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124 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein parforceritt durch die Geschichte der Erde
Der amerikanische Reiseschriftsteller Bill Bryson beantwortet in seinem neuen Buch sicherlich fast alle Fragen die uns bewegen oder auf die wir noch nicht gekommen sind. Die eigentlich simple Frage: „Was wiegt die Erde?" hat viele Wissenschaftler umgetrieben und Bill Bryson zeigt den langen Weg bis zur Lösung. Der Schriftsteller versteht es hervorragend...
Veröffentlicht am 29. Februar 2004 von Ingo Schiege

versus
83 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen amüsant- aber oberflächlich und widersprüchlich
Ich hatte mir das Buch (entgegen meinen Gewohnheiten) vor einiger Zeit aufgrund der allgemeinen Empfehlung in der Presse gekauft und bin erst jetzt zum Lesen gekommen.

Alles in allem bin ich ein wenig enttäuscht was Titel & Thema betrifft.
Schon allein das erste Kapitel (über Kosmologie) beantwortet überhaupt keine Fragen, die alle...
Veröffentlicht am 17. Februar 2008 von Dr. Meinhard Stalder


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124 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein parforceritt durch die Geschichte der Erde, 29. Februar 2004
Von 
Der amerikanische Reiseschriftsteller Bill Bryson beantwortet in seinem neuen Buch sicherlich fast alle Fragen die uns bewegen oder auf die wir noch nicht gekommen sind. Die eigentlich simple Frage: „Was wiegt die Erde?" hat viele Wissenschaftler umgetrieben und Bill Bryson zeigt den langen Weg bis zur Lösung. Der Schriftsteller versteht es hervorragend komplizierte Vorgänge anschaulich und interessant zu beschreiben. Langweilig wird das Buch nie. Angefangen vom Urknall bis zur Geschichte des Menschen vom Urmensch bis in die Neuzeit knüpft er ein dichtes Netz von Informationen. Viele Fragen werden beantwortet, aber Bryson zeigt auch, dass die moderne Wissenschaft noch längst nicht auf alles eine Antwort hat. Natürlich kommt auch wie in allen seinen Büchern der spezielle Humor des Autors nicht zu kurz. Geradezu begeistert schildert er die Macken und Irrtümer bekannter und unbekannt gebliebener Wissenschaftler. Und er verschweigt auch nicht Fehltritte und Falscheinschätzungen von Geistesgrößen wie zum Beispiel Albert Einstein. Sein Verdienst ist es auch an Forscher und Wissenschaftler zu erinnern, die ihrer Zeit voraus waren und mit ihren Ideen gegen die vorherrschende Lehrmeinung verstießen und deshalb ins Vergessen geraten sind. Kompakter, spannender, interessanter und vor allem witziger kann man diese eigentlich trockenen Themen kaum aufbereiten und dafür kann man Bill Bryson nicht genug danken. Wer ihn noch nicht kennt, sollte auch unbedingt seine Reisegeschichten über England, die USA und Australien antesten.
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reisebericht, 30. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Eine kurze Geschichte von fast allem (Taschenbuch)
Bryson ist bekannt und beliebt für seine Reiseberichte; diesmal führt seine Reise durch die Welt der Wissenschaft.
Man merkt ihm an, daß er in dieser Welt auch wieder ein staunender Fremder ist. Leider verbreitet er unter dem Deckmantel der Wissenschaft längst widerlegte urbane Legenden wie die vom Fensterglas, das nach Jahrhunderten unten dicker werden soll, weil es langsam fließt. Ganz skeptisch sollte man bei Zahlenangaben sein, da liegt schon mal die eine oder andere um mehrere Zehnerpotenzen daneben.
Diese Mängel sind sehr schade, da das Buch ansonsten ein wunderbarer Appetitanreger ist. Ob Astronomie, Anthropologie oder stinklangweilige Geologie: alles erscheint durch Brysons Augen gesehen wie ein wunderbares, erforschenswertes Märchenreich.
Er führt uns durch unsere Genesis, vom Urknall bis zur Plattentektonik, und erweckt ein Gespür dafür, wie unglaublich glücklich wir dafür sein können, daß es uns heute gibt.
Solange man seine Ungenauigkeiten ignoriert und manche Abschweifungen überfliegt bleibt noch genug Buch übrig, um es kurzweilig und lesenswert zu finden.
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83 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen amüsant- aber oberflächlich und widersprüchlich, 17. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Eine kurze Geschichte von fast allem (Taschenbuch)
Ich hatte mir das Buch (entgegen meinen Gewohnheiten) vor einiger Zeit aufgrund der allgemeinen Empfehlung in der Presse gekauft und bin erst jetzt zum Lesen gekommen.

Alles in allem bin ich ein wenig enttäuscht was Titel & Thema betrifft.
Schon allein das erste Kapitel (über Kosmologie) beantwortet überhaupt keine Fragen, die alle Lehrer/Schulbücher nicht erklären konnten/wollten. Es wird eine große Kiste mit Zahlen ausgekippt, die man dann zu schlucken hat. Genau so sollte naturwissenschaftliche Pädagogik NICHT sein. Und all den Rezensenten, die behaupten "nur ein Amerikaner kann das so flüssig schreiben" - UNFUG ! Hoimar v.Ditfurth hat vor 25 Jahren mit "Kinder des Weltalls" oder "Am Anfang war der Wasserstoff" viel Verständlicheres geschrieben.

Zudem widerspricht sich Bryson von Kapitel zu Kapitel: die zuvor beschriebenen Klimakapriolen zwischen Snowball Earth und tropischen Verhältnissen am Pol sind offenbar vergessen als dann der rezente Mini-Klimawandel besprochen wird.
Und wohl auch übertrieben ist es, FCKW als "den gefährlichsten Stoff der Welt" zu bezeichnen.

Das Buch ist viel mehr auf der Wellenlänge "Basiswissen für wer wird Millionär", wenngleich manche Fakten-Querschläger durchaus zu weiterem Nachforschen anreizen können, z.B. die These, dass es in der Lithosphäre in Summe mehr organische Substanz (Mikroorganismen) gibt als in der Biosphäre!

Richtig genossen habe ich nur die erfrischend geschriebenen Biografien von einer großen Zahl von Wissenschaftlern, deren Namen man aus dem Physikunterricht kennt. Die plastische Darstellung Ihrer Kauzigkeit und der Umstände der Zeiten, in denen sie lebten, war der Grund warum ich das Buch doch noch bis zum Schluss gelesen habe.

Auch wenn sich wissenschaftlich maximal zwei Sterne rechtfertigen liessen, wertet die biografische Komponente das Buch klar auf: 3 Sterne.
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial auf den Punkt, 23. November 2004
Bill Bryson kann, was kein Autor deutscher Zunge bewältigt: Komplexe Zusammenhänge griffig, anschaulich und so spannend beschreiben, dass das Lesen nachwirkt. Es ist schwer, das Buch aus der Hand zu legen, bevor ein Kapitel beendet ist. Das genialste sind Bill Brysons Vergleiche. Es kann sein, dass etliche davon schon vorher veröffentlicht wurden, aber sicher nie in so amüsantem Kontext. Man zittert mit Aminosäuren, ob sie den Sprung zum "Leben" schaffen, man wundert sich, dass noch kein Asteroid richtig voll getroffen hat, man fühlt mit den frustrierenden Erlebnissen früher Entdecker und Forscher: Kurz, es ist ein faszinierendes Erlebnis und mehr als Lesen. Sehr, sehr empfehlenswert, auch als Geschenk für Menschen, die heimlich "Wer wird Millionär" gucken und denken, sie lernen dabei etwas dazu... Wer die Geschichte/n gelesen hat, weiß vielleicht nicht wirklich mehr Abrufbares, aber hat definitiv ein großes Verstehen von Zusammenhängen.
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geballtes Wissen, unterhaltsam präsentiert, 1. Juni 2004
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
"Was wir wissen ist ein Tropfen, was wir nicht wissen ist ein Ozean", hat Sir Isaac Newton gesagt. Bereits dieser „Tropfen" ist so groß, daß er in die 676 kurzweiligen Seiten von Bill Brysons Buch nicht unterzubringen ist. Bryson beschränkt sich mit seiner „Geschichte von fast allem" im wesentlichen auf die naturwissenschaftlichen Disziplinen Astronomie, Physik, Chemie, Biologie und Geologie. Und auch diese Auswahl ist selbstverständlich zu groß, um tatsächlich jedes wichtige Detail erklären zu können. Brysons Buch ist ein Appetitanreger. Mit seinem verständlichen Schreibstil weckt er das Interesse für eine tiefgreifendere Beschäftigung mit den Naturwissenschaften. Und die Unterhaltung kommt auch nicht zu kurz. Für Spaß sorgen die Beschreibungen mancher ungewöhnlicher Eigenarten der Forscher. Ein Geologe, der am liebsten nackt arbeitet, ganze Wissenschaftsclubs, die sich mit Lachgas vergnügen, ein Forscher, der Möbel aus gefrorenen Exkrementen sammelt. Intrigen, Eitelkeit, Spleens -angesehene Wissenschaftler sind auch nur Menschen! Die kurzen biographischen Angaben zu den Personen, die wesentlich zum Fortschritt der Wissenschaft beigetragen haben, sind ein großer Pluspunkt für Brysons Buch, denn sie beleben es ganz erheblich. Viele der Kurzbiographien sind hoch interessant. Mancher von denen, die das Wissen der Menschheit um einen wichtigen Beitrag erweiterte, war nicht mit der höchsten Bildung ausgestattet. Die Geschichte vom Pförtner, der mit 13 die Schule abbrach und später einen Ehrendoktortitel erhielt, ist nur eine dieser schönen Episoden. Doch ist dieses Buch nicht nur eine Sammlung von amüsanten, wenn auch wahren, Anekdoten, sondern im wesentlichen eine Bestandsaufnahme des aktuellen Wissens über die Entstehung des Universums und des Planeten Erde mit seiner Umwelt und seinen Bewohnern.
„Eine kurze Geschichte von fast allem" ist uneingeschränkt empfehlenswert! Woher wir kommen und wohin wir von hier aus gehen können - was könnte interessanter sein als die Themen, die Bryson in diesem wundervoll geistreichen Buch behandelt?
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47 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch das man gelesen haben muss, 29. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Eine kurze Geschichte von fast allem (Taschenbuch)
auf ca. 600 Seiten erfährt man praktisch alles wichtige über unsere Existenz bzw. der der Erde. Alles was man schon immer wissen wollte, sich aber nicht die Mühe machen wollte in unverständlichen Wissenschaftsbüchern nachzulesen, wird hier auf sehr gute didaktische Weise aufbereitet und an Hand von einfachen Modellen und Beispielen erklärt. Während des Lesens lacht man laut auf, ein andermal ist man von dem Gelesenen fasziniert. Und gelegentlich fragt man sich, wieso ein solches Buch nicht schon viel früher erschienen ist, denn hier wird die Wissenschaft so spannend und amüsant vermittelt wie selten (noch nie) zuvor.

Zwar ist oft deutlich zu merken, dass der Autor Amerikaner ist, sich deshalb vermehr auf Beobachtungen aus den USA stützt aber dies wirkt nicht übermässig störend.

Zu den "angeblichen" inhaltlichen Fehlern kann ich mich nicht äußern, da mir dieses Fachwissen fehlt aber die angesprochen "Fehler" (Taucherkrankheit) sind so nicht im Buch zu finden.

Als einziges Manko muss man die lapidare Schilderung bezüglich des Klimawandels anführen. Die Behauptung, dass der Kohlenstoffkreislauf dieses Problemchen auf natürliche Weise lösen wird, ist nicht nur absolut falsch sondern auch gefährlich. Denn mit solchen Äußerungen wird bestimmt kein Umdenken gefördert, was vor allem bei amerikanischen Lesern so dringend erforderlich wäre.

Fazit: Selbst lesen und urteilen
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissen und Entdeckergeschichten, 12. Mai 2004
Von 
Gregor Theis (Meerbusch Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Eine kurze Geschichte von fast allem" ist eine Geschichte über die wissenschaftlichen Entdeckungen und deren Entdecker. Bill Bryson präsentiert viele wissenschaftliche Erkenntnisse unter anderem aus den folgenden Bereichen:
- Urknall und Entstehung des Universums
- Aufbau des Sonnensystems
- Entwicklung der Physik von Newton bis zur aktuellen Teilchenphysik
- Entwicklung des Lebens von der Entstehung der Erde bis heute
Die wichtigsten Fakten zu diesen Themen bringt uns der Autor hervorragend geschrieben, unterhaltend und verständlich nahe. Bill Bryson stellt vor allem den Weg zur Entdeckung (bzw. Erkenntnis) und deren Protagonisten (Entdecker) vor, um uns ein Gefühl für den Weg zu den Entdeckungen. Die Wirren, Missverständnisse und Umwege bis zu manchen großen Aha-Erlebnissen sind spannend und auch im Rahmen der Menschlichen Geschichte sehr interessant.
Persönlich hätte ich gerne noch etwas mehr wissenschaftliche Theorie und ein paar Formeln mehr (außer dem bekannten Einsteinschen Massen - Energie Äquivalent) gewünscht. Natürlich so toll aufgearbeitet und dargestellt, wie der Rest des Buchs. Wahrscheinlich hätte das aber den Rahmen gesprengt und eine Reihe von Leuten abgeschreckt dieses Buch zu lesen (was schade gewesen wäre).
Wer etwas für seine Naturwissenschaftliche Grundbildung tun will und dabei auch noch gut unterhalten werden möchte, sollte dieses Buch auf jeden Fall kaufen.
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurzweilige Naturwissenschaft, 25. August 2004
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Bryson packt in diesem Buch das Universum, das Leben und überhaupt alles an, was irgendwie die Basis der Naturwissenschaften bildet. Er fängt chronologisch beim Urknall an und kommt über die Entstehung des Sonnensystems zur Erde, der Physik, Geologie zur Biologie, Entstehung und Aufbau der Zelle und der Arten bis schließlich zum Menschen. Auch vor der Relativitätstheorie oder Quantenmechanik macht er nicht halt. Im Gegensatz zu den meisten Lehrbüchern hat Bryson alles in seinem amüsanten, unterhaltsamen Stil geschrieben und mit vielen einfachen, eingängigen Erklärungen und Beispielen garniert - Lacher sind garantiert.
Auf 600 Seiten sind hier wahrlich Massen an Detailinformationen zusammen getragen, darunter auch viele Begebenheiten aus dem Privatleben der Forscher sowie zu den Umständen und geschichtlichen Hintergründen ihrer Erfindungen. Nicht nur bei Galilei und Darwin kam es zu einem Aufschrei von Kirche & Co. Vieles ist lustig, wie der geniale Eigenbrötler Newton, der aus purem Trotz seine "Philosophiae naturalis" nicht veröffentlichen wollte, oder die Entdeckung der Radioaktivität, wegen deren "energetischer Heilkräfte" der eine oder andere High-Society-Drink um 1900 mit strahlenden Zusätzen aufgepeppt wurde. Bryson zeigt, dass Forscher auch nur Menschen sind.
Bryson macht komplizierte Dinge einfach und zugänglich, und der Unterhaltungswert ist erstklassig. Wer dann zu einzelnen Themen mehr Details oder eine wissenschaftlichere Aufmachung haben will, kann immer noch zu einem klassischen Lehrbuch greifen. Bryson bietet einen schönen Einstieg in die Naturwissenschaften.
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Bettlektüre, 29. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Eine kurze Geschichte von fast allem (Taschenbuch)
Da hier nun schon viel über das Buch gesagt wurde werde ich mich hier nur noch einmal auf den angeblich zu stark ausgefallenen Schwerpunkt auf die USA bzw. GB beziehen. Wer das Buch nämlich aufmerksam gelesen hat wird feststellen, dass der Autor (wie er zumindest in der Originalversion sagt) einfach verärgert war, dass er so viele essentielle Dinge auf Erden nich versteht und das zu verändern sucht. Im Buch tauchen auch immer wieder Situationen auf, die deutlich machen, dass er selbst mit Wissenschaftlern, Museeumswärtern und Hobbywissenschaftlern gesprochen hat um den Stoff für sein Buch zu sammeln.

Wie hätte er nun etwas über verschrobene Macken deutscher Wissenschaftler erfahren sollen? Zumal deutsche und französische Wissenschaftler auch wirklich keinen kleinen Platz in seinem Buch ausmachen. Amerikaner kommen meist sogar schlecht dabei weg, weil sie oft wissenschaftliche Errungenschaften aus Europa irgnorierten und das nicht selten Erwähnung findet.

Alles in allem muss man aber stehts im Kopf bealten, dass für dieses Buch ein Laie Nachforschungen für Laien angestellt hat und nicht mehr und nicht weniger damit erreichen wollten oder wären Sie in ein französisches Museeum gefahren um mit dem Wärter Diskussionen über Voltaire auf französisch zu führen?

Übrigens: Die Curies finden Erwähnung und das nicht wenig. Ihr Werk wird beschrieben und Teile aus ihrem Leben auch. Es würde sich vielleicht anbieten das Buch zu Ende zu lesen bevor man Rezensionen schreibt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Alles ist ein großes Durcheinander!", 6. Januar 2011
Diese Aussage der Forscherin Harding trifft es auf den Punkt. Bill Bryson ist der Chronograph dieser Geschichte von fast allem. Er schafft es, den Leser auf eine atemberaubende Reise vom Urknall bis ins Jetzt mitzunehmen. Dabei erleben wir aber nicht den Aufstieg einer herrschenden, intelligenten Rasse, die sich gern als "Krone der Schöpfung" bezeichnet, sondern vielmehr die traurige Wahrheit: Aus einer Frage, die uns die Wissenschaft beantworten kann, resultieren zehn Fragen, auf die es bis heute keinerlei Antwort gibt. Und das was wir wissen, ist oft lückenhaft, mehr oder weniger geraten, oder basiert schlichtweg auf einer Menge Unsinn. Brysons Texte veranschaulichen das drastisch und Oliver Rohrbeck ist der geniale Vorleser, der uns Brysons Gedanken in diesem Hörbuch vorträgt.

Es gibt kaum ein Thema, in Bezug auf die Erde und die Menschheit, das Bryson auslässt. Der Urknall, die Bildung der Galaxien, die Erschaffung der Erde, den Beginn des Lebens, die Geschichte der Menschheit, der große Meteoriteneinschlag, das Wetter, die Geologie, die Physik, die Mathematik, Einsteins Relativitätstheorie, alle wissenschaftlichen Größen und bedeutenden Ereignisse unserer Erdgeschichte, vor allem aber auch die großen Irrtümer und vermeintlichen Glaubensfragen des Menschen. Wer bin ich? Woher komme ich? Und...und...und.

Das alles bringt Bryson locker und witzig rüber. Vor allem die vielen, kleinen Geschichten rund um kauzige, komische und ihrer Zeit manchmal unglaublich weit voraus eilende Forscher und Wissenschaftler sind es, die das Buch allein schon zu einem Lesevergnügen machen.

Bryson zeigt uns, dass wir es seit Anbeginn der Menschheit schaffen, wie der Elefant durch den Porzellanladen zu tapsen. Dass es uns gibt, ist ein bisher nicht erklärbares Wunder, das wir allein einer Schöpfung verdanken, die wir weder verstehen, noch sie mit Respekt oder Hochachtung behandeln. Bis heute haben wir die Vorgänge auf unserem Planeten, geschweige denn in unserem Sonnensystem oder der Galaxis auch nur ansatzweise verstanden. Die wenigen Fakten, die wir tatsächlich kennen, ignorieren wir mit schöner Regelmäßigkeit. Kurioserweise sind wir dennoch die einzigen Lebewesen auf dem Planeten, die für die Erhaltung der Artenvielfalt und des gesamten Lebens auf der Erde noch etwas entscheidend positiv verändern könnten.

Bryson ist ein Meister seines Fachs. Er erzählt kurzweilig, spannend und interessant. Wäre Wissen und Lernen immer so verpackt, ich bin mir ganz sicher, es gäbe mehr intelligente Menschen auf der Erde. Außer Douglas Adams kenne ich nur wenige Autoren, die Wissen so brillant formuliert an den Leser bringen können.

Bleibt am Ende festzuhalten: 99 Prozent ist eine Zahl, die Bryson oft gebraucht. Leider beschreibt sie dabei nicht den Teil der Untersuchung, den wir kennen, sondern das Gegenteil. Egal, was sie bisher in wissenschaftlichen Sendungen, Büchern und Magazinen auch gelesen haben. Bill Bryson gibt uns auf die meisten Fragen der Menschheit die einzige, wirklich ehrliche Antwort: Wir wissen es nicht!
Das mag sich beim Zuhören frustrierend und zeitweise auch deprimierend auf uns auswirken, aber glauben sie mir: So schön wie Bill Bryson hat sie bestimmt noch niemand frustriert. Absolut empfehlenswert!
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Eine kurze Geschichte von fast allem
Eine kurze Geschichte von fast allem von Bill Bryson (Taschenbuch - 12. September 2005)
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