Kundenrezensionen


174 Rezensionen
5 Sterne:
 (102)
4 Sterne:
 (36)
3 Sterne:
 (24)
2 Sterne:
 (12)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein lesenswerter dritter Band mit einigen Schwächen
Der letztes Band der Sonea-Trilogie befriedigt weitaus mehr, als seine beiden Vorgänger, die eigentlichen Schwächen dieser Fortsetzungsromane lasten aber auch auf diesem!

Ein Großteil der Handlung bezieht sich auf die Pläne der Verräter innerhalb von Sachaka. Dannyl - nach wie vor Botschafter vor Ort - kämpft zur selben Zeit gegen...
Vor 20 Monaten von Lionheart veröffentlicht

versus
36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade
Ich liebe die Geschichte um die Magiergilde und konnte das dritte Buch des zweiten Zyklus kaum erwarten. Es hat mich unglaublich gefesselt, genau wie die vorgänger, und ich konnte während des lesens zum Ende hin immer weniger glauben, wie wenig Seiten noch übrig waren! Die paar Seiten sollten reichen, um den Schluss schön und zufriedenstellend...
Vor 20 Monaten von phork veröffentlicht


‹ Zurück | 1 218 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein lesenswerter dritter Band mit einigen Schwächen, 21. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Sonea, 3: Die Königin (Gebundene Ausgabe)
Der letztes Band der Sonea-Trilogie befriedigt weitaus mehr, als seine beiden Vorgänger, die eigentlichen Schwächen dieser Fortsetzungsromane lasten aber auch auf diesem!

Ein Großteil der Handlung bezieht sich auf die Pläne der Verräter innerhalb von Sachaka. Dannyl - nach wie vor Botschafter vor Ort - kämpft zur selben Zeit gegen sein inneres Gefühlschaos und in Imardin entwickelt sich der Dieb Skellin derweil zunehmends zu einem Problem, als er die Macht in der Unterwelt an sich reißt.

Leider gibt es im Handlungsverlauf einige Unregelmäßigkeiten (folgende Ausführungen enthalten SPOILER!!!):
Die Machtübernahme der Verräter vollzieht sich in meinen Augen sehr abprubt im letzten Viertel des Buches. Hier wäre wesentlich mehr subtiles Vorgehen möglich gewesen. Die Verräter galten prinzipiell ja nie als militärischer Großmacht, Infiltration und Täuschung waren ihre Stärken. Diese Stärken werden aber zusehends irrelevant, was schade ist, da es beispielsweise bei der Übernahme der Landgüter der Ashaki wesentlich realistischer gewesen wäre, wenn Spione im inneren agiert, während die Verrätergruppen, die durch die Landstriche zogen, von außen angegriffen hätten. Die Innenperspektive fehlt in den Beschreibungen aber völlig, erwähnt werden nur die Kleingruppen, die ein Landgut nach dem anderen befreien, das erschien mir einfach zu simpel zu sein. Das Bild der Verräter wird also sehr plötzlich gewandelt, sie treten auf einmal als kampferprobte und schlagkräftige Armee auf.
Auch die Übernahme von Arvice vollzog sich sehr rasch, nachdem dies in den ersten beiden Dritteln des Buches nicht einmal zum Thema gemacht wurde.

Sonea selbst bleibt auch in diesem Teil eher farblos. Zwar wird dem Publikum Einblick in ihre Gefühls-/Gedankenwelt gegeben, allerdings beschränkt sich dieser auf zwei Themen: Männerwahl und die Sorge um Lorkin. Das wirkt für eine Protagonistin schon sehr simplifiziert, den Charakter hätte man wesentlich mehr Feinschliff verleihen können, ähnlich, wie dies in der "Die Gilde der schwarzen Magier"-Trilogie der Fall war.
Die Oberflächlichkeit der Inhalte viel mir beim Lesen häufiger auf, so mutet es beispielsweise auch seltsam an, dass Dannyl und Rothen in Imardin fast unzertrennliche Freunde waren, sie nun aber beispielsweise nicht einmal in Briefkontakt stehen oder Gedanken an einander sichtbar wären!?!?
Überhaupt wirken die Charaktere eher einfach gestrickt. Kallen, der ursprünglich Grund zur Hoffnung gab, dass es nach Akkarin wieder eine geheimnisumwitterte Gestalt geben wird, entpuppt sich spätestens in diesem Band 3 ebenfalls als Enttäuschung, ein weiterer Charakter, dem es an Tiefgang zur Gänze fehlt.

Die Strategie hat sich innerhalb dieser Nachfolgebände jedenfalls sichtlich zur Original-Trilogie geändert. Ursprünglich hielten sich handlungslastige Passagen mit Tiefgang und actiongeladene Sequenzen gekonnt die Waage. So erfuhr man viel über Soneas Sorgen, den politischen Hintergründen und dem Regelwerk, dem ein Gildemagier zu Folgen hatte. Gleichzeitig kam aber keine Langatmigkeit auf, da es mehrfach zu magischen Auseinandersetzungen zwischen Sonea und Regin kam, man Trainingssequenzen in der Arena verfolgen konnte oder ein Krieg gegen die Ichani in der Unterwelt tobte. In den vorliegenden drei Bänden wird Magie hauptsächlich zum Herbeiholen von Hockern, dem Erwärmen von Flüssigkeiten, dem Öffnen von Türen oder dem Schaffen von schalldichten Barrieren benutzt. Kampfgeschehen wird den LeserInnen erst im letzten Viertel des Buches präsentiert, und auch hier halten sich die Beschreibungen eher kurz. So wirken viele Passagen zu vorhersehbar, mit Actionelementen wird eher gespart. Auch Cerys Tod ändert daran nichts. Nachdem laufend darauf hingewiesen wird, wie alt er sich fühlt, war für mich relativ bald klar, dass er nicht mehr lange Teil der Szenerie sein wird.

Gefallen hat mir, dass die Beziehungskiste um Dannyl und Achati in keinem Happy End aufging. Das wäre wahrlich zu viel Kitsch gewesen. Sogar der Abschiedsbrief ist in der gewohnt kühlen Art der Sachakaner verfasst.
(SPOILER ENDE)

Dennoch muss man sagen, dass dieser letzte Band der "Traitor Spy Trilogy" mich mehr gefesselt hat, als seine beiden Vorgänger. Als Fan der Serie will man natürlich wissen, wie die Geschichte endet. Das eigentliche Ende vermag zwar das Publikum zu versöhnen, Canavan lässt sich eventuelle Fortsetzungen aber sichtlich offen. Es gibt einige Handlungsstränge, die aufgeworfen werden, an diese anzuknüpfen wäre in Zukunft durchaus möglich.

Bemängeln muss ich allerdings wieder die deutsche Übersetzung, besonders was die Wahl der Titel betrifft. Man stellt sich als LeserIn wahrlich die Frage, ob jene Personen, die die Titel für diese Bücher auswählen, diese auch tatsächlich gelesen haben!? Letztlich fängt es schon damit an, dass es eigentlich keine Gilde der schwarzen Magier gibt, im Epilog von diesem Band 3 wird eine solche abermals erwähnt. Und warum die Fortsetzungsromane SONEA heißen, ist mir ohnehin nicht ersichtlich. Sonea spielt als Protagonistin keine größere Rolle, als Dannyl oder etwa Lorkin.

Fazit: Dieser Band 3 überzeugt mehr, als seine Vorgänger, obwohl leider auch sehr viel Potential innerhalb der Handlung ungenutzt verschossen wird. Das Lesen vollzog sich ohne Langeweile, der Spannungsfaktor ist zwar vorhanden, hält sich aber auch in Grenzen. Da wäre einfach wesentlich mehr möglich gewesen! Die gesamte Trilogie bekäme von mir eine Bewertung von 3 Sternen. Mein Empfinden bezüglich dieses letzten Bandes wären 3,5 Sterne, das ist hier aber leider nicht möglich! SONEA 3 - DIE KÖNIGIN bietet gute und leichte Unterhaltung, also vergebe ich hier 4 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade, 12. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sonea, 3: Die Königin (Gebundene Ausgabe)
Ich liebe die Geschichte um die Magiergilde und konnte das dritte Buch des zweiten Zyklus kaum erwarten. Es hat mich unglaublich gefesselt, genau wie die vorgänger, und ich konnte während des lesens zum Ende hin immer weniger glauben, wie wenig Seiten noch übrig waren! Die paar Seiten sollten reichen, um den Schluss schön und zufriedenstellend abzurunden? Das, wofür sich J.R.R. Tolkien gefühlte 200 Seiten gelassen hatte ist in diesem Buch auf gefühlte drei Zeilen reduziert.
Die Handlung läuft auf das fulminante Ende zu, das nicht annähernd so eindrucksvoll und ausgiebig beschrieben ist wie in "Die Meisterin". Selbst das Duell gegen Regin in "Die Novizin" hat mehr aufmerksamkeit von der Autoirn gewidmet bekommen als der Absachluss dieser Geschichte. Viele Fragen bleiben ungeklärt, neue werden aufgeworfen, und alle Charaktere sind so einfach gestrickt und zwanghaft auf vergebung aus, dass das Ende einfach nicht mehr als fünf Seiten hergibt.
Ich kann nur sagen: Schade! Was als vielversprechende Fortsetzung/Abschluss begonnen hat verlor leider immer mehr an Rafinesse und Glaubwürdigkeit, es wird viel Wirbel um Nichtigkeiten veranstaltet, ich wünschte mir das Buch wäre erst nächstes Jahr veröffentlicht worden, dafür aber mit einer zufriedenstellenden Geschichte und einem glaubwürdigen, detailreicheren Ende.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider kein grosses Finale, 25. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Sonea, 3: Die Königin (Gebundene Ausgabe)
Ich liebe die ersten 3 Bände über Sonea. Leider konnte Frau Canavan mit den 3 Folgebänden nicht an den Erfolg der ersten 3 anknüpfen. Die Story geht im gleichen Trott weiter wie schon in Teil 1 und 2. Die Spannung hält sich in Grenzen, vermutlich wegen der fehlenden Kämpfe/Action. Natürlich fiebert man mit den liebgewonnenen Charakteren mit, aber irgendwie schien mir die Luft draussen zu sein. Zu viel Politik, zu viel Zwischenmenschliches, zu wenig Action. Trotzdem habe ich als Sonea-Fan auch diesen Band genossen, jedoch nicht so sehr wie die allerersten. Bin doch enttäuscht
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein exzellenter Abschluß der Trilogie, 3. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Sonea, 3: Die Königin (Gebundene Ausgabe)
Obwohl nun fast ein Jahr vergangen ist, habe ich mich schon nach wenigen Seiten wieder ganz in Soneas Welt wiedergefunden. Wie schon bei den vorherigen Bänden besticht Trudi Canavan mit ihrem wunderbaren und trotzdem einfach gehaltenen Schreibstil und der detailierten Beschreibung des Geschehens und der verschiedenen Personen. Obwohl die Trilogie mehr für die erwachsenen Leser konzipiert ist, spricht sie auch die vielen jüngeren Leser an. Jeder fiebert der Lösung der verschiedenen Probleme entgegen. Wird Sonea den wilden Magier Skellin stellen und ihm das Handwerk legen, wird Lorkin die Verräterinnen verlassen dürfen oder wollen und wie entwickeln sich die verschiedenen Liebesgeschichten. Das Gefühl des Lesers, ob er mit seinen Sympathien und Antipathien gegenüber den Konflikten zwischen Sachaka und Kyralia richtig liegt und welchen Eindruck die Verräterinnen bei ihm hinterlassen, wird oft auf eine eiserne Probe gestellt.
Nach und nach erfahren wir nun auch viel über die politischen Gegebenheiten, die Geschichte von Kyralia und über die Versuche das Drogenproblem mit Fäuel zu lösen. Sehr einfühlend sind auch die Schilderungen der verschiedenen sich entwickelnden Liebesgeschichten. Auch wenn die eine oder andere liebgewonnene Figur im Laufe dieses dritten Bandes stirbt war ich sehr zufrieden mit dem finalen dritten Teil dieser zweiten Reihe um die Magierin Sonea und trotz dem Fehlen von Actionsequenzen war er ein fesselndes Leseerlebnis.

Fazit:
Ich habe es nie bereut, mich in die Welt von Sonea zu begeben.

Wertung: 5 von 5 Magic-Points

Rezension © 2013 by Klaus Spangenmacher für BookOla.de
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr schade, 4. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Sonea, 3: Die Königin (Gebundene Ausgabe)
Sehr schade.Hatte mich sehr auf den dritten Band gefreut und fand ihn leider durch und durch unbefriedigend. Da hätte man an den 2. Teil auch grad noch 100 Seiten dranhängen können - das Ende wäre ähnlich gewesen. Es gibt soviel, das echt interessanter gewesen wäre als die ständigen Gefühlschaos Selbstdiskussionen (ich persönlich finde auch das da irgendwie weniger Liebesaffären auch gereicht hätten) wie z.B. die Geschichtslücken die Dannyl schließen will, verborgenes/verlorenes Wissen das evtl unter der Gilde vergraben liegt usw usw. Alles Sachen die in den ersten 2 Büchern immer wieder angeschnitten werden und hier völlig verblassen und vielleicht noch mit 3 Sätzen abgehandelt werden. Ich hatte einfach zu oft das Gefühl, das hier seitenweise zwar viel geredet, aber nur sehr wenig gesagt wurde. Und das obwohl da richtig viel Potential für ein richtig tolles Buch gewesen wäre.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sonea verliert immer mehr an Spannung, 3. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sonea, 3: Die Königin (Gebundene Ausgabe)
Als Fan Soneas konnte ich das neue Buch kaum erwarten. Diesmal aber war ich sehr enttäuscht. Trudi Canavan versteht es hier nicht Handlungen aufzubauen. Keine Dramatik, kein Höhepunkt, alles plätschert vor sich hin. Und dann die ständigen Wechsel der Geschehen nach einigen Seiten Geschichte. Ob nun Zuhause bei den Magiern, ob im Untergrund bei ihren Freunden oder bei Sonea und Sohn in der Fremde, alles gleicht dem Aneinanderreihen der Geschehen wie Aufzählungen und ließ kein Mitfiebern zu
Und Dramatik, die ohnehin nur spärlich, wird in kaum einer halben Seite abgetan.
Ich habe das Empfinden dieser Teil mußte unter Zeitdruck geschrieben werden und leider wird die Geschichte von Band zu Band immer uninteressanter für mich. Die Großartigkeit von Teil 1 läßt in den anderen Bändern sehr vermissen.
Ich hoffe sehr dass Trudi sich für alles kommende mehr Zeit läßt und mich wieder in den Bann der Magier ziehen wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Entzaubert..., 3. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Sonea, 3: Die Königin (Gebundene Ausgabe)
Ich lese die Canavan-Bücher seit der ersten Triologie gerne unterwegs, als schöne Fluchtwelt, wenn man in überfüllte Flieger und U-Bahnen gepfercht ist, auf Geschäftsreisen.

Sonea, die uns allen in den vorigen Reihen lieb gewonnene Schwarzmagierin zieht los, um ihren Sohn zu retten, der sich einfach nicht allein zwischen den Fronten der Rebellen und der Machthaber von Sachaka herauswinden kann.

Gut, das spricht jetzt nicht für den Sohn, aber Sonea hat Erfahrung im Retten von Männern und das hat mir bisher auch immer sehr gut gefallen, vor allem, weil ich die Magie und ihre Gilde in Canavans Welt so unglaublich plausibel und gelungen fand. "Fand" und nicht "finde".

Das Buch liest sich, als sei es unter Zeitdruck geschrieben worden. Bekannte und von den Fans zu Recht geschätzte Details werden routiniert aufgegriffen, aber nicht wirklich weiterentwickelt, sodass die Welt selbst und die faszinierende Magiergilde keine spürbare Entwicklung macht. Und auch der Humor, der jetzt nie Canavans herausragendstes Merkmal war, bleibt nun ganz auf der Strecke, so dass einigen Szenen einfach auch die Leichtigkeit aus den Vorgängerbänden fehlt und sie "bemüht" wirken.

Auch Sonea selbst bleibt farblos. Ihre Gefühls- und Gedankenwelt mag realistisch sein, wenn sie auf die Sorge um ihren Sohn bzw. ihre Partnerwahl reduziert wird - aber will ich das, was ich täglich in der U-Bahn belauschen kann in einem Fantasy-Roman lesen?
Auch die anderen Charaktere bleiben flach und oberflächlich, spannendes Konfliktpotential wird verschenkt, und selbst Kallen, den ich als Akkarin-Ersatz erwartet hätte, bleibt ohne nennenswerten Tiefgang.

Das alles nimmt man beim Lesen noch einigermaßen unkritisch hin und da das Buch handwerklich flüssig und im Plot zunächst auch schlüssig ist, liest es sich zügig. Schade ist, dass das Gleichgewicht zwischen Spannung und Information etwas verloren geht und Magie im Vergleich zu den Vorgängern das wunderbare Element verliert, wenn sie überwiegend zur Verrichtung banaler Alltagstätigkeiten verkommt (Wasser kochen, Sitzgelegenheiten schaffen, Türen schließen - könnt4e sie nicht auch auf der Toilette hilfreich sein?).
So kam bei mir schnell der Eindruck von Länge auf.

Nervös wird man dann so ab dem letzten Viertel, wenn einem auffällt, dass die Geschichte mit all ihren losen Enden ja noch irgendwie aufgeräumt gehört, bevor das Buch und mit ihm die Triologie zu Ende ist.

Und das erklärt auch meine schlechte Bewertung:
So wie der erste Eindruck in der realen Welt der Wichtigste ist, so ist es der Schluss in der fiktiven. Es ist der Schlusseindruck mit dem man das Buch beiseite legt und es ist diese letzte Emotion, die nachwirkt, wenn das Papier längst wieder in meinem überfüllten Regal um seinen knapp bemessenen Platz kämpft. Ich kenne Bücher, denen ich alles Stirnrunzeln unterwegs auf den letzten Seiten vergeben habe. Aber es gibt auch Bücher, die im Schlussakkord alle Sympathien verspielen.

Und so isses dann auch hier: Der Schluss ist so hingeschludert, dass ich wirklich verärgert war. Eine Triologie dieses Umfangs darf man nicht auf 5 Seiten mit einem Over und aus" beenden! Canavan kann das besser und zwar sowohl in Bezug auf den Plot als auch in Bezug auf den Umgang der Protas mit dem von ihr vorgesehenen Ende. Der in diesem Band auf der Zielgeraden schon etwas manisch anmutende Kuschelkurs hin zu einem versöhnlichen Ende nervt gewaltig, zumal dadurch Logikbrüche auftreten, die mehr Fragen aufwerfen als sie beantworten. Hätte Canavan unterwegs dorthin ein paar Nebenkriegsschauplätze weggelassen und sich stattdessen mehr Zeit für einen ordentlichen Schluss genommen, wäre das besser gewesen. Und das gilt sowohl für die Seitenaufteilung als auch für die Sorgfalt bei der Plotentwicklung.

Fazit:
Ich weiß daher nicht, ob ich das Buch nochmal lesen würde, da es mich in meiner Haltung gegenüber der Magiergilde regelrecht entzaubert hat.
Schade.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend..., 26. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Sonea, 3: Die Königin (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mich schon seit dem Ende des letzten Teiles auf dieses Buch gefreut. Als ich es in den Händen hatte habe ich mich gleich darauf gestürzt. Zu meiner Verwunderung hatte ich nach rund 150 Seiten aber genug und auch am nächsten Tag nicht zwingend den Drang es wieder in die Hand zu nehmen. Natürlich habe ich es trotzdem fertig gelesen aber ausnahmsweise nicht in einer Nacht sondern über ein paar Tage.

Das Buch ist, wie meistens bei Trudi Canavan, sehr gut geschrieben und sprachlich sicher leicht über dem Durchschnitt bei Fantasybüchern zu finden. Leider habe ich mir vom Inhalt des Buches einfach was Anderes erwartet. Ich hätte mir das ganze Buch eigentlich ersparen können, es ist genau das passiert was am Ende von Buch 2 angedeutet wird. Alle Handlungen werden zu Ende geführt und sind auch wirklich fertig. Es gibt einige parallele Handlungen aber mindestens 2 davon sind mir viel zu langweilig gewesen und helfen am Ende der ganzen Geschichte überhaupt nicht.

Grundsätzlich finde ich das Ende des Buches nicht unbedingt schlecht (wie viele andere) allerdings ist es, meiner Meinung nach, nicht besonders gut ausgearbeitet und einfach schnell geschrieben. Der Endkampf ist einfach nicht spannend und zu klar außerdem hätte ich mir mehr Details gewünscht und weniger Diskussion um Dannyls möglichen Verlust und seine Beziehungen. Was z.B. ist mit den Lagersteinen? Warum macht Sonea nicht unbedingt viel? Skellig Mutter macht am Ende auch nicht unbedingt die beste Figur... Ein wenig mehr Diskussion warum den die Verräter schlecht sein könnten wäre schon angebracht gewesen. Sklavenarbeit gegen zielstrebige Frauen ist, für mich, nicht mal ansatzweise eine schwierige Entscheidung.

Alles in Allem sicher kein schlechtes Buch allerdings finde ich es auch überhaupt nichts Besonderes
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das erste Mal von Trudi Canavan enttäuscht, 27. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sonea, 3: Die Königin (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mich sehr lange auf den letzten Band der Sonea-Reihe gefreut und bin enttäuscht. So schlecht war bisher keines der Bücher von Trudi Canavan. Die Stories waren absolut vorhersehbar und phantasielos erzählt. Ich habe mich ab der Hälfte mehr schlecht als recht durchgequält...einzige und allein das wohlige Gefühl alte Bekannte zu "treffen" hat mich dabei bleiben lassen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sonea, 3: Die Königin, 23. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sonea, 3: Die Königin (Gebundene Ausgabe)
Leider ist das letzte Buch langweilig. Man hält nur durch, weil man ja schon 5 Bücher davor gelesen hat. Man ist nicht traurig, wenn das Ende des Buches erreicht ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 218 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Sonea 3: Die Königin - Roman
Sonea 3: Die Königin - Roman von Trudi Canavan (Broschiert - 17. Februar 2014)
EUR 13,00
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen