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105 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen VORSICHT ... intelligente Unterhaltung
Inhalt:

Diana Bishop, Kind zweier mächtiger Hexen (Bishop und Proctor) hat mit sieben Jahren der Magie abgeschworen, nachdem ihre Eltern unter mysteriösen Umständen zu Tode kamen. Ihrer Meinung nach kann alles im Leben auch ohne Magie erreicht werden. Als Wissenschaftlerin arbeitet sie mit alten Folianten und Papieren über Chemie und bekommt...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2011 von Marïon ;-)

versus
15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Äktschn! Bitte!!! oder: das Ganze eine Laberei
Nachdem ich mit dem ersten Band der "Twilight"-Reihe 11 wichtige Stunden meiner Lebenszeit verschwendet habe und man in den Buchhandlungen scheinbar nur noch Vampirromane beworben werden, die alle ein Stück vom Kuchen abhaben wollen, gehe ich an Literatur dieses Genres mehr als skeptisch ran. Zu Teenagerzeiten (damals, als es noch die DM gab und man "Raider" gerade...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2011 von Stefanie Conrad


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105 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen VORSICHT ... intelligente Unterhaltung, 17. Oktober 2011
Inhalt:

Diana Bishop, Kind zweier mächtiger Hexen (Bishop und Proctor) hat mit sieben Jahren der Magie abgeschworen, nachdem ihre Eltern unter mysteriösen Umständen zu Tode kamen. Ihrer Meinung nach kann alles im Leben auch ohne Magie erreicht werden. Als Wissenschaftlerin arbeitet sie mit alten Folianten und Papieren über Chemie und bekommt durch einen Zufall (?) ein geheimnisvolles Manuskript in die Hände und damit beginnt - im wahrsten Sinne des Wortes - die Hexenjagd.
Die Welt im Buch wird bevölkert von Hexen, Vampiren und Dämonen, wobei jede der Gruppen Wert darauf legt, unter ihresgleichen zu bleiben.
Diana bekommt bei ihrer Flucht vor dem Unbekannten unerwarteter weise Hilfe von einem Jahrhunderte alten Vampir, und gemeinsam versuchen sie, den Bösen ein Schnippchen zu schlagen.
Mehr möchte ich hier zu dem Inhalt nicht wiedergeben, da zuviel Wissen die Spannung zerstört.

Meinung:

Deborah Harkness hat mit ihrem Roman bei mir voll ins Schwarze getroffen.
Behutsam erweckt sie die wirklich verrückte Welt mit allerlei mysteriösen Gestalten zum Leben. Nichts wirkt gekünstelt oder komplett an den Haaren herbeigezogen, alle Erklärungen, auch medizinischer/genetischer oder historischer Art könnten so, und nicht anders, abgelaufen sein.
Die hier oftmals bemängelten Textstellen, in denen über Wein und seine Geschmackskomponenten geschrieben wurde, fielen für mich nicht negativ ins Gewicht, im Gegenteil. Sie unterstreichen m.M. nach die überaus fein gewählten Augenblicke und Situationen, in denen die beiden Protagonisten mal etwas Ruhe haben, und nicht von einer gefährlichen Situation in die andere schlittern. Die Schauplätze sind wunderbar beschrieben, die Autorin legt Wert auf Detail, ohne zu überladen.

Diana und Matthew als Protagonisten wecken bei mir Erinnerungen an Gabaldons "Feuer und Stein". Diana als Hexe, die am Anfang nicht weiss, wohin mit der Magie, die aus ihr hinausbricht; der Vampir als Beschützer und Macho-Mann, der ab und an etwas überfordert mit seiner (nicht ganz so hilflosen) Frau zu sein scheint.
Die Nebencharakter, allen voran die Tanten und Markus, Matthews 'Sohn' sind wunderbar und machen Lust, sie kennen zu lernen und mit Ihnen einen Tee zu trinken. Mein persönlicher Liebling war allerdings 'das Haus', welches ein magisches Eigenleben entwickelt und einfach mal einen Raum anbaut, wenn Besuch erwartet wird. Köstlich.

Erfreulicherweise schreitet die Liebesgeschichte durch das ganze Buch voran und die beiden landen nicht, wie in vielen anderen Vampirromanen, gleich auf Seite 50 im Bett.
Es ist halt wie im echten Leben. Da trinkt man erst mal ein oder zwei (oder mehr) Abende einen Wein und geht essen.
Wobei ganz klar gesagt sein muss - das Buch ist definitiv kein kitschiger Vampirroman. Dafür ist er zu durchdacht und intelligent aufgebaut.

Mein Fazit:

Für mich definitiv ein Highlight des Jahres 2011!
Ein bißchen Twilight, eine Prise Potter, ein wenig Highlandsaga ... und gaaaanz viel gute Unterhaltung, die zu keiner Zeit Langeweile aufkommen läßt und viel Lust auf mehr macht.
Ich hoffe, Blanvalet übersetzt und veröffentlich zeitnah nach dem Erscheinen in USA auch den zweiten Teil. Ich freue mich jetzt schon drauf.

Fünf Sterne und mehr, und ein vorderster Platz im Lieblingsbuchregal!!!
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verbotene Liebe & magische Desaster!, 3. Februar 2012
Was letztendlich wirklich in diesem Buch steckt verraten weder der Klapptext, noch die ersten paar Kapitel und genau das ist es was mir mit eine Begeisterung entlockt, die ich nur selten erfahre. Wer damit rechnet in diesem Buch eine altbekannte Hexen und Vampirgeschichte zu finden, der sollte es selber einmal lesen, denn es steckt so viel mehr darin!

Eine mächtige, sture Hexe trifft auf selbigen Vampir. Dennoch weiß Diana selber nicht was für Macht ihr zur Verfügung steht. Sie macht sehr deutlich, dass man nicht unterdrücken kann, was man ist, so sehr man es auch versucht, denn sie versucht wirklich alles wie ein normaler Mensch - eine normale Historikerin - zu leben und genau das scheint auch zu funktionieren. Meint sie jedenfalls.
Matthew ist da ganz ähnlich: Er ist ein Aushängeschild für Konzentration, Kontrolle und Ehrgeiz. Damit beweist der Vampir, dass er Diana gar nicht so unähnlich ist, denn auch sie zählt diese zu ihren ausgeprägten Charakterzügen. Nur in Geduld kann sich die Hexe schlecht üben, wohingegen Matthew sehr oft zeigt, dass er doch alle Zeit der Welt hat.
Der GeheimnisKRÄMER, weniger der GeheimnisVOLLE, Vampir wird dadurch gestützt, dass nur wenige Stellen aus Mathews Perspektive erzählt werden. Aber genau diese wenigen Stellen sind ausschlaggebend um ein Verständnis für diesen Charakter zu entwickeln, denn gerade zu Beginn wirkt eher wie ein düsterer Schurke denn ein Engel der Nacht.

Somit werden vor allem die unterschiedlichen Lebensspannen von Hexe und Vampir deutlich. Doch es ist egal wie lange jemand lebt, es kann dennoch Gemeinsamkeiten geben. Und genau das lernen Matthew und Diana mit einer Anziehungskraft, der keiner von beiden entkommen kann.
Auch zeigen sich gerne Gemeinsamkeiten in der Vergangenheit, so traurig sie auch sein mögen, wie zum Beispiel der Verlust eines oder beider Elternteile. So ist es ein einfaches für den jeweils anderen Verständnis zu zeigen und zu verstehen wie sehr ein solcher Verlust prägt.

Die Liebesgeschichte von Matthew und Diana ist wirklich wunderschön beschrieben. So wird beispielsweise nichts überstürzt: Ist es ein Kuss oder gar körperliche Annäherung, denn der Vampir gibt sich sehr "altmodisch" und beginnt damit um Diana zu werben wie man es schon damals tat. Die beiden fühlen sich zwar direkt zueinander hingezogen, dennoch dauert es, bis sie letztendlich zusammenkommen. Aber auch sexuelle Spannungen kommen immer wieder auf, dennoch kommt dieser Band komplett ohne den Akt aus, womit das süße Verlangen zwischen den beiden noch erhöht wird.
Oftmals erinnerte mich diese Liebesgeschichte entfernt an das Konzept von Romeo und Julia, denn im Grunde ist es eine verbotene Liebe. Denn eine Kongregation aus Dämonen, Hexen und Vampiren beschloss vor langer Zeit ein Gesetz, welches eine Verbindug unterschiedlicher Wesen miteinander verbot um die Aufmerksamkeit der Menschen nicht auf sich zu ziehen.

Der Schreibstil von Deborah Harkness zeichnet sich vor allem durch Detailreiche aus. Ich finde die Tatsache, dass alles bis in's kleinste Detail beschrieben und ausgearbeitet ist sehr angenehm. Ist es das Anwesen von Sept-Tours (Matthews zu hause), die Yoga-Stunden, Dianas Studie der Manuskripte oder auch Dianas entdeckung ihrer Kräfte im vollem Umfang. Die Autorin schafft von allem ein überaus klares Bild, sodass der Leser sogar weiß wie Matthew duftet oder gar wie sich eine Hexenflut anfühlt.

Auch die Antagonisten, welche zahlreich vorhanden sind, habe ich sehr in's Herz geschlossen. Sie sind alle sehr unterschiedlich: Sie haben eben einfach Charakter. Und auch, wenn sie nur Nebenrollen einnehmen, so sind beispielsweise Matthews Vampirische Mutter Ysabeu und deren Haushälterin ebenso lebendig dargestellt wie die Protagonisten. Jedoch stellen sie diese nicht einmal annähernd in den Hintergrund.

Alles was in diesem Buch geschieht geht über das normale Pensum eines durschnittlichen Roman hinaus. Ich hatte letztendlich das Gefühl mehr wie nur ein Buch gelesen zu haben, denn die Entwicklungen die sowohl Diana als auch Matthew machen, machen sie zu offensichtlich anderen Charakteren wie die, die sie noch zu Beginn des Buches waren.

Eine Hexe die ihre magischen Fähigkeiten verleugdnet, ein Vampir mit leidenschaftlich ausgeprägtem Beschützerinstinkt, ein magisches Manuskript und doch so viel mehr. Ein Leseerlebnis, das ich definitiv nicht missen möchte und eine Detailreiche, ohne langatmig zu werden, die sich so nicht allzu oft findet.

Ich gebe diesem wunderschönen Werk 5/5 Sternen und erwarte sehnsüchtig die Fortsetzung!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender, klasse ausgearbeiteter Fantasy-Roman, 9. Januar 2012
Von 
S. Buddensiek - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Als Matthew uns durch das Tor des Château führte, dämmerte es bereits. Sept-Tours war hell erleuchtet, jede einzelne Lampe war in einer stummen Begrüßung erleuchtet.
"Daheim", sagte ich und spürte, wie mir bei dem Anblick warm ums Herz wurde.
Statt auf das Gebäude sah Matthew mich an und lächelte. "Daheim."
--

INHALT:
Diana Bishop, Angehörige eines mächtigen Hexen-Clans, die aber ihre eigenen Kräfte unterdrückt, findet bei Recherchen ein altes, eindeutig verzaubertes Manuskript. Ungewollt löst sie den Bann, aus Angst vor den Folgen allerding gibt sie das Buch zurück. Von da an bevölkern nicht-menschliche Wesen im Übermaß die Bibliothek, in der sie arbeitet - so auch der überaus anziehende Vampir Matthew Clermont. Er scheint sie beschützen zu wollen, aber gleichzeitig hegt er auch Geheimnisse. Was weiß er über das Manuskript und warum sind die Wesen hinter Diana her?

BUCHAUFMACHUNG:
Der schwarze Buchumschlag mit den lackierten Blumen [Seerosen?] ist wunderschön, passt meiner Meinung nach aber eigentlich gar nicht zum Inhalt - jedenfalls konnte ich keine Verbindung herstellen. Dafür ist es definitiv ein Augenschmaus im Regal, und das heißt doch schon mal was.
Darunter kommt ein grün gebundenes Buch zum Vorschein, dessen Extra ein pinkes Leseband ist, was mit dem Schwarz des Umschlags perfekt zusammenfasst.

MEINE MEINUNG:
Von diesem Buch hört man ja nun beinahe nur Gutes - daher war ich total gespannt, was ich davon halten würde. Und was soll ich sagen? "Die Seelen der Nacht" fesselt tatsächlich schon von der 1. Seite so sehr, dass es einem gar nicht möglich ist, es wieder aus der Hand zu legen.

Von Anfang an war ich hoch erfreut darüber, dass in dieser Geschichte nicht das übliche Erkennen des eigenen magischen Hintergrunds für die Protagonistin im Vordergrund steht - sie weiß nämlich schon, dass sie eine Hexe ist und dass es Vampire und Dämonen gibt. Hier wird der Leser also gleich in eine phantastische Geschichte hineingeworfen ohne das übliche Herumgeplänkel, was mir sehr gut gefiel und dem Ganzen gleich eine ganz andere Würze gab.

Von Anfang an lässt Deborah Harkness ihre Geschehnisse sehr authentisch wirken, obgleich es eigentlich nicht so gut nachvollziehbar ist, wenn die Hauptperson mit Willenskraft Bücher aus Regalen zieht. Ihre Beschreibungen der einzelnen Wesen sind gleichzeitig detailreich und verständlich, ufern nicht aus und langweilen auch nicht. Ich für meinen Teil fand es besonders interessant, von Dämonen zu lesen, hier labile, aber sehr begabte Figuren. Aber auch die anderen Geschöpfe stellt die Autorin plausibel und fesselnd dar - zwar nicht unbedingt gänzlich neu, aber das muss ja auch nicht sein, solange es stimmt, was uns Lesern erzählt wird.

Die Protagonistin Diana war mir schon von Anfang an absolut sympathisch und ich konnte ihre Handlungen und Aussagen beinahe immer komplett nachvollziehen. Sie ist sehr stark und sehr mutig, aber auch stur und ein bisschen ängstlich - vor allem im Bezug auf ihre Magie. Sie hat früh ihre Eltern verloren, was sie deutlich geprägt hat. Trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen, weshalb sie so eine wunderbare Erzählerin ist, von der man gerne liest.

Matthew, ihr männliches Gegenstück, ist ebenfalls klasse charakterisiert. Eigentlich mag ich gar keine Vampire, aber hier habe ich mich in die Spezies verliebt. Natürlich sind diese wahnsinnig schnell, wahnsinnig stark und sehen auch noch alle wahnsinnig gut aus, dennoch hatten sie alle etwas eigenes. Matthew ist sehr beschützend, manchmal schon fast zu sehr, was ihn aber auch menschlich wirken lässt in seiner Angst um seine Lieben. Er ist meist recht ernst, aber durch seine liebevolle und vielleicht auch ein wenig arrogante Art schlich er sich fast sofort in mein Herz. Er hat auch dunkle Seiten - aber das macht ihn eigentlich nur noch interessanter.

Ebenso die anderen Figuren hat Harkness mit sichtlicher Hingabe zum Leben erweckt, sodass das Buch nur so von lebendigen, wunderbaren Personen strotzt. Da sind Matthews strenge, aber auch sehr familienbewusste Mutter, die vampirische und mütterliche Haushälterin Marthe, Dianas ernste und sarkastische Tante Sarah und deren sanfte Lebensgefährtin Emily - so viele tolle Charaktere, dass man sie gar nicht alle aufzählen kann. Zwar erfährt man von denen, die auf der anderen Seite stehen, nicht ganz so viel, dennoch weiß die Autorin genau, wie sie es schafft, dass man genauso viel Furcht vor diesen hat wie Diana und daher in diesen Passagen absolut mitfiebert.

Auch ansonsten lässt die Spannung nicht nach. Zwar gibt es nicht viele Kämpfe, dennoch war ich komplett gefesselt und das nicht nur von der intensiven und wunderschönen Beziehung zwischen den beiden Protagonisten. Deborah Harkness gelingt es, auch alchemistische Fakten so in den Text einzubeziehen, dass es spannend bleibt und das Interesse nicht nachlässt. Ich bin kein besonders wissenschaftlicher Typ, dennoch fand ich Matthews und Dianas Forschungen sehr interessant, ebenso wie die Geheimnisse, die die beiden nach und nach lüften. Aber auch die richtig nervenaufreibenden Stellen, an denen es wirklich zur Sache geht, werden so rübergebracht, dass ich mich fühlte, als stünde ich dabei, als wäre ich mittendrin - und auch genauso mitzitterte und beinahe schon Angst um die Charaktere hatte.

Überraschenderweise weist das Buch dann am Ende keinen Showdown auf, dafür aber eine perfekte Überleitung zum nächsten Band, den ich schon jetzt kaum erwarten kann. Doch auch wenn die letzten Seiten beinahe hauptsächlich aus Gesprächen bestehen, kommt keine Langeweile auf, da es um eine wichtige Sache geht, die in Teil 2 fortgeführt wird - was es nur umso spannender macht. Denn das Ende lässt so viel Gedankenspielraum, dass es unweigerlich noch spannender werden wird...

FAZIT:
Mit "Die Seelen der Nacht" hat Deborah Harkness ein Buch geschrieben, das mich sofort gefesselt, bewegt und gerührt hat, sodass ich den nächsten Band kaum erwarten kann. Die Figuren sind klasse ausgearbeitet, ebenso der Plot, sodass ich nichts zu meckern habe. 5 Punkte und ich hoffe, dass es ganz, ganz schnell weitergeht!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebe zum Detail, wunderbare Schauplätze und kein bisschen kitschig, 22. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Seelen der Nacht: Roman (Diana & Matthew Trilogie, Band 1) (Taschenbuch)
In einer Welt, in der Hexen, Dämonen und Vampire unter den Menschen leben wird Diana Bishop in eine Familie voller Hexen hinein geboren. Sie entscheidet sich allerdings ihr Leben ohne Magie zu meistern, nachdem ihre Eltern umgebracht wurden. Sie ist Wissenschaftlerin und während ihren Studien fällt ihr ein mysteriöses Buch in die Hände. Sie merkt sofort, dass damit etwas nicht stimmt und auch einige andere "Kreaturen" es darauf abgesehen haben, unter anderem der mysteriöse Vampir Matthew, der nicht mehr von ihrer Seite weicht. Aber das ist natürlich noch lange nicht alles. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten.

"Wenn ein Dämon mich anblickt, spüre ich einen dezenten, verunsichernden Druck wie von einem Kuss. Doch wenn ein Vampir mich fixiert, fühlt sich das kalt, konzentriert und gefährlich an."

Die Detailliebe der Autorin sorgt dafür, dass man sich alles ganz genau vorstellen und in die Geschehnisse eintauchen kann. Das kommt besonders den Schauplätzen zugute. Zeitweise sorgt es allerdings auch dafür, dass es etwas langatmig wird. Trotzdem lässt sich das Buch sehr gut lesen und ich wollte irgendwie immer wissen, wie es weiter geht.

Hin und wieder gibt es Rückblicke in Matthews Vergangenheit, die ich besonders spannend fand. Mit Diana, aus deren Sicht alles erzählt wird, bin ich allerdings nicht wirklich warm geworden. Ich konnte sie nicht richtig ins Herz schließen. Aber mir gefiel die Entwicklung, die sie im Laufe des Buches durch macht. Am Anfang noch ängstlich und sich ihrer eigenen Kräfte nicht bewusst und am Ende eine selbstbewusste, entschlossene Kämpferin. Die eigentlichen Nebencharaktere konnten mich da schon fast etwas mehr erwärmen. Sie sind schrullig, liebenswert und stürmisch. Aber das Haus, in dem Dianas Tanten leben, ist am bezauberndsten. Ich habe es mir ein bisschen wie das Haus von Ron’s Familie aus Harry Potter vorgestellt - verwinkelt und gemütlich, denn es kann einfach mal spontan ein Zimmer anbauen, wenn Besuch erwartet wird.

"Kein Geschöpf in diesem Wald konnte im Kampf gegen Matthew bestehen."

Bei „Die Seelen der Nacht“ handelt es sich um keine dieser typischen Vampir-Romanzen. Die Autorin hat sich wirklich etwas einfallen lassen und wissenschaftliche und historische Hintergründe zu einem spannenden Roman verwoben. Abgeschlossen wird es mit einem netten Cliffhanger, der mich sofort auf den nächsten Teil stürzen lässt. Ich verstehe gar nicht mehr, warum dieses Buch so lange auf meinem SuB gewartet hat.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine genussvolle Liebesgeschichte und ein wirklich intelligenter Vampirroman, 2. November 2011
Von 
Damaris - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Der erste Satz: Das in Leder gebundene Manuskript schien nicht weiter bemerkenswert zu sein.

In der heutigen Zeit der Geschichte gibt es neben den Menschen noch drei Gruppen übernatürlicher Wesen. Vampire, Dämonen und Hexen. Sie akzeptieren einander, mischen sich aber nie. Zu letzteren zählt auch Diana Bishop. Und sie ist nicht nur eine gewöhnliche Hexe, weil sie aus einer alten und angesehenen Hexenfamilie stammt. Welche Kräfte sie besitzt, kann Diana aber nicht mit Sicherheit sagen, da sie krampfhaft versucht, jede Spur von Magie aus ihrem Leben zu verbannen, um als normaler Mensch durchzugehen.
Bei ihren wissenschaftlichen Studien, in der Bodleian Library in Oxford, fordert Diana ein altes Manuskript an. Da sie Historikerin ist, ist diese Aktion für sie nichts Neues. Schließlich gründet sich ihre ganze Arbeit auf das Erforschen von alten alchemistischen Manuskripten. Bei besagtem Manuskript bemerkt sie allerdings sofort, dass etwas nicht stimmt. Es ist mit einem Zauber belegt, der zufällig von Diana aufgehoben werden kann. Weil ihr das unheimlich ist, gibt sie das Manuskript zwar zurück, steht aber fortan unter laufender Beobachtung von Vampiren, Dämonen und anderen Hexen. Alle machen ihren Anspruch auf das alte Buch geltend. Unerwartete Hilfe bekommt Diana von Wissenschaftler und Vampir Matthew Clairmont. Als sie aktiv bedroht wird, stellt Matthew Diana unter seinen persönlichen Schutz. Die daraus resultierende Liebe ist für Diana Segen wie Fluch. Denn die Beziehung zu einem anderen übernatürlichen Wesen ist wegen einem alten Pakt bei Strafe verboten!

"Dies was ganz anders als in Romanen und Filmen, wo die Liebe als etwas Anstrengendes, Kompliziertes dargestellt wurde. Matthew zu lieben war nicht, wie in einen Sturm zu segeln, es war, als würde ich in den Hafen einlaufen." S. 472

"Dieser Schmöker soll ein Erstlingswerk sein?" Schon nach den ersten Kapiteln werden einige Leser diese Frage stellen. Die Sprache ist einfach und, nach einer kurzen Einlesezeit, auch angenehm und flüssig zu lesen. Dabei übertrifft die Geschichte an Komplexität jedoch so manches Alteingesessene. Man merkt sofort, dass die Autorin sich in der Materie, über die sie schreibt, auch auskennt. Dabei vermischt sie Historie so gekonnt mit Fantastik, dass die Grenzen teilweise zu verschwimmen scheinen. Erfreulicherweise kratzt sie dabei aber nicht nur an der Oberfläche, sonder nimmt einen mit auf eine lesetechnische Genussreise.
Zu hastig sollte man die Seiten aber nicht verschlingen, besser wie einen guten Wein genießen. Und dieser Roman braucht seine Zeit. Zeit um zu wirken und einen vollständig in die Geschichte einzutauchen zu lassen. Dabei ist es unerheblich, ob man sich mit wissenschaftlicher Historie auskennt, einen Hang zu gutem Wein hat oder eher auf die Auslegung der übernatürlichen Wesen achtet. Frau Harkness scheint an alles gedacht zu haben: Die Wissenschaft wirkt nie zu wissenschaftlich, auch Laien können den Ausführungen zu Manuskripten oder historischen Personen folgen. Weinkennern wird so manches anerkennendes Schmunzeln um die Mundwinkel zucken. Alle anderen werden diese Szenen interessiert verfolgen. Wäre da noch die Auslegung der übernatürlichen Wesen. Romane über Vampire, Hexen und Dämonen gibt es genug. Gerade darum lohnt es sich mit den Hauptprotagonisten durch "Die Seelen der Nacht" zu reisen. Diese sind nämlich, einfach ausgedrückt, richtig gut!

Diana hat nicht diesen angestaubten Hexentouch. Spitzhut und Besen findet man im Buch nur als Halloweenverkleidung. Sie wirkt sehr modern und sympathisch, mit den Gedanken und Gefühlen einer "normalen" Frau. Trotzdem wurden in der Geschichte einige typische Hexenstilelemente, wie Zaubersprüche und das Fliegen, belassen.
Matthew verkörpert auch nicht vollständig den "typischen" Vampir. Das fängt bei den Eckzähnen an und hört beim Blutgenuss auf. Durch und durch Gentleman und höflicher Beschützer, hat er aber ebenso etwas gefährlich Wildes, teilweise fast Unberechenbares. Das macht seine Person besonders reizvoll.
Die Liebesgeschichte von Diana und Matthew überzeugt komplett. Das geht beim vorsichtigen Kennenlernen der beiden los, zieht sich über den stürmischen Hauptteil, und endet konsequent in einem bedingungslosen Schluss. Körperliche Liebe ist im Roman zwar ein Thema, der Fokus liegt aber eindeutig auf den Gefühlen der Hauptprotagonisten.
Die Personenzahl der Geschichte bleibt übersichtlich und gut durchschaubar. Alle Personen spielen ihre Rolle passend und authentisch.

Auch wenn schnell klar wird, dass man das Buch nicht hopplahopp runterlesen kann und die Geschichte Zeit braucht, um sich zu entfalten, ist der Plot nicht frei von kleinen Leselängen. Einige Dialoge sind doch sehr lang. Das Buch ist zwar komplex, die Thematik aber nicht schwierig. So wäre teilweise der Spruch "in der Kürze liegt die Würze" angebracht gewesen. Dasselbe gilt für lange Manuskript- und Buchbetrachtungen innerhalb der Geschichte. Ist die Handlung zum Mitte hin sehr spannend und mitreißend, zieht sich die Geschichte zum Schluss doch etwas in die Länge.
Am Ende fühlt man sich dann richtig aus dem Lesefluss gerissen. Die Geschichte könnte zwar abgeschlossen sein, jeden Leser wird es aber drängen, Diana und Matthew weiter zu begleiten. Der Stoff dazu ist vorhanden, und zwar noch mindestens für ein nächstes Buch, mit demselben Umfang.

Persönliches Fazit
Ich habe "Die Seelen der Nacht" genossen und mir die Geschichte auf der Zunge zergehen lassen. Belohnt wurde ich mit einer gefühlsbetonten Liebesgeschichte, starken Charakterpersönlichkeiten und einem Plot, der von Ruhe über Erheiterung bis hin zur Spannung alles ausgeschöpft hat. Den leicht bitteren Geschmack von kleinen Leselängen, konnte ich mit einigen süßen Schlucken knisternder Romantik schnell hinunterspülen. In der Kürze liegt zwar die Würze, in den 800 Seiten dieses "intelligenten Vampirromans" aber sicherlich auch! 4 genussvolle Sterne.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Äktschn! Bitte!!! oder: das Ganze eine Laberei, 1. Oktober 2011
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nachdem ich mit dem ersten Band der "Twilight"-Reihe 11 wichtige Stunden meiner Lebenszeit verschwendet habe und man in den Buchhandlungen scheinbar nur noch Vampirromane beworben werden, die alle ein Stück vom Kuchen abhaben wollen, gehe ich an Literatur dieses Genres mehr als skeptisch ran. Zu Teenagerzeiten (damals, als es noch die DM gab und man "Raider" gerade in "Twix" umbenannte) habe ich unheimlich gerne Vampirromane gelesen, etwa das großartige "Interview mit einem Vampir" von Anne Rice oder "Tagebuch eines Vampirs" - Jahre bevor dieses fürs Fernsehen verfilmt wurde.

Mit "Die Seelen der Nacht" lag nun also nach langer Zeit mal wieder ein Vampirroman auf meinem Nachttisch und die Inhaltsangabe klang doch mal wirklich spannend und vor allem, da die Autorin im wirklichen Leben Professorin für Europäische Geschichte ist, nach einer, bei der man einen etwas gehaltvolleren Inhalt als nur "Er sah so gut aus!" oder "Er lächelte so schön schief!" erwarten konnte.
Auf den Inhalt werde ich hier nicht groß eingehen, das haben andere Rezensenten auf dieser Seite hier bereits getan und außerdem kann man den auch im Klappentext nachlesen.
Erfreulich war für mich schon ziemlich früh feststellen zu können, dass Deborah Harkness sich eher in der Anne Rice-Tradition sieht als in der von Stephenie Meyer. (Aufmerksame Leserinnen werden an einer Stelle sogar einen eindeutigen Hinweis auf einen blonden Vampir aus New Orleans entdecken - wer damit wohl gemeint sein mag?) Natürlich sind auch bei Harkness die Vampire von einer überbordenden Schönheit und Attraktivität, aber sie betont es nicht gefühlte zehn mal pro Seite wie Stephenie Meyer, auch wenn sie ab und an Gefahr läuft, in diese Masche hinein zu geraten.

Das Buch beginnt spannend und macht durchaus Lust auf mehr, dennoch geht der Story zur Mitte hin die Luft aus und auch das Ende kann da leider nicht viel rausreißen. Zu sehr verliert Deborah Harkness sich in unwichtigen Beschreibungen alltäglicher Kleinigkeiten, die nichts mit der Handlung zu tun haben. Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem die Heldin dermaßen oft beschreibt, wie sie sich frisch macht, ihre Kleidung wechselt oder mal wieder eine zerbeulte Legging anzieht. Ein weiteres Beispiel aus dem letzten Drittel des Buches: Diana soll endlich lernen, ihre Hexenkräfte einzusetzen und soll daher mit ihrer Hexentante üben. Doch dieses Üben wird nur in 2-3 Sätzen abgehandelt, den Rest des Kapitels bringt Diana dann bei Matthew auf dem Sofa zu, wo beide sich dann wieder ausführlich sagen, wie sehr sie sich doch lieben. (*gääähn*)
Hinzu kommt, dass die Liebesgeschichte zwischen Diana (die eindeutig ein schlankeres -sorry!- Alter Ego der Autorin darstellt) und dem Vampir Matthew zu breit getreten wird, was der eigentlichen Handlung eindeutig das Tempo entzieht. Auch wirkt gerade diese Liebesgeschichte auf mich doch eher befremdlich. Eine Frau, eine Hexe gar, die sich im von Männern dominierten Wissenschaftsbetrieb so hochgearbeitet und durchgeboxt hat, lässt sich plötzlich von einem fast schon psychotisch besitzergreifendem Vampir bezirzen und gibt ihre Unabhängigkeit auf, um ganz in seiner Vampirfamilie aufzugehen und gar seine unsterblichen Vampir"Kinder" als ihre eigenen anzunehmen? Sorry, fand ich leider kein Stück glaubwürdig, vielleicht bin ich da aber auch einfach zu unromantisch.
Die eigentliche Bedrohung wird zwar andauernd angesprochen, ebenso Dianas angeblich übermächtigen Hexenkräfte, aber passieren tut irgendwie knapp 800 Seiten lang erschreckend wenig. Diese Heldin ist einfach viel zu passiv, als dass sie wirklich als Heldin durchgehen könnte. Als Antiheldin ist sie eindeutig zu positiv dargestellt und als Heldin wider Willen ist sie einfach zu wenig widerwillig. Sie ist schlichtweg zu passiv! Nicht sie handelt, die anderen handeln, betüdeln sie, retten sie, kümmern sich um sie. (*gäähn*)
Hinzu kommt, dass Harkness die restlichen Charaktere zwar gut ausarbeitet, sie aber alle irgendwie ein wenig "blutleer" (und ich rede hier nicht nur von den Vampiren) zu sein scheinen. Irgendwie fehlt ihnen der Pfeffer im Hintern. Besonders schön zu sehen an Matthews Mutter Ysabeau, die als eiskalte Vampirin eingeführt wird und dann schließlich dann doch nur das tut, was auch alle anderen tun: sich um Diana kümmern.

"Die Seelen der Nacht" ist der erste Teil einer Serie, aber gerade ein erster Teil sollte nicht nur dazu dienen, die Charaktere einzuführen, sondern auch genügend Spannung aufbauen, dass man den zweiten Teil unbedingt lesen muss. Und -sorry- aber danach schaut es bei mir zumindest definitiv nicht aus. Dafür haben mich die Charaktere zu sehr kaltgelassen, zog sich die Handlung zu sehr hin, wurde die Story durch das allzu ausführliche Beschreiben unwichtiger Nebensächlichkeiten unnötig in die Länge gezogen.
Fazit: mindestens 400 Seiten zu lang und nur für Leserinnen mit extrem langem Atem.
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28 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Yoga, Tee und Wein - lasst das Lesen sein!, 30. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...ich hätte es eigentlich besser wissen müssen und die Finger von Büchern lassen sollen, die in einem Atemzug mit den Biss-Büchern genannt werden. Aber im Vergleich zu denen ist dieses Buch ja an Langeweile gar nicht mehr zu überbieten. In der ersten Hälfte des Buches passiert nichts, außer dass die Hexe Diana ca. 200 Stunden in der Bibliothek verbringt und zwischendrin immer mal wieder Tee-und Weinpausen einlegt, mal alleine und mal mit dem natürlich überirdisch gutaussehenden Vampir Matthew. Ach und natürlich, wie konnte ich dieses spannungsreiche Detail nur vergessen: .. die beiden machen dann auch irgendwann mal zusammen Yoga. Jaaaa, und das wars dann auch schon fast... dann passiert erstmal 50 Seiten wieder nix, dann geht Diana mal alleine aufn See rudern und dann sieht sie einen Schatten...HUUUUU, es könnte spannend werden... nein doch nicht, es war nur Matthew, mit seinem unendlich gütigen und verständnisvollem Blick. Aber dann kommt ein Hexer ins Spiel, und ich habe schon die Hoffnung, dass dieser die Spannungskurve mal entstehen lässt..... aber NEIN, wieder nix. Weil nämlich die überirdisch begabte Diana ihn ohne es zu wissen bändigen kann. Naja, dann könnte sich ja zumindestens ne schöne Liebesgeschichte entwickeln, wenns schon nix mit der Spannung wird, aber wieder werde ich enttäuscht. Denn die Charaktere wirken viel zu steif und viel zu überzeichnet (zumindestens Matthew) als dass man seine Fantasie mal spielen lassen könnte. Das war zumindestens in dem ersten Biss-Buch viel besser!!! Lange Rede kurzer Sinn, neben der nicht stattfindenden Spannung und der mauen Romanze kommt allerdings doch noch was ins Spiel: nämlich eine gehörige Portion Kitsch! Der neunmalneun-kluge Matthew, der 99 Sprachen spricht und gleichzeitig nur 99 Jahre alten Wein trinkt und die etwas paddelige Diana , die ihre blonden Haare einfach nicht gebändigt kriegt... aber trotzdem ist Matthew natürlich hin&weg.... blabla.
Tja, alles in allem lahme Story! Ich habe das Buch gefühlte 27 mal zur Seite gelegt und es ist mir mit Sicherheit auch mindestens 27 mal ins Gesicht gefallen, weil ich vor Spannung eingeschlafen bin!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich fand es extrem langweilig und hab irgendwann aufgegeben, 25. November 2011
Ich kann mich leider überhaupt nicht den vielen positiven Stimmen anschließen. Ich fand das Buch einfach nur langweilig und zäh wie Kaugummi. Von Spannung kann hier überhaupt keine Rede sein, dafür wird alles bis ins kleinste Detail beschrieben. Leider zu ausführlich, wie ich finde.
Nach Seite 300 habe ich aufgegeben. Einzig das Cover ist positiv zu bewerten.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Na ja..., 25. Juli 2013
Das trifft es ganz gut: Na ja.
Ich hab das Buch nicht abgebrochen. War eh im Urlaub und hatte Zeit.
Außerdem gab es dann doch ein paar Dinge, die mich interessiert haben: Beispielsweise, was es nun mit diesem Alchemiebuch auf sich hat. Aber Pustekuchen. Ein Wälzer vor dem Herren, aber wem reichen schon 800 Seiten für einen gut durchdachten, spannenden Roman?
Dazu muss gesagt werden, dass von den 800 Seiten mindestens 50 auf ziemlich lanweiliges Liebesgesülze entfallen. Ein bisschen Romantik oder meinetwegen sogar Kitsch hätte mich ja gar nicht gestört, aber hier fand ich es überaus übertrieben.

Ach ja, ich sollte wohl warnen, wenn ich spoilere. SPOILER! SPOOOOOILER! Wer das Buch tatsächlich KAUFEN will (GottseiDank wurde es mir ausgeliehen), sollte andere Rezensionen lesen... Schon, damit er nicht vom Kaufen abgehalten wird. :D
Auch finde ich es soo anstrengend, dass Diana zwar ihre Magie verleugnet, aber im Prinzip ALLES kann. Wirklich ALLES.
Immer wieder wird betont, dass die Hexen immer schwächer werden, aber DIANA doch nicht. Die kann das superseltene Hexenfeuer (im Prinzip das Maschinengewehr der Hexen) und kann in der ZEIT REISEN!! Wuhu! Das hat noch gefehlt! Hexen, Vampire, Dämonen und jetzt noch Zeitreisen, damit die Autorin ihr Fachwissen unter Beweis stellen kann.
Nicht gegen Geschichte, ich fand auch ihre ausufernden Beschreibungen über Dianas Arbeit eigentlich ziemlich spannend, aber... Zeitreisen, jetzt echt?

Ich will nicht das ganze Buch schlechtmachen. Wie gesagt, fand ich Dianas Arbeit interessant und auch das Haus der Familie Bishop, das im Prinzip der absolut liebenswerteste Charakter des Buches ist. ;)
Damit hab ich noch gar nichts über Matthew gesagt, der selbstverständlich mehr als wunderschön und stark und gefährlich ist, Diana auf Händen - oder nur einem Finger - trägt. Er ist Oberhaupt seiner Familie (sein Vampirvater ist ja praktischerweise von Nazis ermordet worden) und extrem auf Diana fixiert. Mir war er unsympathisch - und damit hat das Buch irgendwie das Ziel verfehlt, oder? ^^

Wer auf Vampire, Kitsch und absolut verklärt-verliebte Protagonisten steht, ist hier gut beraten und wird bedient mit einer Geschichte, in der sowohl "Ich bin viel zu gefährlich für dich!"-Szenen (die war wirklich äußerst überzogen... Twilight stand am Waldrand und hat fröhlich gewunken!) als auch Reit-, Streit-, Folter- und jeeede Menge Knutsch-Szenen vorkommen. Irgendwie muss man ja 800 Seiten füllen und dabei ein Ende haben, das wieder alles Wichtige offen lässt, was?
Und noch ein kleiner Spoiler zum Schluss: Ihre EHE haben sie natüüürlich trotzdem noch nicht vollzogen. Dafür sind 100 Seiten im nächsten oder übernächsten Buch geplant. ;) Oh.. Nein, muss schon im nächsten sein, immerhin müssen die KINDER auf die Welt kommen, bevor der interessante Teil der Geschichte aufgelöst wird.
Leider ohne mich. ;)

Ganz ehrlich, wann kommt mal ein Buch auf den Markt wie... keine Ahnung.. Der Medicus. Ein Schinken, der in sich abgeschlossen ist und einem mit dem Gefühl zurücklässt, das jede weitere Seite zu viel gewesen wäre und jede weniger verloren?
Aber das Seufzen über den Buchmarkt sollte ich mir an dieser Stelle dann doch verkneifen. :)
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die unendliche Schmonzette, 22. November 2011
Vampire? Hexen? Dämonen? Bei diesen Schlagworten hatte ich wohl etwas anderes erwartet - vielleicht ein Mindestmaß an Spannung? Wahrscheinlich. Bei diesem Buch handelt es sich aber lediglich um eine aufgeblasene Liebesschmonzette, die sich auf gut 800 Seiten ausbreitet.
Hier dürfen wir das "bebende Grollen" des Vampirlovers vernehmen, wenn sich seine Angebetete leichtsinnig in Gefahr begibt, zum Beispiel wenn sie - eine geübte Reiterin - zu schnell galoppiert. Wir verfolgen, wie er sie nach anstrengenden Tagen ins Bett trägt, wie die Heldin schließlich geachtetes Mitglied der Vampirfamilie wird, weil sie den Mut hat, einen Vampir zu lieben, wie sich Vampir und Heldin erstmals küssen und die Heldin sodann erfährt, dass sie nun quasi Ehefrau und Eigentum des Vampirs ist etc. etc.
Wenn sie solche Dinge herzzerreißend schön finden, dann langweilen sie sich vermutlich auf keiner einzigen Seite dieses Romans, der sich zwar zugleich einen anspruchsvoll-wissenschaftlichen Anstrich gibt, leider aber auch allzu oft platt und prahlerisch wirkt. Was die Leselust zusätzlich trübt: Die Autorin reiht eine Unmenge von Details aneinander, die völlig uninteressant und für die Geschichte unerheblich sind. Hingegen erschließt sich mir die phantastische Welt in diesem Buch überhaupt nicht. Ich weiß nun, welchen Tee die Heldin am liebsten trinkt, aber was genau einen Vampir in den Augen der Autorin ausmacht weiß ich nicht.

Das bisschen Handlung, dass sich um die Lovestory spinnt, reicht mir persönlich nicht, um mich neugierig auf die nächsten Teile der Geschichte zu machen.
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Die Seelen der Nacht: Roman (Diana & Matthew Trilogie, Band 1)
Die Seelen der Nacht: Roman (Diana & Matthew Trilogie, Band 1) von Deborah Harkness (Taschenbuch - 21. Januar 2013)
EUR 9,99
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