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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einer der stärksten Bände der Serie
Gerade von seiner Mission auf Zypern zurückgekehrt, will Decius Caecilius Metellus sich zum Praetor- dem zweithöchsten Amt des Cursus Honorum- wählen lassen. Da er aus einem der großen plebejischen Geschlechter stammt, deren Mitglieder quasi ein Erbrecht auf die Wahl in die höheren Ämter haben, sieht es für ihn zunächst auch ganz...
Veröffentlicht am 9. Februar 2005 von Kein Name

versus
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als der Vorgänger - reicht das?
Tatsächlich ist "Im Namen Caesars" (was, bitteschön geschieht eigentlich in diesem Roman "Im Namen Caesars"???) besser als "Die Schiffe der Kleopatra". In Rom ist halt doch einiges mehr los. Aber das hohe Niveau der ersten Bücher wird nicht mehr erreicht. Zu komplex ist die Handlung, zu wenig distanziert sich Decius diesmal...
Veröffentlicht am 4. Januar 2001 von brx


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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einer der stärksten Bände der Serie, 9. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Im Namen Caesars: Ein Krimi aus dem alten Rom. (SPQR) (Taschenbuch)
Gerade von seiner Mission auf Zypern zurückgekehrt, will Decius Caecilius Metellus sich zum Praetor- dem zweithöchsten Amt des Cursus Honorum- wählen lassen. Da er aus einem der großen plebejischen Geschlechter stammt, deren Mitglieder quasi ein Erbrecht auf die Wahl in die höheren Ämter haben, sieht es für ihn zunächst auch ganz gut aus, doch wenige Tage vor der Wahl taucht der politische Neuling Marcus Fulvius auf und bezichtigt Decius der Korruption und Erpressung römischer Bürger auf Zypern. Zwar sind diese Vorwürfe völlig aus der Luft gegriffen, doch dennoch ziemlich bedrohlich für den Meteller, insbesondere weil Fulvius es geschafft hat, noch vor der Wahl einen Gerichtstermin zu bekommen. Wird Decius verurteilt, kann er die Wahl zum Praetor vorerst vergessen, doch es soll für ihn noch weitaus schlimmer kommen: Am Morgen des Gerichtstages wird der Ankläger Marcus Fulvius ermordet auf den Stufen der Basilika aufgefunden und fortan steht Decius auch noch unter Mordverdacht. Innerhalb weniger Tage muss er nun überzeugende Beweise zusammentragen, um seine Unschuld zu beweisen- es steht nicht nur seine politische Karriere, sondern auch sein weiteres Leben auf dem Spiel, denn eine Verurteilung wegen Mordes an einem Bürger würde die Verbannung aus Rom bedeuten...
Mit diesem zehnten Band ist Roberts einer der stärksten Teile der Serie gelungen. Auch wenn die Geschichte selbst natürlich vollkommen fiktiv ist, spiegelt das Drumherum doch sehr gut die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe, wie zum Beispiel die Ohnmacht der alten Adelsgeschlechter gegenüber den Herausforderungen dieser turbulenten Zeit gegen Ende der Republik, wieder. Auch der Gerichtsprozess, über den die heutigen Zeitgenossen wohl bloß noch den Kopf schütteln können, ist äußerst authentisch (und sehr unterhaltsam) geschildert. Dieser Band ist ein absolutes Muss für Fans von historischen Krimis und Romanen und auch jedem anderen, der sich ein wenig für Geschichte begeistern kann, wärmstens ans Herz zu legen.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Caesar greift nach der Macht, 17. Mai 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Namen Caesars: Ein Krimi aus dem alten Rom. (SPQR) (Taschenbuch)
Wie in allen Büchern der SPQR Serie spielt auch in diesem der Held Decius Caecilius Metellus die Hauptrolle. Diesmal bewirbt er sich um den Posten eines Praetors. Kurz vor der Wahl wird er jedoch von einem unbekannte Bürger aus der Provinz der Korruption beschuldigt und es droht ein Prozess. Wie es der Zufall so will wird am Morgen des anberaumten Prozesstages die Leiche des Anklägers gefunden. Da liegt es natürlich nahe ihn des Mordes zu verdächtigen. Decius muss daher den Mord aufklären, will er der Verbannung entgehen und an der Wahl teilnehmen können.
Im 10. Band der Serie neigt sich die Zeit der Republik dem Ende zu und der Bürgerkrieg wirft bereits erste Schatten auf Rom. Caesar lässt seine Armee vor den Toren der Stadt campieren und schickt sich an die Macht zu ergreifen. Decius ist mittlerweile ins gesetztere Alter gekommen. Der Autor trägt diesem Umstand Rechnung indem er statt wilder Verfolgungsjagden und zügelloser Ausschreitungen verstärkt auf Detektivarbeit setzt. Neben dem hohen Unterhaltungswert des Buches kommt auch in diesem Band die Funktion des unterhaltsamen Geschichtsunterrichts nicht zu kurz.
Fazit: Wieder einmal ein gelungenes Buch der Serie.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Darstellung spätrepublikanischer Machtränkespiele, 13. Dezember 2000
Rezension bezieht sich auf: Im Namen Caesars: Ein Krimi aus dem alten Rom. (SPQR) (Taschenbuch)
Mit "Im Namen Cäsars" ist Roberts eine überzeugende Darstellung der Intrigen innerhalb der ausgehenden römischen Republik gelungen. Dass er dabei nicht immer historisch akkurat bleibt, ist der erzählerischen Freiheit geschuldet und zu entschuldigen. Sicherlich ist es zum Teil schwer, die einzelnen handelnden Personen auseinander zu halten. Aber (fast) alle auftretenden Personen sind historisch belegt und spielten in der Spätphase der Republik ihre Rolle. Roberts ist es gelungen, viel von der damaligen Lebenswelt der Nobilität vorzustellen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende der Republik naht, 7. Januar 2009
Von 
Raimund Hug-Biegelmann "Raimund" (Hessisch Lichtenau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Namen Caesars: Ein Krimi aus dem alten Rom. (SPQR) (Taschenbuch)
Zwar geht es wieder "nur" um das bei Roberts Übliche, politische Korruption nämlich, aber ich habe selten einen historischen Roman gelesen, in dem das Historische, in diesem Fall der Untergang der Römischen Republik, förmlich spürbar wird. In dem öffentlichen Prozess auf dem Forum am Ende des Buches erlebt man als Leser nicht nur das merkwürdige römische Rechtssystem, sondern auch eine Vorahnung von den Mächten, die das Ende der Republik einläuteten. Ganz ohne Auftreten Caesars.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen SPQR-Reihe, Band 10, 25. Februar 2004
Von 
Lilian Grobis "Lilian" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Im Namen Caesars: Ein Krimi aus dem alten Rom. (SPQR) (Taschenbuch)
Decius Caecilius Metellus ist endlich wieder in seiner geliebten Heimatstadt Rom, wo er für ein Praetorenamt kandidiert. Doch ein paar Tage vor den Wahlen wird Decius von Marcus Fulvius beschuldigt, auf Zypern Bestechungsgelder angenommen und römische Bürger ausgeplündert zu haben. Ihm wird also vorgeworfen, kaum besser zu sein als die von ihm gejagten Piraten. Als besagter Ankläger wenig später blutüberströmt auf den Stufen des Gerichtsgebäudes gefunden wird, gerät natürlich sofort Decius unter Mordverdacht. Eile ist geboten, will der römische Schnüffler Amt und Leben retten...
Im zehnten Band taucht wieder die damalige Politprominenz auf: von Cato bis Pompeius haben einige historische Persönlichkeiten ihren Auftritt. Unterstützt von Julia und Hermes macht Decius sich in eigenem Interesse daran, den Mordfall schnellstens aufzuklären. Der Leser taucht wieder tief in die Intrigen im alten Rom ein - so spannend kann Geschichtsunterricht sein.
Nach diesem Roman habe ich mich jedenfalls sofort auf den Nachfolgeband gestürzt: Mord am Vesuv. Für Einsteiger sind die Beziehungen der Charaktere untereinander sicher nicht leicht nachvollziehbar, daher sollte man besser mit dem ersten Band der Reihe - SPQR - beginnen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 21. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Im Namen Caesars: Ein Krimi aus dem alten Rom. (SPQR) (Taschenbuch)
Es ist ungeheuer spannend und auch recht kompliziert in die Welt des alten Roms einzutauchen. Zuerst mal muß man sich an die Namen gewöhnen und an die fremden Sitten, aber das stört nicht wirklich.

es ist ein gut geschriebener Krimi, der Spaß macht und man erfährt noch was von Rom.

Zwar ist das Ende ein wenig unbefriedigend, aber das tut der ganzen Sache keinen Abbruch.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder etwas besser, 29. November 2000
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Namen Caesars: Ein Krimi aus dem alten Rom. (SPQR) (Taschenbuch)
Irgendwie ist der "Fun-Faktor" bei diesem SPQR Roman wieder größer als bei den "Schiffen der Cleopatra". Aber die Höhenflüge der ersten Bücher (bis zur Rache der Flußgötter) erreichen sie leider nicht mehr.
Man erinnere sich an die Einleitungen wie "Ich habe nie zu den Menschen gehört, die glauben es ist besser tot zu sein, als Rom zu verlassen. Ich bin vielmehr des öfteren aus Rom geflohen, um mein Leben zu retten...." (DER MUSENTEMPEL) oder
"Meiner Ansicht nach ist Alexander der Große an allem Schuld. Seit dieser kleine makedonische Idiot beschlossen hat, die ganze Welt zu erobern, bevor er alt genug war, sich zu rasieren, hat jeder Narr mit einem Schwert und einem vernüftigen Paar Stiefel es versucht, es ihm nachzutun." (TOD EINEN CENTURIOS)
Leider fehlen den neuen Büchern der Serie diese vielen kleinen Höhenflüge "römischen" Denkens, die die SPQR Reihe über all die anderen römischen Detektivgeschichten auf dem Markt gehoben hat.
Ich muß den anderen recht geben, Decius wird alt. Und der Autor, so wirkt es, immer unmotivierter.
Die Kriminalgeschichte ist dennoch gut. Schön ist auch das wir nun wieder einen Index mit den wichtigsten lateinischen Begriffen finden.
Ich werde sicherlich alles in allem dennoch auch den nächsten SPQR wieder verschlingen
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen FINE?, 19. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Namen Caesars: Ein Krimi aus dem alten Rom. (SPQR) (Taschenbuch)
Nach dem etwas befremdlichen Ausflug auf eine bekannte Mittelmeerinsel und erschreckend wenig Handlung ist Dec. Caecilius Metellus nun wieder voll in seinem Element : Intrigen, Politkriminalität in roma aeterna ! Die Handlung ist spannend, die historischen Quervereise sind wieder zahlreicher und beleben die ganze Geschichte entschieden. In dieser Hinsicht findet die Serie auch zu ihren Anfängen zurück. Die historische Atmosphäre steht dabei um kein Deut hinter derjenigen der ersten Bücher zurück: einfach hervorragend, wie Roberts die Endphase der Republik aus den Augen eines überzeugten Republikaners (Decius) eingefangen hat. Meine Empfehlung : lest doch einfach anschließend SPQR (I), der Spannungsbogen zwischen den Werken ist einfach atemberaubend !
Allerdings fürchte ich mit Hinblick auf die letzten Zeilen, dass Roberts keine weiteren Bücher mehr veröffentlichen wird ... Hoffe jedoch auf das Gegenteil !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nackte Tatsachen, Indiskretionen und aufschlussreiche Weinproben, 13. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Im Namen Caesars: Ein Krimi aus dem alten Rom. (SPQR) (Taschenbuch)
Römischer Krimi Nr. 10:
Nackte Tatsachen, Indiskretionen und aufschlussreiche Weinproben

Kaum ist der angesehene Senator Decius Metellus von seiner erfolgreichen Zypernmission nach Rom zurückgekehrt, da erwartet ihn bereits neues Unheil: Er wird der Korruption beschuldigt und öffentlich angeklagt. Doch die Anhörung am nächsten Morgen findet nicht statt, denn der Ankläger Fluvius liegt ermordet auf den Stufen des Gerichtsgebäudes. Da seine Wahl zum Prätor unmittelbar bevorsteht, bleiben Decius nur wenige Tage, um seine Unschuld zu beweisen.

Auch im mittlerweile zehnten römischen Krimi geht John Maddox Roberts der Stoff nicht aus: Ein ägyptischer Ring taucht zusammen mit einer Geheimschrift auf, die beide dem ebenfalls ermordeten Mathematiker Aristobulus zugeordnet werden. Ein Tribun täuscht einen Überfall vor, um seine Wählerstimmen zu vermehren, seine Lebensgefährtin Fluvia hingegen reißt sich in echtem oder vorgetäuschtem Schmerz öffentlich die Kleider vom Leibe.
Und was macht Decius ? Er fühlt sich als Opfer der großen Politik und erhält dabei Unterstützung von dem indiskreten Historiker Sallustius. Die entscheidenden Ermittlungserfolge verschafft er sich jedoch wie immer selbst und auf unkonventionellem Wege, unter anderem bei einer sowohl ausgiebigen wie aufschlussreichen Weinprobe.

Auch in diesem Band wird der amüsierte Leser auf anspruchsvolle Weise unterhalten, wenn auch die vielen politischen Verknüpfungen auf Dauer etwas verwirrend sind. Ein wenig fehlen Frische und Leichtigkeit der ersten Bände, dennoch bleiben sich Decius und sämtliche Protagonisten treu: So lange das Garum nicht aus geht und der Wein nicht zu stark verdünnt ist, könnte alles noch schlimmer kommen...
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22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht immer nur meckern, die alten Zeiten sind vorüber., 16. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Namen Caesars: Ein Krimi aus dem alten Rom. (SPQR) (Taschenbuch)
"Im Namen Caesars" ist wieder eine Geschichte der alten SPQR-Tradition. Das beste daran ist natürlich, daß sie in Rom selbst spielt. Schon allein das erhebt sie über die ansonsten inhaltlich guten "Musentempel" oder "Centurio". Es werden mal wieder bis zum Abwinken genau Massen von Personen mit all ihren verwandtschaftlichen und politischen Beziehungen vorgestellt und ein Bild vom Zusammenwirken verschiedenster politischer Ambitionen und Intrigen gezeichnet. Und DAS ist es doch, was die echten Decius-Fans lesen wollen. Na gut, auch seine Ermittlungsmethoden, stimmt. Nur kamen diesmal leider die Straßenkämpfe und sonstigen Gewalttätigkeiten zu kurz, die Decius immer so unterhaltsam geschildert hat.
Man sollte J.M.Roberts nicht den Vorwurf machen, er würde wichtige Charaktere aus den vorangegangenen Büchern vernachlässigen. Immerhin muß auch er, bei aller schriftstellerischer Freiheit, den historischen Fakten zum Zeitpunkt der Handlung Rechnung tragen. Viele wichtige Persönlichkeiten, die in den vorangegangenen Büchern mitspielten, sind entweder tot(z.B. Clodius, Crassus oder Lisas) oder im Exil(z.B. Milo und Cicero). Das Rom der Jahre 51/50v.u.Z. ist nicht mehr dasselbe wie zu Anfang der SPQR-Serie. Die alte Republik liegt nunmehr unrettbar in Sterben. Die Kräfteverhältnisse haben sich endgültig zugunsten der Tyrannei verschoben(Auf den Bürgerkrieg bin ich gespannt.). Und J.M.Roberts muß nun versuchen, aus diesen Ereignissen, die ein Jahr vor dem Großen Knall stattfinden, noch eine sinnvolle Geschichte zu basteln. Es findet immerhin nicht jedes Jahr eine Catilina-Verschwörung statt.
Man könnte ihm höchstens vorwerfen, daß er zwischen den ersten Abenteuern von Decius zuviel Zeit vergehen ließ und nun krampfhaft bemüht ist, möglichst jedes Jahr der römischen Geschichte mit einem SPQR-Roman zu versehen. Daß auch Decius älter wird, ist Roberts ziemlich spät eingefallen. Er hat damit ein paar gute Gelegenheiten aus Decius' jüngeren Jahren verpaßt.
Ansonsten ist "Im Namen Caesars" ein ziemlich gute Fortsetzung der Reihe und wahrscheinlich eine der letzten im alten Stil. Denn ab jetzt wird es brutal - und da wird dem guten Decius auch seine altehrwürdige Abstammung nicht mehr helfen. Und es wird sich noch mehr Prominenz verabschieden.
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Im Namen Caesars: Ein Krimi aus dem alten Rom. (SPQR)
Im Namen Caesars: Ein Krimi aus dem alten Rom. (SPQR) von John Maddox Roberts (Taschenbuch - 1. Dezember 2000)
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