Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Oktober 2006
Mit dem vierten Band über das Ermittlerteam Cooper und Fry ist Booth sein bisher bester Roman gelungen. Während sich Fry mit dem Fall einer vermissten jungen Frau beschäftigt - dabei werden auch die Hoffnungen und Sorgen der betroffenen Eltern anschaulich geschildert-, sucht Cooper den Mörder eines jungen Homosexuellen. Im Lauf der Ermittlungen stellen sich Zusammenhänge zwischen den beiden Fällen heraus.
Eingearbeitet in die Kriminalhandlung ist eine Weiterentwicklung der problematischen "Beziehung" der beiden Protagonisten und eine weitere Spur bezüglich der geheimnisvollen Vorgeschichte Diane Frys. Aus diesem Grunde empfieht es sich, zunächst die ersten drei Romane Booth`zu lesen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juli 2008
Nach dem letzten Buch das ich gelesen habe war dieser Krimi geradezu Balsam für die geschundene Leserseele. Nicht etwa weil hier Romantik oder allzuviel Seelenleben vorhanden waren, nein einfach nur weil Schreibstil, Darstellung der Charaktere und menschliche Schwächen, ebenso bildhaft wie Landschaften und Räumlichkeiten dargestellt wurden. Ein wirklich guter Autor.
Nach seinem ersten Roman (Kühler Grund) verstand es auch dieser Band den Leser von Anfang bis Ende zu fesseln. Auch wenn ich sagen muß das Stephen Booth ein wenig nachgelassen hat. Die typischen Eigenarten für beide Hauptprotagonisten kamen etwas zu kurz.
Vorangegangene Kritiken das dieses Buch nicht bis zum Ende ziehen würde kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich geht es in diesem Band hauptsächlich um eine Milieustudie, aber das schadet in keinster Form. Es zeigt nur das auch in England nicht nur ländliche Idylle herrscht. Außerdem sollte man vielleicht die Bücher eines Schriftstellers mit den gleichen Hauptakteuren in einer chronologischen Reihenfolge lesen damit man näher an die Charaktere herankommt. Wer nicht einmal dazu imstande ist kann natürlich gewisse Zusammenhänge nicht erschließen und empfindet ein Buch im Zuge dieses selbst verursachten Fehlers als nicht schlüßig.
Trotzdem muß ich sagen Stephen Booth war schon besser und hat hier eine deutliche Tendenz nach unten gezeigt. Mir kam der Fall ein wenig inszeniert und allzu schnell am Ende abgehackt vor.
Über 600 Seiten sind kein Pappenstil, aber ich habe sie mit Genuß verschlungen und freue mich auch schon wieder auf den nächsten Roman dieses Autors. Und zusätzlich, hier bekommt man für sein Geld wenigstens über 600 kleingedruckte Seiten für einen akzeptablen Preis.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 23. Mai 2011
Ben Cooper, der junge Polizist (knapp 30 Jahre alt), der die Hauptrolle in Stephen Booths Krimis spielt, wird zur Unterstützung der dortigen Kollegen aufs Land "ausgeliehen" und muss sich im Rahmen einer Mordermittlung mit den völlig unterschiedlichen und merkwürdigen Charakteren der dörflichen Gemeinschaft auseinandersetzen, insbesondere mit der Großfamilie Oxley, die sich selbst misstrauisch von allen anderen distanziert und von ihnen ausgegrenzt wird (Was war zuerst: die Henne oder das Ei?). Da das Mordopfer flüchtig etwas mit einer jungen Frau aus der Gegend zu tun hatte (sie lebten beide kurze Zeit in der gleichen Wohngemeinschaft) stellt sich die Polizei die Frage, ob die beiden Fälle etwas mit einander zu tun haben (sie haben).
Wie bei Stephen Booth üblich, kommen nach und nach immer mehr Puzzle-Steine zusammen, bis sich am Ende ein erkennbares Bild ergibt. Die wichtigsten Personen sind gut herausgearbeitet; richtig beklemmend ist das Ehepaar Renshaw, die Eltern der vermissten jungen Frau, die sich verzweifelt an die Vorstellung klammern, sie könne noch am Leben sein und jederzeit wieder zur Tür hereinkommen. Unbeabsichtigt erschweren sie die Ermittlungen ebenso wie andere Dorfbewohner, die in ihren eigenen (Wahn-) Vorstellungen gefangen sind.
In den Krimis von Stephen Booth bekommt man einen guten Eindruck davon, wie anstrengend und frustrierend die Arbeit der Kriminalpolizei oft ist, mit zahllosen, immer aufs Neue wiederholten Fragen, viel Routinearbeit, Papierkram und geduldigem Ertragen der Vorwürfe und Ablehnung von Betroffenen. Wieder einmal geht Ben Cooper einem entscheidenden Hinweis nach und veranlasst eine wichtige Suche, die zusammen wesentlich zur Aufklärung der beiden Fälle beitragen - aber derartige Alleingänge werden in seiner Dienststelle nicht geschätzt.
Unfreiwillig wird Cooper auch in das Privatleben seiner unsympathischen Vorgesetzten Diane Fry verwickelt - deren vor Jahren verschwundene Schwester meldet sich ausgerechnet bei ihm. Er mag aus reiner Nettigkeit oft nachgiebig sein, aber in diesem Fall gelingt es ihm, sich einer Zumutung zu widersetzen - die beiden Frauen müssen ihr Problem ohne ihn lösen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Dezember 2006
Im Rahmen einer Mordermittlung in abgelegener Gegend stoßen die Ermittler Ben Cooper und seine Vorgesetzte Diane Fry auf Ablehnung und Frustration. Der Autor schildert plastisch und mit hoher literarischer Qualität die Atmosphäre im kleinen Ort Withens: so düster, daß einen beim Lesen glatt die Depression packen kann! Psychologisch dicht schildert er das Netz der handelnden Personen, vor allem auch die private Seite der Ermittler. Dennoch fällt es schwer, sich durch die 639 Seiten zu kämpfen: bei all den wortgewaltigen Schilderungen (weniger wäre diesmal vielleicht mehr gewesen!) gerät der Mordfall, der hier vergleichsweise plump und uninteressant daherkommt, zum Randgeschehen und dient dem Autor eher als Vorwand für die wechselnden sozialen Interaktionen sowie kulturhistorischen Exkursionen. Dadurch kommt leider keine Spannung auf, und man ist regelmäßig in Versuchung, das Buch zur Seite zu legen. Konsequenterweise kommt die Lösung des Falles dann sehr plötzlich und wenig tiefsinnig, so daß man sich fragt, für was man sich eigentlich so tapfer durch die depremierende Geschichte gekämpft hat! Als Krimi nicht empfehlenswert.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. April 2007
Dies war mein erstes Buch von Stephen Booth und wird es wohl leider auch bleiben. Ich habe es -ganz ehrlich- nicht geschafft, bis zum Ende vorzustoßen, weil es mich nach der Hälfte auch nicht mehr interessiert hat, was mit Emma geschehen ist und wer Neil umgebracht hat.

Denn der Kriminalfall nimmt in diesem 600 Seiten Wälzer nur einen Bruchteil des Papiers für sich in Anspruch.

Der Rest eine Art Milieustudie. Interaktion zwischen Personen, langatmige Beschreibungen und in Leere führende Unterhaltungen.

Ich hatte mir das Buch als Lektüre für die Ostertage vorgenommen und war vollkommen enttäuscht. Ich hatte den Eindruck, als würde hier versucht, haarklein einen Film nachzuerzählen. Dem Leser wurde wirklich alles über die Gegend und die Landschaft erzählt, quasi welche Straße wo kreuzt usw., wer mit wem verwandt ist, was das bedeutet.

Für die eigentliche Geschichte tat das wenig zur Sache.

Als Krimi zumindest eindeutig nicht empfehlenswert!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Todesacker: Roman
Todesacker: Roman von Stephen Booth (Taschenbuch - 9. Februar 2009)

Der Geiger: Roman
Der Geiger: Roman von Mechtild Borrmann (Taschenbuch - 2. Dezember 2013)
EUR 9,99

Kühler Grund: Roman
Kühler Grund: Roman von Stephen Booth (Taschenbuch - 1. Mai 2003)