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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen55
4,2 von 5 Sternen
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am 13. Januar 2003
Für gewöhnlich muss ich immer irgendetwas anderes zwischen zwei Pratchettbüchern lesen, um mich wieder richtig über die geistreichen Pointen und Diskussionen, die verrückten und doch so weltähnlichen Charaktere zu freuen, aber the Truth blieb einfach unwiderstehlich.
Oberflächlich gesehen portraitiert T. Pratchett den Informations- und Prestigewahn, beginnend mit einem Gerücht, dann der Buchdruckkunst und letztendlich dem Wahn des Wettbewerbs, bei dem jegliche Wahrheit und Information in den Hintergrund rückt. Geschrieben ist wahr?
Ich habe ein bisschen das Gefühl, als ob die Scheibenweltbücher von mal zu mal tiefsinniger und lehrender (aber nicht belehrend!) werden. Pratchetts typische Handlungsstränge einer Kraft, die irgendwie außer Kontrolle gerät, schlägt sich auch hier wieder durch (der Wettbewerb nimmt seinen ganz eigenen Lauf und die Wahrheit gerät etwas außer Kontrolle), diesmal finde ich jedoch, dass man ihn fast direkt auf unsere Welt übertragen kann - witzig, aber sehr zum Denken anregend.
Dies alles ist in eine bunte Geschichte mit der genialen Kreativität des Autors verwoben - der Vampir der schwarzen Schleife, der den Blitzapperat erfindet (ehm...); der Zwerg, der Blei in Gold... aber schauen Sie selbst!
Ein unglaublicher Lesespaß!
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am 27. August 2001
Das Buch versetzt schon in Erstaunen. Wer nur den bekannten Humor und etwas Unterhaltung erwartet hatte, wird hier überrascht werden. Sicher hat er in Büchern wie z.B. "Fliegende Fetzen" und "Einfach Göttlich" bereits sehr ernste Themen gewählt, aber hier geht es nicht nur um einige Stunden Lesespaß. "Der Fünfte Elefant" deutete es bereits an und "Die Volle Wahrheit" führt das weiter. Es geht in diesen Romanen um Wissenschaft und Fortschritt (und der sich von diesen beiden Dingen ergebenden Macht über die Menschen). Mumm (und mir scheint zwischen den Zeilen selbst Vetinari) scheinen Schwierigkeiten zu bekommen, mit der Zeit zu gehen. In gewisser Weise kann man die wahre Romanfigur dieser Geschichte eher die Stadt Ankh-Morpork selber nennen, mit all dem, was ihr und in ihr widerfährt. Der neue Pratchett gefällt mir sehr, denn er regt zum Nachdenken an, wie Entwicklungen sich verselbständigen können, bis hin dazu, daß sie zu Gefährdungen werden. Allzu komisch ist er vielleicht nicht mehr, aber in gewisser Weise hilft er, sich plastisch zu Bewußtsein zu führen, was in unserer Welt ebenfalls abläuft. Tja - Wer eine feste Meinung über ihn durch seine früheren Bücher bekommen hatte, sollte ihn vielleicht noch einmal überdenken. Vielleicht ist sie den aktuellen Veränderungen der letzten Zeit nicht angepaßt.
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am 4. September 2001
Terrys Schreibstiel hat sich in den letzten Jahren gewandelt und so ist auch dieses Buch nicht mit dem schreienden Humor der ersten Scheibenwelt-Romane ausgestattet sondern kommt im Grundton ruhiger daher. Geblieben ist allerdings Terrys einzigartige Weise zur Beobachtung der Menschen. Auch in diesem Buch setzt er die Alltagserfahrungen gekommt in die mittelalterliche Umgebung der Scheibenwelt. Und so dreht es sich in diesem Buch um Pressefreiheit und wiederum um Rassismus, alles gekonnt in eine aberwitzige Polit-Affaire verpackt.
Schade, dass auch Pratchett inzwischen dazu übergegangen ist, die Taschenbuch-Ausgabe seiner Werke erst lange nach den gebundenen (teureren) Ausgaben in den HAndel zu bringen. Wahrscheinlich verkaufen sich seine Geschichten inzwischen zu gut. Besonders traurig ist das fuer die Fans erster Stunde
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am 16. Dezember 2001
Terry Pratchett ist wieder ein Geniestreich gelungen. Nach dem Kino (Voll im Bilde) hält nun die Presse in Form der "Times" einzug in Ankh-Morpork. Der Herausgeber der Zeitung, der junge William de Worde, fühlt sich der Wahrheit und dem Öffentlichen Interesse verpflichtet, merkt aber schnell, dass
1. die Leute alles glauben, was in der Zeitung steht und
2. das Öffentliche Interesse nicht mit dem übereinstimmt, was díe Öffentlichkeit interessiert.
Ohne jedoch seine Ideale zu verlieren, lernt er dann auch bald, die Macht der Presse einzusetzen. Turbulent wird es, als die Times Konkurrenz bekommt und William einer Intrige auf die Spur kommt, in deren Folge es plötzlich zwei Killer der "Neuen Firma" mit den beziehungsreichen Namen Nadel und Tulpe auf ihn abgesehen haben...
Insgesamt eins der besten Bücher von Terry Pratchett. Mit seinem typischen Humor nimmt er die "freie" Presse aufs Korn und zeigt deren Hintergründe und Mechanismen auf. Aber auch der unkritische, politikmüde Zeitungsleser kriegt sein Fett weg. Nebenbei gibt es Anklänge an die Mafia-Krimis.
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am 29. Juli 2004
Die beste Metapher auf unsere Gesellschaft von TP,die ich bisher von ihm gelesen habe.Ein Vampir,der in Abstinenz lebt und zur Selbsthilfegruppe geht;ein Anwalt,der natürlich ein Zombie ist;schwere Jungs,von denen einer alles schnupft,was weiss ist.Die Hauptfigur glaubt an die volle Wahrheit und daran,dass sie jeder wissen muss.Als Reporter stösst er da natürlich auf Widerstand,in Form der Wache und Hauptmann Mumm,der hier allerdings nur eine Nebenrolle spielt.Hinzu kommt die Konkurrenz,die es allerdings mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.
Wollen die Menschen (und Trolle,Zwerge etc.) die Wahrheit wirklich wissen?
Für TP's Verhältnisse ein fast schon ernster Roman (insofern das überhaupt möglich ist).Die Lachmuskeln werden nicht so beansprucht,wie man es als Fan sonst gewohnt ist,weswegen hier auch nur 4 Sterne erscheinen.Trotzdem eine absolute Empfehlung,auch für Leser,die bisher noch nicht zur Scheibenwelt gefunden haben.
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In Ank-Morpork kommt es zu einer kleinen Revolution: Die erste Zeitung der Stadt kommt auf dem Markt. Doch diese Zeitung verbreitet Altigkeiten, da die Leute nur das lesen wollen, was sie eigentlich schon wissen.

William de Worde bemüht sich also mit Hilfe der Zwerge, die die Druckerpresse erfunden haben, Sacharissa, die hervorragend im Überschriftenausdenken ist, und dem Vampir Otto, der bei jedem seiner Fotos zu Staub zerfällt, die Wahrheit in Ank-Morpork zu verbreiten.

Als dann Lord Ventinari eines Verbrechens bezichtigt wird und die Graveursgilde die scheibenweltische Version der Bild-Zeitung auf dem Markt bringen, ist das Chaos perfekt.

Terry Pratchett zeigt humorvoll und mit viel Wortwitz, wie schwer es die Pressefreiheit und die Wahrheit haben, wenn doch ausgedachte Geschichten viel interessanter sind.

Dieses Buch ist wirklich sehr gut gelungen und einfach jedem Scheibenwelt-Fan zu empfehlen.
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am 9. August 2008
Wie das so läuft, wenn jemand in Ankh-Morpork auf die Idee kommt, den Einwohnern gedruckte Nachrichten zu verkaufen? Nun, ziemlich genau so, wie das auch in unserer Welt passiert ist, damals, vor plus/minus 200 Jahren. William de Worde (!), erfolgloser Sohn einer alten Adelsfamilie, entdeckt, dass die Zwerge eine Druckerpresse erfunden haben. Damit lassen sich Nachrichten schnell an alle möglichen ganz normalen Menschen verbreiten - das hat es in der Stadt noch nie gegeben. Aber womit füttert man diese Druckerpresse jeden Tag? Was könnte die Menschen der Stadt wirklich interessieren? Vielleicht ein nackter Mann, der das Treffen des Kuchenbackkränzchens sprengt? Ein spektakulärer Verkehrsunfall? Gemüse in der Form eines männlichen ... najaSiewissenschon ... ? Oder vielleicht doch die Frage, ob der Patrizier der Stadt, Lord Vetinari, wirklich seinen ersten Sekretär spontan tätlich angegriffen hat und seitdem verschwunden ist?

William spürt einen unwiderstehlichen Drang, den Fall investigativ aufzurollen. Dabei kommt er natürlich Kommandeur Mumm in die Quere, der ebenfalls ermittelt, wenn auch zu seinem großen Missfallen nicht so erfolgreich wie William .... der seinerseits umso schockierter ist, als er merkt, dass viele Leute lieber von absurden Monstergeburten in Nachbarländern und UFO-Entführungen in der Zeitung lesen als Die Volle Wahrheit ....

Fazit: Schön erzählte Verschwörungs- und Kriminalgeschichte aus Ankh-Morpork, bei dem die Wache eine nette Nebenrolle spielt. Die ewige Journalistenfrage: Mit was kriege ich die Zeitung voll, wenn in der Stadt eigentlich nichts passiert, und wie unterhalte ich meine Leser, ohne sie zu verblöden? liefert einen unterhaltsamen Plot. Und dass William am Ende als Journalist seinen eigenen Weg findet, um mit der alten, schlechten Welt der Väter abzurechnen, ist auch ziemlich nahe an der Wirklichkeit des Berufs ....
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am 24. September 2001
Moinsen, also, dies ist meine erste Rezension, und zwar deswegen, weil ich die Durchschnittswertung dieses Buches heben möchte. Für alle Kritiker, die sich beschweren, dass sich die Geschichte auf die ach so bekannten Fakten von Gutenhügel (!) bis Springerverlag bezieht und nach deren Meinung "Einfach göttlich" ja viel besser ist: Wem es noch nicht aufgefallen ist: Pratchett hat, glaube ich, Paralellitäten mit der unseren Welt nicht ganz unbeabsichtigt erzeugt. Und Begriffe wie Inquisition und Religionsfanatismus sind von dem Autor bestimmt nicht selber erdacht worden... Um auf den Punkt zu kommen: Das Buch hat keine schlechtere Wertung als 5 Sterne verdient und wer sich dennoch beschwert, wird in bzw. auf den Ankh geschmissen. Lest es selbst und begreift, warum kein Auge trocken bleiben oder blutiges Hundefutterstück sicher sein kann, wenn Otto auf den Auslöser drückt.
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am 12. Juli 2001
Im neuen Buch nimmt Terry Pratchett das Zeitungs-Genre aufs Korn. Der Protagonist William de Worde verdient sich sein Geld mit der Herausgabe eines monatlichen Briefes mit Neuigkeiten, der an die Monarchen der Scheibenwelt verschickt wird. Da es (noch) keinen Buchdruck gibt, wird der Brief von der Gilde der Graveure vervielfältigt.
Als William in der Geschichte Unterstützung durch einen Zwerg bekommt, welcher eine Buchdruckmaschine gebaut hat, kann er eine kleine "Zeitung" herausgeben und die Bürger der Stadt damit beglücken. William arbeitet ab nun nicht mehr allein, sondern hat mit Kolporteuren, einem Fotografen und Drucker ein kleines Unternehmen. Dann wird es turbulent: William zieht sich den Unmut der nun arbeitslosen Graveure zu und die Bewohner von Ankh-Morpok reagieren unterschiedlich auf Williams Ansichten die er zu Papier gibt. Obwohl die Zeitung grottenschlecht ist, ist William ein aufrichtiger Kerl, der versucht der Wahrheit zu dienen.
In einer Parallelhandlung versuchen zwei Verschwörer den Patrizier durch einen Doppelgänger zu ersetzen, wobei sie sich herrlich tollpatschig anstellen.
Insgesamt ist das Werk wieder einmal eine interessante Anspielung auf unsere Gegenwartswelt, in der es Terry Pratchett einmal mehr gelingt mittels Humor die Leser zum Denken anzuregen.
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am 13. September 2009
Terry Pratchett, der Meister des satirischen Wortwitzes, hat in diesem Scheibenwelt-Roman zwei Themen geschickt miteinander verwoben. Die Machtspiele der sogenannten Einflussreichen und die Probleme der Presse im Spannungsfeld zwischen Nachrichten und Unterhaltung. Aus diesem trockenen Material hat er ein Feuerwerk an witzig-bösen Anmerkungen über die Skrupelosigkeit und Leichtgläubigkeit der Menschen gemacht. Scheibenwelt-Fans kommen natürlich auch voll auf ihre Kosten, wenn sprechende Hunde, koksende Killer und niesende Werwölfe von einem scheinbar vertrottelten adeligen Journalisten, einem blutabstinenten Vampir als Fotografen, der mit dunklem Licht experimentiert und dabei jedes mal zu Staub zerfällt und druckenden Zwergen zum Wahnsinn, äh, zur Wahrheit getrieben werden. Sagenhaft gut!
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