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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Turbulente Biografie eines Küchenchefs
Der Titel "Geständnisse eines Küchenchefs. Was Sie über Restaurants nie wissen wollten." trifft auf dieses Buch nur bedingt zu.

Zugegebenermaßen ist ein guter Teil dieses Buches den Zuständen in (amerikanischen) Küchen gewidmet. Aber auch nur denen, die Anthony Bourdain kennengelernt hat.

Ein mindestens ebenso...
Veröffentlicht am 4. März 2007 von Mario Eckmaier

versus
3.0 von 5 Sternen lecker
interessante einblicke hinter der küche, manche geschichte sind etwas überdreht und im dampfkochtopf geboren aber wird man künftig seinen hummer mit anderen augen ansehen nach genuss des buches. und bitte schneiden sie den knoblauch wirklich es lohnt sich in der tat!
Vor 23 Monaten von David veröffentlicht


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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Turbulente Biografie eines Küchenchefs, 4. März 2007
Von 
Mario Eckmaier (Innsbruck, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Geständnisse eines Küchenchefs: Was Sie über Restaurants nie wissen wollten (Taschenbuch)
Der Titel "Geständnisse eines Küchenchefs. Was Sie über Restaurants nie wissen wollten." trifft auf dieses Buch nur bedingt zu.

Zugegebenermaßen ist ein guter Teil dieses Buches den Zuständen in (amerikanischen) Küchen gewidmet. Aber auch nur denen, die Anthony Bourdain kennengelernt hat.

Ein mindestens ebenso großer Teil des Buches beschäftigt sich mit der Lebensgeschichte des Autors.

Und gleich vorweg - beide Teile sind sehr lesenswert und vor allem amüsant.

Der Autor scheint gemäß dem Motto "Sex, Drugs and Rock'n Roll" gelebt zu haben. Und durch seine sehr offene und schonungslose Schilderung seiner wilden Zeiten hat das Buch eine sehr erfrischende und amüsante Wirkung auf den Leser.

Gleichzeitig schildert er auf mindestens ebenso unterhaltsame Art viele Erlebnisse aus den Küchen-Stationen seiner beruflichen Laufbahn. Dass dem Leser dabei der Besuch von Restaurants plötzlich nicht mehr so erstrebenswert scheint liegt wohl an den zum Teil nicht uneingeschränkt appetitlichen Anekdoten des Autors.

Alles in allem eine kurzweilige, humorvolle und empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich gerne mit dem Thema kulinarischer Genüsse auseinandersetzen und einer Portion schwarzen Humors nicht abgeneigt sind.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Einblick in die "gehobene" Gastronomie, 14. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Ich bin begeistert! Ein fabelhaftes Lesevergnügen: Ehrlich, kurzweilig und spannend. Ich bin selbst gelernter Hotelfachmann und durfte in einigen der besten Hotels der Welt arbeiten. Zur Beruhigung: Nicht überall werden angefaulte Essensreste vom Vortag weiterverarbeitet und dem Gast mehrmals vorgesetzt! Exzellente Tips zum guten Essen gehen, kochen und genießen. Ein derber "Knigge" für Gourmets. Kaufen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer nichts wird, wird Wirt!, 29. August 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Geständnisse eines Küchenchefs: Was Sie über Restaurants nie wissen wollten (Taschenbuch)
Es geht bergab. Noch nicht sehr lange. Aber spätestens seit "Born to cook" dürfte es klar sein, dass der Höhepunkt der Welle hinter uns liegt. Kochen ist immer noch in, also in Mode und noch versuchen alle Menschen mit etwas Zeit und Geld das Beste aus ihrer Einbauküche herauszuholen. Aber in Wirklichkeit lassen die Einschaltzahlen der Sender bereits nach, was dann zu Sendeformaten führt wie dem oben genannten.

Vielleicht ist ja genau das der richtige Zeitpunkt, noch einmal auf den Beginn der Welle, vielleicht sogar deren Auslöser, zurückzublicken. Im Jahr 2003 wurde auch in Deutschland ein amerikanisches Erfolgsbuch veröffentlicht, das zum ersten Mal den Blick einer breiteren Gesellschaft auf die geheimnisvolle, exotische und spannende Welt der Profiküche eines Restaurants lenkte. In "Geständnisse eines Küchenchefs" beschreibt ein amerikanischer Koch mit grundsolider, europäisch geprägter Ausbildung seine Biographie in diversen, guten und schlechten Restaurant an Amerikas Ostküste mit Schwerpunkt New York. Und der Witz ist, dass es hier nicht um die Frage geht, wie man kocht. Kein Rezept findet sich hier. Und die wenigen Tipps für die Küche muss man mühsam im Buch suchen. Allenfalls hilft es Neugastronomen, dass die organisatorischen Fähigkeiten, die zum Betrieb einer Restaurantküche erforderlich sind, hier erläutert werden. Wir lernen, dass Restaurants nicht an Rezepten scheitern, sondern an der Betriebswirtschaft und dem Management.

Aber der wahre Reiz des Buches ist doch ein ganz anderer. Hier geht es um die Beschreibung einer faszinierenden, sozialen Grenze. Während im Gastraum der Mittelstand, vielleicht auch gelegentlich die Oberschicht und Prominenz sitzt, stehen nur wenige Meter und eine dünne Tür entfernt Menschen eines völlig anderen Schlages in einer überheizten Hölle mit eigentlich unakzeptablen Arbeitszeiten. Und während Krankenhausärzte im Rahmen ihrer Karriere immerhin noch auf eine Besserung der Arbeitsbedingungen hoffen können, besteht für die Hilfsköche und Köche kaum eine Möglichkeit, sich jemals aus dieser Welt zu verabschieden. Daher begegnen wir hier Menschen mit Drogen und Neurosen, aus einer besonderen Gattung von Unterschicht, die aber durchaus mit einem besonderen Arbeitsethos gesegnet ist, denn sonst würden sie alle den Job nicht durchhalten. Das alles beschreibt Bordain sehr unterhaltsam und oft hinreißend komisch, wobei auch seine eigenen Erfahrungen mit diversen Drogen nicht zu kurz kommen.

Kurz zurück nach Deutschland: Im Herbst 2006 sagte mir eine offene Redakteurin des Perfekten Dinners auf Vox, dass es bei dieser Sendung keinesfalls um das Kochen gehen würde. Es sei eher eine Personalityshow, in der das Leben und die Persönlichkeit der Kandidaten dargestellt werden. Und damit wären wir dann tatsächlich bei einer ungewöhnlichen Parallele zu Bourdain, damit wohl auch dem Geheimnis des Erfolgs der Kochsendungen und dem Ausklingen der Welle. Wen interessiert schon wirklich, wie man ein Souffle korrekt macht? Niemanden. Es geht um die Frage, wie Menschen sind, wie sie mit besonderen Bedingungen zurechtkommen, was sie aus ihrem Leben machen und welche Träume sie haben. Kurz: Es ging niemals ums Kochen. Es ging um Menschen und deren Erlebnisse. Und genau diese beschreibt Bourdain aus eigener Erfahrung, und das tut er in diesem Buch einfach großartig. Kein Wunder, dass er damit eine Welle ausgelöst hat.

Für alle, die das Original lesen wollen, kann ich daher nur dieses Buch empfehlen.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irrwitzig komisch*schonungslos selbstironisch*sehr erhellend, 2. Juli 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Geständnisse eines Küchenchefs: Was Sie über Restaurants nie wissen wollten (Taschenbuch)
"IHR KÖRPER IST KEIN TEMPEL, IHR KÖRPER IST EIN VERGNÜGUNGSPARK".
Bourdain mag zwar kein 3-Sterne-Koch sein und auch nie einer werden, aber fürs Schreiben gebühren ihm mindesten (!) 3 Sterne.
Der gebürtige Amerikaner mit französischen Vorfahren hat eine unnachahmliche, sehr lebendige Art, sein Leben, seine Liebe zum Essen, seine Zeit in den Küchen dieser Welt und seine Erlebnisse mit den Verrückten in den Küchen dieser Welt zu schildern.
Denn es gibt zwei Welten: zum einen die der Gäste in den Restaurants und dann eben noch die andere, die aufregendere: die Welt derjenigen, die in engen, stickigen, brüllend heißen Küchen Schicht um Schicht schuften und dabei recht spezielle Umgangsformen und Überlebenstechniken entwickelt haben.
Bourdains Buch ist ziemlich sexy, weil es schonungslos offen ist. Er beschönigt nichts. Schildert stattdessen höchst witzig die wilden Vögeleien nach Kokaingenuss unter dem Personal ebenso wie seine vielen Versuche, eine ordentliche Küchenmannschaft für ein neues Restaurant zusammenzutrommeln.
Von Bourdains Liebeserklärungen an das Kochen und seine Kollegen (nichts anderes als eine Liebeserklärung ist das Buch) wird man schnell süchtig und es macht auch gar nichts, daß man nach der letzten Seite das eine und andere Lokal wohl in seinem Leben nicht mehr freiwillig betreten mag. Z.B. den Rainbow Room im Rockefeller Center in NYC (gut, daß ich damals dort nur einen Drink nahm...*g*).
Wenn man sich in New York übrigens etwas auskennt, dann macht die Lektüre noch mehr Spaß, weil man unweigerlich einige der Namen und Schauplätze kennt.
Aber auch, wer noch nie in einem Sterne-Lokal aß oder vielleicht auch noch nie in New York war... auch der wird an diesen fröhlichen, immer optimistischen, wenn auch umwerfend respektlosen Schilderungen seine helle Freude haben.
Und zu dem Vergnügen, brillant unterhalten zu werden, kommt folgendes noch hinzu: der Leser/die Leserin lernt verdammt viel über das Herstellen von Menüs, über die Bedingungen unter denen professionell gebrutzelt, geschält, gekocht wird - und die Hochachtung vor den Köchen dieser Welt dürfte wachsen.
Ich möchte dieses Buch wirklich allen Lebenslustigen und Eßfreudigen und neugierigen Nasen empfehlen.
Warnung aber: Bourdains Schilderungen sind wohl nichts für Spießer, dogmatisch-makrobiotische Vegetarier oder Menschen, die ein allzu bürgerlich-braves Weltbild haben.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dieses Buch macht Appetit!!! Aber auf was??, 26. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Geständnisse eines Küchenchefs: Was Sie über Restaurants nie wissen wollten (Taschenbuch)
Die Geschichte des Anthony Bourdain ist eine Sammlung von Geschichten. Nicht mehr und nicht weniger.
Aber das ist unterhaltsam und zum großen Teil entsprechen die Geschichten der Realität.
Ich habe dieses Buch gekauft, weil ich erwartete, eine Art Kochbuch und Geschichten rund ums Kochen zu bekommen. Aber weit gefehlt.
Wahrheiten rund ums Kochen und ums Sternekochen wurden mir nahgebracht. Und das in einer Art, die dieses Buch beim zweiten Lesen zu einem Lieblingsbuch von mir werden liessen.
Freunde aus der Branche bestätigten mir vieles, was ich ihnen staunend erzählte.
Das dem auch hier in Deutschland so ist, beweisen ja wohl auch die
immer wieder wiederkehrende Berichte über "Jahrhundertkoch" Eckart W. der mit einer weissen Droge in Verbindung gebracht wurde.
Ich meine, mein Appetit auf mehr von Bourdain wurde erfolgreich geweckt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genau das, was wir immer über Restaurants wissen wollten, 14. November 2002
Statt eines harmonisch nett gestalteten Kochbuches hat Anthony Bourdain es sich zur Aufgabe gemacht, das wahre Leben eines chef de cuisine, zu deutsch Küchenchefs, mit allen seinen schönen und oftmals höllischen Seiten zu dokumentieren.
Man kann hier nicht von einer Geschichte sprechen, denn es handelt sich um beinharte Fakten und Erläuterungen, die das Lesen auch für „Kochmuffel" zu einer wahren Freude macht.
Der Autor beginnt mit seinen ersten Erfahrungen, die er im Kindesalter mit dem so fremden französischen Essen machte. Die Verkostung einer Auster dürfte dann den Grundstein für seine grandiose Karriere gelegt haben, in der er eine der besten Kochausbildungen der Welt, dem CIA (Culinary Institute of America) absolviert. Allerdings musste auch er viel Schmerz einstecken und fürchterliche Erfahrungen sammeln, wie z.B. in der Küche des Dreadnaught unter der Fittich von Tyrone, der aufgrund unzähliger Verbrennungen am Grill Hände eines monströsen Sciencefiction-Krustentieres hatte.
Schließlich bricht Anthony die Zelte seines ersten Restaurant Jobs ab und versucht sein Glück in der Großstadt, dem Big Apple. Er schildert fast bildhaft seine Erfahrungen in verschiedensten Restaurants und liefert hilfreiche Tipps, was die Finessen eines Gourmets ausmacht, oder hätten Sie gewusst, warum es eine Todsünde wäre, am Montag Fisch zu bestellen?
Zudem wird auch auf den Koch als Mensch eingegangen, welche Nationalitäten sich häufig in einer gut geführten Restaurantküche finden lassen, als auch die Emotionen, die oft nicht nur die Dampfkessel zischen lassen. Er spricht offen aus, welchen Typ Mensch er in seiner Küche haben will, nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er über alte Kollegen lästert und zeigt uns, dass schließlich auch er zu einem der besten Köche in New York des Restaurants Les Halles erkoren wurde, der sogar bis nach Japan um Rat gefragt wird.
Doch bis dahin lag ein langer Weg hinter ihm, und dieser lässt sich lesen wie ein Wasserfall - man kann einfach nicht aufhören. Viele angehende Köche behandeln sein Werk wie eine Bibel und der Autor freut sich bei jeder Autogrammstunde über ein richtig abgegriffenes, mit Sauce beflecktes Buch viel mehr, als die „Picobello Ausgabe", denn so zeigt es ihm am Besten, dass er genau seine Zielgruppe erreichen konnte.
Aber nicht nur Hobbyköchen und Gourmets ist dieses Buch sehr zu empfehlen, ganz und gar nicht. Wagen Sie den Schritt in eine der emotionellsten Küchen, deren Geschehnisse nicht besser niedergeschrieben werden konnten als in Anthony Bourdains „Geständnisse eines Küchenchefs".
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was Sie nie über Restaurants wissen wollten, 9. September 2002
Bon Appetit!
Hätten Sie geglaubt was alles hinter der Schwingtür abgeht? Sollten Sie einen Koch als Freund (wirklich guten Freund) haben fragen Sie Ihn doch mal!(Ist er kein guter Freund, wird er Ihnen das natürlich nicht erzählen1) Natürlich sind nicht alle so aber im großen und ganzen trifft es das ganz gut, oder dachten sie etwa das der Koch nach 14 stunden harter Arbeit noch glücklich ist, wenn Sie 5 Minuten vor Küchenschluß kommen und die karte rauf und runter bestellen. Da kann schon mal ein "ausrutscher" passieren.
Auch die Lieferanten habens nicht immer ganz leicht mit Ihrem Klientel das je nach Örtlichkeit mehr oder weniger anspruchsvoll ist. Lesen Sie das Buch und Sie werden Dinge erfahren die sie so nirgendwo erfahren!
Wenn Sie es nicht lesen, nach 2 Tagen Ruhetag in einem Restaurant den "frischen" Fisch bestellen, und sich dann noch wundern weil "frischer Fisch" anders schmeckt, sind Sie aber wirklich selber schuld!
Unterhaltsam, Realitätsnah vor allem Informativ!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erfülltes Lese-Wochenende, 13. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Bourdain schildert seine ureigene Geschichte in der Welt der Gastronomie. Es ist bestürzend zu erfahren wie in Restaurants mit Zutaten umgegangen wird und es ist auch schockierend zu erfahren was so alles getan wird um "liegengebliebenes" wieder aufzubereiten.
Aber eigentlich sollte all das, was in Bourdains Buch beschrieben wird, einem regelmäßigen Restaurant-Esser nicht neu sein.
Wichtig und ausserordentlich ist, dass dieses Buch verleitet über Essen nachzudenken und sich neben Fast-Food mit EßKultur auseinanderzusetzen.
Natürlich kann man sich über den Inhalt wie verrückt streiten, aber ich bin sehr sicher, dass jeder Leser seinen Spaß an diesem Buch haben wird.
Ich bewerte dieses Buch sehr hoch, weil ich viel Spaß hatte es zu lesen. Das Buch ist intelligent, fortlaufend geschrieben und ist genau richtig für ein erfülltes, relaxtes Lese-Wochenende.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch für die Berufsschulen, 24. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Geständnisse eines Küchenchefs: Was Sie über Restaurants nie wissen wollten (Taschenbuch)
Köche sind Freaks.
Köche sind Künstler.
Köche sind Götter.
Wenn man die Gastroszene kennt, weiß man dass Bourdain in fast allen Punkten Recht hat.Nirgends trifft man auf so viele Irre wie in der Restaurantküche.
Er zählt sich selbst dazu und erzählt den bisherigen Teil seines bunten Daseins. Abzüglich einiger kleiner kultureller Unterschiede ist sein ziemlich durchgeknallter Lebensweg auch in Europa vorstellbar. Hedonist muss ein (Spitzen-)Koch sowieso sein, da verwundert es kaum wenn Sex and Drugs and Rock`n Roll die Küchenszene dominieren. Und ebensowenig wundert es, dass sich dort ganze Rudel von schrägen Typen treffen. Er beschreibt sich und seine Kollegen lebensnah und direkt, ohne Pathos in einer fast brutalen Sprache, aber mit einer Art von mitfühlender Freundschaft zu all diesen Insassen des globalen Irrenhauses Gastronomie. Er schont weder sich noch andere. Absolution gibt es bei ihm nur wenn der Sünder geniale Speisen zaubern kann.
Aber Bourdain schildert auch wie wichtig Freundschaft, Loyalität, Fleiß und Hingabe in diesem Beruf sind. Insofern macht das Buch Hoffnung, denn wer Sich Mühe gibt kann immer noch vom drogenverseuchten und kleinkriminellen Herdsklaven zum Chefkoch einer New Yorker Brasserie werden.
Bourdain liebt seinen Beruf und er liebt die Branche.Sein Buch sollte Pflichtlekture in den Berufsschulen werden.
Ich werde irgenwann mal bei ihm einen Tisch bestellen. Und ich werde im dicksten Betrieb ein Cote de Boef bestellen. Wenn ich dann Glück habe und mein Tisch in der Nähe der Tür ist, kann ich ihn vielleicht schreien hören. Darauf freue ich mich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ab sofort wird selber gekocht!, 12. März 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also: literarisch ist das Buch sicher nicht mit einem Grass oder so vergleichbar. Die Sprache ist eher derb, aber worum es geht letzlich auch.
Kurzweilig zu lesen, vieles ist sehr interessant, zum Beispiel die Abhandlung über Bratpfannen und Knoblauchpressen und sehr anschaulich beschrieben.
Wer sich durch das Werk gelesen hat, geht entweder so schnell nicht mehr essen - oder wird sehr sehr kritisch...
Na denn, guten Appetit.
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