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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissen was passiert
Wir haben das Buch von Freunden geschenkt bekommen, gerade als unser Sohn in einer dieser schwierigen Phasen war. Wenn man das erste Kind bekommen hat, versucht man den kleinen Schreihals mit allem, was einem einfällt zu beruhigen - stillen, Windeln wechseln, beim Bäuerchen helfen. Das Buch hat uns dann die Augen geöffnet und mit den Tipps war alles...
Veröffentlicht am 20. Januar 2006 von T. Görgens

versus
73 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Manches gut, vieles völlig daneben
Also erstmal sind Babys nicht so schrecklich, wie in dem Buch beschrieben. Man bekommt das Gefühl, dass sie ständig schrien, quengeln, nerven - einfach lästig sind. Wer das in der Schwangerschaft liest, wird sich erschrecken. Die Mütter wiederholen sich in Zitaten ständig wie schlimm ihr Baby ist und wie sie darauf reagiert haben (nämlich mit...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2008 von Solros


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73 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Manches gut, vieles völlig daneben, 9. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Oje, ich wachse!: Von den 10 "Sprüngen" in der mentalen Entwicklung Ihres Kindes während der ersten 20 Monate und wie Sie damit umgehen können (Gebundene Ausgabe)
Also erstmal sind Babys nicht so schrecklich, wie in dem Buch beschrieben. Man bekommt das Gefühl, dass sie ständig schrien, quengeln, nerven - einfach lästig sind. Wer das in der Schwangerschaft liest, wird sich erschrecken. Die Mütter wiederholen sich in Zitaten ständig wie schlimm ihr Baby ist und wie sie darauf reagiert haben (nämlich mit Aggression, Ignoranz, hartem Anfassen etc.).
In jedem Kapitel heißt eine Überschrift: Die Mutter findet:"Jetzt reicht's".

Hier mal ein Mütter-Zitat von Seite 179: "Ich ärgere mich regelmäßig über das Gequengel, wenn sie meine Aufmerksamkeit will oder möchte, dass ich sie hochnehme. Es ist unnötig. Ich hab' auch anderes zu tun. Wenn ich die Nase voll habe, kommt sie ins Bett." (Stefanie, 26. Woche)

oder auf Seite 319

"Ich merke, wie die Wut in mir hochsteigt, wenn sie so plärrt, weil sie ihren Willen nicht kriegt. Diese Woche wurde sie furchtbar zornig, als ich nicht gleich mit ihr in die Küche wollte. Da hat sie kräfitg was auf den Hintern gekriegt, und danach ging ihr Zorn in richtiges Weinen über. Ich hatte auf einmal die Faxen dicke." (Julia, 54. Woche)

weiter auf Seite 318

"Ich ärgere mich wahnsinnig über diese Wutanfälle (...). Wenn ich davon die Nase voll habe, stecke ich sie ins Bett." (Stefanie, 52. Woche)

"Damit ich ihn beachte, geht er andauernd an die große Pflanze. Ablenken nützt nichts. Jetzt schimpfe ich und ziehe ihn da weg, oder er kriegt ganz leicht ein paar auf seinen Hintern." (Timo, 56. Woche)

Sowas bleibt unkommentiert stehen! Finde ich unverantwortlich, diese Gewalt als Lösung unkommentiert zu lassen.

Ich habe mich beim Lesen sehr oft geärgert. Die Autoren hätten sich mal auf die biologische Entwicklung beschränken sollen und sich unter anderem bei Erziehungs- und Ernährungsthemen zurückhalten sollen. Die sind nämlich völlig veraltet. Das Bild des Kindes ist das von einem nervtötenden, ungezogenen Etwas, was mit genügend Strenge und Konsequenz erzogen werden muss.

Dauernd liest man 'Fast alle Mütter ...'. Ist natürlich völlig unqualifiziert so eine Aussage.

Etwa beim Kapitel über den Sprung in der 19. Woche (also mit etwa 5 Monaten). "Manchmal will ein Baby zwar Obst, verweigert aber Milch. Fast alle stillenden Mütter nehmen diese Verweigerung zum Anlaß, auf eine andere Kost umzustellen."
Ich frage mich, woher die Autoren dieses Wissen haben! Wieso bekommt ein Baby dann eigentlich schon Obst? Wer sind 'fast alle stillenden Mütter' genau? Finde das sehr weit hergeholt. Es scheint den Autoren entgangen zu sein, dass laut WHO 6 Monate voll gestillt werden oder Pulvermilch gegeben werden soll.

In anderen Kapiteln wird wiederholt, dass Mütter jetzt 'oft abstillen'.
Das Buch ist sehr stillfeindlich.

Aber das Buch hat auch einige gute Elemente. Es ist interessant etwas über die Sinneswahrnehmungen des Babys zu erfahren und seine physiologische Entwicklung, warum ihm manche Spiele auf einmal Spaß machen, die vorher nicht gingen etc. Ich habe einige Anregungen für Spiele bekommen.
Es wird sogar das Tragetuch zu Anfang empfohlen, allerdings kann man den Selbermachtipp für ein Tragetuch getrost vergessen. :-)

Mehr Sachlichkeit und Konzentration auf das Wesentliche täten dem Buch gut. Die vielen Zitate kann man getrost überlesen. Beikostempfehlungen sind völlig veraltet.

Die Sprünge sind ganz interessant zu wissen. Allerdings ist jedes Baby anders. Wir haben die Sprünge kaum gemerkt.
Mamasein ist zwar oft anstrengend, aber bei Weitem nicht so schlimm.

Und GEWALT IST KEINE LÖSUNG!
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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen psychologisch fragwürdig, 22. April 2011
Von 
Morgana - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Oje, ich wachse!: Von den 10 "Sprüngen" in der mentalen Entwicklung Ihres Kindes während der ersten 20 Monate und wie Sie damit umgehen können (Gebundene Ausgabe)
Zunächst die Begründung für den einen Stern: "Die Zeitleiste mit den Entwicklungssprüngen zu Beginn des Buches ist relativ hilfreich und hat auch bei unserem Sohn zunächst ganz gut gepasst." Die Beschreibungen der Entwicklungssprünge und der jeweils zu erwartenden Fähigkeiten sind allerdings völlig verfehlt. Zum Glück bin ich Psychologin und unterrichte Entwicklungspsychologie an der Uni sonst würde ich nach Lektüre dieses Buches vermutlich völlig aufgelöst in der Kinderarztpraxis stehen und vermuten, dass mein Sohn eine gravierende Entwicklungsverzögerung aufweist, nur weil er z.B. mit 6 Monaten noch nicht an unsere Schränke krabbelt, diese öffnet, sich seine Spielzeugkiste herausholt, diese durchsucht und sich sein Lieblingsspielzeug auswählt, die ersten "Wörter" konkret und korrekt benutzt, frei stehen kann oder die Abbildung eines Tieres in verschiedenen Büchern vergleicht. Also mal ehrlich, wie viele Kinder können oder machen das? Ich möchte ja nicht ausschließen, dass es nicht schon vorgekommen ist, dass ein Baby sich in einem bestimmten Bereich besonders schnell entwickelt, aber die Norm sieht auf jeden Fall anders aus. Das gewählte Beispiel ist auch keine Ausnahme. Vielmehr sind alle Beschreibungen (der nach einem Entwicklungssprung zu erwartenden Fähigkeiten) mit spektakulären (leider aber auch unsinnigen und zum Teil psychologisch höchst fragwürdigen) Details bestückt.

Hinzu kommt, dass es offenbar als völlig normal angesehen wird, dass die Mutter (der Vater spielt in diesem Buch keine große Rolle) bei jedem Entwicklungsschub an ihre Grenzen stößt und die Kontrolle verliert. In zahlreichen Zitaten, die völlig unkommentiert im Text stehen, wird dann von den angeblichen Reaktionen der Mütter berichtet, die eine erschreckende Gewaltbereitschaft und Aggressivität offenbaren. Ich finde es jedenfalls sowohl als Mutter, als auch Psychologin alles andere als normal und akzeptabel, ein Baby zu schlagen, auf den Wickeltisch zu werfen und dabei gegen die Heizung knallen zu lassen oder ähnlich sinnlos-aggressive Maßnahmen zu ergreifen, nur weil mir der / die Kleine mal wieder zu sehr klammert oder auf die Nerven geht. Und dass man Babys weder beim Einschlafen, noch in anderen Situationen schreien lassen darf, weiß man bereits seit geraumer Zeit. Solche Dinge sollten daher als Beispiel in keinem Buch mehr auftauchen und schon gar nicht in einem Buch, das für Laien gedacht ist (vgl. auch den Kommentar).

Ich würde das Buch nicht noch einmal kaufen, sondern mir allenfalls die Zeitleiste kopieren.
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissen was passiert, 20. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Oje, ich wachse!: Von den 10 "Sprüngen" in der mentalen Entwicklung Ihres Kindes während der ersten 20 Monate und wie Sie damit umgehen können (Gebundene Ausgabe)
Wir haben das Buch von Freunden geschenkt bekommen, gerade als unser Sohn in einer dieser schwierigen Phasen war. Wenn man das erste Kind bekommen hat, versucht man den kleinen Schreihals mit allem, was einem einfällt zu beruhigen - stillen, Windeln wechseln, beim Bäuerchen helfen. Das Buch hat uns dann die Augen geöffnet und mit den Tipps war alles leichter zu ertragen und wir konnten ihm auch gut dabei helfen, seine neue Welt zu verstehen. Sicherlich muss das nicht bei jedem Kind gleich gut funktionieren, aber es ist sehr hilfreich, wenn man versteht, was mit dem Körper und besonders im Kopf der kleinen Wesen vorgeht.

Das Buch ist gut geschrieben und gibt zahlreiche Tipps für besseres Verständnis und gezielter Förderung der neu erworbenen Fähigkeiten. Schön ist auch, dass man es als eine Art Tagebuch verwenden kann, indem man seine eigenen Erfahrungen hineinschreiben kann.

In einem Land, wo man normalerweise für fast alles eine Erlaubnis, Genehmigung oder einen Schein braucht, sind Bücher wie dieses um so wichtiger, wenn es darum geht Eltern zu werden. Uns hat es bereits im 1. Monat geholfen und ich kann es nur jedem empfehlen, der sein Kind und seine Entwicklung verstehen möchte.

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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nettes Buch, aber viel zu dick, 20. Januar 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Oje, ich wachse!: Von den 10 "Sprüngen" in der mentalen Entwicklung Ihres Kindes während der ersten 20 Monate und wie Sie damit umgehen können (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist ein toller Tröster - vor allem beim ersten Kind. Dann ist es ganz gut, um sich schlau zu machen, wenn alle anderen Mütter dauernd von Wachstümsschüben berichten.

Aaaaber... das Buch ist aufgebläht und besteht aus ständigen Wiederholungen. Insgesamt könnte man es auf ca. 20 Seiten zusammenstreichen.

Die aufgeführten "Fortschritte" sind fast alle viel zu hoch gegriffen. So könnte man als Mutter eines völlig normalen Kindes schnell auf den Gedanken kommen, das eigene Kind sei in der Entwicklung zurück - dem ist aber nicht so. Es steht zwar ein Hinweis dabei, dass viele Babys die genannten Fähigkeiten erst später entwicklen. Aber dem fehlt der Nachdruck und der Hinweis, das FAST ALLE Babys die entsprechenden Fähigkeiten erst viel viel später erlernen.

Die 3 Sterne bekommt es von mir nur wegen seinem Tröst-Effekt, wenn man mal wieder mit den Nerven am Ende ist und kein Land mehr sieht...
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53 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Informativ, spannend, anregend - aber Belege fehlen, 9. Oktober 2006
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oje, ich wachse!: Von den 10 "Sprüngen" in der mentalen Entwicklung Ihres Kindes während der ersten 20 Monate und wie Sie damit umgehen können (Gebundene Ausgabe)
Die zentrale These des Buches: Jedes Kind macht in den ersten 20 Monaten zu definierten Zeiten ganz bestimmte Entwicklungsschritte durch. Diese kündigen sich jeweils durch eine Phase von Quengeligkeit, schlechter Laune und weiteren Problemen an. Wenn der Schritt "geschafft" ist und das Kind eine neue Fähigkeit beherrscht, beruhigt es sich wieder.
Entsprechend ist das Buch ist denkbar einfach und klar aufgebaut: Zu jedem Schritt wird zunächst ausführlich die "Krisenzeit" beschrieben. Es folgt eine Beschreibung der neuen Fähigkeit, die jeweils mit einem griffigen Titel wie "Muster" oder "Kategorien" charakterisiert wird. Ausführlich wird dargestellt, wie sich diese Fähigkeit in verschiedenen Lebensbereichen äußert. Hinzu kommen Checklisten, mit deren Hilfe Eltern die Entwicklungssprünge bei ihrem Kind bemerken können, und Anregungen für Spiele und geeignetes Spielzeug im jeweiligen Alter. Das ganze ist einfühlsam, farbig und leicht verständlich geschrieben und mit Erfahrungsberichten von Eltern illustriert. Das Layout ist übersichtlich, locker und mit lustigen Bildern garniert. Freibereiche ermöglichen Eltern, Fotos einzukleben und eigene Beobachtungen zu ihrem Kind zu notieren.

Für mich war es spannend zu lesen und nachzuvollziehen, was ein Kind alles lernen muss (und tatsächlich lernt). Angefangen von so einfachen Dingen wie überhaupt erst einen Gegenstand von seinem Hintergrund zu unterscheiden. Die reichhaltigen Beispiele, Checklisten und Tipps machen das Buch lebendig, ermöglichen das "Wiedererkennen" des eigenen Babies und geben Ideen, wie man es unterstützen kann. Manche Quengelphase wird so erträglicher. Immer wieder wird auch darauf hingewiesen, dass in einem bestimmten Alter nur der ALLERERSTE Schritt zu einer neuen Fähigkeit erfolgt - dass viele Babies länger brauchen und alle verschieden sind. Konkurrenzkämpfen wird so der Boden entzogen.

Etwas langatmig ist das Buch, wenn zehnmal in fast gleichen Worten zu Beginn jedes Kapitels die "schwierige Phase" beschrieben wird. Das ermöglicht andererseits aber auch ein selektives Lesen und Nachschlagen einzelner Kapitel.

Die "Titel" der einzelnen Phasen fand ich manchmal nicht so treffend. Im Interesse der Einfachheit wurden zu viele verschiedene Fertigkeiten und Entwicklungen in einen einzigen Begriff gepresst. So scheint es mir z.B. nicht plausibel, dass das Benennen eines Gegenstandes eine "Reihenfolge" sein soll (und nicht etwa eine "Kategorienbildung").

Zeitpunkt und Dauer der einzelnen Entwicklungsschritte und Quengelphasen konnte ich bei meinem Sohn nicht immer bestätigen. Hier würde mich interessieren, wie die Autor/innen darauf kommen, dass diese Zeiten so klar definiert und bei allen Kindern gleich sind?

Was mich zu dem meiner Meinung nach wichtigsten Wermutstropfen führt: Man findet nirgendwo einen Literaturtipp oder einen methodischen Hinweis, mit dem man nachvollziehen könnte, wie die Autor/innen zu ihren Befunden gelangt sind, wie sie sie begründen und absichern. Auf diese Weise bleiben sie als bloße Behauptungen in der Luft stehen. Natürlich soll das Buch ein Ratgeber für Eltern und kein wissenschaftliches Werk sein. Aber wenigstens ein paar Hinweise auf weiterführende Literatur wären sehr wünschenswert gewesen. Sie ließen sich ja problemlos in Kästen oder Anhängen so präsentieren, dass sie auch überblättert werden können.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zu empfehlen, 5. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Oje, ich wachse!: Von den 10 "Sprüngen" in der mentalen Entwicklung Ihres Kindes während der ersten 20 Monate und wie Sie damit umgehen können (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir dieses Buch auf Empfehlung einer Freundin nach der Geburt unserer Tochter gekauft um zu wissen, wann in etwa die "schwierigen" Phasen in der Entwicklung eines Kindes zu erwarten sind. Dieses Wissen gibt mir die Sicherheit, mit diesen unruhigen Zeiten, in denen ein Kind schwer zu beruhigen ist zu meistern und gelassen zu ertragen. Den mehr kann man meist nicht tun, als seinem Kind die Sicherheit zu geben, dass man es versteht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tolles Buch...., 11. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Oje, ich wachse!: Von den 10 "Sprüngen" in der mentalen Entwicklung Ihres Kindes während der ersten 20 Monate und wie Sie damit umgehen können (Gebundene Ausgabe)
...als Einschlafhilfe. Ich hatte die Rezensionen hier gelesen, konnte mir aber nicht vorstellen, wie mühsam das Lesen tatsächlich ist. Ich bin ein echter Bücherwurm, aber hier bin ich mehrfach über dem Buch eingeschlafen!
- ständige Wiederholungen: zu jedem Entwicklungssprung wird auf mehreren Seiten dargestellt, wie sehr das Kind quengelt, wie sehr die Mutter genervt ist, was genervte Mütter so fühlen usw. (muß mir das erst jemand erzählen?)
- betulicher Schreibstil
- überlange Checklisten: was ein Kind mit sechs Monaten alles kann, umfasst sogar aufrichten, stehen, frei laufen (aber wieviele Eltern werden das ankreuzen können?)
Die Entwicklungsschübe sind interessant, z.B. die Zunahme der Sinneseindrücke oder die Entwicklung eines Gefühls für Zusammenhänge, weshalb das Baby Spielzeug auseinandernimmt und von Details wie Waschzetteln so fasziniert ist. Dazu gibt es Tipps zum Fördern z.B.durch bestimmte Spiele.
Aber diese Passagen könnte man auf gefühlte 20 Seiten zusammenkopieren und rechtfertigen keinen Wälzer von 443 Seiten. Schade um die dafür abgeholzten Bäume.
Bleibt der Trost: "Mein Kind ist nicht quengelig, sondern steht gerade vor einem gewaltigen Entwicklungsschub". Das habe ich bei meinem Sohn auch beobachten können. Allerdings sollte man aufpassen, daß man damit nicht immer und ständig jedes Verhalten entschuldigt oder gar nicht mehr nach anderen Ursachen wie z.B. sich anbahnende Krankheit schaut.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Hilfe! :-), 5. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Oje, ich wachse!: Von den 10 "Sprüngen" in der mentalen Entwicklung Ihres Kindes während der ersten 20 Monate und wie Sie damit umgehen können (Gebundene Ausgabe)
Es wird doch mehrmals darauf hingewiesen, dass mache Kinder mit XX Wochen etwas können, dass die Zeitspanne aber bei allen Kindern verschieden ist.... Also m.E. nichts was verunsichert. Ich finde/fand es einfach spannend zu lesen was kommt noch, was passiert gerade. Es hat mir oft geholfen, wenn ich ratlos war. Ich habe dann das Buch zur Hand genommen (und irgendein Sprung passt ja immer... ;-)) und mich damit getröstet, dass mein Sohn bestimmt weint weil er sooooo viel lernen muss! ;-) Ich finde das Buch genial weil es einfach einfach ist.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen nicht wirklich hilfreich, 11. Januar 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oje, ich wachse!: Von den 10 "Sprüngen" in der mentalen Entwicklung Ihres Kindes während der ersten 20 Monate und wie Sie damit umgehen können (Gebundene Ausgabe)
Es tut mir leid, aber dieses viel gelobte und immer wieder empfohlene Buch hat nicht meinen Geschmack getroffen. Was stört mich? Die Autoren mögen entschuldigen, aber mir kommt es unwissenschaftlich vor. Die Beobachtungen der Mütter, die als Beleg für die Theorie der Wachstumssprünge zitiert werden, können auch ganz andere Hintergründe haben. Z.B. wenn ein Kind krank wird, dann will es auch "zurück zu Mama". Das bringt das Zählen der "Sprünge" ganz schön durcheinander. Abgesehen davon, trifft die Wochenangabe bei den wenigsten Müttern so zu wie angegeben. Die Reihenfolge der Entwicklungsschritte ist wohl richtig, aber der genaue Zeitpunkt ist bei jedem Kind individuell. (Das kann man bei Remo Largo (s.u.) genauer nachlesen.)

Sicherlich ist es gut, dass Eltern angeregt werden, ihr Kind genau zu beobachten und auch scheinbar negative Dinge (Quengeln...) positiv zu sehen. Das hilft ganz sicher vielen Müttern (und Vätern). Vielleicht ist das Buch deswegen so beliebt, weil sich jeder bestätigt fühlt. Ja, jeder findet etwas für sich, wie - sorry - beim Horoskop. Leider wiederholen sich manche Aussagen ständig, das gleiche "Muster" läuft bei allen "Sprüngen" ab, so dass es auch keinen Spaß macht, das Buch durchzulesen. Punktuell zum Nachschlagen kann es schon interessant sein. Man fühlt sich garantiert ermutigt und bestätigt.

Ich will die Entwicklung meines Kindes wirklich verstehen und lese jetzt "Babyjahre" von Remo Largo. Dieses Buch basiert auf groß angelegten Langzeitstudien mit standardisierten empirischen Methoden und nicht auf subjektiven Beobachtungen einzelner Mütter, erfasst die kindliche Entwicklung in ihrer ganzen Breite und umfasst eine größere Altersspanne (1-4Jahre).
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überschätzter Klassiker, 25. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Oje, ich wachse!: Von den 10 "Sprüngen" in der mentalen Entwicklung Ihres Kindes während der ersten 20 Monate und wie Sie damit umgehen können (Gebundene Ausgabe)
Ich habe dieses Buch gelesen, weil es mir von sehr vielen Seiten ans Herz gelegt wurde, quasi als ein regelrechter Klassiker im Bereich Erziehungsratgeber. Zuerst erschien es mir auch sehr einleuchtend, dass Quengelphasen etc. mit Entwicklungssprüngen einhergehen und las ganz begierig die Erklärungen dieses Buches.
Als mein Baby dann ca. ein halbes Jahr alt war, legte ich das Buch aber letztendlich enttäuscht in die Ecke. Für meine Bedürfnisse war es einfach wenig hilfreich. Die neuen Fähigkeiten nach einem Sprung waren für meine Vorstellungskraft zu abstrakt, die im Buch beschriebenen "Symptome" eines Sprungs trafen nur sehr vereinzelt - vielleicht auch zufällig - zu und insgesamt kann ich bei meinem Baby nicht wirklich bestimmte "Phasen" erkennen, selbst wenn ich anhand des Buches versuche, diese hinein zu interpretieren. Dafür erheben die Autoren allerdings aus meiner Sicht doch den Anspruch, dass ihre Theorie bei nahezu allen Babys zutrifft. Was mich zudem sehr gestört hat,sind die angeblichen Fähigkeiten, die dem Baby nach bestimmten Sprüngen zugesprochen werden. Weggelegt habe ich das Buch konkret, als beim Sprung um den 6. Monat herum drin stand, das Baby könne jetzt krabbeln, sitzen, am Tisch stehen und sich hochziehen und sogar mit Festhalten daran laufen. Ich persönlich kenne kein Baby, was auch nur annähernd eine diese Fähigkeiten in diesem Alter hat und daher frage ich mich schon, an welchen "Wunderbabys" die Autoren diese Entdeckung gemacht haben wollen. Als letzten Kritikpunkt möchte ich noch erwähnen, dass das Buch übersäht ist mit Zitaten von Eltern, welche teilweise für meine Begriffe sehr rabiat sind (z.B. ...und dann habe ich ihn geschüttelt), aber als ganz selbstverständliche Reaktion dargestellt werden.
Das einzig Positive, was ich an diesem doch sehr überschätzten Buch finde, sind die Anregungen zur Beschäftigung und Förderung, auch wenn diese natürlich häufig erst viel später angewendet werden können, als es in diesem Buch vorgeschlagen wird, einfach weil das Baby es vorher noch gar nicht kann.
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