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89 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Tatsachenbericht, aber tolle und wichtige Botschaft
Liebe Leute, die sich über den "Verrat" an den Aborigines aufregen, lest doch mal das Vorwort:
Es geht hier nicht um eine historisch korrekte Abhandlung über die Ureinwohner Australiens! Es ist völlig nebensächlich, dass das Buch in Australien spielt, es hätte auch Afrika oder der Dschungel sein können.
Ich finde es sehr...
Veröffentlicht am 25. November 2005 von Michael Mühlmann

versus
140 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider alles erstunken und erlogen
Zu meiner Schande muss ich gestehen: ich habe das Buch begeistert gelesen. Ein etwas kritischerer Kollege hat dann nachgeforscht und rausgefunden, dass das Buch frei erfunden ist (obwohl das Gegenteil suggeriert wird), geschickt abgestimmt auf den Geschmack von uns Westlern, die sich nach natürlicher Spiritualität sehnen. Dabei vermischt Morgan Halbwissen aus...
Veröffentlicht am 1. Juli 2002 von Juerg Schweri


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140 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider alles erstunken und erlogen, 1. Juli 2002
Zu meiner Schande muss ich gestehen: ich habe das Buch begeistert gelesen. Ein etwas kritischerer Kollege hat dann nachgeforscht und rausgefunden, dass das Buch frei erfunden ist (obwohl das Gegenteil suggeriert wird), geschickt abgestimmt auf den Geschmack von uns Westlern, die sich nach natürlicher Spiritualität sehnen. Dabei vermischt Morgan Halbwissen aus öffentlichen Quellen zu den Aborigines mit der Kultur der Indianer und Esoterik-Versatzstücken. Als Fiktion ist das Buch aber völlig wertlos.
Wer's nicht glaubt, kann selber nachforschen im Internet (urls darf ich hier leider nicht angeben, die führende Aborigines-Organisation, welche das Buch bekämpft, heisst Dumbartung Aboriginal Corporation).
Das Schlimme ist, dass Morgan nicht nur erfindet, sondern für ihren eigenen Profit die Kultur der Aborigines ausbeutet und deren Erbe massiv verfälscht (und die Aborigines beleidigt). Auf dem Netz sind Treffen von Aborigines-Ältesten aus ganz Australien beschrieben und ihre empörten Reaktionen über dieses Machwerk.
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44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Traumfaenger beutet Kultur der Aborigines aus, 19. April 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Traumfänger. Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines. (Broschiert)
Marlo Morgan's Buch Traumfaenger ist weder eine wahre Geschichte, noch basiert sie auf echten Erfahrungen des Lebens mit Aborigines.Es erzaehlt von einer amerikanischen Frau, die von einem aboriginal Stamm,den sie spaeter die "wahren Menschen" nennt,eingeladen wird, mit ihnen zu leben.Morgan veroeffentlichte das Buch selbst als "wahre Geschichte". Das Buch enthaelt jedoch viele im wahrsten Sinne des Wortes 'unerhoerte' Behauptungen ueber Aboriginal Kultur, z.B. dass ein Mann ihr ueber geheime Frauenangelegenheiten 'Secret Women's Business' erzaehlt, was in Realitaet unvorstellbar ist. Selbst das Wort "Traumfaenger" gehoert in die Hopi Kultur nach Nord-Amerika. Die Amerikanerin Morgan hat es sich der Einfachheit halber dort "gestohlen" und nach Australien "implantiert". Die Dumbartung Aboriginal Corporation hat mit Aboriginal Gemeinschaften ueber den angeblich "unbekannten" Stamm gesprochen und gefragt ob irgendjemand Morgan bei ihren angelichen Outback Reisen getroffen hat. Die Berichte, die u.a. von Anthropologen sind, koennen im Internet abgerufen werden. Sie zeigen, dass Morgan's Aussagen ueber Aboriginal Kultur nicht der Wahrheit entsprechen.1996 reiste eine Delegation von Aboriginal Aeltesten in die USA, um ihren Schock und Schmerz auszudruecken. Eine Woche spaeter gab Morgan zu, dass sie ueber die Echtheit der Geschichte gelogen hatte. In viele Sprachen uebersetzt und als Bestseller in der ganzen Welt verkauft, beutet Traumfaenger die Australische Aboriginal Kultur aus.Ich moechte als Leser dieses Buches dringend abraten, das Buch zu kaufen. Hilfreich waren fuer mich die Information auf der Website der Dumbartung Corporation. Den Rezesionsrichtlinien von Amazon entsprechend duerfen keine e-mails oder URL's genannt werden. Suchen Sie die Seite mit einer Suchmaschine.
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62 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein zweischneidiges Schwert!, 3. August 2005
Von 
Schaefer-zhivkov, Eva "Sascha Zhivkov" (Shenyang, Lianonig Provinz, China) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Als ich dieses Buch von einer Freundin geschenkt bekommen hatte, las ich es sehr schnell durch und war sehr angetan.
Ich fand ihre Ansichten ueber uns Menschen im Ansatz sehr gut und habe viel ueber mich, mein Leben und andere nachgedacht, die sich in der Tat so verhalten, wie es dort beschrieben wurde. Der Grundansatz ist also wirklich gut und ihre Absicht ging bei mir voll auf; naemlich ueber sich nachzudenken und ueber andere Ansichten zu reflektieren und sie nicht gleich als altmodisch oder unpassend abzuwaelzen. Zu diesem Zeitpunkt ging ich jedoch davon aus, dass es sich hier um einen Tatsachenbericht handelt, zumal am Ende des Buches ein Stammfuehrer jedes Wort als wahr bezichtigt.
Da ich zusaetzliche Infos ueber die Aboriginies haben wollte, suchte ich im Netz und fand heraus, dass das gesamte Buch erstunken und erlogen ist! Sicherlich verliert das Buch so an Glaubwuerdigkeit und die Aboriginies werden in diesem Falle sogar ein wenig beleidigt, ausserdem hat Marlo Morgan fuer mein Verstaendnis ein Dokument gefaelscht (von dem Aborigine, der alles als wahr dargestellt hat), aber immer noch sind die Vorstellungen, die nun eher in einem esoterischen Charakter und "back-to-the-roods-Wunsch" ausarten nachdenklich stimmend.
Zum Schreibstil ist zu sagen, dass es sicherlich relativ einfach gehalten ist und eine Art Tagebuch zu sein scheint; in meinen Augen ist das aber angebracht, weil Morgan auf diese Weise die vielen verschieden Themen und Ansichten gut in einem Buch zusammenbringen kann. Sicherlich handelt sie hierbei manchmal etwas nach dem "Schwarz-Weiss-Prinzip" und verurteilt die "Veraenderten", aber man darf nicht vergessen, dass sie durch die Aboriginies die Nachricht tranportieren will und mit dieser starken Gegensatzphilosophie nur unsere Auffassungen erweitern und vielleicht - ein wenig zumindest - veraendern will.
Ich glaube, dass man ueber dieses Buch dennoch nachdenkt, ABER man muss sich im Klaren sein, dass der Wahrheitsgehalt des Buches im Bezug auf die Aborigines sehr klein/gleich null ist und man das Buch als Roman und nicht als Tatsachenbericht auslegen sollte. Wenn man das tut, liest man ein unglaublich interessantes Buch, dass einem Wege und Denkweisen zeigt, die voellig logisch sind und viele unserer Errungenschaften in Frage stellen, aber man sollte dennoch nicht vergessen, dass der Fortschritt uns auch viel gutes gebracht hat.
Deshalb ist und bleibt dieses Buch ein zweischneidiges Schwert und jeder muss fuer sich wissen, wie er das Gelesene auffasst und das Buch letztendlich bewertet. Deshalb gibt es fuer mich drei Sterne; waere alles wahr gewesen wie von der Autorin urspruenglich behauptet, waeren es sicher fuenf geworden.
PS: Da ich zur Zeit in Kanada bin, habe ich keine Umlaute und kein scharfes s. Ich bitte dies zu entschuldigen.
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59 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Man sollte sich auch andere Meinungen zu diesem Buch anhören, 23. Juli 1999
Von Ein Kunde
Vor ca. einem Jahr habe ich dieses Buch während einer drei monatigen Reise durch Australien gelesen. Ich halte es für wichtig, auch die deutschen Leser, die ja alle eine ausgesprochen positive Meinung über dieses Buch zu haben scheinen auf die Meinung derer zu verweisen, auf die es eigentlich ankomt: Gehen sie auf die englischsprachige Seite Amazon und suchen Sie nach dem Originaltitel "mutant message down under" und lesen Sie dort Rezensionen von Aborigines und Professoren der Anthropologie und ähnlichen Leuten.
Mich hatte das Buch in irgendeiner Weise natürlich auch gefangen genommen was nicht weiter verwunderlich ist, denn die Hauptaussage lautet prinzipiell wieder einmal: Die Naturvölker können im Einklang mit der Natur leben, wir nicht. So eine message ist leicht verdaulich und drückt schon seit Karl May auf die Tränendrüse. Eigentlich also ein ganz harmloses Buch von Frau Morgan, wenn sie nicht immer wieder hervorgehoben hätte, dass dies alles auch wirklich so passiert sei, sie diese frohe Botschaft ganz selbstlos in der Welt verkünden wolle und unterm Strich dorch nur ein altes Märchren perefekt vermarktet.
Eine sehr kurze Rezension eines Aboriginie, die ich selbst in Australien auch bestätigt bekam lässt einen ganz schnell am Wahrheitsgehalt des Buches zweifeln: "... man kann nicht auf Spinifex-Gras laufen!".
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89 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Tatsachenbericht, aber tolle und wichtige Botschaft, 25. November 2005
Von 
Michael Mühlmann (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Liebe Leute, die sich über den "Verrat" an den Aborigines aufregen, lest doch mal das Vorwort:
Es geht hier nicht um eine historisch korrekte Abhandlung über die Ureinwohner Australiens! Es ist völlig nebensächlich, dass das Buch in Australien spielt, es hätte auch Afrika oder der Dschungel sein können.
Ich finde es sehr interessant, wie empfindlich manche Leute auf vermeintliche finanzielle Erfolge engagierter Leute reagieren (s. auch Michael Moore), die Machenschaften z.B. der Pharmaindustrie und der Schulmedizin (oder eines Mr. Bush) aber so wenig von der Öffentlichkeit in Frage gestellt werden. Wenn eine Frau Hofmann mit ihrem Geschreibsel Geld verdienen kann, lasst doch Frau Morgan auch ihren Erfolg, die hat wenigstens eine wichtige und richtige Botschaft:

Nur wer sich selbst liebt, kann andere lieben. Positive Gedanken ziehen positives an, negative ziehen negatives an. Wenn man das Universum um Hilfe bittet, kommt die Hilfe auch!
Das klingt für die ganz "Schlauen" natürlich nach "Eso-Glückskeks-Gelaber", ist aber einfach unheimlich wichtig: Vertrauen in sich, Vertrauen in die Welt, Vertrauen in die Kräfte des Geistes und die Gesetze des Universums.
Woran unsere Zivilisation am meisten krankt, ist die Angst. Angst vor Krankheit, Armut, Verlust, Körperfülle, Alter, anderen Kulturen, überhaupt der Zukunft. Von "oben" werden diese Ängste mit Hilfe der Medien kräftig geschürt, denn auf ihnen beruhen schließlich die meisten Gewinne in den größten Branchen der Erde (Pharma, Militär, Versicherungen, Kirchen, Schlankheitskuren ;-) um nur einige zu nennen)
Und es kann gar nicht genug solcher Bücher geben, die dieser Kultur der Angst entgegen wirken. Und mehr will die Autorin doch auch gar nicht.
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wie es das Leben erleichtert, wenn man mit dem Guten rechnet statt vor dem Schlimmen Angst zu haben! Das "Materialisieren" hilft! Ich könnte all die Beispiele gar nicht aufzählen, wo das bei mir und meiner Familie schon funktioniert hat.
Wenn man sich den hilfreichen Kräften des Universums öffnet, hilft es einem auch!
Wenn ich all meine Energie in Ängste stecke, "füttere" ich diese nur, und die Wahrscheinlich ist groß, dass ich dadurch genau das anziehe, wovor ich Angst habe.
Und dass die Kraft des Geistes größer ist als die des Körpers, ist doch auch jedem klar. Ich finde es völlig unwichtig, ob sich die Geschichte mit dem in wenigen Minuten geheilten Knochenbruch buchstäblich so abgespielt hat.
Wichtig ist doch die Botschaft: Wenn du gesund werden oder - noch besser - sein möchtest, gib deinem Körper das Gefühl, perfekt und gesund zu sein, anstatt immer nur nach Krankheitsanzeichen zu suchen oder über die Krankheit zu jammern. Und dass erstaunliche Dinge möglich sind in diesem Bereich, dürfte sich auch in die finstersten schulmedizinischen Bunker herumgesprochen haben!
(Mich wundert sowieso, warum eine Sparte mit einer so geringen Erfolgs- und so hohen Misserfolgsquote die Nase so derart hoch trägt - und dabei von weiten Teilen der Bevölkerung auch noch unterstützt wird! Und Menschen wie die Morgan, die sich gegen die Technik-Hörigkeit aussprechen und auf die Kraft des Menschen vertrauen, werden als Geldmacher und Betrüger hingestellt! Verdrehte Welt...)

Alles in allem finden sich in dem Buch ganz viele Dinge, die mir woanders schon begegnet sind, bei Louise Hay, oder bei Sai Baba, und das zeigt mir einfach, dass es eine religions- und kulturübergreifende Botschaft gibt, die uns wirklich verbindet und für alle gilt:
Trage zum Guten im Universum bei, indem du selbst Gutest tust und denkst. Positive Gedanken ziehen Positives an, Angst und negative Gedanken ziehen Negatives an. Alles, was geschieht, hat seinen Sinn, auch wenn es manchmal am Anfang wie eine Last erscheinen mag.
All das kann man sich anhand dieses tollen Buches in Erinnerung rufen.
Die Leute, die es als "eso-Gequatsche" verunglimpfen, haben die Botschaft eben nicht verstanden. Muss ja auch nicht, jeder hat die Chance, seinen Weg zu gehen. Kann ja jeder leiden, wie er will.
"Traumfänger" kann so manchen Weg aufzeigen, wie man sich unnötiges Leid erspart. Mir hat es viel Trost, Hoffnung und Vertrauen geschenkt.
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Seichte Geschichte mit falschen Tatsachen, 25. November 2004
Traumfänger ist ein Buch, dass in Australien große Empörung unter den Aborigines hervorgerufen hat. Es basiert auf falschen Fakten und spiegelt die eigentliche Kultur der Aborigines nur in Ansätzen wieder. Erst nachdem die Stämme der Aborigines eine Delegation in die USA geschickt hatten, um offiziell gegen das Buch zu protestieren, musste sich die Autorin entschuldigen und zugeben, die Geschichte frei erfunden zu haben.
Hier wurde leider die Unwissenheit über eine Kultur ausgenutzt, um mit einer sehr seichten Geschichte bei Fans des Spirituellen mal so richtig Kasse zu machen. Wer wirklich etwas über die Aborigines in Australien erfahren möchte, sollte sich diese Buch jedenfalls nicht antun!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wohl missverstandenes Buch..., 16. Januar 2014
In meinem Buch schreibt die Autorin:
Von der Autorin an den Leser "Dieses Buch basiert auf Tatsachen und ist von wahren Erfahrungen inspiriert" ....

und dann vor dem 1. Kapitel: "Dieses Buch ist FREI erfunden und von meinen Erfahrungen in Australien inspiriert"!!!!....

Ich frage mich warum dann die Diskussion ob wahr oder nicht wahr!? Wer weiss schon ob es dieses Volk nicht doch gibt oder gegeben hat!?
Es gibt noch so etwas wie künstlerische Freiheit.
Dieses Buch hat mich mehr als einmal zum Nachdenken angeregt und ich habe es in einem Rutsch verschlungen.
Und das sollte doch ein gutes Buch auch, die Phantasie anregen.
Ob es dieses Volk in diesem Buch nun wirkich gibt oder nicht, ich fand es eine wundervolle, anregende und auch manchmal lehrreiche Geschichte.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Traumfänger für Traumtänzer, 27. Dezember 2011
Dieses Buch ist meiner Meinung nach nicht nur extrem schlecht geschrieben, sondern entbehrt jeglicher realen Grundlage, die ein echter Tatsachenbericht mitbringen sollte. Ich habe das Buch vor mehr als 10 Jahren gelesen (noch bevor die Autorin zugeben mußte, daß ihr "Selbst-Erlebtes" frei erfunden war) und war entsetzt wie solch ein Machwerk zum Bestseller ausgerufen werden konnte.

Wer auch nur den leisesten Hauch einer Ahnung von Medizin oder Biologie hat, oder wer sich selbst schon mal verletzt oder gar einen Knochen gebrochen hat, der sollte nachdenklich werden, wenn, wie in dem Buch beschrieben, ein offener (!) Bruch am Bein durch Behandlung von Heilern über Nacht ohne Narbe komplett verheilt und das Bein wie neu ist.
Wenn eine Ärztin (Ist die Autorin überhaupt Ärztin? Man kann nur lesen, daß sie Medizin studiert haben soll...) so etwas als Tatsachenbericht darstellt und derart kritisch mit der modernen Medizin umgeht, dann mag das weniger kritische Zeitgenossen dazu bewegen, falsche Entscheidungen zu Ungunsten ihrer Gesundheit zu treffen.

Ich habe prinzipiell nichts gegen Science Fiction, und Wunderheilungen in einem ROMAN sind für mich absolut in Ordnung. In einem (modernen) TATSACHENBERICHT hat das allerdings nichts verloren.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bodenlos schlecht, 9. Juli 2002
Im Vorfeld: Eigentlich würde ich dieses Buch eher mit Minuspunkten als mit Sternen bewerten, dies ist auf dieser Seite leider nicht möglich. Der Stern entspricht also nicht meiner eigentlichen Wertung.
Das dieses Buch hier in Deutschland zum Bestseller werden konnte erscheint rätselhaft. Die Autorin wartet mit allen Klischees auf, die nur möglich sind. in kitschigem, pathetischen und dazu noch langatmigen, sich in Beschreibungen verirrenden Sprachstil erzählt sie von einer Buisnessfrau, die durch ihren Kontakt mit den australischen Ureinwohnern, dem Konsum der westlichen Welt abschwört. Ich habe nie ein vordergründigeres Buch gelesen, hier wird es als positiv verkauft ein Extrem gegen das andere auszutauschen. Für labile Menschen, die dazu neigen sich Heilslehren anzuschließen also höchst ungeeignet, die Ureinwohner wären gewiss nicht begeistert von gefühlsduseligen Frauen belagert zu werden, die mit sich selbst nicht klar kommen. Das die Möglichkeit bestünde sich differnziert mit der Thematik des sinnlosen Konsums in der westlichen Welt auseinanderzusetzen und sich politisch zu engagieren, fällt hierbei unter den Tisch. Zusammenfassend gesehen also sowohl in der Intention als auch im Sprachstil äußerst schwach und so peinlich, daß sich die Haare aufstellen. Jedem der es dennoch lesen möchte empfehle ich zuvor oder danach die "Goldenen Heiligen" von Herbert Rosendorfer zu lesen. Eine Satire die zeigt wie sich der Heilungswahn der New-Age Anhänger in Zukunft auswirken könnte!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kultur Mix-Up, 2. November 2002
Als ich das Buch gelesen habe, bin ich davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine wahre Geschichte handelt. Auf der Suche nach mehr Information über die Autorin bin ich dann über verschiedene Seiten von Aborigine-Organisationen gestolpert, die das Buch aufs schärfste kritisieren, da es sich bei der beschriebenen Kultur kaum um Aboriginale Kultur, sondern vielmehr um Indianer Kultur in Australien handelt.
Obwohl ich enttäuscht davon war, dass Marlo Morgan versucht einem ihre Geschichte als wahres Erlebnis zu verkaufen, finde ich den gedanklichen Inhalt immer noch sehr schön. Man sollte allerdings nicht glauben, in dem Buch wirklich mehr über die australischen Ureinwohner zu erfahren.
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Traumfänger. Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines.
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