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Kundenrezensionen

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am 7. Oktober 2007
Ich habe mich bei diesem Krimi gut unterhalten gefühlt.

Die Story des Mordes und dessen Aufklärung ist jetzt nicht der ganz grosse Wurf, dennoch konnte die Story und die Entwicklung mich durchaus überzeugen. Es baut sich auf leisem Fuss eine leichte Spannung auf, die jedoch gekonnt bis zum Schluss gehalten wird. Auch die handelnden Personen sind durch ihre Macken und Kanten sehr glaubhaft und lebendig. Einzig die Rolle des Kommissars als 'Womenizer', der sie alle haben kann und wohl auch schon hatte, scheint ein wenig übertrieben und gibt einen (un)gewollt ironischen Beigeschmack.
Oft wird im Zusammenhang mit diesem Buch der Schreibstil bemängelt. Nun gut, er ist anders als gewöhnlich. Am ehesten mit dem Bewustseinsstrom/Stream-of-Consciousness zu vergleichen, werden die Geschehnisse aus Sicht des Kommissars in einer sehr abgehakte, direkten und überaus reduzierten Schreibweise wiedergegeben. Die fliessenden Übergänge zwischen Handlung, Gespräch und Gedanken mögen anfangs vielleicht als störend empfunden werden. Lässt man sich jedoch darauf ein, so ist der Roman überaus flüssig und schnell zu lesen.
Auch auf Charakterisierungen verzichtet der Autor weitgehend, vielmehr ergeben sich diese fast ausschliesslich aus den Worten und den Taten der Handelnden. So rückt der Leser noch mehr in die Persektive des Kommissars.

Insgesamt ein etwas anderer Krimi, durchaus unterhaltsam und spannend.
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am 9. Juli 2006
Obwohl ich ab und zu ganz gerne Krimis lese und den Klappentext sehr ansprechend fand, hat mich dieses Buch jedoch leider sehr enttäuscht. Der gewöhnungsbedürftige Schreibstil mit kurzen und abgehackten Sätzen wird auch nach dem sehr plötzlichen Einstieg weiter fortgeführt und wirkte auf mich eher verwirrend und ermüdent, genauso wie die teilweise nervigen Beschreibungen der Personen und Handlungen, die einen leicht den Überblick verlieren lassen. Einziger Pluspunkt an diesem Buch ist die Tatsache, dass der beschriebene Fall sehr interessant ist und man dann doch die Auflösung erfahren möchte, daher die zwei Sterne.
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am 19. November 2006
Beim Stöbern im Bücherregal suchte ich nach einem "schlanken" kurzweiligen Buch und mir fiel Todesmuster in die Hände. Aber weit gefehlt, das Buch von Norbert Horst ist alles andere als Stoff für nebenbei lesen. Sondern sehr interessant. Schon auf den ersten Seiten überlegte ich , ob der hier angeprangerte Schreibstil mir wohl gefällt und JA! Kurz und knapp, auf den Punkt gebracht, die Situationen dargestellt. Ich finde Todesmuster kommt ohne großen Aufbau einer Rahmenhandlung incl. detailierter Charakterbeschreibung aus, da Augenmerk auf dem Fall liegt und Schnörkelschreibe unnötig aufhält. Gedankengänge privater sowie beruflicher Art wechseln sich ab. Dadurch wird man immer wieder wachgeschüttelt, wird aufgefordert ab und an kurz innezuhalten und zu überlegen, wem die immer wieder eingestreuten Gedanken denn nun gelten.

Mir geht es auch so, dass sich Gedanken überschlagen, und Norbert Horst hat das wunderbar dargestellt. Zynische , ironische Überlegungen, spitze Bemerkungen bringen trotzaller Spannung immer wieder zum Schmunzeln.

Stressige alltägliche Privat- sowie Berufsangelegenheiten wie etwa Probleme mit den Liebesbeziehungen des Probanten K./neugierige Nachbarn/Familienbeichten oder neue Kollegen sind realistisch dargestellt.

Kurzum, spannende Handlung, kurzer zackiger Schreibstil, auf den Punkt gebracht. Nicht gekünstelt, menschlich auf dem Boden der Tatsachen, schlicht aber interessant.

Mir gefällt das Buch sehr gut, allerdings kann ich mir vorstellen, dass Leser anspruchsvolleren Schreibstils und Liebhaber von ausgeschmückten Charakteren und Rahmenhandlungen mit diesem Buch ihre Probleme haben werden. Mir grundsätzlich zum Anregen meiner Fantasie auch oft lieber, aber bei Todesmut würde mich eher stören, wenn ich mich durch zig Seiten einer Kulissenbeschreibung quälen müssten, weil ich bei gerade diesem Buch keine Geduld dazu hätte, es treibt zur Neugierde an.

Mutig sein und dem Buch/Schreibstil einfach eine Chance geben.
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am 9. September 2006
Zweifelsfrei, die Geschichte ist interessant und macht neugierig auf den weiteren Verlauf. Aber eine gute Idee allein macht noch lange keinen guten Krimi.

Etwas Geschriebenes, im Besonderen ein Buch lebt von seiner Sprache. Und in dem Punkt hat Norbert Horst gewaltige Defizite; sein Schreibstil ist übermäßig abgehackt und bietet stakkato-artig zerfetzte Sätze (Satzteile), die jedem Bibliophilen die Tränen in die Augen treiben. Einem Gymnasiasten würde die Lehrerschaft eine solche Schreibe zu Recht ankreiden; von daher ist die Auszeichnung "Deutscher Krimi Preis 2006" absolut unverständlich.

Das Problem an Horsts Buch und seinem Stil ist einfach, dass weder Personen richtig charakterisiert bzw. überhaupt nicht beschrieben werden, noch man sich ein Bild von der Szenerie machen kann.

Eine Qual zu lesen, da kann auch der Inhalt nicht drüber hinwegtäuschen.
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am 10. Dezember 2009
Das Buch wurde mir in der Buchhandlung empfohlen. Während dem Lesen war ich sehr enttäuscht und habe mich fast gezwungen, weiter zu lesen. Am schlimmsten war für mich das Privatleben des Polizisten.
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Dezember 2008
Auch das zweite Buch, das ich von Norbert Horst gelesen habe, gefällt mir persönlich sehr gut. Dass seine Sprache hier so polarisiert, ist nicht verwunderlich, sie ist wirklich ungewöhnlich, aber sie liest sich für mich absolut authentisch.
Horsts Romane lassen sich mit einem Dokumentarfilm vergleichen, der nicht geschnitten wird und mit einer einzigen Kamera auskommt: Over Shoulder wird hier über die Schulter des Kommissars gedreht, der Leser weiß immer nur das, was der Kommissar auch weiß, und er muss sich manchmal damit zufriedengeben, dass nicht jedes Rätsel ganz gelöst werden kann.
Nach "Leichensache" hat mich auch "Todesmuster" gut unterhalten, ich habe wieder ein bisschen über realistische Polizeiarbeit gelernt - und das ist genau das, was ich von einem Buch dieses Genres erwarte.
Carla Berling
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am 28. März 2008
Die Wege der Kriminalliteratur sind heute vielfältiger denn je. Aber formale Experimente sind gattungsbedingt eher selten, daher ist ein unverwechselbarer Schreibstil, den man vielleicht nicht jeden Tag goutieren möchte, der aber dem Autor einen hohen Widererkennungswert verleiht, nicht gering zu veranschlagen. Wer in Filmen schnelle Schnitte wie in den Bourne-Filmen oder in der KDD-Serie mag, liegt bei diesem Buch richtig. Richtig liegt aber auch, wer Krimis mag, die nahe dran sind an der Realität moderner Polizeiarbeit (das im deutlichen Unterschied zu vielen Filmen aus der ARD-Reihe "Mord am Sonntag"). Es kann also durchaus von Vorteil sein, wenn man weiss, über was man schreibt. Größter Vorzug: Der Roman bezieht seine Spannung aus der Polizeiarbeit selber und das in Echtzeit.
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am 3. Dezember 2010
Lese gerade die Preisträger des deutschen Krimipreises der letzten 4, 5 Jahre. Todesmuster fand ich recht gut. Weniger als Roman denn als Dokumentation über Polizeiarbeit, inklusive staatsanwaltlichen Verfügungen und dunklen Erinnerungen ans 2. Staatsexamen meinerseits. Der Stil passt dazu. Eigentlich nur Stichwörter im Protokollstil. Kaum ein ganzer Satz. Kurz. Dann weiterblättern. Warum bekomme ich immer den roten Astra. Egal. Schriftlicher Vermerk : ___. Autor ist eben Polizist, kein Schriftsteller. Aber wie gesagt, mit hat's gefallen. Ist auch schön kurz.
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am 9. Dezember 2006
Eigentlich sind alle Zutaten für eine gute Story beisammen. Nur schafft es der Autor nicht, sie interessant zusammen zu setzen. Es fehlen wirkliche Spannungsmomente, die so eine Geschichte richtig gut machen. Alles plätschert dahin und ist im Stil eines Beamtenprotokolls geschrieben. Keine großen Gefühle, keine Schwächen und keinen Humor. Der Kommissar wird wie ein Student im Praktikum dargestellt. Er hat zwei Affären mit verheirateten Frauen, war gerade sechs Wochen im Urlaub und bekommt im Fuhrpark immer das mieseste Auto. Mit anderen Worten, diese Figur ist eigentlich interessant angelegt, wird aber so beschrieben, als ob man den größten Langweiler aller Zeiten vor sich hat. An richtig guten Dialogen mangelt es total. Die Versuche ein wenig Gefühl in die Geschichte zu bringen scheitert permanent. Wie kann man zum Beispiel eine Leiche von der Decke herunterschneiden, welche da auch noch ein paar Tage gehangen hat, ohne einen Anflug von Resignation, Wut, Ekel, Frust, Mitleid etc.?

Und das Ende vom Buch geht überhaupt nicht. Man schließt das Buch und hat nur Fragen. Das darf bei einem guten Krimi nicht passieren.

Abschließend noch zwei Sachen. Die Geheimnisse des Dorfes sind lächerlich und ich habe so einigen Zweifel an dem Prädikat "Deutscher Krimipreis" bekommen.
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am 20. Oktober 2013
Schreibstil grausig? Ja, sehr! Manchmal sogar war es so schlimm, daß er nicht wusste ob nur gedacht oder wörtliche Rede zitiert wurde, meinte Sie!

Das ist ungefähr der Schreibstil in diesem Buch. Ich fand's grausig!
Ausserdem weiss ich noch immer nicht wer in dieser geheimnisvollen Mine ermordet wurde. Oder ich hab's, dank des ausgefeilten Schreibstiles, glatt überlesen. Vielleicht weiß hier jemand mehr und kann mich aufklären.
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