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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unabhängig vom Medicus
Noah Gordon hat wieder einmal ein spannendes und historisch hervorragend recherchiertes Buch geschrieben. Schade fand ich, dass man offensichtlich versucht, dem Leser durch den deutschen Buchtitel zu suggestieren, es handle sich um eine weitere Fortsetzung des Erfolgswerkes "Der Mediucus". Zwar findet Jona, dessen Lebensgeschichte wir in diesem Buch...
Am 9. August 2000 veröffentlicht

versus
30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Buch - wenn man den "Medicus" nicht kennt.
"Der Medicus von Saragossa" ist ein großartiges Werk.
Wie der Medicus.
Leider ein bisschen zu sehr wie der Medicus.
Es gibt nämlich so viele Parallelen, dass man glauben könnte, man lese die Geschichte eines "Medicus 2", nur dass er dieses Mal wirklich Jude ist und in Spanien lebt.
Selbstverständlich gibt es...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2001 von Sebastian Hoehne


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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unabhängig vom Medicus, 9. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Medicus von Saragossa (Gebundene Ausgabe)
Noah Gordon hat wieder einmal ein spannendes und historisch hervorragend recherchiertes Buch geschrieben. Schade fand ich, dass man offensichtlich versucht, dem Leser durch den deutschen Buchtitel zu suggestieren, es handle sich um eine weitere Fortsetzung des Erfolgswerkes "Der Mediucus". Zwar findet Jona, dessen Lebensgeschichte wir in diesem Buch verfolgen, zum Ende des Buches seine Berufung zum Mediziner, betrachtet man jedoch den englischen Originaltitel, so wird meiner Meinung nach deutlich, daß Gordon auf etwas ganz anderes hinauswollte: "The last Jew" - der letzte Jude. Jona flüchtet vor einer der großen Judenverfolgungen der Geschichte und rettet sich als einziger seiner Familie bzw. derer, die wir in diesem Buch noch kennenlernen. So steht diese Geschichte der Flucht, des Versteckens und des Untertauchens im Vordergrund - die Berufung zum Medicus steht eher im Hintergrund.
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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Unterhaltung unter unglücklich gewähltem Titel, 5. November 2001
Von 
Eine Kundin (Dresden, Sachsen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Erzählt wird die Geschichte von Jona Toledano, der auf der Flucht vor der Inquisition quer durch Spanien reist, um der Zwangskonvertion seines jüdischen Glaubens zum Katholizismus zu entgehen und die Täter zu finden, die seine Familie ermordet und zerstört haben. Auf Jonas Lebensweg quer durch Spanien werden immer wieder Verbindungen zu seiner Heimatstadt und den Verbrechen an seiner Familie geknüpft, und die Suche nach den Tätern setzt sich wie ein Puzzel zusammen.
Im Gegensatz zu anderen Büchern von Noah Gordon steht die Beschreibung der jüdischen Bräuche im "Medicus von Sarragossa" eher im Hintergrund. Wenn man bereits den "Medicus", den "Diamanten des Salomon" oder den "Shamanen" gelesen hat, ist man mit diesen Kenntnissen auch ausreichend versorgt. Statt dessen ist nun noch mehr Platz, die Personen und Handlungsorte bildreich zu beschreiben, so dass man von jeder Szene ein wahres Bild vor Augen hat.
Der deutsche Titel "Der Medicus von Sarragossa" ist nun nicht gerade glücklich gewählt, vermittelt er doch die Erwartung, dass es sich um einen Nachfolger des großartigen "Medicus" handelt. Bis zur Hälfte des Buches habe ich mich tatsächlich gefragt, was das Buch mit besagtem Medicus zu tun hat. Es wäre besser gewesen, das Buch wie im Original unter dem Titel "Der letzte Jude" herauszugeben, da das Buch, wenn man einen Medicus-Nachfolger erwartet, sicher enttäuschend wirkt.
Lesen Sie das Buch gedanklich einfach unter dem Titel "Der letzte Jude", und es wird Sie auf keinen Fall enttäuschen. Es wartet ein spannendes Lesevergnügen auf Sie!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großes Buch - mittelmäßiges Hörbuch, 2. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Medicus Von Saragossa (Audio CD)
Das vorliegende Werk ist überhaupt nicht mit Noah Gordons Werk 'Der Medicus' zu vergleichen. Das ist nicht gut, das ist nicht schlecht - das ist einfach ein Fakt. Hier wäre es sicherlich klüger gewesen, den von Gordon selbst gewählten Titel des Originals 'The Last Jew' (Der letzte Jude) zu nehmen.
Der Medicus von Saragossa beschäftigt sich mit dem Leben eines Mannes, der als Knabe im Spanien des ausklingenden Mittelalters und der beginnenden Renaissance zu überleben versucht. Seine Familie wurde getötet bzw. musste so wie alle anderen Juden das Land auf der Flucht vor der Inquisition verlassen. Aber er schlägt sich durch, lernt dies und lernt jenes, erlebt viele interessante Abenteuer und fällt schließlich dem Medicus von Saragossa in die Hände, der ihn zu seinem Nachfolger ausbildet. Nach außen hin ein Konvertit, nach innen aber ein Jude der seinem Glauben treu bleibt.
Es ist eine sehr interessante Geschichte die hervorragend erzählt wird. Die Personen des Stücks sind der Zeit angepasst, glaubhaft gezeichnet und machen auch eine entsprechende Entwicklung durch. Die Story selbst ist sehr gut aufgebaut und überhaupt nicht reißerisch, sondern dem Thema angepasst aufgezogen. Ein wirklich sehr gutes Buch, das die große Kunst von Noah Gordon herausstreicht.
Für das Buch alleine hätte es zweifellos fünf Sterne gegeben, hier jedoch steht das Hörbuch zur Diskussion und dafür muss man eindeutig Punkte abziehen. Es ist nicht so, dass Wolfgang Hübsch schlecht lesen würde - ganz und gar nicht. Sein Vortrag ist in Ordnung, wenngleich nicht umwerfend. Wirklich schlimm jedoch ist die unzulässige und brutale Kürzung des Buches. Man fragt sich des Öfteren ob man denn nun einen Teil verschlafen hätte. Glücklicherweise ist die Qualität der Vorlage jedoch gut genug auch diesen Tiefschlag zu verkraften und so hat man dennoch ein durchaus brauchbares Hörbuch in Händen.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Schluß, 23. November 2001
Hat mich bereits "Der Medicus" in seinen Bann gezogen, so ging es mir mit dem "Medicus von Saragossa" genauso: ich habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen und bin begeistert. Für mich enthält das Buch drei verschiedene Handlungen, die gekonnt miteinander verwoben wurden. Zum einen die Verfolgung der Juden im Mittelalter, die Kämpfe rund um und innerhalb der Kirche sowie die Geschichte des Waisen, der als Mediziner Erfolg und Anerkennung fand.
Ich bewundere Noah Gorden, der das Leben im Mittelalter in Spanien offensichtlich genauestens recherchiert hat und die Leser mit seinem Roman in diese von Intrigen, Verrat und Angst beherschte Zeit zurück versetzt.
Beeindruckt war ich von den vielen kleinen Details, die Gorden recherchiert und beachtet hat (z.B. daß sich Juden auch in intimen Situationen durch ihre Beschneidung verraten konnten).
Wer gerne historische Romane liest, wird mit diesem spannenden Buch sicher auf seine Kosten kommen.
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Buch - wenn man den "Medicus" nicht kennt., 20. Dezember 2001
Von 
Sebastian Hoehne (Brunsbüttel, Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
"Der Medicus von Saragossa" ist ein großartiges Werk.
Wie der Medicus.
Leider ein bisschen zu sehr wie der Medicus.
Es gibt nämlich so viele Parallelen, dass man glauben könnte, man lese die Geschichte eines "Medicus 2", nur dass er dieses Mal wirklich Jude ist und in Spanien lebt.
Selbstverständlich gibt es auch viele Unterschiede, aber das große Muster ist im Wesentlichen identisch.
Das Buch für sich ist wirklich äußerst lesenswert, aber für jeden, der den "Medicus" kennt, sind diese Parallelen nur nervig.
Sollten Sie noch keines der beiden Bücher kennen, suchen Sie sich eins aus:
Wollen Sie lieber einen christlichen Medicus, der im Mittelalter in Großbritannien lebt ("Der Medicus") -
oder einen jüdischen Medicus, der zur Zeit der Inquisition in Spanien lebt ("Der Medicus von Saragossa")?
Entscheiden Sie sich, bevor Sie eines der Bücher lesen, denn wahre Freude werden Sie nur beim ersten Mal haben.
Sollten Sie den "Medicus" bereits gelesen haben, so lesen Sie ihn lieber ein zweites Mal, als dass Sie noch einmal Geld ausgeben.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großes Buch - mittelmäßiges Hörbuch, 30. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Medicus von Saragossa: Lesung (Audio CD)
Das vorliegende Werk ist überhaupt nicht mit Noah Gordons Werk 'Der Medicus' zu vergleichen. Das ist nicht gut, das ist nicht schlecht - das ist einfach ein Fakt. Hier wäre es sicherlich klüger gewesen, den von Gordon selbst gewählten Titel des Originals 'The Last Jew' (Der letzte Jude) zu nehmen.
Der Medicus von Saragossa beschäftigt sich mit dem Leben eines Mannes, der als Knabe im Spanien des ausklingenden Mittelalters und der beginnenden Renaissance zu überleben versucht. Seine Familie wurde getötet bzw. musste so wie alle anderen Juden das Land auf der Flucht vor der Inquisition verlassen. Aber er schlägt sich durch, lernt dies und lernt jenes, erlebt viele interessante Abenteuer und fällt schließlich dem Medicus von Saragossa in die Hände, der ihn zu seinem Nachfolger ausbildet. Nach außen hin ein Konvertit, nach innen aber ein Jude der seinem Glauben treu bleibt.
Es ist eine sehr interessante Geschichte die hervorragend erzählt wird. Die Personen des Stücks sind der Zeit angepasst, glaubhaft gezeichnet und machen auch eine entsprechende Entwicklung durch. Die Story selbst ist sehr gut aufgebaut und überhaupt nicht reißerisch, sondern dem Thema angepasst aufgezogen. Ein wirklich sehr gutes Buch, das die große Kunst von Noah Gordon herausstreicht.
Für das Buch alleine hätte es zweifellos fünf Sterne gegeben, hier jedoch steht das Hörbuch zur Diskussion und dafür muss man eindeutig Punkte abziehen. Es ist nicht so, dass Wolfgang Hübsch schlecht lesen würde - ganz und gar nicht. Sein Vortrag ist in Ordnung, wenngleich nicht umwerfend. Wirklich schlimm jedoch ist die unzulässige und brutale Kürzung des Buches. Man fragt sich des Öfteren ob man denn nun einen Teil verschlafen hätte. Glücklicherweise ist die Qualität der Vorlage jedoch gut genug auch diesen Tiefschlag zu verkraften und so hat man dennoch ein durchaus brauchbares Hörbuch in Händen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen bewährtes in neuem Outfit, 15. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Medicus von Saragossa (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich ist es unglaublich, daß man mit dem selben Konzept vier Bestseller nacheinander produzieren kann, doch bei Noa Gordon scheint dies zu funktionieren. Immer wieder serviert er seinen Lesern die Geschichte eines gesellschaftlichen Außenseiters, der irgendwann auf seiner Suche nach dem Sinne seines Lebens einen Medicus kennenlernt, der ihn in die Geheimnisse seines Berufes einweist, und als Medicus findet die arme irrende Seele dann ihre Ruhe. Diesmal spielt die Handlung wieder im Mittelalter, zur Abwechslung aber mal in Spanien. Die Hauptfigur ist der Jude Jona, der sich nach der Vertreibung der Juden aus Spanien versteckt halten muß. Auf vielerlei Umwegen durch das ganze Land (geographisch beeindruckend, stellt man sich die Verkehrsmittel der Epoche vor) landet er schließlich in Saragossa. Der Autor hat sich gut informiert über die damaligen spanischen Verhältnisse, leider kommt das ganze manchmal etwas trocken rüber, die Hintergrundinformationen zur Geschichte werden nämlich immer in endlosen Monologen gegeben. Ansonsten hat "Der Medicus von Saragossa" aber durchaus wieder Gordon-Qualitäten: läßt sich gut lesen und ist sehr unterhaltend. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Medicus von Saragossa, 2. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Medicus von Saragossa: Roman (Taschenbuch)
Vorweg eines: man darf dieses Buch nicht mit „Der Medicus“ vergleichen, auch wenn der Titel suggeriert, dass dies die Fortsetzung des Bestsellers ist. Es ist ein eigenständiges Buch und der Originaltitel „The Last Jew“ ist weitaus passender für diesen Roman.
In Spanien herrscht die Inquisition, man schreibt das Jahr 1492. Nach dem Mord an seinem Bruder und Vater steht der 13jährige Jona völlig alleine da, Juden ist es verboten, im Land zu bleiben, so dass er sich auf eine abenteuerliche Reise macht: er will der Inquisition trotzen und scheint, der letzte Jude Spaniens zu sein. Seine Suche nach dem eigenen Ich führt ihn quer durch Spanien und lässt ihn viele Abenteuer erleben.
Der Einstieg in den Roman ist zäh und unübersichtlich, wird doch erst mal erklärt, warum die Familie des kleinen Jona sterben muss. Auch der Sprachstil war mir fremd, er wirkte auf mich ein wenig angestaubt und unmodern, ich brauchte eine Zeit, um mich damit anzufreunden. Dann liest sich die Geschichte um Jona aber recht flüssig.
Er reist in Spanien umher, arbeite als Knecht, Schäfer und Waffenschmied, um sich Kost und Logis zu verdienen. Die Stimmung war mir einfach zu sorglos, die ständige Gefahr der Inquisition gar nicht präsent. Das ganze Thema der verschiedenen Religionen wurde immer nur gestreift, ich hätte mir mehr Einblicke in den jüdischen Glauben gewünscht.
Irgendwann erreicht der mittlerweile jugendliche Jona Saragossa, dort erkennt er seine Berufung zur Heilkunst und wird Medicus. Dieser Teil des Buches hat mir besser gefallen, ich habe wieder etwas lernen können über die Arbeit eines Medicus im 15. Jahrhundert. Das Ende wird dann doch noch spannend und interessant, der Kreis der Geschichte schließt sich und Jona findet endlich Ruhe im Kreis seiner eigenen, kleinen Familie.
Jona hat sicherlich ein schweres Schicksal zu meistern, dennoch war der Protagonist nur oberflächlich gezeichnet, mir hat es an Tiefgang gefehlt. Ich konnte keinen richtigen Bezug zu ihm aufbauen, kam er mir doch immer nur wie ein Abenteurer vor, nicht aber wie ein Verfolgter durch die katholische Kirche. Dennoch liest sich das Buch – nach kurzen Einstiegsschwierigkeiten – flüssig und schnell, kommt aber bei weitem nicht an „Der Medicus“ von Noah Gordon heran. Von mir daher leider nur 3 Sterne.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein Bestseller, 12. September 2004
Von 
Robert Hochreuther (Postbauer-Heng Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Medicus von Saragossa: Roman (Taschenbuch)
Das erste Buch von Noah Gordon, das mich enttäuschte. Es geht schon los mit dem deutschen Titel. Der Medicus von Saragossa erscheint erst nach Seite 300 und ist nur eine Episode im Leben von Jona. Der Original-Titel 'Der letzte Jude' würde die Erwartungen in eine andere Richtung lenken.
Vorher Knecht, Schäfer, Waffenschmied (und mehr) und dabei auf der Flucht vor der Inquisition. Aber alles wird nur irgendwie gestreift. Dem Buch fehlt die Linie, ein Ziel, das sich von Anfang bis zum Ende hinzieht. So ist es nur eine Erzählung einer Lebensgeschichte in mehreren Episoden. Enttäuschend ist hier aber besonders, dass der religiöse Hintergrund nur sehr oberflächlich gestreift wird. Man vermisst immer die Auseinandersetzung mit der Inquisition, hier speziell mit Fray Bonastruca. Diese anfänglich tragende Figur taucht immer wieder nur kurz auf und verschwindet dann im Nirvana. Der Schluss und damit der Bogen zurück in die Vergangenheit wirkt sehr konstruiert und erinnert eher an Hollywood-Happy-Ends.
Gegenüber dem 'Medicus' fällt diese Geschichte weit ab und deshalb kann ich nur zwei Sterne geben. Und das auch nur, weil es sich schön liest und nett erzählt ist.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich das beste Buch von Noah Gordon!, 18. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Medicus von Saragossa (Gebundene Ausgabe)
Schade, daß der deutsche Titel einige Leser dazu verleitet hat, sich das Buch als Fortsetzung von "Medicus" zu kaufen, und das diese Leser dann enttäuscht sind, ist klar. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, besser als "Der Medicus" und seine Fortsetzungen (bei dieser Trilogie hat mir übrigens "Der Schamane" am besten gefallen). Das Buch hat mich gefesselt, das Leben des Helden sehr bewegt. Ich habe sehr viel über die Verfolgung der Juden erfahren, außerdem kamen die medizinischen Details auch nicht zu kurz.Dieses Buch ist eine echte Bereicherung für meine Buchsammlung und ich finde es sehr schade, daß andere meine Begeisterung anscheinend nicht teilen können.
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Der Medicus von Saragossa: Roman
Der Medicus von Saragossa: Roman von Noah Gordon (Taschenbuch - 1. November 2001)
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