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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo sich die Heidschnucken Gute Nacht sagen
Kriminaloberkommissarin Hanna Petersen, die in Hamburg immer bei Beförderungen übergangen wurde, ist in die Pampa strafversetzt worden. Pampa ist in diesem Fall ein Dorf mit 761 Einwohnern namens Hassellöhne in der Lüneburger Heide, in dem sich nicht nur Fuchs und Hase, sondern eher die Heidschnucken Gute Nacht sagen.
Von ihrem Kollegen,...
Vor 7 Monaten von Kleeblatt veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schönes Buch mit kleinem Schönheitsfehler
Mord mit Schnucke ist sehr unterhaltsam und sehr lustig. Hab's in einem Rutsch durchgelesen. Mit den teilweise ulkigen Bewohnern der Lüneburger Heide hatte ich viel Spaß, und auch die Dreiecksgeschichte zwischen Hanna, Fritz und Jo fand ich klasse. Und das hässliche Pferd Alfred ist sowieso mein Liebling. Einziger Kritikpunkt: Es hätte ein bisschen...
Vor 3 Monaten von Martina Petersen veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo sich die Heidschnucken Gute Nacht sagen, 15. Dezember 2013
Von 
Kleeblatt "Monika" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mord mit Schnucke: Heidekrimi (Taschenbuch)
Kriminaloberkommissarin Hanna Petersen, die in Hamburg immer bei Beförderungen übergangen wurde, ist in die Pampa strafversetzt worden. Pampa ist in diesem Fall ein Dorf mit 761 Einwohnern namens Hassellöhne in der Lüneburger Heide, in dem sich nicht nur Fuchs und Hase, sondern eher die Heidschnucken Gute Nacht sagen.
Von ihrem Kollegen, Polizeikommissar Fritz Westermann, wird sie nicht gerade mit offenen Armen empfangen, da er sich selbst den Posten erhofft hatte.
Auch hat sie das ganze Dorf gegen sich, die lieber ihren Vorgänger Karl Överbeck wiederhaben wollten. Die Sache hat nur einen Haken, der war vor 3 Wochen gestorben.

In dieser beschaulichen Gegend passiert 5 Tage nach ihrer Ankunft ein Mord während einer Jagd. Der Veranstalter, Graf Fallersleben ist der Erste, der versucht, den Mord als einen Jagdunfall aussehen zu lassen. Aber darauf lässt sich Hanna nicht ein und gemeinsam mit Fritz Westermann ermittelt sie in alle Richtungen, um den Mörder an den Banker zu finden ...

Brigitte Kanitz ist es gelungen, einen humorvollen Heidekrimi zu schreiben. Die Beschaulichkeit und die ländliche Gegend kann man sich sehr gut vorstellen. Man fühlt sich beim Lesen regelrecht in die Lüneburger Heide versetzt.

Hanna Petersen hat es nicht leicht, sich in dem Dorf zu behaupten. Sie ist eine Zugereiste und wenn sie Glück hat, könnte man das bereits nach 40 Jahren vergessen haben.
Sie selbst gibt sich in diesem Dorf keine Zukunft, ja ihre Gedanken gehen bereits in die Richtung, nach der Aufklärung des Mordfalles ihre Versetzung zu beantragen.
Zuerst bringt sie den Dorfarzt Johann Johannsen gegen sich, da sie sein Geheimnis entdeckt hat.
Hanna hat eine seltene Gabe, mit der sie jedoch nicht hausieren geht. Sie kann bei Berührung spüren, ob jemand die Wahrheit sagt bzw. vom Gefühl her erkennen, ob er Böse ist oder nicht.
Diese Gabe hilft ihr auch bei den Ermittlungen im Mordfall und bringt sie letztendlich auch auf die richtige Spur.

Die Protagonistin ist eine taffe junge Frau, die sich auch in der Männerwelt behaupten kann. Sehr souverän ermittelt sie gemeinsam mit Fritz Westermann in dem Mordfall. Schnell ist es ihr gelungen, Fritz zu überzeugen und gemeinsam mit ihm an einem Strang zu ziehen.
Wunderbar sind auch die Nebenfiguren gezeichnet, voran Hannas Vermieterin Luise, die nicht nur ein Zimmer vermietet, sondern im Dorf bekannt ist für ihren Wacholderschnaps, der oft und gern, auch in Mengen konsumiert wird.
Überhaupt ist es ziemlich trinkfestes Dörfchen, es wird immer und überall getrunken, ohne dass es negative Ausfälle gibt.

Sehr gefallen haben mir auch die Begegnungen mit Alfred, den Hanna gerettet und in ihr Herz gelassen hat.

Eigentlich ist die Suche nach dem Mörder fast schon zweitrangig. Ich hatte mehr meine Freude an den Schlagabtauschen zwischen Hanna und ihrem Kollegen oder mit ihrer inneren Stimme. Immer für einen Schmunzler gut waren auch die Ideen von Fritz, ihre Handymelodien ständig neu zu programmieren. Wer möchte von seinem Handy schon mit "Hallo, hier spricht Edgar Wallace" (Seite 145) geweckt werden?

Ich hatte viel Spaß während des Lesens. Ein humoriger Krimi, der mich mit der Auflösung des Mordfalles überrascht hat.
Ein wunderbarer Plot, der sehr gut umgesetzt wurde.
Wenn ich auch nicht glauben kann, dass alles in der Realität bestehen könnte, schmälert es nicht mein Vergnügen, das ich beim Lesen hatte.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In die Heide strafversetzt, 5. März 2014
Von 
Belle's Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Mord mit Schnucke: Heidekrimi (Taschenbuch)
Von Hamburg in die Lüneburger Heide. Für Oberkommissarin Hanna Petersen gleicht das einer Strafversetzung. Kaum in Hasselhöhne angekommen, gibt es auch schon den ersten Mord. Mitten im Wald wird eine Leiche gefunden, mit einem gekonnten Kopfschuss niedergestreckt. Hanna glaubt nicht an einen Jagdunfall. Zusammen mit dem jungen Dorfpolizisten Fritz Westermann beginnt Hanna mit ihren Ermittlungen. Tatkräftig unterstützt durch den selbstgebrauten Wachholderschnaps von Luise, Hannas Vermieterin. Und den haben Hanna wie Fritz öfters bitter nötig.

Allein schon das Hinkommen in das kleine Örtchen Hasselhöhne gestaltet sich für Hanna mehr als schwierig. Da hilft auch Navi Hansdieter nicht groß weiter. Doch auch die Freude der Einwohner über die neue Kommissarin kann man nicht gerade als überschwänglich beschreiben. Ganz unschuldig ist die akkurate, selbstbewusste Hanna daran aber auch nicht. Doch hierüber kann sich Hanna kaum Gedanken machen, schließlich gilt es doch einen Mord aufzuklären.

Die Ermittlungen gestalten sich nicht gerade einfach für Hanna und Fritz. Zwar hat die Kommissarin schnell einige Verdächtige ausgemacht, doch die Beweise fehlen und große Unterstützung ist Dank Hannas burschikose Art auch nicht gerade von den Dorfbewohnern zu erwarten. Zum Glück gibt es aber den charmanten Fritz, der die Eigenarten der Hasselhöhner bestens kennt und Hanna öfter einmal aus einem tiefen Fettnapf wieder heraushilft.

Locker, flockig und mit einer herrlichen Situationskomik versehen erzählt Brigitte Kanitz ihren Heidekrimi. Die Story entwickelt sich komplex wie unterhaltsam und auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Und auch die Beschreibungen der teilweise etwas schrullig, sturen Dorfbewohner ist Brigitte Kanitz gelungen. Ganz zu schweigen von ihrer Oberkommissarin Hanna Petersen. Anfangs eckt sie mit ihrer Art überall an, regelrechte Feindseligkeit schlägt ihr von den Dorfbewohnern entgegen. Doch so nach und nach gelingt es Hanna über ihren Schatten zu springen und auch mal fünf gerade sein zu lassen.

Fazit: Wer witzige Krimis mit viel Lokalkolorit und einer unterhaltsamen Story mag, wird von „Mord mit Schnucke“ mehr als begeistert sein.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heidenspaß, 12. Februar 2014
Von 
Ritja - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Mord mit Schnucke: Heidekrimi (Taschenbuch)
Was für ein Spaß in der Heide mit Schnucke. Ein Regionalkrimi mit vielen Verwirrungen, einer guten Portion Misstrauen, einigen Missverständnissen und natürlich einem Mord.

Hanna Petersen ist nicht die diplomatischste Kommissarin und so wird es für sie schwerer als gedacht - hier in Hasellöhne. Sie ist der "Ersatz" für den geliebten Karl. Dabei wollte sie nicht wirklich nach Hasellöhne in die Provinz, aber sie musste. Weg von der Liebesleiche, weg von der alten Arbeitsstelle, weg von dem Ärger und nun sitzt sie zwischen den Heideschnucken und den verstockten Dorfbewohnern und muss einen Mord an einem Hamburger Jagdteilnehmer aufklären. Was für ein Einstieg. Hanna ist noch gar nicht so richtig angekommen und sticht schon in ein Wespennest. Doch sie beißt sich durch. Mit ihrer direkten und schroffen Art stößt sie so manchen Dorfbewohner vor den Kopf und so muss gelegentlich der neue Mitarbeiter, ein germanischer Gott, die Wogen wieder etwas glätten.

Brigitte Kanitz hat einen witzigen und charmanten Heidekrimi geschrieben. Die Figuren sind sehr gut getroffen. Sie hat Charaktere geschaffen, die man mag und mit denen man gern einen Mord aufklärt. Hanna ist laut, polternd, direkt und doch auch empfindsam, zuhörend und vorallem klug. Sie spürt, wenn sie belogen wird und hinterfragt sehr viel. Ich fand ihre Gespräche mit ihrer inneren Stimme immer wieder witzig. Man hatte das Gefühl, dass sie auch stets einen kleinen Kampf um das "Rechthaben" mit ihrer inneren Stimme führt. Ihre Vorliebe für potthässliche, sitzende Froschaugengäule macht sie noch mehr symphatisch und vorallem nahbar. Auch ihr falterndes Herz schafft eine Nähe, die sie sonst mit ihrer schroffen Art nicht immer hat.

Aber auch die anderen Figuren wissen in diesem Buch zu überzeugen und man kann nur hoffen, dass Frau Kanitz noch einen weiteren Mord in der Heide aufklären möchte und somit die Kommissarin und ihre Dorfbewohner wieder in Action treten können.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach charmant!, 11. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Mord mit Schnucke: Heidekrimi (Taschenbuch)
Der erste Heide-Krimi von Brigitte Kanitz überzeugt durch Witz und Charme. Großstadtkommissarin Hanna landet in einem kleinen Heidedorf, und das bringt natürlich einiges an Kulturschock, Missverständnissen und Pannen mit sich. In Hassellöhne ticken die Uhren anders als in Hamburg und auch die Polizeiarbeit wird dort anders verrichtet. Jeder kennt jeden, und bis ein Zugezogener akzeptiert wird, kann es schon einmal ein paar Jahrzehnte dauern. Keine guten Voraussetzungen für Hanna, die eigentlich auch nur eins möchte: Schnell wieder weg aus dem Dorf. Doch schon kurz nach ihrem Eintreffen geschieht der erste Mord und sie hat nur noch wenig Zeit, über ihre Situation nachzudenken. Denn jetzt muss sie dem Dorf zeigen, was sie drauf hat.

Hanna ist sehr sympathisch und gewinnt die Leser sofort für sich. Doch auch den einen oder anderen Dorfbewohner konnte ich schnell in mein Herz schließen. Den attraktiven Doktor, den ein Geheimnis umgibt, den jungen Polizisten, der immer etwas Vorlaut ist und viel Spaß daran hat, Hanna zu necken und natürlich Luise, die jederzeit einen selbstgebrannten Wachholderschnaps parat hat. Heimlicher Star des Buches ist allerdings Alfred, ein altes störrisches Pferd, das sich nicht nur in Hannas Herz schleicht.

Wichtig zu erwähnen ist noch, dass der Regionalkrimi auch ein kleines übersinnliches Element beinhaltet. Hanna hat eine Gabe, die ihr bei den Ermittlungen hilft, die aber nie zu sehr in den Vordergrund gerückt wird. Auch Leser, die nicht so auf übersinnliche Elemente stehen, müssen keine Angst haben, das Buch wird auf keinen Fall davon dominiert. Hannas Fähigkeit ist einfach ein nettes kleines Extra, das zu verschiedenen lustigen Szenen im Buch führt.

„Mord mit Schnucke“ ist hoffentlich nicht der letzte Krimi rund um Hanna Petersen. Ich habe sie und Hassellöhne wirklich in mein Herz geschlossen und würde mich freuen, weitere charmante, witzige Regionalkrimis aus der Feder von Brigitte Kanitz zu lesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Landidylle mit Schuss!, 12. Juli 2014
Von 
Caillean - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mord mit Schnucke: Heidekrimi (Taschenbuch)
Ich mag diese Regional-Schmunzel-Krimis, egal aus welcher Gegend (denn es gibt so viele schöne Ecken in Deutschland). Und auch dieser macht da keine Ausnahme, auch wenn der Fall an sich nicht besonders viele Wendungen und Kniffe aufweist. Hübsch idyllisch angesiedelt südlich von Hamburg in der Heide, entführt uns Brigitte Kanitz in ein uriges Heidedorf. Dort kennt jeder jeden (was Vor- und Nachteile hat) und es wird gern mal ein Wacholderschnäpschen über den Durst getrunken (was ebenfalls Vor- und Nachteile hat).

Mitten in diesem sympathischen Landleben ermittelt die aus der Großstadt frisch ins Dorf strafversetzte Kriminalkommissarin Hanna in einem Todesfall. Bei der Treibjagd wurde ein Mann erschossen - ein Jagdunfall? Oder doch Mord? Hannas vorwitziger Polizeikollege und ein gutaussehender Landarzt helfen Hanna bei ihren Ermittlungen - oder besser gesagt, behindern sie dabei ;-) Das Buch ist durchsetzt von Heide-Urviechern (und damit meine ich nicht die Schnucken!), allen voran die patente Luise, Hannas betagte Vermieterin und Herstellerin des berühmt berüchtigten Wacholder-Schnapses (der sich im übrigen auch als Einreibung gegen Rheuma bestens bewährt hat).

Brigitte Kanitz schreibt nicht mit Hau-Drauf-Humor, sondern zeichnet ein vergnügtes Bild eines urwüchsigen Dorfes samt seiner querköpfigen Einwohner - ein Lesevergnügen für entspannte Schmunzelstunden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wacholderschnaps und Heidschnucken, 9. Januar 2014
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mord mit Schnucke: Heidekrimi (Taschenbuch)
Kriminaloberkommissarin Hanna Petersen wird in die Heide strafversetzt. Mühsam sucht sie sich den Weg nach Hasellöhne, den nicht mal ihr Navi Hansdieter zu kennen scheint. Als sie schließlich dort eintrifft, muss sie feststellen, dass sie keinen leichten Stand in dem 761 Seelenkaff haben wird.

Hanna stolpert gleich an ihrem ersten Tag von einem Fettnäpfchen ins nächste. Der ganze Ort scheint ihrem dahingeschiedenen Vorgänger Karl Överbeck nach zu trauern. Auch ihre neuer Kollege Fritz Westermann begegnet ihr verhalten. Hat er sich doch Hoffnung auf eine Beförderung gemacht.

Aber Hanna hat nicht viel Zeit, sich mit den Dorfbewohnern zu befassen, denn bereits 5 Tage nach ihrem Eintreffen geschieht ein Mord. Während einer Treibjagd wurde nicht nur der Bock von Schäfer Harry Vierßen, nein, auch der Banker Heiner Hansen wurde erschossen.

Hanna erkennt gleich, dass dies ein Mord war, aber warum versucht Richard Graf von Fallersleben diesen Fall als Jagdunfall abzustempeln? Und was hat es mit dem Wilderer auf sich, der schon seit geraumer Zeit sein Unwesen in den gräflichen Wäldern treibt?

Hanna und Fritz fangen an zu ermitteln und kommen dabei vielen Geheimnissen und Problemen auf die Spur, bei denen ihnen noch nicht einmal mehr der selbstgebrannte Wacholderschnaps helfen kann.

Die Lüneburger Heide lädt den Leser nicht nur zum Träumen, sondern auch zum Lachen und Mitfiebern ein. Zumindest hat die Autorin Brigitte Kanitz dies mit ihrem Buch bei mir geschafft. Abgeschlagen in der Heide, fern des städtischen Großstadttreibens muss Hanna Petersen sich behaupten. Der Leser bleibt dabei zwar in der neutralen Position, jedoch bekommt er Hannas Überlegungen mit. Und diese sind manchmal ebenso verworren wie komisch.

Als Zugereiste kann Hanna in einem 761 Seelendorf mit Glück erwarten, dass man sie nach rund 40 Jahren als eine der ihren akzeptieren wird. Ihre Arbeit muss sie aber dennoch gleich aufnehmen. Erst recht, nachdem bereits an ihrem fünften Tag dort einen Mord gab.

Ihr Spürsinn, aber auch ihre seltene Gabe, mit der sie bei Berührung eines Menschen erkennen kann, ob dieser etwas vor ihr verbirgt, helfen ihr bei den Ermittlungen weiter.
Brigitte Kanitz zeichnet hier ein ganzes Dorf mit vielen Facetten, wobei ihnen allen etwas gemein ist. Es scheint ein sehr trinkfestes Dorf zu sein. Luises selbstgebrannter Wacholderschnaps zieht regelmäßig seine Runden und dabei kommt es zu keinerlei negativen Ausfällen.

Die Suche nach dem Mörder sollte eigentlich im Mittelpunkt stehen, jedoch gerät dieser rote Faden ein wenig in den Hintergrund, da man sich mehr über den Schlagabtausch zwischen Hanna und Fritz amüsiert. Auch Alfred, den Hanna vor dem Pferdemetzger rettet, spielt eine kleine feine Rolle.

Trotz des amüsanten Teils kommt der Mordfall nicht zu kurz und der roten Faden zieht sich durch das Buch und hält den Leser gefangen. Man möchte wissen, wer nun der Mörder war. Allzu viele Verdächtige bietet dieser kleine Ort ja nicht. Aber wer sagt nun die Wahrheit und wer hat etwas zu verheimlichen?

Fazit:
Ein witziger, humorgeladener und leichter Heidekrimi, der den Leser in seinen Bann zieht, amüsiert und nüchtern, trotz des ganzen Wacholderschnaps, wieder her gibt. Meine Empfehlung für beschwingte spannende Lesestunden mit einem Regionalkrimi.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit viel Witz und Charme, 13. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Mord mit Schnucke: Heidekrimi (Taschenbuch)
KLAPPENTEXT
Die Kommissarin Hanna Petersen wird nach Hassellöhne strafversetzt, einem Örtchen in der Lüneburger Heide. Doch die Idylle trügt... Als ein Tourist bei einer Jagd ums Leben kommt, ist Hanna davon überzeugt, dass es kein Unfall war. Ihre Ermittlungen gestalten sich jedoch schwierig: Eine Heidschnuckenherde verwischt die Spuren im Wacholder, die Hasellöhner schweigen plötzlich wie ein Grab, und der junge Dorfpolizist Fritz Westermann verwirrt Hanna mit seinem Charme. Nur die alte Luise steht ihr bei – mit selbstgebrautem Wacholderschnaps, der alle Probleme dieser Welt lösen soll...

MEINE MEINUNG
Dieser Heidekrimi von Brigitte Kanitz hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, auch wenn ich erst nicht damit gerechnet hätte. Von Anfang an konnte ich mich gut in die Protagonistin Hannah hineinversetzen und auch das ganze Dorf mit der Stimmung und den verschiedenen Charakteren konnte man sich wunderbar ausmalen. Die Chraktere sind meiner Meinung nach eine der Stärken in diesem Buch, denn man gewinnt sie schnell lieb und es kommt einem fast so vor als würde man sie persönlich kennen. Das Buch ist kein typischer Krimi an sich, eher eine Art humorvoller Roman mit Krimi-Elementen, denn komplexe Ermittlungen und Handlungsstränge fehlen eindeutig! Da ich persönlich sowieso nicht so der Krimi-Leser bin hat mich das aber nicht im geringsten gestört und ich konnte mich an einer locker-leichten Lektüre mit flüssigem Schreibstil, lustiger Handlung und sympathischen Charakteren erfreuen.

FAZIT
Ein locker-leichter Krimi für zwischendurch - mit viel Witz und Humor!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schönes Buch mit kleinem Schönheitsfehler, 4. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Mord mit Schnucke: Heidekrimi (Taschenbuch)
Mord mit Schnucke ist sehr unterhaltsam und sehr lustig. Hab's in einem Rutsch durchgelesen. Mit den teilweise ulkigen Bewohnern der Lüneburger Heide hatte ich viel Spaß, und auch die Dreiecksgeschichte zwischen Hanna, Fritz und Jo fand ich klasse. Und das hässliche Pferd Alfred ist sowieso mein Liebling. Einziger Kritikpunkt: Es hätte ein bisschen mehr Krimi und ein bisschen weniger Komödie sein können. Aber das ist Geschmacksache. Alles in allem hoffe ich, dass es eine Fortsetzung gibt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suchtpotenzial, 26. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe selten ein Buch so schnell zu Ende gelesen.
Fühlte mich in die Dorfgemeinschaft eingebunden.
Wer gute Unterhaltung sucht, bitte lesen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da wackelt die Heide ;-), 7. Februar 2014
Von 
Susanne L. "Klusi" (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mord mit Schnucke: Heidekrimi (Taschenbuch)
Kommissarin Hanna Petersen aus Hamburg wird in die Lüneburger Heide versetzt. Ihr erster Eindruck von der neuen Dienststelle in Hasellöhne ist, dass sie sich hier sicher tödlich langweilen wird, aber weit gefehlt! Sehr bald nach ihrer Ankunft muss sie sich mit einer Anzeige wegen Wilderei herumschlagen, und kurze Zeit später gibt es während einer Jagd einen Toten. Ein teilnehmender Banker aus Hamburg wurde erschossen. War es ein Unfall oder Mord? So viel Aufregung an diesem idyllischen Örtchen hätte sich Hanna gar nicht träumen lassen. Ehe sie sich versieht, steckt sie bereits bis über beide Ohren in den Ermittlungen. Hier ergeben sich jedoch so einige Schwierigkeiten, denn eine ganze Heidschnuckenherde ist über den Tatort hinweggetrampelt. Die Hasellöhner geben sich der jungen Kommissarin gegenüber sehr verschlossen und misstrauisch. Hanna beißt sich am Schweigen der eingeschworenen Dorfgemeinschaft fast die Zähne aus. Glücklicherweise ist die alte Luise, Hannas Vermieterin, immer mit ihrem selbst angesetzten Wacholderschnaps zur Stelle, der nicht nur fast jedes Problem, sondern auch so manche Zunge löst.
Auch Kommissarin Petersens Gefühlsleben wird an ihrem neuen Wirkungskreis kräftig durcheinander gebracht, denn es gibt gleich zwei attraktive junge Männer in Hasellöhne, die Hannas Pulsschlag beschleunigen: ihr neuer Kollege Fritz Westermann und der Dorfarzt Johann Johannsen. Dazu kommen regelmäßige Anrufe ihres „Ex“. Aber dann verliert sie ihr Herz an Alfred. Wer das ist, verrate ich hier nicht! Nur so viel: er ist an der Aufklärungsarbeit des Mordes nicht unbeteiligt und gibt Hanna völlig unbewusst so manchen Denkanstoß in die richtige Richtung.

Brigitte Kanitz, gut bekannt durch ihre heiteren Familiengeschichten um den Lüttjen-Clan, hat sich diesmal einem ganz anderen Genre gewidmet und einen Regionalkrimi geschrieben.
In der beschaulichen Atmosphäre der Lüneburger Heide geht es hoch her, denn so ein Todesfall ist schließlich nicht an der Tagesordnung. Mit viel Herz und Verstand geht die sympathische Kommissarin die Aufgabe an, den Mord aufzuklären, denn dass es sich nicht um einen Jagdunfall handelt, wie einige Leute behaupten, steht für sie außer Zweifel. Die Art und Weise, wie sie und ihr Kollege Westermann bei ihren Nachforschungen vorgehen, ist nicht immer Dienst nach Vorschrift und stets mit einem Augenzwinkern zu betrachten. Hanna, die couragierte Heldin, hat noch eine spezielle Eigenheit im Ärmel, das ist ihr besonders ausgeprägter Sinn für negative Schwingungen, was sie nach außen zu verbergen versucht, um ihre Mitmenschen nicht zu verstören. Diese kleine „übersinnliche“ Komponente verleiht dem Roman das besondere Etwas.
Die Story ist sehr lebendig und humorvoll geschildert und macht das Lesen zu einem kurzweiligen Vergnügen. Aufgrund der Begebenheiten und der zum Teil recht urigen Charaktere musste ich häufig schmunzeln. Ich habe mich bei der Lektüre des Buches hervorragend unterhalten und wäre durchaus erfreut, künftig wieder einmal eine geistige Reise nach Hasellöhne zu unternehmen und eventuell von weiteren Kriminalfällen der toughen Kommissarin zu lesen.
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Mord mit Schnucke: Heidekrimi
Mord mit Schnucke: Heidekrimi von Brigitte Kanitz (Taschenbuch - 16. Dezember 2013)
EUR 8,99
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