Kundenrezensionen


52 Rezensionen
5 Sterne:
 (28)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (10)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


97 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Leitfaden für das Schreiben
Elisabeth George ist eine erfolgreiche Krimi-Autorin, die zahlreiche Bestseller verfasst hat. Sie ist aber auch eine Lehrerin, die in zahlreichen Kursen Anfänger in das Handwerk des Schreibens einführte.
Und in diesem Buch schildert sie all das, was das Handwerk ausmacht. Wie man Figuren und Schauplätze erfindet, wie ein Plot entsteht und sich...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2005 von H. P. Roentgen

versus
112 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltendes über die Techniken des Roman-Schreibens
"Wort für Wort" ist ein Buch über die Techniken, die beim Schreiben eines guten und vor allen Dingen spannenden Romans nützlich sind. Die Betonung liegt hier auf dem unterhaltenden Roman und spezieller noch auf dem Kriminal-Roman. Der Untertitel "Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben" ist zu allgemein gewählt.

In diesem Buch werden alle...
Veröffentlicht am 2. Januar 2007 von Fred


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

97 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Leitfaden für das Schreiben, 3. Oktober 2005
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wort für Wort - oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben (Taschenbuch)
Elisabeth George ist eine erfolgreiche Krimi-Autorin, die zahlreiche Bestseller verfasst hat. Sie ist aber auch eine Lehrerin, die in zahlreichen Kursen Anfänger in das Handwerk des Schreibens einführte.
Und in diesem Buch schildert sie all das, was das Handwerk ausmacht. Wie man Figuren und Schauplätze erfindet, wie ein Plot entsteht und sich entwickelt, wo ein Roman anfängt oder anfangen kann, Erzählperspektive und Erzählsprache, Dialog und vieles mehr. Das wird nicht trocken vorgestellt, sondern an Beispielen und die Autorin zählt nicht zu denen, die glauben, es gebe eine und nur eine Art, einen Roman zu schreiben, sie betont auch immer wieder, dass das, was sie über das Handwerk schreibt, ihre persönliche Erfahrung ist und kein Dogma, an dass sich jeder Autor halten muss. Statt einer Methode stellt sie immer mehrere Möglichkeiten vor und am Schluß sollte der Leser einen reich gefüllten Werkzeugkasten haben, aus der er auswählen kann.
Georges Buch zeigt auch, was für ein Aufwand es ist, einen Roman zu schreiben, wie oft die Autorin dabei Selbstzweifel plagen, ob sie überhaupt gut genug ist und dass Beharrlichkeit für einen Autor fast noch wichtiger ist als Talent.
Besonders ihre ausführliche Schilderung, wie man Romanfiguren entwirft und aus ihnen den Plot entwickelt, sollte jeder, der einen Roman schreiben möchte, genau studieren. Denn die meisten Anfänger wissen bei weitem zu wenig über ihre Figuren und scheitern deshalb irgendwann beim Schreiben oder ihre Texte sind lahm wie ein alter Ackergaul.
Vielleicht ist das Buch nicht so leicht zu lesen, wie Freys Texte, wie man (angeblich) verdammt gute Romane schreibt, dafür ist es aber erheblich brauchbarer und frei von Scheuklappen und Dogmatismus.
Fazit: Dieses Buch gehört auf das Bücherbord jedes Schreibanfängers und auch arrivierte Autoren werden eine Menge daraus lernen.
(c) Hans Peter Roentgen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


91 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für einen bestimmten Menschentypus geschrieben, 5. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Wort für Wort - oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben (Taschenbuch)
Elizabeth Georges Buch ist einfach genial - wenn man so ist wie sie. Also jemand, der gerne plant, der sich gerne die Zeit einteilt, der systematisches Denken mag, der gerne Schaubilder zeichnet, der seine Kreativität in einem Rahmen entfalten möchte. Ich beispielsweise bin so ein Mensch. Und mich hat dieses Buch absolut begeistert. Es war mit Abstand der beste Ratgeber über 'das Schreiben', den ich je gelesen habe.
Es gibt solche, die denken, dass man das Schreiben nicht lernen kann.
Vielleicht stimmt das auch.
Wenn es aber nihct stimmt, und wenn einem denkenden Menschen doch die Augen geöffnet werden können für die Details, die es zu beachten gibt, wenn man ein Buch schreiben will, wenn es also etwas nützt, von einem erfahrenen Menschen Tipps entgegenzunehmen, dann kann man das sicherlich sehr gut mit vorliegendem Buch.
Es geht darin um den konkreten Anfang eines Buches, um den Gesamtaufbau, um die Figuren - und dies alles sehr detailliert und mit Beispielen. Außerdem lässt sie uns teilhaben am Tagesrhythmus ihres Schriftstellerlebens, schlägt vor, in welchen Schritten man ein Buch auf die Welt bringen kann und weist auf Fehlerquellen hin.
Ich bin wie gesagt begeistert und kann dieses Buch allen, die sich obiger Beschreibung verwandt fühlen, empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


112 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltendes über die Techniken des Roman-Schreibens, 2. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Wort für Wort - oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben (Taschenbuch)
"Wort für Wort" ist ein Buch über die Techniken, die beim Schreiben eines guten und vor allen Dingen spannenden Romans nützlich sind. Die Betonung liegt hier auf dem unterhaltenden Roman und spezieller noch auf dem Kriminal-Roman. Der Untertitel "Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben" ist zu allgemein gewählt.

In diesem Buch werden alle üblichen und auch in anderen anerkannten Schreib-Ratgebern genannten Techniken behandelt. Und man merkt dem Buch an, daß die Autorin es versteht unterhaltsam Bücher zu verfassen. Allerdings scheinen ihre Fähigkeiten ein Sachbuch (wie eben einen Schreib-Ratgeber) zu schreiben, nicht genauso stark ausgebildet zu sein. Die Grundstruktur des Buches ist gut aufgebaut und trotzdem springt Elizabeth George für mein Empfinden zu oft zwischen den einzelnen Punkten bzw. Techniken hin und her. Etliche schon längst glasklare Methoden werden zu oft und ausführlich wiederholt bzw. ausgebreitet. Andere Dinge (wie z.B. die von ihr sogenannte GVS - Geschwätzvermeidungsstrategie) werden immer nur in einem Nebensatz angerissen, sodaß bis zum Schluß die Frage offen bleibt, was die Autorin nun eigentlich damit meint.

Die von ihr verwendeten Beispiele (überwiegend aus ihren eigenen Romanen) sind meistens viel zu lang, sodaß man am Ende oft nicht (mehr) weiß, was sie nun eigentlich zeigen wollte.

Besonders positiv zu bemerken ist, daß "Wort für Wort" zu den wenigen Schreib-Lehrbüchern gehört, bei denen das Thema der Recherche einen hohen Stellenwert hat. Allerdings setzen die meisten Tips leider voraus, daß man bereits anerkannter Vollzeit-Autor ist. Wie soll ein Amateur oder Anfänger es z.B. schaffen für eine Recherche um die halbe Welt zu reisen und bei der Chefredaktion einer großen, renommierten Zeitung einen Termin zu erhalten?

FAZIT: Durchaus lohnenswertes und unterhaltsames Buch über die Techniken des Roman-Schreibens, das allerdings im Umfang ohne Inhaltsverlust um die Hälfte kürzer hätte ausfallen können. Sollte nicht das erste und schon gar nicht das einzige Buch zu diesem Thema sein.

Alternative Buchtips zum Thema:
- James N. Frey: Wie man einen verdammt guten Roman schreibt (Inhaltlich werden die gleichen Techniken wie bei Elizabeth George erklärt, jedoch kürzer, besser struktuiert und manchmal verständlicher.)
- Sol Stein: Über das Schreiben (DAS Buch über das Schreiben und nicht nur über das Schreiben von Romanen.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


46 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schreiben und schreiben lassen, 22. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Wort für Wort - oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben (Taschenbuch)
Zur Zeit scheint es ja irgendwie chic zu sein, Bücher über das Schreiben herauszubringen. Nach Stephen King hat jetzt auch Elizabeth George sich diesem Thema gewidmet.
Elizabeth George schreibt in erster Linie Kriminalromane mit den Charakteren Inspektor Lynley und Barbara Havers, die in England spielen und international enorm erfolgreich sind. Man kann sie also problemlos als Bestsellerautorin einordnen. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, kommt ihr "Wort für Wort oder Die Kunst ein gutes Buch zu schreiben" recht bescheiden daher. Elizabeth George legt großen Wert darauf, immer wieder zu betonen, dass sie nur einen möglichen Weg beschreibt, der für sie selber gut funktioniert, dass man das aber keinesfalls genauso machen muss.
Trotzdem erschöpft sich ihr Buch keinesfalls in persönlichen Anekdoten. Im Gegenteil, davon gibt es recht wenige. Es ist vielmehr eine wirklich fundiert geschriebene Übersicht darüber, wie man einen Roman oder eine andere längere Erzählung planen kann, wie man Schauplätze und Charaktere ausarbeitet, wie man einen Spannungsbogen aufbaut, Szenen plant etc.
Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von Figuren, was sicher daran liegt, dass Elizabeth George in ihren Büchern sehr ausgefeilte Charaktere benutzt und ihr diese Thematik am wichtigsten ist.
Veranschaulicht wird das ganze an sehr vielen ausführlichen (für meinen Geschmack manchmal schon zu ausführlich) Textbeispielen aus Romanen verschiedener Autoren. Meine "was ich alles mal lesen muss"-Liste hat sich jedenfalls deutlich verlängert. Leider sind durch die Übersetzung ein paar Patzer hineingeraten (Titel, die falsch zugeordnet wurden, z.B.), die einem aber wohl nur auffallen, wenn man die Texte und ihre Originaltitel kennt.
Ein Kapitel widmet sich der Grammatik und verschiedenen Satztypen des Englischen. Man kann das nur teilweise auf das Deutsche übertragen, worauf aber vom Übersetzer nicht näher eingegangen wird. Dieses Kapitel ist daher eher nutzlos, wenn man deutsche Texte schreibt bzw. kann einen sogar in die Irre führen.
Insgesamt hat mir "Wort für Wort" sehr gut gefallen, besser als die meisten andern Bücher, die ich zum Thema Schreiben bisher gelesen habe, was zum einen natürlich am ausführlichen und nützlichen Inhalt, zum anderen aber auch an Elizabeth Georges Schreibstil liegt, der locker und unterhaltsam ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


57 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geschwätzvermeidungsstrategie nicht angewandt, 20. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Wort für Wort - oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben (Taschenbuch)
In meinen Regalen stapeln sich die Schreibratgeber. Es gibt nicht DEN Ratgeber, aber ziemlich hilfreiche. Dieser jedoch gehört nicht dazu. Generell lässt sich sagen: Die deutschen Ratgeber sind besser als die anderen. In den USA, einem Land mit gewerkschaftlich organisierten Schreibern, gibt es z.B. langjährige Traditionen, wie etwas auszusehen hat, damit es rausgebracht werden kann. Die Ratschläge sind pragmatisch, meist aber auch engstirnig und führen zu Schema-F-Werken für Bücherfresser und Tatort-Schauer. Die George entwickelt leider nur Beispielplots, die aus beliebig zusammengewürfelten Motiven bestehen, ohne Herzblut entwickelt und mit Serienhelden ausstaffiert, die keine Wandlung durchmachen. Plots für Werke, die unterhalten mögen, ohne die die Welt aber kein bisschen ärmer wäre.

Noch eine andere Unterteilung bietet sich an: Tröste-Ratgeber (Jeder kann schreiben, tu es einfach) und Werkzeugvorstellungen. Ferner Werke von Erfolgsschriftstellern, die eigentlich nicht wissen, wie sie es gemacht haben, aber darüber schreiben (sollen).

Gute Ratgeber kann ich nur Stück für Stück lesen, muss pausieren, weil ich den Aha-Effekt verdauen muss. Georges Werk muss ich zur Seite legen, weil mir bei dieser Selbstverliebheit immer wieder die Galle hochkommt. Das Buch könnte 1/3 so stark sein. Aber sie zitiert (oft seitenlang und häufig sich selbst) und man fragt sich: Was soll das bedeuten? Wo steckt der Tipp, der Trick? Bei der Länge der ausgewählten Texte weiß man nicht, worauf man achtgeben soll.

Statt Erklärungen gibt es nervige Selbstreflexionen aus ihrem Schriftstellerinnen-Tagebuch. Ständig voller Selbstzweifel. Man möchte ihr aus Mitleid ein Buch abkaufen. Doch Fishing-for-Compliments is out!

Sie reist durch die Lande, um Tatorte zu finden und quält uns mit absolut banalen Fotos. Das macht zwar das Buch etwas dicker, aber solche "Arbeitsausflüge" wird sich ein angehender oder erfolgloser Schriftsteller gar nicht leisten können. Und wohin sollte wohl ein SF-Autor reisen? Mein Tipp für alle, die nicht zufällig Dan Brown heißen und auf Schnitzeljagd im Weltkulturerbe gehen wollen; wenn Sie nicht mal eben für Tage oder Wochen verreisen können: Fotos von alten Schafställen findet man im www, ebenso Kartenmaterial, Satellitenbilder, Klimatabellen und sogar Life-Cams. Wenn Sie einen alten Feldweg erst sehen müssen, bevor Sie ihn beschreiben können, dann sollten Sie das Projekt mangels Phantasie aufgeben.

Einen Begriff hat sie geprägt, der mich daran hindert, nur einen Punkt zu vergeben: "Geschwätz-Vermeidungs-Strategie" (GVS). Da sie nirgends erklärt, was sie darunter versteht und wie man dazu vorgeht, habe ich sehr lange darüber nachgedacht und viele nützliche Schlüsse gezogen. Sicher habe ich mich dabei von ihr entfernt.

Hätte sie nur selbst diesen Rat befolgt! Stattdessen erfährt man zwischen den Zeilen viel von der Lebensweise und vom Selbstbild der Autorin. Und dabei gewinnt sie weder an Farbe noch an Sympathie. Spießig bis ins Mark, intolerant und altjüngferlich. (Ich stehe punkt 6 Uhr auf, nehme meine Vitaminpillen und vertreibe meine Depressionen mit Frühsport. Trainiere exakt 35 Minuten mit Gewichten und fahre Hometrainer, obwohl die Natur vor der Tür beginnt und der Hund ausgeführt werden muss ... Talent, Disziplin, Leidenschaft! Nur so bringt man es zu etwas!) Sie schämt sich nicht einmal, das Buch dazu zu benutzen, ihre Schwägerin schlecht zu machen, die das Leben spontan angeht und es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nimmt. (S.267) Endlich kann sie mal öffentlich dreckige Wäsche waschen - als Rache, dass sie auf Besuch immer ein Fresspaket in Reserve halten muss! Und die Schwägerin kann es ihr nicht heimzahlen, weil sie nicht gedruckt wird! Knapp 14 Jahre Highschool-Lehrerin hinterlassen eben nicht nur in Kleidung und Frisur Spuren.

Wie finden Sie angesichts des Buchumfanges diese Sätze: "Ich bin immer ziemlich zurückhaltend und bescheiden gewesen. Über mich selbst und meinen Erfolg zu sprechen, kommt mir immer vor, als würde ich in der Öffentlichkeit die Hosen runter lassen. Ehrlich!" ... bis ... Ätsch, ich habe mit dem und dem und dem und George Bush zu Mittag gespeist!

Die geweckte Antipathie verhindert leider, dass ich weitere Tipps dankbar und widerspruchslos aufsauge. Das dauernde Geduze und "Ich, ich, ich" tun dazu ein Übriges.

Havers drehte sich noch einmal um und rief die unverzichtbaren, lebensnahen Dialog-Worte: "Und denken Sie an meine Limo!"
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Write away, 12. Juli 2006
Von 
nrschmid (Wien, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wort für Wort - oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben (Taschenbuch)
Als 'Sammler' von Büchern über das Schreiben konnte und wollte ich an diesem Buch nicht vorbeikommen.

In 5 Teilen und 21 Kapiteln beschreibt Elizabeth George ihren Arbeitsstil - und sie lässt dabei keine der üblichen Fragen aus, die sich einem bei ein bisschen Interesse und Neugier stellen: wann schreibt Elizabeth George? Wie lange? Woher nimmt sie die Schauplätze und die Charaktere? Und so weiter.

George geht auf jeden einzelnen Schritt im Arbeitsprozess des Schreibens ein: von der Idee über die Wortwahl bis zur Suche nach dem Lektor oder einem Verlag.

Dazwischen immer wieder Beispiele aus eigenen Büchern und aus Büchern von anderen Autoren, die George für gelungen hält. Und genau das ist der erste Schwachpunkt bei diesem Buch: die meisten Beispiele sind leider alles andere als anschaulich, weil: zu lange und zu wenig deutlich.

Der zweite Schwachpunkt ist die geringe Begeisterung, mit der Elizabeth George schreibt. Man verspürt wenig Lust, sich hinzusetzen und einfach mit dem Schreiben zu beginnen. Da machen die Bücher von Stephen King, Christopher Vogler, James Fry, Patricia Highsmith usw. wesentlich mehr Mut und Freude.

Wer sich davon nicht abschrecken lässt, den erwartet ein umfangreiches Buch mit einem ausführlichen Stichwortregister, vielen brauchbaren oder überlegenswerten Tipps.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles enthalten was angehende Autoren anfangs wissen müssen, 9. Februar 2006
Von 
Tanja Küsters "Literatin" (Leverkusen, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wort für Wort - oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben (Taschenbuch)
Ich habe mir dieses Buch vorsorglich aus der Stadtbibliothek ausgeliehen, sowie einige andere zu diesem Thema, weil ich vorbeugen wollte Geld auszugeben, was ich hinterher bereue. Doch dieses Buch werde ich mir persönlich kaufen, weil ich immer wieder nachschlagen möchte.
Die Autorin hat etwas geschaffen, was für angehende Schriftsteller, bzw. Autoren von großer Hilfe ist.
Bei allem was sie empfiehlt teilt sie dem Leser mit, dass sie es so macht, dass man es so machen kann, aber dass sie durchaus aus Kollegen kennt, die genauso erfolgreich einen anderen Weg eingeschlagen haben. Sie überlässt es dem Leser wie er vorgehen soll, auch wenn sie richtungsweisende rote Fäden verteilt. Jeder soll selber entscheiden, jeder soll seinen Weg finden...
Sie gibt nicht nur ein Gerüst für den Aufbau eines Romanes, sondern auch hilfreiche Infos zum Thema, wie vermeidet man Geschwätz im Roman, was gehört zu einer Figurenbiographie, welche Berufe können Figuren haben, wie man Charaktere staffelt, etc. Also nicht nur Theorie, sondern wirklich auch Ideen und Hilfen!
Sie zeigt auf welche Schwierigkeiten Dialoge mit sich bringen, wie man anfängt, welche Erzählweise, welche Erzählform, woher Ideen nehmen, wie eine Geschichte finden und noch so viel mehr.
Es ist für mich ein gelungenes Werk und natürlich kein Nachschlagewerk im Sinne von - nach Stichpunkten suchen und kurz lesen. Dieses Buch ist ausführlich in jeder Hinsicht. Keine kurzen Stichpunkte und Hilfen, sondern ausführliche Meinung, Erklärung und Beispielgabe.
Die Autorin gibt im ganzen Buch zu jedem Thema immer Textbeispiele von anderen Autoren und ihren Büchern. Und keine Angst, viele Bücher, die dort zeilen-, bzw. absatzweise zitiert werden, kennt man. Das hat mich besonders gefreut und hat mir das Buch und die Autorin näher gebracht.
Ich kann es jedem nur empfehlen, der Romane und Erzählungen schreiben möchte, egal in welchem Genre, denn sie gibt sowohl Beispiele zu kriminalistischen, erotischen, erzählerischen, horrormäßigen und auch fantastischen Büchern. Sie beschränkt sich also nicht nur auf ein Genre. So kann jeder was aus diesem Buch gewinnen und sich rausziehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht wirklich Neues, 1. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wort für Wort - oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben (Taschenbuch)
Ich habe mir einige Zeit überlegt, ob ich nun drei oder vier Sterne vergeben soll, weil ich denke, dass die Beurteilung davon abhängt, ob man zum ersten Mal in diese Materie einsteigt, oder schon vorher andere Bücher über das Handwerk des Schreibens gelesen hat. Im Kern erklärt Elizabeth George ihr Vorgehen, wenn sie ein neues Projekt startet. Dieses unterscheidet sich nun aber nicht so großartig von dem, eines James N. Frey oder anderer Autoren, die sich dem Anliegen widmen, Interessierten die Technik des Schreibens, nahe zu bringen. Besonders Erstgenannter wird immer mal wieder erwähnt. Man bekommt schon den Eindruck, dass sich die Autoren gegenseitig Nettigkeiten zuschieben um so auch für sich, ein wenig Werbung zu machen. Doch gerade Frey taucht, meiner Meinung nach, tiefer in die Materie ein und macht das Verstehen durch die vielfältigen Beispiele, die er aufführt, gerade für den Newcomer, verständlicher und auch interessanter. Die Autorin beschreibt ihre Vorbereitungen, bevor sie ein neues Projekt startet und welcher Hilfsmittel, sie sich dabei bedient. Abgesehen davon, dass sicherlich die wenigsten Nachwuchsautoren die notwendigen Mittel haben werden, um für ihre Recherchen um die halbe Welt zu fliegen, muss im Grunde ohnehin jeder seine eigene Vorgehensweise finden, mit der er am Besten klarkommt. Das Buch ist gewiss nicht schlecht, aber man erfährt auch nicht viel Neues, was nicht ohnehin schon in anderen Büchern über dieses Thema geschrieben wurde.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ..viel Eigenlob, garniert mit ein paar nützliche Tipps, 24. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Wort für Wort - oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben (Taschenbuch)
Das Buch schäumt über von Eigenlob der Autorin über Ihre eigenen Werke und die Textstellen beziehen sich in der Regel auf deren eigenen Bücher oder aus Literatur vom Bahnhoskiosk. Die Tipps sind prinziell nicht schlecht,wenn man das Werk um die Eigenlobteile kürzen würde, wäre das Buch nur halb so lang,besser strukturiert und nicht so langatmig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlechte Kritik? Verstehe ich nicht!, 23. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Wort für Wort - oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben (Taschenbuch)
Die Meinungen hier sind geteilt. Nun, ich kann das nicht ganz nachvollziehen. Oftmals wünscht man sich einen Einblick darin, wie ein Autor arbeitet, was er tut, ob er selbst nach einer gewissen Regel schreibt usw. Elizabeth George gewährt Einblick. Nicht nur in die Art ihrer Arbeit, sondern auch in ihren Kopf. Dass dieser, wie bei anderen Schriftstellern auch, oftmals leer ist... Andere Autoren würden nicht preisgeben, wie sie arbeiten, und sie tut es, und das ist schon mal was wert.
Sicher ist ihre Vorgehensweise nicht nach jedermanns Geschmack. Sie geht das strukturiert an. Doch wer sich mal an einen Krimi gewagt hat, der wird wissen, warum dieses Handwerkzeug sehr nützlich sein kann: Um den Überblick nicht zu verlieren, bei den vielen Personen, falschen Fährten, Mutmaßungen. Ich finde, dieses Buch gehört zweifelsohne zu den wichtigsten Ratgebern, die man gelesen haben muss.
Ein weiterer Kritikpunkt von manchen war auch, dass sie sehr viele Beispiele bringt, die aber nicht alle aus ihren Werken stammen. Sie liest offensichtlich selbst sehr viel und hat auch für manche andere Autoren genug Worte der Bewunderung übrig. Sie veranschaulicht hier nur, was sie selbst beschreibt. Damit dem Leser klar wird, was sie meint.
Kurzum: Klar strukturiertes Buch, viele Tipps und besonders Erklärungen für die Vorgehensweise, die ihr ans Herz gewachsen sind. Um es mit ihren Worten auszudrücken: Nichts muss, aber alles kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Wort für Wort - oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben
Wort für Wort - oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben von Elizabeth George (Taschenbuch - 1. Dezember 2004)
EUR 12,00
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen