Kundenrezensionen

77
4,1 von 5 Sternen
Emmas Glück: Roman
Format: TaschenbuchÄndern
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juni 2005
Wir befinden uns in ehemaligen Grenzland zwischen Hessen und Thüringen, unter Insidern auch Hessisch -Sibirien genannt. Dort ticken die Uhren noch etwas anders. Dort lebt auch Emma, eine etwa dreißigjährige Bäuerin, die völlig auf sich allein gestellt einen alten Bauernhof nach ihren eigenen Regeln und Einsichten betreibt. Ihr Geld verdient sie hauptsächlich mit der Aufzucht und dem Verkauf von Schweinen; sie schlachtet selbst, nach einer ganz besonderen Methode und vertreibt die Wurst im Dorf.
Sie, die in ihrer schweren Kindheit nichts als Prügel und Männerbrutalität durch den Großvater kennengelernt hat, sehnt sich nach nichts mehr als nach einem richtigen, zärtlichen und leidenschaftlichen Mann.
Der kommt ihr eines Tages in Form von Max per Unfall hinter das Haus geschneit. Sie birgt das verletzte Opfer, und behält den unheilbar an Bauchspeichelkrebs erkrankten Max bei sich.
Sie erleben zusammen herrliche Stunden und Tage, obwohl sie beide wissen, daß ihre Tage gezählt sind. Doch beide, die in ihrem bisherigen Leben eigentlich immer nur verloren haben, genießen diese Zeit und lassen sich von drohendem Tod und bevorstehender Versteigerung des insolventen Bauernhofs nicht erschüttern.
„Emmas Glück" ist eigentlich ein sehr trauriges Buch und dennoch muß man beim Lesen viel schmunzeln und lachen. Claudia Schreiber, die selbst biographische Erfahrungen mit dem Landleben besitzt, gelingt es, diese einfachen Menschen mit so viel Liebe und Wärme zu schildern, daß man nie über die Figuren lacht, sondern angerührt und selbst beflügelt von ihrem Lebenswitz und ihrer Kämpfernatur das Buch am Ende zur Seite legt.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2005
Ich muss zugeben, ich bin sehr glücklich, dass ich mir gerade dieses Buch vor einer längeren Zugfahrt ganz spontan aus dem Regal der Buchhandlung geschnappt habe... das Cover war niedlich und der Klappentext klang "nett" ;)
Doch was mich erwartete, war eine kuriose (das triffts wohl am besten) Geschichte mit ganz eigenwilligen Charakteren (die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber zugleich sich auch so ähnlich) und einer schönen, aber auch traurigen Liebesgeschichte!
Was ich toll fand:Emma ist mal nicht dieses typisches Ally/ Carrie-Weibchen, sondern kernig, klug und stark aber auch liebend. Ein toller Charakter!
Es wird sehr viel und auch ehrlich und vorallem brutal das Landleben, Emmas Kindheit und auch das Schlachten geschildert, dass es einen manchmal ziemlich entsetzt und die Nackenhaare einem abstehen! Aber es ist auch toll zu beobachten, wie sich die Charaktere durch einander verändern und entwickeln.
Das Buch lies sich wirklich schnell lesen, wobei beim Lesen sich ein geschockter Gesichtsausdruck und ein schmunzelnder immer wieder abwechseln!
Sehr gelungen!
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2003
emma ist bäuerin auf einem hof im ehemaligen zonenrandgebiet *hessisch-sibirien*, lebt allein mit glücklichen schweine n und hühnern und träumt von einem mann. ihr einziger verehrer, der dorfpolizist, kommt als ehemann nicht in frage, der zum einen klein und dick und zum anderen sehr stark am rockzipfel seiner dominanten mutter hängt.
ihr leben ändert sich, als vor ihrem hof max mit einem sportwagen verünglückt. neben dem gutausehenden mann findet emma auch noch eine plastiktüte mit dollars, schwarzgeld, das max seinem freund geklaut hat. max ist nämlich schwer krank, hat nicht mehr lange zu leben und will seinem bis dahin soliden leben noch einmal einen letten kick geben.
der rest ist schnell erzählt: die beiden verlieben sich, der freund ändert sich vom bösen zum guten *g* und es gibt kein happy-end oder ist es doch ein happy-end????.
was an dem buch besticht, ist die wirklich liebevoll erzählte geschichte. es driftet nie ab ins kitschige, dafür schimmert oft der trockene humor der autorin durch. ein buch für einen verregneten sonntagnachmittag.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juni 2005
Emma verbrachte ihr ganzes Leben auf ihrer kleinen Schweinefarm und ist keineswegs unglücklich darüber. Tiere sind eben doch die besseren Menschen. Plötzlich wird das Idyll jedoch bedroht, das Geld geht aus, die Farm soll versteigert werden. Vorerst lässt sich Emma dadurch nicht abschrecken, schliesslich ist sie eine Kämpfernatur. Und dann...passiert ein Wunder. Ein Mann fällt in einem Sportwagen vom Himmel und landet auf ihrem Acker, einen Sack voll Geld auf dem Beifahrersitz. Sie beschliesst Geld und Mann zu behalten, schliesslich mangelt es an beidem.
Das ist der Anfang einer anrührenden Liebesgeschichte von zwei Menschen die kaum unterschiedlicher sein könnten. Noch heute gibt es im Freundeskreis diskussionen ob das Ende nun Happy war oder nicht. Vermutlich wird die ein oder andere Träne kullern und doch hat man tiefes Mitgefühl und Sympathie für die Hauptfiguren. Ein wirklich kleines, dünnes Buch, in dem jedoch eine Menge drinn steckt. Unbedingt lesen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juli 2005
Ich würde sie gerne kennen lernen, diese Emma, die trotz ihres kleinen und eingeschränkten Lebensraumes mehr von der Welt und dem Leben begriffen hat als manch einer, der mehr von der Welt gesehen hat. Diese Geschichte geht sehr zu Herzen, komisch, skuril und anrührend zugleich und sie wirkt noch lange nach.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2003
Claudia Schreibers Roman EMMAS GLÜCK erzählt eine Geschichte, die in ihrer unprätentiösen Kraft und Bildgewalt auf dennoch sanfte Weise berührt und sich mit wundervoll feinfühlig eingesetztem Humor entfaltet. Eine klare Sprache mit Sogwirkung und eine liebenswerte Hauptfigur, die sich auf leisen Sohlen mit einem lauten Ruck befreit.
Einfach klasse!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. November 2006
Ich habe dieses buch regelrecht verschlungen, konnte es nicht mehr aus der Hand legen, hatte es in 4 Stunden durch. Ich kann es nur jedem weiter empfehlen. Es hat so viel Charakter und Charme. Ich habe so viele Tränen vergossen bei diesem Buch und das in erster Linie beim Lachen. Ich habe es sofort an alle meine bekannten weiterempfohlen.Nach langer Zeit noch mal ein Buch nach dem man nach mehr schreit
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juli 2007
Ein Buch, das sicherlich kein klassischer Frauenroman ist, obwohl die Heldin wie auch die Autorin weiblich sind. Die skurrile Geschichte, teils märchenhaft anmutend, passt in kein Schema, weiss aber zu fesseln. Ich vermisse keine Botschaft oder Kernaussage der Autorin (bezugnehmend auf eine der vorherigen Rezensionen), sondern meine eher, dass sich das etwas Bizarre der Geschichte selbst genug ist. Möchte man sich um jeden Preis etwas mit "auf den Weg nehmen" nach der Lektüre, so vielleicht die sicher schlichte aber darum nicht minder bedeutsame Aussage, dass die Liebe Vielem Sinn gibt, Trost ist, alles verändert.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. September 2004
Emma lebt auf einem Bauernhof, den sie von ihren unerträglichen Eltern geerbt hat. Tagtäglich kümmert sie sich mit aller Fürsorge und großer Liebe um die Tiere, vernachlässigt aber den Haushalt und andere Pflichten. Der Hof soll deshalb zwangsversteigert werden.
Max ist das genaue Gegenteil von Emma: er liebt die Ordnung, hasst das Chaos und versteht es, im Gegensatz zu Emma, sich selbst zu verpflegen. Das einzige Problem ist, dass er nach dem Motto „Was wäre, wenn" lebt, und sich nicht nur vor der Zukunft fürchtet, sondern auch vor Fettflecken und sonstigen Kleinigkeiten.
Als Max erfährt, dass er eine unheilbare Krankheit hat, wird ihm klar, dass er sein Leben bis jetzt noch nicht genossen hat. Er stielt Geld und ein Auto von seinem besten Freund, um nach Mexiko durchzubrennen. Die Flucht vor dem Alltagstrott misslingt und Max landet auf Emmas Hof. Anfangs wäre ihm nichts lieber, als gleich wieder weg zu laufen, aber da er mittlerweile von der Polizei gesucht wird, ist er an den Hof gebunden. Und dann folgt, was folgen muss: die beiden verlieben sich.
Der Roman ist witzig und bringt außergewöhnliche Szenen, wie zum Beispiel Gespräche zwischen Emma und ihren Tieren, mit ein, aber stellenweise ist die Geschichte etwas plump geraten. Vor allem sexuelle Andeutungen und Handlungen werden umständlich beschrieben: „Vor Wonne darüber, dass sie ordentlich verheiratet war, griff sie nach dem Bäcker und setzte ein viertes Kind an."
Das Buch wird wohl jedem gefallen, der Tiere liebt, aber keine Skrupel davor hat, mitzuerleben, wie Hühner und Schweine geschlachtet werden. Ansonsten handelt es sich um eine angenehme Bettlecktüre.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. September 2006
Es ist eine Liebesgeschichte, die nicht ist, wie jede andere.

Emma lebt alleine auf ihrem Hof und kümmert sich um die Tiere.

Sie hat niemanden, bis plötzlich ein roter Ferrari in ihrem Hof landet inklusive Mann und Geld.

Das krempelt das Leben von Emma komplett um.

Leider ist das Buch so kurz, dass man es schon nach zwei Tagen durchgelesen hat.

Gerne hätte ich noch mehr von ihrer Geschichte gelesen.

Also, absolut lesenswert! Lassen Sie sich mitreissen in Emma's Welt voller Leben , Liebe und Verlußt.
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