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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und unterhaltsam - gut für ein langes Wochenende!
Gemma James fährt mit ihrer Freundin Hazel nach Schottland zu einem Kochkurs. Dort treffen sie auf den charismatischen Donald Brodie und Gemma beginnt zu ahnen, dass Hazel nicht wegen des Kochkurses in ihre Vergangenheit reiste.
Als Brodie erschossen aufgefunden wird, gerät allerdings nicht nur Hazel in die Verlegenheit als Mordverdächtige zu gelten...
Veröffentlicht am 27. März 2005 von C@t

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade! Vertrauen enttäuscht!
Nach den wirklich starken letzten Folgen der Krimis um Duncan Kincaid und Gemma James hatte ich große Hoffnungen und mein volles Vertrauen in den neuen Band gesetzt. Und da ich ein echtes Büchervielfresserchen bin bin, ist es auch wirklich schwer, mich zu enttäuschen. Ich fahre mehrmals wöchentlich längere Strecken mit der Bahn und es passiert...
Am 13. April 2004 veröffentlicht


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und unterhaltsam - gut für ein langes Wochenende!, 27. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Nur wenn du mir vertraust: Band 9 - Roman (Taschenbuch)
Gemma James fährt mit ihrer Freundin Hazel nach Schottland zu einem Kochkurs. Dort treffen sie auf den charismatischen Donald Brodie und Gemma beginnt zu ahnen, dass Hazel nicht wegen des Kochkurses in ihre Vergangenheit reiste.
Als Brodie erschossen aufgefunden wird, gerät allerdings nicht nur Hazel in die Verlegenheit als Mordverdächtige zu gelten und für Gemma bricht eine heile Welt auseinander.
Seit einiger Zeit gehen Inspector Gemma James und Chief Inspector Duncan Kincaid beruflich getrennte Wege, privat sind sie sich noch näher gekommen und bewohnen nun mit Gemmas Sohn Toby und Duncans Sohn Kit zusammen ein Haus. Nach ihrer Fehlgeburt hat Gemma nun die Einladung zu einem Kochkurs in Schottland von ihrer Freundin und ehemaligen Vermieterin Hazel Cavendish angenommen. Statt sich nun zu entspannen, treten Hazel und Gemma in Familienminen. Was läuft zwischen dem nach außen hin so glücklichen Ehepaar Louise und John Innes welches die Pension und den Kurs leitet? Warum nistet sich der jüngere Bruder Johns dort ein? Warum ist das Verhältnis zwischen Hazel und ihrer Cousine Heather so gespannt und hatte diese eine intimere Verbindung mit Donald Brodie? Warum überhaupt hat Brodie Hazel nach Schottland gelockt? Und ahnt ihr Mann, Tim Cavendish, der zuhause in London auf die gemeinsame Tochter aufpasst etwas von seinem Nebenbuhler? Welche Rolle außer der an der Brodischen Whiskybrennerei Interessierten spielt Pascal Benoit?
Neben diesen spannenden Konstellationen zeichnet Deborah Crombie alle ihre Figuren menschlich und symphatisch und eigentlich kann und will man sich wirklich keinen als Mörder vorstellen; dennoch ist dieser aufgrund der Gelegenheit nur unter den Hausgästen oder den unmittelbaren Nachbarn zu suchen. Gemma stellt nun fest, dass die Therapeutin Hazel die sie als ihre gute Freundin bezeichnet hatte, doch nicht so gut kennt wie sie glaubte. Ein wenig verstört und unfähig sich aus der Sache herauszuhalten, bittet sie Duncan Kincaid um Hilfe, der zuhause gerade ein Problem mit seinem Sohn hat. Seine Großmutter möchte das Sorgerecht beantragen, Ian, Kits Ziehvater verlobt sich und Kit fühlt seine Vergangenheit wegbrechen und weiß nicht, was ihm die Zukunft bringt. Und so führt uns das Buch auf zwei verschiedenen Strecken zu der Erkenntnis, dass man Menschen eigentlich nie wirklich kennen kann und man neben der Beziehungsarbeit auch vertrauen muss.
Im Gegensatz zu den Büchern Elizabeth Georges entwickeln sich die Charaktere bei Deborah Crombie weiter und nicht nur durch die Zitate anderer Autoren vor ihre eigenen Kapitel erinnert sie mich dadurch an Dorothy L. Sayers. Auch angenehm ist die Emanzipation Gemma James von Ducan Kincaid. War dieser doch der Träger der ersten Romane, zeigt Gemma ihr Potenzial in den letzten drei bis vier Bänden immer deutlicher. Ganz nebenbei erhält man noch einige Einblicke in die Whiskybrennerei und bekommt einen reichlichen Eindruck von den Highlands. Dies alles entschädigt reichlich für die etwas blutleere Aufklärung des Mordfalls.
Ich kann dieses Buch allen Fans der english-mystery Reihe nur wärmstens empfehlen!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade! Vertrauen enttäuscht!, 13. April 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nur wenn du mir vertraust: Band 9 - Roman (Taschenbuch)
Nach den wirklich starken letzten Folgen der Krimis um Duncan Kincaid und Gemma James hatte ich große Hoffnungen und mein volles Vertrauen in den neuen Band gesetzt. Und da ich ein echtes Büchervielfresserchen bin bin, ist es auch wirklich schwer, mich zu enttäuschen. Ich fahre mehrmals wöchentlich längere Strecken mit der Bahn und es passiert mir sehr, sehr selten, dass ich dann doch lieber aus dem Fenster sehe, als mein mitgebrachtes Buch weiterzuschmökern. Bei diesem Werk aber habe ich mich so gelangweilt, dass ich erst diagonal gelesen und dann nach zwei Dritteln ganz aufgehört habe. Das ist alles so hölzern und aufgesetzt, dass es einen graust!! Gemma James stolpert als ich-weiß-alles -besser- Nervensäge durch die Gegend , die Personen, die auftauchen sind irgendwie alle wie aus dem Bilderbuch fürs Krimicasting, der gehörnte Ehemann hat natürlich gleich kein vernünftiges Alibi, was man als rechter Scotland Yard-Profi auf einen Blick an seinem Autolack ablesen kann ( ächz!)und die arme, arme Hazel, das fehlgeleitete Geschöpf, weiß weder, was sie will noch wie ihr geschieht und auf keiner einzigen Seite kann ich auch nur andeutungsweise nachvollziehen, was diese Frau eigentlich da tut! Weint angeblich jahrelang ihrer großen Liebe nach, die sie in Romeo und Julia - Manier selbst verlassen hat, heiratet dann- ja warum eigentlich?- einen anderen Mann, den sie aber nicht so wirklich liebt, trifft dann die große Liebe wieder, verabredet sich mit ihm im Haus gemeinsamer Freunde, absoviert dort mit lauter Verwandten, die damals schon gegen die große Liebe waren einen Kochkurs und weil das alles noch nicht auffällig genug ist nimmt sie noch die Nachbarin mit, damit die ihr die Flausen ausreden kann, was dann aber doch nicht gewünscht ist und nur zu einem seitenlangen "Soll ich oder soll ich nicht?- Generve inklusive Kopfschmerztattacke führt und kaum ist das Unvermeidliche dann doch geschehen, segnet der Romeo, der Arme, das Zeitlicheund alle außer Gemma und dem Labrador aus dem Reitstall sind irgendwie verdächtig...... Das ist grottenschlecht, sorry. Ich fand auch absolut nicht, dass die Atmosphäre der Highlands eingefangen wäre, es sei denn, man hält es für authentisch, wenn kräftige, rothaarige Männer Kilts tragen, Nebel wabert und Whiskey gebrannt wird. Nein, das war nichts, Frau Crombie. Ich werde ihr zwar insofern noch mal vertrauen, dass ich das nächste Buch sicher auch wieder kaufe, denn es kann nur noch besser werden, aber dieser Krimi dient nur als Schlafmittel.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen whisky in the jar, 11. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nur wenn du mir vertraust: Band 9 - Roman (Taschenbuch)
Die story baut sich eher langsam auf, wird später trotzdem spannend. Interessant sind die Beschreibungen der Whisky- Herstellung. Der Handlungsort wird ansprechend umschrieben, so dass man sich ein Wochenend-Urlaubs-Gefühl aufbauen kann. alles in allem gibt es aber spannendere Bücher von Gemma und Kincaid.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Schottland Drama, 18. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Nur wenn du mir vertraust: Band 9 - Roman (Taschenbuch)
Ich habe bereits einige Crombie Romane gelesen und muss sagen, dass dieser bisher zu den besten gehört. Crombie verknüpft die heutigen Ereignisse rund um die Geschichte der Familie von Inspektor James Freundin Hazel geschickt mit den Zwischenerzählungen ihrer Familie im 19.Jahrhundert. Erst zum Schluß wird dem Leser offenbar wie die Erzählung indirekt miteinander verflochten sind. Sehr geschickt gemacht! Im Roman sind praktisch (ausser Gemma James) alle Figuren Tatverdächtige, so daß der Leser erst sehr spät den wahren Mörder erkennt. Die privaten Zwischentöne unserer beiden Hauptdarsteller Kincaid/James sind sehr unterhaltsam und runden den Krimi ab. Kaufempfehlung!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Lesevergnügen, 2. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Nur wenn du mir vertraust: Band 9 - Roman (Taschenbuch)
Achtmal haben Inspector Gemma James und ihr ehemaliger Vorgesetzter und jetziger Lebensgefährte Duncan Kincaid nun schon zusammen ermittelt. Inzwischen leben sie schon eine Weile in einer gemeinsamen Wohnung und die Patchwork-Familie bestehend aus Toby, dem Sohn Gemmas aus erster Ehe, Kit, Duncans Sohn, von dem er bis vor einiger Zeit gar nichts wusste, den beiden Hunden und dem Kater hat sich gut arrangiert. Stand in den bisherigen Serienbänden Duncan Kincaid im Vordergrund, so ist es nun bereits das zweite Mal, dass Gemma die Hauptrolle übernimmt.
Gemma fährt mit ihrer Freundin Hazel Cavendish nach Schottland zu einem Kochseminar. In Aviemore angekommen, hat sich dort eine illustre Gesellschaft eingefunden:
· Louise und John Innes sind die Besitzer des kleinen Gasthofes, wo der Kochkurs stattfindet. Louise ist mit Hazel zur Schule gegangen und hat auch einige Zeit in Schottland mit ihr verbracht.
· Donald Brodie war vor vielen Jahren mit Hazel verlobt und die Liebe scheint wieder neu entflammt zu sein, nachdem sich die beiden in London wieder begegnet sind. Genau wie bei den Familien Capulet und Montague waren die Familien zerstritten und ihre Liebe hatte keine Chance.
· Heather Urquhart ist Hazels Cousine und Angestellte in der Whisky-Brennerei Benvulin, die Donald Brodie gehört.
· Pascal Benoit arbeitet bei einem Konzern, der an Benvulin interessiert ist.
· Martin Gilmore ist der jüngere Halbbruder des Gasthofbesitzers. Was ihn zu dem Kochkurs getrieben hat, ist nicht bekannt.
Da sind sie wieder, die typischen fünf Verdächtigen. Doch wer wird ermordet? Gemma findet den leblosen Donald Brodie morgens auf einer Wiese, erschossen mit einer Schrotflinte. Am Abend zuvor hat er sich noch mit Hazel gestritten und das macht sie natürlich verdächtig. Aber auch Tim Cavendish, Hazels Mann war das Wochenende über nicht in London. Die Polizistin in Gemma ist nicht zu bremsen, sie muss die Unschuld ihrer Freundin beweisen, auch wenn sie sich bei der örtlichen Polizei damit keine Freunde macht.
Die Serie hat sich nach einem echten Durchhänger wieder erholt. Tiefpunkt war meines Erachtens das verflixte siebte Buch "Von fremder Hand", wo Deborah Crombie schon fast ins Esoterische abgerutscht ist. Mit "Nur wenn du mir vertraust" hat sie jedoch wieder einen typisch englischen Krimi abgeliefert, der so cozy ist, wie es nur geht, aber nicht in einem schnuckligen kleinen Dörfchen spielt, bei dem plötzlich die halbe Bevölkerung unter Mordverdacht steht - die meisten Mordverdächtigen sind nur zu Besuch. Hier ist nichts zuckersüß, es wird kein Übermaß an unrealistischer Behaglichkeit produziert (diesen Ausdruck hätte ich gerne erfunden), aber Land und Leute werden mit viel Atmosphäre geschildert, so dass man einfach weiterlesen muss. Man könnte glatt meinen, in der nächsten Minute kommt Highlander um die Ecke. Dieser Eindruck wird noch dadurch verstärkt, dass Deborah Crombie zu dem beliebten Mittel greift, das sie bereits im letzten Band eingesetzt hat, nämlich Kapitel aus der Vergangenheit einzuschieben, die erst nach und nach einen Sinn ergeben. Allein die Familiengeschichte der Beteiligten ist lesenswert, von der interessanten Beschreibung der Whisky-Herstellung mal ganz abgesehen.
Obwohl ich von Diana Gabaldon nur ein halbes Buch gelesen habe, erinnerte mich der Stil daran. Allerdings habe ich das hier nicht negativ gesehen, sonst hätte ich dieses Buch bestimmt nicht mit großem Vergnügen beendet. Abgesehen von Atmosphäre und Landschaft hat die Autorin aber auch einen spannenden Kriminalfall entwickelt, der einem zwar nicht den Schlaf raubt, aber mit einem gut durchdachten Spannungsbogen aufwartet, genügend Verdächtige mit verschiedenen Motiven bereithält, wo der Mörder wirklich erst auf den letzten Seiten enthüllt wird und der Leser aufs Vortrefflichste unterhalten wird. Wobei man zugeben muss: wahrscheinlich spricht "Nur wenn du mir vertraust" eher die weibliche Klientel an...
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kann sich nicht mit den Vorgängern der Reihe messen, 11. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Nur wenn du mir vertraust: Band 9 - Roman (Taschenbuch)
Überraschend wird Inspector Gemma James von ihrer Freundin Hazel gebeten, sie zu einem Kochkurs nach Schottland zu begleiten und dort ein gemütliches Wochenende zu verbringen.
Nach ihrer Ankunft treffen die beiden Frauen Donald Brodie, den Besitzer einer Whiskeybrennerei in der Nähe ihrer Pension. Donald nimmt ebenfalls am Kurs teil, und Gemma stellt überrascht fest, dass er und Hazel sich scheinbar schon lange kennen und mehr als freundschaftliche Gefühle füreinander hegen.
Wenig später kommt es zu einem Streit zwischen Donald und Hazel, am Morgen darauf findet Gemma ihn erschossen auf. Und die örtliche Polizei scheint Hazel für die Hauptverdächtige zu halten. Und obwohl auch Gemma Zweifel bekommt, wie weit sie ihrer Freundin trauen kann, so kann sie sich doch nicht vorstellen, dass sie zu einem Mord fähig wäre. Und so beginnt sie mit eigenen Ermittlungen.
Zunächst war dieser von mir heißersehnte neueste und damit neunte Band der Krimis um Gemma James und Duncan Kincaid eine reine Enttäuschung. Seichter Storyauftakt, hölzerne Dialoge und mystische Andeutungen. Schon war ich versucht, das Buch enttäuscht auf die Seite zu legen, als die Geschichte dann doch langsam in Schwung kam und an Spannung gewann.
Die Rückblenden in die Geschichte der Brennerei-Familien waren dennoch in meinen Augen überflüssig und trugen wenig zur Handlung bei, im Gegenteil, die Zusammenführung mit der Gegenwart am Ende wirkte plump und klischeehaft. Dagegen war die Auflösung des Kriminalfalls gut konstruiert und glaubhaft vermittelt, auch wenn der Krimi sicherlich inhaltlich eine andere Richtung nimmt, als viele Fans erwarten würden. Dennoch, an eine Autorin wie Deborah Crombie stelle ich höhere Ansprüche, und vor allem der mäßige Auftakt hat dafür gesorgt, dass ich dieses Buch lediglich als „durchschnittlich" bewerten würde.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas schwächere Fortsetzung der Serie, 24. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Nur wenn du mir vertraust: Band 9 - Roman (Taschenbuch)
Deborah Crombies Serie um Superintendent Duncan Kincaid und seine Kollegin und Lebensgefährtin Gemma James umfasst mittlerweile 9 Bände, von denen "Nur wenn Du mir vertraust" der neueste ist. Die Serie zeichnet sich durch interessante Charaktere aus, die sich im Gegensatz zu vielen Polizeikrimis sowohl persönlich als auch beruflich weiterentwickeln. Die zu untersuchenden Kriminalfälle und deren Lösung dagegen sind von höchst unterschiedlicher Qualität. Der vorliegende Band ist hierbei leider im unteren Spektrum anzusiedeln.
Gemma James lässt sich von ihrer Freundin Hazel zu einem Wochenendkochkurs in Schottland überreden. Die Freude über den Kurzurlaub wird allerdings getrübt, als Gemma erfährt, dass Hazel weniger am Kochen als an ihrem Jugendfreund Donald interessiert ist, der nicht ganz zufällig in derselben Unterkunft auftaucht. Nicht nur Gemma ist über die neuen Entwicklungen im Leben ihrer vermeintlich glücklich verheirateten Freundin erstaunt, auch die anderen Teilnehmer des Kochkurses nehmen aus unterschiedlichen Gründen Anstoß daran. Schließlich stolpert Gemma beim morgendlichen Spaziergang über eine Leiche und das nicht ganz so vergnügliche Wochenende nimmt ein jähes Ende. Der ermittelnde Inspektor ist von den Einmischungen der Kollegin aus London wenig begeistert, wie auch von der Menge an Motiven und Verdächtigen. Duncan Kincaid passt währenddessen in London auf die beiden Kinder des Paares auf, so dass die Interaktion zwischen den beiden Hauptpersonen der Serie sich zum großen Teil auf Telefonate beschränkt.
"Nur wenn Du mir vertraust" bietet zwar mit den schottischen Highlands einen interessanten Handlungsort, viel Lokalkolorit und Details über die Whiskybrennerei, als Krimi kann das Buch jedoch nicht überzeugen. Der ermittelnde Polizeibeamte sagt einmal, er fühle sich wie "in dem Agatha Christie Roman, in dem alle unter einer Decke stecken", und ähnlich klischeehaft gestrickt wirkt die Handlung und vor allem das Motiv des schließlich überführten Mörders. Schade, denn gerade mit dem letzten Band, "Der Rache kaltes Schwert", hat die Autorin bewiesen, dass sie interessante Charaktere mit einer fesselnden Geschichte ausgezeichnet verbinden kann.
Deborah Crombie Fans werden auf den Krimi trotz aller Schwächen nicht verzichten wollen, Einsteigern in die Serie seinen jedoch entweder die ersten Bände, z.B. "Das Hotel im Moor" oder "Alles wird gut" empfohlen, oder die bisher besten, "Das verlorene Gedicht" und "Der Rache kaltes Schwert".
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gemma, Whisky und die Highlands, 8. September 2004
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Nur wenn du mir vertraust: Band 9 - Roman (Taschenbuch)
Gemma fährt mit Hazel, der Tagesmutter ihres Sohnes, nach Schottland, um angeblich ein Ferienwochenende mit Kochkurs zu machen. Angeblich, denn Hazel trifft sich dort mit Donald Brodie, ihrer unvergessenen Jugendliebe. Nach einem heftigen Streit der beiden wird Donald erschossen aufgefunden.
Gibt es zwei Autoren, die unter dem Namen Deborah Crombie schreiben??? Eine, die unterhaltsame spannende Krimis schreibt wie "Das verlorene Gedicht" oder "Der Rache kaltes Schwert" und die andere, die den Band "Von fremder Hand" schrieb und den vorliegenden?
Kein Problem, bis Seite 150 zu warten (dort etwa passiert das Verbrechen), wären die Eingangskapitel so interessant, dass man es nicht merkt. Aber ein Drittel des Buches mit Landschaftsbeschreibung, Einführung der Personen und derem Geplänkel zu verbringen, ist zuviel. Doch auch nach dem Fund der Leiche tröpfelt die Geschichte immer noch vor sich hin. Gemma tut das, was sie sich an ihrem Arbeitsplatz energisch verbitten würde: Sie mischt sich in fremde Zuständigkeit ein, hat jedoch damit ebenso wenig Erfolg bei den Ermittlungen wie die örtliche Polizei. Die eigentliche Ermittlung und Aufklärung nimmt nicht mehr als 30 Seiten in Anspruch; das Motiv des Täters ist mehr als hanebüchern: Nachdem fast 20 Jahre lang die Bahn frei war, zeigt er auf einmal diese überzogene Reaktion?
Welchen Sinn haben die kursiv gesetzten Rückblenden am Anfang der Kapitel? Sie erklären alte Fehden innerhalb einer Whiskybrennerei-Sippe, haben aber mit dem Fall absolut nichts zu tun (im Gegenstz zu derartigen Texten in "Der Rache kaltes Schwer"). Am Schluss wird versucht, ein mystische Verbindung zu schaffen, was lächerlich wirkt. Zugute halten kann man dem Buch lediglich, dass der unkundige Leser etwas über Whiskyherstellung und die schottischen Highlands lernt.
In Duncan Kincaids Problem mit Sohn Kit, dessen Großmutter mütterlicherseits die Vormundschaft einklagt, hat die Autorin sich die Option für den nächsten Band offen gelassen. Hoffentlich schreibt dann wieder die "richtige Crombie".
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur wenn du mir vertraust., 13. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nur wenn du mir vertraust: Band 9 - Roman (Taschenbuch)
Deborah Crombie hat in der Vergangenheit einige spannende Kriminalromane geschrieben. Sobald sie allerdings mit mystischen Elementen spielt, werden ihre Romane unglaubwürdig und irgendwie albern. Während es einige Autoren gibt, die mit den phantastischen Elementen gekonnt spielen und der Story so einen zusätzlichen Reiz verleihen, funktioniert dies bei Crombie überhaupt nicht. Bei ihr klingt es dann nach Esoterik für Hausfrauen, es hört sich an, wie ein "Mystery-Roman". Crombie sollte bei dem klassischen britischen Kriminalroman bleiben !!!!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas schwächer als sonst, 17. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Nur wenn du mir vertraust: Band 9 - Roman (Taschenbuch)
In ihrem neuen Buch berichtet Crombie über einen weiteren Fall mit dem Ermittlerpaar Gemma James und Duncan Kincaid.
Im Unterschied zu sonst ermitteln die beiden aber hier nicht, sondern Gemma, deren Freundin Hazel des Mordes an ihrem Geliebten Donald Brodie verdächtigt wird, versucht auf eigene Faust und oft auch gegen die örtliche Polizei den Fall aufzuklären. Sie befindet sich nämlich eigentlich mit Hazel im Urlaub. Der Mordfall hat eine Vorgeschichte, die über 100 Jahre alt ist und schließlich mithilfe alter Tagebücher erklärt wird.
Die Geschichte ist zwar spannend und auch nicht schlecht erzählt, aber es dreht sich sehr intensiv um Whisky, dessen Herstellung, seinen Geschmack, die Entwicklung der Brennereien im schottischen Hochland usw. Natürlich ist dies alles notwendig, da der Tote Besitzer einer Traditionsbrennerei ist, aber ich persönlich finde das manchmal etwas ermüdend, weil es sehr detailliert beschrieben wird. Nichtsdestotrotz gut recherchiert. Duncan hat Probleme mit seinem Sohn Kit, der zusehends verschlossener wird und schließlich ausreißt. Ich finde die Vermischung der beiden Handlungsstränge nicht so gelungen wie sonst, die ganze Geschichte läßt das Tempo vermissen, das bei Crombie sonst eigentlich immer vorherrscht.
Deswegen auch nur 3 Sterne.
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Nur wenn du mir vertraust: Band 9 - Roman
Nur wenn du mir vertraust: Band 9 - Roman von Deborah Crombie (Taschenbuch - 1. März 2004)
EUR 9,90
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