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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verblüffend gut!
Eigentlich müssten selbst die begeistersten Pratchett-Fans allmählich sagen: Genug von der Scheibenwelt, kennen wir doch alles schon, aber der englische Superautor schafft etwas Sensantionelles: Er wird immer besser, tiefgründiger, nachdenklicher, noch absurder - und glaubwürdiger. "Ab die Post" ist schon von der Konstruktion der Story her ein Witz:...
Veröffentlicht am 15. September 2005 von anne von blomberg

versus
16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade
Das erste mal das ich mit einem Pratchett Hörbuch nicht so zufrieden war. die Hörbuchversion dieses tollen Buches ist einfach zu sehr zusammengekürzt.Einige der schönsten Stellen fehlen einfach.Es lässt sich höhren, aber ich empfehle vorher das Buch zu lesen.
Veröffentlicht am 22. Dezember 2005 von irexis


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verblüffend gut!, 15. September 2005
Eigentlich müssten selbst die begeistersten Pratchett-Fans allmählich sagen: Genug von der Scheibenwelt, kennen wir doch alles schon, aber der englische Superautor schafft etwas Sensantionelles: Er wird immer besser, tiefgründiger, nachdenklicher, noch absurder - und glaubwürdiger. "Ab die Post" ist schon von der Konstruktion der Story her ein Witz: Ein Dieb wird erhängt, findet sich trotzdem vor dem Ankh-Morpork-Tyrannen Lord Vetinari wieder und wird von ihm zum Postminister ernannt, wird also Herr über zigtausende von vergessenen Briefen, die nach Beförderung schreien. Obwohl die "Klackertürme" Nachrichten heute in Sekundenschnelle übertragen. Der Beweis für Pratchetts weiter wachsende Kompetenz: Er entdeckt auch an längst bekannten Scheibenwelt-Mitspielern wie Lord Vetinari neue und verblüffende Seiten. Er entwickelt für den Postminster wider Willen einen Charakter, der weit interessanter ist als der früherer Hauptpersonen (abgesehen von meinem Lieblingshelden, dem Kommandanten der Stadtwache. Der bleibt absolute Spitze). Er erfindet für den beförderten Dieb aktuelle Ängste und macht ihre Überwindung absolut glaubwürdig. Kurz gesagt: Witz, Ironie und tiefere Bedeutung verbinden sich heute bei Terry Pratchett zu einem größeren Ganzen, das sogar jene freuen könnte, die bisher keine Fantasy, sondern nur "gute Belletristik" gelesen haben.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine gelungene Schilderung, 28. Dezember 2005
Wie immer trifft es Terry Pratchett genau. Obgleich dieser Roman wahrscheinlich nicht zu seinen allerbesten gehört, ist er dennoch fraglos wieder großartig in seinem feinen Humor und der genauen Beobachtung und Schilderung des Milieus. Gute Einfälle, auf die man nicht kommen würde, eine spannende Geschichte von Anfang bis Ende. Zwischen den Zeilen ist auch wieder durchaus zeitkritisches zum Thema Post und Kommunikationsgesellschaft herauszulesen. Sehr empfehlenswert.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pratchetts Magie ist ungebrochen, 29. Dezember 2005
Terry Pratchett ist für mich ein Phänomen. Dreißig Bücher und kein bisschen müde, jedoch oft sehr Weise und Hintergründig.
Egal ob Pratchett die Multinationalen Konzerne aufs Korn nimmt, sich an der überbordenden Informationsgesellschaft reibt, oder die großen und kleinen menschlichen Schwächen aufs Korn nimmt.
Pratchetts Feder trifft fast immer ins Schwarze, denn er ist ein grandioser Beobachter unserer Zeit.

Ein klein wenig zur Handlung.
Lippwig wird vom Patrizier zuerst zum Tode verurteilt, jedoch anschließend begnadigt und zum Postminister befördert. Bald kommen Ihm große Zweifel ob das wirklich eine Begnadigung war, denn sein Leben ist nach wie vor in Gefahr.
Pratchett dreht einen Handlungszopf um den kleinen Gauner Feucht von Lippwig, dem Postboten Grütze und dem Golem Pumpe 19 sowie einigen alt bekannten Protagonisten.

Das Pratchett in der deutschen Übersetzung nur wenig gegenüber dem englischen Original verliert, ist wie immer ein großer Verdienst des Übersetzers Andreas Brandhorst.

Fazit: Dieser Roman ist wieder ein Lesegenuss. Auch für neue Besucher in der Scheibenwelt gibt es kein Problem, auch dieser Roman ist wieder in sich abgeschlossen.

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...Haie und kleine Fische..., 22. August 2005
Von 
Feucht von Lipwig ist ein Blender und Betrüger. Unter unzähligen falschen Namen hat er seine Fähigkeiten fast perfektioniert und sich so bisher erfolgreich durch das Leben geschlagen. Aber auch ihn holt die Vergangenheit ein und gibt ihm in Form eines ungewöhnlichen Engels die Chance auf einen neuen Anfang. Er "darf" von nun an die Post von Ankh-Morpork wieder ins Leben rufen. Hierbei kommen ihm seine Fähigkeiten sehr gelegen, denn nicht nur alte Angestellte und potentielle Kunden müssen überzeugt werden, sondern es kommt auch zum Kräftemessen mit dem "Großen Strang", der Klackergesellschaft, die bis dato das Monopol an der Nachrichtenübermittlung besaß und an dessen Spitze ein... ja... ein Meister seines Faches sitzt.

Sehr oft scheint Terry Pratchett seine Ideen der Realität zu entlehnen, so auch hier. Wäre es kein Fantasy-Roman, würde das Buch wahrscheinlich von Bilanztricks und feindlichen Übernahmen handeln; von Eignern, deren Interesse nicht dem Unternehmenszweck gilt, sondern dem Profit um jeden Preis; von fachfremden Vorständen, die sich auf Kosten der Mitarbeiter persönlich bereichern. Vielleicht würden sogar Unternehmensskandale wie Enron oder Worldcom beim Namen genannt.
Auf eine nette Art und Weise wird die Philatelie auf der Scheibenwelt ins Leben gerufen. Leider wurde in der deutschen Auflage nicht der wunderschöne Einband der englischen Auflage übernommen, der im Innern die verschiedenen Briefmarken Ankh-Morporks zeigt. Hier ist der Verlag wirklich schwach! Die deutsche Ausgabe wäre immens aufgewertet worden.

Mit Ausnahme von "Die Nachtwächter" hat Terry Pratchett in seinen letzten Romanen seit "Die volle Wahrheit" neue Hauptcharaktere geschaffen. Zwar haben hier, wie auch in den anderen Romanen, altbekannte Charaktere ihren Auftritt, allerdings nur auf Nebenschauplätzen. Vielleicht will Terry Pratchett damit den Horizont der Scheibenwelt erweitern, aber in meinen Augen zerfasert damit der Romanzyklus. Die Wache, die Helden, die Zauberer und die Hexen, TOD... sie haben in der Reihe der vorangegangenen Romane Eigenschaften und Persönlichkeit erhalten. Nun habe ich das Gefühl, sie verschwimmen langsam. Ein neuer Scheibenweltleser wird in diesem Roman so zwar nebenbei erfahren, dass die "Times" einen Vampir und die Wache einen Werwolf beschäftigt, wenn er aber geprägt ist von anderen Fantasyeinflüssen, so wird er aufgrund dieser "neutralen" Information allenfalls einen falschen negativen Beigeschmack dabei haben. Dass sie jedoch liebenswerte Charaktere mit faszinierenden Eigenschaften sind, bleibt hier aussen vor. Sicher ist es für Neuleser so viel leichter, einen Einstieg zu finden, aber diesen Spagat hat Terry Pratchett vorher anders und bravouröser zu meistern gewusst.

Dieses Buch ist sehr gut und weiterzuempfehlen, keine Frage. Ich hoffe aber, dass mit dem nächsten Roman wieder mehr Schwung in die "alte Scheibenwelt" kommt.
Daher nur 4 Sterne

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein guter Blick für's Feine, 22. April 2007
Von 
R. Zang (Saarland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ab die Post: Ein Scheibenwelt-Roman (Taschenbuch)
Absolut lesenswert, wiedermal!!!!

Die Scheibenwelt gewinnt zusehens an Tiefe.

Trotz der ulkigen Umwelt mit all ihren verschrobenheiten die Sie mit sich bringt schafft Terry P. es immer wieder Alles und Jeden durch den Kakao zu ziehen.

Auch in diesem Buch hat Terry P. wiedermal eine sehr schöne Karrikatur der Gesellschaft gezeichnet. Wie in fast allen seiner Bücher kann man ohne viel Fantasie seine Mitmenschen erkennen. Wie eigendlich immer ein sehr flüssig zu lesendes und äußerst unterhaltsames Buch zu den Themen Menschenführung, aktivierung der Eigenmotivation und den seltsamen Dingen mit denen sich Menschen beschäftigen wenn Sie keinen Wert auf Markenkleidung legen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Pratchett-Romane!, 25. September 2005
Ich habe das Buch gerade eben ausgelesen und muß sagen, dass es nicht nur einer der besten, neueren Romane von Pratchett ist, sondern einer seiner besten überhaupt.

Die Story ist kurz erzählt: Die Geschichte handelt von dem Trickbetrüger, Fälscher und notorischen Lügner Feucht von Lipwig, der unter den verschiedensten Namen sein Unwesen rund um Ankh Morpok treibt und dabei kräftig Profit macht.
Als er eines Tages geschnappt und zu seiner Hinrichtung gebracht wird, macht Lord Vetinari, seines Zeichens Patrizier von Ankh Morpok - ihm ein Angebot:
Er soll das heruntergekommene Postamt der Stadt wieder in Betrieb nehmen und damit eine Konkurrenz für die modernen "Klacker" bilden, die die Nachrichtenübertragung der Scheibenwelt modernisiert haben.
Zuerst gar nicht begeistert, gelingt es Feucht von Lipwig aber innerhalb kürzester Zeit nicht nur mit dem herumspukenden Postamts-Gebäude fertig zu werden, sondern auch mit diversen, schrulligen Mitarbeitern, dem ketterauchenden Fräulein Liebherz und auch der großen, profitgierigen Klacker-Gesellschaft.

Das Buch ist, wie wir es schon von Pratchett gewöhnt sind, umwerfend komisch geschrieben. Wie gehabt, gehen einige Scherze und ironischen Bemerkungen durch die Übersetzung verloren, aber das tut dem Humor hier diesmal keinen Abbruch.
Aber nicht nur Humor und kurzweilige Unterhaltung ist hier zu erwarten, das Buch bietet neben Auftritten von schon bekannten Charakteren, auch einiges mehr. Wie schon öfters bemerkt, lässt Pratchett immer stärker Handlunggstränge und Themen in seine Romane einfließen, die auch in unserer modernen Gesellschaft eine Rolle spielen.
So sind die Klacker vom "Großen Strang" durchaus mit den großen, profitgierigen Unternehmenen unserer Zeit vergleichbar. Reiche Männer werden durch das Ausbeuten von armen Menschen immer reicher und nicht selten haben gerade diese armen Menschen extrem darunter zu leiden. Einsparungen, Kürzungen und fehlendes Interesse an den Problemen der "Kleinen" lassen solche Unternehmen nur noch an Profit und Vermehrung von selbigem denken, unabhänging von Gesetzen, moralischer Einsicht oder anderem. Dies zeigt Pratchett immer wieder auf und auch wenn er dabei teilweise immer wieder seinen zynischen Humor mit ins Spiel bringt - man wird doch irgendwie sehr betroffen.

Die Idee der fortschrittlichen, schnellen Klacker-Türme zielt natürlich auf das Internet und die zunehmende Anonymität in selbigem ab. Irgendwo im Buch findet sich dazu ein schöner Abschnitt, wenn Feucht von Lipwig jemanden zu erklären versucht, warum auch die schnellste Klackernachricht keinen handgeschriebenen Brief ersetzen kann. Du kannst so eine Nachricht nicht anfassen, nicht küssen, keine Tränen auf sie vergissen und keine getrocknete Blume dazulegen und sie dein ganzes Leben lang aufbewahren...einen Brief dagegen schon.

Ein weiteres Mal kommen auch die scheinbar seelenlosen Golems, die schon aus anderen Scheibenwelt-Büchern bekannt sind, zum Zug. Und wieder einmal gelingt es Terry Pratchett hier, diese Wesen mit einem irgendwie beklemmenden Gefühl zu umgeben. Scheinbar nur zum Arbeiten gut und nicht mehr als ein Stück Lehm mit einer dazugehörigen Schriftrolle im Kopf, die ihnen ihre Daseinsberechtigung vermittelt, sind diese Wesen doch trotzdem mehr als ein einfaches Arbeitsgerät. ( Mehr als ein Hammer ).
Es lohnt sich mal darüber nachzudenken und selbiges in unsere Zivilisation mit zu übernehmen.

Aber all diese Botschaften sind nicht allein das, was mir das Buch so sympathisch erscheinen lässt. Es ist zu einem großen Teil der Protagonist Feucht von Lipwig, der hier zwar durchaus durchtrieben und nicht immer gesetzestreu erscheint, aber doch immer irgendwie liebenswert und vor allem unglaublich intelligent. Mit seinem Vorleben als Ganove ist er nicht nur mit kriminellen Talenten gesegnet, sondern auch mit der Überzeugung, dass der Mensch das Unmögliche nur zu versuchen braucht und vielleicht...ja, vielleicht wird es nur gerade dadurch möglich.
Die Ideen, mit denen er sich immer wieder aus der Patsche zieht und auch die unglaublichsten Behauptungen und Ideen durchsetzt, sind teilweise nicht nur zum schmunzeln, sondern bringen ihm schnell einen gewissen Respekt nicht nur von Seiten der Ankh-Morpok-Bevölkerung ein.

Meiner Meinung nach ist Lipwig einer der besten Charaktere, die Pratchett jemals erdacht hat und ich wünsche mir noch viele Abendteuer mit ihm. Wer nicht mit dem "goldenen, geflügelten" Postminister, der zum packenden Schluss hin mit dem "Großen Strang" in einen scheinbar unmöglichen Wettschreit tritt, mitfiebert, dem ist nicht zu helfen.

Das Buch ist einfach toll, unterhaltsam, tiefgründig und auch Scheibenwelt-Neulingen zu empfehlen. Wirklich ein tolles Buch!

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselnde Lektüre mit formalen Schwächen, 20. August 2005
Das Buch hatte ich gestern erhalten und heute mittag ist es bereits durchgelesen. Also ist die erste Bedingung guter Bücher, dass sie fesseln sollen, erfüllt.
Terry Pratchett führt in diesem Band eine Reiher interessanter neuer Charaktere ein und lässt alte Bekannte in Gast- und Nebenrollen auftreten. Auch führt er die Geschichte von Ankh-Morpork, der technischen und politischen Entwicklung weiter fort und schafft es wieder einmal, ein wenig seiner Weltsicht humorvoll zu vermitteln. Der Leser erkennt sich und seine Schwächen selber wieder und kann doch herzhaft drüber lachen.
Soweit das Positive und es wären danach glatte 5 Punkte.
Leider hat Andreas Brandhorst auch in seiner x-ten Übersetzung immer noch nicht herausgefunden, dass es viele Wege gibt, das englische "you" zu übersetzen. "Du, Euer Gnaden" oder "Du, Herr Gilt" passt einfach nicht. Einige wenige Übersetzungsfehler sind den Lektoren durch die Lappen gegangen.
Heftig fand ich aber die Beschränkung des Buchaufmachung. Wie schon bei "Weiberregiment" wird eine Illustration des englischen Originals nicht übernommen - die schönen Bilder der Briefmarken sind in der deutschen Hochpreisauflage nicht enthalten und das ist in meinen Augen eine Frechheit. Dafür gibts einen Punkt Strafabzug und es bleiben nur 4 Punkte übrig.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Terry Pratchett in Höchstform !, 19. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Ab die Post: Ein Scheibenwelt-Roman (Taschenbuch)
Früher habe ich alle Scheibenwelt-Romane gelesen und schließlich vor ein paar Jahren aufgehört, da sie zwar noch immer gut waren, aber nicht mehr so wie die ersten Romane, von ein paar Lichtblicken einmal abgesehen. Dies ist nun der erste Terry Pratchett-Roman seit jener Zeit den ich gelesen habe und ... ich bin BEGEISTERT. Dieser Roman gehört für mich neben Gevatter Tod zu den besten Romanen der Scheibenwelt überhaupt. Nicht nur der unglaubliche Humor sondern auch und vor allem die Story und die Spannung in diesem Buch sind Spitze. Gerade in Bezug auf die Story haben die letzen Bücher die ich las eher geschwächelt. Dies ist wirklich ein TOP-Roman und jeder den die Scheibenwelt auch nur etwas interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen ! Darum volle Fünf Sterne !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur herrlich, 21. Oktober 2007
Von 
Tai-Pan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ab die Post (Audio CD)
Leider komme ich momentan nicht mehr ganz so oft dazu etwas zu lesen. Da ist es ganz praktisch nebenbei Hörbucher laufen zu haben. Besonders klasse, das es auch von Terry Pratchett bereits so viele Bücher in hörbarer Form gibt. Mein langjähriger Lieblingsautor =^_^=

In 280 Minuten hört man von den Abenteuer des Betrügers Feucht von Lipwig. Ganz zu Anfang sieht es allerdings nicht wirklich so rosig aus, denn es beginnt mit seiner Hinrichtung. Zum Glück hat der Patrizier andere Pläne mit ihm. Zum Glück? Es gibt nur eine ja-ja-Entscheidung: Entweder der Tod durch den Galgen oder die Stelle des Postvorsteher von Ankh-Morpork zu übernehmen. Klar das er sich für die Poststelle entscheidet :o) Es stellen sich viele Schwierigkeiten, Probleme und ein gefährlicher Konkurrent in den Weg. Aber Feucht von Lipwig wäre nicht Feucht von Lipwig wenn er diese Herausforderung nicht selbstbewußt annehmen würde. Seine Erfahrung, die er als Betrüger gesammelt hat kommen ihm zugute.

Oder einfach mal frei nach Pratchett gesagt: "Man sollte zu jeder Zeit den Einsatz erhöhen und sein Glück stets herausfordern. Denn dann ist es so verblüfft, das es nicht davonläuft :-) "

Schade das nicht alle Pratchett-Audiobücher von Peer Augustinski vorgelesen werden, er ist für diesen Job prädestiniert. Ihm gelingt es wie nur wenigen Sprechern aus dem Bereich seine Stimme geschickt allen Figuren anzupassen. Ich kann dieses Hörbuch vorbehaltlos weiterempfehlen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die volle Wahrheit über das Postamt, 26. Februar 2006
Von 
Bella219KF (Bremen, Bremen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Mit "Ab die Post" präsentiert uns Terry Pratchett eine Geschichte, die sich im weitesten Sinne in die Wachen-Reihe einordnen läßt, obwohl die Wache überhaupt nicht darin vorkommt.

Feucht von Lipwig, seines Zeichens Berufsbetrüger, wird von Lord Vetinari "beauftragt", die Post von Ankh-Morpork zu mordernisieren. Keine leichte Aufgabe, wie sich bald rausstellen wird, denn als Gehilfen stehen ihm nur der alte Junior-Postbote Grütze, der wunderliche Nadelsammler Stanley und sein Bewährungshelfer Herr Pumpe zur Verfügung. Sehr schnell kommt Feucht zu der Erkenntnis, dass er sich hier auf das heiße Pflaster der Hochfinanzen begeben hat.

Dieses Buch zeichnet sich vor allem durch seine durchgehend erzählte Handlung aus. Es werden nicht, wie so oft bei Pratchett, mehrere Handlungsstränge nach und nach miteinander verwoben. Am ehesten könnte man "Ab die Post" mit "Die volle Wahrheit" vergleichen, allein schon wegen der zahlreichen Anspielungen auf unsere irdische Welt. Pratchett trifft wie immer den Nagel der Zeit mitten zwischen die Augen.

Der Sprachwitz und die genialen Einfälle sind wieder einmal unübertrefflich und machen den Roman meiner Meinung nach zu einem der besten Geschichten der Scheibenwelt!

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Ab die Post: Ein Scheibenwelt-Roman
Ab die Post: Ein Scheibenwelt-Roman von Terry Pratchett (Taschenbuch - 10. April 2007)
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