Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Strandspielzeug calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 16. Mai 2007
Stockholm, der erste Schnee fällt, und Kommissar Cederström muss den Tod von Carl Petersson aufklären. Dieser war Professor für antike Sprachen und gerade dabei, ein großes Geheimnis zu entschlüsseln, als ihn jemand umgebracht hat. Die Tochter des Kommissars spielt bei der Aufklärung ebenfalls eine wichtige Rolle.
Das Buch ist ein Debut - super spannend, stellenweise richtig anspruchsvoll. Die Figuren kommen gut rüber. Der Kommissar ist recht witzig, wie auch die anderen in seinem Team. Es macht Spaß, diese Buch immer weiterzulesen und den Figuren bei der Arbeit "zuzuschaun".
Dann gibt es noch einen Ausflug nach Ägypten, das ist eine der gruseligsten Stellen im Buch, mehr kann jetzt nicht verraten werden.
Ein ganz klasse Buch von der Sorte, die man nach einer Weile noch mal liest.
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2008
Das Buch "Der zweite Tod" ist für ein paar nette, kurzweilige Lesestunden gut (wenn man über gewisse Schwächen in der Handlung hinwegsieht). Die Handlung dreht sich - in groben Zügen - um einen toten Wissenschaftler, ein mysteriöses Passwort, jede Menge Geld und Ägypten. Diese Zutaten werden von Daniel Scholten in einen recht nachvollziehbaren Zusammenhang gebracht und mit vielen privaten Handlungssträngen der ermittelnden Polizisten gespickt (welche ich sehr interessant und unterhaltsam fand). Die Sprache des Autors ist klar und leicht verständlich, er kommt in der Regel direkt auf den Punkt und ergeht sich nicht in ausschweifenden Beschreibungen. Die Erzählung springt nicht unnötig hin und her, man kann der Handlung jederzeit ohne weiteres folgen.
Mir hat am Inhalt des Romans insgesamt jedoch der Tiefgang gefehlt und ich hätte mir gewünscht, dass das Tatmotiv des Mörders deutlicher hervorgehoben würde. Das Ende des Romans kommt etwas plötzlich und abrupt daher, so dass man sich leicht überrumpelt fühlt. Wirkliche Spannung kam bei der Lektüre bei mir nicht auf, es fehlt mir das "gewisse Etwas".
Des Weiteren saß ich manchmal stirnrunzelnd über der Lektüre, weil einige Handlungsstränge etwas an den Haaren herbeigezogen wirkten: Während eine am PC sehr versierte Polizistin sich tagelang abmüht, das Passwort des Toten zu knacken, kommt ihr bei der Lösung "Kommissar Zufall" in Gestalt der 17-jährigen Tochter von Kjell Cederström zuhilfe. Nun gut, einmal mag dies angehen. Dass dieselbe Tochter jedoch im weiteren Verlauf der Handlung einen zweiten wichtigen Hinweis gibt - natürlich ebenso zufällig - ist dann doch etwas zuviel des Guten. Diese und weitere "Zufälligkeiten" sind es, die in einer derartigen Anhäufung meine Lesefreude etwas getrübt haben. Wer jedoch kurzweilige Unterhaltung sucht, liegt hier meiner Meinung nach genau richtig.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Mai 2007
Endlich mal wieder was anspruchsvolles, das von Anfang bis Ende spannend ist! Endlich mal wieder etwas, wo dauernd etwas passiert, was auch noch intelligent miteinander verknüpft ist.

Ich weiss nicht, warum der Focus das mit Henning Mankell vergleicht. Der Krimi, den ich hier gelesen habe, ist jedenfalls lustig und ein Ereignis jagt das nächste. Im Gegensatz zu Mankell muss ich mir hier keinen Sozialkundeunterricht bieten lassen, stattdessen ist alles wunderbar selbstironisch, voller liebevoller Pointen und Dialogen. Aber das besondere ist einfach die fantastische Sprache. Das gibt es bei Krimis eben nur ganz selten.
0Kommentar|16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juni 2007
Dummerweise habe ich mich an den bisherigen Rezensenten orientiert, die alle ein positives Urteil abgaben.

Ich habe mich selten durch ein Buch so hindurchgequält. Man merkt, dass der Autor Ägyptologie und historische Sprachwissenschaft studiert hat. Respekt hierfür.

Dass aber nahezu die komplette Stockholmer Mordkommission plus 17jähriger Kommissarstochter Ahnung von Ägyptologie, Hieroglyphen und antiken Sprachen hat - in Kairo dann auch arabisch spricht, mit Kairoer Ortsdialekt - ist schon ungewöhnlich.

Auf den ersten 150 Seiten besteht die Haupthandlung in dem Versuch, ein Passwort zu entziffern, gähn...

Während eine Polizistin das Passwort in der Wohnung des Toten zu entziffern versucht, liebt der Kommissar seine wiedergefundene Jugendliebe in der Wohnung darunter und die siebzehnjährige Tochter des Kommissars erfährt ihre erste Liebe bei einem alternden Maler in der Wohnung darüber - nur Rosamunde Pilcher schreibt schöner.

Im Ermittlungsteam macht scheinbar jeder das, wozu er Lust hat. So steht geschrieben, dass sich die Arbeitsgruppe Fälle heraussucht, die Ihnen zusagen - so etwas gibt es nicht im realen Arbeitsleben, auch nicht in Schweden.

Falls der Handlungsfluss bei den nächtlichen Ermittlungen mitten im Wald stoppt, ruft man nachts um halb drei den Mobilfunkbetreiber an und erfährt sofort, wo das Handy des Verdächtigen gerade ist. Die Verfolgung kann also weitergehen. Natürlich kann man sich auch in sämtliche Server verdächtiger Firmen leicht unbemerkt einwählen, Firewalls sind für Polizistinnen kein Hindernis.

Die Reise nach Kairo und das dortige Szenario ist einfach haarsträubend konstruiert!

Fazit: Kein Krimi, kein Thriller, leider auch kein Buch über das alte Ägypten...ein Stern.
0Kommentar|20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juni 2007
Sehe ich nicht so wie Krimi-2007. Man kann ein Buch natürlich nicht mögen, sollte aber ihm dann aber nicht jegliche Grundlage absprechen oder gar, überhaupt ein Krimi zu sein :) Ich weiss zwar eben so wenig wie Krimi2007, wie es bei der Polizei wirklich zugeht, aber ich kenne die Kommunikationstechnik und die Arbeit in Schweden. Wie bei Dahl und Sjöwall/Wahlöö sind es auch bei Scholten die niedrigen Hierarchien im Berufsleben und die vielen Besprechungen, zudem eine Elite-Einheit, wodurch diese Autoren ja vermeiden wollen, sich mit Banalem aufzuhalten. Das habe ich im Buch alles wieder erkannt. Ich konnte nirgendwo herauslesen, dass da jemand einfach macht, was er will.

Ich kann zwar die ägyptologische Seite nicht beurteilen, aber die technische hat mich überzeugt, weil echte technische Hürden auch in der Geschichte Hürden bleiben und realistisch überwunden werden. Ärgerliches Unwissen, wie dass jemand wie bei Stieg Larsson nur die Sim-Karte auswechselt und dann glaubt, nicht gefunden zu werden, findet man hier zum Glück nicht. Natürlich arbeitet die Zentrale eines Funknetzes auch nachts und man kann natürlich auch ein dauernd telefonierendes Handy lokalisieren. Das ist absolut kein Problem, genau wie die meisten Firewalls (vor allem, wenn man das alles vorbereitet, wie im Buch beschrieben). Die Polizistin Sofi Jansson ist ja "Computerfreak", wie es bereits zu Beginn des Buches heisst. Was ist also daran schlecht, wenn es gut gemacht ist? Natürlich ist das Buch komplex und man kann es auch kompliziert finden, aber ist es schlecht? Jedenfalls ist mir nichts falsches in der Geschichte aufgefallen. Die HBCI-Sache ist sehr gut recherchiert.

Die Entzifferung hat mich arg beeindruckt. Scholten in der Lage, die Ermittlung minutiös und folgerichtig zu erzählen. Mich hätte nur noch interessiert, ob der Mann den Diskos nun entziffert hat oder nicht.
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juli 2007
Ich habe nach aufmerksamer Lektüre der beiden vernichtende Ein-Sterne-Urteile gleich gekauft und bekommen, was ich erwartete hatte: hervorragend und dicht geschriebene Kriminalliteratur. Zu Recht steht dieses Buch auf der Besten-Liste von Krimiwelt. In der Tat ein Buch, das man aufmerksam lesen muss, weil es um "Denkszenarien" geht. Dann entdeckt man auch die Unterschiede zum deutschen Rechtssystem, die anordnende und überwachende Staatsanwältin (von wegen Richter!), den begründeten Anfangsverdacht, die geschlossenen Beweisketten, Paragraphen und und und :)

Lesen oder nicht lesen?
Kein True-Crime- und Hardboiled, eher "Murder Mystery" im Gewand eines modernen Polizeiromans. Durch scheinbare Widersprüche wird wie in alten Tagen von E.A. Poe und E.T.A. Hoffmann Schauer erzeugt, der frei von äußerlicher Brutalität ist. Als Schwedenkrimi würde ich es nicht bezeichnen, eher als typischen Stockholm-Krimi. Wie Sjöwall/Wahlöö (als Buch) und Dahl sind sie schneller, origineller und vor allem zynisch im Wechsel mit diesen innerlichen Momenten, die die Skandinavier so gut können. Wer Stil und Niveau dieser Klassiker mag, wird auch hier voll auf seine Kosten kommen.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juli 2007
Die Vorgänge sind realisitsch geschrieben und man taucht schönin die Geschichte im winterlichen Schweden ein. Gut beschrieben sind auch die Verhältnisse unter den Figuren. Die erste Hälfte fand ich sehr spannend, der zweite Teil hat mich hingegen etwas enttäuscht, weil ich teilweise nicht mehr mitbekommen habe wer, wer ist. Auf den letzten Seiten wird dann alles sehr abgehakt aufgeklärt, was mir gar nicht gefallen hat. Daher auch nur 3 Sterne.
Einen Kollegen, der in Ägypten noch abgeblieben ist, gibt es allerdings nicht, wie von Salamanderwald beschrieben.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juni 2007
Durch Zufall bin ich auf diesen Krimi aus Schweden gestoßen - bezüglich der Inhaltsangabe war ich zunächst skeptisch, da ich erst vermutete, daß hier viel zum Antike und Götter erzählt wird. Aber dies ist überhaupt nicht so - und so hab ihn nicht wieder aus der Hand gelegt, als ich einmal damit angefangen habe.

Wer mal wieder so richtig in eine Story eintauchen möchte und alles um sich herum vergessen kann, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen!
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juli 2007
Wie verbindet man Schweden, Ägyptologie und ein tödliches Geheimnis auf intelligente und nachvollziehbare Weise? Daniel Scholten machts vor. Die Figuren wirken zum Teil herrlich verschroben, besonders der Kommissar steckt voll von Selbstironie.
Ich kann mich Krimi 2007 nicht anschließen, von einem durch den Text quälen kann gar keine Rede sein! Ohne zuviel verraten zu wollen - die Auflösung ist gelungen und elegant!
Für alle Krimifans, die eher auf originelle Zusammenhänge und mysteriöse Rätsel und weniger auf Serienmörder stehen.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Oktober 2013
Ich fand den Roman schlecht und hab ihn nach ca. einem Viertel abgebrochen. Vor allem sprachlich fand ich ihn ganz schlecht zu lesen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,99 €