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Kundenrezensionen

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am 19. Oktober 2006
Als ich im zarten Alter von 16 Jahren "Interview mit einem Vampir" und "Der Fürst der Finsternis" in die Hände bekam, stellten die Romane für mich eine Art Offenbarung in Sachen Horror-Literatur dar. Ich war verzaubert von Anne Rice's Schreibstil, den schillernden Charakteren und der dunklen Romantik, die sich von der ersten bis zur letzten Seite durch die gesamten Geschichten zog.

"Königin der Verdammten" empfand ich schon als leicht "abgedreht", samt ewigen Rückblenden (leider die Rice-"Krankheit" schlechthin-die Gute meidet lineare Handlungsstränge wie der Vampir die Sonne) und Charakteren, deren Fähigkeiten durch die Decke gehen.

Wo mich "Nachtmahr" mit den Schwächen der "Chronik" versöhnte, sorgt "Memnoch"-bei aller Liebe zu Lestat und Co- nur noch für Schüttelfrost.

Größer, mächtiger, mehr....Logik? Die sucht man vergebens, genau wie einen Spannungsbogen. Nach der übermächtigen ägyptischen Vampir-Urahnin müssen als letzte Steigerung jetzt also Gott und der Teufel persönlich herhalten.

Lestat wird vom unwiderstehlichen Gentleman-Schurken zur zerrissenen, tragisch-überhöhten Dramengestalt, deren Schicksal mich seltsam kalt ließ.

Auch der blumige, der mich in den früheren Bänden in seinen Bann zog, wirkt nur noch schal und abgedroschen-Gothic-Pathos at its best.

Meines Wissens nach ist Mrs. Rice inzwischhen zur glühenden Katholikin geworden, vielleicht eine Erklärung, aber keine Entschuldigung für den pathetischen Mumpitz, den die Dame hier abliefert.

"Memnoch" ist der traurige Höhepunkt einer Romanserie, diezur Parodie ihrer selbst verkommen ist.
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TOP 500 REZENSENTam 30. Juli 2008
Ich habe vorher gelesen von Anne Rice "Gespräch mit einem Vampir", "Der Fürst der Finsternis", "Pandora", "Engel der Verdammten" etc.. Und dachte mir, das fehlt mir noch.
Aber diesmal habe ich mich wohl sehr geirrt. Das Geld hätte ich lieber für ein anderes Buch ausgeben sollen. Ich habe nichts gegen "Den Glauben anderer". Aber warum in diesem Buch und so? Lestat ist hier nur Mittel zum Zweck um dem Leser eine Meinung über Gott, Engel und die Enstehung der Welt und des Teufels aufzudrängen.
Es gibt keine eigentliche Handlung und wenn ist sie nur halb herzig darum herum gebaut.
Ein Buch auf das man 100% getrost verzichten kann und die Handlung um Lestat und seine Mitvampire auch nicht wirklich weiter führt.
(dies ist meine persönliche Meinung)!
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am 18. Mai 2006
Ich habe alle Bücher der ersten Vampir-Chronik verschlungen, doch dieses Buch gefiel mir inhaltlich leider nur sehr wenig. Die Rahmengeschichte beginnt gewohnt spannend, doch dann beginnt ein Dialog zwischen Lestat und dem Teufel, welcher sich über das halbe Buch hinzieht. Der Teufel versucht Lestat seine Sicht der Dinge darzulegen und erklärt daher von der Erschaffung der Welt an alles was sich ereignet hat zwischen ihm und Gott.

Meiner Meinung nach fehlen der Geschichte Lestats Abenteuer, die hier durch eine "Reise" durch die biblische Geschichte ersetzt wurden.

Ich hätte von diesem Buch, im Rückblick auf die vorangehenden Teile der Chronik, wirklich mehr erwartet.
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am 28. Februar 2004
Memnoch der Teufel", der fünfte Teil der Chronik der Vampire - eine Chronik um den draufgängerischen und selbstbewussten Gentleman-Vampir Lestat de Lioncourt - tanzt aus der Reihe. Wo vorher über den Sinn des Lebens philosophiert und mit Genuss das Blut der Sterblichen gesaugt wurde, sieht man sich hier der alles entscheidenden Frage gegenüber: Gibt es einen Gott? Ein Thema, auf das Anne Rice in anderen Romanen nur nebenbei verweist, bestimmt hier die ganze Handlung. Längst hat Lestat für sich entschieden, dass es so etwas wie Gott und Teufel nicht geben kann. Warum auch? Welcher Gott würde zulassen, dass es ein Wesen wie ihn gibt? Ein Geschöpf mit Fähigkeiten von denen die Menschheit nur träumen kann: Ein Geschöpf, das sich mit der bloßen Kraft seines Willens in die Lüfte erheben oder Feuer entzünden kann. Ein Geschöpf, so stark und so schön, dass seine menschlichen Opfer in Ehrfurcht erstarren, umnebelt von scheinbar himmlischen Visionen, willenlos, bereit für seinen Blutdurst zu sterben. Kein Gott würde etwas dulden, dass so schön und so böse ist, so gefährlich - eine Bedrohung für die Schöpfung.

Niemals würde man so ein Potential an geschichtlichem Wissen und philosophischen Geist und Wissensdurst in einem Vampir-Roman erwarten. Wie schon im vierten Teil der Chronik Nachtmahr" geben sich der Allmächtige und sein Widersacher höchstpersönlich die Ehre. Eine Anlehnung an Der Alte Mann und Mister Smith"? Vielleicht. Jedenfalls hat der Teufel das Ganze satt: Er ist es müde hinter Gott herzuräumen und all die armen Seelen in der Hölle zu begrüßen, nur weil sie durch den schrecklichen Wirrwahr aus Religionen und Überzeugungen so in die Irre geleitet wurden. Und Gott? Der sitzt im Himmel und schmunzelt gütig über Memnoch, seinen Teufel, den ersten und großartigsten seiner Engel der es einfach nicht lassen konnte ihn zu widersprechen und sich für die Seelen der Menschen einzusetzen. Nanu? Gott als gleichgültiger Despot, dem es egal ist was seine kleinen Götter" dort unten in seinem Wilden Garten" machen? Oder ist das ein Plan, ein Trick, um Lestat auf Memnochs Seite zu ziehen, damit er sein Helfer wird, sein Prinz"? Man weiß es nicht. Anne Rice entfaltet eine facettenreiche Welt aus alten und mächtigen Vampiren, interessanten Menschen und deren Geistern, weisen Engeln und solchen, die es werden möchten. Sie erzählt die Schöpfungsgeschichte noch einmal, deutet sie um und erfindet den Menschen neu.

Fazit: Für Fans und solche, die es werden möchten, ein Muss. Auch interessant für jemanden, der sich mit oben genannten Fragen beschäftigen will. Für alle anderen ein eher zähes Lesevergnügen!
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am 9. Januar 2002
Als ich mit "Interview mit einem Vampir" zu Anne Rice gestossen bin, war ich fasziniert. Ich habe auch die anderen Bände der Chronik regelrecht verschlungen. Natürlich habe ich mir sofort "Memnoch der Teufel" gekauft, als es erschienen ist.
Dieses Werk ist jedoch so ganz anders als die restliche Chronik. Leser, die nur die romantische Geschichten Lestats folgen und davon hingerissen sind, sollten dieses Buch mit Vorsicht geniessen, denn es ist hat seinen Schwerpunkt auf ganz anderer Seite. Ich war begeistert und fasziniert von A. Rices Theorie von Gut und Böse, von Gott und dem Teufel. Ich war so begeistert, dass ich eine Prüfungsarbeit über dieses Thema verfasste. Rice hat wunderbare Dialoge zwischen Teufel (der doch der Gute in der Geschichte ist), Gott (der sich Gleichgültig seiner Schöpfung zeigt und sehen will wozu diese denn fähig ist) und Lestat (der zwischen den Stühlen steht) geschrieben. Unwahrscheinlich romantisch und fesselnd. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, so dass ich es in zwei Tagen glesen hatte.
Ein absolutes Muss für Anne Rice und andere Fans von romantischen Fantasy-Stories!!!
Einfach genial.... Ich hoffe Fortsetzung folgt!
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am 7. Dezember 2006
Nach dem herrlich-melancholischem "Interview mit einem Vampir", dem schillernden "Fürsten der Finsternis", der etwas konfusen "Königin der Verdammten" und dem mitunter (unfreiwillig?) komischen "Nachtmahr" ist "Memnoch der Teufel" der vierte Band der ersten Vampirchronik von Anne Rice. Für Anfänger ist dieser Band nicht zu empfehlen, da man sicherlich zuerst einiges über die Hauptfigur Lestat wissen sollte (z.B. wie schillernd er in den vorherigen Romanen war), für alle Chronik-Kenner ist dieser Band ebenfalls nicht zu empfehlen und zwar, weil er mit das grottigste ist, was ich jemals gelesen habe.

Anne Rice, streng katholisch erzogen und nach dem Tod ihres Ehemanns eine "reborn Christian", läßt in diesem Roman ihren langjährigen Helden Lestat auf den Teufel treffen, eine sicherlich interessante Grundidee, die man zu einem Drama faustischen Ausmaßes hätte stilisieren können. Doch statt eines spannenden Kampfes um Lestats Seele erleben wir in "Memnoch der Teufel" eher eine Art Crashkurs in katholischer Bibelkunde, in einer furchtbar blumigen Sprache, die sich zudem schmerzhaft angestrengt bemüht nach Bibel zu klingen, und zwar dermaßen angestrengt, daß es schon fast in den Augen wehtut. Schöpfungsgeschichte inklusive. Dies alles ist dermaßen langatmig erzählt, daß man immer wieder "Äktschn!" rufen möchte, wirklich packend ist nichts davon und mit einem Vampirroman hat das auch nicht wirklich viel zu tun. Mitunter ertappte ich mich beim Lesen dabei, die Seiten nur zu überfliegen oder gar nachzuzählen, wie viele Seiten ich noch für ein Kapitel bzw. für das ganze Buch brauchte, quasi das quengelnde "Sind wir schon da?" eines jeden Lesers.

Die Handlung des ersten Drittels kommt nicht recht in Schwung, was leider an Rices furchtbarem Hang zu Flashbacks liegt, die immer wieder unterbrechend eingestreut sind, etwas, daß vielleicht beim Film funktioniert (wobei es auch dort als wiederholtes Stilmittel eher nervig ist), in Romanen jedoch mitunter irritierend wirkt. Das zweite Drittel zieht sich endlos lange hin, so daß das letzte Drittel auch nichts mehr rausreißen kann. Zu lange muß der Leser das religiöse Geschwafel (jawoll!) ertragen, zu sehr ist dieser Roman eher eine theologische Abhandlung als ein Vampirroman. Fast scheint es, als hätte Rice eigentlich lieber einen Roman über Gott und den Teufel geschrieben und lediglich Lestat in die Handlung "hineingequetscht", um dieses Machwerk bei ihrem Verlag unterbringen zu können und mit dem Titel "Chronik der Vampire" ein paar Dollar mehr einzukassieren. Sehr, sehr, schade.

Jeder Kenner der Vampirchroniken sollte sich ernsthaft überlegen, ob er sich DAS antun will, oder Lestat und die anderen über die Jahre liebgewonnenen Charaktere nicht doch lieber so in Erinnerung behalten möchte, wie er sie in den vorhergegangenen 4 Bänden kennen- und sicherlich auch liebengelernt hat.
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am 26. Juni 2000
.. der vorigen Lestat-Bände! Darauf sollte man sich gleich gefaßt machen, um nicht enttäuscht zu werden. Lestat ist nicht länger der scheinbar unbesiegbare, strahlende Held, sondern stößt an seine äußersten Grenzen. Ich hatte zuerst Bedenken, daß sich Anne Rice mit dem Thema übernommen haben könnte, denn Gott, der Teufel und die gesamte Evolution sind sicher keine leicht zu bewältigenden Themen. Ein wenig deprimierend fand ich den Schluß, wenn man über die ersten Bände hinweg die Entwicklung der Vampire gespannt verfolgt hat. Doch alles in allem ist es ihr im Rahmen des Möglichen gelungen, wieder ein in sich schlüssiges und fesselndes Buch zu schreiben. Sicher kein Buch, daß man "nebenher" lesen kann, aber für Kenner und Liebhaber der ersten Bände eine empfehlenswerte Ergänzung.
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am 9. Juni 2016
Gut, es ist keine leichte Lektüre, die hier Anne Rice in der Mitte ihrer Chronik der Vampire einen auftischt, aber ich liebe liebe liebe dieses Buch!
Hier wird mal eben alles aufgetischt, was man für eine philosophische Diskussion über den Menschen, Glaube, Gott und Teufel und natürlich Vampire gibt.
Dazu eine spannende Handlung innerhalb der Story (es ist etwas verschachtelt, lassen Sie sich drauf ein^^) und grandiose Diskussionen zwischen den beiden Rheorikern Lestat und Memnoch.
Nur wenige Bücher haben mich so fasziniert! Die Thesen die aufgestellt werden, muss man einfach mitzerpflücken, ein herrliches Gedankenspiel innerhalb der Phantastik.
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am 1. Oktober 2001
Wer sich auf eine typische Handlung mit Vampiren eingestellt hat sollte dieses Buch lieber nicht lesen, die Enttäuschungsgefahr könnte sehr hoch sein. Wer aber zusätzlich noch die Religiösen Grundsätze hinterfragt oder offen für andere Sichtweisen ist für den ist das Buch sehr empfehlenswert.
Es handelt von Gut und Böse, von Gott und dem Teufel, aber nicht im klassischen Stil den alle kennen. Vielmehr geht es um die eine Frage die sich jeder mal gestellt hat: Wieso lässt Gott all die Grausamkeiten zu wenn er doch uns behüten soll?.
Man wird regelrecht gebannt von dem Buch weil eben die abstrakte Ansichtsweise von A.Rice sich von der Norm abhebt. Klar Teufel und Gott kämpfen gegeneinander an,aber nicht weil Gott das Böse bekämpfen will sondern weil Gott nichts gegen das Böse auf der Welt unternimmt.
Selbst die Enstehungsgeschichte von den Theorien der Wissenschaft und Theologie, wird in diesem Buch aus aus einer ganz anderen Weise betrachtet die beide Aspekte miteinander verbindet.
Natürlich geht es aber nicht nur um dies eine Thema. Sondern auch um die Anbetung zu Dora die Tochter des ermordeten Kunsthändlers und Drogendealers.
Es ist ein sehr gelungenes Buch das überraschend anders ist und dennoch über Lestat und dessen Anhänger handelt.
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am 28. Januar 2000
Anne Rice hat es geschafft eine würdige Fortsetzung zu der Chronik zu schreiben und so die Saga um den Vampir Lestat um ein weiteres Highlight erweitert. Gaststar sind altbekannte Herren wie der Teufel, Gott oder auch Jesus selbst. Anne Rice hat ein bis zum Ende fesselndes und schockierendes Buch geschrieben und hat dabei Themen welche somanch einen Autor zum verzweifeln bringen meisterhaft bewältigt. Fans von Anne Rice können nach diesem Buch sich auf die Fortsetzungen freuen mit "Pandorra" und "Armand - Der Vampir" wird die Chronik fortgesetzt, oder ihr könnt auch direkt das Englische lesen.
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