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128 von 130 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sowohl vor als auch nach dem Australienurlaub gut
Bill Brysons Australienbuch verbindet mehrere gute Eigenschaften miteinander. Zunächst einmal ist es so irrsinnig komisch geschrieben, dass man es nicht in der Öffentlichkeit lesen sollte. Man wird unweigerlich für schwachsinnig gehalten, wenn man dauernd kichert. Der Autor pflegt einen recht trockenen Humor und ist nicht nur in der Lage, über sich...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2002 von basssopran

versus
15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach 11 Monaten Australien doch nicht ganz tauglich!
Muss leider meinen Vorredner widersprechen. Bin 11 Monate lang durch Australien gereist und habe zur Vorbereitung natürlich die Bibel vom Bryson gelesen. Leider fand ich es im Vergleich zu anderen Brysonbüchern nicht ganz so einfach zu lesen. An manchen Stellen muss man sich ein bisschen durchquälen und der Humor zieht sich auch nicht ganz durch alle Seiten...
Am 11. Dezember 2004 veröffentlicht


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128 von 130 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sowohl vor als auch nach dem Australienurlaub gut, 23. Dezember 2002
Von 
basssopran - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer (Taschenbuch)
Bill Brysons Australienbuch verbindet mehrere gute Eigenschaften miteinander. Zunächst einmal ist es so irrsinnig komisch geschrieben, dass man es nicht in der Öffentlichkeit lesen sollte. Man wird unweigerlich für schwachsinnig gehalten, wenn man dauernd kichert. Der Autor pflegt einen recht trockenen Humor und ist nicht nur in der Lage, über sich selbst zu lachen, sondern sich in den abstrusesten Situationen plakativ als Lachnummer darzustellen. Man lese nur einmal seine Selbstbeschreibung als Schlafender.
Der nächste Vorteil ist, dass der Autor jede Menge Hintergrundinformationen zu Geschichte, Bevölkerung, Flora und Fauna liefert, an die man selbst nur durch mühsame Recherche käme. Ob er seine Informationen immer so erschöpfend wiedergibt, wie man vielleicht möchte, sei dahingestellt. Es ist allerdings auch die Frage, ob das die Aufgabe einer solchen Reisebeschreibung sein kann. Das Buch ist prall gefüllt mit Anekdoten mehr oder weniger witzigen Charakters; teilweise sind sie auch ganz schön gruselig. Selbst zweimal in Australien gewesen, wurde mir ziemlich klar, wie teilweise sträflich leichtsinnig ich manchmal war und wie gerne mich so manches Lebewesen gern zum Frühstück probiert hätte. Es stehen überall Warntafeln rum, aber weder im Rheinland noch in der niederrheinischen Tiefebene wird einem die Angst vor Krokodilen, Haien, Schlangen, giftigen Fischen und Quallen etc. anerzogen.
Der dritte Vorteil des Buches ist, dass ein großer Teil Australiens bereist wird, aber nicht unbedingt auf die meistbesuchten Touristenziele eingegangen wird. Natürlich erfährt man etwas über Sydney und sein Opernhaus, das Great Barrier Reef und Ayers Rock, aber eben auch über viele unbekanntere Gegenden. Gleichzeitig beschreibt der Autor die Landschaften so bildhaft und plastisch, dass man die Hitze spürt, die Sonne blendet, die March Flies summen und das Four X beim Öffnen leise zischt. Man sieht die Szenerie so deutlich vor sich, dass einem Tränen des Fernwehs in die Augen steigen können. Und vor dem Urlaub, ohne das Land zu kennen, eine gute, kompakte Basisinformation. Tolles Buch!
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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der etwas andere Reisebericht, 17. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer (Taschenbuch)
Bill Brysons humorvoller Reisebericht von seinen Streifzügen durch Australien bringt garantiert nicht nur Australienreisende zum lachen, sondern auch jeden anderen Leser, der sich ein wenig für andere Länder und das Reisen an sich begeistern kann. Ob seine kläglichen Surfversuche auf dem Bodyboard an Sydney's Bondi Beach, eine Fußwanderung durch die weitläufige Hauptstadt Canberra, die Entdeckung eines Kloakentieres, die ständig lauernden Gefahren in Form von giftigen Spinnen, Schlangen und Quallen, Haien und Krokodilen oder nicht zuletzt zahlreiche Fakten zur noch jungen Geschichte des Landes, seiner Entdeckung und Eroberung sowie die Eigenheiten seiner Bewohner - all das beschreibt und kommentiert Bryson anschaulich mit seinem ironischen-lässigen Humor. Doch sieht er dabei nicht etwa nur durch eine rosarote Brille, sondern spricht auch ernsthafte Themen an, wie etwa den rassistischen Umgang mit den Aboriginies, die fehlgeschlagene Integration und Anerkennung ihres Volkes und das diesbezügliche Scheitern der australischen Gesellschaft - also auch down under nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. An einigen Stellen allerdings muß man sich über einige seiner Verhaltensweisen doch wundern: Warum z.B. bucht er sich meistens ein Hotelzimmer im voraus, nur ausgerechnet am Uluru (Ayer's Rock) nicht? Und warum hat er, als am Uluru kein Hotelzimmer mehr zu haben war, nicht den Campingplatz oder weiter entferntere Unterkünfte in Erwägung gezogen?? Dennoch: auf jeden Fall ein Buch, das unbedingt mit ins Reisegepäck sollte!
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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was frühstücken Kängurus?, 4. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer (Taschenbuch)
Genau diese Frage wird im Buch nicht beantwortet, aber sonst alle möglichen und unmöglichen Fragen, die einem über Australien in den Sinn kommen. Wer macht bloß immer diese unmöglichen Titelübersetzungen?
Bill Bryson war überall dort, wo jeder, der von Australien träumt (und tun wir das nicht alle?, immer schon mal hinwollte, in Sydney, am Barierre Riff, am Ayers Rock, aber auch in Ecken, von denen man bislang nie gehört hatte. So durfte ich auch erstmals erfahren, was Stromatoliten sind und wie lange es sie schon gibt (verteufelt lange!). Man lernt viel über Entdecker und Pioniere, über verschollene Premierminister und andere skurrile Gestalten. Vor allem aber bekommt man bestätigt, was aus manchem Fernsehbeitrag bekannt war: In Australien leben die gefährlichsten Tiere der Welt; selbst eine unscheinbare kleine Schnecke, die man vom Strand aufsammelt, kann einen ganz schön ärgern. Ob Bryson wirklich ein Schnabeltier über den Weg gelaufen ist, lasse ich mal dahin gestellt - auch, ob er hie und da nicht zu sehr ein Aussie-Klischee bedient, um seine amerikanische Leserschaft nicht zu sehr zu desillusionieren.
Ein sehr unterhaltsames, aber auch bildendes Buch. Gerade wenn man wie ich in absehbarer Zeit nicht nach Australien kommt, ist es eine bereichernde Lektüre. Sach- und ortskundig geschrieben und voller Details.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Billiger Urlaub, 29. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer (Taschenbuch)
Vor einigen Jahren hatte ich die Gelegenheit, Australien zu besuchen. Jetzt bekam ich das Buch geschenkt und dank Bill Bryson lernte ich es neu kennen. Ich bin fasziniert von den Informationen, die Bryson geschickt mit vielen Anekdoten von seiner Reise verbindet. Ich fühlte mich an seiner Seite und konnte mir aufgrund seiner Art zu schreiben, ein genaues Bild von den Erlebnissen und Anekdoten machen, die er schreibt. Ich konnte die Hitze im Outback genauso spüren wie seine Erlebnisse in den Städten und die Begegnungen mit den Menschen in Australien. Beim Lesen des Buches konnte ich eine sehr günstige Reise durch das wohl aufregendste Land dieser Erde machen. Jeder, der einmal in Australien war, kann sicherlich nachempfinden was ich schreibe. Dieses Buch hat es noch verstärkt.
Bedauerlich fand ich jedoch, daß Bryson keine Angaben über die Länge seiner Reise macht.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bill Bryson ist auch Down Under Spitze!, 9. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer (Taschenbuch)
Bill Bryson liefert mit seinem neuen Buch wieder ein tolles Stück Reiseliteratur. Ich war noch nie in Australien und werde leider auch so bald nicht nach Australien kommen. "Frühstück mit Kängerus" ist dennoch für mich ein sehr interessantes und kurzweiliges Buch. Für Australienreisende wird es natürlich noch besser sein. Bryson ist einer der wenigen Schriftsteller, die Humor sehr gut mit Information verbinden können. Und mit Humor meine ich, dass das Buch wirklich witzig ist und man laufend beim Lesen zum Schmunzeln kommt.
Sein Buch gibt nicht nur einen Abriß über die australische Landschaft, sondern auch einen intensiven Blick auf die Städte, auf die Geschichte Australiens und, was für mich am interessantesten war, auf die australischen Befindlichkeiten, d. h. was es bedeutet, in diesem sonnenverbrannten Eck der Welt zu leben.
Den Untertitel "Australische Abenteuer" sollte man aber nicht zu ernst nehmen: Bryson ist bekennender Warmduscher und lehnt Extremtouren eher ab (wie er es trotzdem mal versucht, kann man in "Picknick mit Bären" nachlesen) und ist immer dort in der Nähe, wo ein kaltes Bier wartet (ein sympathischer Zug).
Ich bin auf jeden Fall gespannt, welches Land als nächstes das Vergnügen hat, von Bryson bereist und beschrieben zu werden.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Land der Glücksspieler und gemütlichen Autofahrten..., 18. März 2004
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer (Taschenbuch)
Bill hat es wieder einmal geschafft - das vorliegende Buch quillt fast über vor'(schwarzem) Humor und ernsten Fakten... - die Mischung ist gelungen, einfach großartig.
Sie werden sich lachend, was sage ich - sie werden sich gröhlend kringeln, ihre Lachmuskeln trainieren, wenn Ihnen Bill Bryson erklärt wie es tatsächlich um Australien bestellt ist....
Die ehemalige Gefangenenkolonie deren Zuwanderung von Sträflingen nur durch den sich ausbreitenden Goldrausch in Australien gestoppt wurde - sollte es doch schließlich eine Strafe, keine Chance auf Reichtum sein, wenn man nach Australien geschickt wurde....
Mit dem Ursprung Australiens scheinen die sonst liebenswerten Bewohner so ihre Problemchen zu haben - scheuen Sie doch jede Anspielung auf die ersten Einwanderer und deren unfreiwilligen Gründe zur Besitznahme des Landes... - sie sollten jedoch stolz sein auf das was die deportierten, weil im Königreich unerwünschten, Vorfahren geleistet haben um dieses Land vorwärts zu bringen.
Bei diesem Stolz und Patriotismus auf die Vorfahren aber nicht vergessen dass auch der australische, bzw. britische Eroberungsdrang Opfer forderte, Opfer unter den Ureinwohnern Australiens. Teilweise Mordopfer, nicht nur durch eingeschleppte Krankheiten wurde getötet! Ureinwohner wurden, von der Obrigkeit gedultet, oftmals Opfer unmenschlichster Übergriffe - Bill findet hierfür passende Worte und Beispiele! Bei allem Humor ist er auch in der Lage ernsthaft zu berichten - hat ein sehr gutes Auge für Details und das notwendige Geschick die Passagen aufeinander abzustimmen....
Bill Bryson beschreibt ein Land in dem die zweifellos großartigsten Naturschauspiele kaum zu genießen sind.
Ginge es nach ihm, man würde in ständiger Todesgefahr dem nächsten Sonnenaufgang, oder Sonnenuntergang entgegenfiebern - der Sonne zuschauen wie Sie am Horizont versinkt - aber am besten aus einer Käseglocke heraus - denn sicher ist sicher!
Er verpackt jedoch jede seiner panischen Beschreibungen und Anspielungen auf die sicherlich gefährlichen "Tierchen" so humorvoll, dass man in Australien im Angesicht des drohenden Spinnengifttodes sicherlich lachend sterben würde - in Erinnerung an dieses großartige Buch mit einem von Lachkrämpfen verzerrten Gesicht auf die andere Seite ginge....
Was habe ich gelacht als er sich als natürliches Feindbild jeder auf der Erde lebenden Hunderasse geoutet hat - die Beschreibung der Verfolgungsjagd durch diesen innerstädtischen Park....
Wegen dieser Art, über mir ferne Länder, zu schreiben - Natur und Menschen zu beschreiben verehre ich diesen wohl weltbesten Reiseschriftsteller!
Wie gerne hätte man an seiner Seite bei einer gemütlichen Autofahrt die unendlich erscheinenden Weiten dieses Landes erfahren, ihm zugeschaut wie er locker mit einem Finger am Lenkrad die endlosen Straßen entlangfuhr - dem nächsten Abenteuer entgegen, mit offenen Augen und Ohren für seine seitenfüllenden Geschichten über Land und Leute...
Ein Land das vieles zu bieten hat - von der weltweit höchsten Dichte an Glücksspielautomaten über Fleischtombolas bis hin zu den gefährlichsten Tierchen unseres Planeten... beschrieben von Bill Bryson - einzigartiger Schreibstil...
Kritik ist jedoch in einem Punkt angebracht - gerne hätte ich eine Landkarte von Australien im Buch gehabt, damit man die einzelnen Stationen auch ohne Atlas zur Seite hätte "verfolgen" können.... Das war im Buch "Picknick mit Bären" - welches hier auch wärmsten empfohlen sei besser gelöst...
Trotzdem - folgen Sie Bill nach Down Under - und mit dem sicheren Abstand des Buches werden Sie alle Gefahren überleben!
KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN....
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes Buch!, 6. November 2001
Von Ein Kunde
Ich habe das Buch geradezu verschlungen! Der Autor versteht es, einem Australien so näher zu bringen, dass man auf der Stelle in einem Flieger nach Down Under sitzen möchte. Und witzig geschrieben, wenn auch an manchen (wenigen) Stellen tatsächlich ein wenig zäh, ist es auch. All in allem ein Buch, dass ich gerne nochmal lesen und auch jedem Australien-Interessierten empfehlen würde.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine humorvolle Reise ans andere Ende der Welt, 30. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer (Taschenbuch)
Bill Brysons "Frühstück mit Kängurus" ist Reiseliteratur vom Feinsten. Herzerfrischend locker, ehrlich, gründlich recherchiert, unglaublich witzig und mit Situationskomik gespickt entstand ein Buch, das dem Leser den australischen Kontinent liebevoll näher bringt. Bildhaft und mitunter mit einem Augenzwinkern lässt der Autor vor dem geistigen Auge des Lesers eine Welt entstehen, die nur so voller kleiner und großer Wunder, Kuriositäten und Entdeckungen strotzt. Im Gegensatz zu üblichen Reiseführern, die nüchtern und emotionslos über Besonderheiten des entsprechenden Landes informieren, hat man es hier mit einem Werk zu tun, das Eindrücke und Erlebnisse aus erster Hand liefert und richtig Lust macht, so bald wie möglich selbst all das sehen zu können. Besonders als Vorbereitung auf eine Reise nach "down under" ist dieses Buch zu empfehlen, bringt diese Vorgehensweise doch mehrere Vorteile mit sich. Zunächst steigert es die Vorfreude auf das gewählte Ziel gewaltig. Weiterhin wird der Leser bestens informiert, nicht nur über touristentypische Anlaufpunkte, und verschafft sich außerdem einen gigantischen Aha-Effekt, wenn er plötzlich mit eigenen Augen Bill Brysons beschriebene Highlights erblickt. Letztendlich kann der Reisende ganz sicher sein, nichts verpasst zu haben, worüber man sich hinterher ärgern könnte. Schließlich unternimmt man ja nicht jeden Tag einen Trip ans andere Ende der Welt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Down Under von Grund auf, 1. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer (Taschenbuch)
Vor der Lektüre von Bill Brysons "Frühstück mit Kängurus. Australische Abenteuer" wusste ich über Down Under nicht viel mehr, als dass es ziemlich weit weg liegt, und dass die Jahreszeiten dort die umgekehrte Reihenfolge beschreiten. Liest man das Buch, wandelt man sich aber fast schon zum Experten in Sachen Australien. Hier steht, warum.

Das höchst humorvoll geschriebene Werk gliedert sich in drei Teile: Der erste ist eine Reise von Sydney nach Perth im so genannten "Indian Pacific", einem Zug, der die beiden Ozeane verbindet, auf die sich sein Name bezieht. Im zweiten Abschnitt nimmt uns Bryson mit auf seine Städtetour mit den Stationen Sydney, Canberra, Adelaide und Melbourne. Auf der dritten Etappe lernen wir Queensland kennen, befahren die Strecke von Darwin im Norden nach Alice Springs im Süden und erkunden schließlich Perth und den Westen Australiens.

Schnell fand ich heraus, dass dieses Land viele Seiten hat. Bryson beleuchtet sie alle:

Da ist zum einen die Geschichte der Entdeckung und Erkundung Australiens, der der Autor breiten Raum widmet. Für die grimmigen Naturgefahren, die dem Menschen im Outback schon immer gedroht haben und noch heute drohen, gibt Bryson dem Leser durch seine Art zu erzählen ein hautnahes Gefühl.

Überhaupt: Bei der griffigen Beschreibung der Pflanzen und Tiere in Australien kommt man um eine Erkenntnis nicht herum, die einem zuerst einmal geradezu durch Mark und Bein geht: Die reiche Flora und Fauna des Landes ist Heimat vieler der giftigsten und gefährlichsten Arten in aller Welt.

Zum anderen beschäftigt sich der Autor auch mit der Politik, so etwa mit der Geschichte der australischen Premierminister, der Sonderstellung der Northern Territory im australischen Staatsverband und der einstigen Hauptstadtdebatte zwischen Melbourne und Sydney, die am Ende ja bekanntlich zugunsten einer ganz neuen Stadt, nämlich Canberra, ausging.

Bill Bryson ist hier, wie ich meine, ein Werk gelungen, das zugleich hervorragend unterhält, umfassend informiert und - am allerwichtigsten - neugierig macht auf ein Land, das eine so faszinierende Vielfalt zu bieten hat. Das Buch sollte also jeder lesen, der Down Under von Grund auf kennen lernen will.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bill Bryson Meisterwerk, 26. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer (Taschenbuch)
Mit seinem Werk über Australien hat Bill Bryson sein Meisterstück abgeliefert. Aus seiner Reise-Literatur-Reihe ist es einfach das Beste.
In einer tollen Art und Weise lässt er den Leser an seiner Reise durch Down Under teilhaben. Hätte mich nach dem Buch jemand gefragt, ich hätte schwören können ihn auf seiner Reise begleitet zu haben.
Auch scheut Bill Bryson nicht das Thema der Eingeborenen anzugehen und gewährt dem Aussenstehenden eine Möglichkeit ein Bild und über das vorherrschende Verständnis in Australien zu machen.
Ein tolles Buch.
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Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer
Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer von Bill Bryson (Taschenbuch - 1. November 2002)
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