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79 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk von einem Psychothriller
Ich habe bereits viele Bücher von Charlott Link gelesen und fand sie nahezu alle brilliant, aber ich muss sagen, dass der Roman "Am Ende des Schweigens" neben der Sturmzeit-Trilogie eines von Links besten Büchern ist.
Drei befreundete Pärchen nebst Kindern (insgesamt 9 Personen) verbringen jede Ferien zusammen auf einem Landsitz in Yorkshire...
Am 10. Februar 2004 veröffentlicht

versus
42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen spannend, aber von allem zu viel!
Der neue Roman von Ch. Link ist spannend, ohne Zweifel. Man ist als Leser gleich mittendrin im Geschehen: in englischer Urlaubsidylle verbringen drei deutsche Ehepaare die Osterzeit, doch nichts stimmt. Jeder schleppt eine Menge Probleme und Aggressionen mit sich herum, aber niemand spricht wirklich mit dem anderen.
Leider überfordert den Leser zunehmends die...
Veröffentlicht am 15. August 2003 von Kirsten Seibert


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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen spannend, aber von allem zu viel!, 15. August 2003
Von 
Kirsten Seibert (Tübingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Der neue Roman von Ch. Link ist spannend, ohne Zweifel. Man ist als Leser gleich mittendrin im Geschehen: in englischer Urlaubsidylle verbringen drei deutsche Ehepaare die Osterzeit, doch nichts stimmt. Jeder schleppt eine Menge Probleme und Aggressionen mit sich herum, aber niemand spricht wirklich mit dem anderen.
Leider überfordert den Leser zunehmends die geballte Ladung an unterschwelliger und ausgelebter Gewalt sowie die Fülle an Problemen, nichts bleibt aus: der berufliche Ruin Leons, die bedrückenden Sorgen eines Teenagers, die Besessenheit des Versagers Philipps, mehr über seinen Vater zu erfahren, die Hörigkeit der schönen Geraldine an Philippe etc.
Irritierend sind die Klischées und Eigenschaften, mit denen die Protagonisten völlig unnötig ausgestattet werden: Tim,der Psychotherapeut, wird von Anfang an überaus unsympathisch und schleimig dargestellt, seine Charakterisierung steigert sich dann in der Entlarvung als Sadist, der seine eigene Frau als Versuchsobjekt benutzt und misshandelt hat. Es wimmelt nur von extremen Personen, sogar kleinere Rollen wie die Verkäuferin des Dorfladens, der Rezeptionistin und des Kommissars werden mit negativen Elementen ausgestattet, nichts bleibt im Normalbereich. Ausser der Person Jessicas.
Einerseits aufschlussreich, andererseits auch wieder zu viel Detailinformationen bringen die verschiedenen Tagebuchaufzeichungen und Projektbeschreibungen: was man sonst sich selber als Leser 'zusammenreimt', wird einem hier schwarz auf weiss präsentiert (Tims Papiere).
Ein spannender Roman, in gelungener Kulisse, sprachlich sehr treffend, dessen aggressive und teils verborgene Dynamik (Evelin) bisweilen nicht nachvollziehbar ist.
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79 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk von einem Psychothriller, 10. Februar 2004
Von Ein Kunde
Ich habe bereits viele Bücher von Charlott Link gelesen und fand sie nahezu alle brilliant, aber ich muss sagen, dass der Roman "Am Ende des Schweigens" neben der Sturmzeit-Trilogie eines von Links besten Büchern ist.
Drei befreundete Pärchen nebst Kindern (insgesamt 9 Personen) verbringen jede Ferien zusammen auf einem Landsitz in Yorkshire. Zunächst muss man sich ein wenig zurechtfinden, wer mit wem zusammen ist, wer mit wem befreundet und wie dieses Personen-Gerüst zusammenhängt. SChon allein die Charakter-Beschreibungen, die einem ein sehr genaues Bild über jede einzelne Person vermitteln, sind spannend und äußerst präzise geschildert. Man fühlt sich schon nach einigen Seiten als "daneben stehender Beobachter", hat sich völlig in Ort, Zeit und Geschehen integriert. Als dann das unfassbare die Idylle noch mehr bröckeln lässt, als sie es ohnehin schon war, wird's richtig spannend. Man kann das Buch jedenfalls nicht aus der Hand legen.
Link ist meiner Meinung nach ein wirklich meisterhafter Psycho-Thriller gelungen - obwohl man meinen könnte, das Thema Freund- und Feindschaft sowie Mord seien bereits oft genug schriftstellerisch verarbeitet worden, ist dieses Buch dank Links erzählerischem Talent einfach einzigartig.
Wer Psycho-Thriller mit ausführlichen Charakterbeschreibungen mag, muss dieses Buch einfach gelesen haben!
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen atemberaubend, aber...., 30. August 2003
Mir ist das Buch, als das bisher Beste von Charlotte Link empfohlen worden. Aber dem kann ich mich nicht anschließen. Ich fand die Rosenzüchterin wesentlich gehaltvoller. Dennoch ist es atemberaubend spannend zu lesen, man fliegt nur so über die Seiten.Die Geschichte von drei Ehepaaren, die ihren Urlaub seit Jahren in einem englischen Landhaus verbringen, scheinpaar miteinander befreundet, aber eigentlich mehr ungesund miteinander verflochten mag den Leser schon zu fesseln. Allerdings fand ich das Ende nicht so wahnsinnig überraschend und manchmal haben mich die hobbypsychologischen Einschübe ein wenig gestört. Charlotte Link lässt wirklich nichts aus. Rebellierender Teenager, misshandelte Ehefrau, schlappschwänziger Ehemann, frustrierter Versager...man hat alle Varianten der psychologisch leicht gestörten Mittelschicht beisammen. Fragt sich nur, wer genug gestört ist, um ein Massaker zu begehen? Wer aufmerksam genug liest, dem ist das schon lange vor dem Ende klar, aber eigentlich geht es darum gar nicht so, denn es ist schon interessant zu verfolgen, wie die einzelnen Personen mit dem gewaltsamen Ereignis in ihrem Leben umgehen, aber genau da gibt es auch einige Schwachstellen im Buch. Manches wirkt einfach ein wenig zu konstruiert. Menschen bleiben eben Menschen und verhalten sich nicht Lehrbuch gemäß. Alles in allem macht es abert durchaus Spass "Am Ende des Schweigens" zu lesen. Es gibt bessere Bücher in diesem Herbst aber eindeutig viel mehr schlechtere!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bin ziemlich enttäuscht...., 23. Dezember 2003
Ich habe bislang alle Bücher dieser großartigen Autorin verschlungen und mich sofort auf die Warteliste setzen lassen, damit ich auch ja als eine der Ersten dieses neue Buch erhalte! Was soll ich sagen?! Ich habe dieses Buch also seit Wochen, bin aber erst jetzt fertig geworden..... Ich habe zwischenzeitlich, ganz gegen meine Art, 5 andere Bücher verschlungen, weil mich "Am Ende des Schweigens" einfach nicht fesselte. Dabei hörte sich die Kurzbeschreibung so vielversprechend an!
Ich finde, dass sich Charlotte Link mit ihren immer wiederholenden Füllsätzen, die keine Aussagekraft haben, keinen Gefallen getan hat. Dadurch wird das Ganze langatmig und verliert die Spannung. Ich denke, wäre das Buch nur halb so dick, wäre es viel besser! Zudem "mutet" sie ihrer schwangeren Hauptdarstellerin viel zu (kaum Schlaf, Alkohol, Streß usw.)- sehr unrealistisch! Frage mich eh, warum die Figur schwanger sein muß....? Naja, egal.
Fazit: Lesenswert, aber bei weitem nicht so gut wie ihre anderen Bücher!!!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannung in Yorkshire???, 19. Januar 2004
Von Ein Kunde
Eine Gruppe von Freunden trifft sich in allen Ferien in einem Haus in Yorkshire. Hier ist Entspannung angesagt, Gemeinsamkeit, Zusammenhalten. Und wehe, einer hält sich nicht daran. Bis eines Tages diejenige, die es wagt auszuscheren, von einer Wanderung zurückkommt und ein furchtbares Blutbad vorfindet. Die Handlung lauft in verschiedenen Strängen ab: Rückschau, Tagebuchauszüge, fortlaufende Handlung. Dennoch mag die richtige Spannung nicht aufkommen. Ich habe mich häufig dabei erwischt, dass ich viele Seiten nur quer gelesen habe um zu sehen, wie es ausgeht. Mag sein, dass ich einfach schon zu viel gelesen habe und dadurch verwöhnt bin. Aber die Charaktere sind doch ein wenig überzeichnet und dadurch letztendlich flach. Sei es die äußerst willensstarke Patricia, die den Balken im eigenen Auge nicht sieht, oder der Psychologe Tim oder der angepasste Alexander - so ganz glaubwürdig ist das alles nicht. Und das Ende ist dann eher enttäuschend. Trotzdem: für Fans von Charlotte Link sicher wieder ein nettes Buch, und Anhänger von Joy Fielding kommen auch auf ihre Kosten.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstaunlich differenziert und mit hohem Spannungsanteil, 2. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Am Ende des Schweigens (Taschenbuch)
Mein erstes Buch dieser Autorin. Bislang hatte ich sie immer als klassische "Frauen-Buch-Autorin" eingeschätzt, um so erstaunter war ich, dass sich beim Lesen vor mir ein bunter, literarischer Teppich mit differenzierten Charakterdarstellungen und gelungenen Spannungsbögen entrollte! Sicherlich - die Geschichte von drei deutschen Paaren in einem entlegenen englischen Ferienanwesen klingt ein wenig abstrus, aber das Leben geht nun einmal hin und wieder ungewöhnliche Pfade...

Die Darstellung der Patricia gelingt der Autorin ganzbesonders gut. Solche Menschen gibt es tatsächlich und sie schaffen es immer wieder, andere Charaktere in ihrer Entwicklung und ihrer Kreativität zu behindern und nur sich selbst in den Vordergrund zu spielen. Im Auftritt der Patricia hat Charlotte Link ihre stärksten Szenen.

Mehr als 600 Seiten sind gerade auf Reisen immer wieder eine große Herausforderung. Der Drang, zu wissen wie es weitergeht, lässt den Konsumenten aber immer wieder zu diesem Buch greifen. Die Lektüre ist schnell bewältigt und anders als bei vielen anderen Büchern, ertappt man sich auch noch nach ein paar Tagen, wie man noch einmal die Gedanken in Richtung des Buches schweifen lässt. Ein untrügliches Zeichen für ein gutes Buch.

Abschließend kann man sagen, hier handelt es sich um ein Stück wirklich gut gemachter Unterhaltung, deren Psycho-Anteil hin und wieder ein wenig zu gewichtig ausfällt, die aber nie ins Langweilige abtriftet und mit jeder Seite zum Weiterlesen animiert. Und "nur" Frauen-Lieratur war das ganz sicher nicht...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Psycho-Thriller ala Link, 1. März 2012
Von 
Sarah F. (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Am Ende des Schweigens (Taschenbuch)
Charlotte Link ist eine begnadete Autorin, bei der 600 Seiten sogar leicht an einen Tag verschlungen werden können. In diesem Fall hab ich das Buch innerhalb von 24 Stunden durchgelesen.

Schon durch den 'Prolog' wird die Neugierde geweckt, denn dort entdeckt Jessica die erste Leiche. Was dahinter steckt, dass soll der Leser anfänglich noch nicht erfahren. Stattdessen wird dem Leser erst einmal die Situation und die jeweiligen Protagonisten veranschaulicht. Jeder Protagonist wird dabei mit Charakter-Eigenschaften versehen, die sofort Mitleid, Widerwillen oder Interesse wecken. Unterschiedlicher und ausgeprägter hätte es nicht sein können. Die Welt in die der Leser geworfen ist, ist verwirrend und abschreckend. Man kann sofort verstehen, warum sich sowohl Jessica, als auch ihre Stieftochter sich nicht wohl fühlen. Glück und Freundschaft wird nur vorgespielt, sodass man schon überlegt, wer hinter den Morden steckt.

Patricia kniete nicht vor dem hölzernen Trog, wie es zuerst den Anschein gehabt hatte, sondern hing über dem Rand, mit dem Gesicht nach unten in der frischen, feuchten Erde. Ihr linker Arm fiel seitlich herab und wirkte dabei auf eigenartige Weise verdreht. Der andere Arm lag neben ihrem Kopf, und die Finger ihrer Hand krallten sich in die Erde, als gebe es dort einen Halt oder irgend etwas, das festzuhalten sich lohnte. (Zitat. S. 11)

Wie bei den meisten Werken von Charlotte Link ist nach der anfänglichen Spannung, erst einmal die Luft raus. Ihre Beschreibungen von Protagonisten und der Grundsituation ist einfach nur langatmig. Trotzdem ist irgendwann der Punkt erreicht, wo man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. In diesem Fall ist es nicht einmal die Tatsache, dass hier vielfach Mord stattgefunden hat, sondern eher die Geheimnisse, die diese Freunde umgeben haben. Klar rätselte ich auch mit, wer am Ende zu einer solchen Tat, sogar zwei Kinder zu ermorden, fähig ist, aber hauptsächlich zogen mich die Geheimnisse an. Charlotte Link greift dazu Themen auf, die aktuell sind, wie zum Beispiel Fresssucht; häusliche Gewalt; Freunde, die wegschauen; Menschen, ohne eigene Charakterstärke und um Geldprobleme. Ausführlich baut sie diese Themen in ihrer Geschichte ein und lässt dadurch die eigentliche Handlung spannend werden. Aus Jessicas Sichtweise, aber stellenweise auch aus Blickwinkeln der anderen Personen oder Tagebucheinträgen seitens Ricarda, erfährt der Leser nach und nach alle Zusammenhänge. Es entsteht ein Bild voll Mitleid und Traurigkeit. Letzteres, weil nach außen hin der Schein gewahrt wird, und die angeblich große Freundschaft alles nur eine Farce ist. Link versucht damit aufzuzeigen, dass man hinter die Fassade gucken soll, Hilfe nur bekommt, wenn man auch direkt darum bittet, und dass eine eigene Meinung sehr wichtig ist.

Eigentlich eine gute Geschichte, die durch ihren roten Faden immer logisch konstruiert wirkt. Textstücke oder Rückblenden werden durch andere Schrifttypen sichtbar hervorgehoben, und die gute Unterteilung mit zahlreichen Kapiteln und Teilen sorgt für einen angenehmen Lesefluss. Die Spannung wird bis zur letzten Seite gehalten, und auch wenn ich manche Beschreibungen einfach zu langatmig fand, sodass das Buch für mich gerne nur 400 Seiten hätte haben müssen, hat mir das Buch durch die zahlreichen offenen Möglichkeiten und die realistischen Themen / Klischees sehr gut gefallen.

Trotzdem gibt es auch einen Punkt, der mich extrem stört. Zum Beispiel ist Jessica in der 11. Woche schwanger. Sie fliegt, trinkt, läuft diverse Kilometer an einem Tag und isst alles andere als vernünftig. Würde so etwas eine vernünftige und gebildete Frau tun? Mal ein Glas Sekt könnte ich schon verstehen, aber da ist ständig von Alkohol die Rede. Außerdem hätte die Geschichte um Phillip nicht noch mit einer weiteren Protagonistin ausgeschmückt und in die Länge gezogen werden müssen. Mehr gibt es jedoch nicht zu kritisieren.

Charlotte Link ist ein spannender Psycho-Thriller zum Thema Freundschaft gelungen, der durch seinen temporeichen, bildhaften und wendigen, wenn auch manchmal langatmigen Stil für ein erstklassiges und flüssiges Leseerlebnis sorgt. 600 Seiten, die nur an einem vorbeifliegen, wenn auch gerne die eine oder andere Passage oder Figur hätte weichen dürfen, um noch mehr Biss und Tempo einzubringen.

===Abschließendes Fazit===
Brisanter Psycho-Thriller, der hinter die Kulissen von befreundeten Familien blickt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich guter, aber leiser Psychokrimi, 21. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein eher leiser Krimi und vielmehr eine Psychogeschichte ohne viel Action. Doch dafür steht Charlotte Link auch.
Auch wenn ich relativ früh wusste, wer und was hinter den Taten steckte, konnte die Autorin durch ein gelungenes Verwirrspiel die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten. Ich fieberte mit Jessica auf der Suche nach der Wahrheit mit und wollte auch alles über die anderen Personen des Freundeskreises herausfinden. Jedes Mal, wenn ich dachte: "Oh je, wie will sie jetzt noch den Spannungsbogen halten", überraschte die Autorin mich positiv. Und obwohl hier und da kleine unrealistische Szenen enthalten waren, konnte ich das Buch fast nicht aus der Hand legen und habe es in 2 Tagen ausgelesen. Für mich daher ein sehr gut geschriebenes Buch und für alle diejenigen, die auch mal ohne viel Action auskommen, aus meiner Sicht nur empfehlenswert! Toll!!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cliquenwirtschaft, 20. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Am Ende des Schweigens (Taschenbuch)
Der Landsitz Stanbury in Yorkshire ist schon seit Jahren das Ferienziel einer deutschen Clique, seit Patricia das Haus von ihrem Großvater geerbt hat. Die drei Männer im Bunde, Tim, Alexander und Leon, kennen sich schon seit ihrer Schulzeit und haben den Englandaufenthalt zur Tradition gemacht.

Nur Alexanders Frau Jessica fühlt sich dort ausgegrenzt, abgestoßen von der Vereinnahmung durch die Gruppe, und unternimmt zum Unverständnis der anderen stundenlange einsame Spaziergänge. Und Ricarda, Alexanders Tochter aus erster Ehe, hasst nicht nur ihre junge Stiefmutter aus tiefster Seele, sondern verabscheut die ganze Clique, die sich dort eine heile Welt vorgaukelt.

Eines Tages geschieht ein schreckliches Verbrechen in dem alten Haus, es gibt mehrere Tote. Wer kann das getan haben? Sind die inneren Spannungen in der Gruppe so eskaliert, oder hat der Engländer Phillip Bowen, der behauptet, ein Verwandter Patricias zu sein und ein Anrecht auf das Haus zu haben, etwas damit zu tun?

Wieder mal ein spannender Krimi aus der Feder von Charlotte Link, der erfreulicherweise diesmal nicht so klischeehafte Protagonisten hat wie in ihren letzten Büchern. Die tatkräftige Jessica als Hauptperson anstelle der üblichen Jammergestalten in unglücklichen Ehen gefiel mir sehr gut. Die scheinbar unzerstörbare Schickimicki-Clique wird erbarmungslos seziert, hinter der Fassade verbirgt sich bei jedem einzelnen ein seelischer Abgrund.

Auch die Mordfälle lösen sich glaubwürdig auf. Zwar bestätigte sich am Ende mein Verdacht, wer es war, doch zwischendurch hat mich Frau Link immer mal wieder auf eine falsche Fährte gebracht. Der Schluss war für mich nicht so gelungen, aber auch nicht das kitschige Happy-End, das ich zwischendurch mal befürchtet hatte - es wäre in diesem Buch unpassend gewesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reden ist silber, Schweigen ist TOD!, 11. Juni 2012
Inhalt: Eine Gruppe Deutscher macht wie jedes Jahr Urlaub auf einem Anwesen in Stanbury/Yorkshire. Doch die Idylle trügt. Die Freunde verbindet ein Geheimis, das am Ende tragisch ausgeht. Eine plötzlich verschwundene 15-jährige, drei Tote Erwachsene und zwei ermordete Kinder. Wer steckt hinter diesem Wahn?

Spannung: Leider sehr schleppende Spannungskurve

Humor: Wenig Humor, den die Geschichte aber nicht braucht.

Emotion: Man kann sich wunderbar in den Täter hinein versetzen.

Lehrreich: Nicht sonderlich.

Literarischer Stil: Sehr schleppendes Geschehen, dafür aber ein brillantes Täterprofil.

Titel: Der Titel passt einfach perfekt

Optik: Das Anwesen, auf dem die Geschichte spielt, ist ein wunderschönes und treffendes Motiv.

Gesamturteil: Als großer Charlotte-Link-Fan, bin ich wiedermal begeistert von ihrer Art der Verbrechensaufklärung. Ihre Täterprofile sind brillant. Leider rollt das Geschehen zunächst sehr schleppend an und auf das Motiv wäre nun wirklich niemand gekommen. Trotzdem ein Buch, das man im Regal stehen haben sollte.
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Am Ende des Schweigens
Am Ende des Schweigens von Charlotte Link (Taschenbuch - 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,01
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