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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen18
3,9 von 5 Sternen
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am 13. Februar 2007
Dieses Buch habe ich schon verhältnismässig schnell gelesen.

Ein ganz netter historischer Roman.

Etwas mehr Beschreibung von heilerischen Taten hätte ich aber auch passender gefunden als die merkwürdigen Sexszenen. Aber wahnsinnig gestört haben diese auch nicht.

Es liest sich also ganz flüssig und auch ganz spannend soweit, ist aber auch ein Buch an dessen Details ich mich nun einige Wochen später schon gar nicht mehr richtig erinnern kann. Hinterlässt also auch nicht einen allzu bleibenden Eindruck.

Genervt an dem Buch haben mich streckenweise die Beschreibungen der Hauptperson.

Natürlich kommt diese aus ärmlichen Verhältnissen adoptiert Herkunft unbekannt, aber natürlich ist das Kind wunderhübsch, von Natur aus überdurchschnittlich schlau, so absolut selbstlos und zurückhaltend und irgendwie wie von königlichem Blut meint jeder der sie sieht....surprise surprise dass sich herausstellt, dass sie wirklich von königlichem Blut ist.

Das nervt weil es nicht glaubwürdig ist, vor allem nicht in so einem historischen Zusammenhang und ist natürlich ziemlich vorhersehbar.

Glaubwürdiger ist da z.B. "Die Markgräfin" - ein toller historischer Roman wo die Hauptfigur beeindruckend ist, obwohl sie fast nur Leid erlebt, nicht die hübscheste ist und menschliche Schwächen hat.

Also als nette Unterhaltung ist dieser historische Roman ganz ok.

Wer mehr Anspruch sucht ist hier aber wahrscheinlich falsch gelegen.
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am 25. Mai 2006
Ein sehr gut und spannend erzählter historischer Liebesroman,der im mitteralterlichen England spielt!!

Ein Buch für den Urlaub, man legt es nicht mehr aus der Hand!!

Die Lebensgeschichte des Mädchens Anne die durch ihre Heilkunst an den Hof Edwards des IV. gelangt und sich in den König verliebt.

Ich muss mich nun leider etwas gedulden,denn der nachfolgende Band ist noch nicht erschienen!
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am 21. Oktober 2005
Anne wird eines nachts im Wald geboren. Ihre Mutter stirbt, gehetzt von einer unbekannten Meute und mitgenommen von den Strapazen der Entbindung. Begleitet wurde die Mutter von Jehanne, die später in der Geschichte wieder auftaucht.
Anne wächst in einem Dorf auf bei ihrer Ziehmutter Deborah, die ihr das Zubereiten von Tees und Cremes beibringt und sie die Kräuterkunde lehrt.
Eines Tages bringt Anne Deborah nach London, wo sie im Haushalt von Matthew Cuttifer dient. Dort erlebt sie Intrigen, Tragödien und Verrat, hat aber auch eine herzensgute Herrin, die durch Annes Wissen um die Heilkunde vom Krankenbett aufsteht, obwohl sie bereits totgeglaubt war.
Der Königshof erfährt von Anne und befiehlt sie zur Dienerin der Königin, wo Anne sich umstellen muss, da bei der neuen Herrin keineswegs der gleiche herzliche Wind weht wie bei Lady Margret auf Blessing House. Die Königin ist cholerisch und schreckt selbst vor körperlicher Züchtigung nicht zurück.
Mit der Zeit stellt sich die Herkunft Annes heraus und sie steht vor einer folgenschweren Entscheidung.
"Der Heid der Heilerin" ist mE für dieses erste Buch nicht ganz der richtige Titel, denn außer mit dem Zubereiten von einigen Tees aund Aufgüssen kommt recht wenig übers Heilen vor. Allerdings glaube ich nun, da ich die Geschichte kenne, dass sich der Titel evtl. schon aufs zweite Buch beziehen könnte. Der Eid der Heilerin ist der erste Band einer Trilogie.
Spannung wechselt sich mit ein wenig Geplänkel ab, wobei die spannenden Phasen zum Glück überwiegen.
Der Schreibstil der Autorin liegt mir sehr, die Charaktere sind mit allen menschlichen Stärken und Schwächen sehr farbenfroh dargestellt.
Alles in allem ist Der Eid der Heilerin ein unterhaltsames Buch, welches ich weiterempfehlen kann. Wenn ich mir auch zwischenzeitlich nicht sicher war, ob ich die Fortsetzungne lesen werde, so möchte ich mittlerweile doch wissen, wie es weitergeht.
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am 4. August 2006
Dieses Buch fand ich unglaublich interessant und spannend (wenn man von ein paar langweiligeren Teilen des Buches absieht). Nur manchmal hatte ich den Eindruck, daß die Autorin gerne gewaltsame Sexszenen einstreut, dessen Sinn ich bis heute noch nicht verstanden habe, denn für den Verlauf des Buches waren diese Ausflüge in billigere Literatur völlig unnötig.

Ansonsten ein sehr flüssig geschriebenes Buch, das man schnell ausliest. Man erfährt viel über die Rosenkriege. Sofort freut man sich auf die Fortsetzung. Es sind drei Teile, der zweite Teil muß schon auf dem Markt sein. Ich werde es mir sicher besorgen.
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Hatte mir „Die Heilerin" vor einiger Zeit im Original zugelegt und es regelrecht verschlungen! Posie Graeme-Evans, Leiterin der Drama-Abteilung des australischen Fernsehsenders Channel Nine ist mit „Die Heilerin" ein ausgezeichnetes Debut gelungen:
Der Roman spielt in der Zeit nach den Rosenkriegen zwischen den Häusern Lancaster und York. Anne wuchs als Tochter eines Bauern auf und verfügt über besondere Heilkräfte sowie über ein großes Wissen über Kräuter. Nachdem sie in die Dienste des reichen Londoner Kaufmanns Mathew Cutifer gegangen ist, wird sie trotz aller Bemühungen, Ärgernissen aus dem Weg zu gehen, in ein Netz von Intrigen verwickelt: Cutifer versucht sich bei König Edward IV einzuschmeicheln und zwingt Anne daher, ihre Heilkünste am Königshof einusetzen. Sie soll Edwards Frau Elizabeth vor einem Tod bei der Geburt eines Kindes bewahren. Es gelingt Anne tatsächlich und sie wird als königliche Heilerin an den Hof gerufen. Als sie König Edward IV zum ersten Mal begegnet, soll diese Begegnung ihrer beider Leben für immer verändern.....
Fazit: Greame-Evans hat mit diesem Buch eine tolle Mischung aus Liebesgeschichte, Intrige und Drama vorgelegt. In einem Interview hat sie einmal gesagt, dass sie in den letzten 20 Jahren alles aus der Zeit des Schwarzen Todes bis hin zum Rosenkrieg „aufgesogen" hat. Und genau das zeigt sich in diesem tollen Buch: Die Schilderung des Lebens im 15. Jahrhundert sind mehr als überzeugend und unheimlich fesselnd. Ich konnte „Die Heilerin" im Original jedenfalls kaum aus der Hand legen und kann schon jetzt sagen, dass dieses Buch zu meinen Allzeit-Favoriten gehört. Uneingeschränkt empfehlenswert!
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am 11. September 2008
Die Hauptperson Anne ist kein Charakter sondern eine simpel gestrickte Figur die von der Autorin auf plumpe Art und Weise mit allen Attributen des Guten ausgestattet wird, allerdings ohne einen Makel, wodurch die Person oberflächlich und und unrealistisch erscheint. Außerdem ist die Geschichte vorhersehbar und mit wenig Struktur ausgestattet. Märchenklischee: Armes Mädchen und König verlieben sich, das Mädchen stellt sich als Prinzessin heraus. Dazu ist das Buch schlecht und niveaulos geschrieben. Keinesfalls kaufen, wer sich einen anspruchsvollen, interessanten historischen Roman wünscht!
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am 28. Dezember 2005
Ich bin begeistert von diesem Buch. Es ist uneingeschränkt empfehlenswert. Ich bin gerade damit fertig geworden und brenne darauf zu erfahren, wie die Fortsetzung verläuft.
Die Autorin werde ich auf jeden fall im Auge behalten.
Sie schreibt unheimlich fesseln und ich verschlang das Buch an einem Tag.
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am 11. Juli 2007
Dieses Buch ist leider nicht so spannend wie ich mir erhofft hatte nach dem ich die teilweise sehr überschwänglichen Bewertungen gelesen hatte.

Zu Beginn des Buches glänzt dieses eher durch recht merkwürdige erotische Szenen (über Geschmack lässt sich ja streiten).

Im Laufe des Buches wird die Geschichte spannender. Ich hätte mir mehr Einblick in das Handwerk der "weisen Frauen" gewünscht, dieses fällt jedoch recht kurz aus. Die Person der Anne hätte sicherlich mehr zu bieten gehabt.

Alles in allem recht passabel, aber nicht unbedingt mein Favorit.
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am 10. November 2010
Dieser Roman vollzieht einen Balanceakt zwischen anspruchsvollem historischen Roman und Trivialliteratur.
Die Handlungsfolge ist nicht immer logisch und manchmal recht verworren. Der historische Hintergrund bleibt flach, so lernen wir Edward IV. weniger als König sondern mehr als Liebhaber diverser Frauen und als Verfolger von Anne kennen. Gerade weil die Handlung manchmal seltsam unlogische Wege nimmt, kommt auch kaum Spannung auf, so ist Anne ständig auf der Flucht vor ihren eigenen Gefühlen und Edward, die Handlung zieht sich unendlich und das Mitfühlen des Lesers hält sich in Grenzen. Etwas nervend finde ich auch, dass Anne immer als völlig rein und unschuldig hingestellt wird, wenn Edward sie aber nur anschaut, wird sie sofort zum leidenschaftlichen Vollweib. Hier bewegt der Roman sich doch sehr auf der Grenze zur Trivialliteratur, die Autorin kann sich irgendwie nicht entscheiden, ob die Protagonistin nun die süße Unschuld oder die rassige Leidenschaftliche sein soll. Zuweilen nimmt die Handlung märchenhafte Züge an, so als Anne vom Sohn ihrer Herrschaft in die Enge getrieben wird, der eigentlich sicheren Vergewaltigung aber entkommt, weil der böse Vergewaltiger es sich anders überlegt und erst einmal in Vorfreude schwelgen möchte. Dies erscheint mir doch etwas realitätsfremd.
Der Handlungsstrang, in dem sich herausstellt, dass Anne eigentlich eine Königstochter ist, erscheint mir einfach nur schwülstig und albern, auch bezweifele ich, dass Edward so gehandelt hätte, wie er im Buch handelt, wenn sein Thron wirklich bedroht wäre. Eine Kerkerhaft, wenn nicht Schlimmeres, wäre hier sicher die Folge gewesen. Wenn es denn schon eine solche Geschichte sein muss, dann hätte diese Konstellation sicherlich mehr Aktion hergegeben.
Gewürzt ist das Ganze mit vielen erotischen Szenen, die für meine Begriffe eine für den Roman unnötige Länge einnehmen.
Insgesamt lässt sich der Roman gut lesen, auch wenn einige Längen vorhanden sind, aufgrund seiner Trivialität kommt er jedoch über das Mittelmaß nicht hinaus.
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am 4. Juni 2010
Wow, kann ich da nur sagen, das Buch ist eine Wucht! Anfänglich war ich sehr skeptisch dieses Buch zu lesen. Denn als Rebecca-Gablé-Fan bin ich vorbelastet und glaubte nicht, dass es eine Konkurrenz zu ihr geben wird. Falsch gedacht, die Autorin hat ihr Hausaufgaben gemacht. Graeme-Evans hatte gut recherchiert und sich an die geschichtlichen Fakten gehalten. Interessant war der Vergleich einiger historischer Personen, die hier von der Autorin beschrieben und von Rebecca Gablé in ihrem Buch 'Das Spiel der Könige' ebenfalls benannt werden. So zum Beispiel König Edward IV.und seine Königin Elisabeth Woodville bei Rebecca Gablé haben beide ein etwas anderes Genre. Macht aber nichts, da Frau Gablé die englische Geschichte von Seiten der Henry-Könige also aus dem Hause Lancaster aufrollt. Die Autorin Graeme-Evans hat in ihrem Roman den aus dem Hause York kommenden Edward IV bevorzugt.
Eigentlich stimme ich einer meiner Vorrezedent zu, die der Meinung ist, das die Könige der damaligen Zeit nicht zu solch einer "Liebe" fähig waren. Aber ihre Begründung das Edwar IV diese "Liebesunfähigkeit" auch haben musste, da er ja der Großvater von Henry VIII war, ist doch gewagt, da zwischen Großvater und Enkel noch andere Gene sind, die da heißen"Elisabth Woodvill".
Dichtung und Wahrheit liegen auch in einem Roman nicht unbedingt nebeinander.
Meine Voreingenommenheit im Bezug auf diesen 1.Band der Triologie von Posie Graeme-Evans muss ich zum Schluss des Buches total revidieren. Sie schreibt flüssig und versteht es den Leser zu fesseln, manchmal etwas zu 'detailverliebt' aber trotz allem spannend geschrieben und macht süchtig auf den nächsten Teil'..
Kurz noch zum Inhalt: Anne ein einfaches Mädchen, welches in den Wäldern im Westen Englands groß geworden ist soll nun nach London in den Haushalt vom angesehen Kaufmann Mathew Cuttifer als Dienerin für seine Frau Lady Margaret kommen. Anne wurde von Deborah der Kräuterfrau erzogen. Ihre Mutter war auf der Flucht vor ihren Heschern und hochschwanger. Als sie das Kind gebar verlor sie ihr Leben. Jetzt nach 14 Jahren sollte Anne nach London in Stellung. Lady Margaret erkennt bald, dass Anne etwas Besonderes ist. Voller Anmut und Liebreiz, ganz anders als die übrige Dienerschaft. Lady Margaret war sehr krank als Anne kam und durch ihr Wissen um Heilkräuter,Tees und Tinkturen kann sie ihr bald helfen. Auch der Leibarzt des Königs Moss erkennt ihren Nutzen und bemüht sich darum Anne an den Hof Königs Edward IV zu bekommen. Es gelingt ihm'..was Anne dort erlebt, vor allem wie sie die Liebe findet, das sollten Sie lieber selbst lesen'..!
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