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66
3,8 von 5 Sternen
Underground: Ein Jack-Reacher-Roman (Die Jack-Reacher-Romane, Band 13)
Format: TaschenbuchÄndern
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56 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2012
Ein Ex-Major der Militärpolizei, der kreuz und quer durch die Vereinigten Staaten unterwegs ist, ohne Telefon, festen Wohnsitz, Auto oder Koffer.

Alles was er dabei hat, sind eine zusammenklappbare Zahnbürste, ein alter Ausweis und genügend Geld um sich neue Sachen zu kaufen, wobei er dann auch gleich die getragenen entsorgt.

Darüber hinaus verfügt Jack Reacher, wie jener Mann heißt, von dem hier die Rede ist, über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und großes Verantwortungsbewusstsein. Und all das bringt ihn immer wieder in eine Menge gefährlicher Situationen.

Es ist zwei Uhr in der Nacht und die New Yorker U-Bahn ist kaum gefüllt. Jack Reacher betrachtet seine Mitreisenden. Vier von ihnen sind in Ordnung, nur die Fünfte ist es nicht.

Selbstmordattentäter sind leicht zu erkennen. Sie weisen eine Menge sichtbarer Anzeichen auf. Hauptsächlich deshalb, weil sie nervös sind. Denn es ist für sie, naturgemäß, das erste Mal, das sie so etwas tun.

Mit einer Liste von zwölf Merkmalen, entwickelt in Israel, kann man solche menschlichen Bomben aufspüren. Jack Reacher kennt diese Liste auswendig und er ist sich sicher, das die Frau ihm gegenüber eine Selbstmordattentäterin ist.

Die U-Bahn fährt Richtung Grand Central Station. Wird Reacher eingreifen und das Leben vieler Unschuldiger retten? Oder täuscht er sich? Wenn nicht, wird ihn seine Intervention auch das eigene Leben kosten?

Doch nichts ist so, wie es scheint in diesem Buch, denn als sich die mutmaßliche Selbstmordattentäterin mit einer Pistole erschießt, kommt Reacher ins Grübeln und er weiß, er wird keine Ruhe finden, ehe er nicht herausgefunden hat, weshalb all das passiert ist.

Damit jedoch fangen die Probleme an, denn Reacher sieht sich Gegnern gegenüber, die vor nichts zurückschrecken und denen kein Preis zu hoch ist, um ihre Ziele zu erreichen. Und es zeigt sich wieder einmal, das Freunde von einst, heute die schlimmsten Feinde sein können.

Mit "Underground" (im Original "Gone Tomorrow", geschrieben 2009) liegt mittlerweile der dreizehnte Jack Reacher Roman auf Deutsch vor.

Eines der wenigen Bücher der Reihe, die in der Ich-Form geschrieben worden sind und dadurch eine viel größere Unmittelbarkeit erzeugen. Man ist intensiver am Geschehen beteiligt und spürt das Adrenalin deutlicher. Dadurch ist der Thriller aber auch den logischen Limitierungen dieser Erzählweise unterworfen. Man bekommt alles nur aus Reachers Sicht mit und erfährt auch nur das, was er zu hören bekommt oder herausfindet.

Der Thriller überzeugt durch kurze Kapitel, Cliffhanger und jeder Menge Wendungen und Überraschungen. Wechselnde Allianzen, interessante Ermittlungsarbeit und genau die Mischung an Action und Spannung, die es braucht, um die Seiten nur so dahinfliegen zu lassen.

Lee Child liefert mit großer Regelmäßigkeit gute Bücher ab, so auch hier.

Doch bei allem Lob muss man natürlich auch erwähnen, dass es einige Unstimmigkeiten gibt. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau, denn auch die vermeintlich schlechteren Reacher-Romane sind immer noch um Längen besser als die übliche Thrillerkost.

Die Polizisten und FBI - Beamten zum Beispiel, arbeiten sehr schnell und unkompliziert mit einem Zivilisten, wie es Reacher ja nun einmal ist, zusammen, auch wenn er eine militärische Vergangenheit hat. Allerdings ist es eine erdachte Geschichte und kein Tatsachenbericht und um eine Spannung aufzubauen und die Handlung voranzutreiben, kann man nicht andauernd Hindernisse auftürmen, die sich als absolut unüberwindlich erweisen. Auch da würde schnell der Lesespaß schwinden.

Und natürlich gibt es gewisse Handlungslöcher, aber Lee Child beherrscht die Materie so gut, dass man beim Lesen nicht darin versinkt, sondern förmlich darüber hinweggetragen wird, aufgrund des rasanten Tempos und der packenden Action.

Also in gewisser Weise Popcorn-Literatur. Ein Fast Food Thriller der Unterhaltung garantiert, aber ganz sicher keinen Tiefgang. Doch wer danach sucht, sollte besser andere Bücher zur Hand nehmen. Den Sinn des Lebens findet man nur schwer in einem Jack Reacher Roman. Aber dafür ist "Underground" angefüllt mit Adrenalin, Testosteron, Spannung und eben jener unvergleichlichen Mischung die nur Lee Child zusammen zu brauen weiß.

Noch eine Warnung. "Unterground" beinhaltet eine Menge drastischer Gewalt- und Folterszenen. Also ganz sicher kein Buch für schwache Nerven oder Leute die ihre Krimispannung lieber im Umfeld von britischen Pfarrhäusern suchen.

Aus der Jack Reacher Reihe sind bislang auf Deutsch erschienen:

01. Größenwahn (1997) (Originaltitel: Killing Floor)
02. Ausgeliefert (1998) (Originaltitel: Die Trying)
03. Sein wahres Gesicht (1999) (Originaltitel: Tripwire)
04. Zeit der Rache (2000) (Originaltitel: The Visitor)
05. In letzter Sekunde (2001) (Originaltitel: Echo Burning)
06. Tödliche Absicht (2002) (Originaltitel: Without Fail)
07. Der Janusmann (2003) (Originaltitel: The Persuader)
08. Die Abschussliste (2004)(Originaltitel: The Enemy)
09. Sniper (2005) (Originaltitel: One Shot)
10. Way Out (2006) (Originaltitel: The Hard Way)
11. Trouble (2007) (Originaltitel: Bad Luck & Trouble)
12. Outlaw (2008) (Originaltitel: Nothing to Lose)
13. Underground (2009) (Originaltitel: Gone Tomorrow)

Weitere Bände der Reihe sind bereits auf Englisch erschienen:

14. 61 Hours (2010) (noch nicht ins Deutsche übersetzt)
15. Worth Dying For (2010) (noch nicht ins Deutsche übersetzt)
16. The Affair (2011) (noch nicht ins Deutsche übersetzt)
17. A Wanted Man (2012) (noch nicht ins Deutsche übersetzt)

Fünf Sterne für eine weitere Dosis Spannung von Lee Child. Wer Thriller liebt, kommt an Jack Reacher einfach nicht vorbei.Trotz kleinerer Schwächen sehr zu empfehlen und ein tolles Lesevergnügen.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Zweifelsohne gehört Lee Child zu den weltweit bekanntesten Autoren dieses Genres und doch lässt sich nach all den Jahren aus vielen Rezensionen die Essenz ziehen, es handle sich um eher einfache 'Hau drauf'-Action-Thriller, weswegen ich mich erst nach langer Abstinenz und in Anbetracht eines sonnigen Wochenendes für diesen vermutlich leichten Schmöker entschieden hatte - und durchaus sehr positiv überrascht wurde, langjährige Reacher-Weggefährten mögen mir bitte meine Vorurteile und meine Skepsis verzeihen, doch bereits die Handlung weckte große Neugierde:

Reacher, ehemalig hoch ausgezeichneter, kämpferisch ambitionierter Militärpolizist ohne festen Wohnsitz, ist in New York City gelandet und mitten in der Nacht weckt dort ein Fahrgast in der kaum besetzten U-Bahn seine ungeteilte Aufmerksamkeit. Eine unscheinbar wirkende Frau um die 40 verhält sich zu nervös und entspricht nach Reachers Auffassung und einem alten Mossad-Handbuch dem klassischen und eindeutigen Profil einer Selbstmordattentäterin. Reacher versucht, die scheinbar bevorstehende und unausweichliche Katastrophe zu vermeiden, spricht die Frau an und löst damit jedoch eine gänzlich andere Kettenreaktion aus, die zunehmend sein eigenes Leben nun tatsächlich in Gefahr bringt. Der sonst so wortkarge und fast emotionslose Ex-Soldat zeigt Mitgefühl für eine dramatische Geschichte, mischt sich ein und landet unversehens in einer politisch brisanten Verwicklung aus den späten 80ern, die plötzlich heute wieder gefährliches und todbringendes Potential birgt.

Auch wenn es hier und dort an wenigen Stellen blutig grausam wird, inszeniert Child diesen Thriller mit gedrosselter 'Action', stattdessen beschreibt er unglaublich plastisch aus der Ich-Perspektive des Protagonisten die Handlung, die sich somit auch erst sukzessive dem Leser bis zum erwartenden, großen Show-Down erschließt. Child lässt den Leser somit an teils richtigen, an teils falschen Vermutungen teilhaben und führt uns somit mehr als nur einmal geschickt auf's Glatteis, bis sich erst spät die Größe der Handlung eröffnet, politisch tatsächlich brisant und zum Erscheinungsdatum (2009 im Original) war sie noch aktuell. Vor allem die so perfekt plastische Skizzierung der Funktionsweise der Großstadt 'New York City' und bekannter Schauplätze hat mich sehr begeistert: Ich spüre, fühle und sehe das pulsierende Leben dieser so einzigartigen Stadt und ihrer Bewohner, so detailliert und plastisch beschreibt Child die Szenarien. Dass der Roman auch sprachlich alles andere als 'billig' wirkt, vielmehr sehr präzise und liebevoll formuliert wurde, hat mich, der ich ursprünglich bei 'Action-Thrillern' eine gewisse Grundskepsis in Hinblick auf die 'Qualität' habe, sehr positiv überrascht. Die clevere, fast filmreife Spannung hat mein Wochenende sehr verkürzt und mich damit bis zum Morgengrauen auf die Couch gefesselt. Tatsache, 'Jack Reacher' ist wirklich 'cool'!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Als Jack Reacher in einem New Yorker U-Bahnabteil, einer vermeintlichen Selbstmordattentäterin Ihre Aufgabe aus zu reden versucht, erschießt Sie sich selbst! Als sich bei der Zeugenbefragung herausstellt, dass einer der Mitreisenden verschwunden ist, wittert Reacher mehr hinter dem Selbstmord und beginnt zu ermitteln…
Lee Child hat hier wieder zu seinen „Anfängen“ gefunden! Jack Reacher als einsamer Tramp, der unvermittelt in ein Problemfall gestoßen wird und aus selbstgewählten Aspekten eine Ermittlung aufnimmt. Zwar kommt die Action nicht zu kurz, aber man hat wieder den alten „deduktiven“ Reacher, das wandelnde Lexikon, welches dem Leser ein enormes Wissen vermittelt (und das alles im Laufe des Falles). Das liebte ich schon an den „älteren“ Romanen von Lee Child, das es nicht nur hieß „Er feuerte eine Pistole ab…“ – nein hier bekommt sogar der Waffenfreund noch neue Hintergrundinformationen zu der verwendeten Pistole! Da Child aber nicht bei Waffen Schluss macht, ist das Buch wieder eine geballte Ladung an Wissenswertem, aufbauend auf den Informationen, die den Leser nicht nur einmal in die falsche Richtung führen und sich am Ende in einem geballten Finale vereinen! Jack Reacher zeigt sich endlich auch wieder einmal als „Antiheld“, der Fehler begeht und sogar vor Mord nicht zurück schreckt! Für mich als „Sahnehäubchen“ ist die ganze Geschichte auch noch in der Ersten Person geschrieben und dadurch noch lesenswerter.
Fazit: Wer Jack Reacher von Beginn an gelesen hat, kann sich hier auf einen der ganz großen Romane freuen! Wer quereinsteigt, bekommt einen klasse, harten und doch sehr menschlichen Helden in einer aberwitzigen Story geboten, die man lesen muss!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. November 2012
in der Ego Perspektive geschrieben.
Hart und schnell geschrieben hat Leee Child ,nach dem meiner Ansicht nach eher schwachen "Outlaw", zu seiner alten Form zurück gefunden. Ein echter Pageturner, zu Glück war Wochenende...
Zu den Kritiker meiner Vorrezensenten kann ich nur bemerken, dass sie
a) das Buch nicht sorgfältig gelesen haben (nicht Reacher sondern Thereas Lee zählt die Nachbarstaaten von Afghanistan auf) und
b) Reacher in allen Bänden außergewöhnliche Fähigkeiten aufwies - siehe das Ende von "Sein wahres Gesicht" oder den Rachefeldzug in "Größenwahn"
Das muß nicht jedem gefallen, aber das ist wie eine Kritik an Pat O`Brians Aubrey, das er zuviel auf Segelschiffen unterwegs ist.
Für Thrillerfans, euch sei versichert, ihr werden mit Underground einige verdammte gute Stunden haben.
Ich freue mich jedenfalls auf den nächsten Reacher
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juni 2013
Jack Reacher ist sonst allerliebst und liest sich so weg. Die Storys usw.. Auch hier ist der Anfang super und fesselnd. Die Geschichte verkommt dann nach und nach und Handlung gibt es kaum noch , nur Unterhaltungen und Hintergrundinfos. Stellt sich die Frage , ob Child sich einen Ghostwriter zugelegt hat , denn das kann er sonst viel viel besser.
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. September 2012
Der typische Jack Reacher – Roman geht so: Reacher kommt in die Stadt und gerät fast umgehend in Schwierigkeiten, oft wegen Landstreicherei. Und weil er sich dies nicht gefallen lassen kann, gerät er in mysteriöse Geschichten…

*Underground* macht alles anders und vor allem alles schlechter. Nicht nur dass er sich zu Beginn der Geschichte bereits in New York befindet, nein, gegen Ende der Geschichte kommt heraus, dass er die Stadt so gut kennt, dass er die richtigen Hotels herausfiltern kann, was weder dem FBI noch irgendwelchen Spezialeinheiten gelingt. Auch ist er als einzige Person in der Lage, die Position eines bestimmten Gegenstandes zu bestimmen, wozu die anderen Personen nicht in der Lage sind. Auch hier wird ein Bruch zu den vorigen Büchern deutlich, denn Reacher war nie ein intellektueller Überflieger – er war ein ehemaliger Militärpolizist, der sicherlich nicht auf den Kopf gefallen war, sich aber vieles durch Beobachtung erschloss. Nun schmeißt er mit Buchtiteln um sich (wobei der Übersetzer mit *Tapfere neue Welt* anstatt dem gängigen *Brave New World* zu rügen ist) und listet mal eben die Nachbarländer Afghanistans im Uhrzeigersinn auf.

Auch auf körperlicher Ebene hat er gewaltig zugelegt und erreicht Superhelden-Niveau. Jack Reacher ist in den vorigen Büchern als Zweimeter – Mann bestehend aus Muskeln und Sehnen beschrieben worden und hat sich als Tramp sicherlich eine gewisse Zähigkeit erworben. Aber jetzt mäht er ganze Häuser im Alleingang nieder, flieht aus schwer bewachter Gefangenschaft und auch zwei Leute mit Totschlägern sind für ihn kaum ein Problem. Das ist kein Mensch, das ist eine Comicfigur.

Damit komme ich zu Punkt 3 meiner Kritik: Das englischsprachige Buch war bei Erscheinen sicherlich politisch aktuell, die deutsche Ausgabe kommt deutlich zu spät. Gewisse Leute sind gestorben, einige Themen nicht mehr aktuell. Überhaupt waren Jack Reacher nie politisch, erst mit *Outlaw* kam die Tagespolitik in Reachers Leben an und veränderte die Romane grundlegend. Es wird in ein paar Jahren noch möglich sein, Bücher wie *Größerwahn* oder *Sniper* zu lesen und als spannend zu befinden. *Outlaw* oder auch *Underground* sind bereits beim Erscheinen der deutschen Ausgabe hoffnungslos veraltet. Ich befürchte für die, auf Englisch bereits veröffentlichten Romane, dass Lee Child auch dort der Versuchung nicht widerstehen konnte, *Anspruch* in die Jack-Reacher-Romane zu bringen. Er sollte den alten Haudegen lieber in Würde sterben lassen.

Zudem fand sich auf Seite 35 ein – für die Handlung unwesentlicher – Fehler: Das Neue Testament wurde nicht auf Hebräisch geschrieben, sondern auf Altgriechisch.

Fazit:
Als normaler Thriller schlecht, für einen Jack Reacher-Roman eine Katastrophe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2014
Wer schon die vorherigen Jack-Reacher-Romane kennt, gerät ins Grübeln. Ist das wirklich der gleiche Autor? Das kann eigentlich nicht sein. Die Schreibweise ist schon völlig anders als bisher gewohnt.
Aber das ist nicht das Schlimmste. Schlimmer ist, dass man erst nach dem Lesen der Hälfte des Buches wieder das Gefühl hat, es könnte jetzt spannend werden. Wird es auch, muss man zugeben, auch wenn jetzt alles völlig unwahrscheinlich wird. Jack bewegt sich mit einer Sicherheit in N.Y., die man nicht glauben kann, und vor allen Dingen ist es unglaubhaft, dass 600 Feds nicht in der Lage sind, die Gangster (was sie genau sind, will ich hier mal weglassen) zu finden, aber Jack spürt sie mit der Zielsicherheit eines Peilgeräts in dieser Millionenstadt auf. Naja, da die Spannung gegen Ende zu aber wirklich das bekannte Niveau hat, gibt es hierfür 3 Sterne.
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Das neue Werk Underground von Lee Child lässt den geneigten Leser und den eingefleischten Jack-Reacher-Fan doch etwas gespalten zurück.
Lee Child hat im Grunde genommen wieder alles richtig gemacht und einen wirklich spannenden Roman vom Stapel gelassen, der die hoch interessanten Themen Selbstmordattentäter und Terrorzellen in Verbindung mit Politik und Militär beinhaltet.
Der gesamte Plot, der fast ausschließlich an einigen wenigen Schauplätzen in New York stattfindet, ist relativ einfach konstruiert. Das tut der Spannung und der Dramatik, die durchgehend auf hohem Niveau vorhanden, ja nahezu greifbar sind, aber keinen Abbruch. Und auch die graue und düstere Atmosphäre der U-Bahn und des nächtlichen New York tragen das ihrige dazu bei, dass dieses Buch, dessen Geschichte in sich abgeschlossen ist, eigentlich wieder ein echter Pageturner geworden ist.
Eigentlich? Das größte Manko an dem neuen Werk ist, um es deutlich zu sagen, dass der Serienheld Jack Reacher einem starken Wandel unterworfen worden ist, der sich so in den vorherigen Geschichten bislang einfach nicht abgezeichnet hatte.
Jack Reacher hat natürlich noch seine Vergangenheit als ehemaliger hochdekorierter und erfolgreicher Militärpolizist. Aber er streift nicht mehr umher. Er scheint aus unbekanntem Grund seit längerer Zeit in New York angekommen zu sein. Dort hat sich Reacher, so dem Anschein nach, ausgewiesene Kompetenzen als Stadt- und Hotelführer, als Sachkundiger für U-Bahnen und als Experte für das Aufspüren und die Bekämpfung von Terrorzellen erworben. Von der gewohnten Hau-Drauf-Mentalität, dem persönlichen Moralkodex, dem Befolgen eigener Regeln und der tollen Beobachtungsgabe ist leider nicht mehr viel übrig geblieben. Statt dessen ist Reacher zu einem regelrechten Analysten geworden, so dass dadurch nicht nur die Figur Jack Reacher, sondern auch der finale Rachefeldzug dieser Geschichte stark an Glaubwürdigkeit eingebüßt haben...
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am 18. Mai 2015
Mit Jack Reacher hat der englische Autor Lee Child so etwas wie einen Superhelden geschaffen. Reacher kann alles, überlebt alles, hat einfach den Dreh raus. In diesem, dem 13. Roman der Serie, glaubt es der Superheld, in der U-Bahn mit einem vermeintlichen Selbstmordattentäter im selben Wagon zu sitzen. Er versucht sein Bestes, um dann erstaunt zur Kenntnis zu nehmen, dass sich der Passagier einfach abknallt. Ein Selbstmörder, kein Selbstmordattentäter. Dieser Vorfall ruft nebst den Leuten von NYPD den Auslandgeheimdienst und die militärische Abwehr auf den Plan. Reacher gerät in einen Sog, der nur in eine Richtung zeigt, nämlich abwärts.
Ich habe vor Jahren schon einmal einen Roman von Lee Child gelesen - ich glaube, es war 'Grössenwahn'. Durch dieses Buch, dem ersten mit der Figur des Jack Reacher, habe ich mich damals durchgekämpft, war glaube ich nicht so begeistert, so dass ich den weiteren Werken von Lee Child keine Beachtung geschenkt habe. Beeinflusst durch den kürzlich im TV gesehenen Film mit Tom Cruise habe ich es nochmals mit einem Buch mit der Figur Jack Reacher versucht und 'Underground' gelesen. Doch auch in diesem Fall habe ich mich durchgekämpft. Die Art des Schreibens/Erzählens von Lee Child sagt mir einfach nicht zu - warum? kann ich nicht sagen.
Das Buch ist sicher nicht wirklich schlecht. Wem's gefällt! Mir gefallen die Romane von Lee Child nicht. Mein 'zweiter Reacher' wird definitiv mein letzter sein. That's it!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Juli 2014
Jack Reacher mutiert zum Alleskönner, Superman und Überhelden! Leider sehr überzogen.
Die Brutalitäten hätte sich der Autor sparen können. Das hat die Geschichte auch nicht besser oder spannender gemacht.
Als Fan der Jack-Reacher-Romane bin ich enttäuscht. Fast könnte man meinen, es hätte einen Co-Autoren gegeben.
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