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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 1. Band der Henning-Juul-Reihe
Vor knapp zwei Jahren, im September 2007, verlor Henning Juul das wichtigste in seinem Leben. Bei einem Brand in seiner Wohnung starb sein kleiner Sohn Jonas, er selbst erlitt schwere Verbrennungen, die ihn entstellten. Auch sein Gesicht ist durch den Brand gezeichnet worden, er jedoch hat überlebt, im Gegensatz zu seinem Kind. Was jedoch am schwersten wiegt ist die...
Vor 19 Monaten von Kerry veröffentlicht

versus
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht zufriedenstellend
Ich glaube, ich werde mit diesem Autor nicht warm.
Nach dem 2. Buch um Henning Juul habe ich nun also auch das 1. gelesen, und komme wieder zu dem gleichen Schluss: gute Geschichte, aber nicht gut erzählt.

Ein Mädchen wird tot aufgefunden, grausam ermordert, die erste Theorie, Ehrenmord, liegt nahe. Doch natürlich ist alles anders als...
Veröffentlicht am 4. Februar 2013 von Mandy Thieme


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 1. Band der Henning-Juul-Reihe, 17. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Sterblich: Ein Henning-Juul-Roman (Henning-Juul-Romane, Band 1) (Taschenbuch)
Vor knapp zwei Jahren, im September 2007, verlor Henning Juul das wichtigste in seinem Leben. Bei einem Brand in seiner Wohnung starb sein kleiner Sohn Jonas, er selbst erlitt schwere Verbrennungen, die ihn entstellten. Auch sein Gesicht ist durch den Brand gezeichnet worden, er jedoch hat überlebt, im Gegensatz zu seinem Kind. Was jedoch am schwersten wiegt ist die Ungewissheit: Hat er das Feuer, in dem sein Kind zu Tode kam, selbst verursacht?

Es dauerte lange, bis Henning sich von seinen Verletzungen erholt hat, aber im Juni 2009 ist er soweit wieder hergestellt, dass er seiner Tätigkeit als Journalist wieder nachgehen kann. Sein Arbeitgeber [...] hat trotz seiner langen Auszeit an ihm festgehalten. Ein ruhiger Einstieg ist Henning jedoch nicht gegeben, denn sein Nachrichtenredakteur schickt ihn gleich zu einer Pressekonferenz. Eine junge Frau wurde tot in einem Zelt aufgefunden - allem Anschein nach wurde sie gesteinigt. Handelte es sich hierbei um einen sogenannten "Ehrenmord"?

Bei dem Opfer handelt es sich um die 23-jährige Studentin Henriette Hagerup und auch wenn alles nach einem Ehrenmord aussieht, glaubt Henning von Anfang an nicht an diese Theorie. Sein Spürsinn sagt ihm definitiv, dass mehr dahinter steckt, als es den Anschein hat. Mit Hilfe einer "Quelle", von der Henning selbst nicht genau weiß, um wen es sich handelt, findet er tatsächlich heraus, dass es ein anderes Motiv geben muss. Aber wer hatte einen Grund, die überaus begabte junge Frau so grausam zu ermorden? Henning ermittelt auf eigene Faust und kommt dem Täter gefährlich nahe ...

Der 1. Band der Henning-Juul-Reihe! Der Plot wurde abwechslungsreich und spannend erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass es sich bei dem Protagonisten nicht um einen typischen Helder bzw. Ermittler handelt, sondern um einen schwer traumatisierten Journalisten, der mit seinem Verlust nicht abschließen kann bzw. den die Zweifel fast zerfressen, ob er selbst Schuld an dem Unglück war, dass ihm das liebste auf der Welt genommen hat. Die Figuren wurden facettenreich und tiefgründig erarbeitet, wobei mir hier besonders gut gefallen hat, dass einige Figuren sich im Laufe des Buches als ganz anders herausstellen, als sie auf den ersten Blick sind. Diese Wandlungen sind dem Autor sehr gut gelungen. Mein Herz habe ich allerdings an den Journalisten mit dem gebrochenen Herzen verloren, der trotz seiner Zweifel und seines Verlustes, den Dingen auf den Grund geht, obwohl er es nicht vermag, das Rätsel um seinen eigenen Verlust zu lösen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, auch wenn ich, wie nicht anders zu erwarten, mit den norwegischen Bezeichnungen einiger Orte so meine Liebe Not hatte und ich hätte mir an einigen Stellen doch etwas mehr Thrill gewünscht. Dennoch handelt es sich hierbei um einen sehr gelungenen Auftakt und ich freue mich jetzt schon auf den 2. Band der Reihe "Vergiftet", der sich zum Glück bereits in meinem Besitz befindet.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht zufriedenstellend, 4. Februar 2013
Von 
Mandy Thieme (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich glaube, ich werde mit diesem Autor nicht warm.
Nach dem 2. Buch um Henning Juul habe ich nun also auch das 1. gelesen, und komme wieder zu dem gleichen Schluss: gute Geschichte, aber nicht gut erzählt.

Ein Mädchen wird tot aufgefunden, grausam ermordert, die erste Theorie, Ehrenmord, liegt nahe. Doch natürlich ist alles anders als gedacht und Juul, ein Journalist, der 2 Jahre nach einem Brand in seiner Wohnung und dem damit einhergehenden Tod seines kleinen Sohnes wieder beginnt zu arbeiten, löst den Fall.

Das Ganze wirkt mir zu konstruiert, es gibt einige Unstimmigkeiten und ein Erzählstrang erschließt sich mir irgendwie überhaupt nicht.

Die Charaktere bleiben bis auf Juul eher blass. Juul hingegen ist meiner Meinung nach gut gelungen, seine Ängste werden detailreich und authentisch dargestellt, seine (Schuld-)Gefühle bezüglich seines Sohnes sind ergreifend – sprachlich gesehen das einzig wirklich Schöne.

Vor allem am Anfang kam ich mir von der sexuellen Gier einiger Charaktere regelrecht erschlagen vor und wusste damit nicht viel anzufangen.
Insgesamt scheint der Autor gern mit Vorurteilen (gegen Ausländer, gegen Schwule, gegen Frauen, …) zu spielen, für mich leider oft zu plump.

Die Geschichte aber ist spannend, mit vielen überraschenden Wendungen. Mein Anfangsverdacht wurde erst erhärtet, nur um kurze Zeit später wieder entkräftet zu werden.

Auch dieser erste Band endet wieder mit einem fiesen Cliffhanger, Juuls eigene dramatische Geschichte zieht sich sicher durch alle Bände und ich bin sehr gespannt, wie sich am Ende alles aufklären wird.

Trotzdem leider nur 3 Sterne.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt mit Luft nach oben, 30. September 2011
Thomas Engers Debüt Roman ''Sterblich'' ist der Beginn einer Reihe um den Online Journalisten Henning Juul, dem noch fünf Romane folgen sollen, deren Titel auf der Internetseite des Autors schon veröffentlicht sind. Dies lässt hoffen, dass er sich ein großes Ganzes ausgedacht hat und die Entwicklung des Titelhelden und einige angefangene Stränge in der Handlung weisen auch deutlich darauf hin.

Zunächst einmal werden wir tief in die Gedankenwelt des Journalisten Hennig Juul hineingezogen, der nach zwei Jahren wieder seinen ersten Arbeitstag hat, nachdem er bei einem Brand seinen Sohn verloren und selbst schwer verletzt wurde.
Noch immer traumatisiert von dem Brand, versucht er wieder ein normales Leben anzufangen, aber sein erster Blick beim Betreten eines jeden neuen Gebäudes geht zu den Feuermelden oder Brandlöschgeräten, in seiner eigenen Wohnung wechselt er manisch die Batterien der Feuermelder aus und wir ahnen schon, dass noch ein weiter Weg vor ihm liegt.

Aber Juul ist auch ein Top Journalist und gleich am ersten Arbeitstag bei einer Online Redaktion wird er mit einem brutalen Mord konfrontiert, eine Filmstudentin wurde gleichzeitig gesteinigt, ausgepeitscht und verstümmelt. Ausgerechnet mit dem neuen Freund seiner Ex-Frau, für die er immer noch einiges empfindet, muss er nun zusammen arbeiten, was ebenso demütigend ist, wie die Tatsache, dass eine ehemalige Praktikantin jetzt seine Chefin ist. Tapfer schluckt er alles herunter und schafft es dennoch aufgrund seines Instinkts und mit Hilfe eines mysteriösen Informanten aus den Reihen der Polizei, mit dem nur über das Internet Kontakt aufnimmt, den Täter ausfindig zu machen.

Trotz der Brutalität des Mordes, ergeht sich der Autor nicht in seitenlangen, detaillierten Beschreibungen, gewalttätige Szenen werden relativ dezent dargestellt, kein perverser Serientäter ist am Werk, es ist ein Krimi eher nach klassischem Strickmuster und ebensolchem Motiv.
Am Anfang gerät ein zu offensichtlich Verdächtiger ins Visier der Polizei, es geschehen weitere Morde, bald merkt man, dass mehrere Verbrechen miteinander verflochten sind und nachdem Hennig Juul die Stränge entwirrt hat, bietet die endgültig Auflösung angesichts der relativ beschränkten Zahl der beteiligten Personen durchaus noch eine Überraschung.

Ob die Arbeit eines Journalisten realistisch dargestellt wird, vermag ich nicht zu beurteilen, aber sie kommt sehr authentisch und glaubwürdig herüber, etwas befremdlich hingegen fand ich dagegen die wenigen Passagen aus der Perspektive des ermittelnden Kommissars, dessen Gedanken nur darum zu kreisen scheinen, wie er seine attraktive Kollegin ins Bett bekommen könnte.

Thomas Enger versteht es Spannung durch klassische Ermittlungsarbeit, bedrohliche Situationen, Cliffhanger und sogar die eine oder andere Verfolgungsjagd zu erzeugen, ohne dass er eines dieser Stilmittel überstrapaziert, allerdings kann er auch nicht vermeiden, dass die inneren Monologe des Titelhelden die Spannung wieder ausbremsen und manchmal etwas langatmig sind.
Meine größten Schwierigkeiten hatte ich aber mit Hennig Juul selbst, der so von Unglück und Traurigkeit überschüttet, in seinem Leid baden muss, dass der Autor es mir schwer gemacht hat, etwas anderes außer Mitleid und Verständnis für Juul zu empfinden und ihn um seiner selbst willen zu mögen, obwohl natürlich an mehreren Stellen sein nobler Charakter offensichtlich wird, er überlässt zum Beispiel die Lorbeeren für seine Recherchen seinem Partner.

Am Ende bleiben einige Fragen offen, die genug Stoff für die weiteren Romane liefern und auch Henning Juul hat in seiner Trauerarbeit eine entscheidende Stufe genommen, so dass die Serie einiges an Potential zu bieten hat, das in dem Auftaktroman noch nicht völlig ausgeschöpft wurde, der trotzdem ein spannender und intelligenter Krimi geworden ist.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen neue Krimiserie aus Norwegen, 1. September 2011
Von 
Joko (Belm) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Bei diesem Buch lohnt sich ein zweiter Blick. Ein sehr interessanter Ermittler und ein außergewöhnlicher Plot bestimmen den Beginn einer neue Krimiserie aus Oslo.

Auf einem Hügel in Oslo wird in einem Zelt eine bizzare Szene vorgefunden. Eine junge Frau ist bis zum Hals in der Erde eingegraben, man hat ihr eine Hand abgeschnitten und sie zu Tode gesteinigt. Wer tut so etwas und hat die Todesart etwas mit der Scharia zu tun. Die Ermordete, eine junge Studentin, hatte einen pakistanischen Freund.Hat sie ihn betrogen und wurde seinem Kulturkreis entsprechend bestraft?.Die Polizei tappt im Dunkeln.
Der Journalist Henning Juul, der nach 2 Jahren Pause seinen Dienst wieder bei der Onelinezeitung 123nyheter antritt, beginnt zu recherchieren.

Dieser Krimi einer neuen skandinavischen Serie ,hat mir ausnehmend gut gefallen. Der Fall ist spannend und gut konstruiert und führt nicht nur Henning Juul immer wieder auf falsche Fährten, sondern ist so geschickt aufgebaut, dass alle Fäden am Ende zu einen einleuchtenden und überraschenden Ende führen. Der Journalist Henning Juul ist eine mehr als interessante Figur,der in diesem Roman auch noch viele Baustellen im privaten Bereich überwinden muss. Sein Sohn ist bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen, bei dem Juul schwer verletzt wurde.Seine Ehe ging darüber in die Brüche und nun muss er sich auf der Arbeit mit dem neuen Lover seiner Exfrau Nora herumschlagen, für die er immer noch Gefühle hegt.Juul ist ein eher introvertierter Typ,der seine Recherche höchstens mit seinem ehemaligen Klassenkammeraden Brogeland, der Polizist ist und an diesem Fall arbeitet, teilt.Er verhilft der Polizei zu wertvollen Informationen, die er auch z. T. seinem Internetinformanten verdankt, dessen Identität dem Leser nicht offenbart wird.
Die Geschichte beginnt gemächlich und steigert sich nach und nach,sodass man immer neugieriger wird,wie sich dieser Fall auflösen wird.Das Ende ist sehr überraschend und ich finde sehr gelungen.

Das Ende des Buches verspricht noch wenigstens einen weiteren Band , auf den ich mich jetzt schon freue.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Henning Juul ist zurück Bd. 1, 25. Oktober 2013
Von 
Melanie Ludes "Leseratte" (Kaiserslautern, Rheinland - Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sterblich: Ein Henning-Juul-Roman (Henning-Juul-Romane, Band 1) (Taschenbuch)
Vielen Dank an Natalie, die das Buch verkauft hat und mir so die Chance gab ihm ein neues Zuhause zu geben!

Inhaltsangabe:
Auf einem Berg von Oslo wird die halb verscharrte Leiche einer jungen Studentin gefunden. Alle Indizien weisen auf einen Ehrenmord hin. Doch der Journalist Henning Juul sieht mehr und beginnt zu recherchieren.

Meine Einschätzung:
Mehr will und kann ich nicht zum Inhalt schreiben, denn sonst würde ich zuviel verraten :) Nur so viel, ich bin froh, dass ich es noch geschafft habe das Buch heute zu beenden lach
Dies war mein erster Roman von Thomas Enger und ich muss gestehen, dass mich Henning Juul stark an Mikael Blomquist (von der Millenium Trilogie aus Stieg Larsons Trilogie) erinnerte. Zu Beginn des Buches lernt meinen einen gebrochenen, vom Leben gezeichneten HJ kennen – er ist noch jung und doch wirkt er vor seiner Zeit gealtert. Und doch lernt man im Laufe der Handlung den HJ kennen, wie er vor dem Tod seines Sohnes war – man erkennt in ihm den Bluthund, der auf einer Fährte ist.
Wirklich gut und natürlich ist er einem sofort sympathisch.

Der Schreibstil des Autors war fesselnd und die Wendungen in der Handlung nicht vorhersehbar und überraschend. Mit so mancher Enthüllung hatte ich nicht gerechnet – spitze! Auch schaffte es TE mich von der ersten Seite an in die Handlung zu ziehen und bei jeder sich bietenden Gelegenheit nahm ich das Buch zur Hand um zu lesen – ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen!
Man glaubt zu wissen, was einen erwartet, aber man irrt sich – immer wieder! Unverhofft kommt oft …

Alles in Allem war „Sterblich“ ein lesereiches Abenteuer und ein wirklich solider Start einer Reihe, um einen wirklich sympathischen Journalisten. Ích bin schon jetzt auf weitere Bücher des Autors gespannt und werden ihn sicher in der Hinterhand halten :)

Mein Fazit:
Spannend und interessant bis zum Schluss. Lesenswert! 5 Sterne
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Unterhaltung von Sandra Brown, 10. September 2006
Von 
Steffis Bücherkiste (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Rage - Zorn: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der neue Roman von Sandra Brown hat mir deutlich besser gefallen, als "Envy - Neid" (der Roman, den ich als letztes von ihr gelesen habe), allerdings muss ich sagen, dass ich trotzdem mittlerweile deutlich bessere Romantic Suspense Autorinnen kennelernen durfte (Karin Slaughter, J.D. Robb, etc.). Sandra Brown zeichnet sich zwar durch einen sehr flüssigen und angenehmen Sprachstil aus (deswegen liest man ihre Romane auch trotz kleinerer oder auch größerer Mängel weg wie nichts), aber leider ist auch "Rage - Zorn" zu vorhersehbar. Zwar führt einen die Autorin ein wenig aufs Glateis, da sie im Laufe des Romans gleich mehrere Verdächtige ins Rennen schickt, aber es ist trotzdem nicht schwierig die Lösung zu erraten.

Gut gefallen hat mir noch die Vergangenheit von Paris und Dean. Die Rückblenden in ihre Vergangenheit waren spannend und haben dem Roman Tiefe verliehen. Wiederum nicht jedermanns Sache dürfte der Fall an sich sein. Sexspiele, Jugendliche und Perversionen dürfte nicht jeder lesen wollen. Die Autorin übertreibt es hier zwar nicht mit Details, aber so manches Mal habe ich das Geschilderte doch als befremdlich empfunden. Vielleicht bin ich naiv, aber das Jugendliche sich in einem Sexclub treffen und dort eigentlich schon mal jeder mit jedem intim gewesen ist, finde ich schon etwas befremdlich. In diesem Zusammenhang habe ich auch Deans Reaktion nicht nachvollziehen können, als er erfährt, das sein Sohn ebenfalls in diesem Club aktiv ist. Ich denke, hier geht es nicht um "zu viel getrunken" oder "mal eine Joint geraucht", von daher fand ich Deans Reaktion ein wenig lapidar.

Nichts desto trotz bietet Sandra Brown mit ihrem neuen Romantic Suspense Thriller nette Unterhaltung, aber leider erneut keinen Volltreffer.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer Volltreffer der Bestsellerautorin, 14. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Rage - Zorn: Roman (Gebundene Ausgabe)
Paris Gibson erhält während ihrer nächtlichen Radioshow einen Anruf, der sie bis ins Mark erschüttert. Ein Mann kündigt an, seine Geliebte, die er entführt hat, in drei Tagen umzubringen, weil die Moderatorin ihr angeblich geraten hatte, sich von ihm zu trennen. Paris wendet sich an die Polizei, auch wenn es keine Anhaltspunkte dafür gibt, wer das Opfer sein könnte, und ob es sich nicht bloß um einen schlechten Scherz handelt. Als ein Polizeipsychologe hinzugezogen wird, erlebt Paris eine Überraschung. Bei dem Beamten handelt es sich um Dean Malloy, mit dem sie und ihr verstorbener Verlobter einst eng befreundet waren. Dean ist aus mehreren Gründen daran gelegen, das Verbrechen rasch aufzuklären. Sein halbwüchsiger Sohn scheint in die Affäre verwickelt, und der Täter scheint Paris sehr nahe zu sein.
Sandra Brown kann mit Fug und Recht als eine Grande Dame des Romantic-Suspense-Genres bezeichnet werden. Seit vielen Jahren liefert sie Unterhaltung, die meist nicht nur handwerklich sondern auch inhaltlich auf hohem Niveau ist. Dieser Roman bildet da keine Ausnahme. Ein spannender Wettlauf mit der Zeit beginnt für die Protagonisten. Das vermeintliche Verbrechen stellt sich rasch als echter Fall heraus, in dem sich Abgründe rund um Sex und Gewalt auftun. Perversitäten und jugendliche Opfer dürften dabei nicht jedermanns Geschmack sein. Die Autorin geht jedoch behutsam mit dem Thema um, wird nicht zu detailliert. Die Liebesgeschichte ist ob der gemeinsamen Vergangenheit von Held und Heldin sehr komplex. Auch dieser Erzählstrang vermag zu fesseln. Ein weiterer Volltreffer der Bestsellerautorin, die Gott sei Dank fleißig weiter schreibt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen habe mehr erwartet, 9. Juni 2006
Von 
Camenisch Silvia "wcamenisch" (Maienfeld, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rage - Zorn: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ganz ehrlich, ich habe mehr erwartet über den neuesten Thriller von Sandra Brown. Ueber die Geschichte möchte ich mich nicht weiter äussern. Ich habe einfach den von Sandra Brown üblichen Kick oder Spannung (z.B. Sündige Seide) nicht gefunden. Es gab für mich zu viele Dialoge, zu viele Wiederholungen. Die Geschichte ist in meinen Augen zu stark "an den Haaren" herbeigezogen. Eine ähnliche Geschichte wie "Envy".

Trotzdem empfehle ich das Buch als einen ganz normalen Unterhaltungs-Thriller.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen „Sterblich“ macht Lust auf „Vergiftet“, 22. Dezember 2013
Von 
AusZeit - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sterblich: Ein Henning-Juul-Roman (Henning-Juul-Romane, Band 1) (Taschenbuch)
~Inhalt~

Ausgepeitscht, verstümmelt und gesteinigt – so wurde die 23jährige Filmstudentin Henriette Hagerup von einem Spaziergänger im Wald gefunden. Dies ist die Meldung des Tages, als der Journalist Henning Juul nach knapp zwei Jahren gezwungener Abstinenz wieder seinen Dienst antritt. 2007 entfachte ein schwerer Brand Juuls Wohnung, bei dem sein kleiner Sohn Julian tragisch ums Leben kam. Seither plagen ihn Schuldgefühle und Alpträume. An die Tage vor diesem furchtbaren Ereignis hat er keine Erinnerung. So treibt ihn die Frage um: Wer ist schuld am Tod meines Sohnes? Wurde der Brand gelegt? Die Ermittlungen rund um den Tod an der jungen Frau helfen Henning, sich aus seiner Lethargie zu befreien und sein alter Spürsinn erwacht wieder zu neuem Leben. Augenscheinlich wurde die Studentin Opfer eines Ehrenmordes. Doch diese Theorie scheint allen Beteiligten doch etwas zu einfach zu sein.

~Einschätzung~

Der Debütroman „Sterblich“, des in Oslo lebenden Autors Thomas Enger, erschien bereits im Oktober 2012 in den Läden. Insgesamt soll es fünf Bücher um den Hauptprotagonist, den Online-Journalisten Henning Juul, geben, der durch einen Brand in seiner Wohnung seinen kleinen Sohn Julian verloren hat. So muss er nun mit dem Verlust seines Sohnes und den schweren Narben in Gesicht und an den Händen zu leben lernen. Doch die quälende Frage, was das Feuer ausgelöst hat, konnte ihm noch niemand beantworten. Solange er nicht weiß, ob jemand den Brand gelegt hat, wird er wohl immer weiter von Alpträumen heimgesucht werden.

Thomas Enger schafft es ganz gut, die teils resignierte und depressive Stimmung gepaart mit einem kleinen Funken Hoffnung und Lebenslust zu transportieren. Henning Juul ist auch der einzige Charakter in diesem Buch, der wirklich Tiefgang aufweisen kann. So zeichnet der Autor die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunftsperspektiven des Journalisten ganz gut auf. Wir können am täglichen Kampf um das „Weiterleben“ Hennings teilnehmen. Es wirkt alles sehr authentisch. Ich muss sagen, dass ich dem Hauptprotagonisten viel Sympathie entgegenbringe. Nicht zuletzt deswegen, weil man neben der depressiven Stimmung auch immer wieder die alten Gewohnheiten des Journalisten spürt. So musste ich das ein oder andere Mal über die Spitzfindigkeiten und Sticheleien schmunzeln.

Die anderen Charaktere zeigen sich für mich eher blass und farblos. Störend habe ich die Anspielungen des Kriminalkommissars Bjarne Brogeland seiner Kollegin Ella Sandland gegenüber empfunden. Die Gedankengänge des Kommissars fand ich hier eher platt. Vielleicht hat Thomas Enger genau das bezweckt. Irgendjemand muss ja der Unbeliebte sein. :-)

Der Mord an der Studentin Henriette scheint auf den ersten Blick ganz leicht zu lösen zu sein. Das wäre aber natürlich zu einfach gewesen. So werden wir als Leser immer wieder in neue Situationen gebracht, die uns am augenscheinlichen Mordmotiv „Ehrenmord durch den Lebensgefährten“ zweifeln lassen. Nach und nach kommen neue Theorien zum Vorschein. Dies ist dem Autor wirklich gut gelungen.

Abschließend muss ich sagen, dass ich den Spannungsfaktor bei diesem Buch eher mittelmäßig fand. So drängte mich nicht der Mord an der Studentin zum Weiterlesen, sondern vielmehr die Lebens- und Leidensgeschichte des Journalisten Henning Juul. Da ich bereits dabei bin, das Nachfolgebuch „Vergiftet“ zu lesen, muss ich sagen, dass sich die Story um Juul immer weiter entfaltet – er seine Lebens- und Überlebensgeister weiter wecken kann und dass die Geschichte definitiv an Tempo gewinnt. Und genau mit dem Wissen, was in dem zweiten Buch von Enger passieren wird, würde ich mich freuen, wenn ihr dem Autor mit „Sterblich“ eine Chance gebt. Es lohnt sich wirklich!

~Fazit~

3 von 5 Punkten. Wenn man auf starke, große Charaktere steht, dann ist das genau das richtige Buch. Hochspannung oder sogar Gemetzel darf man hier aber nicht erwarten. (SM)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Verbindung zwischen Krimi und Liebeswirrungen mit einer spannenden Geschichte, 26. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Rage - Zorn (Taschenbuch)
Paris Gibson erlebt eines Nachts den Albtraum vieler Menschen: ein Verrückter ruft an und droht, seine Freundin umzubringen - und danach sie selbst, weil sie seine Freundin dazu gebracht haben soll, ihn zu verlassen. Paris geht zur Polizei - und wird dort mit ihrer eigenen Vergangenheit in Person des Polizeipsychologen Dean Malloy konfrontiert. Und der Täter scheint ihre Verbindung zu kennen und zu nutzen...

Mein erstes Buch von Sandra Brown, von der ich schon sehr viel gehört habe.

Hier findet man einen psychologisch dichten Thriller vor, der einen auf viele verschiedene Fährten lockt, aber doch irgendwie vorhersehbar bleibt.

Auch das Thema an sich, über das ich jetzt nicht zuviel verraten möchte, dürfte nicht jedermanns Fall sein und wirkt teilweise auch zu gewollt und teilweise auch etwas zu unrealistisch - meiner Meinung nach. Die Welt ist verdorben, aber so verdorben?

Die Geschichte von Paris und Dean war mir irgendwie auch ZU klar, man ahnt schnell, was die beiden verbindet und wie die Geschichte ablief - dennoch gelang es der Autorin, einen zu fesseln und alles zu erfahren.

Man lernt im Buch viele Personen kennen, veliert aber nie den Überblick. Die Charatere sind sehr gut beschrieben, handeln aber teilweise abstrus, sodass man keine wirkliche Verbindung zu ihnen herzustellen vermag. Man beobachtet sie, fühlt aber nicht mit ihnen - so was mag ich an Büchern eigentlich weniger.
Das Privatleben der beiden handelnden Personen wird gut durchleuchtet, auch wird viel über die Vater-Sohn-Beziehung von Malloy und seinem Sohn erzählt. Das find ich gelungen.

Die Täterfährten sind geschickt ausgelegt, sie schickt mehrere Kandidaten ins Rennen, sodass man bis zum Schluss nicht weiß, ob man mit seiner Vermutung richtig liegt oder nicht. Dennoch war es nicht schwer, herauszufinden, wer es war.

Der Schreibstil ist einfach gehalten, teilweise etwas vulgär, aber das bringt das Thema mit sich, ist also recht passend. Das Buch liest man schnell durch und weiß zu fesseln.

Sicher nicht das beste Buch, aber ich bin neugierig auf andere Bücher der Autorin.
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Sterblich: Ein Henning-Juul-Roman (Henning-Juul-Romane, Band 1)
Sterblich: Ein Henning-Juul-Roman (Henning-Juul-Romane, Band 1) von Thomas Enger (Taschenbuch - 16. Oktober 2012)
EUR 8,99
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