Kundenrezensionen


13 Rezensionen
5 Sterne:
 (2)
4 Sterne:
 (6)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Karriere eines eigensinnigen Rabbis
Gordon erzählt die Chronik einer neureichen, jüdischen Familie in den USA 1925-65. Vielerorts ist ein Verfall jüdischer Werte und Traditionen zu sehen. Großvater Isaac, ein strenggläubiger Rabbi, ist entsetzt. Doch er pflanzt den Keim des Glaubens in seinem Enkel Michael, der zum eigentlichen Helden dieses Buches wird. Michael Kind wird zum...
Veröffentlicht am 17. Januar 2006 von Christian von Montfort

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überrascht...
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht.
Nach solchen absoluten Superbüchern wie Der Medicus und Der Schamane hätte ich nie mit so viel Langeweile gerechnet... Ich habe das Buch zwar zu Ende gelesen, aber es hat mich schon Überwindung gekostet, dran zu bleiben.
Veröffentlicht am 4. März 2009 von Nachbarin


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Karriere eines eigensinnigen Rabbis, 17. Januar 2006
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Rabbi: Roman (Taschenbuch)
Gordon erzählt die Chronik einer neureichen, jüdischen Familie in den USA 1925-65. Vielerorts ist ein Verfall jüdischer Werte und Traditionen zu sehen. Großvater Isaac, ein strenggläubiger Rabbi, ist entsetzt. Doch er pflanzt den Keim des Glaubens in seinem Enkel Michael, der zum eigentlichen Helden dieses Buches wird. Michael Kind wird zum orthodoxen Rabbi der kommenden Generation ausgebildet und setzt sich in den folgenden Jahren in verschiedenen Gemeinden und Staaten für die Erhaltung des Glaubens ein. Das tut er sehr aktiv, und nicht immer diplomatisch - wie Gordon nett darstellt.

Das Buch ist aus dem Jahr 1965, und das merkt man dem Stil etwas an. So ausführlich und plätschernd würde heute nicht mehr geschrieben. Gordon selbst hat im "Medicus" & Co. das Tempo erhöht. Auch die Symbolik ist noch etwas penetrant: bei netten Leuten schmeckt stets das Essen gut, bei unsympathischen ist das Bier warm etc. :-) Das Rabbi Kind seine eigene Frau gegen ihren Willen dauernd mit Elektroschocks behandeln lässt, obwohl sie nur depressiv ist, fand ich auch komisch - es ist aber ein über den ganzen Roman gestrecktes Thema. Vielleicht zeigt sich in ihrer letztlich unter erheblichem psychologischem Druck erfolgten Einwilligung der übertriebene Missionierungseifer, der Kind inneliegt. Faszinierend sind auf jeden Fall die Einblicke in die jüdische Kultur, hierin sehe ich den großen Pluspunkt des Buches.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ..., 2. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Rabbi: Roman (Taschenbuch)
'Der Rabbi' erzählt von dem aus einer jüdischen Familie stammenden Michael Kind, den man durch seine Jugend begleitet, bis er sich seinen Wunsch erfüllt und Rabbi, also Prediger jüdischer Gemeinden, wird. Abwechselnd wird von seinem Leben als solcher erzählt und auf seine Vergangenheit zurückgeblickt; außerdem wird teilweise aus der Sicht von anderen Personen erzählt, wodurch man Vorgeschichten und sonstiges für das Hauptgeschehen nötige Wissen erhält. Die Geschichte spielt im Amerika der zwanziger bis sechziger Jahre, also auch teilweise in der Zeit des Krieges, was aber als Thema kaum angeschnitten wird.
Das Buch enthält eine unterhaltsame Geschichte, nicht besonders spannend oder fesselnd, aber durchaus interessant und - wie schon erwähnt - unterhaltsam. Die Handlung fließt mehr oder weniger dahin und lässt keine auffallenden Höhepunkte erkennen, doch das verzeiht man dem Autor.
Alles in allem eine nette Lektüre, vollgepackt mit Informationen über das Judentum - für mich nichts, um eine Nacht zu durchwachen, aber doch, um ein paar Stunden zu füllen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einblick in die jüdische Gesellschaft der USA, 13. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Rabbi: Roman (Taschenbuch)
Es passiert nicht besonders viel in diesem Roman, auch wenig Aufregendes. Dennoch ist es äußerst packend zu lesen, eine Lebensgeschichte, und man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Gibt tiefe Einblicke in die jüdische Gesellschaft in den Vereinigten Staaten, ihre Bräuche, ihr Denken, ihre Traditionen, ihre Grenzen. Bis ins Detail bilderreich geschildert und beobachtet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Shalom, 9. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Rabbi: Roman (Taschenbuch)
Michael Rivkind, später Michael Kind, ist der Sohn jüdischer Einwanderer, die unter stark wachsendem Antisemitismus, ihre europäische Heimat verlassen müssen, um sich in Amerika niederzulassen. Sein Schicksal, sowie Schicksal seines Großvaters, seiner Eltern, seiner großen Liebe, Leslie, aber auch Vielzahl anderer Menschen, die seinen Lebensweg kreuzen, wird mit viel Wärme, Wehmut, Charme und Witz erzählt. Die Charaktere wirken sehr lebensecht, besonders „sejde", also Michaels Großvater, mit seinem langen Bart und wunderlichen Geschichten, die er seinem Enkel Michael erzählt, sticht durch seine Authentizität aus der Menge hervor.
Oft werden der jüdische Stolz und die strenge Tradition dem Teenager Michael zu Verhängnis, doch paradoxerweise sind es genau die zwei Sachen, die sein Leben verändern und ihn dazuverleiten, ein richtiger Rabbi zu werden.
Nichtsdestotrotz ist die Geschichte ein wenig Moral predigend und stellenweise zu dick aufgetragen. So zum Beispiel verprügelt der kleine Michael seinen Peiniger Stash - der ihn tagtäglich misshandelt hat und als dreckigen Juden beschimpft hat - mit dem Rohrstock seines Lehrers. Als er dem Lehrer den Stock zurückgab, sagte er, dass er ihn ausgeborgt habe, um ihn an einem Antisemit auszuprobieren.
Später spricht der Rabbi in seiner Gemeinde die Rassentrennung an und macht sich sehr stark für die Schwarzen, die keinerlei Rechte haben, wobei er ständig an seiner Frau Leslie meckert, die ihm zuliebe ins Judentum konvertiert ist. Nach dem Motto: Wasser predigen, aber Wein trinken!
Hier ein wunderbarer, und sehr komischer, Ausschnitt aus dem Buch:
„Als er sich neben sie legte, war ihm bewusst, dass sein Scheitel gerade an ihr Ohr heranreichte, während seine kalten Zehen auf ihren bebenden Knöcheln lagen. Ihr Hymen war zäh wie Leder. Er bemühte sich aus Leibeskräften, murmelte hastige Gebete und fühlte sich eingeschüchtert, sowohl von dem Widerstand, dem er begegnete, als auch von den leisen Angst- und Schmerzenschreien seiner Braut. Endlich gelang es ihm, das Häutchen riss, und Leah schrie durchdringend auf. Als alles vorüber war, lag sie allein an der äußersten Kante des Bettes und weinte, weinte über den Schmerz und die Demütigung, aber auch über ihren seltsamen kleinen Gatten, der nackt über zwei Drittel des Bettes ausgestreckt lag und Triumphgesänge auf hebräisch sang, in einer Sprache, die sie nicht verstand."
Fazit: Das Buch ist kein prickelnder Champagner, eher ein warmer Tee an einem kalten Dezembertag.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Typisch Gordon, 8. April 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Rabbi: Roman (Taschenbuch)
Gordon enttäuscht auch diesmal nicht mit "Der Rabbi".
Sein Schreibstil ist sehr fließend, sodass man leicht in das 20.Jahrhundert eintaucht und alles wie ein Film an einem vorbeiläuft.
Besonders interessant finde ich auch diesmal die Einblicke in jüdische Traditionen und Werte.
Allerdings kommt man leicht durcheinander, wenn der Autor zwischen den Jahren hin- und her springt. Doch zum Ende hin versteht man Gordons System der "Zeitmaschine".
Also, alles in allem wieder mal ein gelungenes und typisches Buch vom Bestseller- Autor.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überrascht..., 4. März 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Rabbi: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht.
Nach solchen absoluten Superbüchern wie Der Medicus und Der Schamane hätte ich nie mit so viel Langeweile gerechnet... Ich habe das Buch zwar zu Ende gelesen, aber es hat mich schon Überwindung gekostet, dran zu bleiben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Meisterwerk aber lesenswert, 13. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Rabbi: Roman (Taschenbuch)
Noah Gordon schreibt hier mal wieder (wie auch schon in anderen Veröffentlichungen wie den Medicus) auch trivale Vorgänge sehr fesselnd. Man möchte manchmal dieses Buch nicht aus der Hand legen obwohl die Story nicht gerade umwerfend ist. Kurzweiliges Lesevergnügen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Der Rabbi. Roman, 26. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Rabbi: Roman (Taschenbuch)
Sehr interessant und spannend geschrieben. Mir hat es sehr gefallen!! Inhaltlich sehr spannend und ergreifen geschrieben. Das "Judentum" bleibt immer wieder spannen in seiner Geschichte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bewertung, 10. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Rabbi: Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich der Medicus und den Shamanen gelesen hatte, dachte ich schon das dieses Buch wieder einKnüller werken könnte. Doch weit gefehlt. Ich mußte mehrmals neu anfangen zu lesen, weil für mich die Story ein wenig "lahm" geschrieben worden ist. Wenn man die anderen beiden Bücher nicht kennen sollte, denke ich dürfte es ein noch lesbares Werk von Noah Gordon sein.
Meine Meinung für mich: Rausgeschmissenes Geld
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Shalom, 10. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Rabbi: Roman (Taschenbuch)
Michael Rivkind, später Michael Kind, ist der Sohn jüdischer Einwanderer, die unter stark wachsendem Antisemitismus, ihre europäische Heimat verlassen müssen, um sich in Amerika niederzulassen. Sein Schicksal, sowie Schicksal seines Großvaters, seiner Eltern, seiner großen Liebe, Leslie, aber auch Vielzahl anderer Menschen, die seinen Lebensweg kreuzen, wird mit viel Wärme, Wehmut, Charme und Witz erzählt. Die Charaktere wirken sehr lebensecht, besonders „sejde", also Michaels Großvater, mit seinem langen Bart und wunderlichen Geschichten, die er seinem Enkel Michael erzählt, sticht durch seine Authentizität aus der Menge hervor.
Oft werden der jüdische Stolz und die strenge Tradition dem Teenager Michael zu Verhängnis, doch paradoxerweise sind es genau die zwei Sachen, die sein Leben verändern und ihn dazuverleiten, ein richtiger Rabbi zu werden.
Nichtsdestotrotz ist die Geschichte ein wenig Moral predigend und stellenweise zu dick aufgetragen. So zum Beispiel verprügelt der kleine Michael seinen Peiniger Stash - der ihn tagtäglich misshandelt hat und als dreckigen Juden beschimpft hat - mit dem Rohrstock seines Lehrers. Als er dem Lehrer den Stock zurückgab, sagte er, dass er ihn ausgeborgt habe, um ihn an einem Antisemit auszuprobieren.
Später spricht der Rabbi in seiner Gemeinde die Rassentrennung an und macht sich sehr stark für die Schwarzen, die keinerlei Rechte haben, wobei er ständig an seiner Frau Leslie meckert, die ihm zuliebe ins Judentum konvertiert ist. Nach dem Motto: Wasser predigen, aber Wein trinken!
Fazit: Das Buch ist kein prickelnder Champagner, eher ein warmer Tee an einem kalten Dezembertag.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Der Rabbi: Roman
Der Rabbi: Roman von Noah Gordon (Taschenbuch - 1. November 2000)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,24
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen