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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sind 9 Leben genug?
Wieder einmal ein Pratchett für Kinder, dachte ich mir, als ich Maurice der Kater in Händen hielt. Da ich einerseits ein Fan bin, andererseits auch die Pratchetts Bücher für ein jüngeres Publikum mag, habe ich hinein gelesen. Allerdings muss ich sagen, dass ich überrascht wurde. Ein einfaches Kinderbuch ist Maurice sicherlich nicht. Zu...
Veröffentlicht am 28. Februar 2006 von Nidhoggur

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein typischer Disc World-Roman,aber was für Rattenliebhaber
Wer einen typischen Scheibenwelt-Roman erwartet, wird enttäuscht:
Diese Geschichte hätte auch sonstwo spielen können...
Man könnte sie - ähnlich wie "Watership Down" oder "Duncton Wood" - eher als Fabel klassifizieren, als dass sie zu den anderen Fantasy-Parodien der Disc World Geschichten passen würde.
Abgesehen davon - und...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2005 von orcamaus


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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sind 9 Leben genug?, 28. Februar 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Maurice, der Kater: Ein Märchen von der Scheibenwelt (Taschenbuch)
Wieder einmal ein Pratchett für Kinder, dachte ich mir, als ich Maurice der Kater in Händen hielt. Da ich einerseits ein Fan bin, andererseits auch die Pratchetts Bücher für ein jüngeres Publikum mag, habe ich hinein gelesen. Allerdings muss ich sagen, dass ich überrascht wurde. Ein einfaches Kinderbuch ist Maurice sicherlich nicht. Zu düster ist die Atmosphäre, zu schwierig die moralischen Fragestellungen, für die der Autor ja bekannt ist. MIr hat der Roman trotz seiner Kürze sehr gut gefallen.
Zur Geschichte: Durch die magischen Abfälle der Unsichtbaren Universität wurden der Kater Maurice und ein Stamm von Ratten intelligent. Nun ziehen sie zusammen mit einem Jungen durch die Lande, die Ratten nisten sich in Dörfern ein, verschrecken die Bevölkerung und der Junge erscheint als Rattenfänger und rettet das Dorf. Doch bei ihrem letzten Ding treffen die Gefährten auf eine Wesenheit, die sie alle bedroht. Nun müssen die ungleichen Gefährten sich zusammen raufen, der Kater, die Ratten und der Junge, um diese Gefahr zu überstehen.
Wie immer überzeugt Pratchetts Wortwitz. Auch diesmal stellt er einige elementare Fragen, deren Beantwortung er nicht schuldig bleibt.
Fazit: Auch für (etwas ältere) Kinder geeignet, aber durchaus auch für Erwachsene. Sehr Empfehlenswert.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachts sind nicht alle Katzen grau..., 23. August 2005
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es zieht eine Truppe durch die Scheibenwelt, die zauberhafter gar nicht sein könnte. Sie selbst ist verzaubert, sie bietet eine Show, sie verzaubert den Leser...
Durch ein paar magisch verunreinigte Mahlzeiten sahen sich Maurice, der Kater und eine Gruppe Ratten plötzlich mit einem Bewusstsein und der Fähigkeit zu Sprechen und zu Lesen ausgestattet. Der gewiefte Maurice wusste aus diesen Fähigkeiten Kapital zu schlagen und formte eine "Rattenplage"-Show mit den Ratten als Artisten, einem flötenspielenden Jungen als Instrument und sich als Organisator im Verborgenen. Seitdem durchstreifen sie die Scheibenwelt, um soviel Gold zusammenzusammeln, sich den Traum eines Stücks Welt kaufen zu können, in der Ratten und Katzen frei und ohne Furcht leben können. In Bad Blintz, dem Ort, der der letzte auf ihrer Reise sein sollte, ist es jedoch nicht wie in den anderen Städten. Etwas stimmt hier nicht, etwas lauert hier... etwas gefährliches... etwas, was Menschen, Ratten und Katzen betrifft.
Das Buch ist ein "echter Terry Pratchett" und sollte daher in keiner Sammlung fehlen. Er schreibt voller Witz und Spannung, er gibt den Rollen Charakter und deckt so manche Schwäche auf, die gewonnene Stärke mit sich bringt. Er spielt mit der Weiterentwicklung vom Traum zur Vision. Er gibt einem in Märchenform zu verstehen, was passieren kann, wenn man etwas gefährliches kreiert, das man nicht kontrollieren kann. Er jongliert mit gesellschaftlichen Ansichten. So werden Ratten in der Geschichte von den Menschen als Ungeziefer betrachtet und bekämpft, während sie aber von ihm mit Charakter, Intelligenz und mehr sozialem Verständnis und Respekt ausgestattet werden, als der Mensch in der ganzen Geschichte zeigt.
Trotzdem dieses Buch auf der Scheibenwelt spielt, hat es nicht wirklich etwas damit zu tun. Als Einstiegsbuch in den Scheibenwelt-Zyklus ist es daher ungeeignet, man kann es höchstens als Appetithäppchen betrachten.
Einige Leser meinten, es sei kein Buch für Kinder. Dem kann ich mich nicht ganz anschliessen. Ich denke, es ist ein Buch sowohl für größere Kinder als auch für Erwachsenen. Die Kinder begreifen das Märchen, Erwachsene begreifen den tieferen Sinn. Es ist ein wenig wie die Muppet Show. Als Kind fand ich sie prima, habe mich amüsiert über die Puppen und Aktionen. Als Erwachsener finde ich sie prima und lache über die zweideutigen Sprüche. Nur, dass Märchen und tieferer Sinn in "Maurice, der Kater" um Längen ernster und spannender sind. Und ist das Buch brutal? Nun gut, es kommt zu einigen Szenen, die unschön sind, aber in Zeiten von "Harry Potter", den Kinder ja nun lieben, ist dieses Buch zwar spannend, manchmal tragisch und gefährlich, aber nicht brutal. Am besten, die Eltern lesen es zuvor und machen sich selbst ein Bild ;o)
Mein Urteil lautet: Absolut Empfehlenswert!
Eine Anmerkung zur Übersetzung: Der deutsche Titel hat mich (wie auch die Übersetzung anderer Scheibenwelttitel in "Die Nachtwächter" statt "Nachtwache" oder auch "Weiberregiment" statt "Ein ungeheures Regiment") aufgeregt. Warum hat man es nicht bei "Der unglaubliche Maurice und seine gebildeten Nager" belassen? Der Titel hätte m.E.n. viel besser gepasst. Der Verlag hat aber auf meine Kritik leider nie reagiert...
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selten soviel gelacht!, 30. Dezember 2005
Von 
ChinoM (Freiburg/Elbe Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Maurice, der Kater: Ein Märchen von der Scheibenwelt (Taschenbuch)
Maurice der Kater ist ein umwerfendes Buch! Selten habe ich soviel gelacht wie bei diesem Buch. Vordergründig eine leicht verdauliche (wenn auch teilweise brutale) Geschichte, über einen Kater, der zusammen mit Ratten und einem Jungen umherzieht um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Allerdings bietet das Buch wesentlich mehr Interpretationsraum, denn hinter Pratchetts beißendem Humor, verbirgt sich die Gesellschaftskritik. Und das macht dieses Buch gerade lesenswert: Es lebt nicht nur von seinen überaus sympathischen Charakteren, sondern auch von seinem hintergründigen Witz.
Ich zähle Maurice der Kater zu meinen Lieblingsbüchern, da es mich wie kaum ein anderes so sehr zum lachen und nachdenken gebracht hat!
P.S. Dieses Buch ist eher der Jugendliteratur zuzuordnen, wobei auch Erwachsene an diesem Buch Spaß haben werden.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rattenplage auf der Scheibenwelt, 7. März 2004
Eine Schar intelligenter sprechender Ratten auf der Suche nach einem Ort, von dem sie in einem Buch gelesen haben. Ein nettes kleines Märchen.
Nein - ganz so einfach ist es eigentlich nicht. Denn da gibt es noch Maurice einen ebenfalls von Intelligenz befallenen sprechenden Kater, der sozusagen den Manager der Ratten darstellt und auch noch einen kleinen dummen Jungen, der eigentlich nur Flöte spielen möchte. Neugierig geworden? - gut so!
Diese Geschichte hat einiges von Watership Down (Richard Adams) und von Animal Farm (George Orwell), nur das hier die Handlung einige Schritte weiter geht, da die Menschen nicht grundsätzlich die Feinde sind und nicht vergessen, sie spielt auf der Scheibenwelt!!!
Terry Pratchett hat mal wieder in seine unendliche Trickkiste gegriffen und hat eine weitere wahnwitzige, lustige, ernste, traurige und spannende Geschichte erschaffen.
Wer glaubt, dass es so eine Mischung nicht geben kann, kennt Terry Pratchett noch nicht.
Wer sind die besseren „Menschen": Ratten, Katzen oder etwa die Menschen selber?
Wer eine Antwort möchte, sollte das Buch lesen. Es wird sich auf jeden Fall lohnen.
Ein weiterer Scheibenweltroman, den auch Neulinge ohne Probleme lesen können, da kein großes Vorwissen über die Scheibenwelt vorhanden sein muss, um dieses Buch genießen zu können.
Ein tolles Buch für Jung und Alt und ausgezeichnet mit der Carnegie Medal für das beste Kinderbuch des Jahres 2002!
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Typisch Pratchett, und doch wieder nicht !, 26. Mai 2004
Irgendwo auf der Scheibenwelt:
eine raeudige Katze, ein Haufen Ratten mit seltsamen Namen,
ein dumm aussehender Junge mit Floete.
So weit so gut !
Auch in diesem Buch sind die Tiere ausgesprochen gesprächig, die Zauberer sind wie ueblich schuld, der TOD hat seinen Cameo-Auftritt.
Alles beim Alten... Oder ?
Pratchett legt mit seinem neusten Roman ein Buch der ganz anderen Art vor, kein typischer Scheibenwelt-Roman, sondern vllt ein Schweibenwelt-Märchen.
Eine leicht zu lesende Schreibe, eine Dosis Humor, Charaktere, die man einfach lieben muss und auch eine gehoerige Portion Brutalität. ( Jedenfalls, wenn man Ratten mag )
Die Botschaft ist genauso deutlich wie in jedem anderen Märchen,
( Ich sage nur: Maedchen weich von Wege nicht...) aber die zielt eher auf Probleme der heutigen Gesellschaft. Nein, man kann dieses Buch auch einfach nur lesen, man muss es nicht interpretieren, aber wer auch nur ein Fuenktchen Sensibilitaet im rechten Daumen hat, wird spueren, dass sich hinter dem Humor doch
eine Wahrheit verbirgt.
Lesenswert, aber letztendlich doch keine ganz leichte Lektuere.
Und natuerlich: KEIN Kinderbuch ! Und wenn noch so gross Maerchen auf dem Schutzumschlag steht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der dritte Weg, 26. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Maurice, der Kater: Ein Märchen von der Scheibenwelt (Taschenbuch)
Maurice ist ein sprechender Kater, der nach dem Verzehr einer magisch verseuchten Ratte zu sprechen begann. Worte wie "Marmelade" und "Lumbago" fallen ihm zwar noch schwer, aber die allgemeine Konversation beherrscht er ganz gut...
Was soll ich sagen? In Pratchetts Gesamtwerk finden sich jede Menge Bücher, die aus dem heutigen Sumpf an stupider Unterhaltungsliteratur strahlend herausragen, dennoch hat Pratchett Glanzleistungen vollbracht, die da sind:
"Die Gelehrten der Scheibenwelt" und "Rettet die Rundwelt" (beide zusammen mit Stewart und Cohen)
"Die Nachtwächter"
"Eine schöne Bescherung"
und
"Maurice der Kater"
Warum gerade diese? Weil diese Bücher - neben ihrem aktuellen Bezug und der sanften Ironie, die Pratchet so gradnios beherrscht - AUSWEGE zeigen. Ein kluges Sprichwort sagt "Wenn du zwei Wege vor dir hast, die dir nicht gefallen, wähle den dritten." Das ist es, was Pratchett in diesen Büchern schafft: er erschafft eine fiktive bessere Welt aus dem Talent, eine verfahrene Situation orginell in ein win-win-Szenario zu verwandeln. In einer Zeit der Irak-Kriege und Atombomben erscheint mir diese Leistung um so größer.
"Maurice der Kater" ist ein Buch, nach dem Sie sich besser fühlen werden. Und, aber nur vielleicht, ist es auch ein Buch, das, würden mehr Leute es lesen, die Welt besser machen würde.
Is alles natürlich nur meine Meinung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nur für Kinder?, 27. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Maurice, der Kater: Ein Märchen von der Scheibenwelt (Taschenbuch)
Pratchett hat für diesen Roman die Carnegie- Medal erhalten und es ist als "Bestes Jugendbuch des Jahres" in England empfohlen worden. Nicht zu Unrecht, wie ich finde.
Pratchett nutzt, wie auch andere in der Literatur, Tiere um sie für sich sprechen zu lassen. Auch wenn "Maurice" mich häufig an "Animal Farm" oder "Dr. Ratte" erinnert hat, ist dieses Buch doch ganz anders.
Pratchett hält dem Leser, genau wie Orwell oder Kotzwinkle, durch die Tiere einen Spiegel vor. Doch geschieht dies ohne den erhobenen Zeigefinger. Gefährliche Bücher und ihre Verführer gibt es in diesem Roman zwar auch, aber es wäre nicht Pratchett, wenn er diese Akteure nicht mit einem gewaltigen Augenzwinkern auftreten ließe.
Doch noch eine Warnung: auch wenn dieser Roman auf der Scheibenwelt spielt, sollte der Leser keinen typischen Scheibenweltroman erwarten. Außer den Namen und dem obligatorischen Auftritt von TOD, ist dieses Buch eher untypisch für die Scheibenwelt.
"Maurice, der Kater" ist ein moralisches Buch ohne Trübsinnig zu werden. Man kann es locker-leicht weglesen, aber häufig bleibt dem aufmerksamen Leser doch das Lachen im Halse stecken. Ein gutes Buch, sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Ratten und anderen Menschen..., 25. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Maurice, der Kater: Ein Märchen von der Scheibenwelt (Taschenbuch)
Terry Pratchett - Maurice, der Kater

Maurice, ein intelligenter, sprechender Kater, organisiert zusammen mit nicht weniger gebildeten Ratten regelmäßig Rattenplagen, um die Bewohner dann mithilfe eines Flötenspielers wieder von ihr zu befreien.
Das geht so lange gut, bis sie an eine Stadt geraten, die augenscheinlich schon knietief in einer Plage steckt, doch bald entdecken Maurice und die Ratten, dass hinter dieser angeblichen Plage mehr steckt, als man auf den ersten Blick erkennen kann...

Ein Märchen", das als ,Jugendbuch des Jahres' mit der Carnegie Medal" ausgezeichnet wurde, von der Scheibenwelt"?
Wie passt das zusammen, fragt man sich zu Recht, wo doch Terry Pratchett eher für Tiefgründiges im humoristischen Mantel berühmt und beliebt ist, als für seichte Jugendliteratur. Das merkt man dem Werk definitiv an, denn die Geschichte von Ratten, die sich ihre eigene, heile Welt schaffen wollen, aber dafür über so manche Leiche gehen müssen, lässt sich ohne Weiteres auf die Menschheit übertragen und ist in meinen Augen ein zu wichtiges Thema, als dass es in einem Jugendbuch gut aufgehoben wäre. Da sehe ich den Märchen von der Scheibenwelt" -Untertitel lieber als einen augenzwinkernden Vorgeschmack auf eine der Protagonistinnen des Buches und sehe gnädig über die vor allem zu Beginn recht kurzen, einfachen Sätze hinweg.
In Maurice steckt mindestens so viel Zynismus und Sarkasmus wie in einigen anderen berühmt-berüchtigten Scheibenweltfiguren, doch ein durch und durch schlechter Kerl ist er ganz gewiss nicht.
Die Ratten, die mir anfangs arg auf die Nerven gingen, entwickeln sich spätestens nach Einzug in Bad Blintz zu den Helden des Tages und lassen den Leser wunderbar mit ihnen Freud und Leid durchleben.
Alles in allem ist es eines der Bücher, die erst zum Nachdenken anregen, nachdem man über die seichte Hülle hinweggeschaut und seine eigenen Fehler erkannt hat.
Vielleicht geht es ja noch einigen anderen nach Lektüre des Buches so wie mir, vor allem, wenn sie bei einer Spezies, die stiehlt, tötet, Krankheiten verbreitet und verdirbt, was sie nicht gebrauchen kann" auch als erstes an Ratten gedacht haben.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pratchett ist auch Märchenmeister, 6. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Maurice, der Kater: Ein Märchen von der Scheibenwelt (Taschenbuch)
Wer denkt, dass Pratchett wieder einmal den typischen Stil der Scheibenweltromane verlässt, so wie er es in seinen SF-Romanen tat, wird überrascht sein - auch sein sogenanntes Märchen entspricht inhaltlich voll dem Stil seiner Hauptreihe. Und das Ganze in der Blüte seines Schaffens! Mit gewohnt gutem Wortwitz, skurillen Parallelpersonen, die wir aus unserer eigenen Welt kennen, und mit den typischen Wendungen seiner Romane. Ich habe eher wenig von diesem Roman erwartet - und das ist immer gut bei Pratchett. Denn jegliche Erwartung wurde übertroffen. Diesmal gilt sein Ausflug der Deutschen Märchenwelt, so etwa wie "Der gestiefelte Kater" trifft "Hans im Glück" und den "Rattenfänger zu Hameln" - und alle haben irgendein bewusstseinserweiterndes Kraut geraucht. Inhaltlich bietet sich nichts neues - dummer Junge und kluge, eigensinnige Katze treffen fantasy-verdrehte Bürgermeistertochter und besiegen mit Hilfe kluger Ratten die bösen, engstirnigen Einwohner eines Dorfes. Aber wer will schon Neues bei Pratchett? Manche Dinge sind einfach gut so wie sie sind - und so soll es bleiben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rattisch coole Gedankengänge! :-), 6. August 2004
Ich fand selten ein Buch so amüsant zum Lesen wie dieses! Ich kann es uneingeschränkt empfehlen, nicht nur Katzen- bzw. Rattenfreunde werden hieran ihre wahre Freude haben.
Wie Terry Pratchett den Kater Maurice beschreibt lässt jeden, der das Wesen von Katzen nur etwas kennt, schmunzeln aufgrund der Gedanken, die er der Katze so "in den Kopf" legt.
Und die Ratten sind nicht nur aufgrund ihrer aussergewöhnlichen Namen wie "Gekochter Schinken", "Sardinen" oder "Sonnenbraun" eine lustige, entspannende Lesereise wert! Das Buch hat durchaus viele Ansätze, die trotz der heiteren Art zum Nachdenken anregen und direkt philosophische Züge (wie sonst lässt sich erklären, was Maurice für Ratte "Gefährliche Bohnen" auf sich nimmt ;-) )
5 + 1 Zusatzsternchen von mir! :-) Genial!
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Maurice, der Kater: Ein Märchen von der Scheibenwelt
Maurice, der Kater: Ein Märchen von der Scheibenwelt von Terry Pratchett (Taschenbuch - 17. Oktober 2005)
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