewaltsamen Tod des Vergewaltigers sowie dem Fund zweier einbetonierter Skelette in einem Pub. Zudem geht es um Liebe und Zuneigung, um Eifersucht und Zorn.
Normalerweise würde man nun drauf wetten, dass diese Themenvielfalt überfordert, dass die Spannung unter der Komplexheit leidet und dass das lesen zur Anstrengung wird, um nichts zu verpassen. Aber hier ist das Gegenteil der Fall. Mit jedem Wort wächst die Spannung und man verschlingt fasziniert Seite um Seite, um zu erleben, wie virtuos Rankin die verschiedenen Handlungsstränge miteinander verwebt und zu teilweise überraschenden Auflösungen führt. Gleichzeitig fiebert und leidet man mit Rebus und Clarke auf der Suche nach Tätern und Motiven und auf der Suche nach ihren eigenen Gefühlen füreinander und für andere. Besonders John Rebus wird wieder von einer Seite gezwigt, die in dieser Tiefe bisher noch in keinem anderen Roman zu erleben war.
Überhaupt ist es gerade die Realitätsnähe und "Normalität" der Personen, Schauplätze, Verbrechen, Täter und Motive, die das Besondere an Ian Rankins "Rebus"-Romanen ausmacht. Hier steht nicht der sportliche, gut aussehende, exzellent kämpfende und schießende Superheld im Mittelpunkt, dem die Frauen reihenweise zu Füßen liegen. Hier geht es um den Alltag in einer der interessantesten Städte Europas, Edinburgh - und der ist wie in vielen Städten Deutschlands oder sonstwo auf der Welt auch. Und genau das erschreckt, fasziniert und fesselt den Leser. Knoxland ist halt heute und überall!!
Dieses Buch ist einfach der Knaller, der bisherige Höhepunkt der meiner Meinung nach besten Krimireihe, die es derzeit am Krimi- und Thrillermarkt gibt. Hier stimmen Spannung, Gefühl und Tiefgang zu 100% => Kaufen, kaufen, kaufen!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Handwerk, 2. September 2007
Rezension bezieht sich auf: So soll er sterben: der 15. Fall für Inspector Rebus (Taschenbuch)
Dies war mein erster Rankin, mein erster John Rebus-Roman. Vom Stil her ein typischer Männer-Krimi mit kurzen Dialogen, knapper Sprache und abrupten Szenenwechseln.
John Rebus wirkt müde, desillusioniert und es dauert ein wenig, bis er in Gang kommt, doch ihm zur Seite steht Siobhan Clark, eine junge Kollegin, die sich engagiert in die Schlacht gegen das "Böse" wirft. Sie ist sympathisch und glaubwürdig gezeichnet und agiert clever, zieht Rebus mit ihrem Engagement mit.
Die vielen verschiedenen Fälle werden geschickt miteinander verknüpft und langsam kristallisieren sich Verbindungen heraus. Auch das Flair der Stadt Edinburgh kommt gut heraus und verknüpft das Unheimliche mit der Gesellschaftskritik. Lästig fand ich die vielen verschiedenen Namen, Abteilungen und Organisationen, die hier vorkommen; sie machten das Lesen nicht immer einfach. Auch manche Nebenhandlungen (Rebus und Quinn) scheinen mir verzichtbar zu sein und tragen nicht wirklich zum Fortgehen der Handlung bei.
Fazit: recht nette Unterhaltung gepaart mit Sozialkritik und geschickter Erzähltechnik, doch für mich ein wenig kühl und nicht wirklich betroffen machend. Ich werde auf alle Fälle einen zweiten Rankin riskieren.....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die mit den Achseln zucken, 23. November 2006
Rezension bezieht sich auf: So soll er sterben (Gebundene Ausgabe)
Dies ist der 1. Roman, den ich von diesem Autoren gelesen habe. Teilweise ist der Krimi überfrachtet, mit zu vielen Handlungssträngen und meiner Meinung nach mindestens 100 Seiten zu lang. Zugute halten muß man dem Buch, daß es auf keiner Seite langweilig ist, nervig hingegen die einfallslose Gestik der Beteiligten. Ich weiß nicht, ob dies im Original auch so ist, oder nur an der Übersetzung liegt, aber wer das Buch nicht nur überfliegt, wird feststellen, wie oft die Beteiligten "mit den Achseln zucken" und möglichst auf so einer Seite "nochmals mit den Achseln zucken" oder etwas "achselzuckend zur Kenntnis nehmen". Ich kann mir kaum vorstellen, daß die englische Sprache so rar an Ausdrucksweisen ist. Und so bleibt unterm Strich ein Krimi, der zwar spannend und relativ gut zu lesen ist, aber keinesfalls einen Meilenstein in der Geschichte der Kriminalliteratur darstellt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert, 6. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: So soll er sterben (Gebundene Ausgabe)
In Ian Rankins neuem Krimi geht es um Fremdenhass und die unsichtbare Maschinerie der Abschiebehaft. Mit scharfem Blick kritisiert der Autor eine Gesellschaft, die Flüchtlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen unterbringt und sich gleichzeitig an ihrem Elend bereichert. Auch wenn es Rankins Abschiebegefängnis so nicht gibt: Seine Figuren sind authentisch und die Lebensbedingungen der Flüchtige sind sorgfältig recherchiert.
Inspektor Rebus steht hier für das schlechte Gewissen von Menschen, die oft nicht mehr so genau hinsehen, wenn es um das Schicksal von unbekannten Fremden geht. Bei alledem moralisiert der Autor aber nicht, sondern erzählt vor allem eine spannende Kriminalgeschichte. Ein rundum gelungener Krimi mit einem kritischen Blick auf die unsichtbare Grenze der „Festung Europa". Sehr empfehlenswert.
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4.0 von 5 Sternen Spannung, 10. April 2011
Rezension bezieht sich auf: So soll er sterben: der 15. Fall für Inspector Rebus (Taschenbuch)
Spannung und Anspruch

Ein Verbrechen führt Inspector Rebus in einen trostlosen Stadtteil Edinburghs. Eine Mauer aus Schweigen, Angst und Rassismus lassen eine Aufklärung zunächst unlösbar erscheinen. Die kleinteilige Polizeiarbeit wird gut beschrieben, ohne langweilig zu wirken. Es kommt zum Ausdruck, wie unzählige Puzzleteile zusammengeführt werden müssen, damit eine Fallösung möglich wird und dass auch der Zufall bei der Polizeiarbeit eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

Rebus, seinerseits abgeschoben aus seinem alten Bezirk in diese miese Gegend Edinburghs, ohne eigenen Schreibtisch geschweige denn eigenes Büro trägt die Abgeklärtheit und den Frust vieler Dienstjahre auf dem Rücken. Er ermittelt zusammen mit der jüngeren Kollegin Siobhan Clark.

Das ungleiche Ermittlerpaar - er der desillusionierte Cop kurz vor der Pensionierung, sie die engagierte und empatische junge Kollegin, begibt sich gleich in mehreren Fällen auf Spurensuche, die zunächst scheinbar nichts miteinander zu tun haben.

Gut gefallen hat mir die sehr dichte und düstere Atmosphäre im Buch, man ist mitten drin in dem Millieu, in dem die Polizisten sich bewegen.

Auch die Figuren wirken authentisch und ihre Handlungen nachvollziehbar. Die beklemmende Situation in Ghettos kommt sehr gut rüber, das gefällt mir immer ganz gut, dass auch ein bisschen Sozialkritik in fiktive Geschichten einfließt. Auch Rebus'verhaltene Art bei der Begegnung mit anderen Menschen gefällt mir gut, macht ihn sehr sympatisch.

Siobhan Clark geht ziemlich weit, es ist fraglich, ob eine Polizistin "im wirklichen Leben" wirklich so handeln würde. Aber auch ihr Verhalten macht sie angenehm sympatisch, und schließlich ist es ja ein Unterhaltungsroman.

Manches wirkte zwar etwas konstruiert (ich verrate wohl nichts wenn ich sage: z.B. die Skelette im Fundament), aber alles in allem ein spannender, leicht lesbarer Roman. Gute Krimi-Unterhaltung.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rankin ist der unübertroffene Meister seines Faches, 19. September 2005
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: So soll er sterben (Gebundene Ausgabe)
Die Romane Ian Rankins um den Detective Inspector John Rebus aus Edinburgh gehören zum Besten, was Krimilektüre zu bieten hat, gleich aus welchem Herkunftsland die auch sein mag. Erst relativ spät wurde die Rebus-Reihe für den deutschen Markt entdeckt. Zunächst erschienen die Bücher in der Reihenfolge der Erstauflagen in Grioßbritannien, dann wurden die neuesten Bücher in Hardcoverausgaben dazwischen veröffentlicht. So wechselte der Rebus-Fan zuletzt mit „Das Souvenir des Mörders“ vom John Rebus aus dem Jahre 1997 mit dem neuesten Buch „So soll ersterben“ zum Rebus aus dem Jahre 2004.
Doch da Ian Rankins Hauptdarsteller sich selbst immer treu bliebt , ist dies kein wirkliches Problem. Dennoch: eine große Hilfestellung für den Fan und vor allem, die, die es werden möchten, ist ein dem Buch beigefügtes Heftchen, in dem der Verlag neben einem sehr aufschlussreichen, langen Interview mit Rankin alle Bücher mit englischem Originaltitel, deutscher ISBN und jeweils kurzer Inhaltsangabe in der chronologischen Reihenfolge veröffentlicht.
Im neuen Fall aus dem Jahre 2004 ermittelt John Rebus zusammen mit seiner Kollegin Siobhan Clarke im Milieu des auch in Schottland grassierenden Menschenhandels mit Asylbewerbern. Auch Big Ger Cafferty spielt wieder eine nicht unerhebliche Hauptrolle.
Mehr wird nicht verraten. Ian Rankin gelingt es wieder einmal, seiner Edinburger Sozialgeschichte, als die man seiner Krimireihe ach lesen kann, ein aktuelles, spannendes und aufwühlendes Stück hinzuzufügen.
Eins kann nach der Lektüre des Interviews mit Ian Rankin verraten werden: er hat noch lange nicht vor, John Rebus in Pension zu schicken. Gut so !
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4.0 von 5 Sternen an sich ganz ordentlich, 20. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: So soll er sterben: der 15. Fall für Inspector Rebus (Taschenbuch)
Dies war mein erster Rankin Roman, und sicherlich nicht mein letzter. Da ich nun keinen Vergleichsroman zu von ihm habe, muss ich sagen, dass ich doch schon etwas angetan bin vom Schreibstil und der geschaffenen Atmosphäre. Beim Lesen wurde mir nie langweilig und die Stimmung wurde stets aufrecht erhalten.

Ich fand die Charaktere als Nicht-Rebus-Kenner gut beschrieben und man kommt als Außenstehender gut rein und versteht doch die eine oder andere Personenkonstellation.

Das Thema der Asylproblematik ist natürlich stets präsent und nicht nur in Schottland an der Tagesordnung. Somit ist es für mich auch leicht gewesen einen Bezug zu Deutschland herzustellen.

Im Grunde ist es ein solider Roman und nachdem ich von Schätzing den "Schwarm" gelesen hatte endlich ein Buch, bei dem man sich nicht zweihundert Seiten quälen muss, bis wieder etwas passiert. Für Kenner von Rankin sicherlich ein Muss, für Ansteiger ebenso lesenswert. Der absolute Hammer ist es bestimmt nicht, doch für 4 Sterne reicht es meiner Ansicht nach allemal.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rankin ist und bleibt der Beste!, 5. September 2005
Rezension bezieht sich auf: So soll er sterben (Gebundene Ausgabe)
Kaum zu glauben, aber der Schotte Jan Rankin bleibt auch mit dem neuesten Buch der beste unter den internationalen Krimiautoren. Sein Stil ist so einfach wie raffiniert, die Psychologie seiner "Helden" - hier sind es zum Beispiel illegale Einwanderer, die Eltern verschwundener Teenage-Mädchen, Edinburghs Kneipenbesitzer - von Anfang an glaubwürdig, vielschichtig, überraschend. Und Rebus, der Edinburgher Detektiv, schafft etwas, was keiner seiner derzeit so beliebten Kollegen aus Skandinavien fertig bringt: Er ist melancholisch, verzweifelt, immer müde, (fast) gebrochen, aber er versinkt nie völlig im schwarzen Weltschmerz. Er jammert nicht, sondern erledigt, was getan werden muss. Obwohl es in der schottischen Hauptstadt so oft regnet, nebelt, nieselt, schneit, wirken Rankins Bücher nicht so depressiv grau-in-grau wie die Krimis aus Schweden und Norwegen. John Rebus erhält sich immer einen Funken Hoffnung, dass sich das Überleben auch dann noch lohnt, wenn er einen grauenvollen Kater hat, die Vorgesetzten nur Dummheiten machen, die Verbrecher weit überlegen erscheinen. Das macht Jan Rankins Bücher - jedes Mal wieder - zu einer Lesefreude. Trotz aller so glaubwürdig wie großartig geschilderten Tristesse.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zuviel des Guten!, 7. April 2011
Rezension bezieht sich auf: So soll er sterben: der 15. Fall für Inspector Rebus (Taschenbuch)
Eigentlich dem guten Inspektor Rebus von Herzen zugetan, fällt mir die Lektüre doch zusehens schwerer.
So ehrenvoll die Absicht, so war mir doch "So soll er sterben" einfach zu viel: zuviel des Gutmenschentums, zuviel der Belehrung, zu viel der Seiten und zu wenig der Spannung. Schade, denn Herr Rankin kann auch ganz anders!
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So soll er sterben: der 15. Fall für Inspector Rebus
So soll er sterben: der 15. Fall für Inspector Rebus von Ian Rankin (Taschenbuch - 2. Juli 2007)
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