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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 2. Teil der Todestrilogie
Julius Kern lebt seit nunmehr drei Jahren in Berlin und auch mit seiner Frau und Tochter ist es zu einer Aussöhnung gekommen. Zusammen genießen sie ihr Leben in der Hauptstadt, doch dann wird die Leiche einer Frau gefunden und eines steht fest: Der Schläfenmörder hat in Berlin zugeschlagen. Der Schläfenmörder treibt bereits seit sieben...
Veröffentlicht am 22. August 2012 von Kerry

versus
3.0 von 5 Sternen Die Magie des Todes
Am Havelufer wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angeschwemmt. Schnell ist Hauptkommissar Julius Kern klar, dass hier der „Schläfenmörder“ wieder zugeschlagen hat. Bereits 17 Frauen in ganz Deutschland starben durch seine Hände. Unterstützung erhält Kern durch die bayerische Profilerin Eva Kuhn, die den Fall bereits...
Veröffentlicht am 7. November 2012 von Belles Leseinsel


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 2. Teil der Todestrilogie, 22. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Todeszauberer: Thriller (Taschenbuch)
Julius Kern lebt seit nunmehr drei Jahren in Berlin und auch mit seiner Frau und Tochter ist es zu einer Aussöhnung gekommen. Zusammen genießen sie ihr Leben in der Hauptstadt, doch dann wird die Leiche einer Frau gefunden und eines steht fest: Der Schläfenmörder hat in Berlin zugeschlagen. Der Schläfenmörder treibt bereits seit sieben Jahren überall in Deutschland ein Unwesen und dennoch gibt es nach wie vor keine heiße Spur und keinen Verdächtigen. Lediglich eine Sache haben die Opfer gemein: Eine Wunde an der Schläfen, ansonsten wurden alle Opfer auf unterschiedliche Art und Weise getötet.

Daniela Castella, Dezernatsleiterin des LKA weiß, nur ein Mann kann es schaffen, den Serienkiller ein für alle Mal zu stellen: Julius Kern. Sie überträgt ihm die Ermittlungen in diesem Mordfall, zusammen mit Dennis Baum, einem jungen Oberkommissar des LKA, der sich bereits mehr als einmal bewehrt hat. Julius und Dennis machen sich an die Arbeit, doch nach wie vor tappen sie im Dunkeln. Die einzige Gemeinsamkeit bei den Opfer scheint zu sein, dass es alles Frauen sind, die attraktiv waren und einer höhern Bildungsschicht entstammten. Ansonsten gibt es keinerlei Übereinstimmungen - und das LKA steht vor einem Rätsel.

Julius und Dennis ermitteln auf Hochtouren, doch auch der Mörder ist bereits auf der Suche nach seinem nächsten Opfer und er wird fündig. Dann betritt Tassilo Michaelis, Julius Erzfeind, das Spielfeld und bietet Julius seine Hilfe an - doch der Preis ist sehr hoch. Wir Julius auf einen Deal mit seinem ärgsten Rivalen und Serienmörder eingehen, um ein anderes Monster zu stellen?

Eine gelungene Fortsetzung! Der Plot wurde wieder sehr gut ausgearbeitet, wobei auch in diesem Band relativ schnell enthüllt wird, wer der Mörder ist. Trotzdem hat es mir wieder viel Spaß bereitet, Julius Kern bei den Ermittlungen zu begleiten und hier ganz besonders, als Tassilo Michaelis in Erscheinung trat. Den Schreibstil fand ich wieder als sehr angenehm zu lesen, sodass ich auch diesen Band in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Figuren fand ich wieder gut ausgearbeitet, sodass ich sie mir jederzeit vor Augen führen konnte. Allerdings muss ich ja gestehen, dass ich mittlerweile zu einem Tassilo-Fan mutiert bin - einfach ein außergewöhnlicher Serienmörder, von dem ich noch ganz viele Bücher lesen könnte, möchte, will!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen in der Welt der Magie, 14. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Todeszauberer: Thriller (Taschenbuch)
Drei Jahre sind nun seit den Ereignissen um den "Putzteufel" vergangen und es ist Ruhe in Kerns Arbeits- und Privatleben eingekehrt. Er hat sich dauerhaft zurück nach Berlin versetzen lassen und auch in seiner Ehe scheint alles wieder beim Alten. Doch dann wird am Ufer der Havel eine grausam zugerichtete Frauenleiche gefunden und schnell wird den Ermittlern bewusst, ein Serienmörder, der bereits seit Jahren ganz Deutschland in Angst und Schrecken versetzt, ist nach Berlin gekommen. Seine Opfer haben nur eine schwere Wunde an der rechten Schläfe gemeinsam. Unterstützung für Julius Kern in diesem brisanten Fall reist aus Bayern an, in Form der attraktiven Münchner Polizistin Eva Fuchs. Und auch Julius Widersacher Tassilo Michaelis meldet sich zurück.

Vincent Klieschs direkter Schreibstil hat mich auch dieses Mal wieder vollauf begeistert. Die kurzen Kaptitel und der abwechslungsreiche Handlungsaufbau des Ersten Romans "Die Reinheit des Todes" finden sich auch hier wieder, und lassen das Buch zu einem absoluten Pageturner werden, dessen Spannung sich mit jeder Seite noch zu steigern scheint. Kerns Jagd auf den Mörder ist wieder ein absoluter Genuss, und wie auch schon im Vorgängerroman wird neben Julius Kern auch wieder auf Tassilo und den "Schläfenmörder" eingegangen.

Fazit: Eine großartige Fortsetzung der Reihe, die dem ersten Teil in nichts nachsteht. So etwas erlebt man selten! Absolute Leseempfehlung von mir!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zauberhafte Spannung, 3. Januar 2012
Von 
Nothburga - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Todeszauberer: Thriller (Taschenbuch)
"Der Todeszauberer" ist der zweite Teil der Trilogie, indem der Mörder Tassilo ein perfides Spiel mit Kommissar Julius Kern treibt. Dieses mentale Kräftemessen der beiden Gegenspieler macht für mich den ganz besonderen Reiz dieses Thrillers aus und ist auch in diesem Teil spannend umgesetzt.

Schon im Prolog erfährt der Leser, dass der Mörder auch diesmal mit seinen Opfern ein grausames Speil treibt. Er schickt sie auf eine Gedankenreise, in deren Verlauf sie selbst entscheiden, ob sie dem Mörder entkommen oder nicht. Das ist so spannend geschrieben, dass ich von Anfang an Gänsehaut beim Lesen hatte.
Recht schnell ist dem Leser klar, um wen es sich bei dem 'Schläfenmörder' handelt. Es beginnt ein Wettlauf zwischen ihm und dem Kommissar Julius Kern und dessen Team. Der im ersten Band entkommene Tassilo hat seine Finger auch mit im Spiel und somit wird die Suche nach dem Mörder für Kern auch eine persönliche Herausforderung.

Ich habe dieses Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen und es hat mir beim Lesen den Atem stocken lassen. Das Zusammenspiel aus Kerns außergewöhnlicher Gabe, sich in den Täter hineinzuversetzen, und parallel dazu die Planung des nächsten Mordes mitzuerleben, ist dem Autor gut gelungen. Besonders die psychologischen Spielchen zwischen Kern und Tassilo waren für mich die Höhepunkte des Thrillers und hätten für meinen Geschmack noch mehr Raum einnehmen können.
Auf die neue an Kerns Seite, Eva Fuchs, hätte ich verzichten können. Sie hat nicht viel zur Ergreifung des Mörders beigetragen. Auch hätte ich Kern, den ich sehr mag und mein Lieblingskommissar ist, ein ruhigeres Privatleben gegönnt.
Alles in allem ein absolutes Lesevergnügen. Ich freue mich schon auf Teil 3!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Geschichte, 30. März 2014
Von 
Ritja - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Todeszauberer: Thriller (Taschenbuch)
Der Covertext klang spannend, interessant und die Geschichte spielte zudem noch in Deutschland. Die Hauptfiguren von Vincent Kliesch sind mit Ecken und Kanten und vielen Narben aus der Vergangenheit. Der Hauptkommissar Julius Kern kämpft gegen die Verbrechen in der Stadt und um die Aufmerksamkeit und Beziehung zu seiner Tochter. Durch seine Arbeit vernachlässigt er sie immer wieder und bereits einmal hat seine Frau die Notbremse gezogen. Er weiß, dass er keine weiteren Chancen auf ein Familienglück bekommt, wenn er sich nicht ändert. Doch ausgerechnet jetzt kommt ein Serienmörder in die Stadt und setzt seine Serie fort. Nichts weiß man von ihm, keine Indizien, keine Spuren nur die grausamen Verbrechen und die Leichen der Frauen. Wer tötet die Frauen? Und warum?
Auch Tassilo, der freigesprochene Massenmörder, taucht wieder auf. Julius weiß, dass Tassilo nie seine Hilfe ohne Gegenleistung anbietet und so kommt es zu einem Treffen mit Folgen. Die Figuren sind spannend und vielschichtig. Sie lassen die Geschichte aufleben und schaffen eine angespannte Stimmung. Man hat das Gefühl die Anspannung und die Abneigung zu spüren. Man kann nur schwer das Buch aus der Hand legen, denn mit jeder weiteren Seite zieht es einen mehr in den Strudel des Serienmörders hinein.

Wer ist der Schläfenmörder? Der Leser erfährt es schnell und kann nun beide Seiten verfolgen. Am Ende der Geschichte gewinnt der Schnellere und bis dahin werden viele blutige Szenen beschrieben, die für mich grenzwertig waren. Das ist für mich auch der einzige Kritikpunkt an diesem Buch. Mir waren die Verbrechen und das Vorgehen des Schläfenmörders zu blutig und zu detailiert beschrieben. Manchmal ist weniger mehr und hier hätte es gut gepasst.

Ansonsten ein spannender und gut geschriebener Krimi mit Charakteren, die mit vielen Problemen zu kämpfen haben und im Leben stehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf Mördersuche mit Julius Kern, 24. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Todeszauberer: Thriller (Taschenbuch)
Inhalt:

Der Ermittler Julius Kern steht vor einem neuen Fall. Der sogenannte "Schläfenmörder"
hat wieder (mit dem Hammer) zugeschlagen. Seit einigen Jahren tötet der Wahnsinnige
in verschiedenen Städten Deutschlands wahllos Frauen. Er schlägt scheinbar erst mit
einem Hammer auf die Schläfe der Opfer, um sie bewusstlos zu machen, damit er sie dann
im weiteren Verlauf noch zersägen, ertränken, oder vom Dach stoßen kann.
Man hat den erfolgreichen Ermittler Julius Kern nun an den Fall gesetzt. Dieser stürzt
sich sofort wieder in die Ermittlungen und bekommt ganz nebenbei auch noch Unterstützung
von der attraktiven Kollegin Eva Fuchs aus Bayern...

Meine eigene Meinung:

Im zweiten Thriller von Vincent Kliesch um den Ermittler Julius Kern geht's wieder
richtig spannend zur Sache.
3 Jahre nach dem "Putzteufel-Fall" lebt Kern wieder mit seiner Frau Nathalie und seiner
mittlerweile 12-jährigen Tochter Sophie zusammen. Aus seinen familiären Problemen von
damals hat er aber, wie es aussieht, leider nicht viel gelernt, denn Zeit mit seiner
Tochter zu verbringen, scheint für ihn fast noch immer ein Ding der Unmöglichkeit zu
sein. Hinzu kommt, dass die attraktive Kollegin Eva Fuchs aus Bayern ein Auge auf den
Ermittler geworfen hat.
Auch der Massenmörder Tassilo aus dem Vorbuch, taucht zu meiner "Freude" in "Der Todeszauberer"
wieder auf. - Er hat dem Buch, meiner Meinung nach, noch zusätzlich Würze verliehen. Und
ich bin mir fast sicher, dass er im nächsten Thriller auch wieder vorkommen wird. - Immerhin
hat er da zum Schluss etwas in die Richtung angedeutet.
Wie auch in "Die Reinheit des Todes" ist in diesem Buch schnell klar, wer der "Todeszauberer"
ist. - Ja, man begleitet den Mörder hier, wie auch beim Vorgänger, bei seinen Wahnsinnstaten
wieder mit. - Man erfährt nach und nach seine bedauernswerte Lebensgeschichte und die abstrusen
Umstände, warum er mordet. - In meinen Augen ist er ein wahrlich armseliger Mensch, der einem,
wenn er nicht so skrupellos bestialische Züge an sich hätte, leid tun könnte.
Geendet hat die ganze "Vorstellung" dann aber sehr zu meiner Zufriedenheit.

Vergleichbar ist die Spannung in diesem Buch auf jeden Fall mit Klieschs erstem Thriller. Die
Geschichte ist sehr mitreißend geschrieben. - Oft hab' ich recht schnell gelesen, weil ich
unbedingt wissen wollte, was weiter passiert. - Und so habe ich mich ziemlich zügig, ohne es
bewusst wahrzunehmen, durch das Buch "gearbeitet".
Auch interessante, neue Protagonisten und altbekannte Charaktere, die sich verändert und mich
damit überrascht haben, zeichnen die Story aus.
Mir hat das Buch ausgezeichnet gefallen. Meine Leseempfehlung hat es auf jeden Fall.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vincent Kliesch - Der Todeszauberer, 26. Februar 2013
Von 
Kerstin Junglen (Flörsheim/Main, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Todeszauberer: Thriller (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung:
Eine verstümmelte Frauenleiche wird ans Havelufer geschwemmt, und Hauptkommissar Julius Kern steht vor einer neuen Herausforderung: Siebzehn Frauen hat der so genannte Schläfenmörder bereits getötet, und die Opfer haben nur eines gemeinsam – eine Schlagwunde an der rechten Schläfe. Inmitten der schwierigen Ermittlungen erhält Kern einen anonymen Brief von einem alten Bekannten: Tassilo Michaelis, freigesprochener Massenmörder und Kerns Erzfeind, scheint Informationen zu besitzen, die Kern auf die Fährte des Schläfenmörders führen könnten. Doch er verlangt dafür einen hohen Preis...

Zum Autor:
Vincent Kliesch wurde in Berlin geboren. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Restaurantfachmann und arbeitete danach mehrere Jahre in der Gastronomie. Dabei entstand auch die Idee zu seinem ersten Thriller Die Reinheit des Todes, der auf Anhieb zu einem großen Erfolg wurde. Wenn Vincent Kliesch nicht schreibt, steht er als Moderator und Stand-Up-Comedian auf der Bühne. Der Filmpark Babelsberg, in dem er täglich das Publikum unterhält, sowie der legendäre Quatsch Comedy Club sind nur zwei Stationen seiner Laufbahn als Entertainer.

Meine Meinung kurz & knapp:
Der Todeszauberer, der 2. Fall für den LKA-Ermittler Julius Kern und sein Team, spielt 3 Jahre nach den Geschehnissen in Die Reinheit des Todes. Inzwischen arbeitet und lebt Kern in Berlin und hat sich wieder mit seiner Frau Nathalie versöhnt. Doch schon bald wird ihre Ehe erneut auf eine harte Probe gestellt, denn Julius Kern hat es nicht nur mit dem Schläfenmörder, einem Serientäter, der bereits 17 Frauen auf dem Gewissen hat, zu tun, sondern auch wieder mit seinem persönlichen Erzfeind Nr. 1, Tassilo Michaelis. Aber auch die bayerische Fallanalytikerin Eva Fuchs, die zu dem Fall hinzugezogen wird, bereitet ihm schlaflose Nächte.

Ich war wieder sehr begeistert vom 2. Teil der Julius Kern-Trilogie, auch wenn ich auf den Charakter der Eva Fuchs gut und gerne hätte verzichten können, denn sie ist so ziemlich das Überflüssigste, was dem Thriller passieren konnte. Zwar ist der Täter, der sogenannte Schläfenmörder, schon sehr früh bekannt, doch konnte die Geschichte mich trotzdem bis zum Ende hin fesseln.

Besonders das Varieté Mes Amis, das eine große Rolle in Julius Kerns 2. Fall spielt, konnte mich begeistern. Vincent Kliesch schildert dieses Etablissement, seine Inhaberin Madame, die dort auftretenden Künstler und das dazugehörige Ambiente so bildhaft, dass es quasi in all seiner Zweitklassigkeit und Angestaubtheit vor dem Auge des Lesers lebendig wird.

Auch Tassilo Michaelis, der bereits bekannte Serienmörder aus dem 1. Teil, hat wieder seinen Auftritt, und ich hoffe, ihn auch in Band 3, Der Prophet des Todes, wiederzulesen, denn er ist mit Abstand einer der interessantesten Täter, von denen ich in letzter Zeit lesen durfte.

Ich kann abschließend den 2. Band rund um Julius Kern nur weiterempfehlen. Wer sich nicht daran stört, dass der Täter dem Leser recht schnell bekannt ist, wird mit Julius Kerns neuem Fall sicherlich seine Freude haben. Ich hatte sie definitiv!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ansprechender 2. Band der Julius Kern-Trilogie, 28. Oktober 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Todeszauberer: Thriller (Taschenbuch)
INHALT:
Nachdem Hauptkommissar Julius Kern den Fall einer grausam entstellten Frauenleiche zugeteilt bekommt, ist für den Polizisten schnell klar, dass er es hier mit einem Opfer des Schläfenmörders zu tun hat, der seine blutige Spur bereits durch Deutschland gezogen hat und nun in Berlin gelandet sein dürfte. Bereits siebzehn Frauen hat der Serienkiller, der alle seine Opfer mit einer Schlagwunde an der Schläfe signiert, auf dem Gewissen und Hauptkommissar Kern tut alles, um den brutalen Massenmörder zu stoppen. Auch wenn das bedeutet, dass er sich mit dem freigesprochenen Mörder Tassilo Michaelis verbünden muss, denn anscheinend hat Tassilo wichtige Informationen, die zur Verhaftung des Schläfenmörders könnten...

MEINE MEINUNG:
"Der Todeszauberer" heißt der 2. Band der Julius Kern-Trilogie, die in Berlin spielt. 3 Jahre sind seit "Die Reinheit des Todes" und den Putzteufel-Morden vergangen. Hauptkommissar Julius Kern jagt den Schläfenmörder, der inzwischen in Berlin sein Unwesen treibt. Der Ermittler des LKA Berlin versteht es, sich in die Täter hineinzuversetzen, doch damit kommt er diesmal nicht weiter. Unterstützung bekommt er von der Fallanalytikerin des LKA Bayern, Eva Fuchs. Hauptkommissarin Fuchs ist hübsch, intelligent und zeigt Interesse an dem verheirateten Ermittler.

Und auch altbekannte Figuren wie z.B. Kerns Kollege Dennis Baum und der Serienkiller Tassilo Michaelis beehren uns im 2. Band wieder. Schön finde ich ebenfalls, dass uns neben der Ermittlungsarbeit ein Einblick in Kerns Privatleben gewährt wird. Denn der Hauptkommissar lebt inzwischen wieder mit seiner Frau Natalie und der 12-jährigen Tochter Sophie zusammen in einer Wohnung. Vincent Kliesch versteht es meisterlich, seinen Figuren Leben einzuhauchen und diese mit vielen Facetten zu versehen. Der Leser kennt die Identität des brutalen Serienmörders schon bald, doch die Polizei tappt im Dunkeln, außerdem bleibt der Auslöser bzw. das Motiv für die Taten lange verborgen.

Neben dem Schläfenmörder, der bereits seit sieben Jahren sein Unwesen in ganz Deutschland treibt, spielt auch der bisher nicht gefasste Mörder Tassilo eine große Rolle. Erzählt werden rasanten Begebenheiten vorwiegend (in der 3. Person) aus dem Blickwinkel von Julius Kern, aber auch vom Zauberkünstler Rufus und anderen Nebencharakteren. Mehrere Handlungsstränge verknüpfen sich im Handlungsverlauf miteinander und ergeben am Ende ein klares Bild. Doch leider birgt "Der Todeszauberer" auch etliche langatmige Szenen und ausgeschmückte Beschreibungen. Abgerundet wird der Thriller durch den spannungsgeladenen Schreibstil von Vincent Kliesch und Kapitel in angenehmer Länge.

FAZIT:
"Der Todeszauberer" ist wegen kleiner Mankos zwar etwas schwächer als sein Vorgänger, aber noch immer ein lesenswerter Thriller, in dem der sympathische Julius Kern mit unkonventionellen Mitteln einen schlauen Massenmörder jagt. Für den 2. Band der Julius Kern-Trilogie vergebe ich bemerkenswerte 4 PUNKTE und freue mich schon auf den finalen Teil.
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4.0 von 5 Sternen Abrakadabra, 7. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Todeszauberer: Thriller (Taschenbuch)
Meine Meinung:

Nach drei Jahren sind wir wieder in der Hauptstadt. Uns erwartet ein neuer Fall mit Julius Kern, vielen magische Momenten, alten Bekannten und wie sollte es anders sein, ein Psychopath vom Feinsten.

Eine Frauenleiche wird am Havelufer gefunden. Erkennbar ist, dass der Schlag auf die Schläfe, vermutlich mit einem Hammer ausgeführt wurde und zum Tod führte. Die Suche kann beginnen und führt uns in eine Welt, die sehr alt ist, aber immer noch fasziniert.

Der Schläfenmörder treibt seit 7 Jahren sein Unwesen in ganz Deutschland. Polzisten des Landes haben sich den Kopf zerbrochen, versucht ihn zu fassen, scheiterten aber kläglich. Der Mörder hat seinen Namen durch das einzige Merkmal, das alle Opfer gemeinsam haben. Ein Schlag an der Schläfe, alles weitere stimmt nicht überein.

Julius Kern könnte mit seiner Gabe, sich in Psychopathen zu versetzten, vielleicht der Einzige sein, der ihn zu fassen bekommt. In dem Buch 'Die Reinheit des Todes' hat uns Kern schon bewiesen, dass er seine Fähigkeiten einsetzten kann. An seiner Seite ermittelt diesmal, die attraktive Eva Fuchs aus Bayern, die den Schläfenmörder schon seit Anfang an jagt und Julius gehörig den Kopf verdrehen wird.

Mit vielen Wechselsichten, wie schon im vorigen Buch, fügt sich das Puzzle für den Leser schnell zusammen. So denkt der Mörder. Das macht der Mörder. Dort ist er zu finden. Obwohl der Leser mehr weiß, als die Ermittler, bleibt es trotzdem spannend.

Als dann auch noch Tassilo Michaelis auf der Bildfläche auftaucht, der den Schläfenmörder kennt, wird die Situation brenzlig.

Alles in allem für mich ein guter deutscher Thriller, der Spaß gemacht hat und den ich gerne weiterempfehle. Man muss das erste Buch nicht unbedingt gelesen haben um 'Der Todeszauberer' zu lesen, denn kurze Rückblenden sind gegeben um den Charakter besser zu verstehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnde Unterhaltung, 16. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Todeszauberer: Thriller (Taschenbuch)
"Der Todeszauberer" ist der zweite Fall des sympathischen Hauptkommissars Julius Kern, der sich auch diesmal wieder mit eine Menge alter Dämonen herumschlagen muss. Denn nicht nur der ehemalige Massenmörder Tassilo kommt ihm in die Quere und versteht es, sein Leben aus den Fugen zu bringen, auch die Beziehung zu seiner Frau Nathalie läuft nicht so, wie er es sich für die Zukunft erhofft hat. Hinzu kommen ein bestialischer Mörder und eine überaus attraktive Fallanalytikerin aus Bayern, die es mit viel weiblichem Charme versteht, den gut aussehenden Polizisten in eine missliche Situation zu bringen. Eine Mischung, die viel Abwechslung in das Geschehen bringt und es wunderbar schafft, spannend zu unterhalten.

Aber nicht nur der Plot ist dem Autor gut gelungen. Auch die Figuren, die er in seinem Thriller agieren lässt, erscheinen sehr wendungsreich und interessant. Vor allem der Schläfenmörder, dessen Lebensgeschichte von Beginn an sehr plastisch dargestellt wird, überrascht mit überaus prägenden Kindheitserlebnissen. Traumata, die seine Probleme verstehen lassen, seine Taten allerdings nicht rechtfertigen. Flüssig geschrieben und mit vielen glaubwürdig dargestellten Szenarien versehen, ist "Der Todeszauberer" ein Buch, das man nur schwer aus der Hand legen kann.
Allerdings ist es empfehlenswert, zunächst den ersten Teil mit dem Titel "Die Reinheit des Todes" zu lesen, in dem die Beziehung zwischen Julius Kern und dem vielfachen Mörder Tassilo während der Jagd nach dem Putzteufelmörder sein Anfang nimmt.

Fazit:
Ein wendungsreicher und intelligent konstruierter Thriller, der nahtlos an seinen Vorgänger anschließt und fesselnd zu unterhalten weiß.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur ZAUBERHAFT, 10. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Todeszauberer: Thriller (Taschenbuch)
Zitat der Danksagung:
'Nach dem Erfolg von „Die Reinheit des Todes“ war es eine echte Herausforderung für mich, einen würdigen Nachfolger zu schreiben. Ohne Hilfe und Unterstützung hätte ich es nicht geschafft.'

Und wie würdig der Nachfolger ist, er ist einfach nur brillant gelungen.

Wieder nimmt uns Vincent Kliesch mit auf eine spannende Reise, um die Verstörungen einer Seele.
Er lässt uns in die Seele schauen und bei jedem einzelnen verspürt der Leser eine Ambivalenz zu dem „Bösen“. Allen voran Tassilo! Den möchte bzw. sollte man hassen, aber irgendwie geht es nicht.

Wie er die Geschichte aufbaut, wie er uns Julius Kern und somit Puzzle für Puzzle den Mörder sichtbar macht, nimmt uns an die Hand und bindet uns von Anfang mit ein.
Es ist nicht nur reines „abschlachten“, sondern er erzählt eine wunderbare Geschichte , mit einem ordentlichen Thrill.
Und wieder hat er eine sehr sanfte intellektuelle Person geschaffen – Madame – in der unglaublich viele Weisheiten stecken … Die aber trotz ihres Charakters ein spannendes mysteriöses Geheimnis umgibt, das man unbedingt erfahren möchte.

Auch seine Dialoge bestechen wieder durch Eloquenz, Charme, Stil, Niveau und mit erfrischenden Humor eingefärbt.

Vincent Kliesch seine Thriller sind anders, ganz anders als andere und ich liebe sie! Meine Highlights, und einer meiner Lieblingsautoren ist der „be- und verzaubernde“ Vincent Kliesch.
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Der Todeszauberer: Thriller
Der Todeszauberer: Thriller von Vincent Kliesch (Taschenbuch - 18. April 2011)
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