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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr einfühlsam
und mit viel Fantasie erzählt Janosch in diesem Buch über das harte Leben eines kleinen Jungen und seiner Eltern. Sie wohnen in einer Bergarbeitersiedlung in der Nähe der polnischen Grenze. Der Vater ist Alkoholiker, die Mutter schon von Beginn der Ehe an unzufrieden mit ihrem Los. Sie hätte sich einen Anderen als Mann gewünscht und schlägt...
Veröffentlicht am 7. März 2002 von Karin Ricar

versus
1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend und platt
Ich war von diesem Buch sehr enttäuscht. Was als augenzwinkernde Milieustudie zu beginnen scheint, gleitet rasch in böswillige Stereotype ab. Der Autor scheint die Hauptpersonen des Romans (mit Ausnahme der Titelfigur) regelrecht zu hassen, so wie er in der Beschreibung ihres bösartigen Spießertums, ihrer Mißgunst, Gemeinheit und...
Veröffentlicht am 6. November 2011 von uncleremus


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr einfühlsam, 7. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Vom dem Glück, Hrdlak gekannt zu haben (Taschenbuch)
und mit viel Fantasie erzählt Janosch in diesem Buch über das harte Leben eines kleinen Jungen und seiner Eltern. Sie wohnen in einer Bergarbeitersiedlung in der Nähe der polnischen Grenze. Der Vater ist Alkoholiker, die Mutter schon von Beginn der Ehe an unzufrieden mit ihrem Los. Sie hätte sich einen Anderen als Mann gewünscht und schlägt ihr Kind häufig aus reiner Frustration. Niemand hat Verständnis für den Kleinen und er wird oft zu den Großeltern abgeschoben. Es gibt nur wenige Lichtblicke im Dasein des Jungen, und dabei spielt ein geheimnisvoller alter Mann eine nicht unwesentliche Rolle, von dem keiner ganz genau sagen kann wer er ist oder woher er kommt: Hrdlak. Von ihm scheint eine eigenartige Magie auszugehen.... Eines der gefühlvollsten Bücher des Autors, das man nicht mehr aus der Hand legen will bevor man es zu Ende gelesen hat!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillant, 2. März 2009
Zu Beginn überwog die Skepsis, kann ein ausgewiesener Kinderbuchautor und Entenzeichner wie Janosch anspruchsvolle Literatur schreiben? Ja, und wie möchte man ausrufen. Die Geschichte des Eigenbrödlers und Außenseiters Hrdlak ist inhaltlich, aber auch literarisch brillant erzählt und eine Aufruf zur Toleranz.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen janoschs herz, 14. Februar 2010
Von 
Werner Grill "weg09" (bad heilbrunn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Vom dem Glück, Hrdlak gekannt zu haben (Taschenbuch)
welch ein glück, diesen roman gelesen haben zu dürfen. wie wohltuend einfach und klar die sprache, welche wärme und menschlichkeit und weisheit janosch den lesern vermittelt. leise, unprätentiös läßt er in einem keimen, was man schon vergessen hatte. es ist ein leises buch für leise menschen, die die feinheiten des lebens lieben, weil ihnen dieses gefühl noch nicht verloren gegangen ist. gönnen sie es sich.
werner grill
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar, 1. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Vom dem Glück, Hrdlak gekannt zu haben (Taschenbuch)
Janosch' Kinderbücher gefallen mir nicht unbedingt (von Ausnahmen abgesehen), dafür seine Romane um so mehr. Diese einzigartige Mischung von Leichtigkeit und Tiefe, diese manchmal bizarren Gestalten, die so real aus dem Leben gegriffen sind, dieser Hoffnungsschimmer, der sich bei allem Elend immer wieder andeutet. Und Janosch verurteilt nicht, er beschreibt, dass die Menschen, so wie sie sind, vor allem ein Produkt der Lebensverhältnisse sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend, 10. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vom dem Glück, Hrdlak gekannt zu haben (Taschenbuch)
Ich hatte, bevor ich mir dieses Buch bestellte, eine Reportage über Janosch gesehen, in der er die Orte seines Lebens besuchte und darüber redete, was er dort jeweils erlebt und empfunden hatte. Dieses Buch ist zwar nicht autobiographisch, enthält aber sehr viele Elemente, die seine Kindheit geprägt haben.

Lest dieses Buch, schaut euch die Bilder an die Janosch malt- und damit meine ich nicht seine Tigerentenbilder, so schön die sein mögen- beschäftigt euch mit dem Janosch "für Erwachsene" und freut euch über das Glück, Janosch zu kennen:-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Mit leeren Händen am Rande der Ewigkeit", 23. Juni 2013
Von 
Dr. Ilona Banet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Vom dem Glück, Hrdlak gekannt zu haben (Taschenbuch)
Ich kann es kaum begreifen, aber es gibt tatsächlich Menschen, die die Bücher von Janosch "platt" finden. Janosch platt? Mein lieber Mann. Es gibt wenig Autoren, deren Bücher so tief wären, wie seine. Ich meine damit nicht (nur) seine Kinderbücher, sondern (auch) seine Romane, wie dieser: "Von dem Glück, Hrdlak gekannt zu haben".

Die Bücher, die Janosch für Erwachsene schreibt, sind wahrlich keine optimistischen Gute-Nacht-Geschichten, die das Leben bejahen. Ganz im Gegenteil, sie handeln oft von Menschen, die dumm, primitiv und brutal sind, und Janosch erzählt viel über ihre kleinen und großen Grausamkeiten und Gedankenlosigkeiten, die den Leser zutiefst erschüttern. Zumal das keine erfundenen Geschichten sind. 1931 in der oberschlesischen Stadt Hindenburg geboren, auf dem Gebiet, das heute zu Polen gehört, hat Janosch dort seine Kindheit erlebt und wurde Zeuge von vielen Tragödien und Elend. Er kennt also das, worüber er schreibt, er kennt den Schmerz der Existenz - den Schmerz, geboren zu werden, den Schmerz leben zu müssen - und er macht daraus kein Geheimnis: "Die nicht geboren wurden, wurden nicht blind, nicht taub; sie hatten keine Schmerzen und keine Frau, die sie nicht ertragen konnten, und keinen Mann, der blöde war und auch keinen Feldwebel...Sie mussten nicht unter Dummheit und Bestialität unsäglich leiden. Nicht geboren werden, das - so kam es ihm jetzt vor - war das Beste, was dem Menschen passieren konnte" - sagt einer seiner Helden. Das ist sein, Janosch-Schmerz: das Leiden an der Brutalität und der Grausamkeit der Welt. Und die Janosch-Sehnsucht: nicht geboren zu werden. Und die daraus geborene "Sehnsucht nach der Nirwana". Das sind die zwei Pole, zwischen denen er hin-und- her gerissen wird, zwischen dem Schmerz der Existenz und der Sehnsucht nach der Erlösung.

Die "Suche nach der Nirwana" bildet im Grunde genommen das zentrale Thema aller Romane von Janosch, die ich kenne. Die meisten Menschen suchen es im Drogen- oder Alkoholrausch, in Ekstase, in der Meditation, in der Religion, doch sie finden es selten. Bei Janosch wird das "Nirvana" gefunden, allerdings an ganz unerwarteten Stellen. So ergeht es auch Zwi und Ballesterm, die Helden des Romans "Das Glück, Hrdlak gekannt zu haben", jahrelang suchten sie nach der Erleuchtung. Vergeblich. Bis Zwi in Chlodnitze dem Hrdlak begegnet ist. "Weißt du noch" - erinnert er sich im Gespräch mit seinem Freund -"wie wir in Berlin das Nirwana finden wollten? Ich weiß nicht, ob du es inzwischen gefunden hast. Aber ich sage jetzt: Mir kam das Nirvana ein kleines Stück Weges entgegen: Hrdlak."

Wer ist dieser Hrdlak, den gekannt zu haben, es für Zwi ein solches Glück bedeutet? Er ist ein armer Tagelöhner in dem schlesischen Ort Chlodnitze, ein Niemand. Sein Aussehen ist fremdartig und erinnert an einen östlichen Heiligen. Zwi, der ihn am besten von allen kannte, meint, er sei vielleicht jener geheimnisvolle Erleuchtete, dem er einmal in Berlin begegnet sei, ein tibetanischer Mönch, der ohne Nahrung in einer zugemauerten Höhle in Himalaja lebte. Man sagte, erzählt er, er pflegte seine Höhle einmal im Jahr zu verlassen, indem er durch die Mauer ging und an die Pilgern Wunder vollbrachte. Kranke heilte, Seelen erlöste, die betrübt waren. Und dann vor aller Augen wieder durch die Mauer für ein weiteres Jahr in seiner Höhle verschwand. Längst dem Nirwana zugehörig, hatte er auch seinen Namen aufgelöst. Außerdem hieß es von ihm, er könne an allen Orten der Welt und nicht nur das: An allen Ortes des Kosmos und in allen Zeiten gleichzeitig sein."

War Hrdlak dieser Mönch? Die Antwort auf diese Frage ist nicht wichtig, auch wenn Janosch das andeutet, indem er ihn am Ende seines Romans auf eine geheimnisvolle Art verschwinden lässt, kurz bevor er von der SA abgeholt werden sollte ("Was asiatisch aussieht, ist kein Mensch und muss weg"). "Wenn Sie den Hrdlak suchen, der ist weg." - erzählt ein Augenzeuge - "Ist mit einem Hund durch den Schlagbaum gegangen. Am helllichten Tag! Mitten durch den Schlagbaum, ohne dass sie den Schlagbaum aufgemacht haben. Das war so, als ob die Zöllner ihn nicht gesehen haben. Ging geradeaus nach Osten. Der war ein merkwürdiger Mensch, denk ich mir. War wahrscheinlich nicht ganz richtig im Kopf... "

Wer war er? Eins steht fest, Hrdlak war kein Gurutyp, der erlösungssüchtige Jünger um sich sammelt und ihnen über das richtige Leben predigt, und auch kein "Aussteiger", sondern ein armer Tagelöhner, der nichts besaß, außer einer Holzkiste, die ihm als Tisch dient, einem Topf einem Teller, einer Gabel, einem Löffel, einem Messer und eine Sack mit Stroh, der ihm und seinem Hund als Lager diente. Janosch erfasst sein Wesen in sehr schönen Worten: "Schon vom bloßen Augenschein hätte man also von Hrdlak sagen können: Alles, was ihm gehört, trägt er bei sich. Er - Hrdlak - steht hier mit leeren Händen am Rande der Ewigkeit." Aber noch besser charakterisiert ihn die folgende Geschichte:

"Eines Tages, so wird über Hrdlak erzählt, hatte einmal ein Fuhrmann die Kisten vom Bahnhof abgeholt, als sein altes Pferd zusammenbrach. Und da lag es dann, kam nicht mehr hoch, war sowieso schon blind, und der verfluchte Hund schlug mit dem dicken Ende der Peitsche auf dieses arme Vieh ein, dabei blutete es schon. Genau da kommt Hrdlak mit einem Handwagen vorbei, wirft sich auf das Pferd, fängt die Schläge ab, und der verfluchte Hund hört nicht auf und drischt in seiner Wut auf Hrdlak los." Seitdem ist Hrdlak lahm. Warum, stellen sich die Leute die Frage, hat er das gemacht? Für ein altes, blindes Pferd? Warum macht das ein Mensch?" Die Antwort, die Janosch Dziuba in den Mund legt, ist sehr einfach: "Weil er ein Mensch ist."

So einfach ist das. Mensch sein, bedeutet es, nicht an sich zu denken. Es bedeutet, sich nicht so wichtig zu nehmen. Es bedeutet, den Hilfsbedürftigen zu helfen, die Schwachen zu schützen, sein Bett mit dem Hund zu teilen, sein Leben für ein blindes Pferd riskieren. Es bedeutet - seinen Schmerz und seine Angst überwinden. Deshalb ist es auch nicht wichtig, ob Hrdlak jener tibetische Mönch war oder nicht. Wichtig ist, dass die Zeit mit ihm für andere Menschen - und für den kleinen Norbert Fürchtegott - ein Grund war, am Leben nicht zu verzweifeln: "Nur dieses eine Mal im Leben sollte er dieser Magie begegnen. Doch er sollte sich auf immer daran erinnern und dann wenigstens wissen, dass es hinter der verfluchten Welt, die er kannte, noch etwas anderes gab."

Es passiert nicht oft, dass man die Größe solcher Menschen erkennt, und es gibt nicht viele Autoren, die die Fähigkeit haben, diese Art von Heiligkeit zu erkennen, geschweige denn zu beschreiben, ohne pathetisch zu werden. Janosch kann es, denn seine Worte fließen aus dem Herzen. Aber vielleicht gerade deshalb kann er Gott und der Welt nicht verzeihen, dass sie ihre Heiligen im Stich lassen. Ich erkläre es kurz. In einem anderen Roman - im "Sandstrand" - gibt es auch so einen alten Mann, wie Hrdlak. Auch er gehört zu den Menschen, die für Janosch ein Beweis dafür sind, "dass es hinter dieser verfluchten Welt noch etwas anderes gibt":

"Er sprach wenig, konnte nicht lesen und schreiben und war immer lustig. Sang oder pfiff auf der Straße, und wenn irgendwo ein Kind weinte, nahm er es auf den Arm und schnitt Grimassen oder spielte mit ihm. Ließ sich jagen und fangen. Wenn jemand krank war ging er zusammen mit seiner stummen Frau zu ihm, sie setzten sich vor das Haus und ließen fragen, ob man sie brauche. Sie machten alle Dreckarbeiten, reinigten die Wohnung, betreuten die Kranken selbst, wenn er sie hereinließ und beteten für ihn. Und wenn einer starb, ging der Alte zu ihm und redete ihm die Furcht aus... Sie nahmen nur das, was man ihnen von selbst gab und es kam oft, dass der alte Mann den ganzen Tag für jemanden gearbeitet hatten und am Ende nur ein altgewordenes Brot oder eine Tüte Kartoffeln bekam. Sie waren nie vom Hass erfüllt oder beklagten sich über ihre Not. Sie neideten niemandem seinen Besitz oder seine warme Stube. Sie tanzten miteinander, wenn Straßenmusikanten auf der Straße spielten".

Und dann passiert Schreckliches, für Janosch ein Schlüsselerlebnis. "Der alte Mann hatte ein Parteiabzeichen auf der Straße gefunden und es sich ans Jackett gesteckt. Dann kamen sie, zerrten ihn aus dem Haus auf die Straße. Hatten ihn schon die Treppen hinuntergeworfen, dass er nicht mehr laufen konnte. Zogen ihn zu zweit an der Jacke hinter das Haus. Schweine in Ledermänteln. Der Mann weinte leise, und sie haben mit ihren verfluchten Stiefeln auf ihn eingehackt, ohne Ende, bis nur noch Blut aus ihm kam. Die Frau war heruntergerannt, die Treppe heruntergestürzt, war hingehumpelt und hängte sich an diese verfluchten Menschen, stammelte, wie eine Stumme stammeln kann. Sie haben sie weggetreten, sie lag mit dem Gesicht auf der Erde, es war Winter, aber es war kein Schnee, und beide waren von Schlamm verschmiert..."

Ich will nicht mehr darüber schreiben, um es nicht zu zerreden. Doch an dieser Stelle hört Janosch auf, die Welt zu verstehen, dieser Schmerz bohrt sich in sein Herz so tief, dass er in allem, was er macht, tut und schreibt unterschwellig spürbar ist. Ich glaube, dieser Schmerz ist es auch, der Janosch dazu gemacht hat, was er ist. Er ist der Schlüssel.

Fazit: Ob "Hrdlak", "Sandstrand" oder "Polski blues" - all dieser Romane sind sehr bewegend, denn sie zeigen, wie ein Mensch gegen seinen eigenen Hass, gegen seine Wut, gegen seine Verzweiflung angesichts der Grausamkeit der Welt kämpft und siegt. Denn Janosch hat "das Geheimnis des Seins erkannt":

"Die Insel der Seligen" - schreibt er in "Polski blues" - "ist umgeben von einem Gürtel von Unheil. Da muss einer durch." Woanders schreibt er: "Man muss mehr lieben als hassen....sonst kann man nicht leben. Hass lässt sich nicht ganz vermeiden, es gibt manches, was man hassen muss. Aber man muss mehr lieben..." Oder: "Du kannst auf dieser Welt leben wenn du sie zu deiner Geliebten machst. Sie mit diesen ungeheuerlichen Wunden und Grausamkeiten annimmst und zwischen beiden das Gleichgewicht findest."

Und er hat es getan, er hat es geschafft, mehr zu lieben als hassen, das Gleichgewicht zu finden. Wie sonst hätte er seine wunderschönen Kinderbücher schreiben können? Ilona Banet.
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5.0 von 5 Sternen Buch der Weisheit, 25. Februar 2014
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Für alle denen östliche Spiritualität nicht fremd ist, obwohl dieses Buch in den Vorkriegsjahren in Schlesien angesiedelt ist. Für mich bester Janosch für Erwachsene.
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1.0 von 5 Sternen Enttäuschend und platt, 6. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Vom dem Glück, Hrdlak gekannt zu haben (Taschenbuch)
Ich war von diesem Buch sehr enttäuscht. Was als augenzwinkernde Milieustudie zu beginnen scheint, gleitet rasch in böswillige Stereotype ab. Der Autor scheint die Hauptpersonen des Romans (mit Ausnahme der Titelfigur) regelrecht zu hassen, so wie er in der Beschreibung ihres bösartigen Spießertums, ihrer Mißgunst, Gemeinheit und Beschränktheit schwelgt, und so wie er sie am Ende qualvolle, einsame Tode sterben läßt. Daß die Charaktere dabei als "Produkt ihrer Lebensverhältnisse" beschrieben werden, wie ein Vorrezensent meint, kann ich nicht bestätigen, es sei denn, man versteht darunter eine Binsenweisheit wie "wer als Kind geschlagen wird, schlägt später die eigenen Kinder". Positive Züge bekommen allein die Aussteiger, die sich der bürgerlichen Welt aus Arbeit und Geld verweigern, und die mystisch idealisierte "Über-Aussteiger" Figur des Hrdlak, eine Mischung aus heiligem Franziskus, Buddha und Dorfdepp. Ich habe nichts gegen - auch bösartige - Satire, aber die netten warmherzigen Verweigerer inmitten der kalten, faschistoiden Kleinbürger - tut mir leid, das ist mir zu platt.
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Vom dem Glück, Hrdlak gekannt zu haben
Vom dem Glück, Hrdlak gekannt zu haben von Janosch (Taschenbuch - 10. März 1997)
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