Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel calendarGirl Cloud Drive Photos Philips Multiroom Learn More madamet designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen24
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 15. Juni 2004
So enttäuschend Wladimir Kaminers "Mein deutsches Dschungelbuch" nach so unterhaltsamen und guten Büchern wie "Russendisko", "Schönhauser Allee" und "Die Reise nach Trulala" war, so vielversprechend ist "Ich mache mir Sorgen, Mama" dafür schon nach wenigen Seiten. Hat Kaminer bei dem deutschen Dschungelbuch den Versuch unternommen, seine Eindrücke von seinen Vorlesereisen durch die verschiedensten Städte Deutschlands wiederzugeben und dabei auch eine gewitzte Charakteristik der diversen Orte zu präsentieren, wobei er damit nicht überzeugen konnte, hat er sich bei "Ich mache mir Sorgen, Mama" wieder auf seine eigentlichen Stärken besonnen, alltägliche Situationen ihm sehr gut bekannter Personen zu schildern, sie mit ihren Peinlichkeiten und Liebenswürdigkeiten zu präsentieren, und dem Leser so in einer äußerst amüsanten Art und Weise auch einen Spiegel vorzuhalten, denn er wird sich in der einen oder anderen Situation sicherlich auch wiedererkennen. Das Buch hat im Prinzip eine ganze Reihe von Hauptpersonen, neben Wladimir Kaminer und seiner Frau Olga sind hier insbesondere Kaminers Vater und seine beiden Kinder Nicole und Sebastian zu erwähnen. Die vielen Geschichten mit Nicole und Sebastian machen das Buch besonders für junge Eltern lesenswert, denn man kann wohl über und mit seinen eigenen Kindern wieder viel besser lachen, wenn man die Geschichten von Nicole und insbesondere Sebastian gelesen hat. Und sehr sympathisch ist hier auch Kaminers Vater in seiner Oparolle, der mit seinen unkonventionellen Erziehungsmethoden sehr zur Unterhaltung des Lesers beiträgt.
Und so kann man nach der Lektüre des ganzen Buches nur sagen, der Eindruck der ersten Seiten hat sich bestätigt, das neue Buch von Kaminer ist wieder ein echter Lichtblick.
0Kommentar|30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. November 2007
In der Schönhauser Allee lebt es sich wie überall sonst, auch wenn da Kaminer wohnt. Erneute Bekanntschaft mit Kaminers Familienmitglieder und einer breiten Variation an Flora und Fauna (zum Teil auf dem Balkon). So erheitert er uns diesmal mit Episoden aus der Entwicklung seines vierjährigen, etwas phlegmatischen Sohnes Sebastian, dessen Auseinadersetzung mit der Einwanderungsbehörde und der Vorstellung seiner gestressten Hauskatze Marfa und ihrem Tierarzt, der stets zur alternativen Heilmethode rät. Er nimmt uns mit auf eine Reise nach Teneriffa und führt uns beispielhaft die Vorteile des Club- und Massentourismus vor Augen, er verweist auf die Notwendigkeit von Werbung für die eigenen Eltern, überrascht mit Amok laufenden Teletubbies und wäscht für uns den neuen Teppich.

Abermals sehr klar und ungeschminkt, witzig, erheiternd, schelmisch und kritisch zu gleich. Kleine kurze Geschichten, die in ihrer Gesamtheit ebenso verführen, wie einzeln. Für meinen Geschmack ein Hauch zu wenig blühender Sarkasmus, aber nur ein Hauch.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. August 2006
"Ich mache mir Sorgen, Mama" war sozusagen mein Zufalls-Erstkontakt mit dem Kult-Exil-Russen Kaminer, den ich durch Hype und TV natürlich kannte, aber mir unter seinem Werk nichts genaueres vorstellen konnte. In Lesestoffnot in der Bahnhofsbuchhandlung abgegriffen, stellte sich das Büchlein als ideale Zuglektüre heraus, sofern es dem Leser nichts ausmacht, das Bahnabteil durch eventuelles öffentlichen Losprusten zu beleben bzw. zu irritieren. Denn viele der jeweils einige wenige Seiten umfassenden Episoden sind wirklich genial, z.B. jene über die Auswirkungen der Geologen-Verklärung in sowjetische Liedern auf das Weltbild der Kinder des Autors. Andere Passagen werden im gleichen durchgehenden lakonisch-skurillen Stil präsentiert, zünden nicht alle zuverlässig, bleiben aber immer lesenswert. Das Buch selbst ist sehr kurz und hält vielleicht 4 mittlere Bahnfahrten lang. Ich hatte mir persönlich zugegebenermaßen nach all der Publicity und den begeisterten Kritiken etwas mehr literarische Tiefe vorgestellt, und finde nun, nachdem ich auch "Militärmusik" (mit Vergnügen) gelesen habe, das Kaminer eben doch im Grunde limitiert ist auf leicht skurille bis total aberwitzige Anekdoten aus einem mehr oder weniger widrigen Alltag oder seine Ostblock-Erinnerungen, die in lakonisch-warmherzig-erduldendem Stil dargeboten werden, der mitunter auch etwas leicht Melancholisches, möglicherweise ja der der allgemein bekannte Schwermut der russische Seele, durchscheinen läßt. Gerade die Geschichten, die von der sozialistische Zeit des Ostblock-Lebens berichten, sind aber auch inhaltlich gehaltvoll und interessant. Kaminer also, charmanter Botschafter der Absurdität des Alltags mit heißem Draht zum Ostblock-Chaos und großem Unterhaltungspotenzial.
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. September 2007
Wiedereinmal lässt uns Herr Kaminer an seinem Leben und dem seiner (äußerst sympathischen, jedoch leicht skurilen) Verwandtschaft teilnehmen und sorgt für viele herzhafte Lacher und Schmunzler bei seinen Lesern. Von den "sportlichen Aktivitäten" des Vaters und des Großvaters, über die ersten schulischen Erfahrungen seiner Kinder, bis hin zum Pauschaltourismus auf Teneriffa, ist es einfach herrlich, die Welt aus den Augen Kaminers zu sehen. Versehen mit seinen zynischen Kommentaren und den witzigen Dialogen (vor allem mit seinen Kindern :) ) ist es schwer, von diesem Buch abzulassen...ausser, wenn man vor lauter Lachen ab und zu mal den Faden verliert.
In der Öffentlichkeit sollte Kaminer in der Tat mit Vorsicht genossen werden, denn man zieht unweigerlich die Aufmerksamkeit seiner Umwelt durch Gekicher im Minutentakt auf sich.

Nach Lektüre seiner Bücher wird man unwiederruflich von der Kamineritis angesteckt...auch bei "Ich mache mir Sorgen, Mama" ist das keinen Deut anders. Sie sollten also schonmal bedenken, dass ihr erster Kaminer nicht ihr letzter sein wird, denn Kaminer macht süchtig...!
Ich freue mich schon auf den neuen "Stoff" :)
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 5. Juli 2004
Diesmal plaudert Kaminer „Familiengeheimnisse" aus: der ganz normale Wahnsinn einer russischen Familie mit zwei kleinen Kindern im Kampf mit deutschen Werten, deutschen Gewohnheiten und deutscher Gründlichkeit. Betont harmlos und doch voller Situationskomik kommen seine Erzählungen daher. Wer also mehr über Kaminer als Familienvater, seine Frau Olga, seine Kinder Nicole und Sebastian, den Opa, aber „kein Wort mehr über meine Tante" erfahren und dabei schmunzeln oder auch mal laut lachen will - der ist mit diesem Buch gut beraten.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Juni 2008
Humorvoll, witzig, unterhaltsam geschrieben. Kaminer zeigt sich mal wieder von seiner besten Seite. So lieben wir ihn. Geschichten aus dem Alltag und von seiner Familie sind einfach seine Stärke. Dies ist eins seiner besten Bücher. Kurzweilige Begebenheiten und Erlebnisse aus dem Leben mit Kindern und den eigenen Eltern. Hoher Spaßfaktor!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2007
Ich finde 'Ich mache mir Sorgen, Mama' ein wieder mal gelungenes Buch unseres Kult-Autors Kaminer.

Nun ist es mit 'Kult' natürlich eine schwierige Sache und auch Herr Kaminer muss sich an den Werken messen lassen, die ihn einst zum Kult-Autor machten, wobei auch dieses Beispiel zeigt, dass ein Kult-Status vermeintlich leichter zu erreichen, denn später auch zu halten ist.

Ich gebe einem Rezensenten Recht, der erwähnte, der Esprit, Witz und nicht zuletzt das Feingefühl Kaminers komme in den mitunter sehr kurzen Kapiteln nicht ganz zum Vorschein.

Nichtsdestotrotz, ein schön zu lesendes Buch, welches Kurzweil für die Fahrt im Bus oder die Kaffeepause bietet, oder einen noch schnell vor dem Einschlafen schmunzeln lässt. Und das lohnt sich allemal!!!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2009
Na ja, da werden Sie bestimmt staunen: Sie wollten von mir eine Rezenssion über die Produkte, die ich im Internet bestellt habe - OK.
Ich bin halt Kaminer-Fan seit ein paar Jahren und bringe möglichst viele Schüler dazu, ihn zu lesen: ich bin nämlich Deutschlehrerin in Frankreich und mag Berlin. Und auch das verrückte "Bärlin" von Kaminer dargestellt! Ich habe mich auch bei "Mein Leben im Schrebergarten" kaputt gelacht und habe mit den Abiturienten den Text "Der Columbo vom Prenzlauer Berg" studiert. Ein Leckerbissen!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juni 2004
..., aber das ist nicht unbedingt das schlechteste; denn in seinem neusten Werk geht er immer mehr davon ab, uns als ein Außenstehdender zu betrachten. Immer seltener werden die Vergleiche zwischen deutscher und russischer Lebensweisen. Nur, wenn sie auftauchen, dann in der gewohnt Kaminer eigenen witzigen Weise. Und ich hoffe, er wird diese Betrachtung nie ganz aufgeben. Die aktuellen Geschichten beschäftigen sich mehr mit dem Vergleich der kindlichen Welt zu der Welt der Erwachsenen. Kaminer nimmt die Rolle des Vaters wahr, ohne selbst erwachsen geworden zu sein ... und gerade das macht den Unterschied zu uns aus. Ein insgesamt gelungenes Werk!
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 26. August 2010
Wieder einmal bringt Wladimir Kaminer die Methalitätsunterschiede zwischen Deutschen und Russen einfach vortrefflich zu sprache. Er beschreibt in seiner wunderbar lakonischen Art, wie er für uns normale Situationen wahrnimmt. Aber mehr noch als diese Geschichten, mag die die ganz allgemeinen Begebenheiten, die sich in seiner Familie so zutragen. Die gestörte Katze Fyodor Dostoevsky, die eigentlich einen Exorzismus bräuchte, letztendlich aber von einer russischen Wunderheilungsmaschine geheilt wird, oder die Geschichte um Lisa das männliche/weibliche oder was auch immer Kaninchen. In so einer Familie wird es einem nie langweilig, herrlich.
Ich würde unglaublich gerne mal eine Lesung von Kaminer besuchern, aber derzeitig nehme ich mit den von ihm gelesenen Hörbüchern vorlieb.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,99 €