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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein neuer Stern aus Apulien
Avvocato Guido Guerrieri aus Bari (Apulien) geht es schlecht. Seine Frau hat ihn verlassen; dazu bekommt er gesundheitliche Probleme, "die sich gewaschen haben" (Panikattacken!) Dies alles wirkt sich auch beruflich aus - keine leichte Situation für ihn.
Da taucht eines Tages eine Afrikanerin in seiner Kanzlei auf, die will, dass Guido den Fall ihres...
Veröffentlicht am 26. März 2006 von Amazon Kundenrezensionen

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein typischer Italienkrimi
Ich lese Italienkrimis wegen der Atmosphäre, insbesondere an diesen grausigen Wintertagen in unserem deutschen Regenland. Deshalb war ich erst enttäuscht über 'Reise in die Nacht'. Sommer-Sonne, italienische Leichtigkeit und Stil: Fehlanzeige. Aber eine gute Geschichte ist es allemal. Nicht besonders neu, keine echten Überraschungen, aber kompetent...
Vor 10 Monaten von andrea schmidt-baumann veröffentlicht


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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein neuer Stern aus Apulien, 26. März 2006
Von 
Amazon Kundenrezensionen "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Reise in die Nacht: Roman (Gebundene Ausgabe)
Avvocato Guido Guerrieri aus Bari (Apulien) geht es schlecht. Seine Frau hat ihn verlassen; dazu bekommt er gesundheitliche Probleme, "die sich gewaschen haben" (Panikattacken!) Dies alles wirkt sich auch beruflich aus - keine leichte Situation für ihn.
Da taucht eines Tages eine Afrikanerin in seiner Kanzlei auf, die will, dass Guido den Fall ihres Freundes übernimmt, der beschuldigt wird, einen neunjährigen Jungen entführt und dann ermordet zu haben. Als die Frau sich aber nach wenigen Tagen absetzt (= ihren im Gefängnis sitzenden Freund verlässt), muss sich Guido entscheiden: Entweder er geht mit dem Fall des senegalesischen Verdächtigen Abdou Thiam, von Beruf Straßenhändler, im Senegal Lehrer, vor das Schwurgericht (mit allen Risiken für den Angeklagten - bis hin zu "lebenslänglich"), oder Guido einigt sich mit der Justiz auf ein Schnellverfahren (mit einer Verurteilung und vorzeitigen Entlassung des Angeklagten wegen guter Führung).
Die Sache steht nicht gut aus für Guido und den angeklagten Afrikaner - und dazu kommen noch Guidos gesundheitliche Probleme...
Carofiglios "Reise in die Nacht" ist sein erster (und Gott sei Dank nicht letzter!) Roman um die einerseits sehr sympathische, andererseits vielfach gebrochene Figur des Guido Guerrieri. Am Anfang geht es dem Helden wirklich schlecht, aber er verliert nie seinen Humor. Je näher allerdings der Prozesstag kommt bzw. je weiter der Prozess fortschreitet, desto mehr findet Guido zu sich selbst, desto mehr kommt er mit sich selbst (und etwa auch seiner geschiedenen Frau) ins Reine. Summa summarum: Eine äußerst sympathische, sehr menschliche Figur, die der Autor hier geschaffen hat.
Der oft gehörte Begriff "Gerichtsthriller" beleuchtet nur einen Teilaspekt des Romans. Daneben geht es um rassistische Vorurteile (zB gegenüber Schwarzafrikanern); um das italienische Justizsystem und seine Vertreter ganz allgemein (Carofiglio ist aktuell noch immer Anti-Mafia-Richter); um die (verlorengegangene und wiedergefundene) Liebe; um das Vertrauen, das Guido gegeneüber einem Angeklagten hat, gegen den viele Indizien sprechen.
Dass Humor eine besonders wichtiger Aspekt des Romans ist, wurde schon erwähnt und zeigte sich auch anlässlich der "Münchner Krimiwoche 2006". Der Schauspieler Jan Josef Liefers las kongenial aus der deutschen Übersetzung des Werkes (nach dieser Lesung wünscht man sich das entsprechende Hörbuch!); die Autor wiederum übernahm die Lesung aus der Originalausgabe. Besser hätte man für dieses Buch nicht werben können!
Dass der Autor in München ein "Heimspiel" hatte, war bei dem Ansturm (vor allem vieler Frauen) nicht zu übersehen.
Also: kaufen, lesen - und sich schon auf den nächsten Band mit Guido freuen! (Des Italienischen mächtige Leser haben es besser - sie können schon im 2. Band schmökern!)
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar!!!!!, 25. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Reise in die Nacht: Roman (Taschenbuch)
Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, ich würde nicht auf harten Lesestoff stehen. Ich mag es, wenn es zur Sache geht, und trotzdem hat mir dieser leise, melancholische Krimi zugesagt. Ein wunderschönes Buch, das einen ganz in seinen Bann zieht, obwohl es keine brutale Gewalt und keinen wilden Sex gibt. Ein Bravo diesem großartigen und sympathischen Autoren (ein kleine Broschüre mit Interview lag bei), ich werde mir auch das andere Buch kaufen. Perfekt beschrieben die Lebenskrise des Protagonisten, da lief es mir kalt den Rücken runter.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anwaltskrimi vom Feinsten, 10. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Reise in die Nacht: Roman (Gebundene Ausgabe)
Man fühlt sich gleich wie in einem Klassiker aus der Phillip Marlowe oder Sam Spade Ära. Anfangs ist Guerrieri ein etwas abgehalfteter Anwalt für eher billige Fälle. Privatleben und Psyche sind im Eimer. Da kommt er an ein aussichtsloses Mandat. Ein Senegalese dem Kindesentführung und Mord vorgeworfen wird. Der Fall (und der Anwalt) entwickelt sich in logisch nachvollziehbaren und schlüssigen Schritten.

Natürlich ist es absehbar was passiert, aber intelligent, spannend und schön erzählt. Dieser Roman hat mir viel Spaß gemacht. Klare Leseempfehlung für schöne Herbst und Winterabende, eine Flasche Wein und Kuscheldecke. Ich freu mich schon auf den nächsten Roman von Gianrico Carofiglio
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles, nur kein Krimi!, 15. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reise in die Nacht: Roman (Taschenbuch)
Wie ich auf dieses Buch gekommen bin? Ich liebe es, im Urlaub Bücher zu lesen, die in meinee Urlaubsregion handeln - und die Auswahl an apulianischer Literatur ist nicht gerade als üppig zu bezeichnen. Als ich auf diesen 4-Sterne-Krimi gestoßen bin, geschrieben von einem namhaften Autor und zumindest in Italien sehr erfolgreich, war ich mir sicher, dass ich mit dieser Wahl nichts falsch machen konnte.
Und ich wurde nicht enttäuscht, die "Reise in die Nacht" ist ein überdurchschnittlicher Roman, allerdings beim besten Willen kein Krimi.
Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, wobei man sich anfangs etwas schwer tut, sich mit dem gescheiterten Avvocato Guido Guerrieri zu identifizieren. Als dieser aber dann sich selbst an den eigenen Haaren so langsam aus dem Sumpf zieht (indem er sich in den aussichtslos scheinenden Fall verbeißt), wächst er einem doch ans Herz. Das Ende ist absehbar und der Weg dorthin zwar von ein paar Widrigkeiten gepflastert aber letztendlich doch eher geradlinig. Vielleicht muss man den Roman eher mit "den 12 Geschworenen" (oder gar mit "Moby Dick" ?) vergleichen als mit einem klassischen Krimi. Es geht vorrangig darum, wie sich ein Mann einer aussichtslosen Situation stellt als um die eigetliche vordergründige Handlung. Der Erzählstil ist dabei erfrischenderweise frei von jeglichem Pathos und speziell im ersten Teil ironisch-leicht. Durch das spezielle Lokalkolorit bekommt man so auch ein sehr differenziertes Bild von Apulien vermittelt, in dem Lebensfreude, Genuss und Sehenswürdigkeiten auf Fremdenfeindlichkeit und Mafia treffen.
Der letzte Teil spielt dann im Gerichtssaal, wobei der Autor keine rhetorischen Spitzfindigkeiten auslässt und gewagte Argumentationsketten konstruiert werden. Ich vermag nicht zu sagen, ob das realistisch ist, aber es ist in jedem Fall unterhaltsam, intellektuell ansprechend oder anders gesagt : einfach gut gemacht! Villeicht hätte dem Buch hier und da ein Hauch von mehr Action oder eine Wendung gut getan ... "Die Reise in die Nacht" ist zwar kein (typischer) Krimi aber ein empfehlenswerter Roman für Genießer ;-)
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar!, 24. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Reise in die Nacht: Roman (Taschenbuch)
Mehr durch Zufall bin ich auf diesen Roman gestoßen, dessen Autor Carofiglio in Italien mittlerweile ein Star ist. Schon nach den ersten Seiten hatte er mich in seinen Bann gezogen. Der Autor schreibt witzig, klug, sensibel und schafft es, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann . Die Geschichte ist nicht spektakulär, im Gegenteil - eigentlich ganz einfach, wie sie sich wohl jeden Tag zutragen könnte. Aber die Art, wie Carofiglio schreibt, geht unter die Haut. Sein Avvocato Guido Guerrieri überzeugt absolut und man kauft ihm alles ab, was er sagt und tut. Die Gerichtsszenen sind spannend, logisch und intelligent geschrieben, die Liebesgeschichte, die sich mit der Nachbarin Margarita entspinnt, so ehrlich und berührend, dass man ins Herz getroffen wird.

Ebenso gut ist das Lokalkolorit Süditaliens mit all seinen liebenswerten Unzulänglichkeiten eingefangen.

Gianrico Carofiglio ist selbst Staatsanwalt und Mafiajäger in Bari, weiß also wovon er schreibt. Er lässt Sozialkritik ebenso einfließen wie Sarkasmus. Sein Avvocato ist ein hoch sympathischer Quergeist, der, gerade zu Beginn, nicht immer vorteilhaft geschildert wird, für den jedoch die Begegnung mit dem angeklagten senegalesischen Straßenhändler zum Wendepunkt in seiner Karriere, ja in seinem Leben wird.

LESEN!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weniger ein Kriminalroman als ein ungemein spannender Gerichts- und Entwicklungsroman, 20. Oktober 2007
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Reise in die Nacht: Roman (Taschenbuch)
"Reise in die Nacht" (Goldmann 46429 - "Testimone inconsapevole", 2002) ist der erste Roman von Gianrico Carofiglio, einem Anti-Mafia Staatsanwalt. Ort der Handlung ist Bari, die Hauptstadt Apuliens. Hauptfigur ist Avvocato Guido Guerreri. Das Buch ist weniger ein Kriminalroman als ein ungemein spannender Gerichtsroman. Mitten in einer Lebenskrise, Scheidung von seiner Frau Sara, Frustration über seinen Anwaltsberuf, Zweifel an seinen Fähigkeiten, wird der Strafverteidiger Guerreri ersucht, die Verteidigung eines Immigranten aus dem Senegal, der am Strand (meist gefälschte) Lederwaren verkauft, zu übernehmen, der angeklagt wurde, einen 9jährigen Buben - Francesco Rubino, Ciccion genannt - ermordet zu haben. Dieser - Abdou Thiam - wurde aufgrund der Zeugenaussage eines Barinhabers und mehrerer Indizien verhaftet. Er bestreitet alle Vorwürfe und bedeuert seine Unschuld. Avvocato Guerreri übernimmt die - angesichts der Vorurteile gegen den Afrikaner - nahezu hoffnungslose Verteidigung. Indem er sich in den Fall hineinkniet baut er sich selbst und sein Leben wieder auf: Er sieht die Notwendigkeit für die Verteidigung insbesondere derer, die nicht selbst dafür sorgen können, es gelingt ihm sein Privatleben neu zu ordnen, er zweifelt weniger und weniger an sich. Und so wird der Fall Abdou Thiam ein Wendepunkt in seinem Leben. Schritt für Schritt gelingt es ihm vor Gericht, eine Zeugenaussage in Zweifel zu ziehen und die mehr oder weniger fadenscheinigen Indizien als solche zu entlarven. Doch all das scheint nicht zu reichen. Erst in seinem Schlußplädoyer (Seiten 251 bis 267) - exquisit und furios - gelingt es ihm, dem Gericht Zweifel an der Schuld des Angeklagten zu vermitteln. Besonders beeindruckend sind dabei die Ausführungen von Avvocato Guerreri über Wahrscheinlichkeit und Wahrheit - doch wer hat den kleinen Francesco Rubino tatsächlich ermordet?
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 9. März 2006
Von 
Jan-W Hecker "j-whecker" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reise in die Nacht: Roman (Gebundene Ausgabe)
Hier kommt ein neuer Autor, der hervorragenden Nachschub für alle Krimifans verspricht. Die Geschichte ist gut, der Schreibstil sehr sympathisch mit lakonischem Unterton.Die Dialoge sind durchdacht und heben sich wohltuend vom Krimieinerlei ab. Klare Empfehlung!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sympathischer Avvocato!, 29. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Reise in die Nacht: Roman (Taschenbuch)
Bari ist sicherlich nicht so schön wie Venedig, dafür hat ein neuer, italienischer Ermittler die Krimi-Bühne betreten, der es ganz sicher mit Commissario Brunetti aufnehmen kann: Avvocato Guido Guerrieri.

Gianrico Carofiglio hat sich eine Figur mit Ecken und Kanten ausgedacht, die mir vom ersten Augenblick gefallen hat.

Guerrieri steckt in einer schweren persönlichen Krise. Seine Frau hat ihn verlassen. Ohne es sich eingestehen zu wollen, schliddert er in eine tiefe Depression. Doch dann bekommt er ein Mandat, das auf den ersten Blick wenig Überraschungen verspricht. Er soll einen Senegalesen vertreten, dem ein Kindsmord zur Last gelegt wird.

Aus der anfänglich klaren Beweislage ergeben sich bald viele Zweifel.

Vor Gericht schließlich entwickelt sich der Fall zu einem Justizdrama und einer politischen Intrige, bei der Avvocato Guido Guerrieri seine ganze Erfahrung und Chuzpe mit in die Waagschale werfen muss...

Doch eigentlich macht diese solide Krimihandlung noch nicht den Reiz des Buches aus. Carofiglio bietet dem Leser wesentlich mehr. Eine klare, schöne, fast kühle Sprache, die ohne Getöse und falsche Political Correctness einen lokalpolitischen, rassistischen Sumpf trocken legt. Vor allem aber einen Ermittler, der sich mit seiner stillen, reflektierten Art und seinem Ringen um Gerechtigkeit einerseits und der Suche nach persönlichem Glück andererseits auf jeden Fall eine kleine Ecke im literarischen Langzeitgedächtnis der Krimileser erobern wird!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Und während ich sprach, um die anderen zu überzeugen, hatte ich angefangen, mich selbst zu überzeugen.", 26. Februar 2008
Von 
Regina Berger "Gina" (Rottach-Egern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reise in die Nacht: Roman (Taschenbuch)
Carofiglio schreibt einen unkonventionellen Stil: unvollendete Sätze, gesprochene Worte. Und genau dieser Stil macht den Roman zu "etwas mehr".
Der Rechtsanwalt Guido Guerrieri übernimmt einen fast aussichtslosen Fall während er selbst in einer tiefen Lebenskrise steckt. Er verteidigt einen des Mordes an einem Kind angeklagten Immigranten aus dem Senegal entgegen aller Vorurteile und Indizien.
Bei dem Krimi handelt es sich um ein Justizdrama, welches als nicht unerheblichen Nebenschauplatz die Lebensgeschichte des Avvocatos Guido mit seinem überzeugenden Charakter selbstironisch und humorvoll schildert. Eingebettet in die Landschaft Apuliens angereichert mit viel Menschlichkeit bietet dieser Roman Tiefgang, auch wenn das Verbrechen als solches nicht aufgeklärt wird. Endlich einmal wieder ein Krimi, der literarisch schön zu lesen ist.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich warte schon auf die Fortsetzung, 18. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Reise in die Nacht: Roman (Gebundene Ausgabe)
Eines der besten Bücher die ich in letzter Zeit gelesen habe, die Mischung aus Spannung, persönlichem Erleben und Beschreibung der italienischen Atmosphäre hat mich fasziniert. (Nebenbei habe ich das köstliche Rezept aus Hühnerfleisch und Schinken bereits nachgekocht.) Die Entwicklung des Protagonisten ist absolut glaubwürdig und die sachliche Sprache hat mir ausgezeichnet gefallen. Das einzige was ich ein bisschen vermisst habe ist - wie bei Perry Mason - die Lösung des Falles. Trotzdem - ich weiß das Carofiglio schon ein zweites Buch mit Guido Guerrieri geschrieben hat und warte sehnsüchtig auf die Übersetzung bzw. neue Folgen, denn ich will mich nicht endgültig von ihm un Margherita verabschieden.
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Reise in die Nacht: Roman
Reise in die Nacht: Roman von Gianrico Carofiglio (Taschenbuch - 12. März 2007)
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