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5.0 von 5 Sternen Kein Tatsachenbericht, aber tolle und wichtige Botschaft
Liebe Leute, die sich über den "Verrat" an den Aborigines aufregen, lest doch mal das Vorwort:
Es geht hier nicht um eine historisch korrekte Abhandlung über die Ureinwohner Australiens! Es ist völlig nebensächlich, dass das Buch in Australien spielt, es hätte auch Afrika oder der Dschungel sein können.
Ich finde es sehr...
Veröffentlicht am 25. November 2005 von Michael Mühlmann

versus
139 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider alles erstunken und erlogen
Zu meiner Schande muss ich gestehen: ich habe das Buch begeistert gelesen. Ein etwas kritischerer Kollege hat dann nachgeforscht und rausgefunden, dass das Buch frei erfunden ist (obwohl das Gegenteil suggeriert wird), geschickt abgestimmt auf den Geschmack von uns Westlern, die sich nach natürlicher Spiritualität sehnen. Dabei vermischt Morgan Halbwissen aus...
Veröffentlicht am 1. Juli 2002 von Juerg Schweri


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139 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider alles erstunken und erlogen, 1. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines (Taschenbuch)
Zu meiner Schande muss ich gestehen: ich habe das Buch begeistert gelesen. Ein etwas kritischerer Kollege hat dann nachgeforscht und rausgefunden, dass das Buch frei erfunden ist (obwohl das Gegenteil suggeriert wird), geschickt abgestimmt auf den Geschmack von uns Westlern, die sich nach natürlicher Spiritualität sehnen. Dabei vermischt Morgan Halbwissen aus öffentlichen Quellen zu den Aborigines mit der Kultur der Indianer und Esoterik-Versatzstücken. Als Fiktion ist das Buch aber völlig wertlos.
Wer's nicht glaubt, kann selber nachforschen im Internet (urls darf ich hier leider nicht angeben, die führende Aborigines-Organisation, welche das Buch bekämpft, heisst Dumbartung Aboriginal Corporation).
Das Schlimme ist, dass Morgan nicht nur erfindet, sondern für ihren eigenen Profit die Kultur der Aborigines ausbeutet und deren Erbe massiv verfälscht (und die Aborigines beleidigt). Auf dem Netz sind Treffen von Aborigines-Ältesten aus ganz Australien beschrieben und ihre empörten Reaktionen über dieses Machwerk.
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44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Traumfaenger beutet Kultur der Aborigines aus, 19. April 2000
Von Ein Kunde
Marlo Morgan's Buch Traumfaenger ist weder eine wahre Geschichte, noch basiert sie auf echten Erfahrungen des Lebens mit Aborigines.Es erzaehlt von einer amerikanischen Frau, die von einem aboriginal Stamm,den sie spaeter die "wahren Menschen" nennt,eingeladen wird, mit ihnen zu leben.Morgan veroeffentlichte das Buch selbst als "wahre Geschichte". Das Buch enthaelt jedoch viele im wahrsten Sinne des Wortes 'unerhoerte' Behauptungen ueber Aboriginal Kultur, z.B. dass ein Mann ihr ueber geheime Frauenangelegenheiten 'Secret Women's Business' erzaehlt, was in Realitaet unvorstellbar ist. Selbst das Wort "Traumfaenger" gehoert in die Hopi Kultur nach Nord-Amerika. Die Amerikanerin Morgan hat es sich der Einfachheit halber dort "gestohlen" und nach Australien "implantiert". Die Dumbartung Aboriginal Corporation hat mit Aboriginal Gemeinschaften ueber den angeblich "unbekannten" Stamm gesprochen und gefragt ob irgendjemand Morgan bei ihren angelichen Outback Reisen getroffen hat. Die Berichte, die u.a. von Anthropologen sind, koennen im Internet abgerufen werden. Sie zeigen, dass Morgan's Aussagen ueber Aboriginal Kultur nicht der Wahrheit entsprechen.1996 reiste eine Delegation von Aboriginal Aeltesten in die USA, um ihren Schock und Schmerz auszudruecken. Eine Woche spaeter gab Morgan zu, dass sie ueber die Echtheit der Geschichte gelogen hatte. In viele Sprachen uebersetzt und als Bestseller in der ganzen Welt verkauft, beutet Traumfaenger die Australische Aboriginal Kultur aus.Ich moechte als Leser dieses Buches dringend abraten, das Buch zu kaufen. Hilfreich waren fuer mich die Information auf der Website der Dumbartung Corporation. Den Rezesionsrichtlinien von Amazon entsprechend duerfen keine e-mails oder URL's genannt werden. Suchen Sie die Seite mit einer Suchmaschine.
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62 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein zweischneidiges Schwert!, 3. August 2005
Von 
Schaefer-zhivkov, Eva "Sascha Zhivkov" (Shenyang, Lianonig Provinz, China) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines (Taschenbuch)
Als ich dieses Buch von einer Freundin geschenkt bekommen hatte, las ich es sehr schnell durch und war sehr angetan.
Ich fand ihre Ansichten ueber uns Menschen im Ansatz sehr gut und habe viel ueber mich, mein Leben und andere nachgedacht, die sich in der Tat so verhalten, wie es dort beschrieben wurde. Der Grundansatz ist also wirklich gut und ihre Absicht ging bei mir voll auf; naemlich ueber sich nachzudenken und ueber andere Ansichten zu reflektieren und sie nicht gleich als altmodisch oder unpassend abzuwaelzen. Zu diesem Zeitpunkt ging ich jedoch davon aus, dass es sich hier um einen Tatsachenbericht handelt, zumal am Ende des Buches ein Stammfuehrer jedes Wort als wahr bezichtigt.
Da ich zusaetzliche Infos ueber die Aboriginies haben wollte, suchte ich im Netz und fand heraus, dass das gesamte Buch erstunken und erlogen ist! Sicherlich verliert das Buch so an Glaubwuerdigkeit und die Aboriginies werden in diesem Falle sogar ein wenig beleidigt, ausserdem hat Marlo Morgan fuer mein Verstaendnis ein Dokument gefaelscht (von dem Aborigine, der alles als wahr dargestellt hat), aber immer noch sind die Vorstellungen, die nun eher in einem esoterischen Charakter und "back-to-the-roods-Wunsch" ausarten nachdenklich stimmend.
Zum Schreibstil ist zu sagen, dass es sicherlich relativ einfach gehalten ist und eine Art Tagebuch zu sein scheint; in meinen Augen ist das aber angebracht, weil Morgan auf diese Weise die vielen verschieden Themen und Ansichten gut in einem Buch zusammenbringen kann. Sicherlich handelt sie hierbei manchmal etwas nach dem "Schwarz-Weiss-Prinzip" und verurteilt die "Veraenderten", aber man darf nicht vergessen, dass sie durch die Aboriginies die Nachricht tranportieren will und mit dieser starken Gegensatzphilosophie nur unsere Auffassungen erweitern und vielleicht - ein wenig zumindest - veraendern will.
Ich glaube, dass man ueber dieses Buch dennoch nachdenkt, ABER man muss sich im Klaren sein, dass der Wahrheitsgehalt des Buches im Bezug auf die Aborigines sehr klein/gleich null ist und man das Buch als Roman und nicht als Tatsachenbericht auslegen sollte. Wenn man das tut, liest man ein unglaublich interessantes Buch, dass einem Wege und Denkweisen zeigt, die voellig logisch sind und viele unserer Errungenschaften in Frage stellen, aber man sollte dennoch nicht vergessen, dass der Fortschritt uns auch viel gutes gebracht hat.
Deshalb ist und bleibt dieses Buch ein zweischneidiges Schwert und jeder muss fuer sich wissen, wie er das Gelesene auffasst und das Buch letztendlich bewertet. Deshalb gibt es fuer mich drei Sterne; waere alles wahr gewesen wie von der Autorin urspruenglich behauptet, waeren es sicher fuenf geworden.
PS: Da ich zur Zeit in Kanada bin, habe ich keine Umlaute und kein scharfes s. Ich bitte dies zu entschuldigen.
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59 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Man sollte sich auch andere Meinungen zu diesem Buch anhören, 23. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines (Taschenbuch)
Vor ca. einem Jahr habe ich dieses Buch während einer drei monatigen Reise durch Australien gelesen. Ich halte es für wichtig, auch die deutschen Leser, die ja alle eine ausgesprochen positive Meinung über dieses Buch zu haben scheinen auf die Meinung derer zu verweisen, auf die es eigentlich ankomt: Gehen sie auf die englischsprachige Seite Amazon und suchen Sie nach dem Originaltitel "mutant message down under" und lesen Sie dort Rezensionen von Aborigines und Professoren der Anthropologie und ähnlichen Leuten.
Mich hatte das Buch in irgendeiner Weise natürlich auch gefangen genommen was nicht weiter verwunderlich ist, denn die Hauptaussage lautet prinzipiell wieder einmal: Die Naturvölker können im Einklang mit der Natur leben, wir nicht. So eine message ist leicht verdaulich und drückt schon seit Karl May auf die Tränendrüse. Eigentlich also ein ganz harmloses Buch von Frau Morgan, wenn sie nicht immer wieder hervorgehoben hätte, dass dies alles auch wirklich so passiert sei, sie diese frohe Botschaft ganz selbstlos in der Welt verkünden wolle und unterm Strich dorch nur ein altes Märchren perefekt vermarktet.
Eine sehr kurze Rezension eines Aboriginie, die ich selbst in Australien auch bestätigt bekam lässt einen ganz schnell am Wahrheitsgehalt des Buches zweifeln: "... man kann nicht auf Spinifex-Gras laufen!".
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86 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Tatsachenbericht, aber tolle und wichtige Botschaft, 25. November 2005
Von 
Michael Mühlmann (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines (Taschenbuch)
Liebe Leute, die sich über den "Verrat" an den Aborigines aufregen, lest doch mal das Vorwort:
Es geht hier nicht um eine historisch korrekte Abhandlung über die Ureinwohner Australiens! Es ist völlig nebensächlich, dass das Buch in Australien spielt, es hätte auch Afrika oder der Dschungel sein können.
Ich finde es sehr interessant, wie empfindlich manche Leute auf vermeintliche finanzielle Erfolge engagierter Leute reagieren (s. auch Michael Moore), die Machenschaften z.B. der Pharmaindustrie und der Schulmedizin (oder eines Mr. Bush) aber so wenig von der Öffentlichkeit in Frage gestellt werden. Wenn eine Frau Hofmann mit ihrem Geschreibsel Geld verdienen kann, lasst doch Frau Morgan auch ihren Erfolg, die hat wenigstens eine wichtige und richtige Botschaft:

Nur wer sich selbst liebt, kann andere lieben. Positive Gedanken ziehen positives an, negative ziehen negatives an. Wenn man das Universum um Hilfe bittet, kommt die Hilfe auch!
Das klingt für die ganz "Schlauen" natürlich nach "Eso-Glückskeks-Gelaber", ist aber einfach unheimlich wichtig: Vertrauen in sich, Vertrauen in die Welt, Vertrauen in die Kräfte des Geistes und die Gesetze des Universums.
Woran unsere Zivilisation am meisten krankt, ist die Angst. Angst vor Krankheit, Armut, Verlust, Körperfülle, Alter, anderen Kulturen, überhaupt der Zukunft. Von "oben" werden diese Ängste mit Hilfe der Medien kräftig geschürt, denn auf ihnen beruhen schließlich die meisten Gewinne in den größten Branchen der Erde (Pharma, Militär, Versicherungen, Kirchen, Schlankheitskuren ;-) um nur einige zu nennen)
Und es kann gar nicht genug solcher Bücher geben, die dieser Kultur der Angst entgegen wirken. Und mehr will die Autorin doch auch gar nicht.
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wie es das Leben erleichtert, wenn man mit dem Guten rechnet statt vor dem Schlimmen Angst zu haben! Das "Materialisieren" hilft! Ich könnte all die Beispiele gar nicht aufzählen, wo das bei mir und meiner Familie schon funktioniert hat.
Wenn man sich den hilfreichen Kräften des Universums öffnet, hilft es einem auch!
Wenn ich all meine Energie in Ängste stecke, "füttere" ich diese nur, und die Wahrscheinlich ist groß, dass ich dadurch genau das anziehe, wovor ich Angst habe.
Und dass die Kraft des Geistes größer ist als die des Körpers, ist doch auch jedem klar. Ich finde es völlig unwichtig, ob sich die Geschichte mit dem in wenigen Minuten geheilten Knochenbruch buchstäblich so abgespielt hat.
Wichtig ist doch die Botschaft: Wenn du gesund werden oder - noch besser - sein möchtest, gib deinem Körper das Gefühl, perfekt und gesund zu sein, anstatt immer nur nach Krankheitsanzeichen zu suchen oder über die Krankheit zu jammern. Und dass erstaunliche Dinge möglich sind in diesem Bereich, dürfte sich auch in die finstersten schulmedizinischen Bunker herumgesprochen haben!
(Mich wundert sowieso, warum eine Sparte mit einer so geringen Erfolgs- und so hohen Misserfolgsquote die Nase so derart hoch trägt - und dabei von weiten Teilen der Bevölkerung auch noch unterstützt wird! Und Menschen wie die Morgan, die sich gegen die Technik-Hörigkeit aussprechen und auf die Kraft des Menschen vertrauen, werden als Geldmacher und Betrüger hingestellt! Verdrehte Welt...)

Alles in allem finden sich in dem Buch ganz viele Dinge, die mir woanders schon begegnet sind, bei Louise Hay, oder bei Sai Baba, und das zeigt mir einfach, dass es eine religions- und kulturübergreifende Botschaft gibt, die uns wirklich verbindet und für alle gilt:
Trage zum Guten im Universum bei, indem du selbst Gutest tust und denkst. Positive Gedanken ziehen Positives an, Angst und negative Gedanken ziehen Negatives an. Alles, was geschieht, hat seinen Sinn, auch wenn es manchmal am Anfang wie eine Last erscheinen mag.
All das kann man sich anhand dieses tollen Buches in Erinnerung rufen.
Die Leute, die es als "eso-Gequatsche" verunglimpfen, haben die Botschaft eben nicht verstanden. Muss ja auch nicht, jeder hat die Chance, seinen Weg zu gehen. Kann ja jeder leiden, wie er will.
"Traumfänger" kann so manchen Weg aufzeigen, wie man sich unnötiges Leid erspart. Mir hat es viel Trost, Hoffnung und Vertrauen geschenkt.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Traumfänger für Traumtänzer, 27. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines (Taschenbuch)
Dieses Buch ist meiner Meinung nach nicht nur extrem schlecht geschrieben, sondern entbehrt jeglicher realen Grundlage, die ein echter Tatsachenbericht mitbringen sollte. Ich habe das Buch vor mehr als 10 Jahren gelesen (noch bevor die Autorin zugeben mußte, daß ihr "Selbst-Erlebtes" frei erfunden war) und war entsetzt wie solch ein Machwerk zum Bestseller ausgerufen werden konnte.

Wer auch nur den leisesten Hauch einer Ahnung von Medizin oder Biologie hat, oder wer sich selbst schon mal verletzt oder gar einen Knochen gebrochen hat, der sollte nachdenklich werden, wenn, wie in dem Buch beschrieben, ein offener (!) Bruch am Bein durch Behandlung von Heilern über Nacht ohne Narbe komplett verheilt und das Bein wie neu ist.
Wenn eine Ärztin (Ist die Autorin überhaupt Ärztin? Man kann nur lesen, daß sie Medizin studiert haben soll...) so etwas als Tatsachenbericht darstellt und derart kritisch mit der modernen Medizin umgeht, dann mag das weniger kritische Zeitgenossen dazu bewegen, falsche Entscheidungen zu Ungunsten ihrer Gesundheit zu treffen.

Ich habe prinzipiell nichts gegen Science Fiction, und Wunderheilungen in einem ROMAN sind für mich absolut in Ordnung. In einem (modernen) TATSACHENBERICHT hat das allerdings nichts verloren.
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Seichte Geschichte mit falschen Tatsachen, 25. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines (Taschenbuch)
Traumfänger ist ein Buch, dass in Australien große Empörung unter den Aborigines hervorgerufen hat. Es basiert auf falschen Fakten und spiegelt die eigentliche Kultur der Aborigines nur in Ansätzen wieder. Erst nachdem die Stämme der Aborigines eine Delegation in die USA geschickt hatten, um offiziell gegen das Buch zu protestieren, musste sich die Autorin entschuldigen und zugeben, die Geschichte frei erfunden zu haben.
Hier wurde leider die Unwissenheit über eine Kultur ausgenutzt, um mit einer sehr seichten Geschichte bei Fans des Spirituellen mal so richtig Kasse zu machen. Wer wirklich etwas über die Aborigines in Australien erfahren möchte, sollte sich diese Buch jedenfalls nicht antun!
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bodenlos schlecht, 9. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines (Taschenbuch)
Im Vorfeld: Eigentlich würde ich dieses Buch eher mit Minuspunkten als mit Sternen bewerten, dies ist auf dieser Seite leider nicht möglich. Der Stern entspricht also nicht meiner eigentlichen Wertung.
Das dieses Buch hier in Deutschland zum Bestseller werden konnte erscheint rätselhaft. Die Autorin wartet mit allen Klischees auf, die nur möglich sind. in kitschigem, pathetischen und dazu noch langatmigen, sich in Beschreibungen verirrenden Sprachstil erzählt sie von einer Buisnessfrau, die durch ihren Kontakt mit den australischen Ureinwohnern, dem Konsum der westlichen Welt abschwört. Ich habe nie ein vordergründigeres Buch gelesen, hier wird es als positiv verkauft ein Extrem gegen das andere auszutauschen. Für labile Menschen, die dazu neigen sich Heilslehren anzuschließen also höchst ungeeignet, die Ureinwohner wären gewiss nicht begeistert von gefühlsduseligen Frauen belagert zu werden, die mit sich selbst nicht klar kommen. Das die Möglichkeit bestünde sich differnziert mit der Thematik des sinnlosen Konsums in der westlichen Welt auseinanderzusetzen und sich politisch zu engagieren, fällt hierbei unter den Tisch. Zusammenfassend gesehen also sowohl in der Intention als auch im Sprachstil äußerst schwach und so peinlich, daß sich die Haare aufstellen. Jedem der es dennoch lesen möchte empfehle ich zuvor oder danach die "Goldenen Heiligen" von Herbert Rosendorfer zu lesen. Eine Satire die zeigt wie sich der Heilungswahn der New-Age Anhänger in Zukunft auswirken könnte!
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42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht das schlimmste, aber..., 31. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines (Taschenbuch)
Ohne mir westliche Hybris vorwerfen lassen zu müssen: Dieser "Roman" krankt an vielem. Ich habe mir den Inhalt dieses Buches mehrfach zu Gemüte geführt und darüber nachgedacht und bin derzeit bei folgendem Ergebnis:
Die "Lüge": Vielfach wird hier der Autorin vorgeworfen sie habe einfach gelogen. Der Stamm von dem sie berichte existiere gar nicht oder er existiere, habe sie aber nicht eingeladen, oder sie sei einfach eine findige Geschäftsfrau die ihren Roman als Tatsachenbericht und ihren Tatsachenbericht als Roman verkleidet. Das ist aber glaube ich gar nicht das Problem. Es hat eine grosse literarische Tradition, Romane in Vorworten als are Münze auszugeben. Ein Blick in Hoffmanns Märchen reicht schon. Auch dort ist immer ein Charakter, der sich als Autor ausgibt und das im folgenden Erzählte als wahre Begebenheit glaubhaft machen möchte. Das ist ein literarisches Stilmittel und per se gar nicht zu verurteilen. Man müsste nur einfach klug genug sein, auch als ausserfiktional maskierte Vor- und Nachwörter als Teil der Fiktion zu begreifen. So gesehen kann ich das an dieser Autorin gar nicht kritisieren. Natürlich kenne ich nicht alle anderen Umstände. Ich las zwar dass sie auch Vorträge in Eso-Zirkeln gibt und ihre Erfahrung dort als wahr verkauft, aber das dürfte den Roman an sich nicht angreifen. Moralisch mag das eine Angriffsfläche sein, aber davon bleibt der Text unbehelligt.
Der Stil: Ok, hier wird vielfach kritisiert, die Autorin habe wohl kein besonders komplexes Gedankengebäude auf das sie zurückgreifen könne, denn ihre Schilderungen sind ja alles andere als kompliziert. Ich will bestätigen dass dieses Buch sehr einfach geschrieben ist. Bei weitem nicht so einfach aber wie etwa Corinne Hoffmanns Massaischinken, bei dem man nun wirklich davon ausgehen muss die Autorin hätte in ihrem Leben keine Schule besucht. Ist natürlich eine Geschmacksfrage aber ich will mal behaupten, es gibt wahrlich schlimmeres und die Einfachheit tritt nicht so störend ins Auge.
Der "Roman": Literarisch ist das was uns da vorgesetzt wird gar nicht mal so einfach als Roman zu erkennen. In der Tat fehlen dem Text nämlich roter Faden, Charaktere, äussere oder innere Handlung. Es ist wirklich mehr so eine tagebuchartige, in kleine Kapitel unterteilte Erzählung, und DAS empfinde ich beim Lesen als ermüdend, vor allem aber als oberflächlich, denn immer wenn man mehr über einen Charakter oder eine Handlung wissen will, verläuft diese buchstäblich im Sande.
Die Botschaft: Tja, und nun komme ich zum wirklich problematischen Aspekt dieses Buches. In der Tat ist es so dass die Aborigines sich offiziell von den Inhalten dieses Buches distanziert, ihn sogar als spirituellen Raubbau, Erfindung und Lüge gebrandmarkt haben. Das kann sich jeder der interessiert ist im Internet zurechtgoogeln. Das ist natürlich ein Problem, besonders angesichts der Tatsache dass die Autorin ja gerade eine angeblich spezifisch australische Urweisheit verkaufen will. Keiner der Australier scheint sich darin aber wiederfinden zu können/wollen.
Will man nun das ganze nicht so genau nehmen und einfach auf die esoterische Botschaft dahinter blicken, unabhängig davon ob sie nun australisch sei oder nicht, dann kommt dabei aber immer noch nichts vernünftiges heraus. Warum?
1. Der Aborigine wird hier als "wahrer" Mensch dargestellt, der "Zivilisierte" als "Veränderter" (im schlechtesten Sinne). Bei aller Zivilisationskritik wirft das aber natürlich die Frage auf wie wir heute leben sollen wenn alles zivilisatorische schlechthin falsch ist. Die Kritik geht da ja von Verlust der Telepathie über Unehrlichkeit, Eitelkeit (Das Soßen- und Zuckergleichnis) über Sucht (auch Sucht nach Wasser), spirituelle Verkümmerung und Amoralität (sexuelle Freizügigkeit) zu totalem Verlorensein (Tod durch Krankheiten und nicht durch bewusstes Einstellen der Organfunktion). Alles in allem schneiden wir richtig schlecht ab. Was bedeutet das also? Zurück auf die Bäume, damit der Fluss zwischen Herz und Hirn wieder klappt? Damit die Tiere, Bäume und der Boden wieder verehrt werden? Leider haben wir keine Zeitmaschine. Und Fortschritt per se für schlecht zu halten scheint mir eine dumme, ja gefährliche Annahme.
2. Die Aborigines können alles was sie wollen. Wir können gar nichts.
Es ist schon drollig was die Abos da alles so leisten in dieser kunterbunten Erzählung: Sie können nicht nur telepathisch kommunizieren, sie können auch Knochenbrüche binnen 2 Minuten heilen, die Zukunft sehen, Tiere zum Essen bestellen, die Naturgewalten modifizieren, die Kunst der Illusion nutzen (optische Menschenvervielfältigung!) und ohne Essen oder Wasser überleben. Schlussendlich können sie angeblich 120 Jahre leben und auf Knopfdruck ihren Tod herbeiführen wenn sie nur wollen.
Was kann der "Veränderte"? Gar nix.
Die Autorin will uns nun weismachen sie habe alle diese Dinge auf dem Walkabout gelernt. Es ist mir prinzipiell egal ob das wahr oder falsch ist, nur will ich in einem Stück Literatur genau dies LITERARISCH umgesetzt sehen. Genau das passiert aber nicht. Plötzlich steht da "Ich teilte ihm das telepathisch mit" woraus wir schliessen dürfen, dass die Autorin irgendwo auf der letzten oder vorletzten Seite wohl die Telepathie erlernt haben muss, freilich ohne uns Leser daran teilhaben zu lassen. Dasselbe mit der Illusion. Gibt die Autorin an, auf einer nach ihrer Wiederkehr gegebenen Party einfach mithilfe der Illusionskunst verschwunden zu sein, so können wir ihr natürlich dazu gratulieren. Aber wo um alles in der Welt wurde das IM Roman literatisch verarbeitet? Nirgends.
DAS sind die Dinge an denen dieses Buch wirklich krankt, nicht so sehr die Frage ob wahr oder unwahr, schliesslich ist ein Roman Fiktion und darf so unwahr sein wie er lustig ist.
Zu guter letzt: Die Botschaft für das Leben "danach": Jetzt will ja jeder, der sich durch dieses Buch gekämpft hat, am Ende von der Autorin wissen, was wir nun tun sollen. Schliesslich können wir weder in die Wüste gehen und dort Ameisen suchen, noch können wir mal eben sagen dass wir keine Lust mehr hätten in einer von Information und Geld beherrschaften kapitalistischen Westwelt zu leben. Also wäre es doch nett gewesen die Autorin hätte uns etwas mit auf den Weg gegeben wie die im Busch gesammelten Weisheiten für uns in westlichen Alltag einzubringen seien. Das genau tut sie aber nicht. Sie schildert statt dessen dass sie einfach wieder in die Welt der "Veränderten" zurückkehrt und dort dann ab und zu Vorträge hält. Ja, wars das? Der Stadtschamanismus zum Beispiel bemüht sich doch redlich darum, den Schamanismus für westliche und städtische Menschen zugänglich zu machen! Das halte ich für eine gelungene Symbiose! Die Autorin dieses Buches aber tut nichts dergleichen. So stehen wir da, ohne Plan und ohne Erkenntnis, und fühlen uns nur scheisse weil der Australier ja so vollkommen ist und wir eben Abschaum. Eine Erkenntnis, wegen der ich normalerweise kein Buch bemühen müsste und es auch nicht möchte.
Und aus diesen vielen Gründen kann ich dem Roman nur 2 Unterhaltungspunkte geben mit dem Versprechen, nie wieder ein Buch dieser Autorin anzufassen.
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wo bleibt die Realität, 14. März 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines (Taschenbuch)
Als ich das Buch gelesen hatte, war ich fasziniert von der scheinbar so perfekt harmonischen Welt der Aborigines und den Gedanken einer Frau, die unglaubliche Dinge- vor allem in spiritueller Hinsicht- erlebt zu haben schien. In Australien konnte ich mich jedoch von der Nichtigkeit bezüglich des Wahrheitsgehalts dieses Buches überzeugen. Ein Buchhändler aus Darwin regte sich furchtbar über den Erfolg dieses Buches auf; Frau Morgan sei niemals in Australien gewesen und außerdem viel zu dick, um eine derartige Reise in der Wüste überlebt haben zu können. Wie dem auch sei, eine Meinung sollte man sich immer selbst bilden. Die Aborigines würden niemals auf die Idee kommen, eine Weißen ( zudem noch weiblichen Geschlechts) freiwillig auf eine solche Reise mitzunehmen. Falls noch Stämme existieren, die versuchen, soweit wie möglich in ursprünglichem Sinne weiterzuleben, so ist ihnen ihre Kultur mit allen Aspekten das heiligste und Fremder unwürdig. Die wenigsten Stämme existieren noch, die meisten Aborigines sind dem Alkohol verfallen, und leben nicht mehr in ihrer ursprünglichen Kultur. Sie können zudem nicht einfach kreuz und quer über den Kontinent wandern, sondern dürfen bestimmte Grenzen anderer Stämme nicht überschreiten. Die meisten haben ihren letzten Stolz in den wenigen Erinnerungen an ihre Kultur; sie sind freundlich, reden aber nicht gerne darüber, vor allem nicht über höchst heilige Dinge wie die sog. Traumpfade, Totem o.ä. Mein fachlicher Wortschatz ist begrenzt, doch kann ich soviel sagen,als daß es mich traurig macht, daß die Amerikanerin M. Morgan bestimmte Aspekte einer Kultur dafür (aus)nutzt, sich in romantischen Vorstellungen vom Spirituellen und dem sog. bon savage zu verlieren. Solche Bücher tragen zum Mißverstehen einer Kultur bei und wecken die falsche Hoffnung, daß das Leben der Aborigines ursprünglich paradiesisch gut war. Heutzutage geht es nicht mehr um das Überleben ihrer Kultur sondern um das Überleben dieser Menschen an sich. Das Buch bedeutet für mich einen Versuch der Lebenshilfe an falscher Stelle.
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Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines
Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines von Marlo Morgan (Taschenbuch - 1. Januar 1998)
EUR 8,99
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