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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Pratchett von allen
Macht man sich nicht ein bisschen Gedanken über seine geistige Gesundheit, wenn man mutterseelenallein im Zimmer sitzt und sich krank lacht? Meine Damen und Herren, sollten sie in dieser Situation gerade dieses Buch lesen, dann sind sie unschuldig. Was Terry Pratchett mit diesem Roman geschaffen hat lässt sich einfach nicht wiederholen. So viele passende...
Veröffentlicht am 12. Februar 2001 von Hendrik Busse

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Farblose Umsetzung von Rufus Beck
"Schweinsgalopp" empfinde ich nicht als das beste Werk von Terry Pratchett, aber beim Lesen der Geschichte kam schon ein gewisser Spaß auf.

Die Charaktere und der Geschichtsverlauf sind in Hörbuchfassung von Rufus Beck allerdings unglaublich farblos umgesetzt und schwierig zu verstehen. Die "Stimmen" der einzelnen Personen sind oftmals kaum...
Veröffentlicht am 29. April 2010 von Le Corbusier


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Pratchett von allen, 12. Februar 2001
Von 
Hendrik Busse (Groß Grönau, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Macht man sich nicht ein bisschen Gedanken über seine geistige Gesundheit, wenn man mutterseelenallein im Zimmer sitzt und sich krank lacht? Meine Damen und Herren, sollten sie in dieser Situation gerade dieses Buch lesen, dann sind sie unschuldig. Was Terry Pratchett mit diesem Roman geschaffen hat lässt sich einfach nicht wiederholen. So viele passende Seitenhiebe, satirische Kommentare oder einfach nur herzerfrischende Dialoge prägen dieses Buch, dass es eine Sünde wäre es nicht zu lesen. Allein die Unterhaltungen zwischen TOD und seinem ewig skeptischem Diener Albert sind es wert "Schweinsgalopp" zu lesen. Und wie üblich trägt Andreas Brandhorst maßgeblich dazu bei, dass die englischen Gags gut rüberkommen. Meine Verehrung Herr Pratchett
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das würde ich als erstes meiner Mutter geben., 13. September 1999
Von Ein Kunde
Dieses Buch, in dem Terry Pratchett das Weihnachtsfest auf die Schippe nimmt, ist das erste, das ich meiner Mutter geben würde, damit sie auf den Discworldgeschmack kommt. Von allen Romanen der Scheibenwelt habe ich bei diesem am meisten gelacht. Es gaht darum, wie die die revisoren, Wesen, die das Leben hassen, den Schneevater (Weihnachtsmann) umbringen lassen wollen. Damit die Sonne aber auch im nächsten Jahr noch aufgehen kann, übernimmt der Tod zu Weihnachten Schneevaters Aufgaben. Wie der Tod aber nun mal ist, nimmt er alles, was unter den Lebenden passiert, sehr wörtlich und ernst, was gerade das Lustige an der ganzen Geschichte ist. Ich persönlich mag ja sowieso die Todgeschichten am liebsten, mit von der Partie sind aber auch die Zauberer (nicht Rincewind!) und Susanne, Tods Enkelin. Ich habe Rollende Steine vorher nicht gelesen, bin aber trotzdem sehr gut mit dem Buch zurechtgekommen. Es ist einfach Klasse.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Weihnachtsmann ist tot, 1. August 1999
Von Ein Kunde
Ist es möglich ein Märchenwesen zu ermorden? Auf der Scheibenwelt natürlich ja, und so geling es einem besonders verbissenem (und wahnsinnigen) Assassinen das dortigen Äquivalent zum Weihnachtsmann, im Auftag einiger dubioser übernatürlicher Wesen, zu erledigen. Die Folge ist, dass auf einmal jede Menge ungenutzter Glauben einfach so in der Luft herumfliegt, was in einer höchst magischen Welt, wie der Scheibenwelt natürlich nicht ohne Folgen bleibt, so dass plötzlich jede Menge neue Glaubens-Personifizierungen spontan entstehen und ein völliges Chaos anrichten. TOD ist von der ganzen Sache alles andere als begeistert, denn er schätzt es garnicht, wenn sich irgenwelche anderen übernatürlichen Wesen in sein Geschäft einmischen und Leute umbringen, die nicht sterben sollten. Auch dieses Buch vom Meister der komischen Fantasy ist wieder uneingeschränkt lesenswert. Allerdings sollten Leser, die noch keine anderes Scheibenweltbuch kennen ersteinmal am Anfang der Reihe beginnen, da man sonnst kaum die ganzen Anspielungen versteht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Witzgalopp, 19. August 1999
Von Ein Kunde
In diesem Meisterwerk beschäftigt sich Terry Pratchett mit den antropromorphen Personifizierungen. Nur mal zum Beispiel: Der Tod ist eine solche. In diesem ganz besonderen Fall verschwindet der Schneevater oder auch Weihnachtsmann plötzlich und der Tod muß seine Aufgaben übernehmen, das sonst die Sonne nicht mehr aufgeht. Zu allem Überfluß entstehen durch das Fehlen einer so beliebten Figur wie dem Weihnachtsmann lauter andere Figuren und Figürchen, so zum Beispiel ein sockenfressendes Ungeheuer und natürlich ein Fee die immer dann eine Glocke schlägt, wenn eine neue Personifizierung entsteht. Schweinsgalopp ist ein geniales Buch. Nach der Lektüre ist man tatsächlich bereit, an den schwarzen Mann und die Zahnfee zu glauben. Zudem ist das Buch ein wiedersehen mit Susanne, der Großtochter von Tod, die meiner Meinung nach faszinierendste Person der ganzen Scheibenwelt. Sie trägt wiedereinmal den größten Teil zu Lösung des Rätsels bei, sie rettet sogar den Tod davor, getötet zu werden, was zugegebenermaßen widersinnig klingt, aber genau den Humor Pratchetts widerspiegelt. Und genau dieser Humor macht das Buch wirklich lesenswert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich gibt es einen Namen für den Sockenklau!, 7. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Schweinsgalopp: Ein Scheibenwelt-Roman (Taschenbuch)
Auch „Schweinsgalopp“ ist wieder ein typischer Pratchett, witzig, voll skurriler Einfälle und dazu geeignet, uns den Spiegel vor die Nase zu halten. Und – auch wieder typisch Pratchett – eine kurze Inhaltsangabe des Buches ist kaum möglich, so dass hier nur einige Highlights folgen.
Der Titel passt – wieder einmal – überhaupt nicht! Die Geschichte handelt vom Weihnachtsmann, der auf der Scheibenwelt allerdings Schneevater heißt und sich dann doch etwas von unserem Weihnachtsmann unterscheidet. Den Schlitten ziehen keine Renntiere, sondern Schweine, deren Namen jedes Kind kennt! Und die Schweine benehmen sich manchmal wirklich säuisch, so pinkeln sie in ein Kaufhaus!
Der Assassine Herr Kaffeetrinken erhält einen seltsamen Auftrag von einem geheimnisvollen Auftraggeber; er soll den Schneevater töten. Und wirklich, der Schneevater verschwindet spurlos. Irgendjemand muss nun diesen Job übernehmen, da sonst der Glauben der Kinder an Magie auf dem Spiel steht und die ganze Scheibenwelt gefährdet wird. TOD findet sich auf dem Schlitten wieder und beglückt Kinder und Erwachsene der gesamten Scheibenwelt! TODs Enkelin Susanne macht sich mit einem Raben auf, hinter das Rätsel des verschwundenen Schneevaters zu gelangen und ihrem Großvater wieder zu seiner wahren Berufung zu bringen.
Auch die Zauberer der Unsichtbaren Universität spielen eine wichtige Rolle. Bei ihnen manifestieren sich neue Zauberwesen, deren Wirken schon lange spürbar war, wie die Haarausfallfee, den Gott des Katzenjammers oder den Sockenvertilger. Mir persönlich am besten gefällt die Fröhlichkeitsfee, eine Mischung zwischen Lehrerin und Moitivationstrainerin, der sich selbst die Zauberer nicht entziehen können.
Allein die neuen Götter und Feen, deren Taten man ständig im Alltag zu spüren bekommt, sind schon das Geld wert. Schweinsgalopp ist ein weiterer gelungener Roman, der einem die Mythen, Märchen und Menschen der Scheibenwelt nahe bringt und die Sucht nach weiteren Scheibenweltbüchern verstärkt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hogfather is comin' to town, 6. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Schweinsgalopp: Ein Scheibenwelt-Roman (Taschenbuch)
Ich habe diese eigenartige Abhandlung des "Hogfathers", ein Pendant zum Weihnachtsmann in unserer Welt,
mitten im Sommer gelesen, was aber nicht den geringsten Abbruch tat!
Meiner Meinung nach bisher die beste der Gevatter Tod-Geschichten.
Man findet viele Ähnlichkeiten zu unserem Weihnachtsszenario, aber auch gänzlich feine Unterschiede.
Die Idee, Gevatter Tod den Job vom Weihnachtsmann übernehmen zu lassen, der mit seinem Gehilfen,
(natürlich als Elf verkleidet), Millionen von Pastetchen und Likör vernaschen muss,
bis sie beinahe platzen und sturzbetrunken sind, finde ich einfach nur herrlich!
Sehr schön sind auch die immer wiederkehrenden Zwiespältigkeiten zwischen Gevatter Tod und seiner Enkelin
Susanne, die ungewollt nun mithelfen muss, um das Fest zu retten, damit am nächsten Tag überhaupt noch die Sonne aufgehen kann.
Natürlich dürfen bei so einem wichtigen Fest auch die Zauberer nicht fehlen, die, ähnlich ungewollt, jede Menge anthropomorphe Gestalten wie den "Warzengnom" oder den "Oh Gott des Katzenjammers" auferstehen lassen.
Ungereimtheiten finden sich in dem Buch pratchett-typisch zwar auch, aber darüber kann man mal getrost hinweg sehen,
ist ja schließlich Weihnachten, nicht wahr?!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Geschichte für Zwischendurch, 23. Juni 2003
Ich habe bis jetzt leider noch nicht viele Scheibenwelt Bücher lesen können(8) aber dieses ist eindeutig das beste für mich.
Tod in der Rolle des Weihnachtsmanns(HOHOHO),ein Glaubens Vakuum das alle möglichen Götter entstehen lässt,die Zauberer der UU wieder mal in höchstform und die Enkelin des Tods im Kampf gegen allerlei den Kindern eingeredeten Monstern.
Das Buch fängt vielleicht nicht ganz so lustig an, aber läuft zur höchstform an.Es hat kein so feste Handlung wie z.B. Helle Barden , aber ist dafür um so lustiger und schöner zum schmökern mal für zwischendurch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eins der besten Bücher aus der Scheibenwelt!, 17. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Schweinsgalopp: Ein Scheibenwelt-Roman (Taschenbuch)
"Ich meine, es ist die letzte Nacht des Jahres und so. Der Schneevater saust mit seinem Schlitten hin und her. Die Finsternis wird besonders finster und dergleichen. Der ganze okkulte Kram des Jahres stapelt sich. Unter solchen Umständen kann natürlich eine ganze Menge passieren." S. 127

Zum Inhalt

Ho! Ho! Ho!
Ja, auch auf der Scheibenwelt zieht ein rotbepelzter Mythos auf einem von vier Schweinen gezogenen Schlitten über den Nachthimmel des letzten Jahrestages und verteilt Geschenke in die Strümpfe, die am Kaminsims hängen. So sollte es zumindest sein.
Doch dieses Mal ist alles anders.

Die Revisoren, die Verwalter des Universums, beauftragen Lord Witwenmacher, den Vorstand der Assassinengilde, den Schneevater zu inhumieren - und wer wäre dafür besser geeignet, als der selbst von den Assassinen gefürchtete Herr Kaffeetrinken. Dieser hat auch recht schnell einen Plan ausgeheckt, den Glauben an den Schneevater verschwinden zu lassen, denn anders lässt sich diese anthropomorphe Personifizierung nicht aus der Welt schaffen. Doch die Natur weiß sich oft selbst zu helfen und das Vakuum, das durch die immer größer werdende Leere des Glaubens entsteht, wird mit etwas anderem aufgefüllt, das vor allem die Zauberer der Unsichtbaren Universität zu spüren bekommen.

Dass ausgerechnet TOD die Rolle des Schneevaters übernimmt, um den Plan von Herrn Kaffetrinken zu vereiteln und mit seinem Diener Gnom Albrecht die Kinder beschert, hätte nun wirklich niemand ahnen können. Erst Recht nicht TODs Enkelin Susanne Sto Helit, die allen "unnormalen Dingen" den Rücken gekehrt hat.
Als Gouvernante für die beiden Kinder des Ehepaars Gamasche führt sie ein recht beschauliches Leben, wenn man davon absieht, dass sie die Monster, die sich unter den Betten der Kinder verstecken, mit Schürhaken davonjagt. Als sie ihren Großvater TOD allerings in der Rolle des Schneevaters entdeckt, spürt sie sofort, dass sie handeln muss: denn sollte der Schneevater für immer verschwinden, wäre das Chaos vorprogrammiert.

Meine Meinung

Auch wenn es nicht danach aussieht - das ist ein tolles Buch für die Weihnachtszeit und eines der vielen besten Bücher aus der Scheibenwelt! Terry Pratchett hat hier wieder so viel Witz, Fantasie und Tiefgründigkeit hineingesteckt, dass man sich völlig in der Geschichte verliert. Die Perspektiven wechseln zwischen den Figuren und man erhält Einblick in die unterschiedlichen Ereignisse, die bizarrer, lustiger und bedeutungsvoller nicht sein können.

Der TOD ist eine meiner liebsten Figuren auf der Scheibenwelt. Er verkörpert den Schrecken schlechthin und doch ist er in seiner trockenen, humorvollen Art und seinem Bestreben, sich den Menschen anzupassen so rührig, dass man ihn einfach gernhaben muss! Als Skelett mit schwarzem Kapuzenmantel und Sense hat er es nicht leicht und somit gefällt er sich in der Rolle Schneevaters, denn endlich freuen sich die Menschen, wenn sie ihm begegnen ;)
Seine Enkelin Susanne hingegen möchte ein normales Leben führen, ohne das lästige Erbe, durch das sie die Zeit beeinflussen oder durch Wände gehen kann. Trotzdem lässt sie sich nicht einmal von TOD abhalten, dem Verschwinden des Schneevaters auf die Spur zu kommen und erhält sogar unerwartete Hilfe vom O Gott des Katzenjammers, einem altklugen Raben und dem Rattentod.

Wenn sich das für euch schon seltsam anhört, was glaubt ihr, wie es den Zauberern der Unsichtbaren Universität geht, als plötzlich ihren Worten Taten folgen und der Warzengnom, die Haarausfallfee oder der Sockenvertilger erscheint!

Grandios finde ich auch die Idee von HEX, dem "Computer", den der Zauberer Ponder Stibbons um Rat frägt. Eine Maschine, die aus vielen Röhren besteht, in denen die Ameisen geschäftig hin und her laufen, die eine lebendige "Maus" beherbergt und die Unmengen an Daten sammelt - und die sich zu Weihnachten einen Flauschigen Teddybären wünscht, kurz FTB - dürfte wohl für Computerfreaks ein bekannter Begriff sein ^^

Terry Pratchett appelliert in dieser Geschichte an die Macht des Glaubens und was passiert, wenn man diesen verliert. Warum faszinieren den Menschen die kindlichen Phantasien von der Zahnfee, dem Nikolaus oder dem Weihnachtsmann? Warum hängen gerade Kinder ihr Herz an die Märchen und Wunder, die scheinbar unmöglich sind und nicht existieren?
Ist es nicht vielleicht so, dass sie damit lernen, an das Unmögliche zu glauben, an ihre Wünsche und Träume, damit sie auch später der festen Überzeugung sind, diese erfüllen zu können?
Nur weil die Existenz mancher Dinge nicht sichtbar ist, heißt das nicht, dass sie nicht existieren - denn wir alle wissen, dass es Hoffnung gibt, und Mut und Güte und Liebe.

Fazit

Ein sehr spezielles, unterhaltsames und nachdenkliches Weihnachtsbuch, in dem Terry Pratchett wieder einmal beweist, wie genial er schreiben kann. Ich kann nur jedem ans Herz legen, es mal damit zu versuchen - die Scheibenwelt wird euch danach nicht mehr loslassen ;)

© Aleshanee
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen abermals ein gutes weiteres Scheibenwelt-Kapitel, 6. Januar 2007
Von 
J. Seibold "hysterika" (Neufahrn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Schweinsgalopp: Ein Scheibenwelt-Roman (Taschenbuch)
Terry Pratchetts Erfolgsthema "Scheibenwelt" wird hoffentlich niemals ein Ende finden - zu sehr wird man mehr und mehr von einem Ideenreichtum des Autors überrascht und man kann eine weitere Lektüre folgender Romane nicht erwarten.

Nachdem ja Weihnachten 2006 vor der Tür stand und ich keine klassische Weihnachtsgeschichte lesen wollte, zog ich Pratchetts "Schweinsgalopp" aus dem Regal - immerhin handelt es sich dabei um eine weihnachtliche Geschichte.

Leider wurde der dicke Mann, der jährlich mit einem Schlitten durch die Lüfte düst und mit einem Ho, ho, ho seine Geschenke verteilt, von "Terroristen" entführt.

Während Susanne - Großtochter von Tod - sich auf die Suche nach seinem Verbleib macht, übernimmt Tod selbst die "Versorgung" der Kinder.

Wie man merkt, strotzt bereits der kurz dargelegte Plot vor unendlichem Einfallsreichtum und dies wird alles zum Brüllen komisch, wenn der eigentlich für ganz andere Tätigkeiten zuständige Sensenmann seine Tätigkeit als Weihnachtsmann aufnimmt. Allein für diese geschickte und nachvollziehbare Darlegung hätte der Autor einen Preis verdient.

Was das Buch im Allgemeinen betrifft, sollten Scheibenwelt-Neulinge aufgrund der diesmal etwas komplizierteren und zeitlich sehr oft springenden Schreibweise des Autoren nicht unbedingt mit diesem Buch beginnen, sondern sich vielleicht erstmal leichter eingängige Bücher, wie z.B. "Wachen! Wachen!" oder "Gevatter Tod" zu Gemüte führen - insbesondere bei "Gevatter Tod" lernt man TOD sehr gut kennen und man ist dadurch bestens für die oben genannte Geschichte gerüstet.

Nichts desto trotz bleibt auch Schweinsgalopp ein weiterer Meilenstein im fast eigenständigen Genre SCHEIBENWELT und kein einziger nur halbwegs an der Scheibenwelt Interessierter sollte dieses Buch im Regal verstauben lassen.

Jürgen Seibold/06.01.2007
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch sollte als Geschenk unter jeden Weihnachtsbaum!, 10. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Schweinsgalopp: Ein Scheibenwelt-Roman (Taschenbuch)
Die Revisoren heuern einen Assassinen an, um den Schneevater abzumurksen...was recht gut gelingt und zur Folge hat, dass die Leute auf der Scheibenwelt plötzlich kaum noch wissen, wohin mit ihrem Glauben. Prompt entstehen eine Vielzahl wunderlicher, neuer Geschöpfe - egal ob Warzengnom, Gute-Laune-Fee oder der "O Gott" des Katzenjammers. Das allein reicht aber nicht aus, um die Welt nach wie vor im Gleichgewicht zu halten!

Um zu verhindern, dass das Universum zugrunde geht, springt TOD kurzerhand für den Schneevater ein, um den Glauben der Leute neu zu entfachen...was sich - zugegeben - bei einem 2 Meter großen Skelett mit einem falschen Bart und einem Kissen unterm Mantel nicht unbedingt als sehr einfach entpuppt. Vorlaute kleine Kinder, für die sowieso nur zählt, dass es *überhaupt* Geschenke gibt, egal von wem, mal ganz außen vorgelassen!

TOD's Enkelin Susanne muss sich derweil - begleitet von Rattentod und dem O Gott - um den ganzen Rest kümmern, was ihr enorm widerstrebt, will sie doch einfach nur ein ganz normales Leben führen!

Herrlich!!! Wem es schon allein bei dieser Kurzzusammenfassung nicht in den Fingern kribbelt, dieses Buch zur Hand zu nehmen, der hat einfach keinen Sinn für Humor.

Terry Pratchett hat wieder einmal ein absolutes Meisterwerk geschaffen - nach einigen doch recht seichten Scheibenweltromanen - das in keiner Sammlung fehlen sollte. Der Humor ist (endlich einmal wieder) restlos grandios, es gibt an haargenau den richtigen Stellen massig zu lachen, und die Charaktere kommen voll auf ihre Kosten. Darüber hinaus ist der ganze Zauber um Weihnachten (oder auch Silvester, wie man's nimmt), Geschenke und Glauben an Märchengestalten schlichtweg so toll verarbeitet, dass es immer wieder aufs Neue Spaß macht, "Schweingsgalopp" durchzuschmökern.

Wen wundert's - hat sich Pratchett doch bei seinen verschiedenen Handlungsstrengen (TOD - Susanne - Kaffeetrinken...der Assassine! Nur falls sich gerade jemand wundert) deutlich sehr viel Mühe gegeben, die sich am Ende vollkommen auszahlt:

"Schweinsgalopp" ist besonders etwas für kalte Wintertage, denn trotz der vielen herrlich absurden Szenen verbreitet das Buch exzellente Weihnachtsstimmung und wirft nebenbei noch ganz schamlos auch philosophische Existenzfragen in den Eierpunsch, die dem Werk Pratchett's altbekannte Tiefe verleihen.

Und wer schon das ganze Jahr grübelt, was er seinem Kind zu Weihnachten schenken soll, bekommt von TOD höchstpersönlich ein paar sehr...interessante Vorschläge aufgebretzelt!

Top!
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Schweinsgalopp: Ein Scheibenwelt-Roman
Schweinsgalopp: Ein Scheibenwelt-Roman von Terry Pratchett (Taschenbuch - 1. Mai 2003)
EUR 9,99
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