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4.0 von 5 Sternen Die Wüste lebt
Nanotechnologie macht sich auf, die Welt zu verändern und beginnt damit in einer amerikanischen Wüste. Diese winzigen "Arbeiter" werden selbstständig und durchgleiten die Evolution in Minutenschritten.
Crichtons Romane sind vor allem durch ihren wissenschaftlich recherchierten Background sehr lesenswert. Bei "Prey - Beute" kann man sich darauf...
Veröffentlicht am 5. Januar 2004 von Mario Hess

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eines der schwächeren Bücher Crichtons
Das Konzept des Buches erinnert schon stark an den Dino-Park. Eine neue Technologie wird von einem geldgierigen Unternehmen zur Serienreife gebracht, doch leider macht sich das Ergebnis selbständig, was leider nur für den Leser vorhersehbar ist. Ein etwas unbedarfter Hausmann wird unvermittelt involviert, nimmt die Sache in die Hand, wächst über sich...
Veröffentlicht am 16. August 2007 von kfir


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eines der schwächeren Bücher Crichtons, 16. August 2007
Von 
kfir "liesundlausch.de" (Langenbach, Oberbayern, Zonenrandgebiet zu Niederbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Beute - (Prey): Roman (Taschenbuch)
Das Konzept des Buches erinnert schon stark an den Dino-Park. Eine neue Technologie wird von einem geldgierigen Unternehmen zur Serienreife gebracht, doch leider macht sich das Ergebnis selbständig, was leider nur für den Leser vorhersehbar ist. Ein etwas unbedarfter Hausmann wird unvermittelt involviert, nimmt die Sache in die Hand, wächst über sich hinaus und rettet so ganz nebenbei die Welt. Was bei den Dinos noch wunderbar geklappt hat, denn jeder kann was damit anfangen und jedes Kind findet sie süss, funktioniert bei der Nano-Technologie nicht bei jedem Leser. Zu wenig greifbar ist das Thema.

Dabei kann man Micael Crichton in Bezug auf seine Recherche keinen Vorwurf machen. Es ist wieder einmal alles technisch denkbare glaubhaft und auch für den Laien gut verständlich geschildert und fachlich fundiert. Dabei findet der Autor einen guten Spagat zwischen wissenschaftlichen Erklärungen, die sich durch den ganzen Text ziehen und der eigentlichen Handlung.

Leider liegt die Schwäche dieses Buches in der Handlung und der Charakteren. Die Personen sind ziemlich schwach und glatt gezeichnet, bieten kaum Ansatz einer Entwicklung, sind in manchen Szenen unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar. Sehr gut durchschaubar und streckenweise leider auch vorhersehbar ist leider die Handlung. Der Thematik und den Nano-Partikeln entsprechend kommt es zu sehr vielen Dialogen. Um ein wenig "Fleisch auf die Knochen" des Buchgerippes zu bekommen, greift Crichton wie auch im Dino-Park zu zahlreichen Action-Szenen. Diese sind allerdings dermassen hanebüchen und unglaubwürdig, dass es schon fast weh tut.

Insgesamt wird hier ein interessantes Thema recht schwach umgesetzt, die mahnenden Worte des Autoren zur Nano-Technologie versöhnen allerdings ein wenig.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Wüste lebt, 5. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Beute (Prey) (Gebundene Ausgabe)
Nanotechnologie macht sich auf, die Welt zu verändern und beginnt damit in einer amerikanischen Wüste. Diese winzigen "Arbeiter" werden selbstständig und durchgleiten die Evolution in Minutenschritten.
Crichtons Romane sind vor allem durch ihren wissenschaftlich recherchierten Background sehr lesenswert. Bei "Prey - Beute" kann man sich darauf verlassen, alle 10 Seiten eine detailierte Beschreibung der Zustände im Wüstenlabor und der umgesetzten Technik zu bekommen. Was ab und an auch ein leichtes Schmunzeln hervorruft, da die hier aufgekommene Bedrohung aus einer Sci-Fi-Geschichte stammt bzw. der Autor uns hier ein paar Jahrzehnte oder Jahrhunderte voraus ist. Nebenbei erwähnt, kommen einem die einsamen Labore in den USA schon aus anderen Romanen dieses Autors bekannt vor.
Trotzdem: Es wird spannend erzählt, von der ersten bis zur letzten Seite. Einen Einblick in die Welt der Atome und Moleküle erhält man gratis dazu.
Und wie üblich: Das ganze eignet sich wahrscheinlich prima für einen Film mit netten Special-Effects und Stunteinlagen.
Danke, gelesen - der nächste Crichton kann kommen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolles Thema, durchschnittlicher Thriller, 24. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Beute (Prey) (Gebundene Ausgabe)
Über eine Radioempfehlung bin ich an „Beute" von Crichton geraten. Diese Empfehlung war dermaßen gut, dass ich nicht die Zeit bis zum Taschenbuch abgewartet habe, sondern mir gleich die Hardcover-Version zugelegt.
Zum Inhalt: Jack ist arbeitsloser Familienvater und bekommt die Möglichkeit sofort in der Firma seiner Frau wieder einzusteigen. Dort ist ein Schwarm von Nanorobotern außer Kontrolle geraten. Die Wahrheit erfährt Jack aber erst nach und nach und kann nicht jedem seiner Kollegen trauen...
Die Idee ist wirklich klasse, da es ein Thema ist, das uns alle in naher Zukunft vielleicht erwartet (vielleicht ist es sogar schon soweit). Miniroboter, die außer Kontrolle geraten.
Crichton verwendet sehr viel Zeit und sehr viele Seiten auf die Erläuterung der Nanotechnologie. Das macht das gezecihnete Horror-Szenario zwar umso realistischer, führt aber zu einem äußerst schleppenden Erzähltempo. Erst nach der Hälfte des Buches geht daher die wahre Geschichte los. Dann gefällt mir die Handlung wirklich richtig klasse. Das Finale (eigentlich gibt es zwei) ist zwar spannend, aber irgendwie mag man es nicht annehmen, da es doch einige „Unwahrscheinlichkeiten" gibt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser, wenn der Wind bläst..., 8. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Beute - (Prey): Roman (Taschenbuch)
Ihr wollt ein spannendes Buch haben? Eines, das wirklich spannend ist? Also so eins, wo es nervt, wenn man auf's Klo muß, weil man während des die-Hose-Runterlassens nicht weiterlesen kann? Dann schaut Euch dieses Büchlein mal an. Ich hatte es mir gestern, als ich von einem Freund nach Hause fuhr und noch eine Viertelstunde am Bahnhof warten mußte, gekauft, und gegen zwei Uhr morgens dann endlich durch. Keine Ahnung, wer mich darauf aufmerksam machte, aus dem Zug wieder auszusteigen, dann noch den Bus zu nehmen, aus dem Bus wieder auszusteigen, die Schlüssel aus der Tasche zu klambüstern, die Haustür aufzuschließen usw. usf. ...
Kurzer Inhalts-Anriß: Jack ist seit ein paar Monaten arbeitslos und damit Hausmann. Einst ein gefragter Programmierer für verteilte Agentensysteme, kam er einem Mitarbeiter auf die Schliche, welcher geistiges Eigentum der Firma an die Konkurrenz verkaufte. Seit er dies "nach oben" meldete, wird er im ganzen Silicon Valley gemobbt, seine Ex-Chefs waren wohl ebenfalls in die krummen Geschäfte verwickelt und nun hat er einen Ruf als Querulant usw. weg und seine Headhunterin ist verzweifelt, weil er keine Jobs mehr in der Gegeng bekommen kann, aber seiner Frau wegen auch nicht umziehen möchte.
Denn seine Frau Julia macht Karriere im Management einer Hightech-Firma, die im Nano-Technik-Bereich arbeitet. Sie macht sogar richtig Karriere und dafür natürlich viele Überstunden, immer öfter kann sie ihre Familien-Termine nicht einhalten und entfremdet sich den drei Kindern inzwischen merklich. Jack wird mißtrauisch: Angeblich arbeitet sie rund um die Uhr, aber sie zieht sich in letzter Zeit auffallend sexy an, sieht sogar besser aus als früher, lügt ihn bezüglich einiger Termine an und ist so unbeherrscht, daß sie ihr jüngstes Kind, die neun Monate alte Tochter Amanda, sogar schlägt, als diese beim Wickeln schreiend protestiert. Gleichzeitig macht sie ihm, Jack, Vorwürfe, er würde die Kinder gegen sie aufhetzen. Ein befreundeter Anwalt erklärt ihm, daß dies die jüngste "Mode" in Scheidungsprozessen sei: Frauen würden ihren Männern einfach vorwerfen, diese wiegelten die Kinder gegen sie auf - um so das Sorgerecht nach einer Scheidung selbst ann zugesprochen zu bekommen, wenn die Kinder lieber zum Vater wollten...
Jack sieht seine Ehe scheitern und der Grund dafür ist ihm klar: Als Hausmann ist er alles andere als sexy, er verdient kein Geld, kommt nicht mal mehr dazu, sich sportlich in Form zu halten und fachsimpelt statt dessen mit anderen Hausmännern über die Vorzüge diverser Windel- und Tiefkühlkost-Marken.
Endlich, als schon die Schwester einfliegt, um ihm in der scheinbar kurz bevorstehenden Scheidungsschlacht beizustehen, bekommt er denn doch einen Job angeboten. Ausgerechnet in jener Firma, die ihn vor wenigen Monaten so fies rausgemobbt hatte. Eines der Agentenprogramme, an deren Entwicklung er damals maßgeblich beteiligt war, macht bei einem Kunden Probleme und funktioniert nicht so, wie es sollte. Der Kunde wiederum ist jene Firma, in welcher seine Frau gerade ihren Karrie-Flug veranstaltet. Es geht um viel Geld. Das Projekt ist milliardenschwer, es geht um revolutionäre diagnostische Verfahren auf Nanotechnologie-Basis...
So nimmt Jack an, auch wenn ein PR-Video, das seine Frau von der Arbeit mitbringt, verdächtigerweise ein falsches Aufnahmedatum hat und Jack nicht so ganz versteht, wo sein Computerprogramm da irgendeine Rolle spielen sollte.
Auch verwunderlich, daß die Firma ihre Produktionsstätten in der Nevada-Wüste untergebracht hat. Und daß die kleine Amanda eine seltsame Kindergrippe bekommt, die ebenso rasch ausbricht, wie sie wieder verheilt. Und dann ist da noch die wirre Geschichte des neunjährigen Sohnes, der behauptet, nachts seien Männer mit Staubsaugern in der Wohnung gewesen, die den bösen Geist aufsaugten... Jaja, der Kleine leidet an überdrehter Phantasie und kann seine Träume nicht für sich behalten und quengelt wohl auch deswegen so viel rum, weil sein MP3-Player plötzlich kaputt ist...
So, genug Spoiler. Ihr dürftet es ahnen: Etwas in der Firma stimmt da nicht und die medizinischen Diagnoseverfahren könnten unausgeeifter sein, als behauptet wird. Falls es sich überhaupt um Diagnoseverfahren handelt...
Das Buch ist spannend bis zum letzten Sechstel. Dann leider dreht Chrichton ab. Dann wird aus dem extrem spannenden Technologie-Thriller ein Horror-Shocker, der zu sehr auf die Verfilmbarkeit schielt. Der Showdown ist so exzessiv, die Handlung wird so heftig beschleunigt, daß die anfangs so sorgsam aufgebaute Spannung den Hitzetod stirbt. Aber wie gesagt: das passiert erst auf den letzten 50, 60 Seiten. Vorher aber ist das Buch sehr gut. Die verschiedensten Aspekte aus den Themenbereichen Nano- Gen- und KI-Technologie werden angeschnitten. Besonders interessant sind diejenigen Überlegungen, die unsere ganz normalen Probleme (warum können wir unser psychologisches Wissen immer nur auf andere, aber so gut wie nie auf uns selbst anwenden? Warum kann der beste Psychotherapeut sich so saudämlich verhalten, wenn es um seine eigene Liebesaffäre handelt?) unter ganz neuen Geischtspunkten betrachten: Was wäre, wenn wir gar keine Einheit wären, sondern eine Art Zellen oder Organ-Schwarm, und es insofern gar kein menschliches Individuum gäbe? Was, wenn die Menschen nur von aussen als Einheit gesehen werden können (so, wie ein Bienenschwarm von aussen wie ein planvoll agierendes Ganzes wirkt), deren Verhalten bestimmten komplizierten Regeln unterliegt, während wir von innen nur aus Abermillarden Einzelteilen bestehen, die nur über allergeringste, allerprimitivste "Intelligenz" verfügen?
Warum können so strohdumme Tiere wie die Termiten ohne zentrale Befehlsgewalt und verantwortlichen Architekten derartig komplexe Bauten errichten, daß im Vergleich dazu alles von Menschenhand Geschaffene einfältig und simpel wirkt?
Das Buch scheint mir sehr gut recherchiert zu sein. Ob die in ihm vorkommenden Technologien jemals existieren werden, ist fragwürdig, meines Wissens steckt die Nanotechnologie immer noch in den allerersten Kinderschuhen. Aber die philosophisch-ethischen Fragen, die sich aus der Verknüpfung von Gentechnologie mit KI-Forschung mit Nanorobotik ergeben, werden sehr gut dargestellt und aus dem Plot entwickelt. Das Buch soll natürlich warnen und bedient sich dazu im letzten Abschnitt allzu monstermäßiger Zeigefinger. Doch vorher wird man auf sehr gut lesbare Art in den Technologie-Chosmos hineingezogen, bekommt selbst Lust dazu, sich mal näher mit der Struktur sich selbst optimierender PC-Programme oder dem Jagdverhalten von Löwenweibchen zu beschäftigen. Man versinkt in Reflexionen über die Durchlässigkeit von Membranen, über das Wirken Chemischer Assembler und die Frage, wie gut e-Colibakterien schon untersucht sind.
Und wenn dann beim Lesen der Wind von draussen an der Haustür rüttelt, dann lehnt man sich zurück und das Unbehagen läßt einen Moment nach: "Ah, Wind, da draussen. Ja, Wind ist immer gut! ..."
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mikroviren statt Dinosaurier, 27. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Beute (Prey) (Gebundene Ausgabe)
Eines vorweg: Es gibt (kaum) ein langweiliges Crichton-Buch - spannend und leicht zu lesen sind sie alle, somit auch BEUTE! Der Inhalt wurde bereits zigmal wiedergegeben, so erspare ich die Story von den wildgewordenen, lernfähigen Mini-Terminatoren gegen ihre Schöpfer!
Es gibt aber bei Crichton-Kennern leider die Tatsache, dass er seine Stories zu wiederholen beginnt: Die Gefahr geht jetzt von kleinen statt großen von Menschen geschaffenen Monstern aus. Die technischen Hintergründe des Buches sind wie immer plakativ dargestellt, und stellen für den Leser eine gewisse pseudo-wissenschaftliche Wissenserweiterung dar (waren es die Klonspiele in JURASSIC PARK oder die Cyberworldtechniken in ENTHÜLLUNG, so sind es jetzt Programmiercodes).
Somit nach TIMELINE ein weiteres schwaches Crichton Buch, das sich aber trotzdem zum schnellen Lesen eignet, ohne Merkfaktor.
Auffallend ist, dass Crichton auch Handlungsstränge aufbaut und plötzlich verwirft - diese Nebenstories über Ratten im Klo oder die Erziehung amerikanischer Kids wären sicherlich mehr als nur Platzfüller gewesen. Schade - da hätte er mehr draus machen können!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das soll Crichton sein? Oh weh..., 4. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Beute - (Prey): Roman (Taschenbuch)
Zunächst einmal sei gesagt, dass sich meine Rezension auf das Hörbuch bezieht.

Hannes Jaennicke ist als Sprecher eine wirklich grauenhafte Wahl.
Er liest langweilig, immer in derselben Melodie.
Aber wirklich schlimm war die übertrieben englische Aussprache von Begriffen und Wörtern wie "Jack" oder "Ginger Ale".
Man zuckte schon regelrecht zusammen dabei...

Zum Inhalt:
Die Charaktere sind absolut unglaubwürdig.
Wer bitte ist Mitte 30, verheiratet, zweifache Mutter, höchst erfolgreich im Beruf und wunderwunderschön ?
Wer ist Mitte 20, hat nach abgeschlossenem Studium mit Affen geforscht, wird aus heiterem Himmel Programmiererin, kennt sich mit Viren, Bakterien, Software und Nano-Technik aus und ist ebenfalls wunderschön ( so schön, dass die andere wunderschöne sogar noch eifersüchtig ist?! )

Die Situationen passen oft auch gar nicht zusammen.
Es gibt also diese riesige Produktionsstätte in der Wüste, von einem Nanotech-Unternehmen - dort spielt sich die Geschichte hauptsächlich ab.
Von besagter Firma befinden sich auf diesem Gelände aber nur zwei Leute.
Eine Kinderpsychologin die jetzt Managerin ist und ein Sicherheitsmann.
Alle anderen kommen von einem Software Betrieb und haben da eigentlich nur in zweiter Hinsicht etwas zu suchen.

Viele Dinge sind völlig unschlüssig, gleichzeitig bekommt man aber ein pseudo-wissenschaftliches Geseiere zu hören/lesen.
Zahlreiche von diesen Abschnitten sind für die Geschichte zudem völlig unerheblich.
Unter dem Deckmantel seriöser Recherche wird dem Leser eigentlich großer Mist serviert.

Das Ende der Geschichte setzt dem Ganzen schließlich die Krone auf.
Ich kann ja nicht zuviel verraten....
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein echter Crichton - wie immer!, 5. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Beute (Prey) (Gebundene Ausgabe)
Ein echter "Crichton"!
Eine Mischung aus Andromeda, Resident Evil und Body Snatchers.
Alte Bekannte aus dem Bio-Unterricht lassen grüßen: Phagen T 70 verfolgt Escherichia coli.
Bei "Enthüllung" sagte Crichton, das Problem der sexuellen Belästigung sei sinnvoll nur umgekehrt darstellbar - nämlich eine Frau belästigt einen Mann. In der Rahmenhandlung von "Beute" geht es um Scheidung mit Kindern und den Sexismus der Familiengerichte - Papi ist Hausmann und Mutti eine taffe Managerin.
Trotz aller detaillierten Schilderungen moderner Entwicklungen macht sich bei Crichton unverkennbar Fortschrittspessimismus breit. In "Die Wiege der Sonne" hebt er den moralischen Zeigefinger noch gegen den drohenden Ausverkauf Amerikas gegen Japan, in den Dino-Büchern jedoch eine Philippika gegen die Gentechnik, in Timeline warnt er vor der Physik und jetzt nimmt er die Ingenieure aufs Korn.
Kurz: inzwischen haben die Crichton-Romane einen einheitlichen Plot. Gesellschaftskritische Rahmenhandlung, naturwissenschaftliche Exkurse, aus dem Ruder laufende Entwicklung und den Held, der mit Köpfchen und Muskelkraft alles wieder hinbiegt. Literarisches Klone?
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung, die unter die Haut geht!, 4. Dezember 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Beute (Prey) (Gebundene Ausgabe)
Spannung, die im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht. In einer nahen Zukunft werden künstliche Mikroorganismen in das Haus eines arbeitslosen IT-Managers verschleppt. Der nimmt zunächst nur merkwürdige Veränderungen an seiner Familie wahr, hadert mit seiner Midlife-Crisis und macht sich Sorgen um die Treue seiner Frau, die in einer Nanotech-Firma Sonderschichten einlegt. Doch diese Alltagssorgen sind Schnee von gestern, als sich das wahre Ausmaß der Katastrophe zeigt. Die ersten Symptome zeigen sich am Baby, das eine merkwürdige Hautfarbe entwickelt. Mikrokameras, kleiner als ein Staubkorn, legen unerwartet bösartige Verhaltensweisen an den Tag, dringen in menschliche Körper ein und zersetzen Computerchips. Weil sie sich selbst vermehren, steuern und intelligent weiterentwickeln, bilden sie bald einen tödlichen Schwarm, der zur globalen Bedrohung wird. Computerwissenschaftler, Molekularbiologen und clevere Geschäftsleute haben eine Epidemie in die Welt gesetzt, der mit herkömmlichen Mitteln nicht beizukommen ist. Auf einem Produktionsgelände in der Wüste von Nevada beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der in einem ebenso überraschenden wie beklemmenden Showdown endet. Kühl und detailliert wie ein Sachbuch, aber vibrierend vor Hochspannung ist dieser neue Geniestreich von Michael Crichton, dem Meister des Wissenschaftsthrillers. Eine packende Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen der Nanotechnologie, die gerade richtig kommt - solange noch Zeit ist. Und das, so Crichton, wird nicht mehr lange der Fall sein. Damit schließt er sich dem Urteil führender Computer- und Nanotech-Experten an, zu denen auch Bill Joy gehört, der im Frühjahr 2000 mit seinem Artikel "Warum die Zukunft uns nicht braucht" eine weltweite Debatte über die Gefahren der Verschmelzung von Robotik, Molekularbiologie und Computertechnologie zur Nanotechnolgie auslöste. Wie bei Chrichton üblich findet sich im Anhang eine ausführliche Bibliographie, die einen Einblick in die wissenschaftlichen Grundlagen seines Romans gibt.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Crichton ungewohnt schwach, 9. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Beute - (Prey): Roman (Taschenbuch)
Ein neuer Roman von Michael Crichton. Nachdem ich DinoPark und Timeline wirklich verschlungen hatte, habe ich auch "Beute" in drei Tagen gelesen. An manchen Stellen war es wie immer spannend. Aber irgendwie beschleicht einen das Gefühl, dass etwas komisch ist. Man spürt eine gewisse Unlogik und Konstruktion. Allein der Hauptcharakter scheint sich zu gut einzufügen. Alles passt. Er hat die richtige Grundausbildung (Biologie), hat sich richtig spezialisiert (Informatik), hat in der richtigen Firma gearbeitet und die richtige Frau geheiratet (um in die Problematik eingebunden zu werden). Es wirkt einfach konstruiert. Daran schließen sich Logikprobleme an. Der Leser weiß ständig mehr, als der Ich-Erzähler. Und man fragt sich ständig: "...wann merkt er denn endlich, dass..." (bei der ersten Erwähnung des Virus denkt man sich als Leser schon: "...man könnte doch...", Der "Traum" mit dem schwarzen Gesicht seiner Frau: Warum erinnert er sich später daran nicht und kommt viel früher auf die Lösung?). Irgendwie ist man von Crichton enttäuscht obwohl der Roman als solcher durchaus nett zu lesen ist. Vielleicht war aber auch die Erwartung zu hoch und man ist nur anderes gewöhnt.
Beim Lesen entstehen im Kopf automatisch Bilder, die an Hollywood-Actionkino denken lassen.
Bleibt zu hoffen, dass Crichton in Zukunft mal wieder ein Buch gelingt, welches wirkliche Spannung erzeugt. Dieses ist sicher nett zu lesen, aber es bleiben ständige Zweifel und teilweise auch langatmige Technik-Bla-Bla Passagen, die künstlich in die Länge ziehen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber sehr weit hergeholt, 10. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Beute (Prey) (Gebundene Ausgabe)
"Beute" ist ein solider, netter Thriller, spannend und actionreich. Wem das genügt, wird bestens bedient. Als Biologin hatte ich allerdings echte Probleme mit dem wissenschaftlichen Teil - wie auch schon bei Jurassic Park. Crichton schürt hier unter dem Deckmäntelchen des "wissenschaftlichen" Romans Ängste, die es sogar schon in den Spiegel geschafft haben, und das finde ich wirklich bemerkenswert. Ich fürchte, sein relativ sachlicher Stil verschafft ihm Glaubwürdigkeit, die dazu führt, dass dieses Buch nicht als das wahrgenommen wird, was es ist: ein völlig fiktiver, komplett ersponnener Horrorroman.
Bei "Jurassic Park" konnte ich ihm das noch verzeihen, denn niemand wird ernsthaft vermuten, dass auf abgelegenen Inseln Dinos für Themenparks ausgebrütet werden. Wenn aber bereits der Spiegel von "grünem Schleim" fabuliert, auf "Beute" verweist und darin eine echte Gefahr der Nanotechnik sieht, geht mir hier der pseudowissenschaftliche Anspruch zu weit. Wahrscheinlich sollte ich Crichton nicht vorwerfen, so gut erdacht zu haben, dass viele für Wissenschaft und Wahrheit halten, was er schreibt. Aber ich habe den Verdacht, dass seine Bücher ohne seinen Nimbus von Wissenschaft und Wahrheit nicht so erfolgreich wären; dass niemand sie lesen würde, wenn jeder wüsste, dass "Beute" ebenso zusammenfabuliert ist wie Greg Bears meiner Ansicht nach viel besseres "Blutmusik".
Wegen der Diskrepanz zwischen Zusammenfabuliertem und wissenschaftlichem Anspruch (von Crichton gewollt oder nicht), gibt es für diesen eigentlich ganz soliden Horror einen Punkt Abzug.
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Beute - (Prey): Roman
Beute - (Prey): Roman von Michael Crichton (Taschenbuch - 1. November 2004)
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