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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen44
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am 15. Oktober 2002
ich habe das buch gestern abend in 2,5 stunden gelesen. am stück, weil ich gefesselt war. überzeugt hat mich an diesem buch nicht unbedingt der stil, nicht unbedingt die story; vielmehr fand ich es beeindruckend, wie intensiv der charakter der protagonistin immer und immer wieder durchleuchtet wird, wie sehr ich ihr geglaubt habe, dass sie nicht weiß warum sie in diese abhängigkeit verfiel, wann sie aufhörte glücklich zu sein und sich selbst zu lieben. so ein gefühl zu transportieren, das sich bis zur letzten seite steigert und mich vor der auflösung zittern ließ, das ist nicht einfach. glückwünsch anne-sophie brasme, ich halte dein debüt für überzeugend!
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am 14. März 2009
Ich bin durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden und habe es dann auch schnell innerhalb ein paar Tagen durchgelesen. Es ist einfach und fesselnd zu lesen. Es hat mir sehr gefallen, dass es nicht so lang ist, dass man es ohne Probleme in ein paar Stunden durchlesen kann. Es war auch mal interessant aus der Sicht einer Person zu lesen, mit der man sich nicht identifizieren und deren Verhalten man kaum nachvollziehen kann.
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am 24. Juli 2006
Der Roman Dich schlafen sehen" wurde von Anne- Sophie Brasme im Alter von 16 Jahren geschrieben und stand wochenlang in den Bestsellerlisten. Mit ihren 21 Jahren studiert sie zurzeit in Paris moderne Literatur".

Ihr Roman handelt von der 19- jährigen Charlene Boher, die seit zwei Jahren im Gefängnis sitzt und aus der Retrospektive die Geschehnisse beschreibt, die zu ihrer unvermeidlichen Tat geführt haben. Das Mädchen öffnet sich dabei voll und ganz und der Leser wird Zeuge ihrer intimsten Gedanken.

Ich mochte vor allem die ersten zehn Seiten, in denen Charlene im Präsens erzählt, was sie dazu bewegt, ihre Geschichte so detailliert, beinahe gleich einem Tagebuch, noch einmal zu erleben.

In fast schon poetischer Weise drückt sich die Autorin vor allem zu Beginn aus und beweist damit kompromisslos, dass ihr Stil es durchaus mit dem erwachsener Autoren aufnehmen kann.

Bis zum ersten Bruch ihrer Freundschaft mit Sarah war ich regelrecht schockiert, in welch ähnlicher Manier Charlenes Erfahrungen auch den meinen gleichen. Dadurch war es mir möglich, ihre Gefühle nachzuvollziehen, allerdings konnte ich mich - im Gegensatz zu ihr- damit abfinden, die beste Freundin verloren zu haben. An dieser Stelle behgann ich dann auch, Charlene nicht mehr so sehr zu mögen und zu respektieren.

Zeitweilig wirkt die Protagonistin schon beinahe lächerlich, ihr ständiges Begehren nach Sarah ermüdet einfach.

Sarah selbst bekam von der Autorin fast keine Chance, positiver dargestellt zu werden. Wer jedoch über ihre Rolle als böse Hexe" in dieser Geschichte hinwegsehen kann, empfindet auch sie bald als interessanten Charakter.

Inhaltlich weist die Story so gut wie keine Lücken auf, lediglich Charlenes Familie wirkt unrealistisch dargestellt.

Sehr gut fand ich den Weg des Autors das Buch enden zu lassen. Anne- Sophie Brasme hätte mit dem letzten Satz: Wie sollte ich ihm erklären, dass ich keine Gewissensbisse hatte und dass ich trotz des Schmerzen, des Hasses und der Scham für immer als Siegerin aus einem verhassten Leben hervorgegangen war?" den sprichwörtlichen Nagel nicht besser auf den Kopf treffen können.

Der bis dato verlorene Respekt gegenüber der Protagonistin war damit bei mir auf einen Schlag wieder da, jegliche Zweifel über ihren Geisteszustand wie ausradiert.

Einzig wirklich großer Kritikpunkt, für den die Autorin selbst nicht wirklich etwas kann, ist die Übersetzung. Ab und an fand ich einige Stellen im Buch, die ein wenig holprig formuliert waren, von daher wäre es interessant, das Original zu lesen (Kann aber kein Französisch).

Deutlich gelitten hat auch der Titel. Atmen" wurde umgeändert zu Dich schlafen sehen". Eine Betitelung, die bei weitem nicht dieselbe Saussagekraft wie das Original hat.

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass der Roman von Anne- Sophie Brasme durchaus lesenswert ist, aber für einen Platz in meiner persönlichen Favoritenliste einfach noch das gewisse Etwas" gefehlt hat.
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am 22. Februar 2016
Dieses Buch hat zwar nicht viele Seiten, aber die Intensität der Gefühlswelt von Charlene ist wirklich toll beschrieben. Man leidet immer mit und hasst Sarah.
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am 10. November 2007
Charlene ist 13 Jahre alt, mitten in der Pubertät, mit einem Hass auf ihre Mitmenschen und sich selbst. Sie fühlt sich minderwertig und hat keinerlei Selbstbewusstsein.
Da lernt sie Sarah kennen, die das komplette Gegenteil ist. Die beiden Mädchen werden beste Freundinnen, aber Sarah findet schnell heraus, was für eine unsichere Person Charlene ist und nutzt das gnadenlos aus.
Charlene lässt sich von Sarah wie Dreck behandeln und vor anderen Leuten bloßstellen, sie hat panische Angst davor, Sarah zu verlieren.
Als sie jedoch durch Sarah ihre erste große Liebe verliert, sich ihr wieder völlig unterwirft und, trotz Besserungsgelobigung seitens Sarah, wieder wie ein Nichts behandelt wird, erkennt sie, daß sie nur dann weiterleben kann, wenn Sarah stirbt.
Das Ganze ist aus Charlenes Sicht geschrieben und gibt einem echt zu denken. Tolles Buch!
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