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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
~~~Realistische & emotional packende Liebesgeschichte~~~,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein Sommer in Maine. (Broschiert)
EIN SOMMER IN MAINE spielt zu Beginn unseres Jahrhunderts in der kleinen Stadt Camden in Maine. Roberta Jewett kommt als geschiedene Frau mit drei Töchtern in ihre Heimatstadt Camden zurück. Der Empfang ist alles andere als warm, denn eine geschiedene Frau ist im Amerika von 1916 ein Skandal. Das Haus, das sie gekauft hat, muß von oben bis unten renoviert werden, und dafür stellt sie den verwitweten Schreiner Gabriel Farley ein. Gabriel denkt zuerst, daß die sture junge Frau mit der skandalösen Vergangenheit eine ziemlich lockere Moral hat, aber als er sie besser kennenlernt, merkt er, daß sie einfach nur anders ist. Roberta ist ziemlich glücklich mit ihrer Unabhängigkeit und denkt gar nicht daran, sich wieder mit einem Mann zu belasten. Als Roberta jedoch etwas Schreckliches zustößt, bringt das Gabe und Roberta schließlich doch zusammen. Die beiden müssen sich gegen die Frauen von Camden behaupten, die nichts unversucht lassen, um die beiden auseinanderzubringen. Das Buch lebt von den gelungenen realistischen Charakterisierungen der Hauptfiguren; der Leser gewinnt einen tiefen Einblick in die Motivationen, Wünsche und Hoffnungen der Protagonisten, die dadurch sehr menschlich und nahbar werden. EIN SOMMER IN MAINE ist ein gut geschriebener Roman über eine selbstbewußte junge Frau, die unbeirrt von gesellschaftlichen Konventionen ihren Weg geht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein schönes Sittengemälde,
Rezension bezieht sich auf: Ein Sommer in Maine. (Broschiert)
Ich habe dieses Buch gerade zum dritten Mal gelesen. Es ist sehr unterhaltsam und gefällt mir immer wieder gut. Das Buch erzählt die Geschichte einer mutigen, alleinerziehenden, geschiedenen Frau im Jahre 1916, die nach Jahren in ihre Heimatstadt Camden /Maine zurückkehrt. Neben einer zarten Liebesgeschichte schildert das Buch in erster Linie die Vorurteile, die ihr entgegenschlagen, denn zu dieser Zeit war ihr Leben skandalös. Sie wird verurteilt, weil sie geschieden ist und ihre Kinder unkonventionell erzieht. Deutlich wird auch, dass das Verhalten von Frauen und Männern in dieser Zeit mit zweierlei Maß gemessen wurde. Frauen können nicht Auto fahren, dürfen nicht allein eleben, Männer haben Narrenfreiheit. Ein wirklich interessantes Sittengemälde eingebettet in eine schöne Geschichte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Roberta Jewett, eine starke Frau, die ihrer Zeit weit voraus war! Eines meiner unangefochtenen Lieblingsbücher von L. Spencer!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ein Sommer in Maine. (Broschiert)
Es ist der Frühling des Jahres 1916, Roberta Jewett und ihre drei Töchter Rebecca (16), Susan (14) und Lydia (10) befinden sich auf den Weg in ihre Heimatstadt Camden in Maine. Roberta hat einen für diese Zeit revolutionären Schritt hinter sich, sie ließ sich von ihrem treulosen Schweinehund von einem Ehemann scheiden, um nun ihr Leben selbst und vor allem selbstbestimmt in Camden in die Hand zu nehmen.Sie hat ein Haus in Camden gekauft und sobald sie und ihre Töchter sich ein wenig eingerichtet haben möchte sie als Bezirkskrankenschwester tätig werden. Als sie in Camden ankommen, weht ihnen ein scharfer Wind aus Ablehnung und Mißtrauen entgegen. Die Männer betrachten sie durchweg als Freiwild (schließlich ist sie ja geschieden) und schrecken auch nicht vor ungefragten Zudringlichkeiten zurück. Die Frauen begenen ihr mit äußerster Skepsis und Befremdlichkeit, sogar ihre Schwester und ihre Mutter werfen ihr nur Steine in den Weg, da sie eine geschiedene Tochter bzw. Schwester als Schande ansehen. Doch Roberta ist kein Mensch, der sich an so etwas stört oder gar davon beeindrucken läßt. Viel zu glücklich ist sie darüber, die ehelichen Fesseln los zu sein. Sie will für sich und ihre Töchter selber sorgen und ist auch fest entschlossen dieses Ziel durchzusetzen. Ihre Töchter ziehen mit ihr am selben Strang, sie wurden von ihr zu kreativen Freigeistern erzogen, im Hause Jewett stand die eigene Selbstverwirklichung immer über gesellschaftlichen Konventionen und somit sind die drei Mädchen ein glücklicher und selbstbewusster Ausbund an Intelligenz, Spontanität und Wildheit in zerschlissenen Kleidern :-). Im Camden angekommen entpuppt sich das bei ihrem Schwager (dem schmierigen Immobilienmakler der Stadt) gekaufte Haus als baufällige Bruchbude. Glücklicherweise naht recht schnell Hilfe in Person des Zimmermanns Gabriel Farley, der sich bereit erklärt, die Instandsetzung des Hauses durchzuführen. Gabe ist ein verschlossener Witwer, der mit seiner 14-jährigen Tochter Isobel ein zurückgezogenes Leben führt. Er hat die Tragödie des Todes seiner Frau Caroline nie verwunden und hegt und pflegt diesen schmerzlichen Verlust in seinem Herzen. Isobel freundet sich sehr schnell mit den lebensbejahenden Jewett-Mädchen an und verbringt viel Zeit bei Roberta im Haus, die dem Mädchen auch ein wenig die lang und schmerzlich vermisste mütterliche Zuneigung zukommen läßt. Gabe wird von Roberta völlig überrannt. Nicht nur, dass sie so gut wie überhaupt nicht seinem Frauenbild entspricht, sie ist viel zu unabhängig, störrisch, unordentlich und selbstbestimmt als ihr (seiner Meinung nach) gut tut. Abgesehen davon, ist er völlig von ihr fasziniert. Es dauert allerdings ein wenig, bis er sich das selbst eingesteht. Beide werden Freunde und er ist auch der einzige Mensch in der Stadt, der ihr unter die Arme greift, als sie zum Beispiel so etwas "unerhörtes" tun möchte, wie sich ein Automobil zu kaufen. Als Roberta das Opfer eines unausprechlich grausamen Übergriffes wird, ist es Gabe, der an ihrer Seite steht, für ihr Recht eintritt und schließlich auch sein Herz an diese außergewöhnlich tolle Frau verliert. Die Klatschbasen der Stadt schrecken auch vor Rufmord nicht zurück, alles gipfelt in der ungeheuerlichen Initiative Roberta die Töchter wegnehmen zu wollen. Was für eine wundervolle Geschichte! Ich habe die Entwicklung von Gabe vom verschlossenen Witwer wieder hin zu einem offenen und herzlichen Mann regelrecht vor mir gesehen. LaVyrle Spencer entspinnt vor dem geistigen Auge des Lesers eine so zeitgetreue und vor allem fesselnde Geschichte, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Und das macht sie in ihrer so typischen flotten, unterhaltsamen und auch lebhaften Schrebweise, dass es nur so eine Freude ist! Mit unendlicher Genugtuung habe ich Robertas Siegeszug am Ende gelesen, ich hätte Gabe umarmen mögen, als er Elfred die längst fällig Abreibung verpasste und war ebenso traurig, dass ich viel zu schnell mit dem Lesen fertig war!!! Wunderschön und absolut uneingeschränkt lesenswert-empfehlenswert!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eine wunderschöne, liebevoll gezeichnete Erzählung mit viel Aussagekraft!,
Von Kasimar (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ein Sommer in Maine. (Broschiert)
Roberta Jewett ist anders als die anderen Frauen des Jahres 1916: Sie erzieht ihre drei Töchter frei und offen, verdient ihren eigenen Unterhalt als Krankenschwester und ist geschieden. Vor allem letzteres ist der Grund, warum die Menschen ihrer Heimatstadt (und auch ihre Familie) ihr mit Ablehnung begegnen, als sie nach 18 Jahren zurückkehrt: Die Frauen halten sie für morallos, die Männer für Freiwild.Auch Gabriel Farley denkt zunächst in eine ähnliche Richtung, wird aber eines Besseren belehrt als er sie bei der Renovierung ihres Hauses näher kennenlernt. Über die Verbindung durch ihre Töchter kommen sie einander näher, geraten aber auch ein Streit. Erst als Roberta etwas Schlimmes zustößt, müssen die Menschen in Camden, aber vor allem auch Gabriel, Farbe bekennen. Dieses Buch zeichnet wunderbar liebevoll eine sanfte Liebesgeschichte zwischen zwei ehrlichen, symphatischen und vor allem authentischen Charakteren, verhelt aber nicht die Schwierigkeiten, die - vor allem - einer geschiedenen, berufstätigen Frau damals in den Weg gelegt wurden. Fünf Sterne für dieses stimmige, gut zu lesene Buch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Mit der beste Roman der Autorin,
Von Daisy (Niederbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ein Sommer in Maine (Taschenbuch)
Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich LaVyrle Spencer als Autorin schätze. Aber mit diesem Roman hat sie sich selbst ein Denkmal gesetzt - wie ich finde.Auf unnachahmliche Weise entwirft die Autorin eine wirklich hinreissende Liebesgeschichte mit sehr viel Zeitkollorit! Die Heldin Roberta ist eine unkonventionelle, lebensbejahende Persönlichkeit die jedoch durch ihr emanzipiertes Verhalten überall für negatives Aufsehen sorgt. Ihr zur Seite wird Gabriel gestellt - ein Held mit Ecken und Kanten und einem großen Schneckenhaus! Gabriel findet nicht leicht Zugang zu Roberta und so entwickelt sich die Liebesgeschichte langsam über Freundschaft hin zur großen Liebe. Das Buch ist durch die wundervolle Schreibe der Autorin ein echter Pageturner und hat deshalb seit Jahren einen Ehrenplatz in meinem Regal. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Ein Sommer in Maine. von LaVyrle Spencer (Broschiert - 1998)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,01
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