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Kundenrezensionen

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am 20. Juli 2004
2 alte Leute, die zufällig auf einer abgelegenen Farm aufeinandertreffen? Daraus wird ne Story, geschweige denn eine Love-Story?
Aber JA!!! Das Buch ist ... soooooooo schön. Mein Gott, noch nie habe ich beim LESEN eines Buches geweint - hier fand meine Premiere statt. Die Geschichte ist so schlicht, aber fesselnd, rührend und dennoch un-kitschig, wirklich wundervoll. Im übrigen ist auch der Film überaus gelungen (Seltenheit! Wann kann ein Film schon mit einer literarischen Vorlage mithalten?) und generell Robert James Waller als Autor empfehlenswert.
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Der Fotograf Robert Kincaid reist 1965 nach Iowa, um für die Zeitschrift National Geographic eine Fotoreportage über die Brücken des Madison County zu machen. Da er eine abgelegene Brücke nicht findet, fragt er die Farmersfrau Francesca Johnson nach dem Weg. Von ersten Moment an, besteht zwischen den beiden eine ganz besondere Magie. Da Francescas Familie eine Landwirtschaftsausstellung besucht und einige Tage nicht zu Hause ist, lädt sie Kincaid zum Abendessen ein. Die beiden verstehen sich blendend und als Kincaid sich wieder auf den Weg macht, beschließt Francesca, ihm eine Nachricht an der Brücke zu hinterlassen. Zu diesem Zeitpunkt ahnt sie noch nicht, dass dies der Anfang von vier Tagen sein wird, die das Leben der beiden für immer verändern soll.

Der in Iowa geborene Professor für Wirtschaftsmathematik Robert James Weller widmete sich erst spät dem Schreiben. 1992, im Alter von 53 Jahren, veröffentlichte er diesen Roman, der gleichzeitig sein Debüt war und der sich zu einem Weltbestseller mauserte. Auch über zwanzig Jahre später hat der Roman nichts von seiner Klasse verloren. Mit einer klaren, verständlichen und trotzdem sehr poetischen Sprache erzählt Weller eine Liebesgeschichte, die es mühelos mit den großen Klassikern der Literatur aufnehmen kann. Die Geschichte von Robert und Francesca zeigt eindrucksvoll, wie stark die Macht der Liebe ist und welche Hindernisse und Unwägbarkeiten sie mühelos überwinden kann. Natürlich ist der Roman rührselig und tränenreich, doch an keiner Stelle kitschig, pathetisch oder übertrieben. Vielmehr hat Weller zwei Figuren erschaffen, die so authentisch sind, dass der Leser mit ihnen liebt und leidet.

Vorgelesen wird dieses Hörbuch von Hardy Krüger, der sich als perfekte Besetzung herausstellt. Der bekannte Schauspieler lässt mühelos die beiden Protagonisten lebendig werden. Dabei liest er die Geschichte so akzentuiert, einfühlsam und abwechslungsreich vor, dass die viereinhalb Hörstunden wie im Flug vergehen.

DIE BRÜCKEN AM FLUSS ist ein Roman, der in allen Bereichen, in denen er veröffentlicht und verarbeitet wurde, überzeugen kann. Der Roman an sich ist ein inhaltliches und sprachliches Meisterwerk und die Verfilmung von und mit Clint Eastwood und Meryl Streep ein Fest für alle Filmfreude. Selten konnte mich eine Buchverfilmung so überzeugen wie hier. Jetzt also die längst überfällige Hörbuchfassung. Hardy Krüger liest die ungekürzte Romanfassung so einfühlsam, dass man gebannt an jedem Wort hängt. Er wird dem Roman nicht nur gerecht, sondern macht aus ihm ein eigenständiges Werk, dem man sich auch dann mit Genuss hingeben kann, wenn man bereits das Buch gelesen und die Verfilmung gesehen hat.
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am 28. Oktober 2015
1965: Robert Kincaid ist Fotograf und arbeitet beim National Geographic. Seine Arbeit führt ihn immer wieder in gefährliche und aufregende Ecken der Erde. Doch dieses Mal soll er die Brücken in Iowa fotografieren. Bei dieser Reise lernt er eine Frau kennen, die ihn vom ersten Moment an fasziniert.

Francesca ist ihrem Mann vor vielen Jahren aus Italien nach Iowa gefolgt. Doch glücklich ist sie nie geworden. Sie lebt ihr Leben an der Seite eines Mannes, der keinerlei Gefühl für Romantik hegt und mit seinem Dasein vollkommen zufrieden ist. Francesca ist darüber nicht traurig, sie hat zwei wunderbare Kinder und ein gesundes und ordentliches zu Hause. Doch eines fehlt ihr von ganzem Herzen: Liebe.

Als Robert Kincaid seinen alten Truck eines Tages vor dem Haus von Francesca anhält und nach dem Weg fragt, ist es sofort um sie geschehen. Doch hat diese Liebe, die aus so unterschiedlichen Welten zu stammen scheint, eine reale Chance?

Das Hörbuch beinhaltet 4 Stunden und 33 Minuten Hörgenuss pur!

„Die Brücken am Fluss“ ist ein malerisches und literarisches Werk aus der Feder von Robert James Waller nach einer angeblich wahren Begebenheit. Das Hörbuch wird von Hardy Krüger gelesen, der mit seiner etwas rauchigen, aber festen Stimme dem ganzen Werk etwas sehr Authentisches verleiht.
Das Buch wurde bereits 1995 verfilmt und durch Clint Eastwood und Meryl Streep dargestellt.

Was gleich zu Beginn schon auffällt, ist die herrliche Intonation, mit der Hardy Krüger der Geschichte Leben verleiht. Durch seine herzlichen Beschreibungen wirkt alles aufregend und bildlich. Es fällt also ganz leicht, sich die Handlung, die Charaktere und die Landschaften vorzustellen.

Die Handlung selbst ist recht einfach und schlicht gehalten. Große Überraschungsmomente gibt es hier nicht, vielmehr eine ganz langsam anbahnende Affäre, die das Leben von zwei Menschen vollkommen verändern soll. Dabei ist das Hauptaugenmerk auf das große Gefühlschaos gerichtet, das die beiden Protagonisten durchmachen.

Die Erzählung wirkt tragisch und faszinierend zugleich. Die Worte sind zwar ab und an ein wenig kitschig und nicht mehr ganz unserer Zeit entsprechend, doch dadurch wird eine zusätzliche Glaubwürdigkeit vermittelt. Also ist alles sehr stimmig und würdevoll.

Wer weder das Buch noch den Film kennt, ist hier auf jeden Fall wunderbar aufgehoben. Denn durch einen herrlichen Sprecher und einer dramatischen und gefühlvollen Handlung wird hier dem Hörer beste Unterhaltung geboten. Wer allerdings auf Action steht, sollte von diesem Hörbuch die Finger lassen. Hier geht es vielmehr um Lyrik, unvergessliche Augenblicke und das Leben im Ganzen.
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am 7. Juli 2015
Kurzbeschreibung:
Der Fotograf Robert Kincaid, zweiundfünfzig Jahre alt, hat die ganze Welt gesehen. Noch immer zieht er unstet durch die Lande, allein, einsam, auf der Suche nach einem ungewöhnlichen Motiv, nach ein wenig Unbeschwertheit und Glück. Als er sich eines Tages nach dem Weg zu einer alten versteckten Brücke von fast vergessener Schönheit erkundigt, begegnet er der Farmersfrau Francesca Johnson. Nach landläufigen Maßstäben glücklich verheiratet, kann sie doch nicht von den Träumen ihrer Jugend lassen. Robert und Francesca sind mutig genug, sich auf eine große, wunderbare, aussichtslose Liebe einzulassen. Vier Tage und drei Nächte lang tauchen sie ein in eine Liebe bis an das Ende aller Grenzen.

Meine Meinung:
Der Roman "Die Brücken am Fluss" von Robert James Waller spielt sich innerhalb von nur vier Tagen und drei Nächten im Sommer 1965 ab und erzählt die ebenso tragische wie eigentlich banale Geschichte von Francesca Johnson und Robert Kincaid. Und genau darin liegt für mich der Zauber.

Die Mitvierzigerin Francesca Johnson aus Iowa ist allein auf ihrer Farm, da der Mann und die beiden Kinder auf einer Landwirtschaftsausstellung sind. Sie lebt das spießbürgerliche Leben einer Farmersfrau auf dem Land. Ohne es zu wissen, lauert tief in ihr die Frage, ob das im Leben alles gewesen sein kann. Die Träume, die sie einmal hatte, sind begraben, ihr Weg scheint vorgezeichnet.
Doch die vier folgenden Tage und vor allem die drei Nächte werden ihr Leben für immer verändern, als der Fotograf und Vagabund Robert Kincaid auf der Farm auftaucht. Er soll für den National Geografic die überdachten Brücken von Madison County fotografieren. Später wird er sagen, „Wir haben uns beide verloren und etwas Neues geschaffen“.
Beide sind nicht mehr ganz jung, doch wie selbstverständlich entwickelt sich eine liebevolle, intensive und leidenschaftliche Beziehung zwischen Robert und Francesca, die so selbstverständlich scheint, als wäre ihrer beider Leben nur dazu bestimmt gewesen, gemeinsam diese vier Tage zu erleben, und sie werfen alles über Bord. Francesca wirkt wie aus einem langen Schlaf gerissen, wird wieder zur begehrenswerten und liebenswerten Frau. Und auch Robert scheint am Ende einer langen Reise auf der Suche nach Liebe angekommen zu sein. „Genau deshalb bin ich hier auf diesem Planeten und zu genau dieser Zeit, Francesca. … um dich zu lieben. … Ich bin, irgendwann in einer anderen Zeit, vom Rand eines großen, heiligen Berges gestürzt und seither gefallen, viele Jahre länger, als ich in diesem Leben gelebt habe. Und all diese Jahre hindurch bin ich auf dich gefallen.“
Eine tiefsinnige und selten berührende Liebesgeschichte, überwältigend in ihrem Zauber und doch schlicht und einfach erzählt. Und obwohl ihre Liebe zueinander aussichtslos ist, ist es genau diese Liebe, die beiden die Kraft gibt, ihr Leben weiterzuführen. „Das Paradoxe an der ganzen Geschichte ist: Hätte es Robert Kincaid nicht gegeben, ich bin nicht sicher, ob ich es all diese Jahre auf der Farm hätte aushalten können. In vier Tagen hat er mir ein ganzes Leben geschenkt, …“

Eine Geschichte wie diese zu schreiben, ist sicher nicht leicht. Dessen war sich auch der Autor bewusst, und deshalb finden wir bereits im Vorwort den Apell "Wo die große Leidenschaft aufhört und der Kitsch beginnt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Sicher ist jedoch, dass unsere Neigung, uns selbst schon über die Möglichkeit einer solchen großen Leidenschaft zu mokieren und echte, tiefe Gefühle als rührselig abzutun, uns den Zugang zum Reich der Zärtlichkeit erschwert … Vielleicht finden Sie, wie Francesca Johnson, in den gleichgültigen Räumen Ihres Herzens wieder Platz zum Tanzen". Die Grenzen zum Kitsch sind sicher fließend und es mag nicht jedermanns Sache sein, eine solche Liebesgeschichte zu lesen.
Ich finde jedoch, dass es Waller hervorragend gelungen ist, nahezu ohne Kitsch auszukommen. Der Autor tritt in den Hintergrund, es geht nur mehr um Francesca und Robert und deren Liebe zueinander. Waller zaubert schnörkellos eindrucksvolle Bilder in einer klaren Sprache und scheut trotzdem keine Metaphern und Vergleiche, die jedoch zu keinem Zeitpunkt klischeebehaftet wirken. Vielmehr sind seine Worte wie ein Vorspiel, was umso bewundernswerter ist, als es weder kitschig noch billig wirkt. Man fühlt sich von der ersten Seite in Bann gezogen, der Leser liebt und leidet bis zur letzten Seite mit Francesca und Robert.

Bemerkenswert für mich, da ich zuerst den Film gesehen und dann das Buch gelesen habe. Normalerweise ein schwieriges Unterfangen, aber das Buch steht dem grandiosen Film mit Starbesetzung von Meryl Streep und Clint Eastwood in nichts nach. Noch heute bin ich hin- und hergerissen und möchte nicht entscheiden, was mir besser gefallen hat. Ich bin mir sicher, dass dem einen oder anderen Leser oder Zuseher Tränen kommen werden. Und doch wird es sich lohnen.

"Die Brücken am Fluss" - ein herzergreifend schöner, zutiefst bewegender und tragischer Liebesroman, der mich bis heute nicht loslässt. Und obwohl schon nahezu 20 Jahre alt für mich einer der schönsten, die ich je gelesen habe.
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am 20. August 2010
Was für ein wunderbares Buch. Fast nüchtern beschreibt J. Waller die aussichtslose Liebesgeschichte zwischen Francesca und Robert. Zart aber eindringlich werden die Gefühle beschrieben und man leidet wirklich sehr mit den Beiden mit. Es ist eine wirklich tragische Geschichte - aber wunderschön beschrieben! Ein Buch, das man immer wieder lesen kann!
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am 4. November 2008
Wem "Die Bruecken am Fluss" und "Die Liebenden von Cedar Bend" gefallen haben, dem moechte ich gern "Alle Winter meines Lebens" und "Zeit der Schwaene" von Evan Maxwell (Wallers Pseudonym) ans Herz legen.
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am 3. Oktober 2000
Die Geschichte wird oft schön, manchmal zäh erzählt, aber Waller findet dann fast immer zum richtigen Zeitpunkt das richtige Wort. Wer nicht an die Liebe glaubt, für den ist dieser Roman unrealistisch, aber es gibt solch Phänomene, wie Waller hier erzählt ... glauben Sie mir!
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am 8. März 2016
Hin und her gerissen war ich von den Bewertungen der anderen User. Den Film mag ich sehr gerne und ich wollte unbedingt auch das Buch lesen. Wieso manche es so schlecht finden, kann ich nicht sagen. Ich musste auch beim Buch heulen. Zweck erfüllt. Und zum Stil des Schriftstellers: Der Schreibstil von "50 Shades of Grey" war deutlich schlechter und trotzdem waren alle ganz aus dem Häuschen! Das ist mir bis heute ein Rätsel.
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TOP 500 REZENSENTam 24. Dezember 2012
...und dann bleibt Sie doch gefangen in Ihrem Kleinbürgertum und lässt die Liebe ihres Lebens gehen - hauptsächlich aus Angst vor dem Geschwätz anderer Leute, das dann Ihre Kinder aushalten müssten...

Da bringt der Film viel mehr an Gefühl und Stimmung rüber.

Es gibt immer mal wieder nette Anfänge, doch dann wird es schwulstig oder man merkt, dass es ein Mann geschrieben hat - z.B. wenn es um Sexualität geht. Teilweise sind auch die Situationsbeschreibungen einfach langweilig.
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am 19. April 2010
4 Sterne für diesen wunderbar erzählten Roman. Am Ende des Buches stellt sich natürlich die Frage, ob Francesca richtig gehandelt hat. Hat sie oder hat sie nicht? Wir brauchen diese Lebensfrage nicht zu beantworten, wir haben einfach das Vergnügen, dieses emotionale Lesevergnügen in den Händen zu halten.
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