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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der perfekte Puppenmord
Wer schafft es heute noch, mit Sprache umzugehen, eine logische Handlung zu erzeugen und die Charaktere derart genau zu beschreiben, dass sie lebendig werden? ... ach ja, und nicht zu vergessen, dem Leser dabei einen Lacher nach dem anderen zu entreissen ... wohlgemerkt: auf intelligente Art und Weise. Das Buch ist intelligent und weiss sehr skurille Typen zum Leben zu...
Veröffentlicht am 21. Dezember 2009 von faustino888

versus
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht mein Humor
Vor einer ganzen Weile hatte ich "Morenwäsche" von Sharpe gelesen. Ich konnte mich lediglich daran erinnern, dass explodierende Strauße darin vorkamen und ich dachte, versuch es doch noch einmal mit einem von Sharps Büchern. Nun ich schätze, dies wird das letzte gewesen sein. Es trifft einfach nicht meinen Humor.

Ich habe das Buch in drei...
Veröffentlicht am 24. Juni 2007 von Cornelia Theege


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der perfekte Puppenmord, 21. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Puppenmord: Roman (Taschenbuch)
Wer schafft es heute noch, mit Sprache umzugehen, eine logische Handlung zu erzeugen und die Charaktere derart genau zu beschreiben, dass sie lebendig werden? ... ach ja, und nicht zu vergessen, dem Leser dabei einen Lacher nach dem anderen zu entreissen ... wohlgemerkt: auf intelligente Art und Weise. Das Buch ist intelligent und weiss sehr skurille Typen zum Leben zu erwecken, alleine der ermittelnde Kriminalbeamte, der sich durch eine moegliche Klaerung des Falles Aufstiegslorbeeren verspricht und dennoch so weit von einer Erfolgsmeldung entfernt ist wie die Sonne vom Mond, ist das Geld des Buches wert. Unglaubliche Verlaeufe der Handlung bis hin zu voellig verdehten, ueberdrehten Hauptakteuren lassen das Buch zu einem Erlebnis werden. Ein Vergnuegen, dem man sich einfach nicht verschliessen kann, bis zur letzten Seite.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der witzigsten Bücher überhaupt!, 9. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Puppenmord: Roman (Taschenbuch)
Obwohl "Puppenmord" nicht mehr ganz taufrisch ist, ist es nach wie vor eines der witzigsten Bücher, die ich je gelesen habe! Und es ist eines der wenigen Bücher, bei denen ich beim Lesen ständig laut lachen mußte.
Tom Sharpe schildert die abstrusen Leiden eines Berufsschullehrers und immer, wenn man meint, die Absurditäten könnten sich nicht weiter steigern, setzt er noch etwas drauf. Die Mordgeschichte an einer Gummipuppe läßt den ewigen Versager Henry zu wahrer Größe auflaufen- mehr will ich nicht verraten. Einige groteske Szenen und Typen wird man sicherlich nicht so schnell vergessen- und sei es nur die berühmte Hausfrauenpastete, in der angeblich echte Hausfrau drin ist.
Auch wenn die mir bekannten Berufsschullehrer grinsend behaupten, das Buch würde ihre Situation wieder geben, will ich das nicht hoffen, kann aber nur jedem zu dem Buch raten, der sich mal richtig gut amüsieren möchte.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Orgiastischer Schlag in die Sahne des guten Geschmacks, 18. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Puppenmord: Roman (Taschenbuch)
Henry Wilt heißt nur so -- in Wirklichkeit ist er alles andere als wild, muss sich allerdings in einer Wildnis der besonderen Art durchbeißen: Zu Hause hat er es mit seiner exaltierten unbefriedigten Gattin Eva zu tun, und die beruflichen Freuden eines Berufschullehrers in britischen Provinzstädten halten sich auch in Grenzen. Er trotzt wacker Evas Begeisterungsfähigkeit für möglichst schicke Selbstverwirklichung in der örtlichen Volkshochschule, und irgendwie arrangiert er sich auch mit seinen bildungsunwilligen Schülern -- und letztere, zusammengefasst in berufsbezogenen Klassen und vielsagend bezeichnet als "Gasinstallateure III", "Fleisch I" usw., haben wenig Sinn für das, was ihnen ein Hilfslehrer für Allgemeinbildung über "Sons and Lovers", "Candide" oder "Lord of the Flies" mitteilen will.

Doch dann bricht das Schicksal mit geballter Macht über Henry Wilt herein, in Gestalt des amerikanischen Intellektuellen-Ehepaars Pringsheim. Sally Pringsheim verkörpert alles, was Eva Wilt sich ersehnt -- allem voran die höhere Gesellschaftsklasse und die Intellektuellen-Kaste. Und Ausdrücke kennt sie... Eva ist hingerissen. Klar, dass sie nun jede Mitteilung aus Sallys Mund fürs Evangelium nimmt und unter diesem Einfluss den heimkehrenden Henry in kanariengelbem Outfit und Trenchcoat mit den Worten begrüßt, sie wolle ihm -- na, ich schreib's lieber nicht hin. Die Zensur...

Henrys Schicksal legt noch an Fahrt zu, als die Wilts bei Pringsheims zur Grillparty eingeladen werden (Eva lässt nicht locker, wenn sie den gesellschaftlichen Aufstieg wittert). Der Abend entwickelt sich jedoch nicht ganz so, wie Henry sich eine Grillparty vorstellt; nach einer Kaskade schriller Ereignisse findet er sich in verfänglicher Pose mit einer Gummipuppe vereinigt. Immerhin hat sich Eva empört verabschiedet; ein Trost...

Man kann es durchaus verstehen, dass Henry nach dieser Prüfung genug von seiner Gattin hat und nach einem whiskyseligen Abend mit der Gummipuppe die Generalprobe für den Gattenmord inszeniert.

Nun schlagen die Ereignisse einen Salto nach dem anderen, die beerdigte Gummipuppe wird sorgsam exhumiert, Eva bleibt verschwunden, Wilt wird des Mordes verdächtigt und erlebt ein verschärftes Verhör, wie Inspektor Flint glaubt -- aber Wilt ist von seinen Versuchen, "Fleisch I" mit der Weltliteratur vertraut zu machen, ganz andere Nummern gewöhnt und treibt seinerseits die örtliche Polizei in den Wahnsinn (und verdirbt dem Inspektor den Appetit auf Leberpastete). Währenddessen erlebt auch Eva Wilt auf einem Ausflug mit den Pringsheims Eigenartiges...

Wie sich die Ereignisse dann dem Happy End entgegenstürzen, kann endgültig nicht mehr nacherzählt werden. Eine schräge Situation jagt die nächste, und kurz vorm Zwerchfellkollaps löst sich alles in Wohlgefallen auf.

Wer feinsinnige Unterhaltung sucht, sollte Tom Sharpes "Puppenmord" meiden; dieser Autor lässt sich nämlich keine Geschmacklosigkeit entgehen, um daraus eine skurrile Situation entstehen zu lassen. Es kommt ihm nicht auf stimmige Charakterstudien und dergleichen an, sondern auf ungebremsten Klamauk der Extraklasse, und genau das garantiert dem Leser des "Puppenmordes" das Lachen. Die einzelnen Figuren sind zu schrill, um echt zu sein, klar -- aber schließlich ist das hier die buchgewordene Freude am In-die-Sahne-Hauen, und was das angeht, hat Sharpe einen Volltreffer gelandet. Die Sahne spritzt in alle Himmelsrichtungen, und deswegen verzeiht man ihm auch den etwas blassen Schluss. Und es sei ihm auch verziehen, dass er ein wenig den Plot von einem weniger attraktiven Richard-Quine-Film ("How to Murder Your Wife"; dt.: "Wie bringt man seine Frau um?") abgekupfert hat. Er macht nämlich viel mehr aus der Idee als Richard Quine...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In der Klemme (Hörbuch-Rezension), 3. Juli 2007
Von 
C. Stotz (Esslingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Puppenmord. 4 CDs (Audio CD)
Hilfslehrer Henry Wilt hasst seine Frau Eva und Eva leidet unter der phlegmatischen Natur ihres Mannes. Den Mangel an Leidenschaft, Inspiration und Abenteuer kompensiert sie mit einem bunten Strauss inbrünstig absolvierter Volkshochschul- und Abendkurse, während Henry zur gleichen Zeit auf seinen abendlichen Spaziergängen mit dem Hund immer ausgefeiltere Mordpläne schmiedet.

Zur Eskalation kommt es als Henry auf einer Party im Rausch von Gastgeberin an (und in) eine Gummipuppe gefesselt wird. Gedemütigt verreist Eva mit unbekanntem Ziel und Henry ermordet an ihrer Statt die Gummipuppe, die er in einer Baugrube versenkt, wo sie am kommenden Morgen mit mehreren Tonnen Beton bedeckt werden wird.

Was folgt ist eine herrliche Verwicklung - niemand glaubt Henry, dass im Bauloch nur eine Puppe liegt, solange er seine Frau nicht lebendig vorweisen kann. Und Eva - noch immer sauer auf ihren Henry - weiss unterdessen von alldem nichts. Der inzwischen verhaftete Henry geniesst das Katz-und-Maus-Spiel mit der immer verzweifelteren Polizei indessen zusehends.

Olli Dietrich ist eine herrliche Besetzung für dieses Hörbuch, der es brillant versteht, der Larmoyanz Evas, der Verzweiflung der Polizisten und der Resignation Henrys Ausdruck zu verleihen.

Ein grosser (mitunter etwas zu derber) Spass - mit einer kleinen Länge in der Mitte - mit viel bösem britischem Humor.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum totlachen, klasse!, 23. August 1999
Von Ein Kunde
Henry Wilts, der Held in Sharps Roman "Puppenmord" lebt als Berufsschullehrer zwischen Fleisch I, KFZ II und Druckern III und ist gleichzeitig Ehemann seiner dominierenden Frau, die sich Ruhm und Ehre, die Wilt ihr nicht geben kann, bei Frauenkränzchen und Meditationsrunden holt. Dies kann er, der eigentlich nur ein ruhiges Leben will, nicht länger ertragen. Hätte er eine Bombe, es könnte schlimmeres passieren - was allerdings auch ohne Bombe eintrifft.
Zum Showdown kommt es auf einer Party, auf die seine Frau ihn mitschleppt. Alle scheinen sich prächtig zu amüsieren, nur Wilt hat überhaupt keinen Spaß. Doch den hat der Leser, als Wilt plötzlich in einer unglaublich komischen Situation - an eine Gummipuppe gekettet - aus einer Ohnmacht erwacht. Und weiter geht es Schlag auf Schlag. Für die Puppe verspricht eine nahe Baustelle die Rettung zu sein, doch wo ist seine Frau und warum wird er plötzlich als ihr Mörder verdächtigt? - Sharp versteht es wirklich seine Leser bis zur letzten Seite zu fesseln, manchmal bis zur Unerträglichkeit.
Mit Puppenmord ist Sharp wirklich der absolute Knaller gelungen. Interessant auch, daß er selbst, genau wie sein Held, als Hilfslehrer einer Berufsschule gearbeitet hat ... Man fragt sich, wie es seiner Frau wohl geht.
Prädikat: besonders lesenswert! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Skuriler Roman für alle Freunde des schwärzesten Humours, 29. Juli 2001
Rezension bezieht sich auf: Puppenmord: Roman (Taschenbuch)
Sharpe versteht es unglablich in und aus altäglichsten Situationen langsam in das totale Chaos abzugleiten. Wie in allenen seinen Büchern kann der Leser auch im "puppenmord" nur fassungslos daneben stehen und sich immer nur denken: "Nein das wird er (sharpe) nicht tun'. So weit kann er nicht gehen." Seien sie sicher Sharpe geht noch weiter. Viel Weiter. Sehr gelungen und unwiedersehlich fesselnd. unglaublich Lustig !!
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31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das einzige Buch, dass ich je zerissen habe ..., 6. November 2001
Rezension bezieht sich auf: Puppenmord: Roman (Taschenbuch)
Ich habe Puppenmord im Urlaub gelesen und ewig für dieses kleine Taschenbuch gebraucht, weil ich meinem Freund, jedesmal wenn ich wieder heftig gelacht habe, die entsprechende Passage vorlesen musste. Da ich lachend nicht vorlesen konnte und das auf Dauer für beide unbefriedigend war, haben wir die Paperback-Ausgabe kurzerhand in zwei Teile gerissen um gleichzeitig lesen zu können.
Es ist das einzige Buch, mit dem ich jemals sowas gemacht habe. Schade um's Geld? Ein Paperback, bei dem man stundenlang lachen kann ist allemal besser als eine zerissene Kinokarte für eine "Komödie", bei der man höchstens schmunzeln konnte! Sharpes Art den Wahnsinn des Alltags eines Berufschullehrers für "Fleisch 1" zu beschreiben entlockt mir noch jetzt ein lächeln.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Copulo ergo sum, 16. April 2003
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Puppenmord: Roman (Taschenbuch)
Geschickt inszeniertes Treffen der Minderwertigkeitskomplexe: das neurotische Hilfslehrer-Ehepaar Wilt lernt die pseudo-intellektuellen Pringsheims kennen. Mit viel Schein und wenig Sein nimmt die Handlung ihren Lauf, wobei im Mittelpunkt Henry Wilts Probleme mit einer aufblasbaren Gummipuppe der Pringsheims stehen.
Die Geschichte ist trotz ihres Witzes, der etwas an den Klamauk eines Theaterstücks erinnert, durchgehend schlüssig und intelligent aufgebaut. Sharpe eskaliert auf ironische Weise die Schwierigkeiten, die die übertrieben spießige und verklemmte Lebensweise der Wilts mit sich bringt. Weil sie ihren äußeren Schein wahren wollen und nicht zur simplen Wahrheit stehen, verschlimmert sich die Situation zunehmend bis zu dem Punkt, dass Henry Wilt in einen handfesten Mordverdacht gerät. Was verhindert werden sollte, tritt nun erst recht ein: der gute Ruf ist ernsthaft gefährdet. Witzig ist dabei, dass auch die Pringsheims und Kollegen nur mit Wasser kochen und es ihnen nur besser gelingt, ihre eigenen, u.a. finanziellen und sexuellen Probleme zu verdecken. Letztlich ist das ganze Buch eine ironische, gut gelungene Kritik an der Verlogenheit bestimmter Gesellschaftsschichten, die das Leben unnötig verkompliziert. Eine angenehme, lustige Urlaubslektüre!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht mein Humor, 24. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Puppenmord: Roman (Taschenbuch)
Vor einer ganzen Weile hatte ich "Morenwäsche" von Sharpe gelesen. Ich konnte mich lediglich daran erinnern, dass explodierende Strauße darin vorkamen und ich dachte, versuch es doch noch einmal mit einem von Sharps Büchern. Nun ich schätze, dies wird das letzte gewesen sein. Es trifft einfach nicht meinen Humor.

Ich habe das Buch in drei Tagen durchgelesen und es war auch recht unterhaltsam, aber lachen konnte ich nicht. Ich fand Leute die sich in peinlichen Situationen noch peinlicher benehmen, noch nie lustig.

Wer allerdings auf unmögliche Personen, die sich in unmöglichen Situationen noch unmöglicher benehmen steht, wird hier voll bedient.

Ich muss schon sagen, der Autor hat eine sehr ausgeprägte und äußerst merkwürdeige Fantasie. Es ist auf keinen Fall ein schlechtes Buch nur eben nicht >mein< Humor.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chaos Pur, 27. November 2002
Von 
Gisa Kahnt (Siegburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Puppenmord: Roman (Taschenbuch)
Chaos pur erlebt der biedere Berufsschullehrer Henry Wilt, obwohl es Anfangs garnicht danach aussieht. Ja, man bedauert ihn direkt, sei es wegen seiner dümmlichen Schüler, denen er mit seinem Intellekt nicht begegnen kann oder wegen seiner ausgeflippten Ehefrau, die ihren komischen Neigungen nachgeht, aber keine Lust mehr auf Sex hat.
Es ist einfach nur verständlich, daß er sie, zumindest gedanklich, umbringen will. Auf amüsant-saddistischen Umwegen gelangt er an eine Gummipuppe, die er an Stelle seiner Frau in einem Bauloch verschwinden lässt. Als dieses mit Beton zugeschüttet werden soll und die Bauarbeiter meinen sie haben es mit einer Leiche zu tun nimmt das Schicksal seinen Lauf.....
Mehr sei an dieser Stelle inhaltlich nicht verraten.
Eines ist sicher: Keiner erzählt so packend wie Tom Sharpe, der den Leser immer wieder in seinen Bann zieht. Ob es seine Schilderungen von sexuellen Praktiken sind oder die Art und Weise, wie Henry den Kommisar langsam aber sicher in den Wahnsinn treibt.
Fazit: Absolut lesenswert, komisch, spannend und packend
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Puppenmord: Roman
Puppenmord: Roman von Tom Sharpe (Taschenbuch - 1. Juli 2001)
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