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5.0 von 5 Sternen Respekt!
Crichtons 2004 erschienenes "Welt in Angst" ("State of Fear") zählt eher zu seinen weniger bekannten Romanen - aber für jeden, den fundierte Informationen über die Thematik "Umweltfragen" interessieren, ist das ein Buch, das man haben muss.

Ein Millionär kommt dahinter, dass mit seinen großzügigen Spendengeldern...
Veröffentlicht am 24. Februar 2012 von jury

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3.0 von 5 Sternen Anti-Öko-Thriller, der viele Chancen verspielt
Die Handlung ist schnell erzählt: eine Gruppe radikaler Umweltaktivisten versucht im Vorfeld einer großen Klimawandelkonferenz durch gezielte Anschläge die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die Folgen der Erderwärmung zu richten oder besser gesagt auf den Lug und Trug, der sich unter diesem Oberbegriff nach Ansicht des Autors weltweit...
Veröffentlicht am 16. April 2010 von tabula_rasa2605


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Respekt!, 24. Februar 2012
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Welt in Angst (Taschenbuch)
Crichtons 2004 erschienenes "Welt in Angst" ("State of Fear") zählt eher zu seinen weniger bekannten Romanen - aber für jeden, den fundierte Informationen über die Thematik "Umweltfragen" interessieren, ist das ein Buch, das man haben muss.

Ein Millionär kommt dahinter, dass mit seinen großzügigen Spendengeldern Ökoterroristen finanziert werden. Ein aberwitziger Wettlauf um das Provozieren oder Verhindern von künstlich herbeigeführten Katastrophen beginnt...

Niemand wird in Frage stellen, dass Crichton spannende Thriller schreiben konnte - das stellte er auch hier unter Beweis. Aber dieses Buch geht auch die Diskussion der Hintergrundfragen außerordentlich pointiert, ja provokant an. Man kann sich vor einem dicken Hals schützen, wenn man vorher Crichtons Nachwort liest. Umso interessanter wird es dann, die heftigen Behauptungen, die im Roman auftauchen, anhand der üppigen Quellennachweise zu referenzieren.

Um dann vielleicht seinen eigenen Standpunkt nochmal zu überdenken...

Himmel, der Junge hat mir ganz schön den Kopf gewaschen - und in welch einem Stil, in welcher Souveränität. Respekt!

print-jury 5* A0894 © 24.2.2012eg
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anti-Öko-Thriller, der viele Chancen verspielt, 16. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Welt in Angst (Taschenbuch)
Die Handlung ist schnell erzählt: eine Gruppe radikaler Umweltaktivisten versucht im Vorfeld einer großen Klimawandelkonferenz durch gezielte Anschläge die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die Folgen der Erderwärmung zu richten oder besser gesagt auf den Lug und Trug, der sich unter diesem Oberbegriff nach Ansicht des Autors weltweit verbreitet hat.

Betrachtet man das Buch als reinen Thriller und lässt die damit verbundenen Aussagen außen vor, so gehört "Welt in Angst" sicher nicht zu den Höhepunkten Michael Crichtons. Allein die Idee künstlich herbeigeführter Umweltkatastrophen klingt eher lächerlich, denn realistisch. Die Charaktere sind derart klischeebehaftet, dass auch ohne die dazugehörige Erläuterung der wissenschaftlichen Grundlagen schnell klar wird, wer auf der richtigen/falschen Seite steht. Alle Skeptiker der Erderwärmungs-Verschwörung sind gewohnt cool agierende, nie um eine schlagfertige Antwort verlegene Helden, während die Anhänger dieser Theorie im Grunde in jeglicher Hinsicht ahnungslose Schwächlinge sind. Dementsprechend blass bleiben auch einige Charaktere, insbesondere Agent Kenner tritt regelmäßig als Retter in höchster Not und wandelndes Lexikon auf, bleibt ansonsten jedoch ein Rätsel.
Die recherchierten Fakten, die nach Chrichtons Ansicht gegen die Theorie der Erderwärmung sprechen, sind durchaus interessant und wirken teilweise gar nicht so abwegig, sind jedoch in allen Einzelheiten für Laien viel zu komplex, um einen aussagekräftigen Eindruck zu vermitteln. Die Grundidee, diese Thematik für einen Roman zu nutzen, ist sicher nicht verkehrt, an der Umsetzung hapert es jedoch. Krokodile, die Hundegebell nachahmen oder wirre Theorien über die "Ökologie des Denkens" mögen vielleicht irgendwo einen realen Hintergrund haben, wirken allerdings zu sehr konstruiert und an den Haaren herbeigezogen.
Schön, dass sich auch beim Thema Klimaerwärmung mal jemand traut, gegen den Strom zu schwimmen. Schade nur, dass derjenige es auf eine solch triviale Art versucht. In vielerlei Hinsicht dient das Buch allein dazu, die typisch amerikanische Weltsicht zu verbreiten, nach der letztlich das materielle Wohl des Menschen über allem steht.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen geschichte um des kaisers neue kleider, 2. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Welt in Angst (Taschenbuch)
Mit Welt in Angst hat Crichton meines Erachtens sich etwas von der Seele geschrieben, was ihn wohl schon eine Zeit lang bewegt hat: die frage, ob die veränderung der "Welt" ein natürlicher Vorgang ist oder ob "der Mensch" dafür verantwortlich ist. Seine Antwort: die Welt ist in ständiger Veränderung (alles fließt)und wie immer glauben die Menschen in ihrem in der Mehrheit "magischen Denken", sie wären dafür die Ursache. So wie die Maya glaubten, durch Menschenopfer (die Hingabe von etwas Wertvollem) ihre Götter besänftigen zu können, sagen die Priester der Gegenwart, was wir aufgeben müssen, um die Umwelt zu besänftigen. Zusammen mit der Statuserhaltung der Priester und Häuptlinge ein gefährlicher Vorgang für die Menschen, die durch diese Thesen in Freiheit und Vermögen betroffen sind. Ob Crichtons These richtig ist, vermag ich nicht zu sagen, die Argumente, die er in großer Fülle bringt, machen mich durchaus nachdenklich. Denkt man an das Klimaoptimum der Jungsteinzeit und die mittelalterliche kleine Eiszeit, so muss man wohl zugeben, dass sich die Natur oft nicht allzuviel um menschliche Ab- und Ansichten schert. Und dass in den Medien unpassende Tatsachen gerne weggelassen oder geleugnet (man denke nur an die jüngere Geschichte) werden, um die Tendenz "richtig" zu erfassen, ist bekannt.

Zur "Rahmengeschichte" habe ich den Eindruck, er hat sie im eigenen Auftrag geschrieben, professionell aber nicht übermäßig inspiriert, trotzdem lohnt das Lesen.
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46 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Appendix wichtiger als der gesamte Roman, 29. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Welt in Angst (Taschenbuch)
Einen Stern Abzug gibt es für die derzeit hypermoderne sprachliche Flachheit und für die haarsträubenden Fehler im Plot eines weiteren schablonenhaften Bestseller Marke Verschwörungsthriller; im vorliegenden Fall ohne Beteiligung der katholischen Kirche, dafür mit den Untergangspropheten der Ökoreligion. Bestseller kann man sprachlich und inhaltlich auch 'ne Pisastufe höher anlegen - mit schlechter Übersetzungsleistung ist dies nicht zu erklären, da ich das Original konsumiert habe (lesen will ich das nicht wirklich nennen).

Die Story des Buches ist megaschnell erzählt: böse Buben und Mädels mit aufrichtigen Glaubensgrundsätzen fundamentaler Art planen Böses um guten Glauben in der Gesellschaft zu verankern. Unbeteiligter Anwalt, mit Superheldgen sowie Wissenschaftler mit 007-Komparsentruppe durchkreuzen den perfiden Plan - Ende. Das reichte früher gerade mal für 64 Seiten Groschenroman, heute sieht so ein Bestseller aus (und bevor es losgeht: sowohl westlich wie auch östlich vom Atlantik).

Wieso dann die restlichen vier Sterne? Allein die Reaktionen einer neuen Art von bornierten Gläubigen, deren zweieinhalb Glaubensansichten scheinbar genauso unhinterfragbare, in steingemeißelten Wahrheit werden soll, wie die der religös-religiösen Fanatiker, rechtfertigen vier Sterne. Crichton lässt seinen fiktiven Wissenschaftler all die unangenehmen Fragen stellen, die sich herkömmliche meist unwissenschaftliche Untergangspropheten in Diskussionen nachdrücklich und entschieden verbieten (einige wollen ja lediglich ihre reißerisch apokalyptischen „Sachbücher“ an Mann/Frau bringen und in zwanzig Jahren wird keiner mehr für sein Gewäsch von gestern zur Rechenschaft gezogen – einfach mal in Sachbüchern der frühen 70iger schmökern, in was für einem unumkehrbaren Stadium sich ihre (Um)Welt heute eigentlich präsentieren müsste). Crichton ruft dem Leser ins Bewusstsein, dass nicht nur Exxon sich ums liebe Geld sorgt, sondern das Probleme der Finanzierung von Arbeit immer mit der Beschaffung von Geld beginnt. Warum dies in der öffentlichen Wahrnehmung u.a. für Greenpeace bzw. für Forschungseinrichtung scheinbar keine Rolle spielt und deren PR, im Gegensatz zu Exxons PR, als moralisch einwandfrei und 100% lauter betrachtet wird, war mir schon immer ein Rätsel.

In der Romanhandlung eingebaut sind etliche überprüfbare und äußerst interessante Informationen nebst Quellenangaben (falls man nicht daran glaubt, dass hinter jeder NASA-Seite o.ä. der böse Onkel Bush & die CIA stecken), dies ist, im Gegensatz zu bspw. Schätzings fabulierendem Schwarm, bei einem solchen Thema meiner Meinung nach unabdingbar. Ob man nach einer kritischen Überprüfung dieser Fakten noch immer an die Weltuntergangsszenarien glaubt, sich von ihnen befreit ohne gleich den Umweltschutz zu begraben, die präsentierten Fakten wiederum hinterfragt und zur ursprünglichen Erwärmungsthese zurückkehrt, bleibt jedem selbst überlassen - allerdings ist das eben Crichtons Hauptanliegen: wer nichts weiß, muss alles glauben. Als halbwegs aufgeklärter Mensch wundert man sich am Beginn des 21. Jahrhunderts (auch anhand der heftigen Reaktionen auf diesen eigentlich harmlosen Roman) woher diese vielschichtige Glaubensrenaissance kommt.

Was mich zum wichtigsten Teil dieses Buches bringt, dem Anhang (keine Ahnung ob es dieser Teil auch in die deutsche Version geschafft hat, bei manchen Rezensionen kommen mir da allerdings erhebliche Zweifel). Crichton macht darin seinen Standpunkt klar, weder geht es ihm um die Abschaffung des Umweltschutzes noch um die Diskreditierung bestehender Umweltverbände, lediglich das Hinterfragen bestehender wissenschaftlicher Thesen und die damit verbundenen milliardenschweren politischen Entscheidungen in Zeiten leerer Kassen und schwindender Arbeitsplätze, sollten wir einfachen Geldgeber etwas kritischer hinterfragen, bevor wir hysterisch in einem hochkomplexen System an Schrauben drehen, deren Funktion wir bis heute nicht verstehen. Crichton macht deutlich, dass beide Seiten der Öffentlichkeit nur Rosinen präsentieren um ihren jeweiligen Standpunkt pseudowissenschaftlich zu untermauern, derweil tappen beide Seiten mehr im Dunklen als das sie irgendetwas tatsächlich wissen. Trotzdem ist die Reduktion von CO2 oder das Entwickeln von alternativen Energiequellen etc. richtig, wer dem Autor andere Aussagen unterjubeln will, ist entweder böswillig, bereits verblendet oder kennt das Buch/Anhang nur vom Hörensagen.

Crichton verweist im Anhang zu Recht auf die Eugenik und deren hysterische Auswüchse am Anfang des 20. Jahrhunderts auch hier wurden wissenschaftlich teilweise höchst fragwürdige Thesen in politisch Entscheidungen umgemünzt – am Ende stand ein Höhepunkt menschlicher Bestialität der Menschheitsgeschichte. Wenn man heute aus ökoreligiösen Gründen DDT vom Weltmarkt bannt, Entwicklungsländer unter Druck setzt, bis hin zur Erpressung mit Entwicklungshilfegeldern operiert und somit in diesen Ländern der Malaria WIEDER Tür und Tor geöffnet hat, wie nennt man eines fernen Tages dieses dann? Billigend in Kauf genommener, allerdings gut gemeinter und der Umwelt zuliebe durchgeführter Massenmord?

Fazit: Nicht nur der böse Onkel Bush und Exxon müssen sich unangenehmen Fragen stellen, auch diejenigen, die die Öffentlichkeit mit klimatischen bzw. ökologischen Untergangsszenarien bombardieren und Milliarden an globalen Steuergeldern fordern, müssen sich vom Bezahler kritisch hinterfragen lassen.

Es grenzt an maßlose Hybris, wenn man glaubt, dass der Mensch die Macht hat, den Lauf der Dinge auf einem Gesteinsbrocken zu steuern, der mit 108.000 km/h durchs Sonnensystem rast und im Laufe seiner bisherigen 4,5 Milliarden Jahre Existenz etliche Veränderung durchlebt hat und in den verbleibenden 3,5 Milliarden Jahren noch etliche Veränderungen durchleben wird. Und man muss sich schon völlig entblöden, um in der Lage zu sein von romantischer Zustandsbewahrung zu reden, wenn man auf diesem Gesteinsbrocken lebt, der währenddessen ständig einen Fusionsreaktor umkreist, welcher pro Sekunde 700 Millionen Tonnen Wasserstoff zu Helium fusioniert und dabei eine Gesamtleistung von etwa 400 Quadrillionen Watt freisetzt, welcher, wenn er sich nur mal räuspert und seine elektromagnetische Tätigkeit vorübergehend zurückfährt, sofort eine kleine Eiszeit auf unserm Gesteinsbrocken verursacht.

Also ruhig diesen Kurzschmöker konsumieren, nicht alles glauben sondern hinterfragen und bei der nächsten Zeitungshorrormeldung über abschmelzendes Eis in Grönland nicht gleich in Panik verfallen, sondern genüsslich bis zu der Stelle weiter lesen, an der beiläufig erwähnt wird, dass unter dem Eis etliche Wikingersiedlungen auftauchen. Ob die Namensgeber Grünlands vor tausend Jahren auch schon ein CO2 Problem hatten?

Ach ja und bitte, deswegen nicht gleich zur „Umwelts**“ mutieren.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wissenschaft oder Glaubensfrage?, 30. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Welt in Angst (Taschenbuch)
Ein pazifischer Inselstaat will eine Klage einreichen, um Schadensersatz von den Treibhausgasproduzenten für die steigenden Meeresspiegel zu erhalten. Denn diese bedrohen das nur wenige Meter über Meeresspiegel liegende Land. Die Klage wird von einem klimaschützenden Multimillionär gesponsert, der dafür eine Öko-Bürgerbewegung finanziert.
Hauptfigur des Buches ist ein junger Anwalt, der den Millionär beraten soll. Im Laufe des Buches wird die Situation aber kritisch: Der Millionär kommt um, Terroristen tauchen auf und unser Anwaltsfreund muß mit Unterstützung der Sekretärin des Geldgebers und einigen Regierungsbeamten die Welt retten.

Der "Weltrettungsteil" des Buches ist recht verworren bis unlogisch. Es wird auch nicht wirklich aufgeklärt, wie es dazu kommen konnte.

Was das Buch aber wirklich heraushebt, ist der geniale Ausgangspunkt: Kann man wie in einem Fall vor Gericht wirklich nachweisen, daß es den anthropogenen Klimawandel gibt? Erwärmt sich die Erde? Wenn ja, warum? Können wir etwas dagegen tun?

Um es kurz zu machen: ich habe einen Teil der Quellen nachgelesen und festgestellt, daß Crighton Recht hat. Seine Aussage lautet nämlich: "Nix genaues weiß man nicht". Er hat Recht damit, daß für CO2-Reduzierung Unsummen ausgegeben werden, obwohl der weit überwiegende Teil des Kohlendioxidausstoßes nicht vom Menschen stammt. Es trifft zu, daß die meisten Studien zur Erderwärmung auf Computersimulationen und nicht auf Meßwerten basieren. Es trifft zu, daß auch ernstzunehmende Studien mit Absicht falsch zitiert werden. Und schließlich trifft die unschöne Rolle des IPCC zu.

Man fragt sich, wie es soweit kommen kann, daß eine bis heute unbewiesene Theorie so aufgebauscht wird, daß praktisch in jeder Zeitung, in jedem Magazin praktisch jedes Wetter als Beweis für die globale Erderwärmung hergenommen wird. Ich jedenfalls bin Crighton dankbar dafür, daß er einen anderen Blickwinkel auf ein bestehendes Problem eröffnet und mir so die Möglichkeit gegeben hat, wieder selbst zu entscheiden, ob eine Nachricht wahr oder falsch ist.

Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, kann also zur Qualität der deutschen Ausgabe nichts sagen.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konträre Meinung zum Klimawandel, 16. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Welt in Angst (Taschenbuch)
Umweltorganisation will mithilfe von Ökoterroristen Umweltkatastrophen auslösen, um an großzügige Spendengelder zu kommen.

John Kenner (supergeheimer Beauftragter einer noch geheimeren amerikanischen Regierungsorganisation!!) versucht dies mit einem wild zusammengewürfelten Haufen von Menschen (Millionäre, Anwälte, Assistentinen von Millionären, Filmschauspieler) zu verhindern.
Dies ist die einzige Schwäche der Geschichte. Wo sind die Mitarbeiter von Kenner? Ausser nur eines Agenten ist er auf sich alleine gestellt....Naja!!

John Kenner, dieser omnipotente Experte für jedes Wissensgebiet, stellt bei seiner Hetzjagdt um die Welt, alles was wir über den globalen Klimawandel zu wissen glauben in Frage.

Woher haben Wissenschaftler und Klimaforscher ihre Informationquellen?
Wer bezahlt die Studien die den Klimawandel belegen?
Welche Messmethoden sind geeignet?
Wer, wie, wo, wann, warum erstellt die Statistiken zum Beweis der Erderwärmung?

"Vertrauen Sie nur einer Statistik, die Sie selber gefälscht haben"
sagte schon der gute alte Winston Churchill...

Selbstverständlich will Michael Crichton mit diesen Roman polarisieren.
Außerdem hat er immer eine Verfilmung der Geschichte im Hinterkopf. Effekthascherei wie Kannibalismus braucht diese packende Story nicht!

Endlich eine Meinung die der Mainstreetmeinung über den Klimawandel wiederspricht. Durch seinen übergroßen Hypris meint Homo Sapiens, er sei sogar in der Lage, seine eigene Welt zu zerstören. Doch nur ein einziger großer Vulkanausbruch bläst mehr Giftstoffe in die Atmosphäre wie alle von Menschen erbauten technischen Wunderwerke.

Fazit: Spannender Thriller der zum Nachdenken anregt. Unbedingt lesen!

Upgrade: Das seriöse P.M. Magazin von Mai 2007 bestätigt in einem ausführlichen und wissenschaftlichen Bericht die Thesen von Michael Crichton.

PS:
Heute am 18.12.2009 habe ich ,aus aktuellen Anlass ( Den Kopenhagener Weltklimagipfel),diesen informativen Thriller zu zweiten male gelesen. Nach der ersten Lesung vergab ich 5 Sterne, heute würde ich einen Joker ziehen und 10 Sterne verteilen.
Das ZDF (Zahlen, Daten, Fakten) aus Crichtons Buch bringen den ulimativen Kick in jede Diskussionsrunde mit Freunden, Bekannten oder Kollegen.
Dafür nur ein Wort: VielenDank
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19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Grandiose Gedanken zum Klimawandel, aber zu wenig packende Story, 22. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Welt in Angst (Taschenbuch)
Die Ideen zum Klimawandel sind allemal volle fünf Punkte wert. Selbst falls die Tabellen und Fußnoten bzw. die daraus in diesm Buch gezogenen Schlüsse ausgedacht sein sollten, die Art wie Crichton sie präsentiert ist allein schon Beweis genug für die Möglichkeit, daß gegenläufige (und weitverbreitete) Meinungen ohne weiteres genauso konstruiert sein könnten.

Nur leider vernachlässigt Crichton dabei die Erzählung als solche. Zuviele Charaktere, zuwenig Spannung.

Fazit: Absolut lesenswerte wissenschaftliche Gedanken, leicht zu lesen. Aber bitte keinen spannenden Roman erwarten.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tut nicht weh, lässt sich gut weglesen, 15. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Welt in Angst (Taschenbuch)
So ganz kann ich mich den schlechten Kritiken der anderen Rezensoren nicht anschließen. Ich habe einen flotten Thriller erwartet, der den Umweltschutzvereinen eine lange Nase zeigt und ich habe genau das bekommen. Okay, die Stereotypen im Roman sind ein bisschen platt, aber das Buch ist wie ein leichter Sommerwein: Schnell weggelesen und tut am nächsten Tag nicht weh. Ich betrachte es als Gegenroman zu "Der Schwarm" und buche es weg unter: Gar nicht soooooooooo schlecht. Auf alle Fälle gut als Urlaubs-Lektüre.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Muss man zwischen den Zeilen lesen, 6. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Welt in Angst (Taschenbuch)
Kurz und knapp: Dieses Buch ist weit mehr, bzw. kann weit mehr sein, als es auf den ersten Blick scheint.
Crichton versucht, ähnlich wie in NEXT, seine Botschaft zu vermitteln, indem er sich einer hollywoodtypischen Story bedient. Diese ist, wie schon oft zu recht beschrieben, äußerst einfach gestrickt. (Man verzeihe mir den Vergleich mit einem Emmerich Film...) Die Botschaft dahinter allerdings, halte ich für sehr aktuell, denn das Thema Klimawandel dient nur (!) als ein Beispiel für unsere heutzutage, durchweg "propagandierte" Gesellschaft. Er hätte auch jedes andere Thema nehmen können, dies hätte aber wahrscheinlich nicht so viel Aufmerksamkeit erregt.
Zur -m. M. nach- Hauptthese: Klimawandel, Schweinegrippe, Acrylamid, Alterspyramide, Amokläufe, Terror, Rinderwahn... Tagtäglich werden wir in den Medien mit Ängsten bombardiert. (Und daher auch der Titel des Buches.) Die Kritiker dieser "Gefahren" verstummen allzu schnell. Es scheint so, dass sich die Menschheit von der Politik nur noch in Angst unter Kontrolle halten lässt, wofür die auf Auflagen angewiesenen Medien tagtäglich auch sorgen. Dies (und nicht primär den Umgang mit dem Klima) prangert Crichton wohl leider zu recht an.
Einen Punkt Abzug gibt es aber dann doch noch, weil die Rahmengeschichte etwas unter diesen brisanten Thesen leidet.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen polarisiert, 30. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Welt in Angst (Taschenbuch)
erstmal ist das ganze ein krimi.

zugegeben hat herr crichton schon bessere geschrieben, aber sooo schlecht wie hier dargestellt ist er nun wirklich nicht.

die umweltverbaende kriegen eins auf die muetze! daher auch der grosse aufschrei.

die frage was ich sehr interessant finde (aber schlussendlich nicht beantworten kann), ist die -

woher kommt der aufschrei?

weil die verbaende generell heilig sind, und kritik einfach verpoent ist, oder vielleicht ist doch ein fuenckchen wahrheit dran dass nicht alles so ist bezogen auf den sog. "klimawandel" wie es dargestellt wird.

michael crichton (oder sein rechereteam) haben viel an unterlagen gewaelzt, und im anhang sehr viele verweise auf die quellen gebracht.

nur ob die wissenschaftler nun recht haben, oder diese welche den klimawandel ankuendigen - wer mag das als leser zu beurteilen?

wenn sich nicht mal die experten einig sind.

damit bleibt ein spannendes thema das jeden betrifft, welches nun verpackt ist in ein krimi.

ob nun ein kopf eine ferrari windschutzscheibe durchschlagen kann (wie in einer kritik hinterfragt) - die frage muss man sich nicht stellen.

wie landen sonst unangeschnallte fahrzeuglenker nach einem unfall auf der strasse? indem es durch die scheibe wettert.

also sollte man sich darueber nicht streiten muessen...

fazit: gut geschrieben, spannend wenn auch mit etwas laengen, wenn auch die wahrheit ueber die zukunft und einfluesse des klimas weder so noch so klar ist. zumindest nicht fuer mich.
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Welt in Angst
Welt in Angst von Michael Crichton (Taschenbuch - November 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,02
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