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76 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alle Jahre wieder...
...kommt es zu einem großen Aufschrei innerhalb der sog. Spannungsliteratur und ein neuer, vielversprechender Stern von Autor zeichnet sich am Himmel des Buchmarktes ab. Das diesjährige „Saisonprodukt" scheint Michael Robotham zu sein, wenn man den Lobeshymnen auf der Rückseite des Buches Glauben schenken darf.
Ob man seinen Glauben wirklich so...
Veröffentlicht am 20. Februar 2005 von mary--p

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel zu lange Anlaufphase
Wenn man sich den Klappentext durchliest, denkt man zunächst, dass dieser Thriller spannend und rasant wird. Doch leider wird man da leichter enttäuscht. Spannung will einfach nicht aufkommen bis zum Schluss, als man die Hoffnung beinahe schon aufgegeben hat. Zwar schreibt Michael Robotham toll und ich fand es auch durchaus interessant, die Charaktere...
Veröffentlicht am 3. Februar 2012 von Krümel


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76 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alle Jahre wieder..., 20. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Adrenalin: Thriller (Gebundene Ausgabe)
...kommt es zu einem großen Aufschrei innerhalb der sog. Spannungsliteratur und ein neuer, vielversprechender Stern von Autor zeichnet sich am Himmel des Buchmarktes ab. Das diesjährige „Saisonprodukt" scheint Michael Robotham zu sein, wenn man den Lobeshymnen auf der Rückseite des Buches Glauben schenken darf.
Ob man seinen Glauben wirklich so leichtfertig aus der Hand geben will, ist jedem selbst überlassen. Fakt ist, dass Robotham sein Handwerk versteht und sowohl der spannende Plot als auch der Schreibstil überzeugen.
Der spannende Plot beruht hauptsächlich auf dem ich-erzählenden Protagonisten Joe O'Louglin, der glücklich verheiratet ist, eine achtjähige Tochter hat und eine renommierter Psychotherapeut ist. Eines Tages wird er Zeuge, wie die Polizei eine ehemalige Patientin ermordet in der Nähe eines Friedhofs ausgräbt und als wenige Tage später einer seiner Patienten, der dicke und gleichzeitig aggressive und introvertierte Bobby Moran, Details zeigt bzw davon erzählt, die mit diesem Mord zusammenhängen, wird Joe aufgeweckt und versucht dem bärbeißigen Detective Inspector Riuz diese Informationen weiterzugeben ohne dabei seine ärztliche Schweigepflicht zu verletzen. Was gut gemeint war, wendet sich bald gegen Joe, denn Bobby ist ein notorischer Lügner und lebt ganz anders als er es Joe erzählt hat. Ruiz ist nun davon überzeugt, dass Joe, der für die Nacht des Mordes kein Alibi besitzt, weil er seine Frau betrogen und dadurch eine Lawine von Notlügen in Gang gesetzt hat, der Täter ist und probiert ihn mittels Beweise vor Gericht zu kriegen.
Joe ahnt, dass er Spielfigur eines Psychopathen ist. Bobby Moran, ein Mysterium in sich, scheint hinter allem zu stecken und so macht Joe sich auf die Suche nach Bobbys Kindheit und seiner wahren Identität und findet dabei mehr und Schrecklicheres heraus als ihm lieb ist...
Ein Psychotherapeut, der mit dem eigentlichen Mordfall nur durch persönliche Kontakte verknüpft ist, ist noch nicht besonders oft in der Literatur, in meiner jedenfalls, vorgekommen und damit geradezu innovativ. Das Ermitteln auf eigene Faust wird für ihm zum Muss, um die eigene Haut zu retten, was sehr plausibel wirkt und dank eines gleichmäßigen Spannungsaufbaus mit überraschenden, aber authentischen Wendungen auch so rüberkommt. Der Pageturner schafft es, den Leser wirklich das ganze Buch in Atem zu halten.
Positiv beeinflusst wird dieser Effekt vom flüssigen, ab und an ausschweifenden, aber nie abschweifenden Schreibstil Robothams, der mit knappen, aber aussagekräftigen Beschreibungen und einer sehr bildhaften Alltagssprache gefällt. Das Einflechten von Erinnerungen, die nur bedingt zum Geschehen beitragen, ist dabei nicht hinderlich, weil sie einen dreidimensionalen Background für die Vergangenheit des Protagonisten schaffen, der auch dank seines trockenen Humors Sympathien auf Leserseite wecken wird.
„Adrenalin" ist damit nicht unbedingt ein genrebrechendes Werk, aber ein Thriller, der innerhalb seines Wirkbereiches, durch einen authentischen Protagonisten, eine spannende Handlung und einen flüssig zu lesenden Schreibstil besticht.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Thriller der Spitzenklasse aber auch nicht mehr, 25. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe Adrenalin für den MexxBooks BuchClub gelesen und rezensiert. Gleich vorweg: Robotham steht für mich in einer Reihe mit Ludlum oder anderen Spitzenvertretern des Thriller-Genres. Angeblich ist es sein Erstlingswerk und da kann man dann nur den Hut vor ziehen.

Sowohl die Story wie auch der Erzähl- und Spannungsfluss lassen für den routinierten Thriller-Leser kaum etwas zu wünschen übrig. Der von den Anfängen einer Parkinson'schen Krankheiten geplagte Psychologe kämpft gegen seine Krankheit ebenso wie gegen den Verdacht, ein Mörder zu sein. Irgendwie scheint sich die Welt jedoch gegen ihn verschworen zu haben und alles läuft gegen ihn. Daher macht er sich auf die Suche nach den Ursachen und auf eine Reise in seine eigene Vergangenheit. Was hat sein Patient mit dieser Angelegenheit zu tun?

Diese Reise in die Vergangenheit und die Entschlossenheit des Protagonisten machen den Plot des Thrillers aus. Ich gebe Robotham für dieses Buch jedoch nur vier Sterne, weil einfach die Originalität des Plots fehlt. Irgendwann waren die großen Züge des Plots vorhersehbar. Das kam mir schon irgendwie bekannt vor, auch wenn es spannend zu lesen war. Es gibt keine neuen Stil- oder Spannungselemente, sondern es ist einfach ein im herkömmlichen Mainstream-Muster hervorragend gemachter Thriller. Wer das mag und wer sich nicht unbedingt auf Originalität kapriziert oder auf tiefergehende Ziselierung der Charaktere wert legt, der ist mit diesem Robotham bestens bedient.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ladies and Gentlemen - so liest sich der perfekte Thriller!, 19. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Adrenalin: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Michael Robothem hat mit "Adrenalin" ein atemlos spannendes Katz-und-Maus-Spiel verfasst, das einen von der erste Seite an packt und nicht mehr losläßt. Dabei kommt die Story ganz ohne blutrünstige Schockeffekte aus, sondern zieht den Nervenkitzel aus der einhundertprozentigen Identifikation des Lesers mit dem Protagonisten Joseph O'Loughlin, der des Mordes bezichtigt wird und alles zu verlieren droht.
Lesen! - Und vorher am besten alle Termine absagen; dieses Buch läßt sich - einmal angefangen - kaum wieder aus der Hand legen!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolles Debut., 20. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Adrenalin: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ich habe "Adrenalin" soeben beendet und muß sagen, daß ich angenehm überrascht bin. Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt war ich, ob des reißerischen Titels in Kombination mit diesem (wie ich finde) ganz furchtbaren Einband, mir nicht sicher ob ich es wirklich lesen möchte.
Nach ein paar Seiten gefiel mir der Schreibstil und nach zwei Kapiteln mochte ich den "Ich-Erzähler" Joe O'Laughlin. Der Psychotherapeut ist mal nicht der supertoughe Detektiv, sondern auch, und das anscheinend mit sehr viel Hingabe, Familienvater.
Als er eines Tages von der Polizei in einem Mordfall zu Rate gezogen wird, ist dies der Beginn eines ganz persönlichen Alptraums: im Laufe der Ermittlungen wird er plötzlich Hauptverdächtiger und von da an versucht er nicht nur verzweifelt seine Unschuld zu beweisen, er sieht sich gleichzeitig auch gezwungen den wahren Schuldigen zu finden und zu überführen. Die Polizei schenkt seinen Theorien keinen Glauben und auch seine Frau zieht sich von ihm zurück, nachdem er ihr einen one-night-stand mit einer früheren Prostituierten gebeichtet hat.
So ist er im Verlauf der Entwicklung immer mehr auf sich gestellt; seine Krankheit, und auch die Ausseinandersetzung damit, belasten ihn sehr.
Es entstand für mich kein "Mega-Thrill" aber dennoch eine stetig steigende Spannung. Der Wechsel zwischen der Auflösung des Mordfalls und zwischendurch immer wieder eingefügten Erzählungen über seine Familie (seine eigene mit Frau und Tochter und die seines Elternhauses) haben mir gut gefallen. Ich finde, das kommt alles sehr menschlich rüber und läßt eine persönliche Stimmung entstehen.
Obwohl ich auch meine, daß die Auflösung absehbar war, so empfinde ich das nicht als ein Manko - für mich lebt das Buch von der Entwicklung der Geschichte und der Art wie sie erzählt wird.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bobby Moran, 19. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Adrenalin: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ich hatte zunächst Amnesie von Michael Robotham gelesen und war fasziniert (s. meine Rezension). Danach habe ich sofort das erste Buch „Adrenalin“ gelesen und ich wurde wieder nicht enttäuscht.

Er schreibt einfach klasse. Die Geschichte lebt einfach. Da ist viel Galgenhumor drin. Er haucht seinen Figuren soviel Leben ein, dass man sich vorstellen kann, ihnen irgendwann einmal zu begegnen. Ob es sich nun um den Professor selbst handelt, der viel Humor hat und des Öfteren slapstikhaft daher kommt. Wie er von seiner Parkinsonschen Krankheit erzählt und humorvoll damit umgeht ist schon lesenswert

Oder der knurrige, kantige, ebenfalls mit reichlich schwarzem Humor ausgestattete Detektive Inspector Vincent Ruiz. Beide könnten nicht widerspenstiger sein.

Ich Gegensatz zum zweiten Roman erzählt Robotham aus der Ich-Perspektive des Psychotherapeuten Prof. Joe O`Laughlin.

Die Geschichte spult sich in einer derartigen Intensität vor einem ab, dass man immer weiter lesen möchte:

Eines Tages wird ihm ein Patient zugeschustert, der ihm Rätsel aufgibt. Er ist intelligent, psychopathisch und neigt zu Gewaltfantasien.

Bei seinen Sitzungen mit Bobby Moran -eben jenem Patienten- hatte ich immer wieder das Gefühl, dass Bobby mit dem Professor „spielt“ und zwar ein böses Spiel.

Und prompt geschieht ein Mord, in den der Professor hineingezogen wird.

Eine unbekannte Frau wird tot neben einem Kanal aufgefunden. Joe kennt diese Frau. Es handelt sich um die junge Krankenschwester Chaterine McBride, eine ehemalige Patientin des Professors. Sie hatte sich in den Professor verliebt. Als er sie zurückweist, bezichtigt sie ihn der sexuellen Belästigung.

Ruiz der in dem Mordfall ermittelt, bittet den Professor auf seine unnachahmliche, brüskierende und ruppige Art und Weise, ihm bei der Erstellung des Täterprofils zu helfen.

Joe verschweigt zunächst, dass er die Tote kennt. Als Ruiz davon Wind bekommt, gerät Joe unter Mordverdacht und die Hölle bricht über ihn herein. Er selbst glaubt, dass Bobby mit dem Mordfall zu tun haben könnte. Er beschäftigt sich mit der Vergangenheit von Bobby und gelangt dabei zu einer schrecklichen Erkenntnis.

Der Verlauf der Geschichte bis zum Finale ist spannend und schlüssig erzählt. Keine Phase langweilig.

Das Finale ist einfach rasant erzählt und war für mich überraschend.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel zu lange Anlaufphase, 3. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Adrenalin (Taschenbuch)
Wenn man sich den Klappentext durchliest, denkt man zunächst, dass dieser Thriller spannend und rasant wird. Doch leider wird man da leichter enttäuscht. Spannung will einfach nicht aufkommen bis zum Schluss, als man die Hoffnung beinahe schon aufgegeben hat. Zwar schreibt Michael Robotham toll und ich fand es auch durchaus interessant, die Charaktere (insbesondere der Protagonist O'Loughlin) näher kennenzulernen, aber dabei geht leider irgendwie die eigentliche Geschichte kaputt, weil sie einfach keine große Rolle spielt. Und genug Potenzial würde die Idee ja wirklich bieten, aber mich hat der Thriller erst zum Schluss richtig gepackt, wo es wirklich sehr gut wird. Aber diese Steigerung kommt leider viel zu spät.
Ansonsten wirkt die Geschichte überzeugend und gut durchdacht, aber bei einem Thriller erwarte ich einfach ein bisschen mehr.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Psychologe auf Abwegen, 20. Januar 2012
Nach dem Fund einer Frauenleiche neben dem Grand Union Kanal wird Professor Joe O'Loughlin, einer der bekanntesten Psychotherapeuten Londons, von Detective Inspector Vincent Ruiz um Hilfe gebeten. Er soll sich die Leiche ansehen und ihm seine Eindrücke vermitteln. Bei der Frau handelt es sich jedoch nicht wie zunächst angenommen um eine Prostituierte, sondern um eine Krankenschwester aus Liverpool, die bei einem Bewerbungsgespräch vorsprechen wollte. Da das Bewerbungsgespräch bei O'Loughlin selbst erfolgen sollte und dieser zunächst verschweigt, dass er die junge Frau namens Catherine McBride von seiner früheren Tätigkeit als Arzt in Liverpool kennt, wird Ruiz misstrauisch.

Während die Ermittlungen nicht so recht voran kommen, entdeckt O'Loughlin bei seinem Patienten Bobby Moran, dass dieser Gewaltphantasien hegt, die den Verletzungen welche Catherine vor ihrem Tod zugefügt wurden auffallend ähneln. Immer mehr glaubt der Psychologe, dass sein Patient der Mörder sein könnte, doch nachdem er Ruiz einen entsprechenden Hinweis gibt, droht auf einmal O'Loughlins Leben völlig zusammen zu brechen. Es gibt nämlich keinen Bobby Moran. Stattdessen entdeckt Ruiz eine alte Anzeige von Catherine, die damals in Liverpool O'Loughlin der sexuellen Belästigung beschuldigte. Dass O'Loughlin für die Tatnacht zudem kein Alibi angibt, macht die Sache für ihn auch nicht besser. Nach einigen Tagen in Haft wird O'Loughlin freigelassen und versucht nun aus eigener Kraft, den Mörder zu finden. Aber Ruiz, der von seiner Schuld überzeugt ist, bleibt ihm auf den Fersen...

Der Roman beginnt recht flott. Man lernt die Familie von OŽLoughlin kennen und kommt sehr gut in die Geschichte hinein. Da gibt es keinen Unterschied zu vielen anderen Thrillern. Neu ist aber, dass man es hier mit einem Psychologen zu tun hat, der nicht nur mit den Neurosen seiner Patienten zu kämpfen hat, sondern auch mit sich selbst. Er leidet nämlich unter Parkinson. Gut beschrieben wird durchgehend durch den gesamten Roman, wie sich seine Krankheit auf sein Leben und auf jede seiner Handlungen physisch, aber auch psychisch auswirkt. So begeht er als er seine Diagnose erfährt voller Verzweiflung einen verhängnisvollen Fehler. Dem Autor geling es dieses menschliche Drama authentisch und nachvollziehbar zu beschreiben. Man fühlt mit den Hauptpersonen mit und kann alle Betroffenen verstehen.

Schließlich wird eine Leiche gefunden und natürlich dauert es nicht lange bis eine Verbindung zu OŽLoughlin hergestellt ist. Der zunächst rasante Roman wird jetzt deutlich langsamer. Während der Lektüre kann es passieren, dass man kurz aus den Augen verliert über was es jetzt eigentlich noch geht. Denn im Mittelteil des Romans wird hauptsächlich gesprochen und erzählt. Jeder redet mit jedem und arbeitet dies und das auf. Das ist teilweise nur interessant und für die Spannung nicht gerade förderlich.

Dann aber nimmt der Roman wieder an Fahrt auf. Die Spannung steigt wieder, weil nunmehr viel mehr Bewegung in die etwas festgefahrene Handlung kommt. Es scheint, dass die Polizei mit einem Male die Ermittlungen ernster zu nehmen scheint und die Schlinge um den Hals von OŽLoughlin langsam enger zieht. Aber insgesamt handelt die Polizei, allen voran Vincent Ruiz doch etwas träge und lustlos. Gegen Ende des Romans erreicht die Spannung dann ihren Höhepunkt und gipfelt im Finale.

Trotz einiger genannter Längen ist der Roman empfehlenswert. Und da es der erste Roman einer Reihe um den Psychologen OŽLoughlin ist, ist noch viel Zeit für eine Steigerung.

Von mir 4 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Thriller, 27. Februar 2014
Meine Sicht auf das Buch:
Joe ist Psychotherapeut und kämpft neustem mit der unheilbaren Krankheit Parkinson. Wie so viele andere Männer möchte er gegenüber seiner Frau diese Schwäche nicht Preis geben. Sein größter Stolz ist seine Tochter Charlie, für Sie versucht er die Krankheit so wenig wie möglich in sein Leben zu lassen.
Alles beginnt mit Bobby, und es endet auch alles mit ihm. Bobby wirkt stets nervös und hin- und hergerissen, doch statt die Alarm zuschlagen will Joe mehr herausfinden, bis er irgendwann zu viel weis und sich damit in die Falle haut. Seine Verbindung zu ehemaligen Prostituierten, denen er eigentlich nur helfen will, und die auch ihm helfen, wird dann letztendlich zu seinem Verhängnis. Zu viele "Zufälle", zu seltsame Verbindungen, alle scheinen gegen ihn.So beschließt Joe alleine auf Jagd zu gehen!

Ich persönlich finde, das Buch nicht so atemberaubend wie es in den Medien dargestellt wird. Es gibt weitaus bessere Thriller auf dem Buchmarkt, die mehr Facetten bereit halten. Denn genau das fehlt diesem Buch, der Facettenreichtum. Es ist einfach zu offensichtlich wer der Killer ist und was sein Motiv ist, wobei es jedem auffällt, nur eben dem Protagonisten Joe nicht. Zu viele ist zu offensichtlich, und selbst die absichtlich falsch gelegtn Färhten des Autos hauen niemanden vom Hocker.
Einzig der Grund für die Mord, das Missverstehen eines Kindes, fand ich ganz interessant.

Mein Fazit:
Würde man mich fragen, würde ich das Buch nicht weiterempfehlen, dafür hat es mich einfach nicht begeistert. Vielleicht war ich auch mit zu hohen Erwartungen erfüllt, aber es gibt bessere Thriller die mehr Spannung bieten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich bin heute mal ganz frech: Das soll ein Psychokrimi sein ??!!, 16. Februar 2012
Von 
BaluForKanzler - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Grundsätzlich nähere ich mich Krimis immer mit einer gewissen Vorsicht, weil ich etwas zart besaitet bin und nicht alles so ohne weiteres wegstecke, bzw. für meinen Geschmack muss nicht unbedingt allzu viel Blut fließen, damit ich mich gut unterhalten fühle. Und wenn der Krimi sich dann auch noch Psychothriller nennt, gehe ich noch zaghafter an das Buch heran - und wenn der Titel des Buches dann ausgerechnet auch noch "Adrenalin" heißt, bin ich hochgradig alarmiert und frage mich, ob das wirklich sein muss, ob ich diesem Buch wirklich gewachsen sein werde oder ob es nicht etwas leichtere Kost sein sollte.

Mit solchen Bedenken bin ich an das Werk von Michael Robotham heran gegangen. Sehr zögerlich fing ich an zu lesen und erwartete, jeden Moment von einer Welle der Überforderung überrollt zu werden. Stattdessen hat mich wirklich selten ein Buch so gelangweilt, eine Story aufgrund Irrealitäten, Zähigkeit und Langatmigkeit schier gelähmt und die einzige Frage, die mir immer mal wieder einen Adrenalinschub einbrachte, war die: "Wie viele Seiten sind es noch bis zum Ende?" Das verblüffendste an dem Buch war wirklich die Diskrepanz zwischen meinen ängstlichen Erwartungen und dem tatsächlich erlebten mühsamen Ringen gegen den Impuls, das Buch gar nicht fertig zu lesen. Das ist mir selten so krass passiert und war insofern doch eine interessante Erfahrung.

Fazit:
1) Ich werde von diesem Autor kein weiteres Buch lesen.
2) Ich werde hinsichtlich Psychokrimis nicht leichtsinnig werden, denn ich glaube nach wie vor, dass es wirklich Psychokrimis gibt, die ihren Namen verdienen, und mit denen ich dann tatsächlich überfordert wäre.
Viele Grüsse.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Start, 2. Juli 2014
Gute, lockere Sprache, sympathischer Protagonist, alles angenehm zu lesen. Um die volle Punktzahl zu erreichen, fehlt es allerdings über weite Teile des Buches etwas an Handlung, ein Action-Feuerwerk sollte man also keinesfalls erwarten (hatte ich auch nicht erwartet). Der Autor stellt hier in seinem Werk mit dem Psychologen Joe O`Loughlin diesen selbst und sein Umfeld ziemlich ausführlich vor. Oft werden deshalb auch Episoden aus seiner Vergangenheit usw. eingeflochten, was durchaus nicht unpassend ist, allerdings den Handlungsfluss hin und wieder etwas stagnieren lässt. Die Story an sich wird gut gestaltet, so dass man über weite Teile des Buches darüber im Unklaren bleibt, wer denn tatsächlich der Mörder an einer ehemaligen Patientin des Protagonisten ist und welche anderen Umstände damit in Zusammenhang stehen. Da das Buch konsequent in der ersten Person und in der Gegenwartsform geschrieben ist, weiss man als Leser nicht mehr als der Protagonist selbst, was der Spannung zuträglich ist. Joe O`Loughlin gerät nach und nach immer mehr selbst unter Verdacht und wird von dem ermittelnden Detectiv ernsthaft und scheinbar gnadenlos ins Visier genommen. Das sehr schnelle Umschwenken des verbissenen Ermittlers am Ende wirkt jedoch dann doch etwas zu überstürzt. Zum Schluss gibt es vom Autor nochmals eine so nicht erwartete Wendung.
Insgesamt ein guter Start der Reihe und wenn man die Rezensionen zu den Folgebüchern beachtet, dürften diese zumindest teilweise noch deutlich besser gelungen sein. Auf jeden Fall Anlass und Grund genug, weitere Werke der Reihe zu lesen.
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Adrenalin: Psychothriller
Adrenalin: Psychothriller von Michael Robotham (Taschenbuch - 11. Dezember 2006)
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