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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen12
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am 14. Dezember 2006
Diese Rezension bezieht sich auf das ganze Buch, aber schon nach der Hälfte hätte ich sagen können, dass es großartig ist. Es geht um einen Serienmörder, der alte Männer tötet und in Müllcontainern entsorgt. Blutskizzen beschreibt in ganz eigener Weise die Arbeit einer Mordkommission, die diesen Fall bearbeitet.

Denn Horst schreibt wie kein anderer Autor, den ich kenne. Seine Kombination aus Perspektive und Stil führt einen in den Kopf des Protagonisten und man hat keine Sekunde Vorsprung vor diesem. Das ist wie Lesen online, oder besser: Erleben online. Und der Autor macht das in einer Sprache, die nur scheinbar kunstlos ist, sondern in Wahrheit das Geschehen in kunstvoller Weise so punktgenau verdichtet, dass mit drei, vier Worten oder wenigen Sätzen meisterhaft Bilder entworfen oder Stimmungen beschrieben werden. Dabei gelingen ihm Szenen von bedrückender Tragik, brüllender Komik und unglaublicher Spannung.

Allerdings stellt diese Sprache einen hohen Anspruch an den Leser und wer lieber adjektivbeladene Landschafts- und Personenbeschreibungen in Schachtelsätzen liest, sollte zu anderen Autoren greifen. Wer sich aber auf etwas Neues, Anderes einlassen kann, sollte dieses Buch lesen, denn es ist eigentlich unbeschreiblich. Und unbeschreiblich gut.
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am 25. Dezember 2006
ist nur ein Teil der Gedanken eines Polizisten, der über den Sinn des Wortes "Doppelhaushälfte" nachgrübelt. Ansonsten gibt das Buch einen einmaligen Einblick in den Ermittlungsalltag einer deutschen Mordkommission wie man ihn sonst in bestimmt keinem anderen Krimi (es sein denn vom selben Autor) findet. Allein dafür lohnt sich die Lektüre. Der schon kritisierte Sprachstil taucht meistens nur dann auf, wenn die Wahrnehmungen des Protagonisten und die Atmosphäre geschildert werden. Die Dialoge sind verständlich und spannend und anders, als die vorherigen Rezensenten es z.T. meinen, durchaus in ganzen und verständlichen Sätzen geschrieben. Wer sich für Polizeiarbeit interessiert und nachvollziehen will, wie eine Ermittlung auch mal haarscharf schiefgehen kann, sollte das Buch mal lesen.
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am 29. Februar 2008
.....wie die beiden Vorgänger. Wobei "Leichensache" und "Todesmuster" inhaltlich noch eine Spur besser waren. Schwer zu lesen sind die Geschichten um Kommissar Kirchenberg allemal. Der Stil entspricht halt nicht dem anderer Autoren, sondern ist aus gutem Grund anders und daher gewöhnungsbedürftig. Norbert Horst versucht nicht nur inhaltlich die authentische Arbeit einer Mordkommission wiederzugeben, sondern auch stilistisch die sprunghaften Stakkato-Gedankengänge des ermittelnden Kommissars. Und der denkt nicht in ganzen Sätzen!!!
Fazit: Nichts für Freunde von Nebensätzen, aber wer die Fälle des KHK Kirchenberg eher als Milieustudien denn als Kriminalromane sieht : genial!
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am 7. Juli 2008
Ich möchte vorausschicken, dass ich den Protokollstil des Autors, der auf weitläufige , blumige Ausschweifungen völlig verzichtet, recht angenehm finde. Das Konzept, nämlich die Darstellung einer polizeilichen Ermittlung ausschließlich aus der Sicht eines Kriminalbeamten der Mordkommission, finde ich sehr anregend, weil es einem sozusagen erlaubt, den Fall mit seinen Augen zu betrachten. Gut beschrieben ist auch, dass es auch bei der Polizei unter den Ermittlern zu persönlichen Spannungen und zu zwischenmenschlichen Problemen kommt. Man sieht, dass auch dort nicht immer alles läuft wie ein Uhrwerk. Etwas störend sind allerdings die vielen Ausflüge in das Privatleben des Ermittlers. Nicht, dass es völlig draußen bleiben sollte, allerdings zerstören die vielen Einschübe in mancher Hinsicht den Handlungsfaden, so dass das Buch ein wenig anstrengend zu lesen ist. Es stellt eben den Alltag eines Polizeibeamten wärend einer Mordermitllung dar, der auch seine privaten Seiten und heimlichen Gedanken hat.

Zum Inhalt ist anzumerken, dass der Ablauf der polizeilichen Ermittlung vom Fund der Leiche, über die anfängliche Spurensuche, des Finden eines Tatverdächtigen und das Suchen nach Beweisen für seine Täterschaft sehr anschaulich wieder gegeben wird. Für Leser, die nicht nur an Unterhaltung, sondern auch an Autenzität interessiert sind, ist dieses Buch daher uneingeschränkt zu empfehlen.
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am 3. März 2007
Den ersten Versuch dieses Buch zu lesen habe ich abgebrochen, da ich mit dem Schreibstil überhaupt nicht klar kam.

Als ich mich dann aber ein zweites Mal aufgerafft habe, hat mich die Handlung jedoch gepackt. Man nimmt dem Autor das Buch als reale Dartsellung einer Mordaufklärung ab. Der Schreibstil ist sehr objektiv und abgebrochen. Sämtliche Figuren werden im Vergleich zu anderen Autoren nur sehr oberflächlich dargestellt. Dies liegt aber auch in der - einzigen - Perspektive des Ermittlers.

Insgesamt stellt dieses Buch eine willkommene Abwechslung dar. Allerdings reicht es mir persönlich auch. Das Bedürfnis, auch die anderen Romane des Autors zu lesen, kam nicht auf.

Allen Lesern, die vornehmlich eine spannende Kriminalgeschichte erwarten, kann ich diesen Roman sehr empfehlen.

Verlangt man darüber hinaus aber noch einen anspruchsvollen Schreibstil und Tiefgang bei den Charakteren und deren Beziehungen zueinander, sollte man eher einen anderen Autor wählen. Empfehlen kann ich hier vor Allem Andree Hesse, Ulrich Ritzel oder auch Andreas Franz.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Januar 2009
sind hier hoffentlich nicht nur drei.
Auch das dritte Buch, das ich nach "Leichensache" und "Todesmuster" von Norbert Horst gelesen habe, hat mich sehr gut unterhalten.
Obwohl ich immer noch nicht weiß, wie Kommissar Kirchenberg überhaupt aussieht, ist er mir inzwischen eine vertraute Figur. Dennoch sind seine Reaktion nicht vorhersehbar.
Ich mag diesen Blick hinter die Kulissen, und ich mag, dass der Kommissar mich (dank des besonderen Schreibstils seines Erfinders) in "Echtzeit" dorthin mitnimmt.
Von mir auch hier fünf Sterne, weil es eine realistisch gruselige Story ist, ein spannend authentischer Weg zu ihrer Aufklärung führt und ein treibendes Tempo mich zum weiterlesen animiert hat.
Carla Berling
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am 2. Januar 2014
Die alltägliche Arbeit bei der Polizei scheint hier recht hautnah eingefangen. Seh gewöhnungsbedürftig und etwas überstrpapziert ist die sprachliche Form, die fast nur mit minimalistischen Satzfragmenten arbeitet. Dadurch liest sich der Text recht holperig und spröde.
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am 2. April 2015
Ich habe gelesen, dass der Autor ein Westfale ist, so habe ich mir die Leute da oben immer vorgestellt: Knorrig, kurzum und auf den Punkt gebracht. So schreibt Norbert Horst. Muss man mögen - ist nicht jedermanns Sache.
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am 17. Juli 2013
Was ist das für eine Sprache? Das ist Telegrammstil ohne Verben!
Es fehlen Psychologie, Atmosphäre und Esprit.
Mit Norbert Stern gesprochen: Unlesbar. Papierkorb.
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am 13. Mai 2007
Ich bin normalerweise jemand, der sich durch Bücher "durchfrisst" und ihnen auch die Chance gibt, sich zu entwickeln, auch wenn es am Anfang mühsam ist. Das ist mir aber bei diesem Buch nicht gelungen. Ich konnte es nicht lesen und jeder Versuch hat mich hinterher gereut, da ich Lebenszeit verloren hab. Mit dieser Art zu schreiben kann ich mich nicht anfreunden. Es fesselt mich nicht, es erfordert viel Konzentration und durch das innere Aufregen über den Stil bleibt mir der Inhalt verschlossen.

Ich habe dieses Buch bekommen vom Vorbsichtzer mit den Worten "ich will es nicht wiederhaben, hab es auch nicht ausgelesen." Und das von einem absoluten Krimifan, der die 08/15-Krimis nicht mag. Aber mir ging es genauso.

Ich werfe es heute in den Papiermüll - was für ein Jammer!
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