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Kundenrezensionen

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am 22. Februar 2001
„Eifersucht ist eine Leidenschaft die mit Eifer sucht, was leiden schafft." Das Sprichwort trifft in diesem neuen Fall von Lynley und Harvers den Nagel auf den Kopf. Die beiden werden nach Schottland geschickt um den Tod einer bekannten Autorin zu klären. Dort wartet auf die beiden eine Überraschung, bei der Theatergruppe, die das neuen Stück der Autorin aufführen sollte, befindet sich auch Lady Helen Clyde, die langjährige Freundin Lynley's. Während Lynley nun mit aller Kraft den Freund Helen's der Tat zu überführen versucht, stößt Harvers auf einige Ungereimtheiten, die erklären, warum ausgerechnet, Inspector Lynley, Lord Asherton, nach Schottland geschickt wurde, und warum man sie nicht mitschicken wollte. Sie stellt fest, daß in diesem Fall einiges sehr mysteriös ist und kommt dabei einer zwanzig Jahre alten Geschichte auf die Spur. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wer der Täter ist, können den Kreis der Verdächtigen aber nicht eingrenzen, weil es immer wieder wiedersprüchliche Aussagen der Beteiligten gibt. Zu allem Überfluß stoßen die beiden auf einen Selbstmord, der gar keiner war, und der auch mit ihrem Fall in Verbindung steht. Doch wer im letztendlich der Täter war und wie sich die Geschichte zu Ende entwickelt, sollte jeder selber lesen. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.
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am 13. August 2007
"Keiner werfe den ersten Stein" ist der 2. Lynley-Havers-Krimi von Elizabeth George.
In einem schottischen Anwesen probt eine Theatergruppe ein neues Stück. Am nächsten Morgen wird die Autorin des Stückes, Joy Sinclair, ermordet aufgefunden.
Inspector Lynley und Barbara Havers werden mit den Ermittlungen betraut. Dieses ist ein brisanter Fall für beide, denn Lynley ermittelt nur zäh, zu sehr scheint er in die Strukturen des adeligen Verdächtigenkreises verstrickt zu sein. Zudem erfährt er noch, dass seine Angebetete Helen Clyde die Nacht neben dem Mordopfer verbracht hat- und das nicht allein, sondern mit dem Regisseur der Truppe. Lynley reagiert menschlich: Eifersüchtig versucht er mit allen Mitteln seinen Nebenbuhler der Tat zu überführen. Doch auch die anderen Anwesenden scheinen ein Mordmotiv gehabt zu haben. Ein Verwirrspiel beginnt...
Die Stärke dieses Krimis liegt weniger in der sehr klassischen Ausgangssituation eines Mordes "in geschlossener Gesellschaft", sondern höchst interessant ist das innere Dilemma Inspector Lynleys, das Elizabeth George in diesem Fall aufzeigt. Geblendet von seiner Liebe zu Helen begeht er nämlich einen verhängnisvollen Ermittlungsfehler und schafft es nur mit Hilfe von Havers, den Fall zu lösen.
Dieses Buch ist die Basis für alle weiteren Lynly-Romane. Der Leser erhält Einblicke und Verständnis für die unterschiedlichsten Beziehungsgeflechte, weniger der Mordopfer und Täter, sondern der emittelnden Personen.
Ein sehr gutes Buch für alle Lynley-Fans, wenigerinteressant für alle, die die Reihe nicht gut kennen.
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am 1. März 2007
Es beginnt wie einem typisch englischen Whodunnit: In einem Schloß, in dem

eine Theatergruppe ihr neues Stück probt, wird die Autorin ermordet. Das

inzwischen bekannte Ermittlerduo Thmoas Lynley und Barbara Havers bekommen

die Aufgabe, den Mord aufzuklären. Diplomatische Vorgehen ist geboten,

denn der Schloßbesitzer enstammt der englischen Adelsschicht.

Noch während die beiden ermitteln, geschieht ein zweiter Mord. Da Lynley

recht früh einen Täter im Visier hat, muß er irgednwann alle anderen

potentiell Verdächtigen gehen lassen. Doch Havers hat ihre eigene Theorie,

sie ist davon überzeugt, daß Lynley voreingenommen ermittelt, indem er den

Adel von den Verdächtigen ausschließt. Sie ermittelt auf eigene Faust und

stellt fest, daß der Fall schon viele Jahre alt ist. Erst, nachdem Licht in

einem fünfzehn Jahre alten Fall gebracht werden kann, können sich Havers

und Lynley zusammenreimen, was geschehen ist.

Ich persönlich fand die Geschichte recht unübersichtlich, da sehr schnell

sehr viele Personen eingeführt werden. Zwar wird deren Charakter

einigermaßen herausgearbeitet, doch die Handlung im Mittelteil ist zu zäh,

um sich das alles merken zu können. Erst auf den letzten 100 Seiten kommt

Spannung auf und die einzelnen Fäden werden zusammengeführt. Dies ist recht

gut gelungen, wirkt aber teilweise zu konstruiert.

Für den Krimi-Fan sicehrlich ein hervoragendes Buch, aber wer mehr auf

Handlung steht, dürfte sich etwas langweilen.
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am 8. März 2008
Man merkt dem Opus die umfangreiche Recherche an; das kann aber nicht verhindern, dass die ganze Geschichte konstruiert wirkt; der Handlungsbogen ist lang und flach, die anfänglichen Konflikte entwickeln sich nicht und werden auf 445 Seiten zerredet. Die beiden offensichtlich falschen Täterspuren sind nicht überzeugend und spätestens 70-80 Seiten vor dem unspannenden Ende weiß man zwangsläufig, wer der Täter ist: er wurde zu sorgsam ignoriert. Die Motive der handelnden Figuren sind oft mehr als fragwürdig und überzogen, konstruiert eben. Darüber legt sich ein ekelhafter Schleier von Prüderie, wenn eheliche Treulosigkeit mehrmals und unwidersprochen als überzeugendes Mordmotiv dargestellt wird. Und das Ende kann nicht blöder sein: eine Frau, die nach 445 Seiten stiller Liebe zu einem Mann ihn dann doch nicht heiraten kann, weil sie sich immer noch nicht selbst gefunden hat. Was hat sie all die ganzen Seiten lang gemacht? Fazit: Endlich durch!
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am 21. Januar 2014
Der zweite Band um Lynley und Havers hat mir noch etwas besser gefallen als der erste Band; ein Grund hierfür ist sicherlich, daß die Zusammenarbeit zwischen den Beiden inzwischen deutlich besser funktioniert. Da zwischen den Handlungszeiträumen des ersten und zweiten Bandes mehrere Monate liegen, bekommt man als Leser leider nicht mit, wie die berufliche Beziehung zwischen den Beiden gewachsen ist.

Der Mordfall erinnerte mich etwas an Agatha Christie: eine Theatergruppe verbringt gemeinsam das Wochenende in einem Hotel, um sich auf das neue Stück vorzubereiten. Als die Autorin des neuen Stücks erstochen in ihrem Zimmer aufgefunden wird, stellt sich während der Ermitlungen raus, daß beinahe alle Anwesenden ein Motiv haben. Die Ermittlungen bringen überraschende Ergebnisse zum Vorschein, mit denen ich nie gerechnet hätte, das Ende hat mich ebenfalls überrascht. Die Autorin hat hier geschickte falsch einige Fährten ausgelegt, von denen man nicht weiß, ob sie für die Ermittlungen relevant sind oder nicht.

Die Zusammenarbeit zwischen Barbary Havers und Thomas Lynley klappt inzwischen recht gut, allerdings sind sie in diesem Fall nicht einer Meinung, was die möglichen Tatverdächtigen angeht. Hinter Lynleys Rücken verfolgt Barbara daher eine weitere vielversprechende Spur. Lynley hat sich dagegen ziemlich schnell auf einen Verdächtigen eingeschossen, leider mehr aus persönlichen Gründen: Rhys Davies-Jones ist Helens neuer Liebhaber, daher läßt ihn seine Eifersucht jegliche Objektivität vergessen.

Die private Situation zwischen Lynley und Helen war mir etwas zu theatralisch und überzogen, aber das ist Geschmackssache.
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am 1. März 2003
Der Tatort liegt diesmal in den schottischen Highlands. Es ist Winter. Eine prominente Londoner Theatergruppe studiert ein neues Stück ein. Bereits am ersten Morgen findet man die junge Autorin Joy Sinclair erdolcht. Ein neuer Fall für Thommy Lynley und Barbara Heavers.
Die Ermittlungen verlaufen zähflüssig. Der Kreis der Verdächtigen ist wohlhabend und entsprechend zurückhaltend was ihre Privatsphäre betrifft. Zudem kann das Team nicht zu hundertprozentiger Leistung auflaufen. Der Zustand von Heavers Mutter, die an Altersdemenz leidet und nur von Barbara und einer Nachbarin betreut wird, verschlechtert sich. Der Sergeant muss eine schmerzhafte Entscheidung treffen. Ein weiteres Handikap ist die Erkenntnis, das Helen, eine Frau die Tommy sehr nahe steht, die Mordnacht im Zimmer neben der Ermordeten mit dem Regisseur des Stückes verbracht hat. Die Summe dieser Ausgangsfaktoren erschweren die Aufklärung des Falles erheblich. Wie im Nebel liegen die Wahrheiten und Zusammenhänge, die gefunden werden müssen. Der Tod einer ortsansässigen Frau, zeitlich bereits etwas zurückliegend und von der ermittelnden Polizei, als Selbstmord zu den Akten gelegt, erweist sich dann als Anfang eines roten Fadens, an dem der Fall sich aufrollen lässt. Nach Darlegung alles Geschehnisse ist der Sachverhalt, einfach, menschlich verständlich und leicht nachvollziehbar. Aber die Autorin hat es gut verstanden, diese einfachen Elemente die zur Tat führten unter menschlichen und gesellschaftlichen Ereignissen zu verstecken, das daraus eine spannende Handlung entstanden ist.
Der dritte Roman von Elizabeth George bereitet dem Kenner dieser Kriminalgeschichten ebenso viel Spannung und Freude wie die beiden vorangegangen. Es lohnt sich also weiter die Fälle von Inspector Lynley zu lesen.
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am 3. September 1999
Elizabeth George hat den Tatort des Verbrechens in einem schottischen Gutshof angesiedelt. Dort trifft im tiefsten Winter eine Auswahl englischer Schauspieler unter der Führung von Lord Stinhurst zusammen, um die Aufführung eines Theaterstücks zu besprechen. Ausgerechnet in der ersten Nacht wird Joy Sinclair, die Autorin des Stücks, grausam ermordet und Inspektor Thomas Lynley von Scotland Yard stellt bald darauf fest, daß fast alle Beteiligten Gründe haben, für ein vorzeitiges Ableben der Autorin zu sorgen. Lynley trifft auf ein Netz von Lügen und Intrigen, von unterschwelligen Ängsten und sexuellem Verlangen, das die Suche nach dem wahren Grund und dem wahren Mörder zu einem wahren Verwirrspiel werden läßt. Zum Glück stehen ihm sein alter Freund und forensischer Experte Simon St. James und seine unermüdliche Assistentin Barbara Havers zur Seite, um ihn auf die richtige Spur zu bringen.
Die Dramatik des Falls und der Morde wird noch von einer inneren Dramatik überschattet, die Thomas Lynley, einer der besten Inspektoren von Scotland Yard und von adeliger Herkunft, an seine beruflichen und privaten Grenzen bringt. Seine große Liebe Lady Helen Clyde ist in den Fall verwickelt und erfüllt von seinen Gefühlen und seinem Verlangen begeht Lynley fast einen verhängnisvollen Fehler ... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 12. Februar 2016
Mir hat dieses Roman sehr gut gefallen. Für mich einer der besten aus der Reihe. Ein mutiges Thema mit sehr viel psychologischen Feinsinn aufbereitet. Mehr Seelendrama als Krimi, aber genau das hat es für mich interessant gemacht. Kann mir aber gut vorstellen, dass sich an diesem Buch die Geister scheiden werden.
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am 27. April 2009
Man nehme ein altes Hotel in Schottland, quartiere dort eine handvoll Mitglieder der Britischen Upperclass ein und lasse Nachts einen Mord geschehen. Schon oft gelesen ..... trotzdem schafft es Frau George daraus einen schönen englischen Krimi zu stricken, bei dem man am Schluss überrascht ist wer der Mörder ist. Für alle Inspector Linley Fans und alle anderen die es noch werden möchten. Mir hat das Buch Spass gemacht, deshalb 4 Sterne.
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am 6. September 2007
Ich muss zugeben, während die ersten beiden Bänder der Reihe zwar interessiert haben (gut, der erste weniger, der zweite mehr), war es bei diesem Band fast gar nicht mehr möglich das Buch aus der Hand zu legen. Und musste ich es tun, so konnte ich es nicht erwarten, endlich weiter zu lesen.

Die Geschichte ist wohl inzwischen bekannt: In einer geschlossen Gesellschaft werden zwei Morde begangen, wobei der zweite absolut sinnlos erscheint und Lynley und Havers werden nach Schottland geschickt um herauszufinden was geschehen ist, bzw. wer der Mörder ist. Dabei taucht ein alter Fall auf, der scheinbar mit dem Mord an der Theaterautorin nichts zu tun hat.

Wenn man es so will, ist an sich die Geschichte nicht unbedingt der Reißer. Denn diese Konstellation hat man schon zu genüge in anderen Romanen oder auch Filmen gelesen/gesehen. Und so sehr hat sich bei mir persönlich die Geschichte auch nicht in meine Gehirnwindungen eingebrannt, wie es bei vielen anderen Büchern eher der Fall war.
Was mich wohl eher fasziniert hat, waren die ganzen persönlichen Beziehungen, die untereinander existieren, die aufgebaut wurden und ausgebaut. Da kann man sagen was man will, George ist schon in diesem Punkt eine Meisterin. Und es stimmt, Charaktere formen letztendlich das Buch.

Auch die weiteren Handlungsstränge, die scheinbar auf dem ersten Blick nichts mit dem Hauptfall zu tun haben, fesselten mich persönlich total und ich wollte immer wissen, wie geht es weiter, was geschieht nun und wie geht es aus.

Was ich hingegen nicht so toll fand, war die emotionale Geschichte zwischen Lynley/Clyde bzw. Lynley/Deborah St. James. War Lynley noch im letzten Band im Geiste permanent bei Deborah St. James, wechselte hier seine Herzensdame zu Helen Clyde. An sich nicht verwunderlich, hätte ich mir aber doch gewünscht, dass George, wo sie doch gerne Beschreibungen einbaut, kurz erklärte wann eben Lynley für Helen mehr empfindet als eben nur Freundschaft. Gut, 15 Monate sind seit dem letzten Band vergangen, trotzdem hätte ich mich gefreut, wenn hier auf die Geschichte mehr geachtet worden wäre. Daher auch der eine Stern Abzug, denn so etwas mag ich persönlich nicht.

Fazit:
Vielleicht ist die Geschichte, wie geschrieben, der Reißer. Zumal ich in diesem Bereich schon viel interessantere Geschichten gelesen habe. Trotzdem wurde es in meinen Augen völlig spannend geschrieben, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Daher kann ich das Buch nur empfehlen, auch wenn vielleicht die Nachfolgebänder besser sind. Und das Buch hat mich neugierig auf das nächste Band gemacht um zu sehen, wie es mit Lynley/Havers sowie Lynley/Clyde weitergeht.
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