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Kundenrezensionen

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am 22. Mai 2005
Südfrankreich: Rebecca Brandt kann den Tod ihres Mannes nicht verkraften und will sich das Leben nehmen. Doch ihr Plan wird durchkreuzt als sich plötzlich der langjährige Freund ihres verstorbenen Gatten, Maximilian Kemper, bei ihr anmeldet; im Gepäck, ein junges Münchener Ehepaar, Marius und Inga, welches er auf dem Weg zu Rebecca, vom Trampen erschöpft, auf einer Straße aufgelesen hat...
München: Clara, Sabrina und Agneta, drei ehemalige Mitarbeiterinnen von diversen sozialen Institutionen bzw. Organisationen erhalten per Post anonyme Morddrohungen...
München: In einem Einfamilienhaus werden die bestialisch zugerichteten Leichen des Rentnerehepaars Lenowsky aufgefunden. ..
Mit diesen drei Handlungssträngen haben sich die LeserInnen zu Beginn auseinander zu setzen und werden mit jeder weiteren gelesenen Seite bald den Zusammenhang dieser begreifen und wahrscheinlich auch emsig Mutmaßungen, Theorien über Motive, Verdächtige und vielerlei mehr anstellen. Doch das wirklich Ende dieses ansonsten so spannungsgeladenen wie fesselnden Psycho-Thrillers wird keiner auch nur erahnen können, da es schlicht und einfach unglaubwürdig ist und zumindest in meinen Augen keinen psychologischen Sinn ergibt. So sind die unbeschreiblich grausame Vorgehensweise des Mordes an die Lenowskys bzw. die sadistischen Motive des Täters für mich absolut unnachvollziehbar und im Text unbegründet.
Sechzig Seiten vor dem Ende hätte ich ohne weiteres fünf Sterne vergeben. Doch in Hinblick meiner großen Enttäuschung über den fragwürdigen Schluss ist der Roman mit drei Sternen zu bewerten.
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am 11. März 2006
"Der fremde Gast" von Charlotte Link ist für mich eine wirkliche Überraschung. Ich habe schon mehrere Bücher dieser Autorin gelesen, doch die Vielseitigkeit ihrer Werke ist wirklich erstaunlich und in Deutschland einzigartig.
Das Buch weist Merkmale eines klassischen Thrillers auf. In einem atemberaubenden Prolog erfährt der Leser, dass eine Frau namens Sabrina von einem anonymen Briefeschreiber bedroht wird.
Der nächste Handlungstrang dreht sich um ein älteres Ehepaar, das nachts jemandem die Tür öffnet. Sie bemerken zu spät, dass dies ein Fehler war. Die Nachbarin, eine frustrierte Hausfrau, macht Beobachtungen, wagt aber nicht, diese der Polizei zu melden. Der wichtigste Schauplatz des Buches ist Südfrankreich. In einem Ferienhaus in malerischer Landschaft will Rebecca nach dem Tod ihres Mannes auch ihr Leben beenden. Der plötzliche Besuch eines Freundes verhindert diesen Plan. Dieser hat ein junges Ehepaar im Schlepptau, das seine Ferien auf dem Nachbargrundstück verbringt. Der Mann, Marius, zeigt immer mehr Züge eines Psychopathen und die beiden Frauen ahnen zunächst nicht, in welcher Gefahr sie sich befinden...
Äußerst kunstvoll führt Charlotte Link diese verschiedenen Handlungsstränge am Ende zusammen. Das Ende ist dennoch überraschend und bis zum letzten Satz spannend. Fantastische Thriller-Lektüre!
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am 23. Juni 2005
Der fremde Gast - Charlotte Link
Ein Psychothriller von Charlotte Link? Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt, bis man die knapp 500 Seiten gelesen hat? Eine Geschichte, die sich in den letzten 50 Seiten nochmal überraschend in eine ganz andere Richtung bewegt? Ja, das gibt es. Charlotte Links Bücher haben mich auf die ein oder andere Art immer schon gefesselt und teilweise auch fasziniert, weil sie sehr viel Geschichtliches mit hinein brachte. Die Romane, die in der heutigen Zeit spielten, waren aber nicht ganz so spannend, meinte ich. Doch jetzt ist es da: Das Buch „Der fremde Gast", in dem es um einen Mord an einem älteren Ehepaar, um Eheprobleme, um Zivilcourage und Vieles mehr geht. Schauplätze sind ein kleiner Ort in Südfrankreich sowie München im Juli, Sommerzeit, Zeit der Unbeschwertheit, Urlaub, Ferien. Nicht für Rebecca, nicht für Inga, nicht für einen Polizisten, nicht für Clara, Sabrina und wie sie alle heißen. Am Ende haben all die vielen Menschen an den verschiedenen Orten aus irgendeinem Grund miteinander zu tun und atemlos muss man wirklich die ganze Story verfolgen und zz- ziemlich zaggisch lesen - man kommt sonst vor Spannung fast um:o) Die zehn Euro sind wirklich gut angelegt - auch wenn man das Buch dann verhältnismäßig schnell durch hat.
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am 23. Februar 2013
Ich habe in den letzten Wochen einige Thriller von Charlotte Link verschlungen, darunter auch "Der fremde Gast", wovon ich eher enttäuscht bin. Die gesamte Ausgangssituation wirkte hier extrem konstruiert, die Charaktere verhielten sich teilweise stark unnatürlich und der Ausgang eher fragwürdig und schwach. Auch sprachlich hatte das Buch einige Untiefen, z.B. sagt Ingas Mutter wortwörtlich über ihre Tochter "Meine Tochter ist kein Vamp." Würde eine circa 55-jährige Frau derartige Ausdrücke verwenden? Wohl kaum. Mir fielen einige solcher Stellen auf. Insgesamt wirkte die Geschichte flüchtig und lieblos geschrieben. Die am Anfang so brutal beschriebenen Morde an dem alten Ehepaar wirkten hinterher sinnlos und das Motiv war völlig unklar...

Achtung SPOILER:

Die extreme Wandlung des Mannes, der fast während des gesamtes Romans als der vermutliche Mörder dargestellt wird, der Inga und Rebecca fesselt und tagelang gefangen hält, vor dem beide Todesangst haben....dieser Mann stellt sich zum Schluss als zahmes Lämmchen heraus, das einfach nur in seiner Jugend extrem schlecht behandelt und von niemandem verstanden wurde. Nur damit dann der wahre Mörder präsentiert werden kann, dessen Motiv außerdem äußerst unglaubwürdig ist, und der sich praktischerweise dann am Ende selbst richtete, nachdem er vorher als absoluter Psychopath dargestellt wurde, der letzten Endes doch alles nur aus brennender Liebe getan hat.

Entweder man empfindet brennende Liebe, oder man ist ein mordender, ausgeflippter Psychopath, aber beides zusammen ergab für mich keinen Sinn, vor allem nicht was die anderen Morde betraf. Psychologisch eher fragwürdig ist auch die Tatsache, dass Rebecca nach all den Jahren in denen sie M. kannte scheinbar nicht bemerkt hat, dass sie es mit einem Wahnsinnigen zu tun hat. Auch dies fand ich eher schwach und schlecht durchdacht.

Was mich generell ein wenig an Frau Links Krimis stört, ist ihr extremer Hang zur nicht immer ganz kitsch- und klischee-freien Hobby-Psychologie. Außerdem beschleicht mich als Leser das Gefühl, dass ich alle Personen in Frau Links Büchern irgendwie schon kenne....es gibt immer die gutaussehende, starke, unabhängige Frau, die sich entweder im Laufe der Geschichte von einem dominanten Mann befreit oder die generell nicht von irgendeinem Mann abhängig ist. Dann gibt es das langweilige, hässliche Entlein, das keinen Mann findet, oder aber in einer unglücklichen Beziehung lebt und seinem teilweise bösartigen, sadistischen Mann völlig unterlegen ist. Immer spielt auch ein extrem gutaussehender, großer, kräftiger Mann eine tragende Rolle, und Charlotte Link gelingt es in ihren Schilderungen nicht, diese Männer irgendwie voneinander zu unterscheiden, sodass man als Leser einiger Link-Romane im Geiste immer den etwa gleichen Mann vor sich sieht. Allerdings muss man entschuldigend sagen, dass es sich bei dem durchschnittlichen Krimi/Thriller in den meisten Fällen eben nicht um hohe Kunst und Literatur handelt, sondern um einen Krimi, der in erster Linie spannend sein soll. Bei diesem sah ich diesen Anspruch allerdings leider nicht erfüllt (bei vielen anderen schon), daher gebe ich auch wegen der starken inhaltlichen und sprachlichen Mängel nur 2 Sterne für "Der fremde Gast".
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am 1. September 2007
Anfangs dachte ich, es sei kompliziert, die verschiedenen Geschichten in dem Buch auseinanderzuhalten. Im Endeffekt muss ich sagen, dass ich das Buch ziemlich schnell durch hatte. Die Geschichten führen am Ende doch alle irgendwie zusammen, es ist spannend, durchdacht, einen gute Story dahinter und einfach echt empfehlenswert.
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am 23. März 2005
Marius Peters hat, als er in einer heruntergekommenen Vorstadtsiedlung von München zur Welt kommt, eigentlich keine Chance. Die Eltern sind Alkoholiker und mit der Erziehung des Jungen völlig überfordert. Kein Wunder, dass Mitarbeiterinnen des Jugendamtes bald mit der Familie befasst werden und schlussendlich den sogenannten „Kindesentzug" veranlassen. Marius wird Pflegekind bei einem älteren Ehepaar. Fred Lenowsky ist ein angesehener Rechtsanwalt mit Beziehungen bis zum Oberbürgermeister. Das sollte gute Voraussetzung sein, das Schicksal von Marius zu wenden. Aber es kommt anders....
Charlotte Link gelingt es in ihrem neuen, psychologisch wie immer gut fundierten Thriller, die Geschichte von Marius, seinen Pflegeeltern und den Mitarbeiterinnen der Jugendämter und Kindernotrufe, die im Laufe der Jahre mit Marius befasst sind, so geschickt zu verweben, dass bis kurz vor dem Ende nicht wirklich klar ist, wer den schrecklichen und brutalen Mord an Fred und Greta Lenowsky verübt hat.
Zweierlei hat mich, neben der Spannung ( man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen) an diesem Buch beeindruckt. Zum einen, wie Charlotte Link den Weg eines kleinen Jungen schildert, der sich durch katastrophale Lebensverhältnisse, jahrelange Quälerei und skandalöse Versäumnisse der Behörden zum unberechenbaren Psychopathen entwickelt, der natürlich kaum zu wirklichen Beziehungen zu anderen Menschen fähig ist. Zum anderen die Tatsache, dass von den im Buch geschilderten Figuren letztlich keine einzige „normale" Person eine gelungene und glückliche Beziehung zum jeweiligen Partner aufbauen bzw. halten kann.
Ob nach überstandenem Schrecken die überlebenden Personen des Buches am Ende ihr Leben dann besser auf Reihe bekommen, bleibt offen und fraglich.
Ein Buch für ein Wochenende, denn man kann es kaum aus der Hand legen.
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am 7. April 2005
Ein junges Ehepaar ist Richtung Südfrankreich per Anhalter. Glückliche Umstände bringen sie zu Rebecca Brandt, eine trostlose Witwe, die kurz vor dem Suizid war. Jedoch entwickelt sich das Treffen zu einem Albtraum für die beiden Frauen. Marius, der Mann, verfolgt ein rachesüchtige Plan um die Schmerzen seiner Vergangenheit zu lindern.
Analog wird in München ein Mord entdeckt. Korrespondieren die beiden Entwicklungen miteinander?! Wieweit ist Marius verstrickt?
Interessante Fragen, die Charlotte Link in ihrem psychologischen Roman "Der fremde Gast" auf eine packende, spannende und fesselnde Art beantwort. Die psychologischen Motivationen der Charaktere sind gut nachvollziehbar, realitätsnah und tiefgründig.
Einen Punkt Abzug aufgrund der vereinzelten langatmigen, nicht handlungsrelevanten Gefühlsbeschreibungen der Nebencharaktere.
Ein fesselnder psychologischer Roman mit einem gelungenen Ende.
Kaufen und Genießen!
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am 8. September 2013
Die Autorin hat mich bis jetzt bei noch keinem Buch enttäuscht und auch diesmal war ich wieder begeistert. Flüssiges, spannendes Lesevergnügen aus der Sicht verschiedener Protagonisten. Man ist gleich drin in der story und ich habe mir auch gleich einen verdächtigen zurechtgelegt und lag komplett falsch. Es geschehen echt schlimme Dinge und die Story spitzt sich immer mehr zu. Am meisten betroffen hat mich alledings nicht die Hauptstory um Rebecca und die beiden Studenten sondern die Geschichte von Karen…die ging mir echt nahe. Was ich an der Autorin liebe ist, das sie es immer wieder schafft total unvorhersehbare aber dennoch logische und nachvollziehbare Drehungen und Wendungen in die Geschichte einzubauen und ich war mehrmals echt geschockt und konnte das Buch nicht mehr weglegen denn der Spannungsbogen ist wirklich durchgehend bis zum Ende gehalten. So ziemlich am Ende ist auch mir dann alles wie schuppen von den augen gefallen und dann kam auch schon die Aufklärung die mich auch nochmal echt schockiert hat. Ein klasse Buch!
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am 7. Oktober 2006
Zu Beginn ist das Buch durch die häufigen Wechsel der Schauplätze und Vorstellungen der Mitwirkenden etwas verwirrend. Hat man die Vorstellung der Personen hinter sich gelassen, ist das Buch nur noch spannend, zumal sich im Verlauf der Geschickte unerwartete Zusammenhänge ergeben.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das Ende ist sehr überraschend und zeigt, dass man sich nicht vom ersten Anschein trügen lassen sollte.

Zwar war es mein erstes Buch von Charlotte Link, aber mit Sicherheit nicht das letzte, was ich von ihr lesen werde!
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am 5. Juli 2012
Dieser Roman von Charlotte Link Der fremde Gast: Roman ist ein perfekter Psychothriller, wie man ihn kaum noch besser gestalten kann, um die Spannung ins unermessliche zu steigern.
Alles beginnt mit einem anonymen Brief an Sabrina Baldini in dem Ängste geschürt werden. Dann wird ein älteres Ehepaar brutal ermordet. Diverse Handlungsstränge von unterschiedlichen Personen und Paaren, die anscheinend nichts miteinander zu tun haben, halten den Leser in Spannung. Kaum glaubt man, den Täter zu kennen, gibt es schon wieder Zweifel und auch als man schon ganz sicher glaubt, wer der Täter ist, gibt es eine überraschende Wende. Ich bezeichne den Krimi als Psychothriller, weil es eben auch um abgrundtiefe, menschliche Gefühle und erschütternde Schicksale geht, die die Ereignisse antreiben.
Ich habe den Thriller mit 480 Seiten in zwei Tagen durchgelesen, weil ich sonst wahrscheinlich nicht hätte schlafen können ohne die Lösung zu kennen.
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