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5.0 von 5 Sternen Chaos, Komik und Nachdenklichkeit
Was macht eine frustrierte Ehefrau und Mutter von sechs unerzogenen Kindern, um endlich ihre besten Jahre genießen und ihren Lebenstraum erfüllen zu können? Sie entledigt sich auf elegante Weise ihres Mannes, lädt die Kinder bei der Großmutter ab und reist mit dem eingetupperten Haupt ihres nunmehr kopflosen Mannes quer durch Amerika nach...
Am 14. Februar 1999 veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Irgendwie langatmig
Eigentlich hat alles ganz gut angefangen und ich fand auch toll, dass in dem Buch zwei verschiedene Themen behandelt wurden die mich im Grunde beide sehr faszinierten. Trotzdem hätte man daraus mehr machen können. Ich fand es teilweise sowas von langatmig, dass ich mich wirklich quälen musste, es zuende zu lesen. Der Film ist mit Sicherheit besser (und das...
Veröffentlicht am 10. Mai 2010 von Schwitti


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chaos, Komik und Nachdenklichkeit, 14. Februar 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Verrückt in Alabama: Roman (Taschenbuch)
Was macht eine frustrierte Ehefrau und Mutter von sechs unerzogenen Kindern, um endlich ihre besten Jahre genießen und ihren Lebenstraum erfüllen zu können? Sie entledigt sich auf elegante Weise ihres Mannes, lädt die Kinder bei der Großmutter ab und reist mit dem eingetupperten Haupt ihres nunmehr kopflosen Mannes quer durch Amerika nach Hollywood, um dort die langersehnte Schauspielkarriere zu beginnen. Um dies durchzusetzen, zieht sie alle Register weiblicher Raffinesse.
Parallel dazu wird die Geschichte ihres pubertierenden Neffen erzählt, welcher beim Rasenmähen ein Auge verliert, aus Platzmangel bei der Großmutter ausquartiert wird und fortan bei seinem Onkel, einem Bestattungsunternehmer, dessen unzufriedener Frau und der sich langsam von dieser Welt entfremdenden Tochter lebt und mit der Rassendiskriminierung im Amerika der 60er Jahre konfrontiert wird.
Mark Childress versteht es, abstruse Situationen mit trockenem Humor à la John Irving lebendig und mit Liebe zum Detail darzustellen, verbindet dabei historische Momente mit erdachten Situationen. Er läßt Martin Luther King zu Wort kommen und parodiert Klischees der Hollywoodgesellschaft. Seine Hauptpersonen Lucille und Peejoe befinden sich parallel in völlig unterschiedlichen Lebenslagen und Aufenthaltsorten, dennoch verliert der Leser in keinem Moment den roten Faden. Das Wechseln der Betrachtungs- und Erzählweise sorgt für Erholung und neue Spannung zugleich. Gegensätzliche Handlungsstränge lassen keine Langeweile aufkommen.
Sowohl Situationskomik als auch an die Moral appellierende Inhalte sind charakteristisch für diesen Roman. Strukturiertes Chaos und temporeiche bis atemraubende Darstellungen zeichnen dieses Buch ebenso aus wie Momente der Besinnung. Ein Buch, das in manchen Augenblicken Peinlichkeiten verursacht, da man sich beim Lesen in der U-Bahn dabei ertappt, daß man plötzlich lauthals loslacht. Ein Buch, das aber auch traurige und zum Teil brutale Momente beinhaltet und nachdenklich stimmt. Childress verzichtet jedoch stets auf den erhobenen Zeigefinger und überläßt es dem Leser, ein Urteil zu fällen.
So, wie sich am Anfang die Wege der Protagonisten trennen, werden sie am Ende wieder zusammengeführt. Ein erzwungenes Happy-End ist dabei nicht zu erkennen, sondern ist die logische Konsequenz aller vorangegangenen Handlungen.
Dieser Roman eignet sich mehr als Urlaubs- denn als Bettlektüre. Letzteres dürfte zu Augenringen führen, da man nicht anders kann, als weiterzulesen. Und last not least wird am Ende jedermann von den Vorzügen einer luftdichten Tupperdose überzeugt sein.
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5.0 von 5 Sternen Tupperware-Party für zwei, 19. April 2005
Von 
Esther (Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Verrückt in Alabama: Roman (Taschenbuch)
Lucille und Chester auf einer Tupperware-Party für zwei quer durch Amerika auf der Suche nach der großen Hollywood-Carriere. Der eine als Kopf in einer Tupperware-Dose, die andere in geklauten Autos.
Zwei konträre Geschichten und ihre beiden Hauptdarsteller fabelhaft in einem skurrilen, spannenden Roman gebündelt. Tante Lucille tötet ihren Mann Chester und teilt ihn in "kleine Häppchen", übergibt ihre sieben Kinder in die Obhut ihrer Mutter und macht sich auf den Weg nach Hollywood - Chester's Kopf im Gepäck. Währendessen erlebt ihr Neffe Peejoe gemeinsam mit seinem Bruder und seinem Onkel, wie Rassenunruhen nicht nur die Kleinstadt Industry spalten sondern auch sein ganzes Leben merklich verändern.
Sehr empfehlenswert - vorallem in englischer Orginalsprache ... und wer Melanie Griffith mag, sollte auf keinen Fall den Film verpassen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Flott und sehr unterhaltsam!, 11. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Verrückt in Alabama: Roman (Taschenbuch)
Wenn es mir nicht eine Freundin wärmstens ans Herz gelegt hätte, hätte ich dieses kleine Schmankerl wahrscheinlich links liegen gelassen. Die Geschichte hat zwei Helden, Lucille und ihren Neffen Peejoe. Lucille bringt endlich ihren Mann um, um in Hollywood Karriere zu machen. Ganz trennt sie sich nicht von ihm, denn den Kopf führt sie in einem Tupperware-Behälter mit sich. Endlich lebt sie auf, auf dem Weg nach Hollywood gewinnt sie an Stärke, Lebensmut und Zuversicht. So stark, so mächtig fühlt sich Lucille, dass sie sogar weitere Straftaten begeht. Sie erreicht ihr Ziel, doch der erfüllte Traum platzt sehr bald...
Währenddessen hat ihr heiß geliebter Neffe Peejoe einen schlimmen Unfall, erlebt Rassenunruhen und trifft sogar auf Martin Luther King. Er entwickelt Zivilcourage und wird schnell erwachsen. Am Ende kreuzen sich wieder Lucilles und Peejoes Wege.
"Verrückt in Alabama" hat viel von einer Roadstory, ist Geschichtslektion, Krimi und Soap, mit einem Schuss Erotik. Interessant ist, dass die Peejoe-Kapitel stets in der Ich-Form erzählt sind, aber die Lucille-Kapitel aus Erzählerperspektive. Bei einigen Figuren vermisse ich die Tiefe, da hätte sich Childress etwas mehr Zeit nehmen können. Dennoch sehr empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Rassenkonflikte und eine "Witwe"auf dem Weg nach Hollywood, 23. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Verrückt in Alabama: Roman (Taschenbuch)
Gut erzählte, an manchen Stellen rasante Geschichte über eine Frau, die auf höchst makabere Weise aus ihrem Einbahnstraße-Familienleben ausbricht und ohne Rücksicht auf Verluste, ihrem Traum, als Schauspielerin in Hollywood Karriere zu machen, hinterherjagt. Zeitgleich zu ihrer, teilweise sehr grotesken Reise durch die Bundesstaaten, erzählt Childress von den Entwicklungen und Ausweitungen der Konflikte zwischen der schwarzen und weißen Bevölkerung, des US-amerikanischen Südens. Während Lucille auf der Suche nach dem Glück,von einer, manchmal äußerst amüsanten Situation in die Nächste schliddert, kommt es in ihrer Heimatstadt zu einer Katastrophe. Aus der Sicht des Neffen Peejoe gewinnt man einen ungewöhnlichen Blickwinkel auf die Geschehnisse. Flüssig und ohne Hast erzählt, ist dieses Buch eine äußerst ungewöhnliche Geschichte, die immer eine gewissse Spannung und eine Menge kleiner Überraschungen bereit hält.
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3.0 von 5 Sternen Irgendwie langatmig, 10. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verrückt in Alabama: Roman (Taschenbuch)
Eigentlich hat alles ganz gut angefangen und ich fand auch toll, dass in dem Buch zwei verschiedene Themen behandelt wurden die mich im Grunde beide sehr faszinierten. Trotzdem hätte man daraus mehr machen können. Ich fand es teilweise sowas von langatmig, dass ich mich wirklich quälen musste, es zuende zu lesen. Der Film ist mit Sicherheit besser (und das will was heißen).
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5.0 von 5 Sternen Unterhaltung mit Gesellschaftskritik, 11. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Verrückt in Alabama: Roman (Taschenbuch)
Schade, daß Childress bisher nur eine geringe Anzahl von Büchern geschrieben hat, aber Qualität ist immer noch besser als Quantität.
In seinem Bestseller "Verrückt in Alabama" kombiniert der Autor auf sehr gekonnte Weise gesellschaftskritische Themen und komische Elemente, die er durch seine skurrilen und zugleich liebenswerten Charaktere zum Ausdruck bringt.
Lucille, eine attraktive Blondine in den Dreißigern hat genug von ihrem langweiligen Landleben mit ihren zahlreichen Kindern und ihrem undankbaren Ehemann und träumt von einer Schauspielkarriere in Hollywood. Da ihr Gatte ihr jedoch bei der Verwirklichung ihrer Ziele gänzlich im Weg steht, entscheidet sie sich dazu, diesen kurzerhand umbzubringen. Als wäre dies nicht schon genug, trennt sie auch noch dessen Kopf ab, verschließt ihn in einem Tupperware-Behälter und macht sich auf den Weg zu ihrer Mutter, wo sie ihre Kinder zurückläßt, um sich dann auf eine Reise zu den Reichen und Schönen zu begeben.
Da die Mutter bereits zwei Kinder ihres bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Sohnes und dessen Ehefraus zu versorgen hat, ist sie mit der neuen Situation ein wenig überfordert und gibt die Waisen voerst in die Obhut ihres weiteren Sohnes.
Die Geschichte hat jetzt zwei Handlungsstränge, die am Ende wieder zusammenlaufen: Zum einen die abenteurliche Fahrt von Lucille und zum anderen die Erlebnisse der beiden Jungen Peejoe und Wiley.
Während Lucille das Leben in vollen Zügen genießt, werden Peejoe und Wiley mit der im Staate Alabama noch immer vorherrschenden Rassendiskriminierung konfrontiert. So werden sie unter anderem Zeuge davon, wie Farbige, die sich Einlaß zu dem im Ort befindlichen Schwimmbad verschaffen, schikaniert werden und ein Junge bei der Aktion sogar zu Tode kommt....
Ein starkes Buch für alle, die sich amüsieren, die nachdenken und mit einfach sehr sympathischen Figuren bekanntgemacht werden möchten!
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5.0 von 5 Sternen Und ewig grüßt die Tupperware..., 30. April 1999
Von Ein Kunde
als Taschenbuch ISBN 3442441803 - Verrückt in Alabama - Gelesen als gebundene Erstausgabe Es war das erste Buch, das ich nur wegen des Einbandes gekauft habe. - Gott sei Dank! Um das Buch fertigzulesen, trug ich es ständig bei mir - so fesselte mich diese abgedrehte Geschichte. Dies blieb bei meinen Freunden nicht unbemerkt, einige lasen das Buch inzwischen auch. Dort sind die Reaktionen gespalten - entweder man liebt das Buch oder man haßt es. Ich liebe es. Es ist flockig geschrieben, es geht um Rassenunruhen dank eines Schwimmbades, Hollywood-Karriere dank Tupperware on the road ... Inzwischen habe ich auch den Bruchpiloten gelesen. Auch hier ist die Grundidee "ver"rückt. Mir hat's sehr gut gefallen, als erstes Buch von Childress ist es wahrscheinlich besser geeignet - meine Tupperfreunde finden's zumindest appetitlicher...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mann kann erzählen..., 11. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Verrückt in Alabama: Roman (Taschenbuch)
Da der Inhalt ja schon ausführlich in den anderen Rezensionen dargestellt wurde, hier nur meine Meinung in aller Kürze. Wenn einer Geschichten erzählen kann, dann ist es Mark Childress. Da stimmt einfach alles: Story, Tempo, Witz, Sprache.
PS: Ein perfektes Urlaubsbuch, da die Kapitel immer so schön kurz sind!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Kultbuch!, 14. Februar 2000
Rezension bezieht sich auf: Verrückt in Alabama: Roman (Taschenbuch)
Ungewöhnlich, spannend, verrückt. Ein Buch, das man einfach in einem Schwung durchlesen muss!
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3.0 von 5 Sternen Verrückt in Alabama, 11. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verrückt in Alabama: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist mittlerweile schon ein Klassiker und durchaus lesenswert. Die Ironie der Handlung ist nachfühlbar. Das schnell gelieferte Buch war in einem nicht so guten Zustand und die Spuren der Zeit deutlich sehbar.
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Verrückt in Alabama: Roman
Verrückt in Alabama: Roman von Mark Childress (Taschenbuch - 1. März 1996)
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