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116 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Langweilige Schafe? Wie mans nimmt...
Ich habe eben gesehen, dass es, zwar deutlich mehr gute, aber dennoch jede Menge schlechte Rezensionen zu dem Buch gibt, und habe sie mir teilweise durchgelesen. Ich habe das Buch schon vor einer ganzen Weile (min. 2 Jahre) gelesen und habe mich gefragt, was so viele an diesem Buch so schlecht finden. Was ich einerseits etwas nachvollziehen kann, ist, dass es vielen...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2009 von ekmont

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Könnte besser sein
Teilweise interessant und spannend geschrieben, aber leider nicht durchgehend gut. Der Mittelteil des Buches hat mich Überwindung gekostet weiterzulesen. Am Schluß war ich dann froh, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe, weil mir das Ende, ebenso wie der Anfang sehr gut gefallen hat. Zum Teil wirklich witzige und intelligente Ideen und eine andere Sichtweise,...
Veröffentlicht am 20. Mai 2007 von Lara Golowa


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116 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Langweilige Schafe? Wie mans nimmt..., 3. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Glennkill: Ein Schafskrimi (Taschenbuch)
Ich habe eben gesehen, dass es, zwar deutlich mehr gute, aber dennoch jede Menge schlechte Rezensionen zu dem Buch gibt, und habe sie mir teilweise durchgelesen. Ich habe das Buch schon vor einer ganzen Weile (min. 2 Jahre) gelesen und habe mich gefragt, was so viele an diesem Buch so schlecht finden. Was ich einerseits etwas nachvollziehen kann, ist, dass es vielen langweilig erscheint, weil nicht wirklich was superspannendes passiert. Ich selbst fand das Buch gar nicht langweilig, aber ich denke, das liegt auch an der Erwartungshaltung. Es geht um Schafe! Was sollen die schon groß denken oder machen? Wer ein richtiger Krimileser ist und hier erwartet, dass die Schafe mit Scharfsinn einem gefährlichen Mörder auf der Spur sind oder unter ihrem Wollkleid ein Waffenarsenal verstecken, der ist mit dem Buch wirklich nicht gut bedient. Alles was die Schafe interessiert, ist, warum ist unser Schäfer tot, mit dessen Ableben sie auf diverse Annehmlichkeiten ihres Schafdaseins verzichten müssen, und was passiert jetzt mit uns. Andere Leser verglichen das Buch mit Filidae, das ich selbst nicht gelesen habe, aber trotzdem einiges aufgeschnappt habe. Das ist in dem Fall vielleicht eine Geschmacksache. Ein Kater, der über jemanden sagt, er sei ein Karl-Lagerfeld-Verschnitt, hat in meinen Augen nicht mehr viel mit Katze zu tun. Was kümmert eine Katze schon Karl Lagerfeld? Da fand ich die Umsetzung in Glennkill doch sehr gelungen. Weiter wurde ab und an eine wirre Handlung beschrieben. Das kann ich auch nicht bestätigen. Ich konnte der Handlung insgesamt sehr gut folgen. Klar, da es sich um Schafe handelt, geraten diese, wenn sie auf Menschen treffen, schon mal in Situationen, die sie nicht verstehen und die sie verwirren. Als Leser sollte man aber schon in der Lage sein, deuten zu können, was hier passiert. Ein Rezensent mit schlechter Beurteilung hatte geschrieben, dass es in dem Buch keine Identifikationsfigur gibt. Stimmt! Ich konnte mich mit keinem der Schafe identifizieren. Ich bin kein Schaf.
Ach, dann wurde noch oft über den fehlenden Wortwitz rezensiert. Auch dazu muss ich sagen, direkt an Wortwitz kann ich mich jetzt auch nicht erinnern, aber es fehlt nicht an witzigen Szenen in dem Buch. Wenn die Schafe mal wieder in eine Situation geraten, in der sie so unbeholfen sind, oder wenn sie durch das Zusammensetzen der Indizien auf so bekloppte Schlussfolgerungen kommen, auf die einfach nur Schafe kommen können, ist das Buch wirklich sehr amüsant.
Alles in allem, finde ich, kommt es auf die Erwartungshaltung des Lesers an. Wer hier einen richtig spannenden und actionreichen Krimi mit scharfsinnigen Ermittlern in bedrohlichen Situationen und skrupellosen Mördern erwartet, sollte das Buch wirklich nicht lesen und es dann schlecht machen. Wer sich aber darauf einlässt, dass das ganze aus Sicht von Schafen in einem kleinen irischen (?) Dorf mit den typischen Dorfbewohnern spielt, hat sicher seine Freude daran. Mir hat das Buch sehr gefallen. Ich fand es unterhaltsam. Die Schafe sind allesamt liebenswert. Der britische Charme bzw. die Atmosphäre fehlt auch nicht. Und entgegen den schlechten Rezensionen: das Buch ist auch spannend. Nur eben nicht auf dieselbe Weise wie ein Actionthriller.
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68 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schäfchen zählen, 31. Dezember 2006
Von 
Abby Normal - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Die Idee klingt nach einem schlechten Märchen: Ein Roman aus der Sicht von Schafen, die den Mord an ihrem Schäfer aufklären wollen?

Wer aber gerne etwas anderes liest als Standardkrimis, der sollte dem Buch von Leonie Swann eine Chance geben. Schnell hat man ihre intelligenten Schafe ins Herz geschlossen. Dabei bereitet vor allem ihre Sicht der Welt das größte Vergnügen. Leonie Swann versteht es, genau dieses Element auszukosten. Sie lässt ihre Schafe hinterfragen, was für uns Menschen selbstverständlich scheint. Und sie zeigt dem Leser, wie eine Welt aussehen könnte, wenn das Wichtigste im Leben das Grasen auf einer grünen Wiese ist und Gerüche einem mehr verraten als alle Worte.

Zum Glück sind die Schafe gut vorbereitet, als sie ihren Schäfer eines Tages brutal ermordet auf ihrer Weide finden. Er hat ihnen nämlich jeden Tag eine halbe Stunde lang aus Krimis vorgelesen. Aber hilft das den Schafen wirklich den Mörder zu finden, wo sie doch noch immer so vieles aus der Menschenwelt gar nicht verstehen können? Machen sich die Krimis bezahlt, auch wenn sich die Schafe bei den Lesungen üblicherweise auf ganz andere Details achteten als wir Menschen?

Wichtiger als die Kriminalgeschichte ist Leonie Swann aber die Erzählung aus der Perspektive der Schafe. Für mich war es ein Genuss, die Schafe mit ihren individuellen Fähigkeiten beobachten zu dürfen. Da die Schafe uns Menschen natürlich nicht wirklich verstehen, kommt es immer wieder zu amüsanten Verwechslungen.

Der liebevolle Humor, der sich schon bei der Wahl der Namen für die Schafe - etwa Othello für den schwarzen Widder - zeigt, funktioniert hervorragend. Immer wieder ist es amüsant, wenn die Schafe versuchen, etwas den Menschen nachzuahmen, wie das Zählen der Herde. Es ist zum Blöken, wie der Leitwidder die Zählung durchführt und zu welchem Ergebnis er kommt. Daher verrate ich der Stelle lieber nicht zu viel.

Spaß macht das Buch auch, weil manchmal sogar mehr in der Geschichte steckt, als man zunächst glaubt. Leonie Swann streut geschickt Hinweise, die sich erst später als wichtig erweisen. Und gelegentlich hilft es sogar, wenn man - wie die Schafe - gut belesen ist. Aber ob man nun sofort weiß, worum es sich bei der Operation Polyphem handelt oder nicht, das Buch macht dank des besonderen Humors ungeheuer Spaß!

Glennkill ist gewissermaßen ein Gute-Laune-Buch. Man sollte nicht verkrampft versuchen, den Mörder zu erraten, sondern einfach nur die Schafe genießen. Das mag vielleicht nicht für jeden das Richtige sein, aber mich hat das Buch sofort in seinen Bann gezogen und bis zum Ende nicht mehr losgelassen.
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52 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Witzig, intelligent und spannend, 28. September 2005
Mit „Glennkill“ ist endlich mal wieder ein Krimi auf dem Markt, der zugleich witzig, intelligent und spannend ist – und, wie ich finde, um einiges besser als Felidae, der das Genre Tierkrimi populär gemacht hat. Der Stil ist leichter, flüssiger, genauer, einfach besser, die Figurenzeichnung genauer und differenzierter, bis in die skurrilsten Nebenfiguren hinein – immerhin werden etwa ein und ein halbes Dutzend Schafe zu wohlunterscheidbaren, individuellen Handlungsträgern und sind nicht etwa bloß plakativ mit einer Eigenschaft gekennzeichnete Typen.
Dazu kommen die Menschen, die von den Schafen sehr genau beobachtet werden, um den Mörder des Schäfers zu entlarven. Sie bleiben zu Beginn teilweise etwas flach, weil der Roman nun einmal weitgehend aus der Sicht der Schafe erzählt ist, ihre Beschreibung also immer etwas ‚schäfisches‘ an sich hat – aber das macht auch gar nichts, gibt es doch schon genug Romane über Menschen. Die Unterschiede zwischen Schafen und Menschen aber werden nicht einfach nur für oberflächliche Witzigkeiten verbraten, sondern immer wieder für die Beschreibung der einen wie der anderen Seite fruchtbar gemacht.
Übrigens sind die Schafe zwar auch, ja sogar sehr – aber durchaus nicht nur rührend-putzige Figürchen. Ihre Hauptbeziehung zu den Menschen besteht ja darin, daß sie von diesen – – geschlachtet und gegessen werden. (Und zuvor regelmäßig geschoren.) Die Schafe in ‚Glennkill‘ nun waren von ihrem Schäfer immerhin vor dem Schlachter geschützt (und lediglich geschoren) worden – wenn sie nun seinen Mörder suchen, tun sie das auch um sich zu schützen. Ihre häufige rührend-tapsige Unbeholfenheit kontrastiert also einem sehr ernsten Hintergrund. (Ernst für die Schafe und das Gewissen eines jeden Fleischessers.) Indem sie auf dieser Suche ihrer eigenen Fähigkeiten, ihres Mutes und, tja, ihrer Würde gewahr werden – und Leonie Swann weiß die einzelnen Schritte dieser Entwicklung sehr genau zu beschreiben, ohne die Sache mit der Würde zu übertreiben – werden sie von den sprichwörtlich dummen, folgsamen, heteronomen Schafen zu – Personen. „Glennkill“ ist also auch ein Entwicklungs- und Emanzipationsroman, eine politische Parabel geradezu. Sehr erfreulich und, vielleicht, auch nützlich!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Schäfer" als scharf!, 20. Juli 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glennkill: Ein Schafskrimi (Taschenbuch)
Zufallsfunde sind halt doch die besten - gestern kaufte ich die TB-Ausgabe als "Lückenfüller" für den Zug. Die Spiegel-Bestseller-Nominierung war nämlich ganz an mir vorbeigegangen...

Ich bin zwar erst auf Seite 108, aber nerve jetzt schon Freunde, Bekannte und Kollegen, indem ich ihnen dieses Buch empfehle oder Passagen daraus vorlese.. eine wunderbare, eine köstliche Idee, nicht zuletzt das im TB enthaltene Daumenkino!

Obwohl tatsächlich letztlich ein Mörder gesucht wird, ist es aber nur in zweiter oder dritter Reihe ein Krimi. Viel wichtiger ist, daß die Geschichte komplett aus der Sicht der Schafe erzählt wird, deren Charaktere so liebevoll-detailliert ausgeführt sind, daß ich mir zutraue, Mopple-the-whale oder Zora auf Anhieb in einer Herde zu identifizieren ;o)

Neben dem sehr gut lesbaren, pointierten Schreibstil verblüfft auch die Wendung, die Natur, vor allem aber den Menschen, sein Gebaren und sein Verhalten in der Gemeinschaft aus Schafs-Sicht darzustellen; manchmal bleibt einem glatt das Lachen im Halse stecken.

Ich fürchte, die Zeiten, in denen ich unkritisch ein Lammkotelett mit Rosmarin genossen habe, sind unwiderruflich dahin - und es tut mir nicht leid drum!
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39 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aussergewöhnlich sympathisch! [Mein Lieblingsbuch 2005], 13. Januar 2006
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Ein kleiner Artikel in einer Illustrierten machte mich auf "Glennkill" aufmerksam. Sorgfältig tippte ich Titel und Autorin in mein Handy um das Buch baldmöglich zu kaufen. Es sollte ein Geschenk werden. Für meine Schwester. Immerhin ist sie ''Hüterin'' einer Genpool Datenbank für eine vom Aussterben bedrohte Art von Schafen. Alles was mit Schafen zu tun hat wird von uns sofort genauer unter die Lupe genommen und wenn's gefällt, sofort gekauft. - Auf die Idee, dass meine Schwester sich das Buch selbst kauft, kam ich erst gar nicht! Aber es kam so, wie es kommen mußte. So wie Weihnachten vor 10 Jahren, als wir uns gegenseitig "Ein Schweinchen namens Babe" auf Videokassette schenkten. Auch in diesem Film ging's um Schafe. Die konnten sogar reden. - Genauso ist es in "Glennkill"! Ein Kriminalfall aus der Sicht einer Schafherde. Irgendwo in Irland spielt das Ganze ... ein Krimi auf der grünen Wiese. Die Hauptrolle spielen George Glenns (schlaue) Schafe und natürlich ganz viel Gras und andere Lieblingskräuter der sympathischen Tiere!
Viel mehr, als dass der Roman von einem toten Schäfer handelt, der eines Morgens mit einem Spaten in der Brust aufgefunden wird, wußte ich vor dem Lesen nicht. Und - wenn mich wer fragt - Ja sehen Sie! Sie lesen das hier ja. Also hier meine Antwort: - Es tut auch nicht Not MEHR über den Inhalt zu wissen. In jedem Krimi geht es darum einen Täter zu finden. So auch in diesem. Nur, dass hier einige besonders kluge oder intelligente oder vorwitzige Schafe die Hauptrollen spielen. Eine außergewöhnliche Art einen Kriminalfall und seine Auflösung zu schildern. Ein außergewöhnlich sympathischer Schreibstil der Autorin. Und zuletzt ein außergewöhnliches Ende. Obwohl wir doch alle erwarten, dass das Ende unerwartet ist - oder nicht?
Ich empfehle es jedenfalls gerne und guten Gewissens weiter. Es macht unheimlichen Spaß die Ermittlungen der Schafe zu verfolgen. Die Welt und die Menschen um sie herum, aus ihrer Sicht zu betrachten. Sie brauchen zwar eine Weile bis "etwas herauskommt", aber bis dahin habe ich als Leser mich so angenehm unterhalten gefühlt, wie schon lange nicht mehr. Sogar mehrmals laut aufgelacht, und sowieso ständig geschmunzelt, wenn "Mopple the Whale" seine Auftritte hatte. Eine Mischung aus Rührung, Humor, Weisheit, Grausamkeit - ach, es ist eine geniale Mischung. Ausgewogen und m.E. ein Garant für eine einmaliges Leseerlebnis.
(Dennoch hoffe ich, dass die Autorin irgendwann wieder zuschlägt. Warten Sie bitte nicht so lange bis Gras über die Sache wächst, Frau Swann. Es gibt genug anderen Stoff, der noch interessant wäre ihn aus Sicht der Schafe zu schildern! ;-)
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach umwerfend, 2. Oktober 2006
Glennkill ist zu einem meiner Favoritenbücher geworden. Die handelnden Figuren sind zwar im Wesentlichen "nur" Schafe, aber diese sind so liebevoll beschrieben, daß ich seither Mopple the Whale, Sir Ritchfield, Zora, den Schwarzen und Miss Maple sehr ins Herz geschlosen habe.

Ich habe dieses Buch schon an viele Freunde verschenkt und habe nur positive Feedbacks bekommen.

Also - Glennkill - der etwas andere Krimi.

Spaßig, lustig, einfach umwerfend.

Danke liebe Leonie Swann.
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27 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echt schaaaa(r)f.., 21. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Glennkill: Ein Schafskrimi (Taschenbuch)
Ich war anfangs ein wenig skeptisch, ein Buch in dem Schafe die Hauptrollen sind.. Doch recht schnell bemerkte ich, dass das Buch einen eigenen Humor hat, der mir persönlich sehr zugesagt hat.

Das Buch baut nach und nach eine Beziehung zum Leser auf, da man die Schafe mit der Zeit besser "kennenlernt". Den Verlauf des "Krimis" - wenn man ihn denn so nennen kann - fand ich auch recht spannend. Mit dem Ende hätte ich zumindest nicht gerechnet.
Sehr schön finde ich die Gedankengänge und Schlüsse der Schafe über Gott und die Seele etc., als sie versuchen den Mord an ihrem Schäfer aufzudecken.

Für vorurteilsfreie Leser mit Humor kann ich dieses Buch daher wärmstens empfehlen, denn ich fand es sehr unterhaltsam und es ließ sich ganz wunderbar flüssig und schnell lesen.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweilig und amüsant, 10. März 2006
Von Ein Kunde
Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Rezensionen fand ich die Lektüre des Buches sehr kurzweilig und amüsant. Auch ich lese sehr gerne die Krimis der großen Autorinnen wie Ruth Rendell, Nicci French etc. Aber die Erwartung, dass das Buch ein ausgetüftelter Krimi ist, hatte ich gar nicht. Wenn man sich dann ganz und gar den Charakteren hingibt, seien es Mopple, das Gedächtnisschaf, Zora, die Philosophin etc. - dann fängt das Buch an mächtig Spass zu machen. Ich fand auch die Perspektive aus Schafsicht mal erfrischend anders...
Wer also einfach mal gute Unterhaltung haben will und keinen verzwickten Krimi erwartet, ist mit diesem Roman bestens bedient.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...am liebsten sofort ein Schaf kaufen..., 19. Dezember 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Glennkill: Ein Schafskrimi (Taschenbuch)
Wenn man Schafe mag wird man sie nach diesem Buch lieben. Das Buch ist mit sehr großer Liebe fürs Detail geschrieben. Die Beschreibungen der Schafe und ihrer Charakterzüge sind einfach genial. Immer wenn ich jetzt irgendwo eine Schafsherde sehe denke ich mir, oh der sieht ja aus wie Mopple the Whale und das ist bestimmt der tapfere Othello und dort die schlaue Miss Maple.

FAZIT: Lesen, schmunzeln, freuen...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sind wir nicht alle ein bisschen schaflich?, 4. Juni 2006
Wenn Sie schon immer mal was über die Welt aus der Sicht von Schafen erfahren wollten, dann müssen Sie den vorgestellten Schafskrimi lesen!

Wobei nicht so sehr die kriminalistische Spannung im Vordergrund steht, sondern vielmehr ein feinsinnig gesponnenes Psychogramm der Menschenwelt mit den Augen von Schafen gesehen.

Der Reihe nach: Der Schäfer George ist tot. In seinem Bauch steckt ein Spaten. Einige Leitschafe (Haupttiere) machen sich nun Gedanken, wer ihren geliebten Schäfer ermordet hat, der ihnen so manchen Tag durch Vorlesen versüßt hat, das heißt, er hat ihnen etwas über die Menschen erzählt.

Nun machen sich Miss. Maple (!), Mopple the whale (!), Othello (das schwarze Schaf!) und auch Sir Ritchfield (der Leitwidder) auf die Suche nach dem Mörder. Sie nehmen durchaus menschliche Züge an. Sie beobachten die Besucher aus dem Dorf, die nun auffällig aufgeregt und auch nachts ihre Weide an der schottische Küste (Glennkill!) aufsuchen und irgendetwas im Schäferwagen suchen, das offenbar nicht entdeckt werden soll! Durch ihren Geruchssinn können sie z.B. auch ihren schlimmsten „Feind“ (Ham (!) den Metzger) schon von weitem riechen.

Zum Zwecke der Aufklärung des Mordes besuchen die Schafe auch die menschlichen Behausungen und sogar die Kirche, denn sogar der Priester ist verdächtig!

Eine feinsinnige und äußerst vergnügliche Lesereise für den Sommer am Strand oder noch besser für die Küstenregionen Schottlands oder Irlands.
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Glennkill: Ein Schafskrimi
Glennkill: Ein Schafskrimi von Leonie Swann (Taschenbuch - 2. Mai 2007)
EUR 9,99
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