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113 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwache Story aber guter Inhalt
Die Geschichte spielt in Köln während des G-8-Gipfels. Hauptperson ist der geniale Physiker Liam O'Connor, der für den Nobelpreis vorgeschlagen ist, erfolgreich populärwissenschaftliche Bücher schreibt und zuviel Alkohol trinkt. An seiner Seite ist die junge Verlagsassistentin Kika Wagner, die im Auftrag des Verlegers Franz Kuhn, aufpassen soll,...
Veröffentlicht am 27. April 2005 von J. Hameister

versus
129 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannung vs. Akribie
Die Charaktere sind genial.

Die Dialoge sind intelligent.

Die Story-Idee ist umwerfend.

Die Recherche des Autors ist vulminant.

Aber: Mir gefällt's nicht so richtig.

Woran kann es liegen?

Schätzing geht für meinen Geschmack etwas zu sehr ins Detail: Seitenlange Beschreibungen über den...
Veröffentlicht am 23. Mai 2006 von Florian Heinz


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129 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannung vs. Akribie, 23. Mai 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lautlos (Taschenbuch)
Die Charaktere sind genial.

Die Dialoge sind intelligent.

Die Story-Idee ist umwerfend.

Die Recherche des Autors ist vulminant.

Aber: Mir gefällt's nicht so richtig.

Woran kann es liegen?

Schätzing geht für meinen Geschmack etwas zu sehr ins Detail: Seitenlange Beschreibungen über den KölnBonn-Airport, sich wiederholende Charakterisierungen und Handlungs-Beweggründe. Schätzing versucht durch akribisches Beschreiben einen Realo-Flair zu erzeugen - er schafft das auch! - aber die Spannung leidet darunter, die Handlung wird nur zähflüssig vorangetrieben.

Wie sieht also meine Empfehlung aus?

Wer einen spannenden, fesselnden Thriller sucht, ist bei "Lautlos" schlecht aufgehoben. Da gibts besseres.

Wer allerdings einen detailgetreuen, intelligenten und soliden Roman sucht, der hat ihn hier gefunden.
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113 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwache Story aber guter Inhalt, 27. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Lautlos (Taschenbuch)
Die Geschichte spielt in Köln während des G-8-Gipfels. Hauptperson ist der geniale Physiker Liam O'Connor, der für den Nobelpreis vorgeschlagen ist, erfolgreich populärwissenschaftliche Bücher schreibt und zuviel Alkohol trinkt. An seiner Seite ist die junge Verlagsassistentin Kika Wagner, die im Auftrag des Verlegers Franz Kuhn, aufpassen soll, daß O'Connor bei seinem Besuch in Köln nicht zu viel Unsinn macht und seine Termine einhält. Bei der Ankunft am Flughafen glaubt O'Connor einen alten Studienkollegen und Freund wiederzuerkennen. Dieser Freund hat in deren Studienzeit Sympathien für die IRA gezeigt. Bei Nachforschungen am Flughafen stellt sich heraus, daß dieser ehemalige Studienkollege unter falschem Namen dort arbeitet. O'Connor ist der Meinung, daß ein Anschlag auf einen der Politiker geplant ist. Natürlich glaubt ihm keiner, weil er sich in der Vergangenheit schon des öfteren derbe Scherze erlaubt hat.
Die Geschichte hätte man mühelos auf 100 Seiten abhandeln können. Allerdings geht es in dem Buch nicht nur um die Story. Es sind vielmehr die Person und das politische Geschehen, was das Buch ausmacht. Die Charaktere sind wirklich gelungen. Man glaubt, jede der Personen genau zu kennen und kann problemlos nachvollziehen warum diese so handelt. Bei dem politischen Geschehen geht Schätzing intensiv auf den Kosovo-Konflikt ein. Außerdem spricht er Themen wie Terrorismus, russische Mafia, Probleme in Amerika und das physikalische Phänomen der Lichtbremsung an. Nicht fehlen darf natürlich das Thema Whiskey. Nach der Lektüre dieses Buches ist man ein Experte auf diesem Gebiet.
Wer kein Buch erwartet in dem pausenlos Action angesagt ist und auch mit teilweise längeren Ausführungen und Gedankengängen von Personen keine Probleme hat, wird an diesem Buch sicher seinen Spaß haben. Wer eine leichte Lektüre zum Einschlafen sucht, sollte das Buch besser nicht lesen.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was lange währt, wird endlich gut, 24. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Lautlos (Taschenbuch)
Wer sich mit Schätzing beschäftigt, sollte "Lautlos" unbedingt vor "Der Schwarm" lesen. Tut man es in umgekehrter Reihenfolge, bekommt man den Eindruck, Schätzing habe bei "Lautlos" noch etwas "üben" wollen.
Die Charaktere sind sehr ausführlich dargestellt, was für das Verständnis der Story tatsächlich auch unabdingbar ist. Der typische rote Faden eben. Das "Warum" erfährt man allerdings erst viel zu spät. Es braucht (im Gegensatz zu "Der Schwarm") eine gehörige Anlaufzeit (von etwa 100 bis 150 Seiten) bis man in das Buch hineingefunden hat. Dabei geht die anfänglich so ausführlich beschriebene politische Problematik später viel zu sehr unter.
Hat man sich aber mal eingelesen, lässt einen das Buch nicht mehr los. In der Tat brilliert Schätzings Erzählung durch die realistische Darstellung der Vorgänge. Auch die Denkbarkeit der Möglichkeit, dass alles auch tatsächlich einmal so kommen könnte, jagt einem wahre Schauer über den Rücken. Der typische Schätzing-Stil nach der Manier eines Hollywood-Blockbuster-Drehbuchs weist dem Leser selbst in komplizierten Momenten noch den Weg durch die komplexe und anspruchsvolle Story. Natürlich merkt man auch hier wieder, dass der Autor im Vorfeld des Schreibens gründlichst recherchiert hat. Gerade das macht die Story auch so plausibel und möglich und damit natürlich super spannend.
Sieht man von der Detailverliebtheit und einigen Längen zu Beginn des Buchs einmal ab, ist es - wie man es von Schätzing kennt - einfach perfekt. Ein Buch, das man am Liebsten in einer Nacht vernaschen möchte.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Typisch Schätzing - (zu ) gut recherchiert, 7. Januar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lautlos (Taschenbuch)
Schätzing ist kein in-den-Tag-hinein-Schreiber. Was er verfasst hat Hand und Fuß. So wird auch in diesem Buch mehr als deutlich, dass er sich mit der Materie (Kosovo-Konflikt, Laserwaffe, Whisk(e)y) mehr als intensiv beschäftigt hatte, ehe er zur Feder griff.
Leider hat er auch in diesem Buch wieder nicht an sich halten können und sein neu erworbenes Wissen auf vielen, vielen, zähen Seiten zwischen die eigentliche Handlung gestopft. Wer also einen (teilweise recht philosophischen) Monolog über die Politik und Kriegswirren des ausgehenden 20. Jahrhundert erwartet wird nicht enttäuscht werden.
Auch die Darstellung der Hauptpersonen und deren Dialoge erweist sich manchmal etwas aufgesetzt.
Erst zum Ende hin nimmt der Roman Fahrt auf.
Schade. Die interessante Attentat-Story selbst hätte mehr Sterne verdient.
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44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Schwarm, nur andersherum.., 30. Juni 2008
Von 
"Fiodor" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Lautlos (Taschenbuch)
Dieses Buch lebt nicht von der Handlung. Die ist genau genommen sogar ziemlich simpel gestrickt, auf den ersten Blick. Ein Anschlag auf den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Viele werden sich jetzt vielleicht gelangweilt abwenden, aber zu unrecht. Denn wie der Anschlag von statten gehen soll ist schon ziemlich pfiffig ausgedacht und mir weder in Büchern noch in Filmen schon mal untergekommen. Wie gesagt, es lebt nicht von der Handlung, sondern von dem genialen, dauerbetrunkenen Protagonisten den Schätzing hier gekonnt in Szene setzt, wobei er ihn herrlich unterhaltsam über sämtliche Whisky Sorten die die schottischen Highlands hergeben und über diese noch hinaus, sinnieren lässt. Allerdings baut er für meinen Geschmack immer wieder einen etwas zu ernst gemeinten politischen Hintergrund ein für den man etwas Ausdauer braucht. Dafür belohnen einen die fast schon zum Lachen komischen Dialoge seiner farbenfroh gezeichneten Charaktere.

Für mich persönlich der wohl gelungenste Schätzing. Denn im Gegensatz zu seinem, von der Allgemeinheit in den Himmel gehobenen Roman "Der Schwarm", verfügt dieses Buch über den lebenswichtigen Fingerzeig des Augenzwinkerns. Der macht einem von Anfang an klar, das man es hier mit einem Hauptprotagonisten zutun hat, der sobald er mal nüchtern ist, sehr wohl in die Fussstapfen eines jungen Sean Connerys in der Rolle des James Bond hätte treten können. Somit verzeiht man ihm auch den mittlerweile für Schätzing schon "normal gewordenen Wahnsinn" am Ende der Geschichte. Also ohne spektakuläre Actionfeuerwerke scheint es dieser Autor nicht mehr zu schaffen einen Roman zu beenden. Wie dem auch sei, mir ist diese prächtig gelungene Hauptfigur so richtig ans Herz gewachsen während des Lesens und ich habe meinen Spass mit diesem etwas zu lang geratenen Buch gehabt. Es gibt die von mir für Schätzing typischen 3 Sterne da ich immer noch glaube das dieser, durch den veranstalteten Medienrummel völlig überschätzte Autor noch viel zu lernen hat, was den Schluss eines Buches angeht.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Politthriller, 16. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Lautlos (Taschenbuch)
Keiner ahnt, dass Terroristen den nahenden G8-Gipfel in Köln benutzen wollen, um einen der schlimmsten Anschläge überhaupt zu verüben: Ziel soll unter anderem der Präsident der USA sein, Bill Clinton. Zwar werden Hotels, Flughafen und die Stadt von Polizei und FBI ständig überwacht, doch wer kann schon wissen, dass die Gruppe mit einer neuen Waffe aufwartet, mit der man selbst noch aus kilometerweiter Entfernung jemanden umbringen kann.

Zur gleichen Zeit kommt der irische Physiker Liam O'Connor in Köln an, weil er zur Präsentation seines neuen Buches eingeladen wurde. Verlagsmitarbeiterin Kika Wagner soll den Doktor während seines Aufenthaltes in Deutschland betreuen - keineswegs eine leichte Aufgabe, wie sich sehr bald herausstellen soll, den der Ire scheint sich nicht sonderlich um seinen Ruf zu scheren und erscheint des Öfteren auch gerne mal betrunken zu einer Vorlesung. Zu alledem schaut er noch sehr gut aus und Kika kann nicht leugnen, dass sie Gefühle für den smarten Wissenschaftler empfindet und nach einer durchzechten Nacht in den Pubs von Köln kommen sich die beiden ein bedeutendes Stück näher...

Liam O'Connor glaubt zuerst, seinen Augen nicht zu trauen, als er in der Menschenmenge am Kölner Flughafen ein vertrautes Gesicht zu sehen glaubt, einen Jugendfreund, der in terroristische Aktionen der IRA verwickelt war und danach untertauchen musste. Was sucht dieser hier in Köln? Noch dazu, wenn G8-Gipfel ist? Dunkle Vorahnungen steigen in Liam hoch. Anfangs will ihm keiner glauben, doch dann passiert etwas Furchtbares...

"Der Schwarm" und "Tod und Teufel" waren schon zwei gänzlich unterschiedliche Romane, auch "Lautlos" ist wieder völlig anders. Mit diesem dicken Werk liefert uns Frank Schätzing einen hochwertigen, qualitativen Thriller, der zwar stellenweise ein wenig an amerikanische Follet-Romane erinnert, durch seine außergewöhnlichen Charaktere und den Schauplatz in Köln sowie den raffiniert angelegten Perspektivenwechsel frischen Wind in das Genre bringt. Die Idee der Hightech-Waffe scheint zwar am Anfang ein wenig weit hergeholt, im heutigen Zeitalter könnte man so etwas aber durchaus für möglich halten. Spannung bis zum Schluss, gewürzt mit sehr viel politischem (realen) Hintergrund - für Schätzingfans und solche, die es werden wollen ein unbedingtes Muss!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein anspruchsvoller politischer Krimi, 10. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Lautlos (Taschenbuch)
Nehmen wir es gleich vorweg: Die m. E. wirklich berechtigte Kritik betrifft die Länge(n) dieses Buches - auf 250 Seiten reduziert wäre es vortrefflich. Weniger ist tatsächlich manchmal mehr - die 700 Seiten empfand ich zwischendurch immer wieder als Zumutung.

Doch hat Schätzing mit "Lautlos" wieder einmal bewiesen, auf welch hohem Niveau er in der Lage ist, umfangreichste Recherchearbeiten (ähnlich wie in "Der Schwarm") in einem spannenden (Kriminal-) Roman einfließen zu lassen. Seine Sachkenntnisse - in diesem Falle über den sog. "Kosovo-Konflikt" und dessen Hintergründe, die IRA sowie die Lasertechnologie - sind immer wieder verblüffend. Man merkt da deutlich seinen profunden Hintergrund als Wissenschaftsjournalist. Seine tiefe Skepsis gegenüber den hegemonialen Weltmachtansprüchen der USA tritt auch in diesem Werk wieder deutlich zutage.

Die Fakten garniert Schätzing in diesem Buch mit einer klassischen Love-Story und würzt das Ganze gekonnt mit einer Abhandlung über die verschiedenen Whisk(e)y-Sorten (nachdem er uns in "Mordshunger" bereits lukullische Lehrstunden erteilte).

Wer all das mag, ist bestens und umfangreich bedient.

Mein Fazit: Eine gigantische Fleißarbeit, allerdings auch für den Leser!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 2 Punkte Abzug wegen unverfrorener Charakterzeichnung, 11. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Lautlos (Taschenbuch)
Vorweg: man muss Schätzing's Stil, Realismus durch AUSGIEBIGSTE Recherche zu evozieren, mögen, um seine Bücher lesen zu können. Weiterhin schadet es nicht, Kölner zu sein und über die eine oder andere Langatmigkeit, die Schätzings Hang zur Prahlerei entspringt, hinwegsehen zu können. Dann könnte "Lautlos" nicht nur ein gutes, sondern ein sehr gutes Buch sein: ein spannender Plot mit komplexer Vor- und Nachgeschichte und einer überraschenden Wendung. Wenn. Wenn, wenn, wenn nicht die Protagonisten so unmöglich "charakterisiert" (eher typisiert) worden wären, dass es fast schon eine Unverschämtheit ist. Aber beginnen wir vorn: Liam O'Connor, genialer Physiker und attraktiver (man verzeihe mir meine Zurückhaltung - natürlich attraktivster) irischer Enddreißiger ist ausgemachter Saufkopf, dabei aber in allen Lebenslagen so wach und bei sich, dass ihm nicht nur ständig ein geistreiches Bonmot in den Kopf schießt, sondern auch die Lösung des Rätsels, um das vor allen Dingen im dritten Teil des Buches geht. Dabei ist er "der vielleicht schönste Mann Irlands", trägt immer silbergraue Maßanzüge von Armani und hat trotz seines ausgeprägten Alkoholismus keine körperlichen Beschwerden. Achja, er ist auch ein Zyniker und gleichzeitig Humanist (das muss ihm das Bondgirl allerdings erst herauskitzeln), Whiskeykoryphäe und Golfhochbegabung, Bestsellerautor und Nobelpreisanwärter, weil er das Licht abgebremst hat und Weiberheld, Hobbyphilosoph, Multimillionär und Oldtimerliebhaber - und das freilich ohne jede Anwandlung von Überheblichkeit (höchstens kultivierter Arroganz - aber hey, darauf stehen die Frauen doch irgendwie). Nunja. Schätzing schuf also einen Gott - und die Auffälligkeit, mit der er beim Schreiben in den Schneewittchenspiegel geschielt haben muss und möglichst ALLE nicht reflektierenden, dafür anzubetenden Charaktereigenschaften und Lebensumstände in einen Protagonisten infiltrierte, ist schon grotesk. O'Connor nervt derartig, dass man sich spätestens nach 100 Seiten auf einen Ausgang zugunsten des Bösewichtes Mirko (der in allen Belangen wesentlich sympathischer ist) und seiner beauftragten Top-Terroristin Jana hofft. Darum gibt es 2 Sterne Abzug. O'Connors Bondgirl ist nicht minder mit Klischees überhäuft, rückt aber - aufgrund ihrer Existenzberechtigung als bloße Projektionsfläche für O'Connors Großartigkeit - unauffällig in den Hintergrund. Schade, Herr Schätzing, Lautlos hätte so gut werden können - spannend, politisch, kölsch. So bleibt nur ein kurzweiliger, gelegentlich Brechreiz verursachender Roman und viel verschenktes Potential.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen origineller Thriller mit mehr als einem Hauch Satire, 11. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Lautlos (Taschenbuch)
Frank Schätzing gehört zu den ehrlich beachtenswerten Autoren der letzten Jahre, das ist spätestens seit "Der Schwarm" offensichtlich. "Lautlos" ähnelt dem "Schwarm" in der intensiven Ausarbeitung der Charaktere und den großartig recherchierten Hintergründen. Jedoch - und dafür ziehe ich einen kleinen Stern ab, wirkt die Story ein wenig bemühter als im "Schwarm". Soll heißen, er gefällt mir bei biologischen Themen besser. Dennoch ein Werk, das sich positiv von der Masse an mittelmäßiger Literatur abhebt. Besonders gewürdigt gehört meiner Meinung nach noch die hintergründige Bissigkeit, mit der er nicht zuletzt den amerikanischen Präsidenten auftreten lässt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich finde, hier stimmt alles..., 14. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Lautlos (Taschenbuch)
Die Charaktere sind detailliert und überzeugend gezeichnet.
Die Handlung ist spannend und - wie ich finde - nicht ganz fernliegend.
Die Sprache ist locker, humorvoll und schlagfertig.
Das Ende kommt "erstens anders, und zweitens als man denkt".

Kein bierernster Polit- oder Terrorthriller, sondern manchmal eher eine kleine Satire dieses Genres mit kurzen Augenzwinkern in Richtung Forsyth, le Carre und Co.

Ich hab's verschlungen und empfehle es ohne Einschränkungen.
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Lautlos
Lautlos von Frank Schätzing (Taschenbuch - März 2006)
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