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Kundenrezensionen

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am 26. Juni 2000
Es fängt so harmlos an: Alltag in einem hoch angesehenen englischen Knabeninternat, Schulalltag vor 50 Jahren, die üblichen Raufereien, Schulstress, Ferienträume, Familienprobleme und der zeitlose Ärger mit den Lehrern- oder den Schülern. Nichts Sensationelles, und doch: schon auf den ersten Seiten lauert zwischen den Zeilen das Böse. Nicht genau erkennbar, nicht definierbar, ganz unbestimmt und doch vorhanden. Hat es mit dem mysteriösen Tod eines Schülers zu tun, der vertuscht wird, wo es nur geht? Hat es mit der seltsamen und ungewöhnlichen Freundschaft zweier Jungen zu tun, die sich anbahnt, vertieft, andere Schüler auf grausame Weise in ihren Bann zieht und für den Horrortrip richtungsweisend wird? Ein Journalist ist es schließlich, der die schrecklichen Geschehnisse im Internat nach Jahren aufdeckt. Patrick Redmond setzt von der ersten Seite an ein Rad in Bewegung, das sich unweigerlich mit höchst behutsam sich steigerndem Tempo, aber dennoch unaufhaltsam weiterschraubt, es ist fast , als stünde jemand hinter einem, schubste einen weiter, von Seite zu Seite, tiefer und tiefer ins Geschehen hinein. Die Gänsehaut, das Entsetzen über das, was sich hinter der angeblich heilen Internatswelt abspielt und die in Zeitlupe sich ausbreitende Spannung sind bis zuletzt garantiert.( Auch wenn es gegen Ende vielleicht ein oder zwei Leichen zuviel gibt) Grandios erzählt und beschrieben, zurückhaltend in der Sprache und doch schockierend in der Aussage: der erste Roman des noch jungen englischen Autors ist absolut empfehlenswert, psychologisch aufs Feinste durchdacht und verwoben, gradlinig aufgebaut ohne abfallende Passagen, von Anfang an das Ziel fest im Auge.
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am 26. März 2002
Das Buch fesselte mich bis fast zum Schluss, schon lange ist mir das nicht mehr passiert, daß ich eine schlaflose Nacht über einem Buch vebrachte. Patrick Remond verfügt über eine gnadenlose gute Art zu schreiben, er lässt einen teilhaben an seiner Geschichte, und man kann sich kaum diesem Sog entziehen, ich hätte ihm sogar das Ende abgekauft, wenn ja wenn er sich auch hierbei etwas mehr Zeit gelasssen hätte, so aber wird der Leser, mit einigen wenigen Seiten sich total überschlagender Ereignisse alleine gelasssen, ein Stephen King hätte sich bei diesem Ideenreichtum gewiss diese Chance nicht entgehen lassen, und den Leser immer tiefer in die Abgründe geführt..so aber bleiben leider nur vier Sterne, obwohl die ersten zwei Drittel gewiss 5 wert sind...und noch eines....auf den Film zu diesem Buch bin ich gespannt, falls es ihn geben wird.......
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am 31. Dezember 2000
Authentisch geschilderte Charaktere, eine spannende Handlung und eine düstere Umgebung machen diesen Roman zu einem lesens- werten Thriller.
Die Spannung dieses Buches liegt eindeutig im psychologischen Bereich. Die genauere Beschreibung der Séancen ist auch gar nicht nötig, weil sich das Buch so vom Billighorror unserer Zeit wohltuend abhebt und seinen Lesern genügend Freiraum für ihre Fantasie lässt.
Als Teenager kann ich bestätigen, dass die Probleme der Pubertät (Kampf um Anerkennung, Umgang mit Verlust und Macht, Isolation und Sehnsucht nach Gemeinschaft) hier erschreckend realitätsnah beschrieben werden, auch wenn sie so extrem vielleicht eher seltener auftauchen. Das Außergewöhnliche an diesem Buch ist, dass es seine Leser damit fesselt, dass es sie die intimsten Gedanken seiner Protagonisten wissen lässt und sie in die beschriebenen Situationen geradezu geistig und emotionell hineindrängt.
Dabei wird das Erwachsenwerden weder langweilig noch romantisch-kitschig oder gar klischeehaft geschildert, sondern aufrichtig und interessant.
Wer dieses Buch völlig misslungen und für die Charaktere kein Verständnis findet, ist entweder zu "erwachsen" und hat seine eigene Kindheit bereits vergessen oder kann sich gratulieren, dass er nie eine derartige hatte.
Wer beim Lesen nicht nur mitdenkt, sondern auch mitfühlt, kann diese erzählerisch exzellent verfasste Lektüre nur schwer aus der Hand legen und hat hinterher viel Stoff zum Nachdenken über zwischenmenschliche Beziehungen und unsere Gesellschaft im Allgemeinen.
Ingesamt also eine brillante, weil mitreißende Fiktion. Für labile oder sehr empfindliche Gemüter allerdings nicht zu empfehlen.
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am 3. Januar 2006
Patrick Redmonds „Wunschspiel" zieht den Leser von der ersten Seite unweigerlich in seinen Bann, bis zum dramatischen Ende - und selbst darüber hinaus noch. Man glaubt jede der Figuren persönlich zu kennen, dank der authentischen und bisweilen schauderhaft realistischen Erzählweise Redmonds.
„Das Wunschspiel" ist die Geschichte des 14-jährigen Jonathan, einem englischen Internatsschüler, der, aus einfachem Hause kommend, unter seinem fehlenden Selbstbewusstsein leidet. Bewundernd sieht er deshalb zu Richard herauf, einem Klassenkameraden, der so ist, wie er gerne wäre, aber niemanden an sich heran zu lassen scheint und ein Leben als Einzelgänger führt. Erst als die beiden zusammenfinden, ändert sich Jonathans Leben - zum besseren, wie er zunächst glaubt.
„Das Wunschspiel" ist eine dramatische Geschichte die unzweifelhaft bewusst macht, dass vieles im Leben nur Fassade ist und auch ein als bewundernswert angesehener Mensch eigene Abgründe hinter seiner Maske verbergen kann. Redmond offenbart dies auf eine dramatisch fesselnde Weise, in einem Buch, das zum Nachdenken anregt. Ihm gelingt es dabei vortrefflich, das Leben im Internat so zu schildern, wie es ist - nicht so, wie Eltern es oft glauben wollen.
Ein kleines Meisterwerk, das ich bedingungslos empfehlen kann.
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am 27. Juli 2001
Ich kann einige negative Rezensionen nun wirklich nicht nachvollziehen. Auf mich hatte dieses Buch von Anfang an eine enome Auswirkung: Ich sah es in dem Buchladen stehen und musste es mir sofort kaufen (obwohl ich normaler weise eher zu günstigeren Taschenbüchern greife). ALs ich es schließlich in einem schnellen Tempo durchlas, war ich richtig enttäuscht, dass ich es schon verschlungen hatte. Dieses Buch ist inhaltlich und sprachlich meiner Meinung nach sehr gelungen und wie manche es stilistisch auf unterstem Niveau abstufen können, bleibt mir ein Rätsel. Das Feingefühl des Autors die einzelnen Charaktere einzigartig, verständnisvoll zu beschreiben ist eine wahre Kunst. Selbstvertändlich ist dieses Buch für keinen Bevorzuger der Kriminalromane nach Muster ABC gedachr, aber wer etwas von psychologischer Raffinesse versteht und den Abstimmungen der Gesamtheit vertraut, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
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am 17. August 2003
"Das Wunschspiel" von Parick Redmond gehört zu den besten Thrillern, die ich je gelesen habe. In einem englischen Elite-Internat sterben 1954 mehrere Schüler und ein Lehrer. Warum? Was sind die Hintergründe dieser Tat? Ein Journalist stößt bei seinen Recherchen auf eine unglaubliche Geschichte: Richard, ein einsamer, als gefühlskalt und hochintelligent beschriebener Junge lehnt sich gegen die menschenverachtenden Gesetze in einem Internat auf. Er wird von seinen Altersgenossen bewundert, doch ignoriert er sie. Doch spürt er mit psychologischem Falkenblick, dass es einen weiteren Einzelgänger gibt, der ebenfalls unglücklich über die Internatsatmosphäre ist: Jonathan. Es entwickelt sich eine gefährliche Freundschaft: mit demagogischer Kraft überzeugt Richard Jonathan, sich gegen seine Unterdrücker aufzulehnen: die Folgen sind katastrophal...
Ich habe selten einen so spannenden Psychothriller gelesen wie den vorliegenden Roman und konnte ihn nicht beiseite legen, bis ich ihn ausgelesen hatte. Die Spannung wird subtil aufgebaut und steigt mit jeder Seite an. Die Charaktere sind glaubwürdig dargestellt - mit ihren Stärken und Schwächen; man kann sich die Personen plastisch bildhaft vorstellen.
Redford erweist sich in seinem Erstling in der Tat als "genialer Beobachter jener psychologischen Kräfte, die Menschen zu Dämonen werden lassen" (Verlagszitat zu dem zweiten Roman: "der Schützling.")
Mir ging es so: nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, dachte ich zeitweise, der Autor habe diese Schilderungen nicht erfunden, sondern sie beruhten auf realen Geschehnissen, die dann selbstverständlich von dem Autor ausgeschmückt wurden. Genau dies ist das Beunruhigende an dem Thriller:: es geht hier nicht nur um die Überwindung von Einsamkeit und die Suche nach Freundschaft (Thema des genialen Romans: "Der große Meaulnes" von Alain Fournier), um Spiritismus (der am Ende vielleicht etwas aufgesetzt wirken mag) und um Verurteilung eines menschenverachtenden Internatssystems (dies kennt man ja schon aus Romanen wie: "Der Schokoladenkrieg" von Robert Cormier); es geht ganz konkret um die Frage: welche diabolischen und bösen Kräfte stecken in jedem Menschen und was geschieht, wenn diese sich aufgrund von erlittenen Demütigungen und Minderwertigkeitskomplexen duchsetzen; wenn also der Rachegedanke für die wahrgenommenen Ungerechtigkeiten überhand nimmt. Was passiert, wenn das Böse im menschlichen Charakter unkontrolliert und ungehemmt schalten und walten kann - mit zerstörerirscher Kraft (man denke nur an den Kinofilm: "Das Experiment" mit Moritz Bleibtreu oder an Greueltaten wie in Ausschwitz).
Diese Fragen haben mich beunruhigt und sie werden durch die ausgesprochen spannende und realistische Charakterzeichnung noch verstärkt. Solche beklemmenden Fragen stellt der Leser sich doch nur, wenn ihn ein Buch zum Nachdenken bringt.
Ich habe mich nicht bequem ins Sofa zurückgelehnt; mich hat das Buch durchaus beunruhigt und nicht mehr "losgelassen". Wenn dies ein Thriller erreicht (und ein Thriller soll ja konkret Spannung und Gänsehaut erzeugen), so ist er meines Erachtens überzeugend - und dies kann ich von diesem packend und eindringlich geschriebenen Buch uneingeschränkt sagen.
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am 15. Februar 2002
Eigentlich hatte ich mir das Buch nur gekauft, weil es in einem Internat in England spielt. Was sich schliesslich daraus ergab, ist einfach fantastisch! Es ist eines der wenigen Bücher, die einen bis zum Ende fesseln und bei denen man nicht weiss, wie sie enden werden. Die Gefühle, die beim Lesen dieses Buches aufkommen, sind einfach unglaublich! Auf der einen Seite ist es so packend, dass man es einfach nicht weglegen kann, auf der anderen Seite weiss man, dass es zum Schluss zum schrecklichen Finale kommen wird und ob man das denn unbedingt kennen möchte, lässt sich nicht sagen. Ich kann dieses Buch nur wärmstens denjenigen empfehlen, die Nervenkitzel bis zum Äussersten lieben! Einfach super!
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am 20. Februar 2003
"Das Wunschspiel" ist kein gewöhnliches Buch, es fesselt den Leser, zieht ihn in seinen Bann, lässt ihn nicht mehr entkommen... genauso wie es Jonathan Palmer mit Richard Rokeby ergeht. Die Freundschaft, die in einen Rachefeldzug basierend auf purem Hass mündet, ist für Jon wie ein Gefängnis, aus dem es kein Entrinnen gibt. Der zuerst lediglich arrogant und überheblich wirkende Richard entpuppt sich mehr und mehr als die Ausgeburt des Bösen schlechthin.
Doch nicht nur die beiden Protagonisten machen die Spannung, die Faszination des Buches aus. Man muss lange suchen, um eine Person an der Kirkston Abbey public school zu finden, die nicht ein paar Leichen im Keller hat. Jeder hat sein eigenes dunkles Geheimnis, das er versucht, zu hüten, so gut es geht.
Aber dunkle Mächste machen auch vor den grausamsten Geheimnissen nicht halt und so nimmt alles seinen Lauf, als Richard und Jonathan auf ein geheimnisvolles Holzbrett stoßen...
Bemerkenswert ist die Gabe des Autors, die Mimik der einzelnen Figuren so authentisch und treffend wiederzugeben, dass man sich mühelos in das Gegenüber des gerade agierenden hineinversetzen kann, auch in dessen Beklommenheit, dessen Angstgefühle. Selten wurden Augen und Blicke in einem Roman so akzentuiert und mystifiziert.
Ich habe das Buch, 450 Seiten, in 3 Tagen verschlungen. Normalerweise benötige ich 3 Wochen für ein Buch dieser Dicke.
Es lohnt sich wirklich!!
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am 8. August 2002
Dieser Roman hat mich bereits von Lesebeginn an in seinen Bann gezogen. Es ist tatsächlich so, daß man, wenn am einmal mittendrin ist, einfach nicht aufhören kann, daß man darüber die Zeit vergißt und man ganz schnell mal eine, wie auf der Buchrückseite angekündigt, schlaflose Nacht hat.
Die Geschichte vom schüchternen Jonathan, der auf der Eliteschule mit den strengen Regeln und teilweise menschenverachtenden Ritualen nicht zurechtkommt, beginnt ralitiv harmlos, steigert sich (ähnlich wie bei KING) immer mehr in seelische Abgründe. Immer wenn man glaubt, eine Sache durchschaut zu haben, zeigt sich diese von einer noch ungeahnt dunkleren Seite.
Der "rote Faden" wird flankiert von zahlreichen "Nebengeschichten" der einzelnen Hauptpersonen.
Aber warum wird der Roman an keiner Stelle langweilig? Ganz einfach; weil Redmond nur so weit ins Detail ausschweift wie ungedingt nötig (anders als KING).
Das hält den Lauf der Geschichte flüssig und den Leser davon ab, das Buch "erstmal" beiseite zu legen.
Und dann sind da noch die zahlreichen Dialoge denen eine solche Lebendigkeit anhaftet, daß man manchmal glaubt, die Stimmen der beteiligten Personen regelrecht zu "hören".
Einziger Wermuthstropfen an der Geschichte (und deshalb haarscharf an den 5 Sternen vorbeigeschlittert): Die meiner Meinung nach vollkommen überflüssige (wenn auch dezente) Einbringung des "Übersinnlichen". Warum das eigentlich?
Es hätte ein wunderbar realistischer Psychothriller sein können, der seine Spannung allein aus den unterschiedlichen, teilweise starken Charakteren und der geschickten Story einer außergewöhnlichen Freundschaft hätte ziehen können. Das Potenzial hätte vollkommen ausgereicht.
Somit bekommt der Roman einen für manche vielleicht etwas abschätzigen Touch einer Fantasy-Story und das hat er eigentlich nicht verdient.
Alles in allem aber ein wirklich gelungenes Buch, das auch für Leute die nicht zu den Leseprofis gehören, ein leicht zu lesendes Spannungserlebnis darstellt...allerdings auch nichts für schwache Nerven ist.
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am 6. Januar 2002
Ein packendes, faszinierendes Buch-ich fühlte mit der Hauptperson Jonathan und den anderen Schülern und Lehrern dieses Internats. Wie durch einen Sog gelangt man immer tiefer in die Geheimnisse hinter den Mauern der Schule und auch hinter die Mauern der Menschen darin. Liebe und Freundschaft, Hass und Zerstörung-alle diese Themen werden aufgegriffen und das mit einer so unheimlichen Intensität, daß ich nach dem Lesen nicht einfach "zur Tagesordnung übergehen" konnte. Meines Erachtens keine leichte Kost, aber unbedingt lesenswert!
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