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am 19. Februar 2012
Peter Shepard ist einer der angesehensten Firmenanwälte der Westküste. Er lebt mit seiner Frau und den zweijährigen Zwillingen in San Francisco. Großes Haus, sehr gut situiert, alles könnte bestens sein, wenn er nicht vor fünf Jahren einen Schlaganfall gehabt hätte und seitdem auch Gedächtnislücken. Außerdem bekommt er immer wieder Panikattacken.

Seine Frau ist gerade mit den beiden Mädchen zu ihrer Tante nach Nevada unterwegs. Während er mit ihr telefoniert, wird sie von einem Sheriff angehalten. Dieser teilt ihm dann mit, dass er seine Frau ermordet hat und nun mit den beiden Töchtern in der Wüste unterwegs ist. Nun beginnt für Peter ein Wettlauf gegen die Zeit, er muss unbedingt die Mädchen finden.

Peter erhält mit der Post ein Foto, das wie ein Klassenfoto aussieht, auf dem sechs Köpfe rot eingekreist sind und auf der Rückseite steht: "Jugendstrafanstalt Redemption, Mississippi, Juli 1986." Die Erinnerung daran nimmt ihn sofort gefangen, einer der Jungs auf dem Foto, 14 Jahre alt, ist er selbst.

Nun wird abwechselnd in zwei Handlungssträngen das Leben vor 20 Jahren in Redemption und das in der Gegenwart erzählt. Eine brutale, aber auch sehr traurige Geschichte, die einen sofort fesselt. Die sechs Köpfe auf dem Foto sind die Insassen, die sich zu einer Gruppe gefunden haben, dicke Freunde wurden und einen Pakt geschlossen haben. Sie nennen sich die "Verlorenen Jungs".

Sehr intensiv und eindrucksvoll werden die einzelnen Charaktere dieser sechs Freunde gezeichnet. Jeder bekommt praktisch sein Kapitel, in dem seine Lebensgeschichte erzählt wird. Und obwohl ja wirklich alle Verbrecher sind, tun sie mir trotzdem bis zu einem gewissen Grad leid. Der Aufbau der Geschichte ist ganz hervorragend und die Spannung steigert sich bis zum Ende hin, bis beide Zeitabschnitte zusammenfinden. Der Rest findet in der Gegenwart statt und ist genau so ergreifend und interessant, wie die ganze Geschichte.

Ich habe von Patrick Graham schon die ersten beiden Bände mit der Protagonistin Maria Parks gelesen und wusste, dass es sich hier um einen Einzelband handelt. Trotzdem dachte ich anfangs, es ist nicht so, wie ich es erwartet habe, es ist ganz anders geschrieben. Als ich aber dann ein weiteres Stück der Geschichte gelesen habe, war mir klar, es ist eindeutig ein Patrick Graham. Sehr außergewöhnlich und interessant, sehr auf den Punkt gebracht und richtig spannend. Ganz besonders gut gelungen ist ihm die Balance zwischen Brutalität und Gefühle und das Ende hat auch noch einige Überraschungen bereit. Mir hat die Geschichte wieder sehr gut gefallen.

Ein Roman, der einem nicht so schnell aus dem Kopf geht, auch wenn einiges überzogen ist.
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Das Leben des erfolgreichen Anwalts Peter Shepard hat sich nach einem Schlaganfall verändert. An sein früheres Leben erinnert er sich nur bruchstückhaft. Bis er am Telefon miterleben muss wie ein brutaler Killer seine Frau tötet und seine beiden kleinen Töchter der brütenden Wüstenhitze aussetzt. Langsam beginnt sich Peter Shepard zu erinnern. An seine Kindheit, und an seine Jugend, die er in einer Jugendvollzugsanstalt verbracht hat, die von einem wahnsinnigen Reverend geleitet wurde. Das Leben dort war die Hölle und nur durch Freundschaft und Zusammenhalt zu ertragen. Einst schlossen Peter und fünf Leidensgenossen einen Pakt, der auch Jahre später noch seine Gültigkeit hat, wie der Anwalt auf schmerzhafte Art und Weise feststellen muss. Denn er kennt den Mörder, und ihm bleibt nichts anderes übrig als das Gesetz in die eigenen Hände zu nehmen ...

Nach seinen ersten beiden Romanen, die von der christlichen Mythologie handelten, legt der französische Bestsellerautor Patrick Graham mit 'Sühneopfer' einen ungewöhnlichen Thriller vor, dessen Lektüre starke Nerven erfordert. In Sachen Horror-Filmen haben die Franzosen bereits bewiesen, dass sie nicht zartbesaitet sind, und auch ihre Bücher haben es in sich. Was als kaltblütiger Psychothriller beginnt, wird im Laufe der Handlung zur intensiven Charakterstudie, und schließlich zum blutigen Jugenddrama. Bereits auf den ersten Seiten entwickelt der Roman einen wirklich beispielhaften Sog, und die Szene in der Paul Shepard mit seiner Frau telefoniert und ihr Leiden akustisch miterleben muss, geht wahrlich unter die Haut. Leider ist der Klappentext reichlich missglückt. Zum einen nimmt er etwas Wichtiges vorweg und zum anderen ist er auch reichlich nichtssagend. Gerade das Leben in der Zuchtanstalt ist ein wesentlicher Bestandteil des Romans. Erzählt werden alternierend Shepards Erlebnisse in der Gegenwart, mitsamt der Jagd auf den Mörder seiner Frau, und die Geschehnisse in der Vergangenheit. Die Figurenbeschreibung ist solide, wenngleich eigentlich nur Shepards Charakter wirklich tiefer beleuchtet wird. Bei dem plumpen, gutmütigen Ezzie greift der Autor schon mal tief in die Klischee-Schublade, dies allerdings sehr gekonnt. Mit überraschenden Wendungen geizt die Geschichte ebenfalls nicht. Allerdings wird die Jagd auf den Killer zu schnell beendet, wodurch die Handlungslinie in der Gegenwart den Großteil ihres Reizes einbüßt. Bei den Ereignissen in der Vergangenheit steigert sich die Spannung dagegen stetig, bis hin zu einem wirklich brutalen Finale, das jedem Horror-Film zur Ehre gereicht. Einziger Störfaktor ist eigentlich nur das äußerst abgeklärte Verhalten des vierzehnjährigen Paul Shepard, der teilweise wie ein alter Profi agiert. Die Auflösung des Plots in der Gegenwart wirkt außerdem reichlich konstruiert. Zu viele Zufälle und Unwägbarkeiten machen die Vergangenheitsbewältigung der Protagonisten einfach zu unglaubwürdig. Nichtsdestotrotz ist das Buch äußerst spannend und flott geschrieben. Ein regelrechter Pageturner, denn trotz der offensichtlichen Schwächen will man einfach wissen ob und wie das Schreckensregime des Reverends zum Einsturz gebracht wird.
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am 14. Dezember 2011
Obwohl ich blutige Thriller gewohnt bin, wurde mir bei diesem Buch an einigen Stellen doch ein wenig flau im Magen. Die Geschichte und die einzelnen Beschreibungen sind definitiv nichts für schwache Nerven.
Der Beginn der Geschichte zieht sich ein wenig. Da durch den Klappentext schon viele Informationen bekannt sind, ist der Mord an Peters Frau und seinen Töchtern keine Überraschung mehr. Allerdings haben sich mir bereits in diesem Teil, bei der Beschreibung des Mörders, die Haare im Nacken aufgestellt. Dabei werden Einzelheiten so präzise beschrieben, dass sich bei mir fast schon ein Ekelgefühl eingestellt hat.
Patrick Graham erzählt die Geschichte hauptsächlich durch Rückblicke in die Zeit der Zuchtanstalt, die das Leben der sechs Kinder geprägt hat. Die Kapitel sind kurz gehalten (dafür gibt es dann auch 130) und manche Sätze schließen so perfekt aneinander an, dass man leicht den Überblick über die verschiedenen Zeitebenen verliert.
Die Geschichte an sich ist an manchen Stellen wohl ein wenig zu weit her geholt, was die Glaubwürdigkeit und die Nachvollziehbarkeit ein wenig leiden lässt. Gerade als das FBI ins Spiel kommt, hätte ich mir einen realistischeren Weg gewünscht.
Alles in allem aber durchaus empfehlenswert.
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am 19. August 2011
Mitreißend! Tolle Charaktere und eine bestürzende Geschichte, die nach und nach ans Licht kommt. Der Anfang ist etwas "langweilig", da man bereits vom Klappentext erfährt, was passieren wird. Sobald man diesen Teil jedoch gelesen hat, kann man das Buch kaum noch weglegen. Erschreckende Story, fesselnd geschrieben. Einen Stern Abzug gebe ich, da einige Umstände etwas zu konstruiert sind. Passt aber trotzdem. Kaufempfehlung!
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am 27. April 2015
Ich lese sehr viele Bücher, aber kaum eines hat ich so gefangen wie dieses.
Die Geschichte war sehr gut durchdacht, alle Personen werden sehr gut erklärt, man kann sich ein sehr genaues Bild von allen Personen und der Kulisse machen. Ich kann mich sehr gut in die Hauptperson hineinversetzten und finde es ist ein rundum spannendes, gelungenes Buch, das sich erst in der letzten Seite auflöst, mit einem Ende, mit dem ich nicht gerechnet habe. Ich werde mir sofort die anderen Bücher dieses Autors zulegen!!
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am 21. November 2012
Die Atmosphäre dieses Thrillers ist packend, inspirativ und abstoßend zu gleich.
Eine wilde Fahrt durch Amerikas Süden, durch Amerikas ländliche Mentalität und durch die Biographie eines Menschen, den man nur als unglücklich bezeichnen kann.
Ich habe das Buch in einer Nacht gelesen und dann gleich noch einmal um die verstörende und fesselnde Atmosphäre vollständig zu erfassen.
Sehr lesenswert.
(nichts für schwache Nerven)
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am 24. November 2014
Sehr ergreifendes Buch, welches nicht für zartbesaitete Gemüter geeignet ist. Handlung spannend, interessante Charaktere und eine Geschichte die einem wirklich zu Herzen geht. Man macht sich immer wieder Gedanken ob so etwas tatsächlich schon vorgekommen ist oder immer noch vorkommt und dann wird einem gleich wieder flau im Magen.
Trotzdem absolut lesenswert von der ersten bis zur letzten Seite
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am 25. Februar 2012
Sorry, schreibe leider auf einer Tastatur ohne Umlaute und scharfen ss.

Tatsaechlich hammerhart, so empfand ich den groessten Teil dieses Romans.

Mehrmals musste ich eine kurze Pause einlegen und mir sagen, es ist "nur" ein Roman.
Gut, ein paar wenige Stellen kamen leicht konstruiert daher, aber insgesamt fand ich es einfach mitreissend.
Empfehlung!
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am 31. Januar 2013
Gesucht, gefunden, zufrieden. Das ist es auf einen einfachen Nenner gebracht. Kann ich nur weiter empfehlen und werde bei Bedarf wieder hier bestellen.
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