Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

2,6 von 5 Sternen7
2,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Zuerst war es eigenartig einen Krimi zu lesen, in dem die die Hauptfigur eine weibliche Detektivin ist. Gerade wenn die Story mehr in den "Hard Boiled" - Bereich abdriftet. Geholfen hat mir die Erzähl weise in erster Person und der angenehme Schreibstil. V.I.Warshawski kann es recht gut mit ihren männlichen Gegenparts in Sachen Ermittlung, kaltschnäuzigkeit und Draufgängertum aufnehmen. Trotzdem (und das hat mich fasziniert), bleibt da immer noch eine Menge Weiblichkeit. Manchmal ist es fast schon verwirrend, wenn Sie im selben Atemzug über Verbrechen, Waffen oder Ähnliches Spricht um dann in Modefloskeln ab zu tauchen (für männliche Leser, völlig neue Terrains!). Der Fall an Sich, rollt sich nur sehr langsam auf und durch einen recht großen Personenkreis herrscht auch leichte Konfusion. Aber je weiter man liest, desto mehr zeigen sich die kleinen Details an die Fr.Paretzky gedacht hat und in der Art, wie Sie Diese dem Leser offenbart, wird man stärker in die Story eingebunden. Etwas traurig stimmt mich, dass Vickis Gegner aus der "Männerwelt" alle etwas sehr verweichlicht sind und somit fehlen eigentlich "echte" Gegner und der Showdown wirkt übertrieben.
Für ein Erstlingswerk aber trotzdem bemerkenswert und auch mehr als vorstellbar, das das amerikanische Versicherungswesen kaum mit dem Deutschen zu vergleichen ist!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. September 2003
Der 1. Band der V.I.Warshawski-Reihe. Wer die Krimis von Sue Grafton, Jan Burke oder Linda Barnes mag, wird sicherlich auch von dieser Serienheldin begeistert sein. Auch Vic Warshawski gehört zu den Detektivinnen, die sich nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen lassen, notfalls auch mal handgreiflich werden, einiges einstecken müssen, viel Verstand genauso wie viel Gefühl einsetzen und einen ziemlichen Dickschädel haben, wenn sie sich erst einmal etwas vorgenommen haben.
Von Anfang an kommt Spannung auf. Wer ist der mysteriöse Auftraggeber, für den Vic eine junge Frau ausfindig machen soll? Schnell wird klar, dass er nicht der war, für den er sich ausgegeben hat. In dem Krimi ist sehr viel Tempo drin. Es bleibt spannend bis zum Showdown am Schluss. Auch wenn vielleicht ein bisschen an den Haaren herbeigezogen, ist die Story doch in sich logisch und gut nachvollziehbar. Zum Lesevergnügen trägt schließlich eine gute Portion Humor und Selbstironie der Hauptfigur bei. Ein rasanter und spritziger Krimi.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. März 2008
Der Roman handelt von V.I.Warshawski! Sie ist attraktiv und hat ein bewegtes Leben hinter sich. Sie prügelt sich mit Männern, kann sich durchsetzen, hat Verbindungen zu wichtigen Leuten, verträgt einen Schluck und macht die Nacht schon mal durch. Sie steht im Leben wie eine deutsche Eiche. Eine Frau wie ein Kerl, megacool, dabei gutaussehend und stets stilvoll gekleidet, worauf sie ständig achtet. Sie lebt draußen in der harten Männerwelt. Zu Hause ist alles unorganisiert und ungepflegt. Ordnung, sicherheit und Sauberkeit ist nicht ihre Welt. Sie ist ein Draufgängertyp. Eine, die weiß was Sie will, schnelle Entscheidungen trifft, weder an Geld noch an langfristigen Lebensplänen hängt.

V.I.Warshawski erzählt in der Ich-Form und läßt uns teilhaben an einem von vielen Fällen ihres Jobs als Privatdetektivin. Der Fall ist jedoch eher unbedeutend und irgendwie muß sie sich geirrt haben, denn so wie der Fall erzählt wird, kann er sich nicht zugetragen haben. Aber von Wirtschaftskriminalität versteht diese Superfrau eben leider nicht viel.
Macht aber nichts, allein für die Selbstdarstellung von V.I.Warshawski, die ich gerne persönlich kennenlernen würde, vergebe ich drei Sterne.
22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Dezember 2004
Ich habe mir die deutsche Übersetzung (Goldmann, Taschenbuchausgabe 2003) zu Gemüte geführt und ich muss sagen, dass ich schwer enttäuscht bin. Auf der Buchrückseite schlägt die Frankfurter Rundschau die Werbetrommel und kommt dabei zum für mich absolut schleierhaften Urteil: „Ein vielschichtig konzipierter Roman, in dem alles stimmt: Timing, Tempo, Plot, Dialoge und Charaktere." Der Plot ist nicht schlecht, da kann ich mich einverstanden erklären. Der Rest ist schlicht und einfach Lobhudelei. Die Charaktere sind flach und unglaubwürdig. Sowohl Dialoge als auch Timing und Tempo liegen immer einen bis zwei Ticks neben dem gerade noch erträglichen.
Mein Urteil: Die Autorin ist in diesem frühen Krimi offensichtlich noch nicht auf der Höhe ihres Fachs. Auf jeden Fall hat mich V.I.Warshawski in ihren späteren Fällen um einiges mehr überzeugt.
Möglicherweise liegt das Problem aber auch bei der Übersetzerin Uta Münch. Man müsste mal das Original „Indemnity Only" gegenlesen, aber damit werde ich meine Zeit nicht auch noch vertrödeln, das ist mir schlicht zu blöd.
Daran, dass deutsche Übersetzer/Innen von Waffen keine, aber auch nicht die geringste Ahnung haben, hat man sich ja langsam gewöhnt. Dass aber „Holster" mit tödlicher Präzision und unbeirrt, trotz aller Hinweise, immer noch und immer wieder mit „Halfter" übersetzt wird, geht mir fürchterlich auf den Geist. Die Leute sollten sich besser an Pferdezeitschriften halten.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. September 2006
Privatdetektivin Vic Warshawski staunt nicht schlecht, als sich seit langem einmal wieder ein interessanter Fall anzubahnen scheint. Am späten Abend sucht sie ein geheimnisvoller Kunde auf, der sich als stadtbekannter Bankmogul John Tayer ausgibt und Vic darum bittet, seinen verschwundenen Sohn wieder zu finden. Als Belohnung winke ein ordentliches Sümmchen Geld.

Doch als Vic der Sache nachgeht, merkt sie sehr bald, dass an diesem anfänglich harmlos erscheinenden Fall etwas nicht stimmt: denn den verschwundenen Sohn findet sie einige Zeit später tot in seiner Wohnung, niedergestreckt mit einem Kopfschuss. John Tayer selbst hatte sie gar nicht aufgesucht – sondern der Vater der Freundin von Johns Sohn, Mr. Mc Graw, dessen Tochter Anita nach dem Tod ihres Freundes wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint.

Während Vic ermittelt, stößt sie immer weiter in die Geflechte einer gefährlichen Verbindung hinein, sogar die Mafia hat Interesse daran, dass der Fall nicht an die Öffentlichkeit gerät. Schon bald muss sich Vic vor Angreifern schützen und dann gibt es auch noch eine zweite Leiche...

Aus dem interessant klingenden Stoff hätte man einen gut konstruierten, raffinierten und packenden Thriller machen können, die Ansätze dazu sind jedenfalls gegeben. Doch nur allzu oft hängt die Handlung in der Luft, lange Gespräche und allzu klischeehafte Abschnitte trüben den Lesespaß – genauso wie die scheinbar nicht existierende Verletzlichkeit des Hauptcharakters, den Vic Warshawski steckt jeden Schlag ein, weiß auf alles eine Antwort, steckt nie wirklich in der Klemme und kann sich sonst gegen alles behaupten. Eine wirkliche Romanfigur also, die mit dem Leser stets auf Abstand bleibt. Und die anderen Rollen, denen Vic begegnet, scheinen aus den 08/15-Schubladen des Krimi-Rezeptbuches entsprungen zu sein – der mürrische Kommissar, die verzweifelte Tochter, der fiese Mafiaboss...

Der bisher schwächste Band der stern Krimireihe, kann man lesen, muss man aber nicht.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. September 2006
Das Buch „Schadensersatz“ von Sara Paretsky ist in mehrfacher Hinsicht eine Enttäuschung. Zunächst ist die Kriminalstory nicht sonderlich spannend erzählt. Oft habe ich mich gefragt „Lese ich tatsächlichen einen Krimi?“. Die Charaktere in dem Buch, vor allem auf Verbrecherseite, sind wenig herausgearbeitet und laden den Leser nicht ein, sich mit der Geschichte näher auseinanderzusetzen.

Außerdem ist das Buch gespickt mit Sätzen, die in der Story überhaupt nichts zu suchen haben. Diese Sätze würden eher in ein Tagebuch einer 10-jährigen passen. Kostprobe: „Lotty sah mir schweigend zu, als ich die Smith & Wesson durchlud und im Schulterhalfter verstaute. Ich trug gut geschnittene Jeans und eine Blousonjacke über einem Strickhemd mit Rippenmuster.“ Der erste Satz passt in die Story, aber dann kommt so was.

Was den Stern dazu bewogen hat, dieses Buch in seine ansonsten sehr gute Krimireihe aufzunehmen, bleibt mir schleierhaft.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Februar 2009
Gewöhnlicher Krimi ohne herausragendem Spannungsbogen. Überraschungen sind hier fehl am Platz. Mit höheren Erwartungen ging ich ans Werk, weil dieser Titel in der Krimi 'Stern'-Bibliothek seinen Platz hat. Aber Geschmäcker sind halt verschieden. Ich musste mich bin ans Ende des Buches quälen. So stelle ich mir entspanntes Lesen nicht vor.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden