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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd und einmalig!
Dies ist das erste Buch, was so spannend anfängt, dass der Puls sehr rasant ansteigt und erst mit der Zeit langsamer wird. Also genau andersrum, als man es sonst kennt.
Die Geschichte beginnt mit dem Mord an Susie Salmon, der so beschrieben wird, dass man eine unfassbare Wut auf den Mörder kriegt. In ihrem Himmel verfolgt sie, wie sich ihre Familie...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2009 von A. Skudlarek

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mir persönlich zu unklar
In meinem Himmel ist ein Buch von Alice Sebold. Es ist am 01. Februar 2005 im Goldmann Verlag als Taschenbuch erschienen. Das Buch umfasst 380 Seiten. Das englische Original The Lovely Bones erschien 2002 bei Little, Brown and Company.

Inhalt

Susie Salmon führt das ganz normale Leben eines Teenagers in einer amerikanischen Kleinstadt – bis...
Vor 13 Monaten von AefKaey veröffentlicht


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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd und einmalig!, 29. Dezember 2009
Dies ist das erste Buch, was so spannend anfängt, dass der Puls sehr rasant ansteigt und erst mit der Zeit langsamer wird. Also genau andersrum, als man es sonst kennt.
Die Geschichte beginnt mit dem Mord an Susie Salmon, der so beschrieben wird, dass man eine unfassbare Wut auf den Mörder kriegt. In ihrem Himmel verfolgt sie, wie sich ihre Familie entwickelt, wie sie mit ihrem Tod umgeht. Hat sich nicht jeder schon mal vorgestellt, wie die Leute damit umgehen würden, wenn man tot sein würde? Susie muss mit ansehen, wie ihr Mörder weiter durch das Leben ziehen kann und wie ihre Familie trauert und mit dem Verlust nicht klarkommt.
Ich habe den Trailer im Kino gesehen und hab die Bilder von Mr. Harvey nicht mehr aus dem Kopf gekriegt. Ich musste mir das Buch kaufen und freue mich jetzt sehr auf den Film.
Wir wissen nicht was nach dem Tod passiert, aber dieses Buch zeigt eine sehr interessante Theorie und an Spannung fehlt es an keiner Stelle.
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98 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich emotional, radikal, spannend und unvergesslich, 8. November 2006
Rezension bezieht sich auf: In meinem Himmel: Roman (Taschenbuch)
Letztendlich waren es 2 Gründe die mich veranlassten meine vorurteilsbedingten Zweifel, dass diese Story ein erhebliches Potential an Kitsch und Rührseligkeit in sich tragen könnte, über Bord zu werfen. Zum einen war es die Empfehlung von Elke Heidenreich, auf die ich mich bislang immer verlassen konnte, zum anderen die Nachricht, das Peter Jackson und seine Frau Fran Walsh die Filmrechte an diesem Buch erstanden haben. Auch sonstige Kritiken klangen euphorisch, doch mittlerweile bin ich vorsichtig geworden, wenn geradezu verschwenderisch mit Prädikaten geworben wird wie meisterlich, Literatur auf Weltniveau, oder auch, liest sich wie im Sog, man kann es nicht mehr aus der Hand legen etc. In den allermeisten Fällen kann so gepriesenes Schriftgut den Anspruch nicht vermitteln, was gar nicht mal am Buch selbst liegen muss, sondern an den überfrachteten Lobeshymnen. In meinem Himmel ist so ein Buch, wo nun wirklich alle positiven Kritiken und Rezensionen gerechtfertigt scheinen.

Die 14-jährige Susi wird auf dem Weg nach Hause überfallen, vergewaltigt und brutal ermordet. Fortan begleitet sie das Leben ihrer Eltern, ihrer Schwester und ihrer Freunde vom ihrem Platz im Himmel aus. Sie erlebt die Trauer und die Wut, die Suche nach dem Täter und die Ohnmacht, nichts tun zu können, denn nur sie allein und der Täter wissen, wer sie umgebracht hat. Während die Familie an dem Unglück zu zerbrechen droht, ist Susi frei von Hass und Gram, denn sie weiß das sie einen Weg finden kann, ihrer Familie zu helfen.

Dieses Buch ist anders als alles was ich bisher gelesen habe. Beginnend bei der schonungslosen und völlig unsentimentalen Schilderung des Verbrechens bis zur Beschreibung der Trauer, von der Skizzierung des Himmels über das Psychogramm der Täters bis zum grenzüberschreitenden Ende, das reine Hoffnung versprechen möchte wird der Leser in ein unglaubliches Wechselbad der Gefühle getaucht. Selten hat mich ein Buch so bewegt und mitgerissen, mich voller Spannung von einer Seite zu nächsten eilen lassen und dann wieder mit Nachdenklichkeit und Melancholie erfüllt. Schon fast unmöglich es längere Zeit aus der Hand zu legen. Lösten das Verbrechen Wut und entsetzen aus, so trauerte ich mit der Familie, litt mit Susi, staunte und freute mich über ihren wunderbar trotzigen und nie deplazierten wirkenden Humor und hoffte mit ihr, das der Täter nicht ungestraft davonkommen möge. All die Trauer auf der einen Seite und auf der anderen Seite die überaus tröstliche und verlockende Möglichkeit dass der Tod noch nicht das Ende sein könnte. Unweigerlich wird dieses Buch dazu führen, das man sich über den Verlust, die Trauer, den Tod und das danach Gedanken macht. Dieses Buch ist mehr Erfahrung denn bloße Unterhaltung und wird jeden Leser in seinen Bann ziehen. Im besten Falle wird es einen tiefen und bleibenden Eindruck hinterlassen. Niemand der es gelesen hat, wird es so schnell vergessen, und ich kann jedem nur empfehlen, sich darauf einzulassen.
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54 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut!, 11. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: In meinem Himmel: Roman (Gebundene Ausgabe)
Dies ist sicherlich eins der besten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Ich konnte nicht mehr schlafen, essen oder überhaupt mit irgendjemand reden, bevor ich nicht die letzte Seite umgeschlagen hatte. " In meinem Himmel " Ist gleichzeitig entsetzlich, anrührend, tröstlich und einfach wunderschön.Dabei war ich eigentlich überaus skeptisch bei soviel Vorschusslorbeeren und der Tatsache, dass die Geschichte aus der Sicht einer Vierzehnjährigen erzählt wird, die noch dazu vom "Himmel" aus alles beobachtet. Aber Alice Sebold erzählt ohne jeden Hang zur Melodramatik oder gar Kitsch. Es ist einfach die Geschichte von Susie Salomon, eines ganz normalen amerikanischen Teenagers, die eines Tages allein durch ein Maisfeld nach Hause geht und dort von einem Mann vergewaltigt und ermordet wird. Susies Leiche wird nie gefunden, aber sie existiert weiter und beobachtet von ihrem "Himmel" aus, wie ihre Eltern, Geschwister und Freunde versuchen mit der Tat umzugehen, diesen unbegreiflichen Verlust zu überstehen, schlicht weiterzuleben. Im Vordergrund des Buches steht dabei ganz klar nicht die Tat und ihre Aufklärung, sondern die Kreise, die ein solches Verbrechen noch nach Jahren zieht.Einfach genial. Ein "Muss" für jeden Lesefan
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68 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegend, 11. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: In meinem Himmel: Roman (Gebundene Ausgabe)
Susie Salmon ist 14 Jahre alt, als sie am 6. Dezember 1973 brutal vergewaltigt und ermordet wird. Ihr Mörder, ein Nachbar, zerstückelt und wirft sie in ein Erdloch, dem Schundloch.
Susie selbst sitzt im Himmel und schildert von dort aus, wie ihre Familie versucht, mit dem Schicksalsschlag umzugehen und dabei zerbricht, während der Mörder unbehelligt weiter existiert.
Selten hat mich ein Buch so in meinem Innersten berührt. Die Erzählweise ist einzigartig: lässt sie einen doch teilhaben an den Gefühlen und Gedanken einer Person, die nicht mehr unter den Lebenden weilt und doch ein Teil davon ist. Susies Versuche, ihre Familie und Freunde zu trösten, ihnen das Gefühl zu geben, das sie da ist, driften niemals ins Kitschige ab. Im Gegenteil: Sie schildert die Überlebenden (ihre Familie und Freunde) in einer Art und Weise, dass man als Leser die jeweilige Handlungsweise vielleicht nicht nachvollziehen, aber verstehen kann.
Mit ihrem Buch schafft es Alice Sebold ihren Lesern begreiflich zu machen, dass der Tod zwar das Ende des irdischen Daseins bedeutet,dass etwas aber in einer anderen Form weiter existiert.
Es ist eine wunderbare Kriminal- und Familiengeschichte,die uns erkennen lässt,dass das Böse als auch der Himmel unerklärlich
sind, und dennoch existieren.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das Menschen verbindet., 4. Februar 2010
Von 
Belphega "Lioness" (Tirol) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In meinem Himmel: Roman (Taschenbuch)
Wie fängt man am besten an...

Vor wenigen Tagen war ich in einer unglaublich langen Warteschlange an der Kinokasse für Avatar3D, so dass ich zu den meist uninteressanten Leseproben griff. Ich hatte während des Wartens genug Zeit um in den ersten SEiten zu schmökern und bereits in dem Moment wusste ich, dass ich dieses Buch haben musste. Ähnlich geschrieben, wie mein Lieblingsbuch Cupido (Jilliane Hoffmann)zog mich dieser packende Start ganz schrecklich in seinen Bann.

Mein PC ging die darauf folgenden 3 Abende nicht mehr an, mein Fernseher durfte sich eine Schlafphase gönnen und mein Auto blieb in der warmen Garage. Die Tage nachdem ich das Buch bekommen hatte waren in jeder noch so kleinen Minute für das Lesen verschrieben. Nicht einmal beim Kochen konnte ich die Augen von den Zeilen lassen.

Diese Geschichte wirft ein komplett neues Bild auf den Tod und auf den Umgang mit Trauer.

Ein 14jähriges verstorbenes Mädchen, welches mit ansieht wie ihre jüngere Schwester erwachsen wird und all das erlebt was auch sie hätte erleben wollen. Ihre Schwester ist wahrhaft einer der besten Literatur-Charaktere die ich je wahr genommen hab.

Ein Vater, welcher den Tod seiner Tochter nicht verarbeiten kann und als einziger innerlich spürt wer der Mörder ist.

Eine Mutter, welche den Verlust ihrer Tochter mit der Liebe eines neuen Mannes verarbeitet und welche die Familie verlässt um ihr Leben zu leben.

Eine Großmutter, welche die Mutterrolle übernimmt und mit ihren 70 Jahren trotzdem noch eine natürliche Coolness hat.

Ein kleiner Bruder, welcher nicht realisiert was passiert ist und immer wieder allerlei Sachen anstellt.

Eine Schulkameradin, welche zu Lebzeiten keine Freundin - aber nach dem Tod die beste Freundin wird.

Und schlussendlich ein Serienmörder, der jeden Schritt plant und scheinbar nicht aufzuhalten ist.
__

Gäbe es tausend Punkte, würde ich alle tausend vergeben.
Mittlerweile verleihe ich es schon zum dritten Mal :-)
Dieses Buch ist eines der besten die ich je gelesen hab.
Den Film werde ich mir nicht ansehen.

-> KAUFEN!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In meinem Himmel, bald in jedermanns Hand?, 22. Juni 2010
Eine Vergewaltigung, eine Tote und trotzdem kein gewöhnlicher Krimi, das ist das Buch "In meinem Himmel" von Alice Sebold.

Die vierzehnjährige Susie Salmon wird von einem, bis dahin unauffälligen, Nachbarn in ein Versteck gelockt, brutal vergewaltigt und getötet. Vom Himmel aus, in welchem sie sich nach dem Tod befindet, beobachtet sie das Geschehen auf der Erde. Sie erlebt Trauer, um ihre Person genauso wie das Scheitern der Ehe ihrer Eltern ganz real aus einer völlig neuen Perspektive, dem Himmel. Außerdem sieht sie, dass ihr Mörder nicht gefasst werden kann, weil Beweisstücke fehlen. Dabei versucht sie immer mehr Signale zur Erde zu schicken, um sich bemerkbar zu machen.

Wenn man dieses Buch in die Hand nimmt und zu lesen beginnt, kann man es gar nicht mehr loslassen. Bereits auf der ersten Seite werden alle wichtigen Fakten geschildert. Nur eins wird verschwiegen. Was passiert mit dem Mörder?! Auf Grund dessen liest man immer weiter, erfährt viel Neues, auch dass Mr. Harvey der Mörder ist. Und so fühlt man mit, man hasst Mr. Harvey selbst und versteht nicht, wieso er nicht gefasst werden kann.

Das Buch ist sehr realistisch geschrieben, sodass man sich vorstellen könnte, es wäre eine wahre Begebenheit. Dies liegt sicherlich daran, dass die Autorin Alice Sebold als Jugendliche selbst Opfer einer Vergewaltigung wurde. Trotzdem ist das Buch nicht voll von Gefühlsduseleien, sondern eher sachlich erzählt.

Besonders gefällt mir an dem Buch, dass es eine Vergewaltigung, einen Mord aus einer ganz anderen Betrachtungsweise zeigt. Allerdings wirkt diese zeitweise etwas kitschig. Der Himmel ist wie eine Traumwelt gestaltet, dies ist ein wenig unrealistisch. Zudem werden ernste Probleme, wie der Alkoholkonsum der Großmutter, gänzlich in den Hintergrund gedrängt. Für mich ist dies aber kein absoluter Negativpunkt, da die Lektüre von einer anderen Thematik handelt.

Alles in allem empfehle ich die Lektüre mit gutem Gewissen weiter. Wer den passenden Kinofilm gesehen hat, sollte auch das Buch unbedingt lesen, um Zusammenhänge besser zu verstehen. Vielleicht ist dieser Bestseller schon bald in jedermanns Hand.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das "nicht-loslassen-können" einer Familie nach dem Mord an einer 14jährigen Tochter aus der Perspektive der ermordeten Tochter, 19. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Durch den Kinotrailer aufmerksam geworden habe ich mir dieses Buch bestellt...
Ich war sehr berührt durch die Geschichte und muß zugeben, ich habe beim Lesen auch mehrmals geweint...
Die Idee des Buches fand ich grandios, ein ermordetes Mädchen ihre Familie, Freunde und den Täter über die Jahre aus dem Himmel zu beobachten... Dass dem Mädchen an der einen oder anderen Stelle die Interaktion mit dem Lebenden gelingt, fand ich nicht so gelungen...
Dass die Liebe ihres Jugendfreundes nie erlischt und auch ihre Eltern sich am Ende des Buches nach Jahren der Trennung wiederfinden, dass jede dieser Lieben so bedingungslos und verzweifelt ist, ist romantisch, aber leider nicht nachvollziehbar.
Dennoch würde ich dieses Buch weiterempfehlen, da es unglaubliche Stärken besitzt und einem sehr nahe geht. Die verzweiflte Hoffnung und das "Nicht-los-lassen-Können" des Vaters, die nagende Zerstörung der Familie, die Traumatisierung der Kameraden und Geschwister - ist so anschaulich und packend beschrieben. Auch der Täter ist nicht nur Monster, er ist auch ein einsamer Getriebener ohne menschliche Bindungen.
Trotz einiger Schwächen ein gutes Buch, deshalb 5 Punkte!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Susies Himmel, 20. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: In meinem Himmel: Roman (Taschenbuch)
Susie Salmon führt ein nahezu perfektes Leben: sie lebt in einer intakten
Familie, ist beliebt auf der High School, ist zum ersten Mal verliebt...
doch dann macht sie einen Fehler, der ihr Leben nicht nur verändert,
sondern sogar beendet: Als sie an einem Winterabend eine Abkürzung durchs
Mais(?)feld nimmt, trifft sie ihren Nachbarn, der ihr seine selbstgebaute
Hütte unter dem Boden zeigen will. Sie hat kein gutes Gefühl, doch geht
trotzdem mit - es ist ja nur ihr Nachbar. Doch er vergewaltigt und tötet
sie und als sie in ihrem Himmel ankommt, wünscht sie sich, die Zeit
zurückdrehen zu können.

Der Mord und die Vergewaltigung passieren gleich am
Anfang des Buches und man ist ziemlichh geschockt, doch man muss
weiterlesen, um herauszufinden, ob Susies Schlächter gefunden wird.

Susie betrachtet aus ihrem Himmel ihre Familie, die an Susies Tod fast zerbricht.
Sie gibt ihnen Zeichen und versucht, sie zu ihrem Mörder zu führen, der
der Familie sogar noch Mitleid ausspricht.

Und sie beobachtet ihre Freunde
und wünscht sich, noch einmal auf die Erde zurückzukehren...

Das Buch war nicht immer einfach, weil man selbst nicht akzeptieren will, dass Susie
tot ist und weil man das Leid der Familie am eigenen Leibe spürt, doch es
ist wirklich lesenswert, da die Personen einem schnell ans Herz wachsen und
man Susies Tod gerächt sehen will...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Saft für die Tränendrüse, 31. März 2008
Rezension bezieht sich auf: In meinem Himmel: Roman (Taschenbuch)
Ganz am Anfang haben mich die kokette, konstruierte Erzählweise (totes Mädchen erzählt aus dem Himmel) und das reißerische Thema (Sexmord an einer 14-jährigen) wohl etwas gestört, jedenfalls habe ich mindestens dreißig, vierzig Seiten gebraucht, bis ich in den Roman "hineingekommen" war und wirklich weiterlesen wollte. Der Schwerpunkt liegt auf der Beschreibung, wie die Familie versucht, mit dem Mord an der Tochter/Schwester zu Rande zu kommen und mit ihrer Trauer umgeht. Das wird liebevoll-melancholisch beschrieben, teils so, dass es auf die Tränendrüse drückt. Achtung, im Folgenden könnten Spoiler kommen. Die Mutter verlässt die Familie, wohl, weil sie durch Weglaufen in ein neues Leben vergessen möchte und weil die Krisensituation die eigene Midlifecrisis und latente Konflikte mit dem Mann hochkochen lässt; wie sie dann aber nach sieben Jahren Abwesenheit beim Herzinfarkt des Mannes sofort wieder an das alte Leben anknüpft, wie die beiden sich nach so langer Trennung sofort wieder blind verstehen, das wirkt unglaubwürdig -- man fragt sich auch, wenn sie ihren Mann so liebt, warum sie nicht viel früher zurückgekommen ist? Das Ende ist generell doch eher zuviel des Guten: Da inkarniert die Tote kurzfristig in einen anderen Körper, um mit ihrem inzwischen über zwanzigjährigen beinahe-Freund von vor zig Jahren zu schlafen (der natürlich immer auf sie gewartet hat und und gar kein Problem damit, mit einem Zombie zu kopulieren), der Mörder wird in himmlischer Rache von einem fallenden Eiszapfen erschlagen, die Schwester der Toten lebt stellvertretend für sie ein Total-Idyll...am Ende wäre weniger definitiv mehr gewesen. Die Nettobilanz des Buches ist trotzdem positiv.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolut lesenswertes und anregendes Buch, 15. November 2005
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: In meinem Himmel: Roman (Taschenbuch)
Susie Salmon lebt mit ihren Eltern und Geschwistern in einer amerikanischen Kleinstadt. Sie geht zur Schule, treibt Sport und hat ihre ersten, zarten Erfahrungen mit der Liebe.
Eines Tages trifft sie am Rande eines Maisfeldes, das sie durchqueren will um den Schulweg anzukürzen , den Nachbarn Mr. Harvey, einem eigenbrötlerischen Sonderling. Er vergewaltigt das Mädchen und tötet es.
Susies Seele geht in "ihren Himmel". Von dort beobachtet und begleitet sie die nächsten Jahre das Leben ihrer Familie und Freunde.
Alice Sebold beschreibt sehr einfühlsam den Prozeß des Abschiednehmens und Trauerns, sie schildert immer aus der Erzählperspektive der toten Susie, was ein solches Verbrechen mit einer Familie, ja einer ganzen Gemeinde macht. Über die Seiten des Buches und im Verlauf der Jahre die vergehen wird aber auch deutlich, was dieses Tat und Susies Tod an positiven Entwicklungen freigesetzt hat.
Erst als nach fast 10 Jahren alle Beteiligten das so sehen und ihr Leben integrieren, sind sie "erlöst". Die Lebenden schauen nach vorne und leben und lieben wieder neu, und Susie "in ihrem Himmel", kann endgültig loslassen.
Ein schöner Roman über den Zusammenhang von Leben und Sterben, von Loslassen und Wiederanfangen: Er psychologisiert nicht, kommt eher leicht daher, trägt aber eine wichtige und schwerwiegende Botschaft.
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In meinem Himmel: Roman
In meinem Himmel: Roman von Alice Sebold (Taschenbuch - 1. Februar 2005)
EUR 8,95
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